150 Seiten pro Tag mit KI
Die Nürnberger Nachrichten haben es vorgemacht: Statt 43 Blattmacher reichen heute vier — dank KI. Marco und Manuel zeigen, warum das kein Stellenabbau ist, sondern der einzig logische Weg für moderne Medienhäuser. Plus: Warum nur 13 % der Menschen 20 Euro für KI ausgeben, aber täglich 1,09 Euro für eine Packung TicTac.
Die Kernpunkte
- Nürnberger Nachrichten: 4 Blattmacher statt 43 für 150 Seiten täglich
- Warum Lokaljournalismus durch KI gerettet werden kann
- Daten zuerst an die KI, dann an den Menschen — die neue Reihenfolge
- Was OctopusGenius als Medienhaus noch fehlt: Brand oder Attention?
- Warum nur 13 % der Deutschen für KI bezahlen — aber 8,50 Euro für eine Schachtel Zigaretten
- Malta: Ein Jahr kostenlose OpenAI- und Microsoft-Lizenzen für alle Einwohner
- Warum kleine Länder zu KI-Nationen werden können
- Klein anfangen statt sich verzetteln: Wingman, Wissensbasis & Co.
- Ausblick: KI-Anwalt-Folge & neues Podcast-Studio
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Transkript
Eins, zwei, drei, vier. Der KI-Snack? Dein doppelter Espresso KI am Morgen. Kurz, prägnant, unterhaltsam, informativ.
So. Ja, das war der unbekannte Kollege, der heute Morgen vom Arzt reingestellt hat. Und gesehen hat, dass in der Schlange vor ihm 20 Männer standen. Und er hatte nichts besseres zu tun, als zu sagen, boah, was ist denn eh los?
Eins, zwei, drei. Und hat einfach durchgezählt bis 20. Wie komme ich drauf? Wir haben heute ein paar Zahlen, die wir sprechen wollen, Mann, ey.
In Bezug auf KI. Ich fange mit der ersten Zahl an. Oder mit den ersten beiden Zahlen. Und die passen zu dem Thema, was wir die letzten Wochen oft besprochen haben.
Bist du dabei? Ich bin dabei, ja. Okay. Okay.
Nur noch vier Blattmacher braucht der Verlag die Nürnberger Nachrichten, um pro Tag 150 Seiten zu produzieren. Also im Prinzip, ich habe mir das mal in Ruhe durchgelesen, die Kollegen vom Verlag Nürnberger Presse und damit die Nürnberger Nachrichten machen im Prinzip das, was wir immer sagen, was der Publisher kann oder was man im Lokaljournalismus tun sollte. Nach eigenen Angaben haben das bislang 43 Blattmacher gemacht. Und jetzt machen es nur noch vier.
Und die produzieren 100 bis 150 Seiten pro Tag. Blattmacher ist die Bezeichnung für die Person, die die Texte schreibt oder einsetzt. Nee, nee. Die vor allen Dingen das Blatt macht.
Also derjenige, der sagt, welche Inhalte kommen rein, der die dann auf die Seite bringt, auch mal layoutet. Derjenige, der sagt, das machen wir heute. Das wird der Aufmacher. Da läuft der Text rein.
Der Blattmacher. Der Blattmacher, genau. Also so war es auf jeden Fall früher. Scheinbar immer noch.
Scheinbar immer noch. Was ich ganz spannend fand, Manuel, auf LinkedIn, ich wollte gerade sagen, im Internet, aber eigentlich auf LinkedIn, ist natürlich eine Diskussion entbrannt. Kannst du dir ja vorstellen. Natürlich.
Und es geht natürlich sehr, sehr stark in die Richtung, wird alles nur noch von KI gemacht und was passiert mit den Leuten. Setzt dir eins zu eins die Inhalte jetzt alle online und so. Ich finde aber, die Erklärungen, die der Chefredakteur gegeben hat oder auch seinen Stellvertreter gegeben hat, finde ich wirklich gut. Weil die erklären aus meiner Sicht genau das, was passiert.
Ich stelle mir mal die Frage, wenn du heute eine Tageszeitung neu machen würdest, du würdest ja nicht mehr auf die Idee kommen, sie so zu denken, wie du sie vor 30, 40, 50 Jahren gedacht hast. Weil du hast ja ganz andere technische Mittel zur Verfügung. Es ist so, als wenn wir beide sagen würden, wir fahren morgen nach Frankfurt und du kommst mit dem Esel und mit einer Kutsche angeritten. Wir würden ja mit dem Auto da hinfahren oder wir würden keine Ahnung was machen oder mit dem ICE fahren oder was auch immer.
Sich überhaupt mal dahinzustellen und zu sagen, was sind die technischen Mittel, die wir haben, um eine Zeitung so aufzustellen. Und da kommt man halt relativ schnell auf den Punkt, und das finde ich ganz gut, auf den die Kollegen gekommen sind, dass sie sagen, okay, wir brauchen weniger Blattmacher. Wir können mehr, also sie machen mehr lokale Nachrichten, weil sie natürlich viel mehr verarbeiten können. Haben nach wie vor Human in the Loop.
Sagen wir, dass Sportreporter sind, wieder auf den Fußballplätzen vor Ort statt mit Tabellenpflege beschäftigt, brauchen keine Meldungsspalten zu schreiben. Also genau das, was wir immer sagen. So zum Ursprung eigentlich. Die können im Lokaljournalismus die große Geschichte machen und brauchen nicht mehr Meldungsspalten zuzuknallen und so.
Also ich habe das gelesen, ich bin völlig hyped und bin kurz davor, dem guten Chefredakteur zu schreiben, um ein Lob auszusprechen. Ja, dann mach das so. Michael Husarek, ich kenne ihn nicht, aber die sind konsequent den Weg gegangen, den wir eigentlich sagen, den man gehen sollte, um sich am Ende des Tages so aufzustellen, dass man in Zukunft noch guten Lokaljournalismus machen kann. Ich bin sehr, sehr gespannt, wie sich das in Zahlen auswirkt.
Also das, was man mitbekommt zumindest in Zahlen. Aber ich fand das echt super. Nochmal ein letztes Zitat. Unsere Lokalteams haben endlich wieder mehr Zeit für Eigenbeiträge.
Und die sind und bleiben der entscheidende Mehrwert journalistischer Arbeit. Genau so. Die Kollegen sind nicht dafür da, um irgendwelche Pressemitteilungen 17 Mal umzuschreiben, sondern sie sollen eigene gute Nachrichten schreiben. Ja, finde ich mega.
Wir bleiben da dran und gucken auch an der Stelle, dass wir unsere Medienhaus-Themen weitergetrieben werden, Manuel, oder? Was im Prinzip denken wir das? Das denken wir schon seit längerem, ja. Wir sind halt kein bestehendes Medienhaus, was jetzt einfach die gesamten Prozesse darauf umwinzen muss, sondern wir versuchen es einfach für unseren kleinen Kreis, für unseren Newscase, das zu nutzen.
So machen wir es. Wir machen Newsletter, wir machen Blogbeiträge. Was fehlt uns aktuell noch? Fehlt uns die Marke oder fehlt uns die Attention?
Was würdest du sagen? Komm, wir sind mal selbstkritisch. Das ist eine unabgesprochene offene Runde. Weil jetzt mal rein vom technischen Setup her sind wir da, von den Gedanken her sind wir da, von unserem Wissen, was ein Medienhaus betrifft, würde ich sagen, sind wir da.
Also was würdest du sagen, was uns noch fehlt, um den nächsten Schritt zu machen? Attention? Was ist der nächste Schritt? Ja, das wirklich auf die Straße zu bringen, wirklich eigene Stadtteile auszurollen und wirklich die Themen auch zu publizieren.
Nicht nur, sagen wir mal, die Content-Maschine hinzustellen, sondern die Themen auch wirklich voranzutreiben, auch Umsätze zu generieren und daraus wirklich ein eigenes Geschäftsmodell zu machen. Also aus meiner Sicht gibt es zwei Sachen. Das eine ist, uns fehlt eine Brand, weil sie die noch braucht, wobei da bin ich eher skeptisch. Oder ist die Frage zur Attention, weil wir einfach zu viele andere Themen vorantreiben und wir das vielleicht gar nicht zu Ende treiben wollen?
Ich glaube, es ist nur die Attention. Also wir wollen es einfach nicht zu Ende treiben. Also zumindest aus meiner Perspektive. Wenn wir es tun wollen würden, dann müssten wir auch wahrscheinlich den einen oder anderen dafür einstellen, damit wir die lokalen Nachrichten selber schreiben und noch jetzt auf den Fußballplatz fahren, blöd gesagt, oder ein Interview führen.
Also quasi das, was wir jetzt gerade beschrieben haben, dass das sehr lokale wieder an Bedeutung gewinnt oder die Leute halt mehr Zeit dafür haben, weil der ganze Rest automatisiert gemacht wird. Dann müssten wir den Schritt ja auch wirklich gehen. Das werden wir nicht tun, sondern wir stellen eher die Maschine hin und die Verlage da draußen können das Thema nutzen. Ich habe genug Zeit meines Lebens auf Sportplätzen verbracht.
Ja, genau. Ich brauche das nicht mehr. Genau, genau. Ich wollte noch kurz zu deinem Satz, den du gerade gesagt hast.
Von wegen, wenn du jetzt eine neue Zeitung oder eine Tageszeitung machen würdest, würdest du die ja nicht mehr so denken wie früher, sondern du würdest die halt mit den KI-Tools denken. Also nichts, ehrlicherweise, was du heute... Genau, das wollte ich gerade sagen. Das ist ja genau das, was wir in der letzten Folge gesagt haben oder beschrieben haben bei unserer Vision von agentischer Software, dass du die Wurzel bei bestehenden Unternehmen ja komplett rausreißen musst und eine Wurzel setzen musst, die darauf ausgelegt ist, ja KI-getrieben das Unternehmen quasi zu führen oder zumindest die Prozesse KI-getrieben abzubilden.
Ich habe immer ganz, also jetzt in den letzten Tagen öfter gesagt, deine Daten müssen erst an die KI gehen, bevor sie an Menschen gehen. So das muss die neue Reihenfolge sein und nicht erst Mensch und dann die KI. Und in der bestehenden Softwarelandschaft ist es immer noch erst Mensch, dann KI. Und das ist ja genau bei dem Zeitungsbeispiel das Gleiche.
Es geht erst alles an eine KI und der Mensch setzt dann eben noch seine persönliche Note oder sowas obendrauf. Ja und es gibt auch Teilbereiche, die sind nur Mensch und es gibt Teilbereiche, die sind nur KI sozusagen. Warum denn nicht? Ich glaube nur Mensch wird es auch nicht geben.
Also weil der, mir fällt jetzt kein Beispiel ein, aber überall wirst du auch in dem Prozess KI-gestützt noch mehr machen können. Der Mensch, also nur Mensch wird halt den Content schaffen, wenn man so möchte oder das, was eine KI halt nicht kann. Aber selbst wenn du jetzt als Mensch dann Content geschafft hast, kannst du ja KI nutzen, um das Ganze... Die Frage ist, wo ist die Abgrenzung?
Ich sage mal, wenn wir beide hier sitzen, sind wir beide nur Mensch. Aber natürlich in der Vorbereitung nutzen wir KI. In der Nachbearbeitung nutzen wir KI und so. Und wenn jetzt ein wirklich guter Schreiber hingeht und schreibt einen Kommentar irgendwie, dann macht der das erstmal nur als nur Mensch.
Aber in einer guten Vorbereitung nutzt er trotzdem KI. Und lässt vielleicht auch nochmal im Vier-Augen-Prinzip KI drüberlesen. Es wird halt irgendwann einfach nicht mehr benannt, dass KI genutzt wird. Also es wird halt der, ich sage mal, der KI-Consultant wird wieder zum Consultant, so blöd gesagt.
Weil es einfach normal ist. Also irgendwann ist es die Normalität und dann benennst du es nicht mehr. Also es ist Quatsch, es ist noch zu benennen, theoretisch. Also das, was mich an dieser ganzen...
Jetzt sind wir natürlich ganz klar pro Verlag Neuenberger Presse sozusagen. Weil wir das Ding ja selber so denken. Nichtsdestotrotz, ich würde von mir behaupten, ich betrachte mal gerne alle Perspektiven und mache mir auch gerne eine gesamtheitliche Meinung. Bei diesen ganzen Gegenreden ist mir einfach nochmal klar geworden, wie starrsinnig häufig mit dem Thema KI umgegangen wird.
Immer so als Böser, Böser. Um nicht einfach mal zu sagen, okay, lachen wir uns jetzt mal darüber diskutieren. Was ist denn gut? Was vielleicht auch noch schlecht?
Was ist verbesserungswürdig? Mein Gott, das ist jetzt mal ein Verlag, der ist diesen Schritt gegangen. Das ist doch erstmal gut. Das ist doch erstmal ein gutes Zeichen.
Es ist kaum so offene Diskussion, sondern eher so von oben drauf, wie könnt ihr nur. Und ich glaube, viele verlieren sich auch ein bisschen in dem vielleicht zu weiten Denken von neuen Ansätzen. Also du sagst, keine Ahnung, wir binden jetzt irgendwie eine KI-Automatisierung ein, um Texte zu schreiben oder was auch immer. Und während man das denkt, denkt man darüber hinaus dann noch nach, ja, aber wir können das ja auch dann direkt an unsere bestehenden Systeme anbinden mit Schnittstelle, um noch mehr machen zu können.
Und da verlieren sich dann viele Projekte, weil es dann zu groß gemacht wird. Deswegen sollte man lieber einfach schnell kleine Sachen auf die Straße bringen, um dann am lebenden Objekt zu lernen und das Ganze zu iterieren. Weil während du das nutzt, hast du wieder eine ganz andere Vorstellung von dem, verstehst ganz anders nochmal, wie das funktioniert. Also ich sage immer, du kannst vor allem, was KI angeht, dein Zielbild am Anfang eines Projektes nicht definieren.
Das geht nicht. Also es ist unmöglich. Klar, wenn du ein kleines Projekt hast, vielleicht. Aber sobald du ein Projekt mit normaler Größe hast, wirst du während dem Prozess erst verstehen, wie was funktioniert.
Und wirst dann dein Zielbild entsprechend anpassen. Das ist ein schönes Beispiel, was du jetzt öfter mal gehört hast, haben wir in der Präsentation ein bisschen unser Wingman, der ja insgesamt dann groß ist und viel kann. Genau, ja. Coach, Wissensdatenbank, etc.
Und am Ende des Tages ist es vielleicht der einfachste kleine Use Case, dass du ein Bot hast, mit dem du über deine Mediadaten, also jetzt in dem Fall sind es Mediadaten, über deine Daten sprechen kannst, schnelle Angebote machen kannst und per Knopfdruck eine Präsentation rausschießen kannst. Alleine das ist schon ein Hebel für die meisten. Ja. Und dann hast du ein ganz abgespecktes kleines Produkt, damit gehst du auf den Markt und dann denkst du übernacht, okay, wie kannst du dann das CRM anschließen, wie kannst du das da anschließen, was kannst du da machen.
Und dann machst du es sukzessive größer. Genau. Denkst du von Sekunde eins an das große Paket hast du sofort irgendwie, dann erschlägt das alle, ne? Ja, ja, ganz genau.
Zum Beispiel bei der agentischen Software, die ich da letzte Folge vorgestellt habe, ist mir dann danach auch nochmal aufgefallen, dass zum Beispiel das Gehirn-Thema, wo ich gesagt habe, okay, um Unternehmen resilienter zu machen, muss das gesamte Wissen irgendwie dokumentiert sein, damit eine KI das quasi immer wieder abrufen kann. Allein das könntest du als abgelöstes Produkt einem Unternehmen geben, um erstmal zu sagen, guck mal, du nutzt jetzt einfach dieses Tool XY sechs Monate lang und alle Mitarbeiter schmeißen ihr Wissen da rein und dann wird das von der KI direkt strukturiert. Also, das heißt, allein so, sagen wir, diese agentische Software ist ja in ganz vielen Unterpakete nochmal ein eigenes Tool. Komplett.
Was dann im großen Ganzen zusammengefügt wird, aber jede Funktionalität kann für sich alleine gesehen werden und genutzt werden. Ja, ist auch noch so ein Beispiel, dass du halt erstmal klein anfangen sollst. Also, wenn du sechs Monate nutzt, um dein Wissen zu dokumentieren, für KI aufbereitet, dann hast du ja danach einen riesen Hebel. Also, selbst wenn du zwölf Monate brauchst.
Egal. Ja, genau. Egal. Ich habe noch eine Zahl, Manuel.
Ich habe ja gesagt, ich fange mit Zahlen an. Darf ich noch ballern? Weißt du, was eine kleine Packung TikTok kostet? Magst du TikTok?
Nie wirklich so. Nee. Also, ich habe es natürlich mal gegessen. Ich trinke die.
Ja, ja. Ich mache die auf und dann trinke ich sie. Ist ja bei dir der Klassiker. So 1,09 Euro.
Überführe 1,29 Euro. Weißt du, wie ich darauf komme? Nee. Ist damit teurer pro Tag, als wenn du irgendeine KI nutzen würdest in einem ganz normalen Basismodell mit 20 Euro pro Monat.
Weißt du, wie ich darauf komme? Dass die meisten Menschen immer noch sagen, dass der Preis zu teuer ist und sie deswegen nicht mehr machen. niemals Geld für eine KI ausgeben würden. Ja.
Ich habe eine Umfrage gelesen. Mal wieder. Und ich weiß, wir hatten das Thema schon mal. Aber mich regt das wirklich auf.
So, und da steht, also die Nachricht in der Headline ist, jetzt kommt es, Zahlungsbereitschaft für KI gestiegen. Also ich dachte so, wow, okay, positiv und so, gucken, was da rauskommt. Mittlerweile 13 Prozent der KI-Nutzer nutzen, also bezahlen für eine KI-Anwendung. Das waren 9.
Und weil von 9 auf 13 ein Anstieg ist, sagen die, hey, endlich gestiegen und Zahlungsbereitschaft gestiegen. Ich finde das immer noch ziemlich heftig, dass es nur 13 Prozent sind, die bereit sind, 20 Euro. Ich sage ja, ich muss aufpassen, Simon Kritikos zählt jetzt wieder mit. Wie oft sagt er 20 Euro?
Wir hatten die Folge mal, das nicht auszugeben. Und bin da mal hingegangen und habe Claude gesagt, sag mir mal, gib mir mal ein paar Vergleiche. Ja, da gibt es ja Endpluss. Ja, und da kam man mit TikTok um die Ecke, die fand ich eigentlich ganz cool.
Und jetzt vielleicht für dich nicht sozusagen, aber für mich war TikTok, war irgendwie ganz cool. Ich glaube, wenn du täglich eine Packung TikTok ist, hast du irgendwie ganz andere Probleme. Ja gut, es gibt manche Menschen, die essen täglich ein Wunderbar, das soll es dir auch geben. Das stimmt.
Das stimmt. Nein, aber der, also wirklich, das ist auch mein letzter Aufruf zu dem Thema. Und nur weil die Umfrage jetzt gerade wieder live war und ich fand 13 Prozent wirklich wieder so wenig. Und ich, der Mensch gibt so unfassbar viel Geld für Bullshit.
Also, er ist ja egal für was, ob du Spotify, nimmst Netflix, nimmst eine Packung Zigaretten, die mittlerweile 8,50 Euro oder 9 Euro kostet. Ist ja egal was. Weißt du, ein Fünfer für einen Aperol Spritz, ein 4 Euro für einen Cappuccino. Ja, ist ja so.
Für alles ist Geld da. Aber für etwas, was dich jeden Tag unfassbar viel schlauer macht, dich besser macht, dir Wissen bringt etc. Da gibst du keine 20 Euro aus. Mich regt das auf.
Bin dumm. Schöne jetzt auf. Nein, du bist dran. Hast du noch eins?
Nee, ich wollte dich eigentlich gerade fragen, ob du schon Teil von der Regierung von Malta bist. Weil wenn man dir so zuhört, könnte man denken, dass du das ganze Programm von denen initiiert hast. Weil Malta hat jetzt... Ich war auch noch nie da, leider.
Muss wunderschön sein. Aber ich war noch nie da. Das kann sein, weiß ich auch nicht. Also ich war auch noch nicht da.
Aber Malta hat jetzt für alle Einwohner ein Jahr lang kostenfreie OpenAI und Microsoft KI-Lizenzen quasi zur Verfügung gestellt. Unter einer Bedingung. Sie müssen an einem Online-Coaching-Schulung teilnehmen. Finde ich gut.
Und wer macht das? Coaching? Schulung? Weißt du was?
Steht da nicht, ne? Das machen dann irgendwelche Jungs von Malta. Das wird auf jeden Fall von Malta entwickelt sein, dieser Online-Kurs. Aber ich finde ja, was ich gut finde ist, a, klar, dass die das allen kostenlos zur Verfügung stellen.
Aber nicht einfach sagen, guck mal hier, hier ist jetzt einfach dein kostenloses Account. Sondern, dass die Leute direkt an die Hand nehmen. Komplett. Und das auch als Grundvoraussetzung festlegen, dass du es machen musst, um überhaupt Anspruch zu bekommen.
Weil das eine ist, die Leute ergreifen die Initiative, sich dieses Abo zu holen. Wenn sie dann irgendwie zwei Wochen lang das Abo haben und irgendwie nicht so richtig vorankommen, werden sie es relativ schnell wieder kündigen. Deswegen ist das der richtige Ansatz, die Leute direkt an die Hand zu nehmen von Anfang an. Ist ja nichts anderes, wie wir sagen, dass wir in die Unternehmung gehen und ja die Unternehmung KI-ready machen, wenn man so möchte.
Weil die Leute brauchen einen Mindset-Shift. Die Leute müssen ans Thema KI herangeführt werden. Die müssen erstmal verstehen, wie das funktioniert. Also anders funktioniert es nicht.
Du kannst nicht einfach irgendwas in den Becken schmeißen und hoffen, dass die Leute... Wie viele Einwohner hat Malta? Das ist mal eine gute Frage. Nicht viele auf jeden Fall.
Jetzt können wir uns natürlich auch heftig verschätzen, aber wir müssen schon vorher sagen, bevor wir es gucken. Ja? Okay, weil ich habe nicht geguckt. Boah, Malta, ey.
Also ein paar Millionen. Nee, glaube ich nicht. Nicht. Nee, Kroatien hat irgendwie vier Millionen.
Und Kroatien ist ja viel. Ich hätte jetzt zwei oder drei gesagt. Nee, weniger. Ich sage unter einer Million.
549.000. Bäm! Ja, ein bisschen mehr dran. Macht es einfacher, will ich nur damit sagen, alle Lizenzen zu bezahlen.
Aber darauf wollte ich gar nicht hinaus. Ich wollte auf was anderes hinaus, Manuel. Und damit will ich überhaupt nicht kleinreden, was Malta macht. Im Gegenteil.
Also das zu bezahlen, die Leute zu befähigen, das ist absolut richtig und gut. Aber warum habe ich gefragt, wer macht das? Weil es ist wie beim Sport, bei egal was in der Schule. Hast du einen Lehrer, der dich begeistert?
Hast du einen Trainer, der dich begeistert? Holt da einen Trainer 100% aus dir und aus deiner Materie raus? Mhm. Du guckst so skeptisch.
Ich gucke jetzt nach, wer das macht. Ach so, ich dachte, du guckst danach, ob ich die Einwohner richtig... Nein. Ey, Kroat hat gelogen.
Stand Mitte 26, 549.000 Einwohner. Ich halte das für essentiell, Manuel. Weil ich das immer wieder sehe, egal wo, bei Fußballmannschaften, wie auch immer. Trainiert eine Mannschaft zu 100%, wird sie gut trainiert, wird sie gut an die Themen herangeführt oder ist das alles Larifari, weißt du?
Zu sagen, ja, ihr müsst das dann irgendwie lernen und dann treffen die sich in irgendeinem Raum, sage ich jetzt mal, ja, und dann steht da vorne einer und sagt dann hier, ah, und das ist dies. Das ist mir zu wenig. Also wenn du dich wirklich bewegen willst, und ich habe das vor kurzem mal irgendwo gelesen, dass gerade kleine Länder jetzt eigentlich einen riesen Vorteil haben, mit KI richtig was zu leisten, weil sie halt kleiner sind, weißt du? So, und Malte hat 549.000 Einwohner, da muss man sehen, x Kinder etc.
Wenn du das mal abziehst, da kann ja eine Grundgesamtheit entstehen, wenn du die pusht, wird das ja eine richtige KI-Nation so, ja, ein richtiger KI-Stadt. Manuel guckt immer noch skeptisch. Ja, ich gucke ein bisschen skeptisch, weil ich jetzt hier sehe, in der Kursbeschreibung ist dann wohl, also ist jetzt aus dem Artikel heraus der erste Satz, laut der Kursbeschreibung wird es daran um Wege gehen, unzuverlässige oder irreführende KI-Inhalte zu erkennen. Ja, okay.
Also Kursbeschreibung Bullet Point 1 ist gefährlich. Gefährlich. Aufpassen. Ist ja auch gut.
Ja, ist gut. Also muss ja auch Bestandteil sein, aber genau das meine ich doch. Falsches. Weißt du, bist du Fußballtreibler und sagst, wir spielen die ganze Zeit offensiv, dann können wir Tore schießen, können Spiele gewinnen, und du sagst, okay, wir können auch ein Tor kassieren.
Ja, ja, genau. Wie fängst du an? Wenn du natürlich sagst, wir spielen voll offensiv und kassieren wahrscheinlich ein Tor, ja, dann hat ja keiner mehr Bock offensiv zu spielen. Das ist immer so ein bisschen...
Wurde von der Universität Malta übrigens entwickelt. Ja, komm. Geben wir Ihnen eine Chance. Ja, das sowieso.
Wird schon klappen. Wenn nicht, ruft einfach an. Malta. Dann kommen wir vorbei.
Ich glaube drauf. Nee, ich bin, wir sind eigentlich durch. Wir haben noch einen Nachtrag, dass wir ja eine falsche Vermutung hatten. Oh.
Und zwar, dass der Mario der Einzige ist, der uns zugehört hat. Oh, stimmt, stimmt, stimmt, stimmt, stimmt, stimmt. Wir haben ja doch noch ein, zwei Nachrichten dazu bekommen, dass es doch relativ interessant war. Ja, hat mich gefreut, dass Mario nicht der Einzige war, der bis zum Schluss drangeblieben ist, bei der bisher längsten Folge, die wir je hatten, also unter uns quasi.
Das stimmt. Ja. Da kann man ruhig sagen, gerade ein schöner Grüße an Christian, ne? Das war ja schon fast eine Beschwerde, würde ich sagen.
Das war eine Beschwerde, ja. Nein, also wir haben schon einige Leute, die uns auch bis zum Schluss hören. Auch wir gucken uns unsere Statistiken an. Der eine oder andere schafft es nicht bis zum Ende, aber nichtsdestotrotz, wir haben immer mehr Hörer.
Wir haben immer mehr Follower. Über die Kanäle schauen uns auch immer mehr Menschen. Also von daher, wir sind guter Dinge, dass wir hier weitermachen. Ja, auf jeden Fall.
Auch in dem Tempo, in dem wir aktuell vorgehen. Wir können schon mal ein, zwei Sachen droppen und dann sind wir durch. Was denn droppen? Relativ zeitnah werden wir das Gespräch mit unserem KI-Anwalt haben.
Also der Termin steht jetzt fest. Steht ja schon fest. Der Termin der Vorbesprechung steht fest. Wir werden ein längeres, also das werden wir wirklich dann auch mal länger machen, ausführlicher machen.
Im besten Fall legt sich der ein oder andere Handwerksbetrieb auf das Zeug. Das wäre so der zweite Drop gewesen, weil wir ja ein neues Podcast-Studio bekommen. Korrekt, ja. Wir machen das Ganze nochmal einen Ticken größer.
Genau. Mit unserem Nachbarn Thorsten Fucker. Nachbarn, Freund, Partner, alles. Alles.
Vermieter. Freund vor allen Dingen. Lieblings Rühreier, Aufesser. Genau.
Genau. Wir machen das Thema nochmal ein bisschen größer. Vielleicht dann schon im neuen Studio. Also wir werden einen Podcast haben mit einem auf KI spezialisierten Anwalt.
Wenn es so weit ist, sagen wir natürlich auch, wer es ist und von welcher Kanzlei. Dann haben wir noch einen Handwerker dabei. Genau. Rini Schmidt.
Rini Schmidt. Hat sich gemeldet. Das wird auch Zeit. Also das können wir uns aussuchen.
Wir haben witzigerweise jetzt viele Anfragen. Wir haben auch noch einen aus der IT-Szene, wenn man so möchte. Oder zwei Personen sogar. Hey, kannst du alleine machen.
Yeah. Die werden auch kommen. Da habe ich aber auch gesagt, wir machen es erst, wenn das neue Studio da ist, weil wir da einfach mehr Platz haben. Genau.
Vielleicht macht es auch Sinn. Weil man sieht es nicht. Also ich habe jetzt schon mit vielen darüber gesprochen, wie die eigentlich so denken, wie unser Podcast-Raum aussieht. Weil auf dem Video sieht es eher so aus nach einem größeren Raum, wo wir uns einfach in eine Ecke gedrückt haben.
Nein. Aber der Raum hier ist wirklich sehr klein. Wirklich sehr klein. Zehn Quadratmeter.
Ja, ja. Genau. Sehr klein. Und deswegen machen wir das Ganze wahrscheinlich erst in einem neuen Raum, der deutlich größer ist.
Wo wir einen größeren Tisch haben, wo mehr Leute dran sitzen können. Genau. Ja. Seid einfach gespannt.
Startet gut in die Woche. Korrekt. Wir hören uns morgen. Morgen.
Morgen. Jen. Bis zum nächsten Mal.
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