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15. Juni 2026· 22:06 min

Wenn KI alles weiß – was lohnt sich dann überhaupt noch zu lernen?

Eine Wirtschaftswoche-Headline hat Manuel und Marco nicht losgelassen: Wenn die KI angeblich alles kann, warum sollte man dann noch irgendwas lernen? Die Antwort ist unbequem – und das Gegenteil von dem, was die meisten gerade predigen.

KI-Snack: Wenn KI alles weiß – was lohnt sich dann überhaupt noch zu lernen?
In dieser Folge

Die Kernpunkte

  • Warum alle Junior-Jobs wegfallen – und wer dann der Senior von morgen wird
  • Warum sich tiefes Grundverständnis (Informatik, Handwerk) MEHR lohnt als je zuvor
  • Grafiker vs. Entwickler: Wo KI übernimmt – und wo du unersetzbar bleibst
  • „KI bedienen ist kein Skill – befragen schon": Warum es um Kontext geht, nicht um Prompting
  • Das Lernen lernen: Wie sich Bildung und Schule jetzt verändern müssen
  • KI-Tipp des Tages: Sprachmemo → Obsidian → Claude Code → eigene Skills bauen
  • Messe-Recap Leipzig: Humanoide Roboter in der Werkstatt – näher als du denkst
Die KI weiß das, was irgendwo mal stand. Die KI weiß aber nicht das, was in deinem Kopf ist. Deswegen bist du der Experte, der den Kontext mitgibt."
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Transkript

vier Jahren habe ich den Tsunami gesehen. Da glaube ich tatsächlich, dass du irgendwann aber an dem Punkt bist, dass du das wirklich sehr, sehr gut mit KI machen kannst. Deswegen musst du ja diesen Kontext mitgeben. Deswegen bist du ja der Experte, der das mitgibt. Ich sag mal, das Lernen lernen. Manuel, es sollte nicht jeder einen Podcast machen. Ja, das ist korrekt. Hast du gelesen? Ja, klar. Ich habe ja auch geschrieben, es sollte auch nicht jeder einen TikTok-Account haben. Fand er nicht so witzig, der Kollege. Hast du geantwortet? Ja, klar. Achso, das habe ich gar nicht gesehen. Nee, ich antworte da auch drauf. Achso, weil ich hatte nur gelesen, dass jemand geschrieben hat, es sollte nicht jeder einen TikTok machen. Ja, ich atme das ja weg, so. Ist mir echt stressig. Ja, mir ist das ja auch egal, aber ich antworte trotzdem, weil dann kommt auch nichts mehr. Weil die Leute dann sagen, oh, damit habe ich jetzt gar nicht gerechnet, dass auf meine stumpfe Beleidigung etwas zurückkommt. Wir hatten das Thema schon mal, Türe auf, Scheiße. Ja, das ist wirklich witzig. Ich musste nur lachen, als ich das gelesen habe. Ich dachte, mir ist doch schön, dass wir Kommentare bekommen. Ja, wir kriegen dann auch halt von Kommentaren von Leuten, die dann auf ihrem TikTok-Account posten, wie sie irgendwie 20 Bierbecher jonglieren oder so. Oh, guter Mann, muss man ja auch können. Ja, das ist... Herausforderung tatsächlich. Komm, lass uns nicht beschäftigen mit den Algen dieser Gesellschaft. Ich hab hier einen Satz, den hab ich ja schon als Real gepostet und hab dann dich markiert und hab gesagt, darüber müssen wir sprechen. Nein, ich find das Thema super spannend, als ich das gesehen habe, dass die Vivo die Headline gemacht hat. Ich weiß gar nicht, was die Vivo dazu geschrieben hat, weil es natürlich interner Paywall war und ich hab die Wirtschaftswoche nicht irgendwie abonniert. Aber die Frage ist ja gut und die Frage ist ja richtig und ich dachte mir, wir beide können ein bisschen darüber sprechen. Ich habe mir ein paar Sachen dazu notiert, weil ich fand, also das meine ich jetzt wirklich im Ernst, ich fand die Frage so wichtig, dass ich mir gedacht habe, darüber will ich mir auch mal mehr Gedanken machen, weil ich glaube, das umtreibt schon viele. Frage war, wenn KI alles weiß, was lohnt sich noch zu lernen? und ich meine, viele Menschen beschäftigen sich gerade damit, wie soll sich die Bildung ändern, wie soll sich irgendwie die Ausbildung in der Schule ändern, wie soll sich aber auch im Job, wie sollen sich Dinge ändern, von daher finde ich das eine sehr, sehr, sehr spannende Frage, wie gesagt, ich habe mir einiges dazu aufgeschrieben, aber die Frage geht natürlich erstmal an dich, mein Freund, shoot. Ja, ich habe dir ja jetzt eben schon gesagt, ich habe da so einen Take zu, den ich auf jeden Fall droppen werde, Ich hab ja gesagt, hast du dich vorbereitet? Ja, ich hab mich natürlich nicht vorbereitet. Marco hat dann sich erstmal wirklich 10 Minuten genommen und musste dann noch einmal tief durchatmen. Ich dachte, ich krieg das schon irgendwie gedribbelt. Dann dribbel mal, mein Lieber. Weil ich parallel, während du dich vorbereitet hast, schon an unserem oder an meinem neuen Content-Format gearbeitet habe. Weil wir gesagt haben, wir versuchen das ganze Social Media Game jetzt wirklich nochmal... auf ein neues Level zu hin. Genau, genau. Also jetzt Podcast ist das eine und daraus dann mit KI Clips zu schneiden ist das andere, aber wir wollen jetzt nochmal so ein bisschen aufs nächste Level gehen. Können wir gleich einmal zu sprechen, nachdem ich jetzt hier meinen... Soll ich die Frage nochmal wiederholen, weil die ist so lange her? Also wenn KI alles weiß, was lohnt sich noch zu lernen, Manuel? Also ich würde das mal so versuchen einzuordnen, dass am Anfang der KI-Bubble, also 2023, 2024 20. Es wurde ja sehr, sehr stark kommuniziert von wegen Entwickler sterben alle aus, studiere keine Informatik mehr, hin und her. Das ist so der Start 2023, 2024. Dann hat man so angefangen letztes Jahr, dass man dann hört, okay, Juniorentwickler kriegen keine Stellen mehr. Also nicht nur, dass ich das irgendwo gelesen habe, sondern ich habe es wirklich live aus der Praxis quasi mitbekommen, dass es...... äh, Juniorentwickler wirklich sehr schwer haben...... und sich dann teilweise schon auf...... IT-Administratorenjobs bewerben. Ähm, weil das, was der Juniorentwickler kann...... oder macht, ähm, das kann schon sehr, sehr gut die KI. Ähm, vor allen Dingen, wenn die KI dann von einem Seniorentwickler angeleitet wird, ähm... Deswegen, ich war glaube ich 2023, 2024 auch auf dem Punkt, dass ich sage, okay, du solltest jetzt keine Informatik mehr irgendwie studieren oder dich da irgendwie tief mit auseinandersetzen. Meine Meinung hat sich aber tatsächlich einmal komplett gedreht. sodass ich sage, dass du das auf jeden Fall tun solltest. Also es gibt wahrscheinlich jetzt einen angepassten Studiengang, KI-gestützte Entwicklung, dass du Informatik studierst mit, da gibt es noch ein paar Module, dass du wirklich weißt, wie du KI anwendest. Aber ich halte das für einen sehr, sehr wichtigen Studiengang und ich halte das auch nach wie vor für sehr wichtig, dass Leute das von Grund auf lernen und verstehen. Weil du sonst irgendwann in das Problem läufst, dass der Seniorentwickler in Rente geht und kein neuer Senior nachkommen kann, weil nie einer Juniorentwickler war. Ich glaube, da wird sich jetzt auch gerade mein Entwicklerfreund drüber freuen, über diese Aussage. Weil, ja, da kann ich ja ganz klar meine Gedanken und meine Aussagen von damals revidieren und richtigstellen. Betrifft ja mehr Menschen als nur Entwickler. Ich nehme das jetzt quasi als Entwicklerbeispiel. Das kannst du theoretisch auch auf Grafiker, auf Videografen, auf Marketingleute, wie auch immer, kannst du das auch beziehen. Aber ist ja wirklich ein großes Problem. Ich halte das wirklich für ein großes Problem, weil das, was du gerade sagst... Alle Juniorjobs fallen ja weg. Aktuell fallen ja alle Juniorjobs weg. Aber wer wird der Senior vom Morgen? Weil ich bin ja bei dir. Der, der der absolute Power-User ist, ist ja der, der Erfahrung hat und die KI dafür nutzt, um Power-User zu sein. Aber wer kommt noch dahin, der Senior zu werden, der Power-User ist? Es kommt noch alles. Genau, es gibt jetzt den, also wenn wir jetzt mal wirklich Grafiker, wir können uns mal Grafiker gegenüberstellen zum Entwickler, glaube ich, bei Entwickler ist nochmal eine andere Tiefe einfach mit drin. Also klar, wenn du jetzt als Grafiker irgendwie die Adobe Suite in- und auswendig kennst, hat das auf jeden Fall eine Wertigkeit. da glaube ich tatsächlich, dass du irgendwann aber an dem Punkt bist, dass du das wirklich sehr, sehr gut mit KI machen kannst und dann eher nur noch sehr kreativ sein musst, um einfach coole Ergebnisse zu erzielen, aber du wirst wahrscheinlich in Zukunft nicht mehr lernen müssen, wie du jetzt in Adobe keine Ahnung, eine Ebene anlegst, ich habe keine Ahnung, ich bin, ich habe keine Ahnung von Adobe, aber Du musst das wahrscheinlich nicht mehr lernen, wie du Adobe an sich bedienst, aber beim Entwickler musst du immer noch verstehen, was da passiert im Hintergrund. Das wird sich nicht verändern. Also da gibt es auch keine Abkürzung, da gibt es auch kein irgendwann kann die KI auch das. Weil selbst wenn die KI es könnte, musst du derjenige sein, der die richtige Frage stellt oder die richtige Anweisung erteilt. Und das ist, glaube ich, beim Grafiker nochmal was anderes, weil du nicht mehr sagen musst, guck mal, du gehst jetzt in Einstellung XY und machst dann da Filter 1, 2, 3. sondern du musst kreativ sein und der KI sagen, was sie mit dem MCP zu Adobe zum Beispiel umsetzen soll. Deswegen ist die Frage, was lohnt es sich noch zu lernen, glaube ich, so ein bisschen damit zu beantworten, dass wenn du tiefes technisches Grundverständnis von etwas brauchst, dann lohnt es sich jetzt wahrscheinlich mehr denn je das zu lernen, weil alle eher auf die Dinge gehen werden, die unkomplizierter scheinen, weil es mit KI möglich ist. Und es wird viele Löcher geben, in denen, ich sag mal, anstrengenderen Bereichen, weil der Mensch strebt eher nach, er ist eher ein Faulenzer und hat keinen Bock jetzt irgendwie tief in die Materie einzusteigen, sondern springt jetzt auf diesen KE-Zug auf, in welche Richtung auch immer. Deswegen wird es wahrscheinlich jetzt eher darum gehen, dass du wieder zurück in diese Bereiche gehst, vielleicht sogar zurück ins Handwerk gehst, wieder Informatik studierst, da tief reingehst, um dann allen anderen voraus zu sein. Weil das, was ein Senior-Entwickler mit KI veranstalten kann, da wird ein Vibe-Coder, wenn man so möchte, oder jemand, der sich das irgendwie parallel so ein bisschen aneignet, der wird nicht in zehn Jahren an dieses Niveau drankommen. Das ist jetzt nur auf die Entwickler bezogen. Grafiker, sei mal dahingestellt, Kreativität kannst du dir, glaube ich, nicht aneignen. Die hast du.... oder die hast du nicht. Du kannst dir...... auf ein gewisses Maß kannst du dich mit KI irgendwie langhangeln...... und kriegst Inspiration. Aber wenn du wirklich dich abheben willst,...... was dein kreatives Schaffen angeht,...... hast du das oder du hast es nicht. Und ich hab's auf jeden Fall nicht. Um das auch mal zu sagen. Aber...... ja, ich glaube, es ist in Zukunft...... sehr, sehr entscheidend... Also klar, es ist entscheidend, was du lernst, aber dabei ist entscheidend, wie tief das Grundverständnis sein muss für Disziplin XY. Und da würde ich mir eher eine Disziplin aussuchen, die tiefes Grundverständnis bedarf, um dann mit KI quasi das Thema komplett auseinanderzunehmen. Okay, wie gesagt, ich habe mir ein paar Sachen notiert und ein paar hast du schon gesagt oder zahlen darauf ein. Zum Beispiel das Thema KI bedienen ist kein Skill, sondern befragen schon. Also wie gibst du richtigen Kontext? Wie wertest du aus, was die KI dir sagt oder als Ergebnis gibt? Und wie viel Verständnis hast du davon, wie ein Zielbild auszusehen hat, damit du mit der KI gemeinsam zu deinem Zielbild kommst? Und dafür brauchst du einfach tiefes Verständnis von dem, wo du hin willst. Ja, genau. Deswegen ist es auch ganz einfach und ich bekomme immer wieder gesagt, Marco, warum ist dein Ergebnis so und mein Ergebnis so? Weil ich wahrscheinlich 25 Jahre Erfahrung habe und genau weiß, wo ich hin will. Ganz einfach so. Und dass der KI halt auch sehr, sehr gut mitteilen kann, wo ich hin will. Und ich würde noch nicht mal sagen, weil das wird aus meiner Sicht zu oft verwechselt, das hat gar nichts mit Prompting zu tun, sondern es hat was damit zu tun, der Kontext, den ich mitgebe, so am Ende des Tages, damit ich gemeinsam mit der KI zum Ziel komme. Das, was mit Sicherheit heute viel, viel einfacher ist, ist dann zum Ziel zu kommen, weil ich halt keine sieben Leute mehr brauche, die unterschiedliche Skills haben, sondern die Skills, um zu meinem Ziel zu kommen, kann ich dann häufig doch mit KI machen. Das hat sich verändert, aber du brauchst halt trotzdem den Expertenblick drauf, um zu wissen, ist das Ergebnis richtig oder falsch. So ist es zumindest heute noch. Ich weiß nicht, was passiert, wenn du in die Zukunft guckst. Das, was ich total für entscheidend halte, Manuel, was total zu kurz kommt, ist, man muss, ich sag mal, das Lernen lernen. Also du musst einfach lernen, dass du lernen musst, dass sich vieles verändert, dass du flexibel sein musst, dass du schnell sein musst. Das musst du lernen. Es ist ein anderes Lernen als früher. Ich mache jetzt eine Ausbildung und mache diesen Job dann 30 Jahre oder 40 Jahre. So war früher Lernen. Heute ist halt, ich muss lernen zu lernen, weil ich morgen schon wieder was anderes lernen muss. Und das ist aber schwierig. Also das ist extrem schwierig. Aber das wäre, deswegen habe ich eben gefragt, ich würde es gerne einmal ein bisschen größer machen, auch wenn es dann philosophisch wird, weil das muss den Kindern ja in der Schule schon beigebracht werden. Also es muss ja viel früher anfangen. Wie verändert sich eigentlich Lernen für die Zukunft und wie seid ihr aufgestellt für die Zukunft? Und das heißt, es gibt eher Fächer wie Medienkompetenz oder KI-Kompetenz, wo sie lernen, damit zu lernen, um in Zukunft besser dahin zu kommen, wo sie hinwollen sozusagen. Wenn wir das nicht früh anfangen, du kannst dich dann von einem 30-Jährigen erwarten, der das nie gelernt hat, auf einmal zu sagen, ja, dann mach das jetzt so mit KI. Das wird nicht funktionieren, glaube ich zumindest so. Genau, das war also das ist für mich so der wichtigste Take und das, was du eben gesagt hast nichts ist guckt nichts ist killt und nichts ist keine Ahnung, das ist alles Blödsinn also auch diese ganzen Reels, ich würde die am liebsten alle kommentieren, hab ich noch keinen Bock drauf und sagen, ihr macht das Falsche irgendwie so, weißt du, was ich meine? Die machen das Falsche auf, aus meiner Sicht Das, was aktuell zumindestens wirklich gewinnt, ist sehr gutes Expertenwissen mit KI. Also MI plus KI, das ist das, was aktuell wirklich rasiert. Also, von daher, und eins muss man auch mal sagen, sorry, wenn ich das noch ausweite, und dann reden wir gerne über ein, zwei andere Sachen. Die Überschrift war ja, wenn KI alles weiß. Die KI weiß ja nicht alles. Ja. Also deswegen machen wir ja gerade das, was wir aktuell tun. Die KI weiß das, was irgendwo mal stand. Die KI weiß aber nicht das, was in deinem Kopf ist. Deswegen musst du ja diesen Kontext mitgeben. Deswegen bist du ja der Experte, der das mitgibt, damit die KI mehr weiß, damit sie dir dann wieder helfen kann auf deinem Weg. Das ist aber noch mal entscheidend, weil das suggeriert so ein bisschen, eine KI weiß noch lange nicht alles. Also wirklich noch lange, lange, lange nicht alles. Gerade weiß sie mehr über mich, weil ich meinen Skill immer weiter vollpumpe. Vielleicht eine schöne Brücke zu, was mache ich gerade mit Obsidian, Manuel? Ich habe gestern die fünfeinhalb Stunden Heimfahrt von der Messe in Leipzig genutzt. Ich habe mein Sprachmemo angemacht im Auto. Wenn ich durch dich nicht unterbrochen wurde, habe ich das zumindestens gemacht. Ah, so war das. Okay, verstehe. Und das ist wirklich nochmal, wir machen nochmal einen KI-Tipp des Tages, okay? Oh ja. Mach Sprachmemo an und baller dein Wissen in eine Sprachmemo. Während wir beide gerade den Podcast machen, habe ich die Sprachmemos reingeladen in mein Obsidian, in Cloud Code und lasse die gerade auswerten und habe gesagt, was mein Ziel ist, wo ich hin will mit meinen Sprachmemos sozusagen. Ja. So funktioniert das, weil so gibst du Kontext mit, so brauchst du immer weiter Wissen auf und so werden deine Ergebnisse immer besser und immer schneller. Ich baue daraus jetzt Skills aus dem, was ich ihm gesagt habe und ich glaube, dass so Arbeiten im Jahr 2026 funktioniert. Zumindest auf dem, es gibt vielleicht noch ein Level darüber, I don't know, aber ich sag mal, so funktioniert das, was ich glaube, was wir tun. Ja, wir müssen eine, wir haben eine Aussage vor, ich glaube, vier Monaten getätigt, die jetzt in Kraft getreten ist. Oh, jetzt bin ich gespannt. Und zwar... Italiens bei der WM dabei. Hanni, der ist ja nicht in Kraft getreten, sorry. Ne, das, also nicht vor vier Monaten, ich weiß nicht, wann das war, aber bei der letzten Messe von LKQ hast du gesagt, bei der nächsten Messe gibt es humanoide Roboter und... Gab keinen. Gab keinen. Nein, es gab keinen. Ah, du hattest einen Telefon? Nein, nein, es gab keinen. Es wird wahrscheinlich bald. Ah, bei der nächsten. Bei der nächsten, ja, ja, ja. Aber es gab jetzt bei der jetzigen Messe noch keinen. Ah, okay, dann hattest du falsch verstanden. Ich habe auf der Bühne ein Körperteil verwettet. Ich bin ja immer bold, du kennst mich ja. Ich habe mich dann auf den kleinen Finger geeinigt. Der Rest war mir doch zu wertvoll. Das Thema humanoide Roboter wird in Werkstätten ein Riesenthema sein. Nicht heute, aber morgen oder übermorgen. Und ich bin davon überzeugt, die nächste Messe ist im November. Bei den ganzen Gesprächen, die ich geführt habe. Ich habe dann ein Gespräch geführt mit Kollegen von anderen Messeausstellern, die gesagt haben, hätte ich das gewusst, hätte ich einen Humanoiden mitgebracht. Also das Thema ist da. Ich bin sehr, sehr gespannt, wie das auch weitergeht. Das, was aber für mich, machen wir kurz einen Recap, also einen wirklich nur ganz kurzen, das, was für mich schon cool war, Habe auch hier nochmal Shoutout Autoschmiede Berlin. Cool im Auditorium kennengelernt, den René. Das zeigt eine Kfz-Werkstatt, die schon voll auf KI geht, Prozesse optimiert hat, Analysen damit macht, Auswertung damit macht und so. Und das fand ich so geil, sagte dann so, ich war eine Woche in China und habe mir das Thema Robotik angeguckt. Also das ist halt mega. So funktioniert es so. Und er sagt halt, ich überhole gerade alle rechts. Ey, kann ich nur sagen, Glückwunsch, ich freue mich total auf den Austausch. Wir haben nochmal rausgesucht, ich will mich gerne mit Ihnen austauschen, weil ich besser verstehen will, wie es funktioniert, wenn es einer richtig macht. Es sind einige Leute zu mir gekommen, haben gesagt, sie würden sich gerne mit uns unterhalten, um zu verstehen, was sie automatisieren können. Es gab sehr, sehr kontroverse und interessante Gespräche zum Thema KI-Telefonie, Voicebots etc. Sehr, sehr spannend, also wirklich gute Diskussionen einfach, weil es gibt wirklich viele Pro und Kontras. Ja, komplett. Ja, also Prost mit Sicherheit, wenn du zum fünften Mal angerufen hast und keiner geht dran, dann redest du auch mit einer KI. Ja. Ja, weil du willst einfach deinen Termin verändern. Du willst irgendwie einen Termin machen, einen Termin wechseln, was auch immer. Irgendwann bist du genervt. Kontra ist ganz klar, dass jeder sagt, die Menschen wollen eine Menschen am Telefon haben, so. Ja. Das ist so ein bisschen das Hin und Her. Das waren mit Sicherheit spannende Erkenntnisse. Und was ich schon gemerkt habe, ich weiß nicht, ob es jetzt an der Location lag oder so, aber es waren viel mehr Zuhörer als beim letzten Mal. Und ich habe schon das Gefühl, dass das Thema deutlich mehr Klick macht. Ich hatte dir das schon gesagt, meine schönsten Momente waren eigentlich so die kleinen nebenbei. Ich ziehe mir ja viel Kraft aus so kleinen Feedbacks. Als der Tonmann, der mich verkabelt hat, dann gesagt hat so, ich habe gestern deinem Vortrag zugehört und so, du hast recht, auch ich muss mir Gedanken über Kälte machen. Dann dachte ich mir so, okay, das ist geil. Ja, freut einen natürlich. Das freut mich total, weil ich wurde gefragt, was mein Ziel ist. warum ich da auf die Bühne gehe. Und guck mal, unser Ziel ist ja gar nicht irgendwie tausend Werkstätten mit kleinen Tasks zu machen. Das ist nicht unser Ziel. Es ist wirklich mein Ziel, wenn ich auf die Bühne gehe, ist Köpfe zu öffnen. Die Leute sollen sich einfach mit KI beschäftigen. Punkt. Und deswegen schreibe ich auch immer so in dem Claim, den ich dann darunter habe, schreibe ich immer KI in der Werkstatt, Prozesse, Marketing, Sichtbarkeit und im Leben. Weil ich meine das im Ernst. Die müssen sich einfach damit beschäftigen. Ja. Das war ganz spannend. Bei dem ersten Vortrag war so ein Junge, der war 23, und der hat mit Claude gearbeitet. Natürlich der Einzige, der mit Claude gearbeitet hat. Und der hat das halt bestätigt, dass er rasiert. Also... Ja, genau. Und ich glaube, das braucht mehr dieser Erfolgsstories, um nach vorne zu schauen. Aber es war cool. Also es hat mega Spaß gemacht. Ich hatte das ja schon zurückgegeben. Die Messe war wirklich cool. Coole Gespräche gehabt. Bin sehr gespannt auf November. Dann geht es weiter in Essen und in Nürnberg. Mal gucken, ob wir dann noch über humanoide sprechen. Ja, auf jeden Fall. Also spätestens da wird auf jeden Fall einer vor Ort sein. Ja, das Ding ist halt, weißt du, da war eine Werkstatt, der für sich meinte so, hey, wir sind schon sehr gut automatisiert, digitalisiert und dies, das hier. Da dachte ich so, weißt du, das Einzige ist, ich würde mich echt freuen, wenn ein anderer den Wagen aussaugen würde. Dann sagst du, das kann echt der Roboter lösen in Zukunft. Ich glaube wirklich, das sind genau die Themen. 27 Millionen mal den Reifen von A nach B heben. Meinetwegen sogar den Reifen wechseln. Autos aussaugen und solche Themen. Das ist ein Klassiker. Das werden Humanoide lösen, glaube ich, in Zukunft. Plus andere Tätigkeiten. Also wer mal so Werkstätten von innen gesehen hat, da gibt es schon genug Tätigkeiten für einen Roboter. Und wenn du irgendwann siehst, so ein Roboter kostet vielleicht dann irgendwann 10.000 Euro, schläft aber nicht, ist nicht krank, kann 365 Tage im Jahr durchpeilen. So bis zu 80 Prozent kann der Humanoide wahrscheinlich schon das Auto perfekt aussaugen. Da muss noch mal einer kurz drüber gucken. Aber das war es. Genau, das war es. Ganz im Ernst, sprich mal mit einem meinetwegen Azubi oder wer auch immer, der gerade in der Werkstatt, wenn die Reifenwechselsaison ist, am Tag, weiß ich nicht, 400 Reifen hochhebt. Der wäre ja der glücklichste Mensch der Welt, wenn das ein Humanoider machen würde. Deswegen, ich habe das sehr bold gesagt auf der Bühne, weil ich weiß eigentlich zu wenig, um so bold zu sein, aber Alles, was ich über das Leben gelernt habe, ist, das nächste große Thema, was kommt, wird humanoide Roboter sein in Handwerksbetrieben. Egal, in welchem Ausmaß. Es muss ja, um das Reifenwechselbeispiel zu nehmen, es muss ja nicht unbedingt auch ein wirklicher Humanoider sein. Es kann ja auch sein, dass der Mensch so eine Art zusätzliches mechanisches Skelett anzieht und damit einfach ein Auto tragen kann. Es gibt ja auch schon so Thema Robotik, wie du sagst, muss ja nämlich immer humanoid sein. Es gibt ja Maschinen, die machen den Reifenwechsel komplett autark. Ja, zum Beispiel. Das funktioniert schon. Also ich will nur den Menschen, und das halte ich für, so habe ich es auch formuliert, sondern glaube ich, ist auch gut so. Aber ich habe versucht, da sind Werkstattinhaber, und ich habe versucht, denen mitzuteilen, vor vier Jahren habe ich den Tsunami gesehen und habe mir ein Surfbrett gekauft und bin die Welle geritten. So. Hätte ich das nicht gemacht, wäre der Tsunami über mich drüber gelaufen, flogen, weiß ich nicht was. Und wir wären am Arsch gewesen. Und als Kfz-Werkstatt musst du dich heute damit beschäftigen, wie kann ich KI einsetzen in den Prozessen, bevor das Auto zu mir kommt? Wie kann ich KI einsetzen in Prozessen wie Telefonie etc., was mich nervt? Und wie kann ich KI einsetzen in Prozessen, die danach sind? Rechnungsrechner und blablabla. Und ich muss mich damit beschäftigen, Hat das Thema Robotik einen Impact auf mich oder nicht? Und wann ist es soweit? Und ich muss zumindest verstehen, was hat das für einen Einfluss auf mich? Damit, wenn es in ein, zwei oder drei Jahren soweit ist, damit ich Phase davon habe. Und das habe ich denen genau so gesagt, weil ich das für wichtig erachte. Und wenn dann einer aufsteht und sagt, der Morinello hat eine Ecke ab, dann ist mir das egal. Weil wenn ich mich vor vier Jahren nicht angefangen hätte, damit zu beschäftigen, hätte ich jetzt nicht den Vorsprung mit dir. Das ist ganz einfach. Und so habe ich auch versucht zu formulieren. Sehr gut. Guter Abschluss. Sind wir durch? Ja. Alles klar. Tschüss. Ciao.

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