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06. August 2026· 26:35 min

Großbank senkt ihre Fehlersuche von 60 auf 10 Minuten — mit KI-Agenten

Eine der fünf größten Banken Europas hat ihr IT-Incident-Management auf agentische KI umgebaut: Die Ursachenanalyse dauert statt bis zu 60 Minuten jetzt unter 10 — über 600 Stunden pro Monat gespart. Marco und Manuel ordnen ein, warum KI jetzt selbst in hochregulierten Umfeldern ankommt und warum das erst der Anfang ist.

KI-Snack: Großbank senkt ihre Fehlersuche von 60 auf 10 Minuten — mit KI-Agenten
In dieser Folge

Die Kernpunkte

  • Europäische Großbank: agentische KI senkt die Ursachenanalyse von 60 auf unter 10 Minuten (−80 %, 600+ Stunden/Monat)
  • KI-Telefonie wird Alltag: Rathaus Leichlingen, Nahverkehr — und Manuels Take, warum in 3 Jahren 90 % deiner Anrufe zuerst mit einer KI sprechen
  • Woran KI-Telefonie heute noch scheitert: das Latenz-Problem einfach erklärt
  • Google zieht Nobelpreisträger Demis Hassabis auf Superintelligenz ab — der Transfermarkt der KI-Forscher
  • Studie: KI schlägt den Menschen beim Kurzgeschichten-Schreiben — warum der beste Text trotzdem Mensch + KI ist
  • Halluzinationen? Seit Monaten kein Thema mehr — und woran das wirklich liegt
  • Das Narrativ kippt: warum „ich will nicht verblöden" ins Leere läuft (und Eric Schmidt ausgebuht wurde)
  • Second Brain lokal & DSGVO-konform statt Cloud
Ich weiß zu 100 Prozent, dass die besten Texte immer die sind, die ich mit KI zusammen gemacht habe."
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Transkript

hat ihr IT-Incident-Management mit agentischer KI umgebaut und senkt die Ursachenanalyse von bis zu 60 auf unter 10 Minuten. Der Mensch wird bereit sein dafür und die Kunden werden sagen, okay, wenn der Mensch bereit ist dafür, die Technologie dafür da ist, die Kosten dafür sind auch nicht so extrem hoch. Marco, wir haben eine Mail bekommen. Eine Beschwerde. Wir haben eine Beschwerde bekommen, Manuel. Und die hat mich gestern echt kurz rausgerissen. Ich war auch so dumm und hab die so auf dem Handy so nebenbei gelesen. Kennste? So im Vorbeigehen. Ich war schnell irgendwie auf dem Weg. Wir waren ja beim Kunden. Ja, ja, genau. Und ich war irgendwie schnell auf dem Weg zur Toilette und sah dann so eine LinkedIn-Nachricht und hab die so überflogen und las nur Beschwerde. Und am Anfang stand da wirklich so nach dem Motto, okay, jetzt werden wir hier auseinandergerissen. Und hab die dann auch weggelegt. Ich hab die nicht mehr weitergelesen. Die musst du dir gleich ganz in Ruhe durchlesen. Keine Ahnung, was wir falsch gemacht haben. Und in meinem Kopf war schon so, haben wir bei dem Thema Kennzeichnungspflicht irgendwie Blödsinn erzählt? Was haben wir gemacht? Oder keine Ahnung was. Dann haben wir uns nochmal, als der Tag vorbei war, in Ruhe hingesetzt und haben die Nachricht gelesen und das war alles andere als eine Beschwerde. Das war einfach nur ein Humor aus dem Sauerland. Wir können ja ganz kurz den Anfang der Nachricht vorlesen, damit die Zuhörer wissen, wie wir quasi reingefallen sind. Genau, die Nachricht ging los mit, hallo zusammen, jetzt muss ich mich ja doch mal bei euch melden. Leider nicht ganz so positiv. Eigentlich ist es sogar eine Beschwerde. Das reicht ja schon eigentlich. Das reicht eigentlich schon. Und ich glaube, viel mehr habe ich auch gar nicht gelesen. Genau, es tut mir jetzt wirklich leid, dass ich das jetzt einmal ansprechen muss. Und ehrlich gesagt, weiß ich gar nicht genau, wo ich anfangen soll. Ja, und ich dachte so, okay, wir haben wirklich verkackt. Wir haben irgendwas richtig falsch gesagt oder so. Ja, da draußen ist dann ein sehr, sehr netter Mailverkehr geworden mit Tim. Ich glaube, das geht datenschutztechnisch noch, wenn wir den Vornamen sagen. Wenn nicht, dann schreibt gerne eine Nachricht. Also wirklich viele Grüße an Tim. Wir haben uns wirklich sehr gefreut. Mega, ja. Ich kann Marco bezeugen, er hatte einen kurzen Gänsehautmoment, als wir die Nachricht dann gelesen haben, weil es einfach schön ist. Ja, ja, total. Also, da macht sich... Es gibt ja da draußen auf Social Media sehr viele Leute, die mal schnell sagen, okay, ihr seid voll die Ottos und ihr labert nur scheiße. Ja, genau. Und wenn man dann jemanden hat, der sich wirklich hinsetzt und sich Mühe gibt und uns einen Lob ausspricht, dann ist das wirklich sehr schön. Also selbst wenn es eine Kritik gewesen wäre, so Kritik ist ja auch völlig okay, wenn das einer einfach schreibt und das auch irgendwie begründet oder ausführlich macht. Aber ich hätte mir dann einfach gelöscht. Aber das war wirklich ein schöner Moment, so wie du sagst, du meintest, du hast kurz Gänsehaut, auch für mich ist das ganz cool gewesen, weil wir bemühen uns ja schon irgendwie, das schreibt dann Tim auch in seiner Mail, jeden Tag immer wieder Neuigkeiten zu haben. manchmal in die Tiefe zu gehen, manchmal nicht in die Tiefe zu gehen, auch mal persönlich zu werden, also irgendwie unseren Podcast-Style durchzudrücken. Genau, die Nachricht ging dann irgendwann weiter mit, könnt ihr euch vorstellen, wie viel Energie ich aufbringen muss, um mir das alles anzuhören, es zu verstehen, zu realisieren, wie genial das Ganze ist und anschließend zu überlegen, wie ich es auf meinen eigenen Projekt übertragen kann. Ich muss schließlich auch noch die älteren Folgen hören und das Ganze vor allem umsetzen. Ich schlafe noch kaum, ich schlafe schon kaum noch. Also wirklich vielen, vielen Dank für die Nachricht. Ja. Und trotzdem, es waren ein paar Kritikpunkte dabei und die haben wir aufgenommen. Tim, schöne Grüße. Wir haben die Mikros umgestellt, weil du gesagt hast, dass du manchmal vor allen Dingen mich nicht hören würdest. Ich glaube, manchmal durch unsere Kopfbewegungen sprechen wir dann nicht genau ins Mikro rein. Wir haben jetzt mal den Tisch umgestellt, die Mikros umgestellt. An der Stelle vielleicht aber auch schon einmal so vorausblickend. Wir denken, dass wir noch im August ins neue Podcaststudio umziehen werden. Und dann wird das Setting eh ein komplett anderes sein. Wir sitzen am Tisch. Wir sitzen am Tisch, wir haben die Mikros anders justiert und schauen uns das an, weil ja eigentlich sollte von der Mikroseite her die Lautstärke her nicht mehr das Problem sein. Ne, da haben wir wirklich jetzt... Wenn du diese Folge hörst, Tim, schreib gerne nochmal kurz in ein, zwei Sätzen, ob du es gut verstanden hast, also vor allen Dingen mich. Ich habe mir das aber auch nochmal zu Herzen genommen, vielleicht ein bisschen deutlicher zu sprechen und nicht immer ganz so schnell zu sprechen. Einfach nur nochmal vielen, vielen Dank an dich, Tim. Und vor allen Dingen an jeden, der uns Feedback gibt. Auch danke an Stefan, der in die Kommentare über Spotify geschrieben hat, ich soll dranbleiben und laufen, weiterlaufen. Bist du gestern Abend noch laufen gegangen? Ich musste gestern Abend noch meine Tochter abholen. Ich war um 10 Uhr zu Hause. Ich bin nicht mehr laufen gewesen. Sorry. Ich muss jetzt nach Essen. Heute ist mein Muttergeburtstag. Aber heute gehe ich laufen. Morgen gehe ich laufen. Samstag gehe ich laufen. Sonntag gehe ich laufen. Ende Gelände. Ich merke nur wirklich, das Thema Ernährung ist einfach ein Arschloch. Ich bin einfach so schwach. Ich bin einfach so ein schwaches Glied dieser Ernährungskette. Das gibt es nicht mehr. Das stimmt. Also wer mich ein bisschen verfolgt auf Instagram. Kann Michael jetzt auch bezeugen, weil er hört uns ja jetzt auch seit gestern. Ja, also wirklich, ich kann keinem NEM 2 aus dem Weg gehen, ich kann keinem Ballisto aus dem Weg gehen, keinem Kinder Country aus dem Weg gehen. Ist ja auch alles lecker. So, bevor ich jetzt gleich nach Essen fahre, lass uns über KI sprechen, Manuel. Wir haben zwei, drei kurze News. Ja. Ja. Willst du loslegen, soll ich loslegen? Ich würde auch erstmal ein paar News raushauen. Ich habe vielleicht, wenn ich darf, weil ich will die News gar nicht, mir geht es gar nicht um die News, aber mir geht es um eine Einordnung, die ich immer mehr merke oder sehe, die ich glaube eine Folge hat. Und zwar habe ich heute Morgen gelesen, künstliche Intelligenz übernimmt die Zentrale des Leischlinger Rathauses. Es ist auch nichts Neues mehr, dass ein Rathaus irgendwie eine KI-Telefonie einsetzt, sagt, hier ist eine digitale Assistenz etc. Dann habe ich gelesen, Sicherheit im Nahverkehr, KI soll Fahrgäste im Bussen etc. Hatten wir jetzt auch schon ein paar Mal. Du weißt, wir reden oft so mit Werkstätten, sollen wir KI-Telefonie einsetzen? Wir reden mit Kunden, sollen wir KI-Telefonie einsetzen? Wie weit geht's? Warum ich die beiden Themen mitgebracht habe? Ich glaube, es wird immer normaler. Ja, ja, klar. Es wird einfach sukzessive, wird es komplett normal. Du rufst beim Amt an, das ist eine digitale Stimme. Nee, definitiv. Du rufst bei der Versicherung an, das ist eine digitale Stimme. Und irgendwann wird dieser Punkt sein, wo die Kunden gar nicht mehr anders können. Also unsere Kunden. Ja, ja, ja. gar nicht mehr anders können, als diesen Schritt zu gehen, weil es auch in der Bevölkerung einfach völlig normal ist, auf der anderen Seite einen digitalen Telefonassistenten zu haben. Und wir hatten ja auch das Thema, die Folge haben wir uns ja quasi angehört, glaube ich, im Auto, wo wir über das Thema Sicherheit, Kamerasystem, und ich glaube auch das, ob wir das jetzt gut oder schlecht, das will ich nicht diskutieren, aber es wird immer normaler werden, dass diese Systeme eingesetzt werden. Und irgendwann ist es halt so. Ja. Das haben die beiden Nachrichten in mir ausgelöst. Deswegen will ich da gar nicht im Detail drüber sprechen, das ist einfach so wie es ist, dass sie es einsetzen. Aber ich glaube schon, dass wir in den nächsten sechs bis zwölf Monaten so eine Welle haben werden, wo auf KI-Telefonie gesetzt wird und wo es einfach völlig normal wird, mit Chatbots zu kommunizieren in allen möglichen Lagen und Situationen. Also ich gebe dir recht, es wird auf jeden Fall mehr werden und es wird auch eher akzeptiert werden von den Leuten. Es wird immer noch verschieden. Also ich glaube, bei Werkstätten ist, ich kann mir das noch nicht so ganz vorstellen. Wir hatten ja auch in der letzten Folge so ein bisschen über die, über den Typ Mensch eines Werkstattinhabers gesprochen. Da sind noch so einfach ein paar Hürden, die man erstmal gehen muss. Aber ja, es wird auf jeden Fall normaler. Ich kann ja mal ein Take machen. Also ich glaube in, ich sage jetzt eine Zahl, weiß ich nicht, aber ich sage mal in drei Jahren hast du wahrscheinlich 90 Prozent deiner Anrufe, die du machst, Arzt, Werkstatt, egal wo, ist eine digitale KI am anderen Telefon, also eine KI-Telefonie. Du wirst nicht mehr mit einem Menschen telefonieren. Der Mensch wird immer nur erst im zweiten Step kommen. Du rufst bei der Bank an, bei einer Versicherung an, egal wo. Es wird KI-Telefonie sein. Ja, es ist ja jetzt schon so, dass da eine geskriptete Stimme quasi sagt, drück die 1 für X. Das ist ja eh schon die ganze Zeit. Das meine ich aber gar nicht. Ich meine wirklich... Konversation sozusagen. Aber das wäre ja ein Upgrade. Also wenn du dann wenigstens mit einer KI-Stimme sprichst, statt mit drück die 1, drück die 2. Ne, ne, aber davon gehe ich aus, dass wir in 2, 3 Jahren an dem Punkt sind, weil... Ja, das kann schon sein. Weil die Entwicklung wird dahin gehen, dass es gut genug ist, dass du diese Konversation führen kannst. Und auf der anderen Seite werden die Kunden, glaube ich... Also der Mensch wird bereit sein dafür. Und die Kunden werden sagen, okay, wenn der Mensch bereit ist dafür, die Technologie dafür da ist, die Kosten dafür sind auch nicht so extrem hoch. Also das größte Problem ist halt meiner Meinung nach nach wie vor die Latenz, die so ein Gespräch halt problematisch macht teilweise. Wenn du eine schlechte Verbindung hast, dann antwortet die KI, du fragst dann aber noch mal was nach und du schießt sie direkt doppelt zu. Ich weiß, was du meinst. Das ist aktuell so wirklich das größte Problem. Sonst, also die Modelle sind schon gut genug, die Kosten sind, die kannst du eh vergessen, es gibt keine Kosten quasi. Wenn du das mit einem Menschen über den Verhältnis, jetzt ist das lächerlich. Das heißt, die wären eigentlich schon viel weiter verbreitet, aber die Latenz ist so ein bisschen das Problem. Bei Inbound hast du eh nochmal was anderes, weil der Mensch will ja auch irgendwas von dir. Das heißt, der akzeptiert dann mal so ein bisschen die 20 Sekunden, wo dann im Hintergrund die Tippgeräusche noch hinzugefügt werden, damit sich das so anhört, als ob die KI quasi gerade am Tippen ist. Aber ja, die Latenz ist auf jeden Fall ein großes Problem. Also vielleicht noch dazu, auch wenn es ein Problem bleibt. Ich glaube halt auch darauf stellt sich der Mensch halt. Ja, das kann sein. Weißt du? Kommt halt auf den Telefon-Use-Case dann an. Genau. Aber ja, das waren die beiden Themen. Lass uns mal abwarten. Ich habe einen Newsflash quasi. Und zwar zieht Google den DeepMind-Chef und Nobelpreisträger Demis Hassabis aus der Modellentwicklung ab. Und seine neue Rolle ist jetzt Chefwissenschaftler mit Fokus auf die Superintelligenz. weil die wohl laut Google und laut auch anderer Firmen in greifbare Nähe rückt. Also AGI soll immer greifbarer werden und deswegen wird jetzt der Kollege, der ja auch die Entwicklung von DeepMind da geprägt hat, jetzt abgezogen und komplett auf Superintelligenz gesetzt. Ich bin sehr gespannt. Genau, das ist eigentlich schon die News. Generell gibt es bei Google auch aktuell so ein paar Bewegungen, wo der Ex-Chefwissenschaftler Jeff Dean sein eigenes Startup gegründet hat, ein paar andere Forscher auch gekündigt haben und ihr eigenes Startup gründen. Manche gehen zu Anthropic, also da ist einfach viel Bewegung, das gefällt mir beim Fußball, du hast immer Transfer. Top-Transfers. Ja, genau. Schon spannend auf jeden Fall. Teilweise auch in der Größenordnung von Fußball. Ja, definitiv. Du, ich habe zu dem Thema AGI überhaupt kein Take, weil von wir sind schon da bis zu wir sind in fünf oder zehn Jahren da oder was ist das überhaupt, da liest du so viel zu sozusagen, deswegen das ist so eins der Themen, die lasse ich auf mich zukommen, ehrlicherweise. Ja, dann die nächste Nachricht. Eine der fünf größten Banken Europas hat ihr IT-Incident-Management mit agentischer KI umgebaut und senkt die Ursachenanalyse von bis zu 60 auf unter 10 Minuten. Steht das dabei? Ne, steht nicht dabei. Die Kreisparkasse, Köln. Nee, steht nicht dabei. Die haben es auf jeden Fall so gemacht, dass mehrere KI-Agenten Echtzeitdaten automatisch zusammenführen, Ursache erkennen und dann nächste Schritte vorschlagen. So wurde die Diagnosezeit um 80% verkürzt, über 600 Stunden pro Monat eingespart und ist doch eigentlich eine spannende Nachricht, dass das jetzt quasi auch in den hochregulierten Umfeldern angewendet wird. Ich glaube, es gibt kein Umfeld mehr. Ja, ja, aber deswegen nehme ich es mit, dass auch das Thema Finanzen, Bank, quasi jetzt schon durch Gentic AI unterstützt wird. Genau das, zweite Nachricht, dritte Nachricht, spielt so ein bisschen in deine alte Vergangenheit. Ich bin gespannt, was du dazu sagst. Es wurde von, ich weiß jetzt nicht, von einem Medienhaus, von einem Verlag, eine Studie gemacht, als Blindtest wurden KI-Kurzgeschichten und menschengeschriebene Kurzgeschichten präsentiert. Und der Mensch musste dann quasi beurteilen, welche er besser fand. KI hat gewonnen, aber nicht, weil irgendwie jetzt die Geschichten besser gefallen haben. Die haben es so begründet, dass KI die eingängigeren und gefälligeren Kurzgeschichten schreibt und die originelleren Kurzgeschichten von einem Menschen halt dann eher auf geschmackliche Unterschiede treffen und deswegen quasi ein geringeres Ranking haben. Die News habe ich mir logischerweise von Claude aufbereiten lassen und er sagt jetzt Chance oder Ende des Besonderen, weil KI ja quasi eigentlich immer das, was am wahrscheinlichsten besten ist, schreibt und der Mensch dann immer mal wieder so eine Genialität raushaut, sage ich mal, oder das Individuelle. Ich glaube, da habe ich wirklich einen ganz klaren Take zu. Der ist glasklar. Glasklar. Da habe ich keine Zweifel, was da das Beste ist. Ich hatte nämlich vor kurzem, habe ich mir darüber nochmal Gedanken gemacht. Du erinnerst dich, als ich diesen Kress Pro Report gekauft habe für 38 Euro, wo nur Müll drin stand. Da gab es am Anfang auch einen Text zu einem Thema, der von KI geschrieben wurde und einer, der von einem Menschen geschrieben wurde. Der von KI Geschriebene war besser. Ich finde aber, in dem Fall ist die Herangehensweise und das Thema völlig verfehlt, wenn man das so betrachtet. Wir hatten ja das Arztthema. Arzt mit KI, Arzt ohne KI oder nur KI. Bei Texten bin ich zu tausend Prozent davon überzeugt, dass der beste Text ist, wenn der Mensch KI nutzt. Das ist mit Abstand der beste Text, weil... Aus meiner Sicht wirklich. Du musst KI nutzen, um auf Ideen zu kommen. Weißt du? Also im Brainstorming hin und her spielen. Und kannst dir auch gerne... Also es gibt zwei Möglichkeiten. Entweder du formulierst was vor, lässt gegenformulieren und machst dann gemeinsam einen besten Text. Oder du lässt die KI schon etwas vorformulieren, bringst dann deine Ideen rein, die du hast und machst daraus wieder den Text. Und schleifst dann zum Schluss nochmal drüber. Wie auch immer. Und ist auch egal, wie deine Herangehensweise ist. Aber... Wenn du jetzt 100 Leute nimmst, ich sag mal, ich schreib gar nicht, Normalo bis zur Top-Edelchen. Alle 100 haben das beste Ergebnis, wenn sie KI nutzen. Also das ist jetzt mein... Kann irgendeiner was völlig anderes sagen, das mag sein. Aber... Wirklich die besten Edelfedern würden einen noch besseren Text schreiben, wenn sie KI nutzen würden. Es geht hier nur um die Ideenfindung, um das Hin- und Herspielen, um die Verfeinerung der Texte, weißt du? Wir waren ja gestern bei einem Kunden oder waren die letzten zwei Tage bei einem Kunden. da habe ich einen Satz gehört von einer Mitarbeiterin, die gesagt hat, ja, ich benutze KI auch einfach als Ideengeber so. Und das ist ja genau das. Komplett. Die Möglichkeit, einfach mal sich mit dem auszutauschen und zu sagen, was hast du noch für Ideen, damit du dadurch schon auch wieder auf andere Ideen kommst, ist jetzt auch schon bei dem, ich sag mal, unerfahrenen Erstanwender angekommen, dass das wirklich ein cooler Nebeneffekt ist oder ein Vorteil einfach von KI. Also jetzt muss man mal sagen, wenn du mal rausgehst aus einer journalistischen Welt, aus einer Zeitungswelt, wo geschrieben wird, wenn du da mal rausgehst, wer muss Texte schreiben, die so gut sein müssen? Also wenn du jetzt mal ganz normal auf dein Daily Business, wo wir jetzt zwei Tage unterwegs waren, was da geschrieben wird an Mails, an Dokumentationen, ja wer dafür keine KI nutzt, der ist eben im Hammerbar. Und sorry, wenn ich das so sage, das macht ja keinen Sinn. Das macht dir einfach wirklich keinen Sinn. Dann, selbst wenn du Texte schreibst, die veröffentlicht werden oder wie es sind, da musst du KI trotzdem nutzen. Ideenfindung, Verfeinerung. Ich gebe dir immer meinen Tipp, selbst wenn der Text fertig ist, lass ihn noch viermal von der KI, also in vier Versionen von der KI schreiben. Und dann findest du für dich deine beste und die kannst du nochmal verfeinern. Der Prozess ist zehnmal schneller. Und du kommst auf viel bessere Ideen. Also ich sehe das doch an mir selber. Und du weißt, ich schreibe wirklich gerne. Also ich schreibe wirklich gerne. Ich würde mir niemals anmaßen, also jetzt bin ich auch keine Edelfeder, ich würde mir niemals anmaßen, irgendeinen Text besser zu schreiben. Niemals. Und ich weiß zu 100 Prozent, dass die besten Texte immer die sind, die ich mit Kai zusammen gemacht habe. Und ich finde das gar nicht schlimm. Ich schreibe das sogar dazu, dass es so ist. Also wo ist das Problem, Manuel? Nee, also ich bin ja komplett einer Meinung. Ja, also dich brauche ich nicht davon zu überzeugen. Aber, mein Gott, wenn einer, und wenn das diese Edelfedern sind, die es besonders gut können und die haben irgendwie besonders viel Muße und wollen irgendwie ein Gedicht selber schreiben, dann sollen die das doch tun. Oder wenn die einen Kommentar zu 100% menschlich geschrieben haben wollen, finde ich auch gut, sollen sie es auch tun. Wirklich. Aber auch im journalistischen Kontext sind 90% der Texte einfach Artikel, Berichte, meinetwegen noch Features oder Reportagen. Und dazu eine KI als Unterstützung zu nutzen, finde ich absolut fair. Also klare Meinung zu. Ja. War ja bei den Ärzten anders. Bei den Ärzten war es ja nicht so, dass KI und ME das beste Ergebnis gebracht hat, sondern KI only hat das beste Ergebnis gebracht. Ja, in der Studie von vor einem Jahr, zwei Jahren oder so. Aber es ist, glaube ich, mittlerweile jetzt auch wieder was anderes. Das ist auch, was ich gerade sagen wollte, wo ich die Kollegin von unserem Kunden zitiert habe. Würdest du behaupten, dass wir jetzt schon bei unserem letzten Kunden ein bisschen auch merken, wie sich da auch in der Gesellschaft ein bisschen was wandelt mit der Zeit? Ja, 100 Prozent. Weil wir hatten jetzt bei dem Kunden nicht die krassen Fälle, wo die sagen, wir werden alle arbeitslos oder wir werden Zombies und was auch immer. Ich habe das beziehungsweise vorher schon gemerkt. Also bevor wir beim Kunden waren. Ich merke, ich bin ja ein bisschen mehr unterwegs, sage ich mal. Ich bin ja dann auch mal auf Vorträgen, bei Veranstaltungen und sowas. Das Narrativ wird positiver einfach. Das Narrativ wird positiver und es ist einfach mehr in Nutzung. Ja, genau. Du merkst einfach, dass die Menschen in ihrem Daily mehr KI nutzen. So definitiv. Witzig dazu, vor zwei Monaten hat Eric Schmidt bei einer Universität in Arizona oder so, hast du das gesehen? Ja. Der hat eine Rede gehalten und hat dann irgendwie gesagt, ja jetzt hier wurden neu ausgezeichnet die KI-Architekten und bla bla, es geht in die Richtung. Der wurde ausgebucht von den ganzen Studenten einfach. Also wirklich hardcore ausgebucht. Und der meint dann so, ich verstehe eure Angst und blablabla, geh immer weiter, Ausgebucht. Wirklich genau so. Da gibt es ein Video zu, kannst dir angucken. Eine komplette Rede von dem quasi und dann ein Ausschnitt, wo der, als er dann quasi KI anspricht, wird er von denen ausgebucht. Begründung ist halt, bei denen kostet ja so ein Stipendium oder Studium und 100.000 Dollar oder keine Ahnung. Wenn das jetzt quasi nichts mehr so viel wert ist, sind die Leute dementsprechend ein bisschen getriggert. Es gibt ja doch noch Menschen, die eine große Abwehrhaltung haben. Und ich kann eine Argumentation wirklich nicht mehr hören. Ja, ich will ja nicht verblöden. Ja, ich will ja selber noch denken. Ja, aber das ist Quatsch. Die Leute haben ja auch damals beim Taschenrechner gesagt... Nee, das ist auch einfach eine falsche Argumentation. Die Antwort von mir ist ganz einfach. Zeig mir zehn To-Dos. Davon sind acht welche. Das hat nichts mit verblöden zu tun. Verblödes, wenn du die machst. Ist ja genauso, wie wenn du im Marketing sitzt und sagst, ja, ich benutze KI nicht, weil die Bindestriche von der KI so lang sind. Ja, Lieblingsthema. Dann lass es sein. Dann lass es sein. Schreib deine Kündigung und dann, weiß ich nicht, machst du irgendwas anderes. Ja, aber das ist nochmal ein schöner Fall. Dann vielleicht abschließen, wir sind schon durch, würde ich sagen. Ja. Man hat gesagt, oft sitzt halt nach wie vor das Problem vor dem Rechner. Und das Ergebnis, was dann dabei rauskommt, wird dann als, oh, die KI kann das nicht oder die KI macht immer den gleichen Fehler. Wenn du halt eher negativ gestimmt bist gegenüber der KI, dann die erste Antwort, die nicht komplett die Schuhe auszieht. Ja, aber warum zieht sie dir nicht die Schuhe aus? Da hatte ich gestern eine Diskussion zu. Gar nicht Diskussion, sondern Gespräch. Das war gar keine böse Diskussion, sondern ein Gespräch zu. Weil es ging um das Thema Halluzinieren. Wann hat bei dir die KI das letzte Mal halluziniert? Hast du einen Fall vor Augen, wo die KI für dich irgendwas gemacht hat, recherchiert, irgendwas gemacht hat und hatte einen Fehler? Nee, nichts Konkretes jetzt ehrlich gesagt. Ich habe auch nichts, Manuel. Also Monate auf jeden Fall nicht, vielleicht sogar eher Jahre würde ich sagen, dass ich keinen Anwendungsfall hatte, wo die KI bei mir halluziniert hat, wenn ich ein Ergebnis haben wollte. Bei mir vermischt der manchmal ein bisschen aus meinem Obsidian heraus ein, zwei Sachen und setzt die dann so ein bisschen in den Kontext, der nicht passt. Bei mir wirklich null. Und warum ich dir das sage, und das habe ich dann auch weitergegeben, Also wie ist deine Eingabe? Wie ist deine Zielvorstellung von deiner Ausgabe? Was gibst du ihm mit, wie deine Ausgabe sein soll? Wenn ich ihm sage, schreib mir den Text über A, B mal als Beispiel, dann ist das das eine. Wenn ich ihm sage, schreib mir den Text über A, B, hier sind übrigens fünf Vorlagen meiner letzten fünf Texte, bitte konzentrier dich darauf, hier sind Dateien dazu, hier sind deine Recherchen, dann kriegst du einfach ein anderes Ergebnis. Nee, auf jeden Fall. Ja, und darum geht es. Also darum geht es wirklich. Menschen, die sich natürlich bewusst über das Negative unterhalten wollen, finden natürlich auch negative Punkte. Aber ich muss sagen, ich habe schon lange lange lange keine Halluzination mehr gehabt tatsächlich. Jetzt arbeiten wir natürlich auch mittlerweile sehr sehr stark aus unserem Obsidian heraus, arbeiten mit Claude. Also die Zeiten von irgendwie Free Version Chat GPT sind auch schon lange vorbei so. Genau, ich weiß nicht, wie es in diesen kostenlosen Varianten ist, wenn du keinen Kontext hast. Und wie die Leute es nutzen, das weiß ich alles. Sollen wir noch einen droppen zum Abschluss? Ich droppe den jetzt und dann sagst du, schneiden wir raus oder nicht. Ja, wir müssen noch einen anderen dann droppen, aber ja, droppe. Du installierst mir heute meinen Second Brain mit Mystery. Ja. Ist richtig, oder? Ist richtig, ja. Und dann beginnt für mich schon wieder... Also die erste Version, ne? Die erste Version, ja. Und dann beginnt für mich schon wieder eine neue Reise. Mal drüber gucken, das ist eher... Prototyp, du sollst... Aber dann beginnt für mich schon wieder eine neue Reise. Ich bin gespannt auf jeden Fall, ja. Ja, ich bin wirklich gespannt. Wir nehmen unsere Zuhörerinnen und Zuhörer aber mit, weil wir... Also wir arbeiten nach wie vor ja stark im Cloud Code, muss man sagen, aber da wir immer mehr in Umfeldern arbeiten, wo das Thema Datensicherheit und EU-Konformität natürlich Riesenthemen sind, DSGVO ein Riesenthema sind und so, wollen wir auch immer stärker, wenn wir jetzt über unser Second Brain nachdenken und über Second Brains für unsere Kunden nachdenken, in diesen Umfeldern arbeiten und deswegen arbeiten wir jetzt ab heute. Du schmunzelst. Ich bin gespannt einfach. Was wolltest du noch droppen zum Abschluss? Dass wir den Kollegen Tim offiziell in unseren Podcast einladen. Ah, Tim. Das haben wir vergessen am Anfang. Tim, genau. Wir haben uns gestern auf der Autofahrt, wir waren ja fünf Stunden im Auto und hatten uns so über deine Nachricht gefreut, dass wir gesagt haben, wir laden dich super gerne in unseren Podcast ein. Du hast drei Möglichkeiten, du kannst Nein sagen, was überhaupt kein Problem ist natürlich, weil wir überraschen dich ja jetzt damit. du kannst ja sagen und besuchst uns in Köln, wenn unser neues Podcaststudio fertig ist und du kannst auch ja sagen und wir kommen dich besuchen und machen den Podcast bei euch. Wir haben ja ein bisschen Nachrichten hin und her geschrieben, du scheinst ja ein Anwender zu sein, du scheinst viel zu machen, wir fanden das hochspannend, also du bist sehr, sehr gerne eingeladen, bei uns in den Podcast zu kommen und genau. Schreib uns einfach. Schreib uns sehr, sehr gerne, wir freuen uns über jegliches Feedback. Ganz zum Abschluss, Weil ich gesehen habe, dass die Ostsee-Zeitung mit KI den Regionalligameister prediktet hat. Und bei denen ist es natürlich Hansa Rostock. Welchen Platz belegt der 1. FC Köln in der Bundesligasaison 26-27? Sechs. Platz sechs. Gut, ich wünsche euch allen einen wunderschönen Donnerstag. Wir hören uns am morgigen Freitag. Und ich versuche den Wahnsinnigen hier mal ein bisschen einzuholen. Tschö. Tschö.

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