So arbeitet bald jeder – wer es nicht tut, hat ein Problem
Marco hat fünf Wochen gebraucht, um umzusetzen, was Manuel ihm längst empfohlen hatte. Warum eigentlich? In dieser Folge zerlegen wir den J-Effekt, die Angst vor der neuen Arbeitsweise – und warum KI dich nicht ersetzt, sondern dir eine Superkraft gibt.

Die Kernpunkte
- Together AI: 8,3 Mrd. Bewertung, Aramco als Geldgeber – und warum der nächste KI-Angriff aus der Infrastruktur kommt, nicht aus dem Modell
- Corporate-LLM & lokale Modelle: Der Weg zum eigenen Unternehmens-Brain ohne Datenschutzproblem
- Der J-Effekt: Von der dreispurigen Autobahn zum Kampfjet – warum Veränderung so schwerfällt
- BMW + Mistral: KI in der Crash-Simulation und die Vorstufe der World Models
- Code-Harnesses in Obsidian: Wie Claude semantische Verknüpfungen als Second Brain baut
- Sprachnachrichten: Vom Untergang zur Superkraft – warum Manuel jetzt alle Kunden drauf umdreht
- Content konsumieren neu gedacht: kein YouTube-Video mehr von vorne bis hinten
„Es wird keiner ersetzt, sondern der Mensch kriegt einfach eine Superkraft."
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Transkript
dass so in Zukunft jeder arbeiten wird. Also wer es nicht tut, der hat ein Problem. Weißt du, solange du quasi nur auf Inseln arbeitest, weil du sagst, hier das Thema kann ich mal in die Cloud geben und das nicht und so, schöpfst du halt nicht die volle Power aus. Bei BMW jetzt in der Crash-Simulation KI verwendet. Heute ist Donnerstag, der 9.7. Wir nehmen aber auf am 8.7., dem Mittwoch, weil ich gerade bei der FOM sitze. Ich muss auch mal gucken, was ich daraus machen kann. Vielleicht mache ich was draus, ich weiß es noch nicht. Weil ich bin ja auf der Bühne und mache quasi eine Art Live-Podcast mit dem Carsten Hundhausen, meinem Ex-Kollegen. Ach so, ich dachte, du machst da einen klassischen Vortrag. Das ist kein Vortrag, sondern wir beide sitzen auf der Bühne, er stellt mir Fragen, ich antworte und wir machen quasi wie so einen Live-Podcast. Nur, dass ich der Gast bin, um es mal so zu sagen, statt der Gastgeber. Ich werde mal gucken, wie es vor Ort ist. Ich nehme einfach mal mit. So, Mikro und Kamera oder so, vielleicht, keine Ahnung. Ja, aber die werden ja irgendwas aufgebaut haben. Weiß ich nicht. Doch. Ja, gucken wir mal. Die Form ist ja schon... Wir schauen mal. Dass ihr jetzt keiner... Eventuell, wenn ihr diesen Podcast hört, nehme ich gerade irgendwie einen anderen Podcast auf, der bei der Form ist. Mal schauen, ich weiß noch nicht genau. Ansonsten lass uns über die KI-Themen des Tages sprechen. Du hast drei Nachrichten. Ja, Together AI habe ich ja in der letzten Folge als Cliffhanger schon angekündigt. Worum geht es bei Together AI? Das Unternehmen, was jetzt schon mit 8,3 Milliarden bewertet ist. Größter Geldgeber ist saudischer Ölkonzern Aramco. Keine Ahnung, kenne ich nicht. Also kennt man wahrscheinlich, aber ich nicht. Ja. Und Together AI verkauft die Cloud-Infrastruktur, um fremde, offene Open-Source-Modelle wie DeepSeek oder sonstiges billig laufen zu lassen. Finde ich ganz witzig, weil wir immer darüber nachgedacht haben, okay, es wird ja jetzt keiner mehr kommen, der irgendwie Entropic oder OpenAI angreift mit einem neuen Modell oder so. Wir sind halt aber jetzt schon so auf dem Niveau, dass die meisten Open-Source-Modelle für die meisten Use Cases schon reichen. Wir haben witzigerweise noch nie so richtig darüber nachgedacht, dass es eher jemand sein wird, der einfach nur genau das anbietet. Und zwar die Infrastruktur halt sehr, sehr billig anbieten kann. Ja, fand ich interessant. Ich hatte dazu am Dienstag ein Gespräch, war ja bei Net Cologne. In einer deren Cases ist, die haben auch drei große Data Center. Wusste ich gar nicht. Also wusste ich jetzt nicht. Und die haben auch ganz klar so Thema Companies, lokale LLMs. Ja, es geht ja komplett an dieses Corporate LLM. Komplett, genau. Dein eigenes großen. Eines der größten Themen ist genau das. Ich habe vor kurzem noch mal einen längeren Bericht dazu gelesen. Ich weiß jetzt nicht genau, wo und wer das war, wo es auch genau darum ging sozusagen. Weil, wie du sagst, für die meisten Use Cases heutzutage reichen die lokalen LLMs ja. Ja, auf jeden Fall. Also 100%. Also das wird schon nochmal eine spannende Entwicklung sein tatsächlich. Ja, 100%. Das ist ja das, was wir auch schon vielen Kunden gesagt haben. Oder was wir auch in dem Podcast schon gesagt haben, dass der erste Schritt wird sein, dass du erstmal dein ganzes Wissen irgendwie für die KI quasi aufbereitest, damit du deinen...... Unternehmensbrain quasi hast...... und das immer weiter fütterst und dann im nächsten...... Schritt hast du dein eigenes LLM, was du mit allem...... zuschmeißen kannst,...... was du dir vorstellst. Also da gibt es dann kein Datenschutzproblem mehr, weil...... du lässt das Modell quasi selber laufen...... und dann... Ja und du erst dann schaffst du es auch, wir hatten...... ich hatte letzte Woche ein Telefonat mit unserem...... mit einem unserer Kunden, sagen wir es mal besser so. Weißt du, solange du quasi nur auf Inseln arbeitest, weil du sagst, hier das Thema kann ich mal in die Cloud geben und das nicht und so, schöpfst du halt nicht die volle Power aus. Das funktioniert halt nicht. Wir haben ja einen großen Vorteil, darfst du nicht vergessen, die meisten Sachen, die wir machen, sind halt... Ja, ja. Egal. Ja, ja, sind egal. Die sind einfach egal. Da wollen wir ja, dass sie in die Welt hinaus posaunt werden sozusagen. Aber wenn du jetzt ein Company bist mit 150 Leuten und willst da Personaldaten reinballern, Personalgespräche, interne Aufzeichnungen. Ja, und du hast ja auch die... Geschäftsgeheimnisse, sowas alles. Ja, das und du hast ja die gesamte, also die bestehende Softwareinfrastruktur von einem Unternehmen, die jetzt nicht mal von heute auf morgen geändert werden kann. Und da hast du jetzt nicht einfach die Möglichkeit zu sagen, okay, wir nehmen jetzt Obsidian und Cloud Code und das läuft schon. Das funktioniert halt nicht. Das ist halt eine große Hürde, die man irgendwie lösen muss. Oder das ist eher das Thema, was wir gesagt haben, dass man halt die Wurzel rausreißen muss. Du wirst das wahrscheinlich nicht gelöst bekommen, weil der bestehende Softwareanbieter, der müsste erstmal irgendwie in die Gänge kommen und sagen, guck mal, ich habe jetzt hier Schnittstelle oder Lösung XY für dich, damit kannst du dann jetzt auch dein Obsidian, ist ja egal, daran anbinden. Solange das nicht passiert, wird es schwierig so. Also das ist eher so ein bisschen das Problem. Und dann passiert, was ich gerade in der Pause auf meinem LinkedIn-Kommentar gelesen habe. Ich habe um 8 Uhr einen Post geplant gehabt zum J-Effekt. Da war ein Kommentar drunter, was ist denn dein Ratschlag, wenn der J-Effekt zwei Jahre dauert? Also das ist ja schon ein Prozess, weil du sagst Wurzel rausreißen, der kann auch durchaus schmerzhaft sein. Der kann auch schmerzhaft sein, der Prozess. Und du weißt ja nie, wann die Möhre kommt sozusagen, die nach der du gräbst. Also das ist schon nicht so ganz einfach. Aber ja, spannendes Thema, was uns mit Sicherheit die nächsten Wochen und Monate extrem verfolgen wird, auch wenn wir bei unseren Kunden sind. Wie setzen wir die Themen auf? Ja, das wird bei größeren Unternehmen ist der J-Effekt nicht ein paar Monate, sondern Jahre. Also auf jeden Fall Jahre. Mir kam gerade eine Frage, weil wir ja die ganze Zeit sagen, Obsidian, Umus, Cloud Code und sowas benutzen. Du hast ja fünf Wochen, glaube ich, gebraucht, um das, was ich dir quasi die ganze Zeit empfohlen habe, auch umzusetzen. Ja. Was hat dich, also was ist in deinen, was hast du für Gedanken, dass du es nicht direkt gemacht hast? Einfach war es der, die fehlende Vorstellungskraft? Also im Sinne von, ja, der Mann, ist da gehypt von und so? Also konntest du dir gar nicht vorstellen, was für ein Hebel das ist? Oder hast du wirklich einfach gar keinen Bock, diesen J-Defekt jetzt zu gehen, weißt du, was ich meine? Weil wir sagen es den Leuten immer auch. Es ist eine Mischung. Und ich glaube, das wird bei den Menschen, mit denen ich mich befinde, auch eine Mischung sein. Das eine ist, ich schraube halt 10 Stunden am Tag. Das ist der Klassiker. Du bist halt 10 Stunden am Tag in deinem Geschäft unterwegs sozusagen. Und hast dir dort ja schon deine Straßen gebaut, die funktionieren. Das ist halt einfach mal so. So tickt der Mensch. Das ist das Normalste der Welt. Dann war es bei mir so, Jetzt hatte ich irgendwie in den letzten sechs Monaten schon sechsmal eine neue Straße gebaut. Weißt du, was ich meine? Ja, das stimmt. Irgendwann bist du auch so ein bisschen, dass du sagst, ja gut, ich fahre gerade eine dreispurige Autobahn. Warum soll ich denn jetzt nochmal alles abreißen, nur damit ich dann irgendwann hier einen amerikanischen Highway habe mit sechs Spuren nebenan? So weißt du, was ich meine. Weil, und jetzt kommen wir zu dem Punkt, den du sagst, du dir auch nicht vorstellen kannst, wie groß noch der Hebel ist, wenn du auf einer dreispurigen Autobahn fährst, zu, du hast sechs Spuren sozusagen, weißt du? Das kannst du dir nicht vorstellen. Ähm, glaube ich so, dass das eine der Punkte ist, dass du dir das nicht vorstellen kannst. Weil du sagst, ja gut, guck mal, ich fahr hier schon irgendwie linke Spur, dann steht da mal einer oder so, aber das stört mich ja nicht so. Aber sechs Spuren, linke Spur, frei, so, gib Vollgas, da steht keiner mehr. Das musst du dir aber erst mal vorstellen können. Das ist tatsächlich, glaube ich, eins der Probleme. Plus dieses, du machst eh zehn Stunden was anderes am Tag, musst da noch reinkommen. Plus, also ich rede jetzt nur von mir, ich weiß nicht, wie es bei den anderen ist. Plus, ey, du hast die letzten sechs Monate schon sechs Mal irgendwas verändert. Das alles zusammen ist erst mal so, dass du sagst, jetzt schon wieder. Das waren so bei mir die Gründe, glaube ich. Vielleicht hilft es, den Menschen zu zeigen, guck mal, ich habe hier einen kleinen Use Case. Das ist die sechsspurige Autobahn. Wenn du das machst, hast du alle Use Cases, die so funktionieren. Ja, ja, 100 Prozent. Und du darfst nicht vergessen, vielleicht deswegen, und da hinkt das Autobahnbeispiel. Du musst dir ja vorstellen, die Leute machen dann aus einer dreispurigen Autobahn eher einen Hubschrauberflug und wissen aber gar nicht, was ein Hubschrauber ist, sozusagen. Das ist ja das viel Realistischere so. Weil ich wusste ja gar nicht, wie es ist, damit zu arbeiten. Es gab ja keine vergleichbare Arbeit oder so. Es war ja nicht so, wenn du jetzt drei Ordner anlegst, dann läuft es anders. sondern du veränderst auf einmal komplett wieder deine Art und Weise zu arbeiten. Und das sage ich ja als jemand, der extrem veränderungsbereit ist. Jetzt stell dir mal vor, die Menschen, die gar nicht veränderungsbereit sind, davon gibt es ja eigentlich die meisten. Ich glaube, dass das eines der größten Probleme ist. Ich bin gespannt. Weil ich wollte mir mal Notion angucken tatsächlich. Du hast keinen Bock oder doch? Nee, doch, ich guck's mir mal an und ich wollte einfach nur mal so deine Gefühlswelt dazu abfragen, ob du bereit bist vielleicht die Autobahn nochmal neu zu bauen. Nein, nein, Notion ist ein schönes Beispiel dafür. Weil, ja, ich wäre schon bereit die Autobahn nochmal neu zu bauen. Aber dann muss ich halt auch verstehen, dass aus dem Hubschrauber ein Kampfjet wird sozusagen. Also du musst dieses Bild verstehen, dass das sich wirklich lohnt, was du da tust. Das will ich jetzt testen, ob daraus ein Kampfjet werden kann oder nicht. Genau. Aber machen wir. Weil das sah schon gut aus, was die Jungs da so präsentiert haben. Muss ich mal gucken. Vielleicht gucke ich mir auch mal den... Am 19. Juli bin ich erstmal im Urlaub. Bis dahin ist mir egal, was du machst. Stimmt. Oder vor dem Urlaub, wenn ich das auf keinen Fall mache. Nee, da gucke ich mir in deinem Urlaub mal zwei Wochen lang Notion an. Ja, super. Nächste Nachricht kommt aus der... Autoindustrie. Und zwar wird bei BMW jetzt in der Crash-Simulation KI verwendet. BMW hat dann mit Mistril eine Kooperation quasi eingegangen und die trainieren jetzt spezialisierte Large-Industry-Models. Ich glaube, das ist so ein bisschen die Vorstufe von den World-Models, weil die jetzt mit ihren über 1 Petabyte Crash-Daten, also 1000 Terabyte Und... um virtuelle Crash-Tests quasi schneller auszuwerten. Ja, relativ einfach. Der Sinn dahinter ist halt, weniger Tests, weniger Autos, also kostet ja so ein Test. Das wollen die quasi mit dem eigenen Large, also L-I-M, wollen die das quasi alles simulieren können. Die arbeiten da aktuell mit Mistral dran. Also nicht OpenAI, nicht Google, sondern Mistral. Finde ich eigentlich ganz gut, dass das Unternehmen auch mal ein bisschen gestärkt wird aber ja die world models sind ja die modelle die in zukunft quasi voraussagen wie sich physikalische gesetze quasi verhalten wenn man es wenn uns runter brechen möchte Und wenn du jetzt im Zuge von so einem LIM deine gesamten Daten dafür ja schon aufbereitest, also ist jetzt meine Einschätzung quasi, ich bin da zu wenig drin in diesen industriellen Modellen, dann hast du es, glaube ich, relativ einfach, dann mit so einem Worldmodel auch diese Crash-Tests komplett zu simulieren und musst dann gar nichts mehr irgendwie in Real-Life quasi wirklich testen, sondern hast du noch deine Simulation und weißt dann, okay, Das ist jetzt safe, das ist nicht safe, das ist TÜV-geprüft, das nicht. Ja, fand ich spannend. Deswegen hab ich das mitgebracht, dass sich da auch in der Autoindustrie ein bisschen was tut. Spannend, ja, aber hab ich keinen Take zu. Aber es wird mit Sicherheit viele Einsatzgebiete geben, über die wir überhaupt nicht nachdenken. Tausend verschiedene Spezialgebiete. Nee, also wir nehmen ja einfach immer mal wieder News aus allen... Wir haben gestern über KI-Schauspielerinnen gesprochen und so haben da auch gestern oder heute sogar direkt einen Kommentar zu bekommen auf die Folge. Also man sieht, die Leute finden es geil, dass man so alles irgendwie abdeckt. Wobei der Kommentar war neutral, oder? War der neutral? Muss er sich noch mit abfinden? Muss ich mir anschauen, ja. Muss ich mir anschauen. Aber er hat wirklich auf alle Nachrichten reagiert. Das fand ich ganz cool. Viele Grüße an Greenwood. Heißt der Greenwood? Ich glaube schon, ja. Wenn nicht, dann sorry. Hast du wirklich Greenwood? Ich meine, er heißt Greenwood, ja. Da hat Stefan auch noch kommentiert und hat gefragt, weil wir jetzt immer über Notion gesprochen haben und auch in den vergangenen Folgen immer wieder das Thema Obsidian angesprochen wurde, hat er gefragt, wie wir mit den... Code-Harnisses arbeiten. In Obsidian quasi. Hatten wir, glaube ich, schon mal in einer Folge erklärt. Ich würde es einfach noch mal kurz anreißen. Firewood. Ja gut. ja sorry firewood greenwood es ist fast das gleiche nee sorry firewood genau stefan hat gefragt wie das wie wir das nutzen quasi oder wie das integriert ist ist bei obsidian tatsächlich sehr unkompliziert gibt es auch einen eine sehr gut ein sehr gutes video von paul ich glaube er heißt Julian Ivanov ist ein YouTuber der Tutorial Videos macht also im gesamten KI Bereich und immer Tools testen und alles also einfach mal reinschauen da hat er zum Thema Obsidian ein Video gemacht wo du sehr unkompliziert Claude in Obsidian installieren kannst. Und gibst deinem Claude dann auch noch einen Obsidian-Skill, damit Claude weiß, wie er in Obsidian arbeiten kann, um diese semantischen Verknüpfungen herzustellen. die ja der richtige Hebel sind. Also der Rest wäre auch ohne Obsidian möglich. Es sind halt wirklich dieser Knowledge Graph quasi, den du dir da aufbaust. Dass er dann quasi in, ich sag jetzt mal, wenn Marco oder wir beide haben einen Call mit einem Kunden von uns und schreiben dann gleichzeitig noch irgendwie in unsere To-Dos oder sowas zu dem Kunden rein, dann stellt er eine Verknüpfung daher, weil er quasi weiß, okay, es ist von der Thematik her das Gleiche Vielen Dank. verknüpft die beiden Punkte miteinander und wenn er dann irgendwie mal für sein Wissen einen davon abrufen muss, kriegt er den anderen Punkt auch direkt mitgeliefert, um dann so eine semantische Verknüpfung herzustellen, um ganz basic einmal das Thema anzureißen. Ja und auch, das finde ich immer spannend, wenn er mich fragt, willst du den Kontext auch dazu schaffen? Ja, ja, ja, genau. Das würde sich übrigens anbieten, wenn du das auch da und da hinlegst. Also oft sind das Sachen, da denkst du gar nicht. Ja, genau. Er denkt halt für dich mit, also faktisch. Und oft auch wirklich besser. Besser, ja, wirklich. Ja, ist so. Man kann das gar nicht alles im Kopf behalten, das ist unmöglich. Aber dafür genau ist das gedacht. Und ja, ich hoffe, das beantwortet die Frage von Stefan. Wenn nicht, einfach nochmal kommentieren. Aber ja, so arbeiten wir damit und so kann eigentlich jeder für seinen Use Case sehr, sehr gut damit arbeiten. Oder vielleicht auch mit Notion, ich weiß es noch nicht, aber ja, das ist so die Funktionalität, die glaube ich oder ich bin da relativ überzeugt eigentlich von.... dass so in Zukunft jeder arbeiten wird. Also wer es nicht tut, der hat ein Problem,...... weil durch diese Kombination holst du halt...... aus einem Menschen sehr viel raus. Und das funktioniert aber auch wieder nur mit Mensch...... und nicht ohne, sondern es wird keiner ersetzt,...... sondern der Mensch kriegt einfach eine Superkraft. Also ich glaube, wir haben, oder ich sage ich jetzt besser, habe beim letzten Mal auch was falsch gesagt, als wir gesagt haben, was wäre eigentlich, wenn es morgen keinen Claude mehr geben würde oder so. Eigentlich ist es gar nicht Claude, sondern was wäre eigentlich, wenn es morgen diese Art und Weise der Arbeit nicht mehr geben würde. Das ist das viel Entscheidendere sozusagen. Wir sind halt viel effizienter geworden. Also wir schaffen Dinge in kurzer Zeit, das ist unmöglich in der alten Welt. Ja, du bist viel effizienter und du bekommst einfach Output, über den du früher gar nicht nachgedacht hast. Ich habe gestern zum Beispiel, ist immer egal, so ein LinkedIn-Playbook bekommen und habe das dann zu einem Kunden reingeladen und er sagt halt sofort zu mir, ey, du hast ja selber deinen LinkedIn-Skill, den du in Wingman hinterlegt hast, da sind drei Punkte drin, die machen Sinn, die dort zu ergänzen. Ja, also... So und beim nächsten Mal, wenn ich einen LinkedIn-Post aus dem Wingman heraus mache, ist das, also das wäre, und das ist nur ein Mini-Beispiel, das wäre ja früher gar nicht möglich gewesen, so null, weil ich gar nicht gewusst hätte, dass ich irgendwo einen LinkedIn-Post gelegen habe, weil ich ihn noch nicht gehabt hätte. Ne, ist schon verrückt. So, dritte Nachricht, meine. Relativ kurz, Cloud Cowork wird jetzt auch über die Mobile-App verfügbar sein. Arbeite du mit Cloud-Core? Nee. Ist nur eine schönere Oberfläche, um Cloud-Core zu benutzen. Also, das war's. Ich mache auch das Abo von Obsidian Mobile wieder weg. Ich hab's ja getestet, so. Das ist Quatsch. Das war ein Error, aber das ist Quatsch. Genau. Aber so einen richtig hundertprozentigen Workflow mobil, so mit Obsidian. Den hab ich auch noch keinen. Also, das hakt alles so, ne? Ja, ich mach halt, wenn immer, Sprachaufnahmen. In der WhatsApp-Gruppe, Telegram, Sprachaufnahmen. Ja, genau. Deswegen will ich mir Notion angucken. Mhm. Also so 100% ist der mobile Workflow noch nicht. Jetzt kann man auch sagen, mach doch mal Pause, guck Argentinien oder was. Ja, oder nimm halt einfach die Sprachnachricht und fügst die danach da rein. Also das ist so der letzte Prozent, wenn man so möchte. Aber ja. Ich hab noch einen Take zum Thema Sprachnachricht, wo du das gerade sagst. Sprachnachrichten waren ja früher mein Untergang. Also WhatsApp-Sprachnachrichten, wenn ich die bekommen habe, habe ich mir einfach eine Kugel in den Kopf geschossen. Weil man kann sich danach suchen. Ja, wirklich. Kommt immer drauf an, von wem. Ja, aber manchmal sind die ja sieben Minuten so. Ja, dann schießt du dir immer noch in den Kopf. Nee, pass auf, weil jetzt kommt's. Du lässt ja die zusammenfassen. Eher früher war es ja so, du musstest dir die anhören, musstest deine Essenz draus ziehen, musstest gucken, was machst du draus. Ich rede jetzt nur über Kunden, nicht über Kreativität. Jetzt gehe ich halt hin, lege die sofort in den Kundenordner und sage Cloud Code. Also gehe in den Obsidian und sage, hier, guck mal, lese die aus und guck, was deine To-Dos und deine Tasks daraus sind. Ich höre mir die gar nicht mehr an. Das funktioniert halt super gut. Und jetzt kommt das Entscheidende und deswegen, dass ich das mal sage, deswegen versuche ich gerade alle darauf zu drehen, mir nur noch Sprachnachrichten zu schicken, ist halt tausendmal geiler von der Beschreibung her, als wenn die dir eine kurze WhatsApp schreiben, Punkt 2 ändern. Ja, was ändern, wo ändern, was muss dies, das hier, jetzt sprach nicht du bei Punkt 2, musst du das machen, das machen, das. Hör ich mir nicht mehr an, lege ich rein und bringe gerade meine ganzen Kunden dazu, mir Sprachnachrichten zu schicken. Crazy, oder? Ja, so gucke ich mir eben nicht mehr, aber so konsumiere ich YouTube-Videos. Ich transkribiere die nur und sage, was ist das Wichtigste. Also fassen wir zusammen und wenn es dann nochmal tiefer spannend wird, dann gucke ich mir das auch vielleicht nochmal an. Das ist auch geil. Also ich habe ja seit Wochen kein YouTube-Video mehr wirklich von Anfang bis Ende geguckt. Also das ist spannend, weil du das sagst, vielleicht auch abschließend. Ich mache es genauso. Weil es ist auch viel effizienter, es so zu tun, weil du viel mehr... Also YouTube-Videos, Podcasts, aber auch Texte, also Artikel, egal was, alles schmeiße ich in mein Obsidian-Fenster rein und sage...... guckst dir an, hörst dir an, transkribiere, mach was auch immer...... und sag mir, ist das relevant für mich. Wenn es relevant für mich ist, fasse es mir zusammen. Und wenn ich es dann cool finde, dann gucke ich es mir an,...... höre es mir an oder lese es mir durch. Das Witzige ist auch, wir haben ja vor ein paar Tagen...... über Aufmerksamkeitsspanne von Kindern und so gesprochen... in meinem Kopf wehrt sich alles dagegen, auch ein YouTube-Video von Anfang bis Ende zu gucken, weil ich eben weiß, dass es viel schneller, also weißt du, was ich meine? Der Mensch ist ja quasi immer kognitive Ökonomie, der versucht immer den schnellsten, einfachsten Weg zu gehen und das merke ich da halt da auch, weil ich mir denke, okay, ich habe keinen Bock, das jetzt komplett zu gucken. Mir geht es doch nicht mal nur um schnell und einfach, mir geht es vor allen Dingen um den Part, ich will mir nichts angucken, wo ich am Ende denke, es hat mir nichts gebracht. Und Also das ist natürlich auch viel Vertrauen in mein Second Brain, dass mir relativ genau sagen kann, das ist jetzt gut für dich oder nicht gut für dich. Ja gut, das kannst du ja noch beurteilen an der Zusammenfassung. Genau, und deswegen lasse ich mir immer die kurze Zusammenfassung in Bullets geben und wenn ich es dann spannend finde, dann liest es mir ganz gut. Auch traurig eigentlich für die Leute, die wirklich sich sehr viel Mühe in das YouTube-Video... Ja, machen wir ja auch. Ja, ja, ja. So, dieses Video fasst ja vielleicht auch einer zusammen. Ja, ja, ja. Oder auch nicht. Ja, ja, ja. Wenn ich mir die Aufrufs aller der letzten YouTube-Videos angucke. Ja, ja, ja. Ja, das ist, YouTube war noch nie viel tatsächlich. Ja, aber ist auch okay. Manchmal 50, 60. Ja. Ähm. Aber ich finde das gar nicht schlimm, weil so wie du sagst, du kannst mehr konsumieren von dem, was wirklich relevant für dich ist. Das auf jeden Fall. Und fokussierter das konsumieren, was du richtig gut findest. Statt die ganze Zeit zu scannen, zu scannen, zu scannen. Ja und du kannst auch so deine Skills immer wieder aktualisieren. Also, keine Ahnung, wenn wir jetzt so auf Marketing oder sowas gehen und es gibt irgendwie wieder einen neuen Trend oder keine Ahnung, dann kannst du dir immer wieder YouTube-Videos reinziehen oder transkribieren lassen und sagen, okay, wenn da irgendwas Spannendes bei ist, nimmst du das wieder in den Skill und du entwickelst dich indirekt damit weiter, wenn du deinen Second Brain quasi weiterentwickelst. Komplett. Plus, und das ist für mich noch spannend, weil ich ja auch mehr Kino-Speaker werden will, ich lasse mir immer direkt einen Slide bauen. Ja. Ich sag immer direkt, mach aus dem Clipping, jetzt diese 90% zum Beispiel. Ja. Schönes Beispiel. Baut ihr mir einen Slide, 90%, wenn ich irgendwann demnächst einen Vortag halte, ist das Slide-Deck fertig sozusagen, weißt du? Das ist geil, ja. So kannst du, peu a peu, kannst du das eigentlich immer weitermachen. Hier wird es heiß drin. Du bist schon halb nackt. Es ist wirklich warm. Schönen Donnerstag. Wir sehen und hören uns morgen am Freitag den 10. Tschüss.
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