Hyperlokale News mit KI: Deal mit Lensing Media unterschrieben — und 3.784 Follower ohne einen Handgriff
Gestern waren Marco und Manuel in Dortmund und haben unterschrieben: Mit Lensing Media rollen sie hyperlokale Newsletter aus, die eine KI aus Nachrichten, Terminen und Social-Media-Inhalten vor Ort zusammenstellt. Vorher gibt es News-Ping-Pong von gehackten Kühlschränken bis zu GIFs in ChatGPT.

Die Kernpunkte
- Lensing Media: Proof of Concept in Dortmund-Hörde mit 50 Testempfängern, jetzt der Rollout auf viele Standorte
- Der Vorläufer in Pulheim: automatisierte Nachrichten, Webseite und tägliche Reels, heute 3.784 Instagram-Follower
- Warum Marco und Manuel nicht „die von Ehrenfeld“ werden wollen und Verlage genau hier ihren Hebel haben
- Wie viele Menschen KI wirklich nutzen: eine grobe Statistik von „gar nicht“ bis „bauen mit KI“
- Uber, DoorDash und Bestellungen per KI-Agent: warum Manuel nicht daran glaubt
- Apple kürzt die KI-Budgets seiner Entwickler, Anthropic zeigt mit Smart Reports, wo die Claude-Kosten entstehen
- Widerstand gegen Rechenzentren in den USA und Proteste in Europa
- OpenAI findet 948 Wege, Linux-Rechner zu übernehmen
- Gehackte Supermarkt-Kühlschränke und manipulierte Gefriergeräte beim französischen Blutspendedienst
- ChatGPT Images 2.6 kann animierte GIFs, laut OpenAI entstehen 4 Milliarden Bilder pro Woche
- OpenAI entwirft mit Mazda und Chip Ganassi Racing Aerodynamik per KI
- Nokia: KI soll bis 2035 die Hälfte des Netzwerkverkehrs ausmachen
Sprung zu den Themen
„Wenn wir alle am Netz sind, dann ist das ein Knopfdruck, dann sind wir am Arsch.“ — Marco"
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Transkript
Wenn wir alle am Netz sind, dann ist das ein Knopfdruck, dann sind wir am Arsch. Also der Effizienzgewinn ist einfach nicht groß genug. Gestern waren wir in Dortmund und haben den Deal gesigned mit Lansing Media. Ich weiß, dass das Produkt sehr, sehr geil wird. Ich habe richtig Bock drauf. So Manuel, ich mache ein bisschen Agenda-Setting hier, wie man so schön sagt. Du kriegst jetzt von mir gleich eine Zahl. Danach bekommst du eine Frage. Dann spielen wir News-Ping-Pong und danach erzählen wir über gestern. Ja, ein schnelles News-Ping-Pong. Ja, genau. Wir machen zack, zack. Genau. Ich bin auch da heute. Für alle, die meinten, ich wäre weg gewesen, als ich hier gestern mit meiner Daunenjacke saß. Ich bin wieder da. Gestern war es sehr kalt. Ja, gestern war mir eiskalt. Ich habe auch diese Nacht eine Stunde mehr geschlafen. Besser ist das. Ja, ich habe übrigens eben eine... Die hatte ich nicht auf der Uhr, aber die bringe ich mal mit. Nee, mach mal eine persönliche Frage. Okay, alles klar. Also, ich baller mal zwei, drei Zahlen vorweg. Okay? Unser Freund André Carpati, du erinnerst dich an seine 6 Milliarden, 2 Milliarden, 20 Millionen, 5.000. Jetzt habe ich gerade eine Statistik gesehen auf einem Instagram-Account. Die Zahlen sind ein bisschen anders, aber von der groben Einordnung her... nähern die sich. Deswegen, ich wollte die einfach mal droppen, so ein bisschen. Nutzen keine AI. Gar nicht, gar nicht. 5,1 Milliarden. Nutzen Free Chatbots. 3,2 Milliarden. Bezahlen für AI 50 Millionen. Bauen mit AI 5 Millionen. Also, Ja. Guck mal, es weiß ja keiner die Zahlen sozusagen. Aber eins scheint relativ genau zu sein. Irgendwas zwischen 5 und 6 Milliarden Menschen weltweit haben mit diesen zwei Buchstaben nichts zu tun. Ja. So, das mal grob umrissen. Ich will das auch gar nicht weiter einordnen. Ich würde es einfach nur mal gesagt haben. Und ich sage mal, an den groben Leitplanken wird sich da wahrscheinlich so schnell auch gar nichts ändern. Es wird eher so sein, dass im oberen Drittel die Leute sich mehr zu Bezahl-Usern machen. Aber das wird schon noch ein bisschen dauern wahrscheinlich. Ja, das wird noch dauern. Alle zu Usern werden. Dann habe ich eine Zahl. Eine Frage. Jetzt kommt meine Fragenzahl. Wie viele Fahrten, hast du gelesen? Wie viele Fahrten bei Uber an Halloween? Hast du gelesen? Ja, habe ich gelesen, ja. Ich schätze mal. Also, wie viele Fahrten bei Uber im dritten Quartal von KI-Agenten gebucht wurden und wie viele an Halloween, in der Halloween-Woche? Vier. Vier. Das war ganz witzig. Ich hatte dann irgendwie so als Einordnung von, in meiner Morgenlage stand dann so, ja, wir sind noch früh dran bei dem Thema. Aber macht euch schon mal bereit, da passiert noch was. Aber es ist ja trotzdem, so ein paar Zahlen. Ich finde das ja auch cool, dass Uber die einfach mal preisgibt. Ja, aber es ist ja... Der hat das in dem Teil von Dordech, was wir gestern besprochen haben, und jetzt das. Bei beiden wurde ja so ein bisschen auch beschrieben, dass die glauben immer noch daran. Schreiben aber auch, dass der Effizienzgewinn... Bei deinem Artikel haben die ja reingeschrieben, 90 Sekunden dauert irgendwie die Bestellung. Bei Uber Eats 90 Sekunden und bei Uber 60 Sekunden oder 30 Sekunden. So was, genau. Und die Zeit ist halt einfach... Also das machst du einfach. Genau, das interessiert halt keinen. Das meinte ich ja schon mal. Also der Effizienzgewinn ist einfach nicht groß genug. Ja, absolut. Deswegen glaube ich da nach wie vor nicht dran, ehrlich gesagt. Mal gucken, was passiert oder was noch auf uns zukommt. Aber ich dachte, mir sind zwei spannende Zahlen, die wir mal mit... So, dann machen wir jetzt News Ping-Pong. Manuel, und dann erzähl mir über gestern. Okay? Yes. Soll ich anfangen? Willst du anfangen? Ähm, mein erstes Thema ist das Thema KI-Kosten. Apple hat jetzt die Budgets für die Entwickler von 300 auf 200 Dollar gesenkt und plant weitere Kürzungen. Anthropic hat mit Smart Reports eine Funktion rausgebracht, die Firmen jetzt genau zeigt, wofür die Cloud-Kosten eigentlich anfallen, wenn die diese Enterprise-Version haben. Also du kriegst dann so ein detaillierteres Kostendashboard. Ähm, ja, also... Meinst du, ist das Sensibilisieren für Kosten ein Ding? Also, weil wir hören das ja, Elon Musk hatten wir bei Grock. Das ist ein anderes Narrativ auf jeden Fall, ja. Ein bisschen, ne? Also dieses so, macht, was ihr wollt, Hauptsache ihr brennt. Das Thema ist ein bisschen durch, oder? Das ist scheinbar ein bisschen durch. Aktuell reden sehr, sehr viele. Wir sind die einzigen Doofen, die das nicht so machen. Das stimmt. Was kostet, ist egal. Lass brennen. Lass brennen. Nee, da machen sich jetzt schon die einen oder anderen Gedanken drüber. Ich meine, wenn du Apple bist mit, keine Ahnung, wie viele Leute die haben, oder wie viele Entwickler vor allen Dingen. Ja, muss man auf entwickeln. Dann macht ein Unterschied von 100 Dollar pro Monat ja schon einen geisteskranken Unterschied. Ja, bei denen reden wir direkt über Millionen wahrscheinlich. Genau, deswegen... Kann ich das schon nachvollziehen, aber schauen wir mal, wo das hinführt. Genau, das war mein... Ich habe ein Thema in zwei Bezügen und beides geht aber komplett in die gleiche Richtung. In 37 von 38 Staaten in Amerika wurde gegen Rechenzentren gestimmt. Stimmt. Ne, ich sag nur. Und in Europa wird am Freitag protestiert gegen Rechenzentren. Ist der Klassiker. Scheint jetzt erstmal, wir hatten doch schon mal die Gabeln, ne? Weißt du noch? Missgabeln, ne? Die Missgabeln. Also es scheint jetzt auf jeden Fall so zu sein, dass erstmal Widerstand gegen das Thema Rechenzentrum ist. Auch das will ich ganz unkommentiert lassen. Einfach nur als Zahl, sowohl in Europa als auch in den USA, gehen die Leute auf die Straße oder wehren sich gegen Rechenzentren. Lassen wir mal so stehen. Sehr gut. Dann ganz kurz, weil ich jetzt hier wieder gerade lese, OpenAI findet 948 Wege Linux-Rechner zu übernehmen. Die eine Nachricht, die man ja auch mal droppen kann, die wirklich eine fürchterliche, dumme Nachricht ist, dass mit den ganzen Kühlschränken in den Supermärkten und heute Blut, hast du mitbekommen, ne? Blut? Die ganzen Blutkonserven hier für Transfusionen und sowas wurden auch angegriffen. Ja, Wahnsinn. Also kurz, wer es nicht mitbekommen hat, irgendwelche... Wie hat Suli es gestern beschrieben? Kiddie, Skript-Kiddies. Das ist der Begriff für die Hacker, die einfach wahrscheinlich relativ jung sind und einfach sich einen sehr, sehr dummen Spaß erlauben. Da wurden in Europa sehr, sehr viele Kühlschränke in den Supermärkten gehackt und die Temperatur dann auf plus 50 Grad gestellt, sodass dann... relativ schnell die ganzen Lebensmittel leider weggeworfen werden mussten. Und jetzt noch schlimmer scheinbar auch... Hacker haben gerade das Blutversorgungsbetriebszentrum in Frankreich angegriffen. Wahnsinn, ey. In der Nacht vom 1. auf den 2. November wurden die Gefriergeräte im Blutversorgungsdienst in Frankreich von minus 30 auf 110 Grad umprogrammiert. Sie hielten Spendermuster, Plasma, für Patienten, die für Patienten bestimmt waren. Ja, die Jungs, ich will gar nicht aussprechen, weil ich denen allen gönne. Also wirklich, ey, das ist geisteskrank. Das ist wirklich verrückt. Aber ja, es gehört dazu. Aber was halt ganz spannend ist, weil ich mich witzigerweise gestern Abend mit meinen Eltern, weil das sind ja die Themen, die bei meinen Eltern dann ankommen. Genau, ja, 100%. Das ist ja genau das Thema, was bei meinen Eltern... Hast du gehört? In ganz Europa. In ganz Kühlschränken sind ausgefallen. Ja, ist ja so. Du kannst gerne mir vertrauen. Wenn wir alle am Netz sind, dann ist das ein Knopfdruck. Dann sind wir am Arsch. Ist so. Ist genau so. Das ist wirklich Mist, Manuel, um es mal so zu sagen. Die Blutkonserven, die hatte ich auch noch hier. Ich habe noch eine Sache, die ich heute Morgen direkt ausprobiert habe. Hm. Hast du gesehen, dass OpenAI jetzt auch GIFs kann? GIFs? Hm? Animierte GIFs? Hab ich getestet direkt. Ist witzig. Hat funktioniert. Hast du eins da? Nee, nee, hab ich nicht da. Ich wollte einmal nur testen. Ich hab ein Foto von mir und einem Kumpel reingeladen, wo wir so Arm in Arm stehen. Hab nur gesagt, erstelle ein GIF und das GIF ist dann wirklich so GIF-mäßig gemacht sozusagen. Ja, ja, fand ich nicht unlustig. Open AI bringt mit dem neuen Bildmodell Images 2.6 animierte GIFs in Chat-GPT. Also einfach mal testen. Also ich glaube, dass das jetzt eher ein Fun-Fact ist. Aber die gehen natürlich. Social Clip Editing. Ganz geil, ne? Viele machen ja immer so kleine GIFs, um quasi irgendwie eine Porn zu unterstreichen oder so. Das, was ich jetzt noch nicht getestet habe, was aber auch besser sein soll, ist die Bildgenerierung an sich. Also schneller, besser. Ich hab jetzt wirklich eben nur, ich hab's gelesen, dachte mir kurz vor dem Podcast, teste ich mal eins. Das hat sogar witzigerweise ganz gut funktioniert. Sollte jeder mal testen. Ich hab noch eine Zahl in dem Kontext, Manuel. Okay. Laut OpenAI entstehen inzwischen mehr als XY-Bilder pro Woche. Sag du, wie viele Bilder pro Woche in ChatGPT? 500 Millionen. 500 Millionen, sagt Manuel. Wer bietet mir? Simon, Mario, Tim. 4 Milliarden. 4 Milliarden Bilder pro Woche. Crazy, ne? Das ist viel. Und ich meine, je besser die Bildmodelle werden, je mehr Nutzer. Wir reden ja irgendwann davon, dass da am Tag 10 Milliarden Bilder erstellt werden. Ja. Weil, ne, also 6 Milliarden Menschen nutzen doch gar keine KI-Stellung. Also egal, das ist einfach ein Riesenthema, ja. Nach dem Gadget das Auto, OpenAI entwirft jetzt mit Mazda Fahrzeugdesigns in Bezug auf Aerodynamik und Crash-Sicherheit und Sonstiges. Ja, find ich spannend. Und die gehen auch hier mit, keine Ahnung, kenn ich nicht. Ganassi Racing ist scheinbar irgendeine Werkstatt aus dem Motorsport und mit denen gehen die jetzt auch in so Design für, hier ist jetzt ein Formel 1 Auto abgebildet oder ein Formel 3 oder was auch immer. Aber die gehen halt in dieses komplette aerodynamische Design mit KI. Das würde mich übrigens mal total interessieren, gar nicht weil ich Formel 1 begeistert bin, aber wie viel KI steckt eigentlich mittlerweile in der Formel 1 so? Weißt du, diese ganze Auswertung von Daten pro Geschwindigkeit, also ich meine, das ist ja ein hochtechnologisierter Bereich so, ne? Ich glaube, da steckt extrem viel KI drin, oder? Live-Daten, Auswertung. Ich gucke kein Formel 1. Nee, ich auch nicht, aber ich glaube, dass das einfach so ist. Ich weiß nicht, was da abgeht. Wie lange sind wir dran, Manuel? Bevor wir über unser Großthema sprechen? Ja, jetzt schon zwölf. Dann machen wir noch eine Nachricht. Ja, oder direkt das Großthema. Nee, wir machen noch eine Nachricht. Okay. Okay, Schatz. Wie zu Hause. Nein, wir machen noch eine Nachricht. Nokia. Übrigens, Manuel, wir müssen uns wirklich ein Nokia-Handy kaufen. Jetzt mal ohne Scheiß. Warum? Ja, weil ich keinen Bock mehr hab. Also am Wochenende beim Spazierengehen hast du ein schönes Nokia 3310 in der Hose, oder 8210, das war das ganz Kleine. Fünf Leute haben die Nummer, du gehst ganz entspannt spazieren, keiner geht dir auf den Pinsel und wenn wirklich was Wichtiges ist, klingelt Düt, Düt, Düt, Düt, Düt, Düt, Düt, Düt, Düt, Düt, Düt, Düt, Düt, Düt. Machen wir das? Nein, nein, nein. Also Nokia, KI soll bis 2035 die Hälfte des Netzwerkverkehrs ausmachen. Man denkt ja immer, Nokia ist verschwunden, aber die sind ja nicht verschwunden. Nee, Nokia macht Kohle ohne Ende, die machen halt nur keine Handys mehr. Also die haben einen Global Network Traffic Report vorgestellt und dann noch so weltweit bis 2035 das Ganze sich fast vervierfachen auf dann die Hälfte. Ich kann das nicht einordnen, was Exabyte und keine Ahnung was sind, dafür habe ich zu wenig Ahnung. Deswegen einfach nur als Nachricht. Springen wir in unser Thema von gestern, Manuel? Willst du erzählen, soll ich erzählen? Das ist dein... deine Leidenschaft. Du kannst das schon gerne erzählen. Schnallt euch an. Lehnt euch zurück. Verlagsdeutschland. Wir kommen. Wir kommen. Wir kommen. Oh Gott. Ich gehe da rein. Also. Wir haben vor, wie lang ist das her? Was? Der POC? Publisher. Achso. Dass wir die Publisher gedacht haben. Ganz am Anfang. Eigentlich schon zwei Jahre. Vor Gründung. Vor Gründung eigentlich schon. Wie lange kennen wir uns denn jetzt schon? Du hast doch im Oktober bei mir angefangen. Aber wie lange kennen wir uns denn schon? Also als du noch in der 9.3.20 angefangen hast. Ist das jetzt drei Jahre? Ja, wir kennen uns jetzt ungefähr zweieinhalb Jahre. Zweieinhalb Jahre? Genau. Vor zwei Jahren und dann seit... Kaffee drehen. Okay, okay. Wir kennen uns seit zweieinhalb Jahren. Und angefangen in der 923 war Oktober. Vor zwei Jahren haben wir ungefähr über den Publisher nachgedacht. Also haben wir vor zwei Jahren über den Publisher nachgedacht. Weil... Zu damaligem Zeitpunkt vielleicht ein Ticken zu früh. Nicht für uns, sondern wahrscheinlich für die Gegenseite im Verständnis. War unsere Grundidee, wir haben eine Tageszeitung, die hat lokale Inhalte, aber natürlich nie alle lokalen Inhalte und schon gar keine hyperlokalen Inhalte. Dann habe ich so ein paar Punkte miteinander verknüpft aus meiner Vergangenheit. Ich hatte mir mal in der Schweiz Mikrozeitungen angeguckt. Ich hatte mir hyperlokale Geschäftsmodelle angeguckt in den vergangenen Jahren. Und irgendwann habe ich gesagt, hey, eigentlich können wir doch für ein Gebiet oder für ein Themengebiet crawlen wir Webseiten ab, gucken uns News an, machen einen hyperlokalen Contentpool, so nenne ich es mal. Und die Distribution ist dann egal, ob es ein Video ist, ob es ein Podcast ist oder wie auch immer. Dann haben wir die Pullover News gestartet. Das war ja quasi unser erstes Modell, wenn du das so willst. Ich halte es hier gerade mal einfach in die Kamera. Nikolai, das ist gut zurecht. zurechtschneidet, dann sieht man ganz kurz den Instagram-Kanal. Wir hatten jetzt, Stand heute, 3784 Follower. Obwohl wir seit einem Jahr nichts mehr machen. Wir machen gar nichts mehr und haben auch einfach nur automatisiert quasi die Reels erstellen lassen und jeden Tag ein Reel gepostet. Und das ist sehr schnell organisch gewachsen. Genau, wir hatten einen Pool-Lamb, 50.000 Einwohner, haben gesagt, wir versuchen das, machen einen POC für uns selber. Genau, das hat funktioniert. Nachrichten aus Pool-Lamb gescraped, haben die aufbereiten lassen, automatisiert und haben daraus eine Webseite gebaut, Social-Media-Reels gemacht, haben einen Instagram-Kanal hochgezogen. Wir haben darüber auch Anzeigen schon verkauft, um das quasi auch einmal zu testen und so. Es hat alles geklappt. Wir hatten einen POC, haben dann aber so zwei, drei Sachen festgestellt, nämlich der Bürgermeister wollte mit uns sprechen und wir hatten keine Lust darauf. Gut. Ja, die Vereine vor Ort wollten mit uns sprechen, weil es auf einmal klassische lokale Arbeit ist, die man machen muss. Die Menschen wollen dann doch noch mit Menschen sprechen. Da haben wir uns ganz schnell angeguckt und haben gesagt, das wollen wir nicht. Ja, ist nicht unser Ziel am Ende des Tages. Und haben das Thema für uns erstmal sein lassen und haben gesagt, mal gucken, wie es ist, wenn wir mit Partnern dazu sprechen. Haben mit einigen Partnern dazu gesprochen, die fanden es aber damals für sich wahrscheinlich noch zu früh oder noch nicht weit genug. Und dann über einige Gesprächsschleifen sind wir mit Lansing Media in Kontakt gekommen und haben mit denen ein Proof of Concept gemacht. Rein für das Modell hyperlokaler Newsletter. Nicht Social Media Reels aussteuern, wie auch immer. Das ist eigentlich alles noch da. Aber wir haben erst mal nur ein POC gemacht für das Thema Newsletter. Den haben die für Hörde gemacht. Und haben eine Fokusgruppe gehabt mit 50 Empfängern. Und sind sehr schnell zu dem Punkt gekommen, okay, das funktioniert, das geht, das ist gut. Die haben noch einen Human in the Loop, der draufguckt und verbinden ihre Inhalte mit Terminen, mit Fremdinhalten etc., die dann rausgelinkt werden und schaffen so... Hyperlokal, echten Content und Wert für die Menschen vor Ort mit einem täglichen Newsletter. Und gestern waren wir in Dortmund und haben den Deal gesigned mit Lansing Media und werden das Projekt jetzt richtig ausrollen. Wir werden viele, viele Standorte so aufbauen und mal sehen, was noch kommt. Also unsere Idee ist ja, mit dem Newsletter ist es noch lange nicht getan. Weil wir wissen... In dem Moment, wo du aus dem Content die Newsletter produzierst, kannst du genauso gut einen Social Reel machen, du kannst genauso gut einen Podcast machen, du kannst genauso gut ein Video draus erstellen lassen. Korrekt. Du kannst eigentlich machen, was du willst. Du hast, ey, im Prinzip das, was ich jetzt mit meiner Morgenlage mache, per Knopfdruck, dass du jeden Tag eine Webseite hast, kannst du auch machen. Ja, ja, ganz genau. Ne, also, von daher, da stehen wir aktuell. Genau. Und wir haben jetzt zwei Gedankengänge, das können wir auch teilen. Entweder finden wir Partner deutschlandweit, die auch Bock drauf haben, oder wir machen das selber, ne. Ja, für Köln wollen wir es auf jeden Fall, wenn die Maschine einmal steht, dann wollen wir es für Köln auf jeden Fall mal antesten. Ja, das Ding ist, wir haben ja schon eine Erkenntnis, das darf man ja schon teilen. Also du schaffst es, die Marke aufzubauen, aber wenn du die Marke aufbauen willst, da musst du auch als Mensch präsent sein. Also wenn du total Bock hast, könntest du jetzt irgendwie Ehrenfeld machen, dann bist du in Ehrenfeld unterwegs, dann sagt jeder, der Manuel von Ehrenfeld News und so. Ich glaube, dann... schießt du das Ding komplett durch die Decke. Da kannst du als Einzelperson einen Stadtbezirk mit 80.000 Leuten machen und bis auf einmal ist der Manuel von Ehrenfeld. Das funktioniert zu 100%. Nur Manuel und Marco haben keinen Bock, der Manuel und Marco von Ehrenfeld zu werden. Deswegen müssen wir mal gucken, wie wir das aufsetzen. Aber im Prinzip ist das das Thema. Und ich glaube, für Verlage ist das halt ein Riesenhebel, mal wieder an Menschen ranzukommen, im Funnel an einen Punkt zu kommen, dass man sagt, okay, daraus wird ja dann vielleicht ein Leser, daraus wird eine Anzeigenkunde. Du hast super spannende Themen, du weißt auf einmal jede neue Eröffnung, kannst einen Anzeigenkunden daraus generieren. Also es sind tausend Themen, die dann auch rausfallen können, bei denen ich allen sehr, sehr gespannt bin, wie das wird. Und damit unsere Zuhörerinnen und Zuhörer auch wissen, dass das gar nicht so weit weg ist, dass wir dieses Jahr noch starten. Also das komplette Thema. Korrekt, ja. Ich denke mal so in vier bis sechs Wochen. Ja, erster, erster ist quasi Startschuss. Startschuss, aber wahrscheinlich werden wir das vorher auch schon machen. An der Stelle danke ich ganz persönlich Philipp von Lansing Media, weil das endlich mal einer war, der Eier hatte und das Ding durchgezogen hat. Philipp, geiler Typ. Philipp, geiler Typ. Also nicht immer nur so, wir haben noch ein Meeting. Ah nee, das nächste Meeting ist in acht Wochen und das übernächste ist in 34 Wochen. Sondern er hat gesagt, wir machen das jetzt. Wir haben ja auch das Feedback bekommen, weil du eben gesagt hast, wir waren vor zwei Jahren wahrscheinlich einfach zu früh geflogen. Das Thema ist jetzt schon präsent. Ja, das Thema ist da. Alle denken darüber nach. Und genau das Thema ist da. Wir waren früh dran vielleicht oder ein Ticken zu früh dran. So genau musste ich ja auch erst mal verfestigen sowas. Genau das wollten wir einmal. Wir haben ja gesagt, wir machen News, aber wir zeigen auch mal, was so hier intern passiert. Genau. Und was da was da noch einen kleinen Einblick. Der Kunde bekommt ja ein Dashboard, wo er sich die Themen selber zusammen klicken kann. Genau, genau. Also wir bauen quasi wirklich ein Produkt, was dann als Lizenzmodell rausgeht. Und es gibt ein Setup für den Kunden und dann kann er alles selber konfigurieren. Genau, wir scrapen Social Media Inhalte. Genau, er kann URLs reinlegen, Instagram Kanäle, was er will. Schnittstellen zu den eigenen Systemen. Genau, das ist ein Setup quasi. Ja, genau, auch ganz wichtig, auch bestehende Newsletter-Systeme. Genau, individuelle Konnektoren, alles mögliche, alles gar kein Problem. Ja, wird geil. Ich weiß, dass das Produkt sehr, sehr geil wird. Ich habe richtig Bock drauf. Gestern war ein super Tag. Wir hatten gestern noch ein sehr, sehr gutes Gespräch. Da glauben wir auch fest daran, dass da was entstehen wird. Da können wir irgendwann mehr zu erzählen. Genau, da erzählen wir irgendwann ein bisschen mehr zu. Und die Themen schreiten voran. Morgen erzähle ich ein bisschen über die nächste Messe, wo ich hinmarschiere. Wann ist die? Am Wochenende. Samstag, Sonntag. Kommst du noch mit? Nee, da muss ich auch Fußball spielen. Und morgen sind wir beide beim Notar. Korrekt. Und gründen unsere nächste Firma. Mittelsteck GmbH. So, aber jetzt erstmal schönen Donnerstag. Wir hören uns erstmal morgen früh. Achso, Chris-Podcast. Stimmt, den droppen wir dann am Wochenende. Genau, wir haben... Nee, ich mache einen heute und dann die dritte Folge am Wochenende. Genau, wir haben noch zwei Podcasts mit Chris in der Pipe. Und noch einen mit Tim. Und wir haben uns überlegt, wir werden die wahrscheinlich immer am Wochenende droppen, damit wir da so ein bisschen... Genau, also ich poste heute den zweiten mit Chris, am Samstag den dritten und Sonntag kommt Tim. So. Alles klar, dann allen einen schönen Donnerstag. Ciao. Gebt Gas, tschö. Reden wir machen.
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