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15. Mai 2026· 37:50 min

Unsere Vision von agentischer Software

Manuel nimmt euch heute mit in unsere Vision vom Octopus-System: ein einziges KI-natives Werkzeug, das ERP, CRM, Wissensmanagement, Social Media und Newsletter zusammenführt. Dazu: 24h-Gründung mit Carsten Wildberger, Pflegeroboter in China und warum kein einziger SEO/GEO-Audit der letzten Tage gut war.

In dieser Folge

Die Kernpunkte

  • Carsten Wildbergers Projekt "schneller gründen" — Gewerbeanmeldung in 24 Stunden
  • Warum Unternehmertum ein Schulfach in der Oberstufe sein sollte
  • Pflegeroboter in China — was das für deutsche Seniorenheime bedeutet
  • Lovable will jetzt SEO- und GEO-fähige Webseiten bauen
  • Warum KI-Suche bei ChatGPT, Gemini und Claude völlig andere Ergebnisse liefert als Google
  • Das Octopus-System: Tools, Skills, Agents und Workflows in einer Software
  • Pro Kunde ein "kleines Gehirn" — das KI alles über deinen Kunden weiß
  • CI, Case Studies und RSS-Feedboards für jeden Kunden
  • Lokales LLM auf dem MacBook — DSGVO-konform und ohne Cloud-Zwang
  • Der J-Effekt: Warum KI-Transformation echten Input vom Kunden braucht
Die KI ist dein erster Verkaufsberater. Und du musst dich so darstellen, als wenn du dort präsent bist."
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Transkript

Hörst du dir eigentlich noch jede Folge von unserem Podcast an? Ja. Du? Der KI-Snack?

Dein doppelter Espresso KI am Morgen. Kurz, prägnant, unterhaltsam, informativ. So. Ich höre sie ja zwangsläufig, weil ich schneide.

Nee, für jede. Bin, glaube ich, immer der erste Hörer. Dann nochmal auf Spotify im Auto, oder? Genau.

War es schon eine Frage, oder? Ja, keine Ahnung, wir haben kein Intro gefunden. Wir haben einfach irgendeine Frage gestellt. Wir saßen hier ungefähr 30 Sekunden, haben uns angeschwiegen.

Marco hat mit seinem Mikro gespielt. Und ich habe einfach eine Frage gestellt. So einfach läuft das. Ey, es ist Feiertag.

Ja, ja, ja. Wir nehmen auch heute an dem Feiertag quasi die Folge für Freitag auf. Weil wir morgen nicht da sind. Weil wir morgen den ganzen Tag unterwegs sind.

Genau, also von daher. Seht es uns nach. Zuhörerinnen und Zuhörer. Ja.

Heute ist bei uns Darmastag. Es ist Feiertag. Es ist Christi Himmelfahrt. Wir müssen, glaube ich, auch unser Outro und Intro, glaube ich, ändern.

Weil wir sagen ja, glaube ich, im Intro auch, dass wir es jeden Tag oder jeden Morgen ... Nee, im Outro kommt ja davon hier diese Zeile, jeden Morgen frisch weniger reden, mehr machen und so. Ist das jetzt off the record? Nein, das nehmen wir mit rein.

Ach so, okay, sorry. War ich nur so. Und dann habe ich einen Handstand gemacht. Nee, wir müssen, glaube ich, unser Outro mal ändern.

Warum? Ja, weil wir es ja nicht jeden Morgen hinkriegen. Ja, wegen dir. Boah, das ist eine harte Aussage.

Hey Marco, ich bin krank. Nee, wir können ... Es ist eher so ein ... So oft wie möglich Podcast.

Ich glaube, das trifft es ganz gut. Ich würde ein Take-Kli schaffen. Ich werde das wiederholt einfach. Okay, also, lass uns einsteigen.

Ich habe, bevor wir losgelegt haben, zu Manuel gesagt, ich lehne mich heute zurück, trinke meinen Kaffee und höre dir zu. Weil du hast Themen dabei, du hast ein längeres Thema, über das du mal gerne sprechen würdest. Genau. Und ich bin heute nur Zuhörer.

Korrekt. Also, wer unseren Podcast gerne hört, weil er meine zarte Stimme gerne hört, muss jetzt abschalten. Korrekt. Mir würde das gut tun, wenn der Podcast mit der schlechtesten Einschaltquote ist.

Nein, Spaß beiseite. Aber heute, Manuel, du hast zwei, drei Themen dabei, richtig? Ja, die tragen uns. Die tragen uns, okay.

Die tragen uns durch die heutige Folge. Womit willst du anfangen? Nee, du musst ein Versprechen einlösen. Damit fangen wir an.

Carsten. Das haben wir wieder vergessen, tatsächlich. Genau. Unser bester Freund Carsten Wildberger.

Genau. Ein Post vom Hyper-Magazin. Oh. Haben wir die noch nachrecherchiert?

Ja. Ja, wird schon was dran sein. Wird schon eine Fake News sein. Genau.

2025 gab es in Deutschland so viele Neugründungen wie nie zuvor. Das Problem, der Weg zum eigenen Unternehmen dauert noch Wochen. Digitalminister Carsten Wildberger will das bis Juli ändern, sein Projekt schneller gründen. Baut einen zentralen One-Stop-Shop für alle Gründungsschritte.

So. Steuernummer soll in den Standardfällen automatisiert in wenigen Minuten vergeben werden. Gewerbeanmeldung, bla bla bla. Also alles so innerhalb von 24 Stunden ist das Ziel.

Genau. Das ist Wildbergers Ziel. Ich finde das Ziel gut. Auf jeden Fall.

Also auf jeden Fall sehr, sehr gut. Wir hatten da ja gestern, glaube ich, einmal so ein bisschen unter uns drüber gesprochen, dass ja, die Gründung an sich ist ein Problem, aber das, was danach kommt, ist auch ein ordentliches Thema. Sagen wir es mal so, früher hat man immer ganz gerne gesagt, wo in Deutschland zu gründen ist die Hölle. In anderen Ländern geht das irgendwie innerhalb von einem Tag und du kannst gründen.

Sehen wir es doch mal als ersten Schritt. Also ich erinnere mich dran, als wir beide auf dem Weg von München nach Köln waren, als wir so ein bisschen salopp, würde ich sagen, über Carsten Wildberger und seine Ziele gesprochen haben. Jetzt nach ein paar Monaten, muss ich sagen. Er ist ein Macher.

Ja, immerhin ist er da. Man liest viel über ihn. Er versucht viel anzustoßen. Ich habe sogar das Gefühl, dass er anstößt, also nicht nur versucht.

Im Gegensatz zu vielen, vielen anderen. Ich habe auch ein sehr gutes Bild von Carsten Wildberger. Habe ich jetzt mittlerweile, sehe ich so. Der versucht wenigstens die Dinge voranzutreiben.

Macht ein bisschen. Also von daher erst mal positiv. Und egal wie, diesen Prozess abzukürzen, sodass gründen wirklich viel, viel einfacher wird. Ist super.

Ist super. Wir beide hatten dazu ja nochmal einen anderen Take. Wir beide haben ja gesagt, am coolsten wäre es eigentlich, wenn das ein Schulfach in der Oberstufe wäre. Ja, damit du auch auf die gesamte Selbstständigkeit so ein bisschen vorbereitet wirst.

Komplett. Stell dir vor, du hast während der Oberstufenzeit, also ich sage jetzt mal so, in dem Alter musst du schon sein, damit du dafür ein Verständnis hast, glaube ich so, 16, 17, 18, hast du ein bis zwei Stunden die Woche Unternehmertum. Ja. Also es geht ja nicht nur ums Gründen, sondern Unternehmertum an sich.

Dass man den, ja dann noch Kids aus meiner Perspektive mal näher bringt. Positiv wie negativ. Also hier an Christi Himmelfahrt zu sitzen, ist ja für den einen positiv, für den anderen negativ. Für die meisten eher negativ.

Ja, aber das muss ja jeder dann für sich selbst identifizieren. Aber was Unternehmertum bedeutet, was da wirklich hinter steckt, dass es nicht irgendwie 9 to 7 ist, dass es vor allen Dingen 24 Stunden Kopfkino ist und so. Also, aber mit allen positiven Sachen auch, dass du selbst bewegst. Also ich meine, Unternehmer, du unternimmst, Geschäftsführer, du führst Geschäft.

Weißt du? Diese Themen mal jemandem näher zu bringen, das haben wir ja nochmal so ein bisschen weiter gesprochen, wäre dann so vielleicht auch noch ein Schritt, den man angehen könnte. Aber es geht um Carsten Wildberger und in dem Kontext muss man sagen, finden wir gut, dass er das mal anstößt. Ja.

Genau, jetzt habe ich zwei schnelle News. Und einmal blenden wir jetzt hier wieder ein Reel vom NTV Instagram-Kanal ein, wo gezeigt wird, wie in China schon die Pflegeroboter eingesetzt werden, die sich dann quasi mit den Senioren unterhalten, mit denen spielen, die massieren, die pflegen, alles Mögliche. Sieht sehr interessant aus, das Video. Ich hatte dir das ja auch schon geschickt.

Deswegen blende ich das jetzt hier einfach mal wieder ein. Ich finde auch übrigens, das sieht ganz gut aus, wenn ich das, hast du das gesehen? Also wenn das Video eingeblendet wird, so zwischen uns, kann man jetzt wirklich öfter machen, finde ich. Du sagst zwar, darf man nicht.

Das nennt man übrigens Fishing for Compliments, aber ja, das sieht super aus. Nee, aber du, nein, ich spreche das einfach, du sagst, du glaubst nicht, dass man es darf. Ich glaube schon. Es kommt ein bisschen drauf an, glaube ich, aber wir machen das einfach mal.

Wir sind eh wo kein Kläger, da kein Richter. Genau, deswegen, das spiele ich wieder rein. Sehr interessant. Ist übrigens, glaube ich, ein schönes Thema.

Wenn wir wollen würden, könnte man daraus jetzt so ein TikTok-Viral-Content machen. So einfach so in die Kamera gucken und sagen, unsere Senioren werden in Zukunft von Robotern gepflegt. Weißt du, dann würdest du das einmal so richtig aufziehen und du hättest auf jeden Fall viralen Content. Aber unsere Meinung ist ja durchaus, dass alles, was hilft und unterstützt in der Pflege, glaube ich, Gold wert ist.

Weil wir arbeiten für mehrere hundert Seniorenheime in Deutschland und wissen, dass das Thema Personal ein großes Thema ist. Und zwar Personalmangel an allen Ecken und Enden. Von daher alles, was hilft. Ja, genau.

Aber ja, nur kurz quasi darauf eingegangen. Einfach nur als Video eingespielt. Dann hat Lovable eine Neuigkeit rausgebracht und kurz ein Update zu ihren Webseiten, die die bauen. Oder die Nutzer zumindest, die die damit bauen.

Und zwar will Lovable jetzt dafür sorgen, weil wir hatten ja vor zwei, drei Folgen darüber gesprochen, dass die meisten KI-Webseiten halt SEO und Geotechnik eher eine 6 sind oder eine 6- sogar eher. Und Lovable will jetzt dafür sorgen, also sie sagen quasi, wir bauen jetzt Webseiten, die gefunden werden von Google, von KI, von allem Möglichen. Genau, das wollen die jetzt wohl mit reinbringen. Ich bin sehr gespannt.

Ich habe, als ich dir die Nachricht geschickt habe, direkt danach geschrieben, dass die Webseite in Zukunft wahrscheinlich nicht mehr das Kriterium sein wird. Weil alle Webseiten auf irgendeinem Niveau quasi gut sind. Es geht dann darum, uniken Content quasi zu erstellen, den du dann wiederum auf deiner Webseite veröffentlicht. Ein Grund, weshalb wir auch diesen Podcast machen.

Weil du quasi aus dir selber Content schaffst, der ein Meinungsbild hat. Und wenn du den anständig aufbereitest für die KI, dann wirst du dementsprechend auch dann gefunden. Deswegen glaube ich, die Webseite für SEO und Geo, klar wird es immer noch eine Rolle spielen, dass du noch so die letzten paar Stellschrauben oder so drehst. Aber viele Webseiten werden auf ein gutes Niveau kommen.

Ich bin mal gespannt, wie das diesen Markt verändert. Du bist ja wahrscheinlich eher Team, es wird trotzdem keiner machen, so blöd gesagt. Nee, ich bin auf jeden Fall Team, ich halte doch nicht mal im Mund die ganze Folge. Nein, ich bin Team, du kannst jetzt schon alles machen, nur es ist ein Anwenderproblem.

Es macht halt jetzt keiner. Ich habe die letzten zwei, drei Tage von extrem vielen Potentialkunden, die ich auserkoren habe, SEO-Geo-Audits gemacht. Und Manuel, was soll ich dir sagen, es war kein einziger dabei, der gut war. Weil es halt ein neues System, keiner packt das aktuell an.

Gefühlt haben gerade so ihre Webseite neu machen lassen, so noch in der alten Welt. Aber da muss ich zwei Perspektiven drauf. Das eine ist, wenn der, ich sage mal, AI-Audit anschlägt im negativen Sinne, dann sage ich, okay, es ist wirklich für die meisten Companies einfach noch jung. Das Thema ist noch jung.

Aber meistens ist auch der SEO-Audit eine Katastrophe. Und das ist dann ein altes Thema, also ein sehr altes Thema tatsächlich. Das ist das eine. Und du kannst es heute schon machen.

Und was die Zukunft betrifft, ich glaube, da reden wir schon länger drüber, du brauchst uniken Content am Ende des Tages. Content, der dich von anderen abhebt, der dir ein Gesicht gibt. Und ich habe heute Morgen, weil ich mache nicht nur ein SEO-Geo-Audit, sondern ich checke dann auch immer bestimmte Suchparameter bei ChatGPT, bei Gemini und bei Claude gegen. Und suche dann halt, wie ich suchen würde.

Heute Morgen habe ich nach einem E-Bike gesucht, weil ich einen Fahrradhändler hatte, den ich auditiert habe. Und du siehst einfach, wie KI-Suche im Gegensatz zur Google-Suche funktioniert. Und die funktioniert anders. Und so musst du dein Content aufbereiten und im besten Fall sehr unique aufbereiten.

Ja, weil im Zweifel werde ich ja bei einer KI-Suche eher sagen, ich bin 47 Jahre alt, möchte jetzt aufs E-Bike umsteigen, habe vorher das und das gemacht, bin so halbwegs sportlich, interessiere mich für die. Also ich gebe ja ganz anders, das ist ja anders als E-Bike früher bei Google eher so. Wohne da und da vielleicht, was ist in meinem Umfeld, wer ist denn gut bewertet? Ich mache das auch noch per Voice und rede halt ein bisschen mehr rein.

Und es ist übrigens, du kriegst völlig andere Ergebnisse als bei Google. Also wirklich völlig andere Ergebnisse. Krass. Das ist wirklich krass.

Es ist jetzt einfach nur um ein Beispiel zu nennen sozusagen. Und deswegen, Lovable kann das tun. Es ist ja auch gut, dass Lovable das macht. Am Ende des Tages brauchst du uniken Content und du brauchst auch Anwender.

Das auf jeden Fall, ja. Aber interessant, ich habe das so noch gar nicht im Detail getestet, dass ich wirklich mal so etwas Neues suche. Doch, doch, total. Du hast ja ganz unterschiedliche...

Ja, du gibst halt mehr Informationen. Suche viel mehr Informationen. Dadurch, dass jetzt mittlerweile viel mehr per Voice... Genau.

Du unterhältst dich ja so ein bisschen wie mit einem Verkaufsberater, der... Absolut. Das ist dein erster Verkaufsberater. Ja.

Die KI ist dein erster Verkaufsberater. Und du musst dich so darstellen, als wenn du dort präsent bist. Ja, genau. Und bei dem Fahrradhändler, den ich auditiert habe, der hat tatsächlich Folgendes gemacht.

Der hat eine meterhohe Mauer um sein Geschäft gezogen und darüber Stacheldraht gemacht, weil er sogar noch untersagt hat, dass die Seite auditiert wird. Also, ja. Kann man machen, muss man nicht machen. Ja.

Er hat da auf jeden Fall am Ende des Jahres... Schöne Grüße an alle Fahrradhändler, die mich kennen. Ihr Post demnächst. Sehr gut.

Ja, perfekt. So, sorry. Wir haben noch ein Thema, über das du sprechen möchtest, Manuel. Genau.

Wir haben ein Versprechen einzulösen, beziehungsweise haben in der letzten Folge mit einem Cliffhanger aufgehört, wo es um das agentische ERP ging, was mittlerweile sich eher zu einem Oktopus-System entwickelt, wenn man es so möchte, weil ich immer mehr und mehr davon überzeugt bin, dass... Wir haben ja auch in der letzten Folge gesagt, du musst als Unternehmen einmal deine Wurzeln rausreißen und diese neu setzen. Das kannst du allerdings nur, wenn du wirklich die Wurzeln rausreißt und da musst du komplett an deinen Daten einmal ran. Wenn du jetzt irgendwie ein älteres ERP-System hast, dann noch ein CRM, dann noch da ein anderes Tool, dann noch ein paar Excel-Tabellen, dann wird es kompliziert, dass ein Agent da auf alles Zugriff hat und dir wirklich Effizienz bringt und Automatisierung bringt.

Deswegen ist meine Idee, alles in einem System zu vereinen. Das hat angefangen mit einem ERP-Ansatz, wo ich jetzt schon vier Versionen über Bord geworfen habe, weil ich erstmal selber überlege, wie sieht so eine Oberfläche aus, wie kann das aufgebaut werden, damit man Workflows, Automatisierungen, Agents, alles einrichten kann. Genau, damit habe ich jetzt vor vier Wochen, fünf Wochen oder so angefangen, verschiedene Versionen schon gehabt. Ich bin jetzt an einer Version, die ich jetzt erstmal so weiter verfolge und wo ich jetzt auch gemerkt habe, okay, es macht Sinn, daraus ein Oktopus, es gibt keinen Namen dafür, weil bislang die SaaS-Landschaft sich immer auf eine Disziplin, wenn man so möchte, so eher bezieht.

Es gibt noch kein vollumfängliches. Deswegen nennen wir es mal das Oktopus-System. Was ist meine Idee? Ich will KI komplett in die Software bringen, die ein Unternehmen benutzt, also tiefgreifend in die Software bringen und nicht nur so ein bisschen drumherum bauen.

Deswegen ist die Idee, dass du, ja ich versuche mal immer so eine Parallele zum normalen Menschen herzustellen. Du kannst in dem System, was ich aktuell vor Augen habe, für die KI verschiedene Tools zum Beispiel erstellen, bereitstellen. Tools sind nichts anderes wie die Mitarbeiterin oder der Mitarbeiter lockt sich ein und geht im aktuellen System auf eine Auftragsübersicht beispielsweise und guckt sich alle Aufträge an. Das kannst du als Tool erstellen und sagen, okay, ein Tool wäre, rufe alle Aufträge ab.

Oder erstelle ein Angebot. Oder was auch immer, erstelle die Rechnung, prüfe die Rechnung, was auch immer. Das sind alles einzelne Tools, die in der Realität alles einzelne Arbeitsschritte von einem Mitarbeiter, von einer Mitarbeiterin sind. Also der Mitarbeiter guckt sich eine Rechnung an, prüft die, vergleicht die mit einem Angebot und geht dann in den nächsten Schritt rein.

Und das sind alles Tastatureingaben, eine gewisse Logik, die dann im Kopf des Mitarbeiters quasi vonstatten geht, Mausklicks. Das sind alles Tools im Endeffekt, die du einmal definieren kannst, um dann im nächsten Schritt zum Beispiel auch Skills zu erstellen. Also ein Skill ist nichts anderes als, wenn du einer neuen Mitarbeiterin sagst, guck mal, wenn ein Angebot reinkommt, dann machst du das, legst da das Angebot an, schreibst noch eine Mail und prüfst das einmal gegen, so beispielsweise. Also irgendwie eine Abfolge von drei, vier Schritten wäre zum Beispiel ein Skill.

Den Skill hat die Mitarbeiterin einmal gelernt. Vielleicht muss sie noch ein zweites Mal nachfragen. Bei der KI ist es nichts anderes. Du erstellst den Skill, testest, es geht was schief.

Du musst wieder den Skill ein bisschen anpassen, damit der dann einmal perfekt sitzt. Dann zweite oder dritte Stufe wäre dann der Agent. Der Agent könnte zum Beispiel ein Zusammenspiel aus verschiedenen Tools und verschiedenen Skills sein. Bei den Tools geht es wirklich hart darum, finde Aufträge, finde Angebote, schreibe eine Rechnung.

Also klassische Endpunkte, wenn man so möchte. Die Skills können halt noch so einen gewissen Prompt mit drin haben, wo du dann auch der KI ein bisschen erklärst, wie die was zu nutzen hat. Und der Agent kann eine Ansammlung von allen sein. Also der hat erst ein paar Tools, hat dann zusätzlich noch ein paar Skills und kann dann entscheiden, welche Tools und welche Skills er jetzt für die jeweilige Aufgabe nutzen muss.

So kannst du Prozesse abbilden, die du nicht immer ins kleinste Detail zum Beispiel vordefinieren musst, weil du einfach dem Agent die Werkzeuge dafür gibst, Dinge auszuführen. Und er versteht, welche Werkzeuge er hat. Er versteht, welche Skills er hat und kann dann da ableiten, was er quasi machen muss. Zum Beispiel einen, keine Ahnung, Kundenservice-Agent oder sowas, dem schickst du.

Also wenn der alle seine Tools kennt, er weiß, was er kann und du schickst ihm dann eine Mail, dann musst du nicht jedes kleinste Detail vordefinieren, damit er produktiv arbeiten kann, sondern er leitet sich das selber her. Vierte Stufe wären Workflows zum Beispiel, die dann zum Beispiel, also ein Workflow wäre ganz einfach, du hast einen Trigger, keine Ahnung, eine Mail kommt rein, die Mail wird gelesen, die Mail wird quasi mit einem Tool abgerufen, es gibt einen Skill, der Mails qualifiziert und dann gibt es noch einen Agent, der dann die Mails, die beispielsweise für den Einkauf gedacht sind, abarbeitet. Das wäre theoretisch ein kompletter Workflow, der dann alle Komponenten miteinander kombiniert. Das kurz dazu, was meine Anfangsidee war.

Das System ist jetzt bislang auf dieser Konstellation, auf dieser Grundgerüst quasi aufgebaut und ich denke, das ist jetzt immer weiter. Es gibt da ein Chatfenster so gesehen, mit dem man sich relativ offen dann auch unterhalten kann und sagen kann, okay, gibt es eine offene Rechnung bei Kunde XY? Also du kannst einfach den Fragen stellen und der Chat ist dann mit allen Tools und allen Agents ausgestattet und kann dir dann immer wieder die richtige Antwort raussuchen. Genau, das ist so eine Idee.

Oder sofort alles ausführen. Genau, du kannst über den Chat quasi Aktionen auslösen, du kannst aber auch ganz oldschool sagen, keine Ahnung, du kannst jetzt sagen wir mal, du willst einen neuen Kunden oder sowas anlegen, dann schreibst du in den Chat einen neuen Kunden anlegen, dann fragt er dich, wie ist der Kundenname? Dann kannst du entweder den Kundennamen eingeben oder du sagst, du willst direkt eine Maske öffnen, damit du auch noch den oldschool Weg hast, dass du eine klassische Eingabemaske hast, wo du dann alle Felder ausfüllst und speicherst den Datensatz so gesehen. Genau, das ist die eine Komponente, also dieses ganze Agent Tool, die ganze Thematik.

Dann will ich das Ganze jetzt ja, wie ich anfangs gesagt habe, zu einem Octopus-System machen und will dann darüber auch, ja, also es ist ein bisschen, ich weiß nicht, wie ich es genau erklären soll, weil es sowas einfach noch nicht gibt so in dem Sinne, aber es ist jetzt so ein kleines CRM, wenn man so möchte. Du legst deine Kunden an und ich übertrage in der Hinsicht auch die Funktionalität und auch diesen krassen Mehrwert, den ich durch Obsidian und Claude Code habe, habe ich versucht in dieses Octopus-System zu übertragen, weil du, keine Ahnung, sagen wir, du hast zehn Kunden und du legst zu jedem Kunden ein kleines Gehirn an, so, um das mal irgendwie anders zu beschreiben. Du hast pro Kunde ein Gehirn, dieses Gehirn wird über die Zeit einfach immer wieder gefüllt, also zum Beispiel, du bist jetzt mein Kunde, wir telefonieren und du sagst, boah, keine Ahnung, ich trinke gerne Luccafé. Dann schreibe ich das zum Beispiel, jetzt hat dein Sohn geklingelt, bittigerweise.

Viele Grüße an Santo. Der uns gerade unterbrochen hat. Wo waren wir stehen geblieben? Wir waren beim kleinen Gehirn pro Kunde stehen geblieben.

Genau, Luccafé. Genau, ich versuche das jetzt einfach an einfachen Beispielen zu erklären. Ich glaube, man kann sich das dann selber herleiten. Sagen wir, du bist mein Kunde, wir telefonieren und du sagst, boah, ich trinke gerne Luccafé.

So, dann trage ich das in das Gedächtnis, in das Gehirn für Marco Morinello ein. Und für alles, was ich dann in Zukunft mit Marco Morinello mache, ich schreibe für Marco eine Mail, ich schreibe für den ein Angebot, was auch immer. Dann weiß der immer alles. Also du vergisst nichts mehr über den Kunden.

Das ist ein Part so. Und sollte für irgendwas, was dann kommt, der Fakt, dass ich Luccafé trinke, spannend sein, zieht er sich den. Korrekt, ganz genau. Weil der dann in jeder Aufgabe, die er für dich ausführt, kannst du quasi sagen, nutze auch das Gehirn.

Beispielsweise, relativ einfach. Genau, ein Part davon. Zweiter Part, wo ich jetzt die zweite Funktionalität von Obsidian und Claude Code mit da reinbringe, ist, dass du jedem Kunden legst du einmal das CI an, du gibst das Logo mit, damit du die Farbwelt vom Kunden einfach hast. Dann kannst du in deinem System selber verschiedene Vorlagen erstellen, einfache HTML-Templates, wie ich es auch mit Obsidian sehr, sehr gerne mache, dass du dann einfach schnell eine kompakte, übersichtliche Struktur von deinem Meeting hast, dass du ein Konzept ausarbeitest, was auch immer, ein Angebot.

Alles Mögliche kannst du damit sehr, sehr gut in HTML-Templates übertragen und erstellst damit ein HTML-Template für was auch immer. Kannst dann verschiedene Vorlagen beispielsweise reinladen. Also ich hatte in dem Fall jetzt eine Vorlage für eine Case Study zum Beispiel reingestellt, wo du dann sagen kannst, okay, wenn du mit dem Kunden schon eine gewisse Vergangenheit hast, kannst du sagen, ich will jetzt für den Kunden eine Case Study erstellen. Der zieht sich alle Informationen, die er quasi hat und legt dann anhand dieser Vorlage innerhalb von zwei Minuten eine Case Study an, die übersichtlich strukturiert ist, die du direkt an den Kundenbeust raus schicken kannst.

Also bei dem Thema geht es eigentlich nur darum, wie kannst du sehr schnell für einen Kunden ein paar Slides aufbereiten, um dem einfach was zuzuspielen. Sei jetzt erstmal dahingestellt, was. Zweite Thematik wäre dann zum Beispiel, dass du bei jedem Kunden, den du hast, ein RSS-Feed-Board hast. Also du legst da einfach ein paar RSS-Feeds rein, die für den Kunden interessant sein könnten und dann dementsprechend auch für dich.

Also da kommen wir so ein bisschen in die vertriebliche Komponente rein, dass du sagst, okay, Marco Morinello mit seiner Marketingagentur 923B, lege ich mir ein paar RSS-Feeds rein, die rund um das Thema KI, Marketing und sowas gehen. Und immer wenn ich irgendwas Interessantes finde, kann ich daraus zum Beispiel auch direkt eine Mail schreiben lassen und sagen, keine Ahnung, ich bin jetzt zum Beispiel eine KI-Agentur, du bist eine Marketingagentur, ich habe bei dir RSS-Feeds drin, wo es um das Thema KI und Marketing geht. Ich finde eine interessante Neuigkeit, lass daraus eine Mail generieren, wo ich dir eine KI-Dienstleistung anbieten möchte. Schick die Mail ab und los geht's.

Also muss natürlich jeder auf seine Branche übertragen, aber vom Ding her ist relativ klar, du hast ein News-Monitoring über alle deine Kunden hinweg und weißt immer, was aktuell abgeht. Kannst dann auch mit einer KI das vorklassifizieren lassen. Also fantasierlich keine Grenzen gesetzt, was du daraus machst. Das ist quasi die dritte Komponente davon.

Dann habe ich noch die Idee, dass man pro Kunde eine Art Argumentationskette anlegen kann, beziehungsweise du kannst auch sagen, du legst für dein Unternehmen Argumentationsketten an und für jeden individuellen Kundentypen sagst du dann bei dem die Argumentationskette, bei dem die und immer so weiter. Und so schärfst du quasi das Bild für die KI, wie sie diesen Kunden zu behandeln hat. Plus je größer dein Gehirn über diesen Kunden ist, desto treffsicher, treffgenauer oder desto tiefer kann die KI mit ihren Dokumenten oder was auch immer die erstellten Mails ins Detail gehen und einfach treffsicherer sein. Genau das ist so die Idee-Komponente.

Dann habe ich quasi unseren Creator, also unseren Octopus Creator, unser Social Media Tool mit da reingebracht. Also du hast für jede Social Media Plattform, hast du einen Master Prompt, den du bearbeiten kannst, wie du als Unternehmen quasi Social Media Beiträge schreiben möchtest. Dann hast du in diesem Board auch direkt wieder RSS Feeds drin, dass du aus jeder Neuigkeit theoretisch einen Beitrag erstellen kannst. Du hast KI-Bildgenerierung mit da drin, dass du immer ein passendes Bild dazu hast.

Du kannst deine eigenen Bilder reinladen und kannst logischerweise das Ganze dann direkt auf deinen Social Media Kanälen posten und hast deinen Octopus Creator quasi in deinem Octopus System. So relativ einfach. Das ist eigentlich noch, das ist wirklich gar kein Rocket Science, das ist wirklich sehr unkompliziert und eigentlich nur logisch, dass man das in Zukunft mit da reinpackt, weil du ja dann dein ganzes Wissen über dein Unternehmen, deine Kunden, über alles hast und kannst daraus ja Sachen bauen, so alles, was hier vorschwebt. Ich habe quasi auch dann damit reingepackt ein Newsletter-Feed beziehungsweise ein Feature für Newsletter, dass du sagst, okay, ich habe jetzt hier mein Newsfeed und mache aus vier News einen Newsletter, den ich dann an meine Kunden, an meine Mitarbeiter, was auch immer schicke.

Das kannst du auch in jegliche Richtungen denken. Alles auf Knopfdruck, alles innerhalb von ein paar Sekunden und du hast alles in einer Maske. Das ist das Marketing-Thema. Dann, äh...

Ich notiere mir die ganze Zeit Fragen, du hast Bescheid, weißt du, okay? Ich unterbreche dich nicht, ich lasse dich einmal durchlaufen. Nee, nee, du kannst ruhig unterbrechen, sonst, wenn das... Also, mir ist das egal.

Nee, ich... Schöne Grüße an Mario, der ist ja der Einzige, der noch da ist. Ja, die anderen sind schon raus, ne. Mario.

Nee, ich habe mir ein paar Fragen notiert, wo ich mir vorstellen könnte, dass unsere Zuhörerinnen und Zuhörer die haben und die auch vielleicht ich habe, so tatsächlich. Soll ich... Ja, ja, also ich habe jetzt eh nur noch das eine Thema... Dann mach das eine Thema fertig und dann...

Ja. Habe ich noch das eine? Ja, ich glaube schon. Ähm, genau, ein Thema habe ich noch.

Also man kann grundlegend eigentlich sagen, in diesem System versuche ich alles, was wir bislang mit der Octopus Genius für Kunden irgendwie in abgespeckter Form umgesetzt haben, in einem System zu vereinen. So, nichts anderes ist das. So, und dadurch, dass wir die Projekte alle schon auf eine andere Art und Weise umgesetzt haben, weiß man natürlich auch nochmal so, okay, es kommt da und da drauf an. Deswegen versuche ich das gerade alles in ein Ding zu packen und daraus einen großen Octopus zu machen.

Ähm, habe da auch witzigerweise am Samstagabend ein paar schlaue Köpfe zu uns ins Büro eingeladen. Ich bin nicht dabei. Ja. Um mal über das ganze Thema ein bisschen intensiver zu sprechen.

Ähm, deswegen, es kann sein, dass wir nächste Woche nochmal eine Folge dazu machen. Aber, ähm, genau, erstmal, erstmal, ähm, erstmal nur meine, meine Gedanken dazu. Ähm, genau, was habe ich noch hinzugefügt? Weil wir immer in unseren Workshops auf Folie 3 ungefähr, äh, sagen, dass es bei der KI-Transformation auch um Resilienz geht.

Also, dass du, äh, resilienter wirst durch KI, indem du, äh, das Wissen, was aktuell, und da muss man einfach sagen, bei den 80%, 90% der Unternehmen ist es so, wenn man fragt, wo das Wissen des Unternehmens liegt, zeigen alle auf die Köpfe der Mitarbeiter so. Das ist schlecht. Also, sollte einfach nicht so sein. Ähm, immerhin ist es noch da.

Ja, ja, genau, es ist da. Äh, es muss aber auf jeden Fall irgendwie dokumentiert sein, damit dann zukünftig auch die KI, äh, darauf zugreifen kann und das Wissen einfach gesichert ist. Ähm, und du, wenn du neue Mitarbeiter hast, quasi immer theoretisch jedem neuen Mitarbeiter ein Chatbot geben kannst, der alles weiß und jeder Mitarbeiter kann immer neue Fragen stellen, so. Was habe ich gemacht?

Ähm, ich habe das so strukturiert, dass du quasi selber, äh, verschiedene Themenblöcke anlegen kannst, mit Wissen, mit Wissenspaketen, mit einzelnen Unterthemen, wie auch immer. Und alles organisiert sich quasi in MD-Dateien. Ähm, und du sagst dann zum Beispiel, äh, keine Ahnung, du hast, äh, für einen Kunden oder für einen, ja, bleiben wir mal bei dem Thema Kunde. Äh, du kannst sagen, äh, du legst einmal eine, äh, Beschreibung für einen Kunden an und legst dann für diesen Kunden verschiedene Themenblöcke noch an.

Du kannst ja auch, äh, sagen, dass du die Branche des Kunden sehr genau in diesem System mit abbildest und sagst, erklär mir, also du gehst tiefer rein in die, äh, in das Geschäftsmodell, in die, in die Produkte des Kunden. Wir haben einen Kunden, also Westwood zum Beispiel, ähm, äh, wo wir vom Produkt an sich ja nicht so viel Ahnung haben. Das wäre theoretisch ein Anwendungsfall, dass man sagt, okay, du willst viel tiefer mehr davon verstehen. Das kannst du darüber machen, so.

Dass du einmal dieses Wissen da drin ablegst und kannst dann über dieses Wissen mit einer KI dich ganz halt unterhalten und Fragen stellen. So, weil die KI, also dieses ganze, diese ganze Wissens, äh, äh, Struktur wird in MD-Dateien, äh, aufbereitet und jedes, jeder Block, äh, indexiert einmal seine darunterliegenden Themen und alle Blöcke in sich werden auch nochmal indexiert, damit du sagen kannst, okay, äh, die KI muss sich nicht immer jedes Thema durchlesen, sondern liest einmal den Index durch und weißt dann bei jeder Frage, worauf sie zugreifen muss. So relativ simpel eigentlich. Ähm, genau.

Das ist so ungefähr meine Idee, dass du das gesamte Wissen zu Kunden, zu Prozessen, zu allem Möglichen, was du irgendwie gesichert und abgelegt haben willst, kannst du da anlegen, ähm, und dann deinen Mitarbeitern die Möglichkeit bieten, äh, einen Chatbot zu nutzen, der alles über dich weiß. Und das alles komplett DSGVO, komplett lokal, weil ich baue das aktuell so, dass du kein leistungsstarkes LLM dafür brauchst. Und damit hast du meine erste Frage beantwortet, weil ich glaube, die, viele stellen sich so die Frage nach Security. Nee, nee.

Ja, weil so Kundendaten, äh, Produkte, da sind ja auch ein bisschen Geschäftsgeheimnisse. Ja, ja, genau. Nein, nein, nein. Das ist meine Idee, das quasi so zu bauen, dass du, äh, fast mit einem, äh, normalen MacBook, äh, ein LLM laufen lassen kannst, was das komplette Thema abbilden kann.

Ja, gut. Wenn's eine Firma ernst macht, dann solltest du... Ja, ja, genau. Dann solltest du auch kein Problem.

Ja, ja, ja. Genau. Aber nee, meine Denke ist schon, also ich denke nicht in Claude Code oder in Claude APIs, sonst nur lokale LLMs. Und aktuell funktioniert das alles.

Die zweite Frage, die sich vielleicht der eine oder andere stellt, und ich bin ja Verkäufer, wie du weißt, die ich mir auch verkäuferisch stelle, ist so, es hört sich halt ein bisschen nach der eierlegenden Wollmilchsau an, um mal so einen klassischen Begriff zu nennen. Aber in der alten Welt, also ich sag mal, also einfach nur noch mal nachgefragt. Wir haben ja früher immer gesagt, wenn du irgendwo essen gehst und der bietet dir chinesisch, italienisch, türkisch und russisch an, dann kann er alles nicht. Könnte ja ein Thema sein, verkäuferisch, dass einer sagt, okay, das Ding soll alles können, aber, also das sind ja früher fünf Tools gewesen, sechs Tools, sieben Tools gewesen, sozusagen.

Bist du sicher, dass das alles in einem abbildbar ist heutzutage? Ja. Auch in der Tiefe? Tausendprozent.

Also ist durch KI ja möglich. Okay. Also viele Sachen, nur weil das, nehmen wir jetzt mal dieses Marketing-Thema. Ja, so.

Ja, man muss sich, wenn ich darf, nur einen Satz so, ne? Man muss sich einmal in die Köpfe von jemandem reinversetzen, der nicht tagtäglich damit zu tun hat. Ja, ja, klar. Also zusammengefasst, zusammengefasst, hast du gerade gesagt, du hast in vier Wochen ein Restaurant gebaut, wo du alle Küchen der Welt, die Vision davon.

Ja, aber du bist dabei, es zu bauen. Ja, ja, ja. Du bist bei Version 4 innerhalb von vier, fünf Wochen, sozusagen. Ja.

Du hast eine Version davon, dass du quasi in einem Gebäude die alle guten Küchen der Welt vereins, ich verspille, aber ich mach mal ein Bild davon, und zwar so, als wenn es immer auch noch die Top-Köche der Küchen sind, die da drin sind, sozusagen, oder zumindest sehr, sehr gute, ja. Und ich kann mir schon vorstellen, dass der ein oder andere dann für sich ein Fragezeichen dahinter hat. So, ja. Was du ja löst.

Also, genau. Also, das ist ja jetzt nichts, auch wenn ich jetzt irgendwie vierte Version oder sowas sage, wir können damit jetzt nicht irgendwo hingehen und sagen, guck mal, du musst jetzt hier einfach nur einmal sagen, wer du bist, und dann geht's los. So, das ist das nicht. Sondern ich versuche erstmal zu überlegen, wie sieht sowas generell in Zukunft aus, um dann darauf ein richtiges Produkt zu bauen.

Verstehen. Und du sagst, eierlegende Wollmilchsau. Ich sage, nehmen wir jetzt mal nur das Thema Marketing oder nur das Thema Wissen zum Beispiel. Oder bleiben wir aber beim Thema Marketing.

Dafür hast du heute ein eigenes Tool. Wir haben unseren Octopus Creator, es gibt Hootsuite, es gibt Swot.io, bla, bla, bla. Aber die, also wie soll ich das erklären? Das ist nicht komplex.

Also, zu sagen, dass du einen Master-Prompt hast für jede Social-Media-Plattform, wegen mir auch mehrere Master-Prompts, und dass du dann auf Basis davon ein paar Notizen reinschmeißen kannst, und der dir dann ein Caption generiert, dass du Bildgenerierung mit drin hast, ist wirklich Kindergarten. So. Weißt du, was ich meine? Deswegen, also, weil durch KI ist es einfach Kindergarten.

Und deswegen, ja, ich kann nachvollziehen, dass wenn man aus der alten Welt kommt und an ERP denkt und Sonstiges, dass man komplett wahnsinnig wird und dass man nicht glauben kann, dass ein System quasi alles vereint. Ich glaube da dran. Es kann natürlich auch sein, dass ich mich irre. Das ist immer die Möglichkeit.

Aber aktuell deutet nichts darauf hin. Ich werde weiter, also wir werden weiter dieses Thema verfolgen. Wir wollten ja jetzt quasi nur einmal unsere Zuhörer so ein bisschen mitnehmen, worüber wir nachdenken. Aber lass uns das mal zu Ende spielen oder weiterspielen.

Wir sagen ja häufig, das Problem ist nicht technologisch, sondern der Mensch. In dem Fall, egal an welchem Punkt wir dieses Thema treiben, den Oktopus treiben, das muss man auch nochmal dazu sagen, der Mensch auf der anderen Seite oder die Firma auf der anderen Seite muss ja auch Invest leisten. Und zwar, also sie muss ja Input rein. Der J-Effekt.

Genau, die müssen dort richtig Input reingeben, damit das funktioniert. Das ist ja nicht auf Knopfdruck und dann läuft es los, sondern das Wissen muss ja irgendwo herkommen. Die Produktinformationen müssen irgendwo herkommen, das Kundenwissen muss irgendwo herkommen, das Firmenwissen muss irgendwo herkommen, etc. Also das ist schon dann für die andere Seite ein größeres Projekt, wo sie weiß, nachdem das tiefe Teil des Js durchlaufen ist, dann geht es steil nach oben.

Korrekt, ja. Also das muss schon nochmal klar sein, glaube ich auch. Genau. Aber ja, das ist so grob meine Idee, was man in Zukunft halt machen kann.

Gibt es einen Zeithorizont? Was meinst du? Bist du nach draußen gehen mit dem Thema? Wann das fertig ist?

Ja, fertig. Fertig ist es ja erst, wenn wir einen Kunden haben, der seinen Input reingibt sozusagen. Ja, das dauert noch. Das dauert noch.

Lange. Aber alles fängt irgendwo an. Genau. Aber ich bin da sehr guter Dinge tatsächlich.

Sehr gut. Dann würde ich sagen, wir wünschen Mario einen schönen Feiertag. Stark. Viele Grüße, Mario.

Mario. Schöne Grüße an. Nächste Mal. Kommst du einfach direkt vorbei.

Kommst du vorbei. Machen wir eine Dreier. Ich mache mir eine Privatvorstellung. Ich glaube schon, dass der eine oder andere noch dran geblieben ist.

Hoffentlich. Natürlich. Auch gerne hier, wenn ich auf das eine oder andere nochmal tiefer eingehen soll, schreibt es in die Kommentare. Ja, das war eine längere Folge.

Ich hoffe, ich habe es halbwegs verständlich rübergebracht. Ich habe nachher ein bisschen bereut, dass wir überhaupt den Anfang mit reingebracht haben. Wir hätten wahrscheinlich einfach eine Sonderfolge machen sollten zu dem Thema. Aber ist jetzt halt mal so, wie es ist.

Ist halt eine lange Folge. Und gut ist. Ja, dann schönen Feiertag. Nee.

Schönen Freitag, schönes Wochenende. Wir sind aktuell, wenn ihr das hört, sitzen wir beim Kunden und hoffen, dass wir einen guten Deal machen. Drückt uns die Daumen. Alles klar, bis dann.

Tschüss. Ciao.

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