ChatGPT-Werbung, Claude Code Mods & KIDS Act — und warum Google den Verlagen nur Peanuts zahlt
Google bezahlt Verlage jetzt dafür, dass ihre Inhalte in KI-Antworten landen. Marco nennt die Summe „Peanuts“, Manuel erwartet in einem Jahr eher drei bis sechs Prozent. Denn Gemini, Claude und ChatGPT schreiben selbst keine einzige Nachricht. Außerdem: ChatGPT-Werbung, der KIDS Act und die neuen Mods für Claude Code.

Die Kernpunkte
- ChatGPT-Ads: Marco will als Agentur Werbung in ChatGPT schalten, aber OpenAI meldet sich nicht
- Werbung in ChatGPT: Kontext statt Keyword
- Funnel-Tool Perspective nachbauen? Claude Opus 5.5 und ChatGPT Astra sagen: kein Geschäftsmodell
- Die eigene Idee von der KI grillen lassen: Pre-Mortem, „roast me“, „grill me“
- Der KIDS Act: Wie sollen KI-Chatbots Kinder schützen?
- Google vergütet Publisher für KI-Antworten: 0,1 Prozent der Werbeerlöse
- KI-Player und Medienhäuser: Wer braucht wen mehr?
- YouTube und Reddit verlieren angeblich Sichtbarkeit in KI-Antworten: die Gefahr der Abhängigkeit
- Claude Code Mods: ein Wächter mit festen Regeln statt der höflichen Bitte per Skill
- Persönliche Frage: Wann hast du zuletzt eine Zahl wegen deines Bauchgefühls ignoriert?
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„Die Player brauchen die Medienhäuser, weil sie sonst keine Nachrichten haben. Und die Medienhäuser brauchen die Player, weil sie sonst keine User haben."
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Transkript
Wenn wir nur nach Zahlen gehen würden, dann säßen wir nicht hier. Die Player brauchen die Medienhäuser, weil sie sonst keine Nachrichten haben. Und die Medienhäuser brauchen die Player, weil sie sonst keine User haben. Gemini, also Claude, OpenAI, ChattierBT, wer auch immer, die generieren ja selber keine News. Woher wollen die überhaupt wissen, dass das ein Kind ist? So, Marco. Da sind wir wieder. Ich bin todmüde, Manuel. Ich bin wirklich todmüde. Wir ziehen das heute durch. Ich war ja gestern im Vorgespräch, ich bin da, ich bin da, ich bin da, ich bin weg, ich bin weg, ich bin weg, ich bin weg. Ich bin kaputt. Ja, wir haben auch gestern War 15 Stunden hier. Ja. Ich bin wirklich ein bisschen kaputt. Aber macht ja nichts. Lassen Sie über KI reden. Drei Stunden Podcast mit Gregor und Chris aufgenommen. War wirklich gut. War gut, hat super viel Spaß gemacht. Ähm... Was haben wir heute? Freitag, ne? Ich glaub, die kommen beide erst nächste Woche. Ja, klar. Weil... ja. Hm. Das dauert ein bisschen. Wir machen heute unseren KI-Snack. Genau. Und dann kommen die Montag, Dienstag einfach. Genau. Ich hab drei Themen, Manuel, wie viele hast du? Ich habe auch Themen. Ja? Wirklich. Dann mache ich schnell, weil meine Themen sind eher so kleine Bezugnahmen, keine echten Themen. Mhm. Also, Bezugnahme Nummer eins, ich habe gesagt, bis Ende der Woche mache ich Chachibiti-Ads und alles. Ah ja. Ja. Dafür müsste sich einer melden von OpenAI. Zumindest war das mein präferierter Weg. Ich habe ein Formular ausgefüllt, weil ich ja als Agentur agieren will. Ich will das ja so aufsetzen, wie ich ein Meta-Ads-Account aufsetzen würde oder ein Google-Ads-Account. Ich hab dir das erzählt. Ich glaub, die letzte Frage war der Killer. Weil bei der letzten Frage soll ich angeben, ob wir über 50 Millionen Euro Budget haben. Zwischen 10 und 50 Millionen oder unter 5 Millionen. Ich hab dann noch mal nach Sonstiges gesucht. Das war nicht da. Es hat sich auf jeden Fall seitdem keiner bei mir gemeldet. Nur an die Zuhörerinnen und Zuhörer, die meinen, der Marco hält seine Versprechen nicht. Doch, es hat sich nur nie einer bis heute gemeldet. Was ich jetzt gemacht habe... Mhm. Und das werde ich am Wochenende ganz in Ruhe machen. Ich meine, was ist naheliegender, als das einfach mit Chat-GPT selber zu machen? Also ich meine, das ist deren Werbethema. Also habe ich mich mit Chatty ein bisschen unterhalten eben. Habe jetzt schon so sechs, sieben Fenster offen, wo ich mir ein paar Dinge genauer erklären lasse. Weil der beste Weg ist, dass der Kunde das Konto anlegt, dass wir als Agentur hinzugefügt werden und so. Ich habe mir schon ein paar Sachen jetzt doch angeguckt so. Aber halt... Selbst erarbeitet, so möchte ich es mal nennen. Und mich hat keiner angerufen, bei mir hat sich keiner gemeldet, weil wir wahrscheinlich einfach nur eine kleine Wurst sind. Ich denke, nächste Woche, ich lege jetzt quasi den Account für uns an und mache Werbung für uns erst mal, damit ich besser verstehe, wie es funktioniert. Was ich schon ganz spannend fand... Der größte Unterschied, den habe ich mir eben schon angeguckt, ist, also sollte ich jetzt mal eine Anzeige für unseren Kunden Alloheim machen, dann wäre ja so ein klassisches Keyword normalerweise bei Google irgendwie Pflegefachkraft, Job, Standort, so ähnlich. Und bei Chat-GPT wäre es tatsächlich so, du musst richtig Kontext dazugeben. Ich bin aktuell unzufrieden mit meinen Überstunden. Ich arbeite auf der Station und will endlich mehr. Also so hat er mir das auch erklärt, dass du diesen Kontext dazugeben musst, weil diese Frage ist die, die jemand stellt. Und dann musst du erscheinen mit der Antwort. Oder, hey, ich bekomme unregelmäßig Gehalt bei meinem kleinen Träger. Also solche Themen. Und da musst du dann darauf Anzeigen schalten. Das ist natürlich schon eine sehr veränderte Denke, weil bei Google anders gesucht wurde. Freue ich mich auch drauf. J-Deffekt wieder, wieder voll in was Neues rein. Natürlich verstehe ich Systematiken von Werben, aber... Du kannst ja viel gezielter jetzt auch... Ich weiß ja nur nicht, die Kosten entscheiden ja. Also ich habe keine Ahnung, was aktuell, was kostet das. Aber wenn du jetzt siehst, dass einer über die Anfrage kommt, ich verdiene zu wenig und ich würde aber auch gerne jeden Sonntag einmal spazieren gehen im Park. Also dann, du weißt ja viel mehr auf Basis der Frage. Viel mehr Kontext und so. Das ist wirklich geil. Wie gesagt, ich hab noch keinen Backend-Zugriff, deswegen weiß ich auch nicht, wie viel erfährst du eigentlich auch über die Suchenden sozusagen? Also gibt's Personas, gibt's dieses Alterstag? Weiß ich auch nicht so. Zählt das Diskriminierungsgesetz auch da ein oder nicht? Bin sehr gespannt, also freu mich auch drauf. Ich dachte, da ruft mich irgendwie der Nobby an und sagt zu mir, guck mal, Marco, ich führ dich mal durch. Der Norbert hatte Besseres zu tun. Genau, das zum Thema Chat-GPT-Ads. Dann habe ich noch Perspective. Muss ich ja auflösen. Ich saß hier gestern und habe gesagt, ich baue das nach. Ich habe mich mal mit meinem Cloud Opus 5.5 darüber unterhalten und mit meinem Chat-GPT-Astra darüber unterhalten. Und ich finde das super spannend, so Ideen anzugehen. Weil beide sagen zu mir, guck mal, Marco, den Funnel nachzubauen. das machen wir eine Stunde gemeinsam. Das ist überhaupt kein Thema. Aber was willst du eigentlich? Willst du selber Perspektiv werden und das quasi an Kunden verkaufen? Also ist das dein Deal? Hast du mal über AVV, personenbezogene Daten, dies, das, jenes? Und dann sagt der so, Perspektiv macht x Millionen mit so und so vielen Mitarbeitern, die haben dies und das und jenes. Im Prinzip, also ich habe übrigens auch gesagt, sei superkritisch, primortem, kill mich. Grill me, roast me. Alles. Und ich sag mal so, zum Schluss sagt er, bau die Pfanne-Logik gerne nach, wenn du da Lust drauf hast, aber das ist kein Geschäftsmodell. Warum willst du den gesamten Prozess nach? Das dauert viel zu lange und macht keinen Sinn. Sondern nutze eher die Logik. Und was ganz neu ist, und jetzt wird es noch einfacher, Perspective hat eine MCP zu Claude. Also geh doch über den MCP, lass uns das direkt so machen, bleib in Perspective, mach einen kleinen Plan, wir können alles von hier aus steuern und gut ist, sozusagen. Aber mir geht es gar nicht darum, was jetzt das Ergebnis ist, mir geht es darum, viele da draußen haben immer wieder Ideen. challenge die genau so. Also challenge die und sag, bewerte die, sei kritisch, meinetwegen roast me und grill me oder was auch immer, spielt ja keine Rolle. Primortem ist ja sehr, sehr beliebt. Und dann kriegst du das einmal schön auf. Ich hätte ja trotzdem zum Entschluss kommen können, und das fand ich ganz schön, wenn du dich darauf fokussierst und hast da Bock drauf und hast schon Kundenklientel, dann gib Gas. Machen wir aber nicht. Haben wir keinen Case für. Fand ich aber sehr, sehr spannend, auch so von der Herangehensweise. Wie hätte man das früher gemacht? Gar nicht wahrscheinlich. Man hätte gar nicht die Idee gehabt, darüber nachzudenken. Niemals. Niemals. Genau, das waren meine zwei Bezugnahme. Sehr gut. Dann hau ich einfach mal ein bisschen was raus. Ähm... Ich starte mit dem KIDS Act. Hast du den schon gehört? Der geht so ein bisschen in die Richtung, ähm, dass die Anbieter von AI, also OpenAI, Anthropic und Sonstiges, sollen angemessen und wirksame Maßnahmen für ein hohes Schutzniveau für Kinder absichern. Da ist jetzt wieder das Problem, meiner Meinung nach, dass das wieder so, wie jetzt vor drei Tagen unterschrieben wurde, die machen jetzt hier Selbstkontrolle. Da auch. Ja, da können sie es eigentlich, also wir können es lassen. Weißt du, was ich meine? Ich finde das, dann sagen die hier, drei der Maßnahmen greifen besonders tief in die Produktgestaltung. Keine Ahnung, Artikel 14, Absatz 1, was auch immer. Keine Designmerkmale und kein Systemverhalten einsetzen, die zwischenmenschliche Beziehungen so simulieren, dass wahrscheinlich emotionale Abhängigkeiten entstehen. Es ist auch schwer dafür, wir sagen jetzt immer, es ist Quatsch, es ist auch schwer dafür, das irgendwie so runterzubrechen, dass das eine Regel ist, die fundiert ist und sinnvoll angewendet werden kann, das nehm ich vorweg. Ich stell mir eine andere Frage, woher wollen die wissen, dass das ein Kind ist? Ja, das ist dann das nächste Thema. Also, woher wollen die das überhaupt wissen? Genau, das ist dann das nächste Thema, dass dann am Anfang gefragt wird, bist du volljährig? Nein. Wie machen sich die ganzen elfjährigen TikTok-Accounts? Du hast ja nichts anderes. Ja, genau. Deswegen ist das so ein bisschen... Also, ich finde das wirklich gut, dass darüber nachgedacht wird, aber wir wissen ja, dass das Blödsinn ist. Aber was ist die Alternative eigentlich? Dann frag mal Donald Trump. Das Thema hatten wir gestern. Der sagt einfach, Jungs, ihr macht das jetzt. Der sagt, laufen, das ist die Alternative. Nein, also Spaß beiseite. Das ist ja genau das Thema, was wir gestern hatten. Sich anzugucken und zu sagen, das ist Blödsinn, ist klar, aber mach eine Alternative dazu. Ja, ich wüsste es auch nicht. Klar, wir sagen jetzt hier, das ist Quatsch und so, aber es ist auch wirklich schwer. da irgendwie einen Weg zu finden, der für alle cool ist. Wo ist das, Australien oder Norwegen oder so, wo jetzt verboten wurde für Jugendliche, Social Media unter, ich weiß nicht, 14, 15 Jahren. Da habe ich ein Meme gesehen, wo eine Schlange von 100 Kindern vor so einem Opa sitzt und immer Face-ID entlockt. Wegen Altersverifikation. Wegen Altersverifikation und so. Ich meine, wo ein Wille da einen Weg... Genau, ja. Ich habe ein spannendes Thema für dich, falls du das gesehen hast. Google vergütet Pap... war die headline hast du das gelesen ja aber ich habe mir die auch ganz du hast sie ganz durch gelesen oder ja es gibt das problem ist ja das problem ist ja dass er overviews sich genau so der verlage genau da war und dann ist blockiert ja also oder auch dass überhaupt kein klick stattfindet also genau jemand sucht jetzt noch was er sagt ja hier wie im handelsblatt steht dies das jenes und dann sagen Ja, genau. Weiter geht's. Und was hat das Handelsblatt davon? Kein Cent Euro, nichts verdient. Wenn ihr dann weiterliest, ich glaube im letzten Satz stand aber auch, die Vergütung, die habe ich dabei, die habe ich in der Hosentasche, die Vergütung, die Google denen anbietet. 0,1 Prozent Gewerbeerlöse. Ja, also Peanuts, Peanuts. Du musst immer sehen, wo kommen eigentlich Verlage oder Medienhäuser her? Nee, nee, das verstehe ich. Das verstehe ich, aber die, also ich habe darüber nachgedacht, ist das nicht irgendwie, also klar, das ist jetzt noch 0,1 Prozent, aber kann es nicht sein, wenn die Medienlandschaft, also vor allen Dingen so News-Geschichten und so, die, wenn die sich verändern, ich weiß noch nicht, wie sie sich verändern müssen, aber dass dann da nicht mehr 0,1 Prozent stehen, sondern 20 Prozent, weil... Gemini, also Claude, OpenAI, Chachibiti, wer auch immer, die generieren ja selber keine News. Das heißt, der Verlag muss weiter News generieren. So. Müssen die vielleicht, du hast mir schon öfter gesagt, die verdienen aktuell noch unfassbar viel Geld mit ihrer Paywall und den zahlenden Nutzern. Vertrieb ist eher ein Geschäftsmodell. Genau. Also müssen die sich nicht langsam jetzt dann darauf einstellen, dass sie der Lieferant im Endeffekt sind und alles eigentlich dann über die Chatbots läuft und dann überlegen, wie kriegen wir es hin, dass wir möglichst viel zitiert werden. Also da haben wir letztens schon drüber gesprochen. Ja, du hast aktuell so einen Status und vielleicht... Die verdienen halt noch zu viel Geld, um zu sagen, wir müssen jetzt einmal komplett uns um 180 Grad drehen. Ja, also ich muss mich da vielleicht auch mal drüber so mit ein, zwei Leuten aus der Branche unterhalten. Das wäre spannend. Wie das neueste Game ist sozusagen. Weil mein Game ist jetzt auch schon ein paar Tage alt. Aber jetzt nur einmal kurz skizziert. Wir wollen vor allen Dingen Simon in Dallas nicht langweilen. Ähm... Medienhäuser kommen daher, dass sie früher mit Printen Average Revenue per User oder per Leser oder was, der war geisteskrank so. Ja. Da hattest du einfach nicht genug Schubkannen, um das Geld nach Hause zu bringen so. Dann kam Online-Geschäft, zack, eingebrochen. Dann kam Mobile-Geschäft nochmal, zack, eingebrochen sozusagen. Dann war Reichweite das große Modell. Dann hat man festgestellt, okay, scheiße, mit Reichweite verdienst du nicht genug Geld. Also ist man wieder auf Paywall und Vertrieb, weil dann hast du wenigstens die Kundenbeziehung, switchst die alten Abos auf die neuen Modelle. Dann ist man eher den Weg wieder gegangen. Und jetzt ist ja so die Diskussion, die wir beide ja auch hatten, also du willst ein SEO-Geo-Game machen, hast aber irgendwie eine Paywall, wo du davor nur X Zeichen hast. Das ist zumindest nicht überall zuträglich. Wir haben jetzt einige Analysen gemacht, das war zumindest nicht zuträglich. Dann ist es aber so, wenn du in Zukunft Sichtbarkeit haben willst, da musst du halt in den LLMs Sichtbarkeit haben. Das ist halt das neue Game. Ja. Die Abhängigkeit aus meiner Sicht, die du gerade geschildert hast, ist da. Also die Player brauchen die Medienhäuser, weil sie sonst keine Nachrichten haben. Und die Medienhäuser brauchen die Player, weil sie sonst keine User haben. Weil diese Heavy-User von früher, also diese Daily-User, die du in der Tageszeitung hattest, die gibt es ja nicht mehr online. Das ist online einfach ein Game. Du hast eine Headline, jemand sieht das, klickt drauf und kommt auf die Seite. Also diese KPI nennt sich Loyalität. Wie oft kommt eigentlich jemand wieder und so? Die versucht jeder nach oben zu treiben, aber es gibt keine Loyalitäten mehr in dem Segment sozusagen. Und in der jüngeren Zielgruppe gibt es die erst recht nicht mehr. Die kennen die Marken gar nicht mehr. Nein, nein, ist vorbei. Das heißt, das ist so der Status, in dem wir gerade sind. Ich persönlich glaube halt, die Abhängigkeit von den Medienhäusern in Richtung der Big Player ist halt viel größer als andersrum. Ja, ich verstehe das Thema zu sagen, ja okay, aber wenn die Medienhäuser alle irgendwann mal zumachen, aber... Genau, was passiert dann? Ja, was passiert dann? Die Medienhäuser für sich sind aber auch nicht mehr überlebensfähig, die meisten. Ja, aber dann gibt es keinen, der irgendwie News aufbereitet. Ich weiß nicht, in Amerika sind ja auch, die Zahl kann nur falsch sein, sehr, sehr, sehr viele Tageszeitungen komplett verschwunden. Komplett, weil sie nicht mehr genug Geld verdient haben. Ja, ja, klar. Und die Nachrichten kommen dann irgendwann von irgendwelchen Bloggern, von irgendwelchen Privatpersonen, was natürlich mega scheiße ist, weil das teilweise nicht mal halb recherchiert ist. Da wäre jetzt keine riesen Mediendebatte los. Aber in dem Punkt, so sind wir ein bisschen. Wieder ein schöner Punkt für, ich wüsste gar nicht, was die Lösung ist, weil ich die Zahlen auch nicht kenne. Ich weiß nicht, wie ist aktuell das Verhältnis zwischen Anzeigen und Vertrieb? Also wie sind da die KPIs? Ich weiß nicht, wie viele Impressions machen eigentlich, wie viele Visits? Und wie viele Visits machen am Ende des Tages, wie viel Euro? Also ich kenne die Zahlen einfach nicht mehr. Das ist schon sehr spannend. Aber das Thema muss man sich einmal in Ruhe angucken. Das wäre echt cool, wenn wir mal jemanden haben, der jetzt quasi aktuell lebt und das Problem hat. Den finden wir, ja. Das wäre geil. Den finden wir. Wirklich geil. Mich würde das interessieren. Weil es ist ja gerade, es kann ja alles passieren. Also entweder führe ich mal drei, vier Gespräche dazu und mache das mal fundiert. Weil das Wissen dazu habe ich schon, aber ich habe nur keine aktuellen Zahlen. Ich muss einfach nur mit ein paar Kollegen sprechen von früher. Oder wir gucken mal, dass wir einen Kollegen finden, der das mal ausschlüsselt. Gerne. Aber es ist ein Riesenthema für die Zukunft, genau das, was du gerade sagst. Weil wir brauchen vor allen Dingen lokalen Journalismus, damit wir überhaupt noch die Geschichten von der Straße bekommen. Weil User-Generated-Content wird es auch nicht sein. Aber der verdient halt gar kein Geld mehr, weil der Norbert, der auf die Straße geht als Lokaljournalist, der ist halt viel zu teuer. Er ist halt nicht mehr refinanzierbar durch Anzeigen. Und das ist ein spannendes Feld, bin ich bei dir. Aber mit diesen 0,000 wird es nichts. Nee, klar, das ist noch zu wenig, aber das spielt ja erstmal keine Rolle. Was auch die wenigsten wissen. Also wir sind ja gerade noch in den Kinderschuhen. Also die Zahl ist auch schon über 10 Jahre her oder so, 12, 13 Jahre her, aber die wird sich von der Grundgesamtheit her vielleicht nicht deutlich geändert haben. Weißt du, früher hieß es immer so, dass Allheilmittel ist, wir müssen Crossmedial verkaufen, wir müssen Online-Erlöse heben und online ist das neue Game. Und guck mal hier die Zahlen, Milliarden gehen ins Online-Business. Von diesen Milliarden im Online-Business machen 70% die Big Five. Das Geld landet immer bei Facebook, bei Google, bei Amazon, da landet das Geld. Das Geld landet nicht beim Kölner Stadtanzeiger oder beim, weiß ich nicht, bei der Frankfurter Rundschau. Kann er nicht, ne? Jetzt einfach zwei Titel. Das ist Peanuts im Verhältnis dazu. Weißt du, dieser Shift, die Companies, die früher eine Anzeige in Print gemacht haben, die eine Stellenanzeige für 8.000 Euro in Print gemacht haben, die haben jetzt Eckfeld. Diese 8.000 Euro landen ja heute bei Meta. Oder bei Indeed. Und das ist ja egal wo. Aber du weißt, was ich meine. Das Geld ist auf jeden Fall nicht mehr da. Und den Switch, den gibt's nicht. Der Switch war übrigens 1 zu 10. Also die Zahl, die hab ich noch. Also die haben dann 800 Euro ausgegeben noch online. Wenn überhaupt. Ich würde gerne mit jemandem darüber sprechen. Und ich glaube auch wirklich, dass wir in einem Jahr oder wahrscheinlich in einem Jahr schon eher darüber sprechen, dass da drei, vier, fünf, sechs Prozent der Erlöse irgendwie weitergegeben werden. Also in meinem Kopf ist es aktuell, es muss ja so laufen. Du musst halt immer sehen, ich hab eine andere Sache eben gelesen, die hab ich noch nicht ganz verifiziert. Du musst halt immer versuchen, dich von Abhängigkeiten zu lösen. Ich hab zum Beispiel eben gelesen, und das hab ich gar nicht genau verstanden, warum... Die, äh, äh, YouTube als Kanal bricht komplett zusammen beim Sichtbarkeitsindex sozusagen, also in LLMs. Sonst hieß es ja Push YouTube, weil YouTube quasi dir einen Push gibt bei LLMs, ne? Das ist wohl bei ARR Overviews um 50% gefallen und anderen teilweise um 90% gefallen. Jetzt stell dir mal vor, und ich hab das ja selber bis vor einer halben Stunde gesagt, Push YouTube, YouTube gehört zu Google, du wirst bei ARR Overviews gepusht, du wirst bei Gemini gepusht, gib da richtig Gas drauf. Dann kommt irgendeiner um die Ecke und sagt, nee, das ist ne Mama anders, die will ändern den Algorithmus, hat doch keine Wertigkeit mehr, weil angeblich, das ist ja mit Reddit auch passiert, hast du das mitbekommen? Nee. Reddit ist ja auch komplett abgestraft, also Reddit hat überhaupt keinen Impact mehr. Und YouTube auch nicht. Hab ich gerade gelesen, sozusagen, stand gerade in der Nachricht. Das ist halt krass, wenn du dir so eine Abhängigkeit schaffst. Wenn zum Beispiel deine ganze Reichweite darauf beruht, dass du bei LinkedIn Influencer bist und auf einmal sperrt dich LinkedIn, weil der KI-Algorithmus sagt, nee, hab ich keinen Bock drauf. Dann bist du halt am Arsch. Und so ist das halt bei vielen Medienhäusern auch im Online-Business gewesen oder immer noch. Spannend. Sorry. Nee, ist wirklich spannend. Ähm, weil es ist ja auch relevant einfach, es ist ja systemrelevant, dieses... Mega. Die ganze Geschichte so. Wenn das wegfällt, dann haben wir... Also, was passiert dann so? Wo kriegt man Informationen her und... ja. Ähm... Wir sind schon am Ende, Mann. Wir sind schon am Ende. Wir haben uns jetzt verquatscht. Ich wollte eigentlich noch über das Thema Mods sprechen, was Entropic gedroppt hat gestern. Da kommt so ein schöner Teaser-Satz. Äh... Ja, ich sehe das als ein sehr großes Thema, weil wir haben da jetzt mit Gregor auch in dem Podcast darüber gesprochen, dass das so der Wächter sein könnte, der über der gesamten Kommunikation mit Claude Cote oder mit Claude, wie auch immer, In dem Fall muss es Claude Crode sein tatsächlich, aber wie so ein Wächter ist, der über deiner Kommunikation liegt und du eigene Regeln, vor allen Dingen deterministische Regeln festlegen kannst, die dann immer wieder deine Interaktion kontrollieren und du so nichts mehr falsch machen, also wenn du das dann wirklich anständig konfiguriert hast und so, dann hast du schon mal eine risikoärmere Nutzung, was das Thema angeht, vor allem was Datenschutz und so angeht. Ich hoffe, ich sage jetzt nicht Falsches, ansonsten wird Gregor schon kommentieren. Ich habe mir das eben mal erklären lassen und dann sagte Claude zu mir, Der Skill, den wir aktuell haben, ist quasi die Bitte an Claude, guck mal, mach den Prozess so und so. Und es wäre cool, wenn du dich da und daran hältst. Und Motz ist halt der Wächter, der sagt nicht, hier, wäre cool, wenn du das tust. Sondern wenn du an dem Punkt bist, dann mache ich einen Pop-up. Und dann heißt es, guck mal, wenn das jetzt passiert, das ist der Wächter sozusagen, dann passiert das und das. Also willst du das wirklich? Das ist so ein bisschen... Genau. Der Unterschied. Und das ist, glaube ich, schon nicht unwichtig. So müssen wir uns nochmal in Ruhe darüber unterhalten, was das für Auswirkungen haben kann. Im positiven Sinne für Auswirkungen haben kann, aber ja, spannend. Ja, ich bin also, wie du gerade schon gesagt hast, es gibt halt den Skill, wo du ihn dann als Regel darauf hinweist in natürlicher Sprache. Aber das kann auch mal übersehen werden, theoretisch. Aber wir müssen da noch ein bisschen drüber nachdenken, sprechen. Das ist halt ein neues Thema. Ja, das ist flau, aber es ist wirklich groß. Das ist ein paar Stunden alt, wenn ich das nicht gesehen habe. Ja, das war's. Du hast eine persönliche Frage. Oder hast du die immer noch nicht? Ist mir nicht eingefallen. Ich glaube, die Frage war, wann du das letzte Mal... eine Zahl wegen deinem Bauchgefühl ignoriert hast? Ich glaube, das war die Frage. Also die Zahl sagt, geh nach links, du bist aber nach rechts gegangen. Oh, das passiert oft. Das passiert tatsächlich oft. Ja, bei mir auch. Ja, ich glaube, das ist unsere große Stärke. Ja, genau. Ich glaube, das ist unsere große Stärke. Wenn wir nur nach Zahlen gehen würden... Dann säßen wir nicht hier. Dann säßen wir nicht hier. Auf gar keinen Fall. Nein, auf keinen Fall. Ich würde sagen... Wir sind jetzt nicht verblendet. Nimm das Perspektive-Beispiel, das ist ja ein schönes Beispiel heute. Da waren die Zahlen, also da waren die Zahlen, Fakten und so, so klein. Ich sage, nee, mach dir keine Gedanken. Das ist wirklich Blödsinn. Wenn die ein bisschen niedriger gewesen wären. Ja, so. Aber, also wenn jetzt einer zu mir kommt und sagt, Marco, guck mal, hier das und das und das spricht dagegen. Und mein Bauch sagt aber das so, dann mach ich. Ja, ja. Dann mach ich. Also dafür bin ich nicht analytisch genug. Ich bin emotional. Viele Grüße an Simon. Simon K. aus D. Simon K. aus D. Nein, sind wir halt nicht. Das ist unsere Stärke und unsere Schwäche zugleich. Und die leben wir. Und ich glaube, deswegen nur so schaffst du es, irgendwo in der Situation zu stehen, wo von zehn Leuten neun sagen, das klappt nicht. Und du bist halt der eine, der sagt, na klar klappt das so. Ich schaff das. Anders geht's nicht. Aber man darf nicht vergessen, es ist auch sehr, sehr anstrengend. Es klappt ja auch nicht immer. Oft einfach nicht. Aber dann aufstehen und weitermachen, ja. Schöne Frage, Manuel. Das nennt man Unternehmertum. Ja, genau. Darauf wollte ich nicht hinaus. Nee, aber ist so. Habe ich, also. Ja, ist so. Danke, Claude. Also darf ich noch eine Sache sagen? Und das ist, glaube ich, das Endste, weil du gerade Zahlen auch sagst. Ich versuche das immer so zu beschreiben. Wenn ich früher beim Fußball, wenn es in der 89. Minute 0-1 stand, dann habe ich nicht an den Unentschieden, sondern an den Sieg geglaubt. Das meine ich im Ernst. Das war meine Einstellung. Ich dachte, nee, du hast noch vier, fünf Minuten Zeit, du gewinnst das Ding noch. Natürlich habe ich 99 mal von 100 mal nicht gewonnen. Aber dieses eine Mal, wenn du das Ding noch drehst, dann bist du ein King-Dingerling. In dem Sinne, schönes Wochenende. King-Dingerling. Komm an FC und tschö.
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