80% nutzen keine Ki am Arbeitsplatz
KI Snack - Doppelter Espresso für deine KI Strategie

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Transkript
Hast du eigentlich einen Nike-Tag-Anzug? Nein, niemals in meinem Leben würde ich mir einen Nike-Tag-Anzug kaufen. Warum? Weil ich nur Adidas trage, wie du weißt. Der KI-Snack. Dein doppelter Espresso, KI-Strategie am Fugen. Kurz, prägnant, unterhaltsam, informativ. So. Ja, ich glaube, du spielst hier auf den Kollegen Maduro an, der mit dem einen oder anderen KI-generierten Reel durch die Decke gegangen ist. Ja, so ist es. Also ich glaube ganz spannend für unsere Zuhörer. Das eine ist, dass der Nike Tech Anzug weltweit zumindest in manchen Größen ausverkauft ist, weil Maduro den Anzug, der ja eigentlich schon ein bisschen älter ist tatsächlich, ich glaube zwei, drei Jahre mindestens ist der alt. Das kann sein, ja. Oder noch älter, bei seiner Verhaftung getragen hat. Was bringt das natürlich mit sich? Das Video ist natürlich alleine dadurch zigfach um die Welt gegangen, Social Media millionenfach geteilt worden. Aber, und ich finde das ist ein ganz guter Twist für unsere Zuhörer, Was jetzt passiert ist, ist, dass durch AI bedingt...... jeder da draußen hingegangen ist, aus dem bestehenden Material...... AI-Videos gemacht hat...... und deswegen wurde das milliardenfach geteilt einfach. Also ich glaube, der Marketing-Effekt wäre vorher schon groß gewesen,...... weil er einfach bei jeder Tagesschau, sage ich mal, gezeigt wurde,...... irgendwie weltweit. Aber der Faktor ist jetzt mal x durch AI. Weil, also zumindest in meinem Stream, du hast gesagt,...... du hast das jetzt nicht so häufig gesehen in deinem Stream. In meinem Stream war es so, dass ich nichts anderes gesehen habe als Maduro im Nike Tag Anzug, der in KI-Videos getanzt hat, Selfies mit anderen Insassen gemacht hat und keine Ahnung was. Ja, und dadurch hat Nike einen schönen Effekt. Ich habe dann gestern mal kurz nachgedacht, ob Nike irgendwie ein paar Jungs den Nike Anzug...... in die Taschen gepackt hat und die den angezogen haben,...... so als kleinen Marketing-Effekt. Und was hat derjenige an, der beim nächsten Mal...... verhaftet wird, müsste man mal drauf achten. So, ja. Aber so oder so,...... du siehst, mit der Reichweite kann man auch noch...... einen alten Nike Tech-Anzug ausverkaufen. Definitiv. Wäre auch eigentlich mal interessant,...... was Sixt aus dem Thema gemacht hätte,...... weil die ja immer vorne mit dabei sind,...... was Marketing angeht. Auch die, wobei von denen habe ich nichts gesehen. Zumindest das nicht. Das noch nicht, das noch nicht. Ja, ja, sehr gut. Lass uns in unsere Themen einsteigen, die wir heute haben, Manuel. Ein Thema ist tatsächlich eine Studie, die ich gestern gesehen habe. Da habe ich eine Frage zu und ich würde dir einfach mal die Zahl vorlesen tatsächlich, bevor ich jetzt was Falsches sage. Ich glaube, es waren 65, ne? Ja, 64. 64. Genau, 64 Prozent. Aber lass uns mal mehrere Zahlen machen. NTV hatte gestern die Überschrift, nur jeder fünfte Beschäftigte in Deutschland nutzt künstliche Intelligenz regelmäßig am Arbeitsplatz. Rund 64 Prozent hätten KI bereits eingesetzt. Die meisten verwendeten sie jedoch nur gelegentlich. Und, was ich noch ganz spannend fand als Aussage, nur ein Drittel der Unternehmen,... bezahlen tatsächlich auch die Lizenzen für ihre Mitarbeiter. Ja, zwei Drittel waren nur Eigeninitiativ. Und zwei Drittel davon sind Eigeninitiativ. Heißt drei Themen für mich...... und zu allen dreien will ich deine Meinung haben. Also Thema Nummer eins. Nur 20 % nutzen regelmäßig KI am Arbeitsplatz. Ist auf jeden Fall erstmal zu wenig. Man muss dazu noch sagen, dass die auch 9600 Interviews geführt haben, also qualitative Interviews durchgeführt haben. Deswegen, die hat schon Gehalt, die Studie. Das ist jetzt nicht irgendwie, da wurden ein paar Leute... Da wurde schon vom IFO-Institut was, glaube ich. Da wurde schon wirklich Zeit und Geld reingesteckt. Deswegen ist das Ein, ja... Ich will nicht immer das Wort Armutszeugnis verwenden, aber es ist wirklich, ja, traurig, dass das... oder dass die Zahl so niedrig ist. Und vor allen Dingen, dass die Zahl so niedrig ist von denen, wo der Arbeitgeber das quasi initiiert hat, das Ganze. Weil wir haben ja auch gestern in der Folge gesagt,...... du musst ja als Chef, als Inhaber, was auch immer,...... musst du ja das Thema treiben und nach vorne gehen. Wenn du jetzt dann quasi eigentlich genau das Gegenteil hörst,...... ja, lässt das nicht so viel. Ja, ich habe mir halt sofort die Frage gestellt,... Wie viel Produktivitätsgewinn hätten diese Unternehmen, wenn aus 20 50, 60, 70 Prozent werden würden? Wie viel Produktivitätsgewinn hätten die, wenn sie vorangehen würden, wenn sie die Lizenzen bezahlen würden und wenn sie Schulungen anbieten würden oder nach vorne brechen würden? Das wollte ich nämlich gerade sagen. Ich glaube, das ist der entscheidende Faktor.... die...... also klar, die LGBT-Lizenz kaufen...... oder generell den Mitarbeitern den Zugang dazu...... zu ermöglichen quasi auf Kosten des Unternehmens...... ist die eine Sache, aber du musst ja die Mitarbeiter...... schon mitnehmen so, also...... für die ist das ja erstmal was komplett Neues...... und die meisten Mitarbeiter...... die müssen ja irgendwie an das Thema herangeführt werden. Ich meine, das kennen wir bei unseren Workshops,...... wo wir ja auch immer so ein bisschen die Leistung mit erbringen,...... um genau das quasi zu ermöglichen. Weil die meisten Mitarbeiter haben erstmal Angst,...... sind nicht ganz so gut auf das Thema zu sprechen,...... weil sie irgendwie denken, ihr Job ist in Gefahr. Und da muss man erstmal die Leute, also das Umdenken quasi erstmal hinbekommen,...... um die dann auch an das Tool ChatGBT oder was auch immer heranzuführen,...... um dann auch diesen Produktivitätsboost zu ermöglichen. Aber ich glaube, das ist, also die Zahl ist erstmal erschreckend,...... aber ich glaube, das liegt auch noch viel daran, weil das Angebot auf dem Markt aktuell,...... die Mitarbeiter da auf dem Weg mitzunehmen, noch nicht ganz so gut ist,...... nicht ganz so ausgereift ist. Dazu eigentlich ganz witzig, hatte ich gestern ein Gespräch...... mit einem Kollegen, der auf unseren Podcast aufmerksam geworden ist...... und uns dann von einer Schulung erzählt hat,...... die er jetzt gemacht hat, die im fünfstelligen Bereich lag.... über drei Monate. Und ich habe dann so eben...... ein, zwei, drei Fragen gestellt. Und die Antworten, die ihr mir dann gegeben habt,...... waren erschreckend, weil das eigentlich nur gezeigt hat,...... wie schlecht diese Schulung ist. Also wie wenig Ahnung die Leute haben,...... die diese Schulung halten,...... die den Leuten was beibringen wollen.... ja deswegen ich...... fand es wirklich erschreckend und...... kann aber auch den Leuten...... nicht irgendwie sagen, pass mal auf, du musst...... da und da drauf achten,...... weil der Markt wird ja aktuell einfach überflutet...... mit diesen Angeboten und...... da gibt es auch den ein oder anderen guten...... Vertriebler, der das einfach gut verkaufen kann...... und ob es dann gut oder schlecht ist, merkst du dann...... erst wenn du drin sitzt und das Geld schon ausgegeben hast. Aber was würde das denn heißen für ein,...... jetzt nehmen wir mal einen optimalen Prozess,...... wenn wir jetzt darüber nachdenken würden,...... was wäre der optimale Prozess für die anderen 80 %...... sage ich jetzt mal, oder ich meine die andere Zahl...... waren ja 65 % Nutzens irgendwie,...... aber dann nicht regelmäßig tatsächlich. Was wäre der optimale Prozess? Also eigentlich musst du als Unternehmung hingehen und musst sagen, wir nehmen das Thema KI ernst, wir setzen das auf unsere Agenda, wir treiben das Thema und zwar wirklich von der Spitze aus, von der Führung aus. Dann nicht nur auf ein Blatt Papier schreiben und an die Wand hängen, sondern du musst es leben, du musst es in deine DNA integrieren. Du musst selber anfangen, in die Umsetzungsphase zu kommen als Führungskraft innerhalb eines Unternehmens. Dann musst du deine Mitarbeiter erstmal ausstatten mit Lizenzen. Dann musst du sie schulen, damit sie wirklich wissen, was sie tun. Im besten Fall aber mit Unternehmen oder Menschen, die auch wirklich, ich sag mal, umsetzungsstark sind, die Menschen was beibringen und nicht einfach nur eine Schulung verkaufen, damit sie eine Schulung verkauft haben. Und dann kommt aber, glaube ich, das ganz Entscheidende. Weil das sehe ich, also das ist ein bisschen KI-fern, aber ist oftmals eine der großen Themen. Da kommt eine Unternehmung und sagt, ja, ab jetzt möchten wir, dass ihr KI einsetzt. Und sobald der erste KI eingesetzt hat, heißt es, wie hast du das gemacht, warum hast du das gemacht. Also du musst es, wenn dann, wirklich in deine DNA integrieren und musst den Menschen innerhalb deiner Unternehmung auch Freiheiten lassen, damit umzugehen am Ende des Tages.... und kannst dann nicht sagen, also mal einfaches Beispiel,...... der erste Text wurde dann irgendwie mit KI generiert...... von deinem Mitarbeiter und du gehst dann als Chefin...... und sagst, der Text ist aber nicht gut genug,...... du musst ihn wieder per Hand schreiben. Dann ist ja das Thema KI direkt...... gekillt so am Ende des Tages. Also das heißt, sobald es eingeführt ist,...... das Thema, dann musst du es auch immer weiter pushen,...... es muss in die DNA übergehen tatsächlich. Und so schaffst du es dann aus meiner Sicht Step by Step, ist ja auch ein Prozess, ja, das darf man auch nicht vergessen. Großer Prozess. Ist auch ein großer, langer Prozess, aber so schaffst du Step by Step, dass diese Gedanken in deine Unternehmung reinkommen und dass wir vielleicht demnächst irgendwie Studien lesen, wo es nicht heißt, irgendwie 20 Prozent nutzen das regelmäßig am Arbeitsplatz, sondern deutlich, deutlich mehr. Ja, definitiv. Weil, also das ist schon so, wenn ich auf uns schaue, jetzt sind wir, glaube ich, wahrscheinlich in einer Blase unterwegs, die das einfach sehr, sehr, sehr extrem nutzt, ja. Aber ich habe mir ganz kurz, als ich das gelesen habe, die Frage gestellt, was würden wir beide eigentlich machen, wenn wir keine KI nutzen würden? Wir würden ja nicht hier sitzen. Wir würden nicht hier sitzen. Wir würden die Dinge, die wir tun, nicht tun. Wir würden für die meisten Dinge zehnmal so lang brauchen. Aber das heißt ja, dass da draußen gerade 80 Prozent täglich an ihrem Arbeitsplatz genau das tun.... nämlich deutlich zu lang ineffizient Dinge machen. Jetzt weiß man nicht branchenübergreifend,...... was das immer bedeutet, aber...... ja, sollte man sich...... sollte man sich in Zukunft noch mal genauer anschauen...... als Unternehmen, glaube ich, wie man auch diese Mitarbeiter...... befähigt tatsächlich. Ja, ja, 100 Prozent. Also es ist die größte Herausforderung eigentlich...... für ein größeres Unternehmen. Also alle Mitarbeiter mitzunehmen, weil...... dann kannst du das Thema erst wirklich...... in deine DNA übertragen so ein bisschen. Ein schönes Beispiel, wie es geht, haben wir heute Morgen gelesen im Wall Street Journal. Da gab es einen Bericht aus Amerika, war das glaube ich in dem Fall, wo es darum ging, wie die KI die Arbeit in einem Krankenhaus verändert hat und wie dadurch ein Boost entstanden ist, weil deutlich mehr, ich glaube Röntgenbilder analysiert werden konnten. Ja, deutlich schneller. Deutlich schneller, deutlich besser.... plus die nervigen Aufgaben...... wie Dokumentation, Telefon etc....... kann halt komplett abgenommen werden. Und das wiederum hat ja, wenn ich das richtig verstanden habe, bedeutet, oder das war eine schöne Aussage, die in dem Text stand, von einem Mitarbeiter, der dann gesagt hat, je schneller du diese Bilder auswertest, desto eher besteht eine Chance, dass Menschen da draußen gerettet werden. Ja, genau. Weil sie warten ja auf Ergebnisse dieser Bilder. Genau, genau. Also gerettet ist vielleicht immer ein großes Wort, aber am Ende des Tages, dass denen geholfen wird. Sagen wir es mal so. Und in dem Kontext habe ich dich dann angeguckt und habe dir eine kleine... Eine kleine Geschichte erzählt von mir, weil ich an Heiligabend ins Krankenhaus musste und gesehen habe, wie das aktuelle hier bei uns in Deutschland funktioniert tatsächlich, wo nämlich der Arzt eher eine Minute behandelt hat und danach 30 Minuten im Einfingersystem irgendwas in den Computer eingetippt hat. um danach festzustellen, dass die andere Abteilung, wo wir dann hin mussten, diesen Bericht nicht übernehmen konnte, sondern da saß wieder einer, der es in mein Fingersystem eintippen musste. Keine Automatisierung, die miteinander gesprochen hat, kein Voice-to-Text, keine KI, die irgendwas gemacht hat. Da war ich doch so ein bisschen sprachlos, weil da dachte ich mir, wirklich jetzt in dem Prozess sind wahrscheinlich 45 Minuten administrativ gewesen und 5 Minuten Behandlung. Da kam mir nur der Gedanke, wie viele Menschen sterben hier eigentlich gerade an anderer Stelle, sozusagen, ja. Weil denen nicht geholfen werden kann, weil ein Arzt vor einem Computer sitzt und einem Einfingersystem eintippt. Ist doch verrückt, oder? Ja, definitiv. Also das ist den Job, den wird in zwei, drei Jahren auf jeden Fall gar keiner mehr machen. Also ich glaube, dann wird es auch in den Krankenhäusern angekommen sein. Aber das sind ja die größten Hebel eigentlich, wo man direkt einen Zeitgewinn hat. Also keiner muss mir irgendwelche Sachen eintippen. Theoretisch kann der Arzt das auch jetzt schon ja reinsprechen oder keine Ahnung. Es bleibt abzuwarten, wie schnell sich Deutschland da in dem Bereich entwickelt. Ich glaube eher, dass wir relativ lange brauchen für sowas. Aber ich hoffe, dass so in zwei, drei Jahren dann auch mal...... bei uns angekommen ist und solche Prozesse nicht mehr von Hand über die Tastatur...... eingegeben werden müssen. Ja, das Verrückte ist ja, wir reden ja oft darüber, in zwei Jahren das, in vier Jahren das. Das ist dann häufig ja technologisch tatsächlich. In dem Fall, über den wir gerade sprechen, das wäre ja heute komplett machbar, oder? Ja, ja, ja, ne, 100 Prozent. also den Prozess per Voice etwas einzusprechen, dann wird Voice-to-Text und der Text wird automatisiert in ein anderes System übertragen, meinetwegen sogar noch ausgewertet und das ist ja komplett machbar. Ja, ist auf jeden Fall machbar. Jetzt gibt es natürlich bei dem Thema noch mal Gesundheitsdaten und DSGVO ist ja noch mal ein etwas größeres Thema hier bei uns. Aber ja, das steht dem Ganzen, glaube ich, so ein bisschen im Wege. Dann steht dem Ganzen, glaube ich, auch noch im Wege, dass keiner dafür irgendwie verantwortlich ist. Keiner treibt das Thema in dem Sinne. Aber ja, es bleibt abzuwarten. Ich glaube, es muss sich da was verändern. Es wird sich da was verändern, allein schon,...... weil nicht mehr so viele Fachkräfte nachkommen...... und wir eh weniger Mitarbeiter haben werden. Und ja, das muss durch die KI abgefedert,...... abgepuffert werden. Also eine Alternative gibt es nicht im Endeffekt. Deswegen bin ich gespannt, was wir die nächsten Tage...... für Artikel noch darüber lesen werden,...... in nächster Zeit darüber lesen werden. Entspannt. Unsere Zuhörer werden auch gespannt sein, mal gucken, was wir morgen für Themen haben. Auf jeden Fall sind wir morgen wieder da. Für heute war es das. Definitiv. Wir wünschen allen einen schönen Tag, hoffentlich mit viel KI. Wir haben viel Feedback bekommen gestern tatsächlich, sehr viel Feedback. Genau, genau. Deswegen, man hat ja jetzt quasi schon unser Intro gehört...... und jetzt kommt auch unser neues Outro, also macht's gut. Bis morgen. Tschö.
