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10. September 2026· 18:49 min

Braucht es einen CAIO? — warum der CEO nur 40 Prozent sieht

Part 2 mit Chris. Die Frage, an der sich alles entscheidet: Wer treibt KI im Unternehmen wirklich? Der CEO, ein CIO, ein eigener Chief AI Officer — oder doch jemand ganz anderes? Am Ende steht ein Versprechen, das Chris nicht mehr loswird.

KI-Snack: Braucht es einen CAIO? — warum der CEO nur 40 Prozent sieht
In dieser Folge

Die Kernpunkte

  • KI-Tipp des Tages: Kagi — Suchmaschine plus Deep Research in einem, ab 20 Dollar Kontingent
  • Chris' Meinungswechsel: Es braucht keinen CAIO — die Verantwortung liegt beim CIO, gibt es keinen, beim CEO
  • Marcos Take: Wer ganz oben sitzt, muss das Thema treiben — Budget und Mindset kommen nur von dort
  • Manuels Einwand: Der CEO sieht 40 Prozent der Potenziale, die echten 60 Prozent findet nur jemand aus dem Feld
  • Catalyst oder C-Level? Warum beides gebraucht wird — und was den Unterschied ausmacht
  • Der Vergleich, der alles erklärt: KI einführen ist wie damals Microsoft Office oder Teams
  • „Es gibt keine Jobdescription ohne KI" — warum das von ganz oben festgelegt werden muss
  • Warum Zeit im C-Level wichtiger ist als Budget
  • Die McKinsey-Falle: 80 Prozent effizienter, aber es bleibt nichts hängen — weil niemand an den Prozess geht
  • Konzern gegen Mittelstand: 25 Themen statt eins, dafür Hebelwirkung über 300 Märkte
  • Chris wird Stammgast — einmal im Monat
Kapitel

Sprung zu den Themen

„Es gibt keine Jobdescription ohne KI."
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Transkript

Auf der anderen Seite kann ich mir schon auch vorstellen, dass ein paar Themen auch einfacher sind innerhalb einer großen Unternehmung. Die Erfahrung habe ich nicht gemacht. Ist das, was du nicht sagst, der Catalyst? Ist das nicht eine operative Funktion? Ich gehe nicht ohne ein Versprechen von Chris. So, wir machen weiter. Weiter geht's. Weiter geht's. Wir haben Part 2. Meine Laune ist gerade ziemlich schlecht. Kann ich einmal in die Kamera sagen? Eine Lobeshymne auf Manuel, was er hier alles kann. Und ich bin einfach ein Otto. Ich sitze einfach daneben. Ich sitze hier und gucke den Chris an und sage so... Wolltest du jetzt auch noch was zu mir sagen? Wolltest du auch noch was zu mir sagen? Und er guckt ihn Manuel an und sagt, das ist so mega, was du hier machst. Und du bist schon so durch und analytisch. Und ich spätestens bei analytisch dachte ich so, jetzt guckt er mal rüber. Einfach ignoriert. Chris! Ich hab da noch eine Frage. Das war dann auch der letzte Podcast mit dir. Ich hab noch eine Frage, als du sieben warst. Nein, Spaß beiseite. Ich hab tatsächlich noch eine Frage, die mir hängen geblieben ist, von gestern für unsere Zuhörer, oder von uns, von eben bei Manuel, der den Cut nach Part 1 so schnell gemacht hat. Du hast die ganze Zeit von einem Tool gesprochen, was du nutzt, was unsere Zuhörerinnen und Zuhörer bestimmt nicht zu 100% kennen. Und wir geben immer ganz gerne KI-Tipps. Haben wir früher viel öfter gemacht. Lange gab es keinen KI-Tipp des Tages mehr. Lange gab es keinen KI-Tipp des Tages mehr, präsentiert von unserem Partner InnovaBeam. So. Ja, ich finde den Sound effekt eh nicht mehr, deswegen finde ich es gut, dass du das einfliegst. Also von daher, Chris, erzähl. Ja, Props gehen raus an meinen Bruder Gregor. Der hat das uns in der WhatsApp-Gruppe empfohlen und ich habe es auch erst mal abgetan, warum nenne ich es noch ein KI-Tool. Aber Kagi nennt sich das, geschrieben K-A-G-I. Und ist ein Tool, was eigentlich erstmal eine Suchmaschine anbietet, also eigentlich eine Konkurrenz erstmal zu Google-Suchmaschine. Aber on top kannst du dort auch... echte Researches zu laufen lassen. Man kann das ganz gut, die meisten werden Notebook-LM schon mal gehört haben oder gesehen haben. Ich finde, das kann man ein bisschen damit vergleichen, aber auch nicht gänzlich. Du gibst ein Thema ein und sagst, recherchier mal für mich. Und dann durchforstet dieses Tool auch Studien, Websites, live, on demand und liefert dir dann einen Bericht, der auch nicht nur eine typische KI-Antwortlänge hat, sondern auch ein bisschen länger ist, ein bisschen ausführlicher. Und der Unterschied zu Perplexity? Ich kenne PlayPlexity nur noch aus vor zwei Jahren, als es ganz frisch war. Deswegen könnte ich den gar nicht jetzt so... Also von der Richtung her ist es schon mal PlayPlexity-Style sozusagen, hätte ich jetzt gesagt. Ich habe es aber auch noch nie so gechallenged, dass man das irgendwie gegeneinander laufen lässt. Aber auf jeden Fall mal ein Tool, was man testen sollte. Und es ist kostenlos, oder? Also es ist nicht kostenlos. Du kaufst dir eine Art Kontingent ein. Der Mindesteinsatz sind 20 Dollar. Und damit hast du dann so und so viele Researches, die du machen kannst für den aktuellen Monat, bis diese 20 Dollar aufgebraucht sind. Verstehe. Was man sagen muss, es ist quasi Gregor-Proved. Und Gregor ist wirklich ein anspruchsvoller Mensch, was das Thema angeht und sehr kritisch. Und wenn er das nutzt, dann würde ich sagen, das hat was drauf. Gregor, wir beide kennen uns ja noch nicht, aber an deiner Stelle würde ich mir einen Siegel machen. Genau. Gregor-Proved. Das wäre gut. Wirklich. Ja, stimme ich ihm zu. Zeitgleich, ich habe es gegen Googles Deep Search verglichen und gegen Notebook LM und habe es für das bessere Tool mich dafür entschieden, das extra auszugeben an Geld und gesagt, das lohnt sich. Lohnt sich. So, jetzt endlich. Jetzt endlich. Die Frage an der Frage. Die brennen mir die ganze Zeit schon auf der Zunge. Wobei Chris hat die selber eingebracht, weil er gesagt hat, er hat eine andere. Genau. Ich glaube, die hat sich so ein bisschen gewandelt, deine Meinung. Aber genau, es geht um die Frage, sollte man ein CIO einstellen oder sollte man keinen einstellen und es eher an den CEO oder an wen auch immer im C-Level übergeben. Chris holt noch einen aus der Schublade hier. Ja. Also ich habe dann gestutzt, weil ich war derselben Meinung wie Marco, als er das damals in einem Podcast erzählt hat, dachte ich auch, der hat den Brauch es. Und gehe jetzt sogar mit und sage, ja, hat er recht, ich bin auch nicht mehr der Meinung, dass es den braucht. Ich sehe die Verantwortung, wenn es den gibt, beim CIO, also dem Chief Information Officer. Und in Konzernen gibt es den in der Regel. Also jemand, der die komplette IT verantwortet und alles darunter. Okay, aber dann, Markus Take war ja, was er in der gestrigen Folge oder vorgestern, nee, nicht vorgestern, gestrige Folge gesagt hat, dass das eine Aufgabe vom CEO ist. Er hat ja nicht gesagt, okay, jetzt irgendein C-Level, sondern es muss der CEO sein. Du sagst jetzt, also ob das jetzt CIO ist oder CAIO oder was auch immer. Wenn es quasi nicht der CEO ist, hast du ja nochmal einen anderen Take dazu. Also du sagst ja trotzdem, es ist eher ein spezifisches Thema. Also die Meinung von Marco ist ja, der, der ganz oben sitzt, der muss das Thema treiben. Also wenn ich dich richtig verstehe. Also mittlerweile, nach all dem, was ich die letzten Wochen, Monate gelesen, erlebt, bei Kunden, wie auch immer, gesehen habe, warum Dinge funktionieren und warum Dinge auch nicht funktionieren, Und auch am eigenen Leib irgendwie erfahre, warum man Dinge treiben will. Wir sind jetzt kein Riesenunternehmen, kein DAX-Konzern oder so, aber egal. Am Ende des Tages, ich glaube, ich habe das jetzt schon ausgiebig erklärt, ich glaube, dass die Verantwortung dafür, was das Thema KI-Treiben innerhalb einer Organisation betrifft, liegt beim CEO. Das ist mein Take so. sagst jetzt cio weil der cio generell schon ein bisschen mehr phase von dem thema an sich hat oder was ist dein also ich würde insofern marco zustimmen und sagen es ist derjenige der das budget dafür freigeben kann das mindset vorgibt also wenn es ein cio gibt liegt bei ihm wenn es ihn nicht gibt liegt beim ceo Den Take nehme ich mit und gehe ich mit und sage, das sehe ich genauso. Weil es nur, also wir werden darüber vielleicht nochmal sprechen in der nächsten Folge, aber das Thema, wie treibst du KI generell in einem größeren Unternehmen, etwas ist, was... von oben nach her vorgegeben sein muss, weil es ist eine Änderung des kompletten Arbeitens. Wir reden nicht über, hey, da kommt ein neues Tool oder ein neuer Prozess oder du machst deinen Prozess ein bisschen anders, sondern ich würde es heute vergleichen mit, wie war es zu der Zeit, als man die Microsoft Office Studio da eingeführt hat. Leute kannten damals Word nicht oder Excel nicht und dann hat man das in ein Konzern reingebracht oder die Leute kannten Teams als Kommunikationsplattform nicht und das müssen dann alle lernen und bedienen Du kannst nicht mehr ohne Teams kommunizieren in einem Unternehmen, das Teams einsetzt Das muss halt von sehr weit oben festgelegt werden Zum einen, dass das Budget dafür steht und dass es ein Must-Have ist in jeder Stellenbeschreibung Und das sage ich dann auch, das kann nur von sehr, sehr weit oben kommen und das wäre in der Regel, wenn Konzern, die sowieso hat einen CIO, respektive CEO. Um ganz kurz, glaube ich, auch eine Aussicht auf eine nächste Folge zu geben, wir haben jetzt eben schon gesagt, wir werden uns nochmal treffen. Auch ganz witzig, dass Chris übrigens seine eigene Agenda mitgenommen hat, also er hat die Themen vorgegeben, wir haben bislang noch kein Thema von ihm quasi angesprochen. Also wir haben nur diese Fragen eigentlich aktuell beantwortet, aber das spricht für den Gast Chris, der jetzt vielleicht auch so ein bisschen häufiger kommen wird. Aber ich glaube, wir können über dieses Thema, wie jetzt KI in größeren Corporates, kleineren Unternehmen, wie auch immer, wie das getrieben wird. Mein Take zu dem Thema mit CIO ist, ich glaube, dass es einen braucht, der aus dem Feld kommt, also es braucht einen Chris, wenn du so möchtest, der Ahnung von dieser gesamten Materie hat, der IT versteht, der weiß, was dahinter steckt, weil ich nehme jetzt nur uns als Beispiel, wenn wir in einen größeren Mittelständler gehen...... und wir sagen dem Kunden vorher,...... guck mal, du kannst schon mal...... mit deinen Abteilungen sprechen...... und alle sollen sich schon mal überlegen,...... welche Aufgaben denn vielleicht...... irgendwie für KI ganz cool wären,...... die zu automatisieren. Dann ist es so in 50, 60 Prozent der Fälle,...... dass wir sagen, okay, das ist cool,...... aber wir haben während den Gesprächen...... mit den Leuten ganz andere Themen identifiziert,...... die viel größer sind. Also meine Theorie ist, also klar, es muss von oben kommen, da gebe ich euch beiden recht, es muss aus dem C-Level kommen, aber da muss jemand sitzen, der die 60% sieht. Weil der CEO wird wahrscheinlich nur die 40% sehen. Weißt du, was ich meine? Also es muss schon jemand sein, der dann auch zum CEO gehen kann und sagen kann, guck mal, hier sind 60%, die wir holen müssen. Ich weiß, du hast die 40% vorher gesehen, die sind auch cool, aber damit holen wir viel mehr raus. Und das kannst du nur, wenn du dich tiefgreifend damit auseinandersetzt. Und das ist nicht nur ein... okay, du hast jetzt die Budgetfreigabe, sondern du musst ja auch erstmal überlegen, für was wird dein Budget freigegeben. Und dafür, würde ich behaupten, brauchst du einen, der Ahnung davon hat. Und das wäre jetzt für meine Begriffe dieser CIO, weil ich kann das wirklich, also der KIO, haben wir ja gesagt. Aber ist das, egal, lass uns darüber diskutieren, aber ist das, was du nicht sagst, der Catalyst? Ist das nicht eine operative Funktion? Ja. Ich glaube nicht, dass es die C-Level-Funktion ist, sondern ich glaube, das ist der Catalyst, den es übrigens 100% braucht, 24-7, nichts anderes. Also der Catalyst ist für mich intern. Intern alles optimieren. Ich glaube aber, dass sich jedes Unternehmen auch die Frage stellen muss, was machen wir für, wo gibt es neue Geschäftsmodelle einfach? Für uns durch KI. Und dafür brauchst du jemanden, der ein bisschen...... ja, ich will jetzt nicht irgendwie...... den Catalyst irgendwie runterreden,...... der kann bestimmt auch über den Tellerrand gucken...... und sich überlegen, wie man ein Geschäft betreiben kann,...... aber du brauchst einen mit einem unternehmerischen Denken,...... wie kann man weitere Geschäftsmodelle erschließen,...... das ist so mein, genau, aber ja. Aber das heißt ja, in einer optimalen Aufstellung,...... skizzieren wir hier mal. Hast du beides, ja. In einer optimalen Aufstellung hast du einen Catalyst,...... der läuft durch deine Unternehmung. 100 Prozent.... löst ein Thema nach dem anderen, ist gleichzeitig ein bisschen Trainer on the Job von den Teams. Du hast das richtigerweise gesagt, es gibt keine Jobdescription mehr ohne KI. Das ist so, als wenn du sagen würdest, fünf Leute bei uns arbeiten ohne Teams und ohne Internet. Also es wird ja auch nicht punkten funktionieren. Das heißt, alle arbeiten damit, alle müssen auch trainiert werden. Vielleicht hat er sogar noch ein, zwei an seiner Seite, wenn das Team, insgesamt die Company ein bisschen größer ist. Im Zweifel ist er aber nicht derjenige, der auch versteht, was könnten wir für neue Geschäftsfelder erschließen mit dem, was wir mit KI tun könnten etc. Wahrscheinlich kann das ein CEO, der 30 Jahre in seiner alten Welt gelebt hat, auch nicht. I don't know. Du hast es mal gesagt, das ist von Firma zu Firma auch ein bisschen unterschiedlich. Wie denkt das C-Level, wie bereit ist es auch, neue Dinge zu denken und wie weit ist es auch selber? Das ist eigentlich entscheidend, wie bereit ist das C-Level, neue Dinge zu denken. Ja, also um das auszuführen, voll bei dem, was Marco sagt und das ergänzend, der CEO muss eben den Trust geben in diese KI-Menschen oder den Catalyst. Egal, wer das dann nachher da ist mit fachlicher Expertise, Deswegen 100% Zustimmung, was du sagst, Manu. Und zeitgleich...... ohne den Mindset Change des CEOs...... oder der führenden Person,...... die nachher Budgets dafür freigibt...... und Zeit, das ist noch mal wichtiger als Budget,...... weil es sind Menschen, die sich Zeit dafür nehmen,...... sich damit zu befassen,...... wird es nicht funktionieren.... und ich meine, ich komme jetzt gerade frisch aus einem Konzern,...... ich bleibe in einem Konzern und ich...... konnte jetzt die letzten zwei Jahre gut beobachten,...... wie dort auch Prioritäten festgegeben werden...... oder festgelegt werden, wenn es darum geht zu sagen,...... was machen wir im nächsten Geschäftsjahr. Und in der Regel ist es so in der IT,... Und so habe ich es auch bei allen Kunden damals in der Agentur erlebt. Die IT definiert erstmal nicht, welche Projekte machen wir, sondern da kommen Fachbereiche. Und das sind dann deine Kunden, wenn du so willst, gerade in einem großen Konzern. Und du musst dann priorisieren mit der Mannschaft, die du hast, was wem und was widmen wir jetzt, wie viel Zeit. Und dann wird am Schluss doch wieder der CIO oder der CEO gefragt, okay. Wir haben jetzt hier die ganzen 20, 25 Themen. Was ist denn jetzt unsere Prio, lieber CEO, für 2027? Und dann muss der sagen, KI. Und dann wollen wir das. Ja, und im Zweifel passiert ja was. Wenn er wirklich sagt, KI, fallen von den anderen 25 ja auch ein paar weg. Weil dann wird es ja noch mal radikaler von der Denke her wahrscheinlich, ohne jetzt in richtig großen Corporates denken zu können. Aber dann bist du ganz schnell beim Das, was ich jetzt mit super, super klein mache, nämlich die Company neu denken sozusagen, Prozesse völlig neu denken, weil erst dann kommt ja der Hebel. Du bist ja unser Zuhörer, du weißt, die McKinsey-Studie, ja, 80 Prozent effizient, aber es bleibt nichts hängen, weil keiner an den Prozess rangeht. Dann ist jeder für sich ein bisschen effizienter, aber du musst ja an den Prozess ran. Und dann wirst du ja auch sehen, dann passiert ja auch in der IT was, also dann passiert in der gesamten Unternehmung was. Noch eine Frage, weil du hast, wie lange warst du jetzt bei TUM? Zwei Jahre? Zwei Jahre, ja. Also Rewe Group sozusagen, jetzt bei Leckerland. Sind es zwei unterschiedliche Companies, davor Agentur, aber auch schon nicht klein, 50 Leute? Ja, 50 Leute zum Zeitpunkt, wo ich gegangen bin, circa. Du hast ja eigentlich einen ganz spannenden Prozess jetzt verfolgt die letzten zweieinhalb Jahre. Also zweieinhalb, drei Jahre. Also ich sage ja immer irgendwie Dezember 2020 habe ich Chachapiti gesehen sozusagen. Das war mein Aha-Moment. Wenn du das mal so dir betrachtest aus der Perspektive eines KI-Begeisterten, der innerhalb eines Corporates gearbeitet hat. Und das hat gar nichts mit den Namen zu tun. Du hast halt da gearbeitet sozusagen. Sag mal für und wider. Für und wieder Konzern versus... Nee, für und wieder innerhalb eines Konzerns. Also gar nicht Konzern versus, sondern für und wieder innerhalb eines Konzerns diese Themen zu treiben oder auch nicht zu treiben. Also take von meiner Seite aus. Eigentlich müsste ein bisschen mehr Geld da sein, um solche Themen zu treiben, als vielleicht bei einem kleinen Unternehmen. Kleines Unternehmen wie wir können einfach einen Hebel umlegen und sagen, wir laufen jetzt alle rechts lang. Ist ja egal. Das ist natürlich für einen Turm ein bisschen schwieriger. Oder für ein großes Corporate sozusagen. So wie du es gerade gesagt hast. Du hast 25 Themen, nicht eins. Auf der anderen Seite kann ich mir schon auch vorstellen, dass ein paar Themen auch einfacher sind innerhalb einer großen Unternehmung. Die Erfahrung habe ich nicht gemacht. Cut. Cut. aber aus nachvollziehbaren guten Gründen an vielen Stellen. Also es gibt auch keine guten Gründe für bestimmte Themen, um da zu sehr ins Detail zu gehen, aber allein die schiere Größe eines Konzerns bedarf halt sehr, sehr vielen Abstimmungen, sehr viele Menschen haben sehr viele Meinungen und die wollen gehört werden. Und du willst dann auch, wenn du in der Entscheiderrolle bist, diese Meinung dir anhören und dann eine fundierte Entscheidung treffen.... reicht nicht mehr in der Agenturgröße, dann hat man einfach gesagt, du entscheidest das jetzt. Wie groß ist schon der Impact? Und in einem Konzern ist der Impact eben, tausend Menschen haben dann ein gutes oder ein schlechtes Leben danach. Und deswegen wollen da... Die haben schon immer einer treffen wollen, ne? Genau, ja. Aber das ist dann wieder das Für. Du kannst halt eben, und das hat mich immer getrieben, auch KI in dem Konzern zu treiben... Du hast halt eine sehr viel größere Hebelwirkung, weil du kannst dann nicht für zwei Menschen das Leben besser machen in der Agentur, wenn du da ein internes Tool entwickelst, sondern du machst das im Zweifel bei Tom über 300 Märkte und wenn du denen da nur einen kleinen Prozessbaustein automatisierst, den sie vorher von Hand machen mussten. Dann hast du auf einmal tausende Stunden Zeit gespart und die Leute sind dir darauf ewig dankbar. Das sind ja auch viele Tätigkeiten, auf die die Menschen vielleicht nicht unbedingt Lust haben, repetitive Tätigkeiten. Und da dann mit KI einen Hebel zu haben, um den Leuten weiterzuhelfen, ist halt schon ein Für. Das macht dann schon Spaß, aber der Weg ist anstrengender. Ey, mir tut das super leid, dass ich jetzt ein bisschen mit Zeitdruck auf die Uhr, dass wir die Folge beenden müssen, zumindest mit mir beenden müssen. Doch, ich fand es sehr, sehr gut. Ich gehe nicht ohne ein Versprechen von Chris. Ich will, dass du Stammgast wirst. Wirklich. Das muss ich, also wir müssen auch nicht sagen, wie oft, aber ich will, dass du Stammgast wirst. Ja, finde ich gut. Stammgast ist aber auch nicht einmal im Jahr, also es muss zumindest einmal im Monat sein. Wir haben ja in dieser berüchtigten WhatsApp-Gruppe, haben wir ja eh das Agreement, dass wir alle sechs Wochen uns hier zum Bilderspielen treffen, bei uns im Büro. So. Kann man ja auch kombinieren. Dein Bruder ist mit dabei, der will ja auch in den Podcast. Machen wir direkt eine Vierer-Geschichte daraus. Oder vielleicht auch eine Fünfer-Geschichte. Viele Grüße. Aber ja, das kriegen wir, glaube ich. Also mich würde es wirklich freuen, Chris. weil du schon nochmal einen anderen Blick hast, sowohl den Corporate-Blick als auch einen tieferen Einblick einfach von der T-Seite als wir. Uns ist schon bewusst, dass bei dieser Themenvielfalt, die wir tagtäglich besprechen, dass wir nicht in jedes Thema irgendwie tief reingehen, sondern wir versuchen, die Themen zu setzen. Wir haben unsere Lieblingsthemen, ich glaube, da sind wir gut drin sozusagen. FC, FC. Da wäre ich dann raus übrigens. Ich denke, Fußball ist ja wirklich stark. Nein, wir haben unsere Lieblingsthemen, über die wir ganz gerne sprechen. Aber wir haben natürlich auch viele Themen. Wir können nicht überall tief reingehen. Deswegen würde ich mich wirklich freuen, wenn du sagen würdest, du kommst einmal im Monat vorbei. Meinst du im Ernst? Ja, das kriegen wir hin. Also wirklich mega. Also regelmäßig einen Termin sollten wir, glaube ich, hinbekommen. Also ich bin dafür. Und ich bin dabei. Ja. Schöner Abschluss. Schöner Abschluss. Dann in diesem Sinne, ich muss zur Veranstaltung. Ja, viel Spaß, Marco. Viel Spaß, ja. Euch noch viel Spaß in der Sauna, aber hier sind wirklich 750 Grad. Hier ist es wirklich heiß. Ich bin noch der Einzige mit langer Hose übrigens. René, wann kommt die Klimaanlage? René, jetzt machen wir es. Oder wie der Kölsche sagt, René. Jetzt kommt Pack A. Pack A, René. Danke dir, Chris. Vielen Dank. Danke auch. Bis zum nächsten Mal. Tschüss. Ciao. Ja, mach ich.

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