4 Stunden ohne KI: Was ein Sync-Fehler über unsere Arbeit verrät
Marco drückt versehentlich den falschen Knopf und sein Computer ist vier Stunden lang außer Betrieb. Dabei merkt er: Es gibt kaum noch eine Aufgabe, die er ohne KI erledigt. Manuel und Marco machen daraus ein Gedankenspiel für dich und fragen sich außerdem: Was würden wir unserem Ich von vor fünf Jahren raten?

Die Kernpunkte
- Vier Stunden ohne Zugriff auf Obsidian und Claude: Was bleibt dann noch übrig?
- Claude Motion für Motion Graphics: Warum Manuel EffectCraft für After Effects klar besser findet
- AWS-Studie 2026: KI-Einsatz steigt von 53 auf 63 Prozent und Deutschland liegt unter dem EU-Schnitt
- Ein Playbook zum Videoschneiden mit KI: Von Marco für Daniel und seinen Sohn gebaut
- New-York-Times-Interview: Soll man nett zu seinen Agents sein?
- Persönliche Frage: Was würdest du dem Ich von 2021 über KI sagen?
- Abrechnung der Zukunft: Warum Stundensätze und feste Gehälter an Grenzen stoßen
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„Es gibt quasi kaum noch Tasks, die ich ohne KI machen kann."
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Transkript
Es gibt quasi kaum noch Tasks, die ich ohne KI machen kann. Beschäftige dich nicht mit belanglosem Kack. Mach das einfach nicht, das ist Zeitverschwendung. Und dann ist es scheißegal, ob ich dafür eine Minute brauche, eine Stunde oder einen Tag brauche, weil es meine Expertise ist zu lösen. Ich glaube, wir sitzen jetzt im Zug und der fährt relativ schnell. Kannst du dir vorstellen, wie es ist, vier Stunden nicht arbeiten zu können? Also mit KI arbeiten zu können? Ja, geht ja nicht. Leg mich auf die Couch. So wie du das gestern auch gemacht hast. Darauf spielst du ja wahrscheinlich an. Ja, ich spiele darauf an, dass ich gestern irgendwie einen falschen Knopf gedrückt habe, würde ich sagen. Einen Synchronisierungsknopf. Und dass mein Computer für vier Stunden out of order war. Und dann habe ich nachgedacht, was ich dann so tue. Ja gut, jetzt muss man sagen, wir sind halt an einem Punkt, und das will ich einfach nur mitgeben, es gibt quasi kaum noch Tasks, die ich ohne KI machen kann, weil wir unsere komplette Arbeit so aufgestellt haben, dass alles, was wir tun, irgendwie KI unterstützt ist, auf KI basiert oder was auch immer. Ja, es gibt nichts. Das war gestern. Darf ich mal so einen Einblick in mein Innenleben geben? Oh, besser nicht. Ich war so nervös, weil ich eine Zeit lang ja nicht wusste, habe ich denn danach auch wieder alles, was ich vorher hatte? Oh, das hört sich ja gleich schön an. Ich war wirklich ein bisschen nervös. Hast du eigentlich ein Backup von deinem Obsidian? Ja, klar. Ja. Ja. Seitdem du mir eine 4-Terabyte-Karte geholt hast, oder eine externe Festplatte geholt, seitdem habe ich einen externen. Aber du weißt, was ich meine. Ich war so kurz so nervös und dachte mir kurz so, okay, dann sitzt du da ja und denkst ein paar Stunden nach. Mhm. Ich dachte mir so, wie würdest du jetzt arbeiten ohne KI? Und ich möchte nur, dass alle unsere Zuhörerinnen und Zuhörer vielleicht mal ein Gedankenspiel machen. Sich nämlich fünf Minuten nur hinsetzen und sich vorstellen, was tun sie eigentlich noch heute, wo KI gar keinen Einfluss hat. Also wenn meine Kunden ein bisschen aktiver wären, hätte ich Rechnungen schreiben können. Weil das mache ich ja tatsächlich noch per Hand. Aber ansonsten... ist da bei mir nicht mehr viel. Und zwar, und das meine ich mit Arbeitsweise, Manuel, ja auch, weil natürlich kann ich viel noch ohne KI machen, aber ich nutze die KI auch immer als Sparringspartner. Also um ein besseres Ergebnis zu bekommen. Also auch um ein Ergebnis, was ich schon habe, noch besser zu machen. Und alleine wenn du das tust, machst du halt alles irgendwie mit KI. Kurzer Einblick in mein Leben von gestern. Der schöne Fakt ist, als es dann wieder lief, Du bist halt einfach... Bist du drin direkt. Nee, du bist halt auch ultra produktiv irgendwie. Also mein Klassiker momentan, vier Fenster in Obsedien aufgemacht. An unsere Fragesteller, viermal Cloud Opus 5.5 aufgemacht. In dem Fall für die Tätigkeiten, die ich mache. Und dann ging es wieder ab. Das zu meinem Serienleben von gestern. Dann habe ich schöne Grüße an Daniel. Daniel hat uns ja ein paar Kommentare geschickt. Und deswegen will ich allen nur noch mal den Antrieb geben, wenn ihr Fragen habt, fragt. Wenn ihr Bock habt, irgendwas von uns zu wissen, schreibt. Und wenn ihr auch was haben wollt, dann sagt auch Bescheid. Ich habe nämlich Daniel gestern ein, ich will jetzt nicht lügen, ich glaube, 15-seitiges PDF geschickt mit einer Anleitung, wie wir Videos bauen. Geil. So, ich hoffe, Daniel, das hat dir geholfen. Ja, und du kannst das adaptieren. Also wenn irgendjemand da draußen mal wissen will, wie wir etwas machen, was wir hier sagen, dann einfach eine E-Mail schreiben an info.octopusgenius.com oder marco.at, wie auch immer. Oder kommentieren und dann machen wir das. Also wir haben da keine Geheimnisse. Nee. Oder? Nee. Sehr gut. Bevor ich sage, was das dann mit mir gemacht hat, Manuel, hast du eine Nachricht. Claude hat Claude Motion rausgebracht. Aber noch nicht... Ja, das ist halt Remotion. Okay. Ist halt Motion Graphics, das haut mich jetzt nicht um. Aber ist jetzt in Cloud drin. Ja, aber das macht's für viele ja schon einfacher. Du kannst in deinem Cloud-Account, wenn du ganz normal die Cloud-App benutzt, kannst du über Artifacts, heißt das, glaub ich, ich benutze die halt nicht, aber ich hab's gesehen, dass das über Artifacts funktioniert. Und da gibt's dann irgendwie mittlerweile, ist auch neu für uns, aber da wir's nicht benutzen, Da kannst du dann irgendwie so verschiedene Formate auswählen, Webseite, Web-App, Dashboard, damit der dann quasi schon so vorgepromptet ist. Und da gibt es jetzt auch Motion und kannst dann Videos, Motion-Graphics erstellen und so. Und kriegst das gleiche Ergebnis, wie wir arbeiten wahrscheinlich am Ende des Tages, aber es geht schon auch um Einfachheit, ne? Also für Anwender, die vielleicht in einem 20-Euro-Plan unterwegs sind oder so, geht's schon. Und also für mich ist es halt auch wirklich uninteressant, weil die Craft-App für After Effects einfach viel besser ist. Du hast sie beim Letztmaß? Ja, aber das, was du mit Remotion machen kannst und das, was du mit dieser Craft-App für After Effects machst, also guck dir unser KI-Snack-Intro an. Der hat ja First Shot das Mikro so hinbekommen, dass er das quasi als ganzes Mikro anzeigt und dann wird die obere Ecke abgeknabbert so und explodiert so. Das habe ich ja mit Remotion schon versucht, das hinzuzufügen, das hat ja gar nicht funktioniert einfach. Und ich habe ihm das nicht mal gesagt und er hat das direkt mit After Effects so gelöst. Also Craft, wie heißt das? Craft Effects? Ja, die Craft Apps. Ich weiß nicht, Effect Craft heißt das ja. Ja, viel besser einfach. Viel, viel, viel, viel besser. Also wenn ihr Motion Graphics erstellen wollt, dann benutzt die App, die ist Open Source. Ladet die euch runter und benutzt euer Cloud Code. So viel dazu. Ich hab die ja selber noch nicht geladen. Ja, doch, schon. Weil ich ja mit meinen Ergebnissen eigentlich immer sehr, sehr glücklich bin, die ich so produziere. Ja, musst du auch schon mal. Also guck mal, unser Intro und Outro, das ist ja... Ja. Ähm... Okay. Soll ich die Brücke kurz machen? Du hast ein kleines Thema. Ja, wir standen jetzt heute Morgen an der Kaffeemaschine und ich habe hier sechs News von Cloud in meinen Telegram-Chat geschmissen bekommen. Habe mir die halt alle durchgelesen. Sag zu Marco so, ja okay, ist halt immer wieder das Gleiche. Also ist jetzt hier AWS-Studie von 2026. Ein Satz von KI steigt von 53 auf 63%. Der Anteil transformativer Anwendungen sank von 21 auf 15 Prozent. Deutschland liegt unter dem EU-Schnitt von 22 Prozent. Ist jetzt AWS-Studie. Aber es ist immer das Gleiche. Da wir hier ein Anwender-Podcast sind. Ja, genau. Die Zahl bringt halt keinem Menschen irgendwas. Nee, genau. Dann baller ich noch eine Sache, Manuel? Ja, gerne. Weil als ich für unseren Freund Daniel die, das ist ja nichts anderes als eine Bedienungsanleitung gebaut habe, also ein Playbook gebaut habe, wie er die Erklärvideos macht, dachte ich mir, ich kann ja auch noch mal ein... Also, sorry, ich habe ihm das Playbook gegeben, wie man Videos schneidet. Also, richtige Videos schneidet, Reels cuttet, mit allem, was dazugehört. Und wir hatten ja noch mal das Thema, wenn du dich dran erinnerst, dass ich die Bildschirmaufnahmen gemacht habe und dann die Erklärvideos draus gemacht habe. Dazu habe ich mir auch ein Playbook bauen lassen. Hab das ausgedruckt. Ja, will ich das mal kurz sehen. Ja. Nee, weil du hast wirklich die ganze Seite als Bild quasi dann. Nein, so. Nee, weil hier ist ja jetzt einfach blau. Ja, da ist viel blau. Da ist jetzt einfach so die Kamera. Aber warum, guck mal, das ist ja auch ein Teil des Fakts. Ich sehe halt nicht so gut auf meinem Handy. Aber was ich gemacht habe, und das ist ja vielleicht nochmal spannend für die Menschen, die Bock darauf haben, so Erklärvideos zu machen. Weil du hast richtigerweise gesagt, du kannst ja auch innerhalb von Firmen einfach hunderte von Erklärvideos bauen lassen. Wo du normalerweise, wie funktioniert das, wie funktioniert das? Denk nochmal an unseren Creator. Das IP-System zum Beispiel. Ja, zum Beispiel. Aber denk mal ganz banal an unseren Creator. Da habe ich mich in die Mutebox gesetzt und habe Erklärvideos aufgenommen. Erinnerst du dich daran? Und dann wurden die geschnitten. Und dann wurden die geschnitten. Und das hat dann irgendwie vier Stunden gedauert oder so. Oder auch vier Tage. Vier Tage. Genau, es kommt drauf an. Und was mache ich jetzt? Letztes rein und sagst hier, go for it. Super spannend. Also, was ist in dem Playbook drin? Die Einrichtung in sieben Schritten mit Checkliste, der Ablauf bei jedem Video, wie die Aufnahme funktioniert. Dann sind hier 14 Fallen drin, die quasi aufgefallen sind beim Erstellen des Playbooks. Und natürlich auch Recht und Sorgfalt, weil immer direkt AI mit drin ist. Also, die... Guck mal, wie der am Lachen ist. Da war ich die Blätter hinter. Das ist geil, oder? Das ist wirklich geil. Das ist wirklich gut. Also, für alle, die Bock haben, schreibt mir. Für alle Zuhörer. Wir haben auch ein iPad. Ich hab's ausgedruckt. Also, hier ist wirklich von A bis Z alles drin, welches Whisper-Modell runtergeladen werden muss. FF M-Pack muss runtergeladen werden. Was noch alles gebraucht wird. Genau. Das Spannende ist, weil ich ihn gefragt hab... Mit FFmpeg kannst du schon sehr viel machen. Ja, alles! Also, wenn du das runterlädst und Cloud gibst... Dann ist schon viel erreicht. Das ist schon, äh... Sehr viel erreicht. Hier stehen auch alle Codes drin und so. Einfach mal offen sein und einfach sagen, komm, schreibt mich an, ihr kriegt alles. Ähm, witzigerweise hab ich ihm dann gesagt, ja gut, wenn ich das jetzt jemandem schicke, muss ich ihm noch eine Anleitung... Dann sagt er, nee, der kann das Playbook nehmen, einfach reinballern. Bei seinem Claude sozusagen, wie es funktioniert und das war's. Was habe ich dann gemacht? Habe das Playbook über meine Arbeit gebaut und habe das meinem Sohn gegeben. Damit mein Sohn in Zukunft so arbeiten kann wie ich, theoretisch, in seinem Claude. Mit allen Skills, die ich habe, mit allem, was dazugehört. Ich habe ihm ein riesen Playbook gebaut, mit allen Skills, mit allen Referenzen, mit allem, was dazugehört, habe das Santino gegeben. Also du klonst dich gerade. Ja, also warum denn nicht? Ich versuche ja meinen Sohn dahin zu bekommen, dass er versteht, wie man arbeitet im Jahr 2026. Ist übrigens noch Schüler, aber trotzdem. Schönes Beispiel. Haben wir die zwei Minuten noch oder die Minute? Die haben ja eine Fußballmannschaft, spielen jetzt gegen andere Schulen und machen so Trikots. Und dann habe ich gesagt, mach dein eigenes Design so. Also lauere mich nicht voll. Also geht er bei Chachipiti rein, macht sein eigenes Design, sieht cool aus. Dann sage ich, mach dein eigenes Logo. Hat sein eigenes Logo gemacht, finde ich so, es geht so, aber die Jungs finden das alle mega, also sollen sie es nehmen. Dann habe ich gesagt, okay, wenn du das Trikot haben willst, jetzt mach ein paar Mock-Ups. Ja, bau die Mockups da drauf, mach eine Liste mit allen Namen, mach eine Liste mit allen Nummern und so geht das direkt fertig zu dem, der es bedruckt. Nicht wie früher, du, ich hab hier eine handgeschriebene Liste, du kannst die Namen nicht lesen, oh, hinten auf der Trikotnummer, äh, äh, auf dem Trikot steht der falsche Name, ja gut, du hast ja auch geschrieben, wie, also das ist ja der Prozess, ja, welches Logo, ja, ich hab das grad mal vorgemalt, ne. Dann hat er mir das Logo geschickt, sag ich, komm in allen Formaten, direkt als Vektordatei, damit du verstehst, wie du arbeitest. Wie sind die Outlooker, was kannst du noch draus machen? Pö, pö, um ein besseres Verständnis dafür zu bekommen. Finde ich gut. Ja, sehr gut. Wir haben erst zwölf Minuten. Ja, wir sind ja auch noch lange nicht fertig. Achso, du hast noch Themen. Ich habe noch ein Thema, was du nicht glauben konntest tatsächlich. Oder wo du so ein bisschen unglaublich geguckt hast heute Morgen, finde ich. Danke, Olli. Olli hat mir per WhatsApp ein Reel geschickt. Und zwar von einem Interview einer Journalistin der New York Times. Was? Jetzt muss man dazusagen, New York Times ist jetzt kein Wald- und Wiesen-Blättchen, sondern ist die New York Times. Oh sorry, ist auf laut. Und die unterhält sich in dem Reel mit jemandem über die Arbeit mit Agents. Ich sag mal, Konklusio ist, und wir hatten das Thema schon, ich erinnere mich dran, aber in eine völlig andere Richtung. Konklusio ist, sei nett zu den Agents, sonst arbeiten die schlechter. Setz die nicht unter Druck, sag denen nicht Zeitdruck oder versetz die nicht in Angst, sondern sei nett zu denen, push die. Also der Kollege in dem Interview sagt wortwörtlich, behandle sie so, wie du ein Kind erziehen würdest. Gut, an alle Assis da draußen. ihr nicht, ja, aber also versuch sie größer zu machen, versuch sie besser zu machen, push sie, motivier sie, gib ihnen positives Feedback, so, weil sie dann deutlich besser arbeiten. Das ist ein... Das haben die einfach nur gesagt, quasi. So. Das war ein Interview, was ich gesehen habe, New York Times, also danke, hat mir Olli geschickt. Wie ist deine Meinung dazu, Manuel? Glaubst du das? Nee, glaub ich nicht. Es gab ja mal den Umgekehrten, weißt du das noch? Es gab ja mal so vor einem Jahr oder so, wo die gesagt haben, ey, wenn du mit der KI redest, sag dem so, wir haben keine Zeit, es gibt Ärger, wenn du scheiße arbeitest, bla bla bla. Und das ist angeblich, also glaubst du das? Nee. Hast du mal getestet? Nee. Hab ich nicht getestet, aber glaub ich nicht. Also, glaub ich nicht. Aber kann sein, also, aber ich glaub's nicht. Glaubst du das? Nein. Es wäre mal ein spannender Test. Man kann ja für ein Thema zwei Fenster laufen lassen. sozusagen. Und bei dem einen bist du ein Arschloch, bist ein Assi-Elternteil und bei dem anderen bist du so motivierend dies, das, jenes. Mal gucken, zu welchem Ergebnis man kommt. Wobei das ist ja wahrscheinlich... Also ich bin ja auch kein Assi zu Claude, sondern ich sag einfach, guck mal, das müssen wir machen, das, das, das, das, mach das, mach dies, mach das. Ja gut, aber du bist jetzt auch kein Buchstabenakrobat zu Claude. Also du sagst immer, mach, pack an und... Nein. Sagt er nein. Aber ich sag jetzt nicht, kannst du bitte, wenn du Zeit hast, das für mich erledigen? Ich würde dir auch... Nein, nein, so ist das auch gar nicht gemeint, sondern ich glaube, es ist eher so, hey, cooles Ergebnis, bla, aber können wir noch das und das statt zusammen? Ja, aber so mache ich das ja quasi. Ah, okay. Auch für mich selber, weil wenn ich jetzt irgendwie so eine negative Kommunikation die ganze Zeit mit dir habe, das strahlt ja auch auf dich aus, weißt du? Wenn ich jetzt die ganze Zeit laut sage, das ist Driss, das ist scheiße, du kannst gar nichts und so, das sind ja dann so negative Vibes die ganze Zeit mäßig. Ich habe mir da wirklich noch nie Gedanken drüber gemacht. Ja doch, wenn du ja die ganze Zeit negativ sprichst oder schreibst, das macht ja was mit dir. Nee, nee, das schon. Aber ich habe mir noch nie Gedanken darüber gemacht, ob die Art und Weise, weil, und das hatten wir ja auch schon mal hier. Also dadurch, dass dieses ganze Prompting-Thema und alles... Bei mir ist es so, ich mache viel Voice und wenn ich Voice mache, ist es so, als wenn ich mit dir rede. Genau, das meine ich ja. Ja, so. Das meine ich. Du redest ja von Natur aus nicht wie ein Assi. Genau, aber das, was ich nicht mache, Manuel, und das wäre ja so ein bisschen der Impact, wenn ich feedbacke, also in so einem Loop, dann sage ich ja nicht so, nee, das war schon super, aber lass uns nochmal gucken. Sondern es geht ja einfach nur um Anweisungen die ganze Zeit so. Ja, mehr? Mehr will ich gar nicht dazu sagen, ja. Ja. Gut. Ich habe eine persönliche Frage. Nein. Ich habe mich schon darauf eingestellt. Nee, ich habe eine. Was würdest du dem Marco von vor fünf Jahren über KI sagen? Alles ist möglich. Nein. Ja, was würdest du dem empfehlen zu tun? Ab morgen. Wir haben jetzt das Jahr 2021. Ja gut, das war ja fast sogar. War ja eh so. Kurz davor. Also jetzt bei mir kurz davor. Aber wenn du jetzt, du hast ja irgendwann, hast du nicht im Zug oder so Chichibiti gesehen oder sowas, hast du gesagt? Nein. Nee, ich hab das... Egal, du hast es gesehen. Ich hab eine Nachricht gesehen, hab dann das lange Interview mit Richard Socher gesagt gehört, sechs Stunden Richard Socher, und danach war klar, die Welt ist rasiert. Und du kannst jetzt 2021 zurückreisen und sitzt in dem Moment vor dir. Ja, das... Dann sagst du dem ja nicht nur, alles ist möglich. Äh... Nee, aber dann... Also, das ist jetzt ein bisschen doof so, wirklich. Also, soll jetzt nicht falsch rüberkommen, aber ich muss dann ja sagen, du wirst mit allem recht behalten. Weil ich hab ja damals genau so gedacht, dass ich verstanden habe, was heute passiert. Verstehe, aber würdest du trotzdem ihm sagen, guck mal, lass alles fallen und mach das? Naja, können wir ja so ein bisschen offen drüber sprechen. Aber ich denke ja genau so heute, wie ich damals gedacht habe, ohne zu wissen, was kommt sozusagen. Das heißt, ich habe ja alles stehen und liegen lassen, wenn du das so willst. Ich habe ja Vollgas gegeben, ich habe meine eigene Firma begraben, wenn du das so willst. Ich habe ja genau das getan, was ich fünf Jahre später anderen empfehle, die es dann nicht tun. Also, du weißt ja, was ich meine. Vielleicht das Einzige, was man sagen könnte jetzt so, ein bisschen retrospektiv wäre, sei noch konsequenter. Also, geh noch härter rein. Warte nicht so lange. Es wird alles gelöst werden und so. Das ist das eher. Also ich glaube, was ich mir sagen würde ist, beschäftige dich nicht mit so belanglosem Scheiß. Also beschäftige dich nicht immer mit diesem neuen Hype, sondern ich weiß ja jetzt, wo wir jetzt sind und ich würde schon meinem damaligen Ich andere Dinge sagen. Was ja viele mir aufmachen würde dann, wenn wir das jetzt so besprechen, ist... Aus der Vergangenheitsperspektive heraus betrachtest du das ja immer mit so, okay, das wird irgendwann gelöst. Ich glaube, das wird gelöst. Ist das im Sommer so? Ist das im Winter so? Genau. Wie agierst du? Boah, hier müssen wir noch versuchen, ein bisschen zu dribbeln, bis es gelöst ist, blablabla. Mit dem Wissen. ey, 26 ist alles gelöst, dann hätte ich wahrscheinlich schon das eine oder andere anders gemacht. Aber du weißt, das ist jetzt eine sehr theoretische Diskussion. Aber wenn ich mir was... Oder anders, guck mal. Ich glaube, die Frage... Könnten andere anders beantworten, die sagen, ey, ich hab damals wirklich nichts gemacht. Nee, ich weiß, was du meinst. Wir sind ja schon in die richtige Richtung gelaufen. Dafür, dass wir es nicht wussten, sondern nur daran geglaubt haben, haben wir unfassbare Schritte gemacht. Ja, auf jeden Fall. Unfassbar harte Schnitte. Und witzigerweise, nimm die Diskussion, also... Sorry, das hat jetzt nicht mehr viel mit KI zu tun. Wer aussteigen will, kann aussteigen. Aber es ist eine spannende Perspektive nach vorne gerichtet, wie Arbeit von morgen funktioniert aus meiner Sicht. Ich nehme die Diskussion, die wir heute Morgen hatten, auf übermorgen bezogen. Das sind ja wieder harte Schnitte, die wir denken. Wir wissen ja nicht, wie die Zukunft wird. Aber wir haben uns heute Morgen darüber unterhalten, wie sind eigentlich Geschäftsmodelle, Abrechnungsmodelle mit Kunden, Gehaltsmodelle mit Kollegen der Zukunft. Weil wir felsenfest davon überzeugt sind, dass wir in einer Welt leben oder in eine Welt eintreten, die nichts mehr mit Stundenabrechnung, Kollege bekommt Gehalt auf irgendwas, damit hat das nichts mehr zu tun. Und ich habe dir ein Bild skizziert, wo ich sage, im besten Fall leben wir in einer Welt mit Kolleginnen und Kollegen, mit Kunden, wo der Kunde kommt und sagt, guck mal, ich habe Problem XY. Und dann sage ich, okay, ich kann dir das lösen. Was ist dir wert, dass ich dir das löse? Und dann ist es scheißegal, ob ich dafür eine Minute brauche, eine Stunde oder einen Tag brauche, weil es meine Expertise ist zu lösen. Unsere. Und dann gehen wir in unser Team und sagen, guck mal, wir haben den Case, wir rechnen das jetzt mal. Der sagt jetzt 10.000 Euro und dann gehen wir in unser Team und sagen, guck mal, kriegen wir das gelöst? Und wenn wir das gelöst bekommen, dann partizipieren aus dem Team die Leute alle gleich beteiligt daran. Dann hast du kein Gehaltsthema mehr, dann hast du das nicht mehr. Also ich glaube, dass das nochmal eine andere Dimension aufbaut. Natürlich gibt es dann immer ein Overhead-Kosten, weil wir gelb sind, blablabla. Wir denken da aktuell jeden Tag drüber nach. Wir denken einfach völlig anders schon an morgen. Das meine ich. Und so haben wir ja gestern auch völlig anders über heute gedacht. Das ist ja jetzt eine spannende Frage zurück an dich. Jetzt versuchen wir uns mal vorzustellen, wir sind zwei Jahre weiter oder drei Jahre weiter und es ist genauso gekommen. Was würdest du dann heute raten? Es ist ja immer Konsequenz wahrscheinlich. Geh konsequent diesen Weg. Mhm. Oder? Jetzt... jetzt... Wenn wir jetzt zwei Jahre nach vorne gucken und ich überlege, was jetzt zwei Jahre... Das kann ich eh nicht beurteilen, weil ich nicht weiß, was in zwei Jahren ist. Aber ich glaube schon, dass ich meinem vor fünf Jahren Ich gesagt, also anderen Fokus gelegt hätte und schon gesagt hätte, guck mal, beschäftige dich mit mir, belanglosem Kack. Mach das einfach nicht, das ist Zeitverschwendung. Das glaube ich schon. Ich glaube, aber jetzt sind wir schon über den Berg so ein bisschen und jetzt haben wir unsere Wir sind aufgegleist so und jetzt fahren wir einfach. Das ist so. Und jetzt so Sachen mit Gehaltsmodelle, Abrechnungsmodelle, das kommt jetzt alles, aber ich glaube, wir sitzen jetzt im Zug und der fährt relativ schnell. Ja. Ja, der nächste große Punkt des Switches wird sein, wenn wir uns darüber Gedanken machen, einen Café aufzumachen. Wobei das auch, das macht auch keiner mehr. Nee, wahrscheinlich nicht. Da ist dann ein Roboter, der Mette und fertig. Manuel, heute Abend spielt der FC in Frankfurt. Ich bin diesmal nicht dabei. Ich denke, wir verlieren. Hoch. Frankfurt wird sich rehabilitieren für das 6-0. Der FC wird verlieren, weil der auch gegen Gladbach Scheiße gespielt hat. Ich wünsche allen ein schönes Wochenende. Wir hören und sehen uns am Montag. War heute ein bisschen eine andere Folge, aber eine spannende Folge. Nochmal an alle... Wer Bock hat, irgendwas zu erfahren, schreibt uns. Wir kommunizieren gerne. Und folgt uns gerne auf Spotify. So ist das. Danke. Tschüss. Tschüss. Jeden Morgen frisch. Weniger reden, mehr machen.
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