KI-Agenten — bald bearbeiten Mitarbeiter nur noch ihre Rückfragen
Manuels These der Folge: Viele Mitarbeiter werden in Zukunft nur noch die Rückfragen ihrer KI-Agenten bearbeiten. Marco kommt von zwei Tagen Messe in der Klassikstadt Frankfurt zurück, mit gemischter Bilanz und einer Geschichte, die Mut macht: Ein Messe-Kontakt baut sich mit Claude gerade seine eigene Software. Dazu News-Pingpong, ein Update zur KI-Snack-Kampagne und die Thesen des SAP-CTO.

Die Kernpunkte
- Marcos Messe-Bilanz: rund 3.500 Werkstätten vor Ort, 30 bis 45 Leute pro Vortrag „KI in der Werkstatt“ und trotzdem mehr Interesse als bei den Messen davor
- Warum in einer Werkstattmeile der Betrieb mit KI immer Vorsprung hat: Tempo, Organisation, Kosten
- Andreas baut mit Claude seine Website, ein eigenes Reifeneinlagerungsprogramm und jetzt sogar seine eigene Buchhaltungssoftware
- Roboter auf der Messe: Manuel glaubt, dass 2027 der erste Roboter Reifen bringt oder wechselt
- Studie mit 133 Patentanwälten aus elf US-Kanzleien: Wer als Junior nur mit KI arbeitet, sammelt keine Erfahrung
- Anthropic-Leitfaden: lieber ein Hauptagent mit vielen Fähigkeiten als ein Multi-Agenten-Gebilde
- Das eMudhra-Desaster: Schlüssel einer Zertifizierungsstelle in unter einer Sekunde geknackt
- Meta lässt sich das Auslesen der Websites seiner Werbekunden für das KI-Training erlauben
- KI-Snack-Kampagne: 30 Euro Tagesbudget, rund 440 Spotify-Follower und ein Ziel für Jahresende mit Tattoo-Wette
- Die Thesen des SAP-CTO: SaaS ist nicht tot, nur das Klicken. Prototyp ist nicht Produktion
- Manuels Ausblick: Jeder Mitarbeiter ist Human in the Loop für sein eigenes kleines Agenten-Team
- Persönliche Frage des Tages: Was passiert, wenn man einen Geburtstag vergisst?
Sprung zu den Themen
„Viele Mitarbeiter werden in Zukunft nur noch die Rückfragen des Agenten bearbeiten."
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Transkript
Das heißt, nächstes Jahr wird irgendwann wahrscheinlich mal ein Roboter über die Messe laufen. Das weiß ich nicht. Die andere Perspektive ist aber, dass 3.400 Menschen das Null juckt. Viele Mitarbeiter werden in Zukunft nur noch die Rückfragen des Agenten bearbeiten. Wenn einer mit KI arbeitet und einer nicht, der hat immer Vorsprung. Manuel, wie ist die Lage? Ganz gut. Meine Achillessehne tut immer noch weh. Deine? Auch. Ich gehe ja nicht mehr laufen, deswegen weiß ich nicht, ob die wehtut. Also jetzt so beim Gehen nicht mehr. Das ist seit ein, zwei Wochen weg. Wie geht's dir so nach zwei Tagen Messe? Zwei Tage Messe waren super spannend. Ich habe Ich habe zwei Möglichkeiten, die Geschichte zu erzählen von der Messe. Und kann mir jetzt aussuchen, ob ich eine positive oder negative Geschichte erzähle. Pass auf, ich mache beide. Ich mache beide und arbeite die ineinander ein. Ich überlege dann, welche die positive und welche die negative. Nein, nein, guck mal, ist doch relativ einfach, Manuel. Coole Veranstaltung. Klassikstadt Frankfurt. Dreieinhalb tausend Werkstätten, die an zwei Tagen da waren. Supergeile Location. Vortrag KI in der Werkstatt. Einmal waren 30 Leute da und einmal waren 40 Leute da oder 45 Leute da. In dem Raum hätten jetzt auch nur 50 reingepasst. Jetzt kannst du sagen, Ich sag mal so, die positive Geschichte ist, es war mehr Interesse da als die Male davor. Du merkst, dass Bewegung ist. Ich hatte ziemlich viele coole Gespräche, also ziemlich viele, jetzt kommt die Frage so der Relation, aber ich hatte einige Gespräche mit wirklich sehr, sehr netten Menschen, die... Claude nutzen, die Chachibiti nutzen, die anfangen ihre eigenen Themen zu bauen, wo ich sage, ah okay, das Thema Fehleranalyse, also Fehlercodes auslesen, was ist am Auto, Fotos machen, hochladen und sowas, also KI unterstützt arbeiten, Telefon-KI, also da waren einige Gespräche, wo ich sage, hier ist Bewegung. Plus ein Telefonat, da erzähle ich gleich drüber, was mich dann nochmal sehr, sehr froh gestimmt hat. Die andere Perspektive ist aber, dass 3400 Menschen das Null juckt. Zumindest kommen sie nicht zum Vortrag. Ja. Sie kommen nicht zum Vortrag. Jetzt kann man sagen, ja, aber du beobachtest ja die Menschen. Ich war ja zwei Tage da, du beobachtest die Menschen. Und ich finde das fair. Ich habe das dann auch spaßeshalber während des Vortrags gesagt. Die streicheln dann ihre Werkzeuge und sitzen dann sieben Stunden bei der nächsten Reifenmaschine. Also ist ja so. Also das ist ja deren Ding. Das ist ja auch cool. Finde ich auch wirklich cool. Aber... Ich glaube halt, dass der Inhalt meines Vortrags, und das liegt gar nicht daran, dass es mein Vortrag ist, sondern einfach nur der Inhalt dieses Vortrags ist so essentiell, dass es deren Leben komplett verändern wird innerhalb der nächsten Monate bis Jahre, wenn das Thema Robotik kommt. Davon bin ich einfach überzeugt. Und wenn sich dann 3400 erstmal damit gar nicht beschäftigen, finde ich das nicht gut oder schwach. Die andere Perspektive, also das ist die schlechte Geschichte sozusagen. Die gute Geschichte ist aber, dass sich, ich sag mal, 100 interessiert haben, dass du merkst, dass die Gespräche mehr werden in die Richtung, dass was passiert. Du hast ja vor ein paar Monaten auch schon Messen, wo du... Nee, wo ich gesagt habe, hier passiert ja nichts. Zehn Leute. Genau. Also von daher, du merkst, dass was passiert und du merkst auch coole Themen. Und vor allen Dingen, und das hat mir dann schon auch ein bisschen... Kraft gegeben, wenn ich das so sagen darf. Ich hatte einen, den ich kennengelernt habe, auf der Messe in der Schweiz. Ah. Und mit denen habe ich damals ein längeres Gespräch geführt. Und ich habe ihn auch gefragt, weil er hatte mich angerufen. Und ich habe ihn gefragt, ob ich seine Story erzählen darf. Und er hat gesagt, mach das, sag mir nur, wann du es erzählst, damit ich es mir anhören kann, weil du nicht immer den Podcast hörst. Also Andreas kam damals auf der Messe zu mir und sagte, er arbeitet mit Claude und so und er findet das spannend mit Website bauen, SEO, Geo, was er machen kann und so. Und dann habe ich zu ihm gesagt, weißt du was, was soll ich dir jetzt hier ein paar hundert Euro abnehmen, bau deine Seite selber. Dann sagt er, ja, aber hast du ein paar Tipps? Dann habe ich dem mein Skillset geschickt. Und dann hat er mir ein paar Tage später seine Seite zurückgeschickt und die ist cool geworden, wirklich cool. Hab die auditiert, sind noch ein paar kleine Sachen und so. Und dann rief der mich morgens an und sagte, hey Marco, ich wollte dir nur nochmal Danke sagen, Seite und so, ist cool geworden, ich arbeite da weiter dran. Aber ich habe noch ein bisschen weiter gemacht. Der hat sein eigenes Reifeneinlagerungsprogramm gebaut mit Claude. Da sagt er, das gibt es so auf dem Markt nicht. Das ist komplett unik. Er hat mir auch erklärt, was, dafür bin ich jetzt zu wenig nah dran. Mit Fotos vom Reifen wird automatisch ausgelesen, sortiert, Nummern, also mit allem drum und dran. Da sagt er mir jetzt gerade, baut er seine eigene Buchhaltungssoftware. die es so auch noch nicht gibt. Für ihn zugeschnitten, meinte er. Das ist ja immer dieses so persönlich auf ihn zugeschnitten mit allem drum und dran. Und ich finde das erst mal gut, dass sich jemand damit beschäftigt. Also, dass jemand was tut, dass jemand was macht. Ich kann die Ergebnisse nicht einschätzen, weil ich sie nicht gesehen habe. Und ich kann auch nicht einschätzen, wie nötig oder wenig nötig das ist, das zu tun. Verstehst du, was ich meine? Also, woher auch so, ne? Wenn ich in der Branche unterwegs... Aber der Anruf und die Gespräche, die ich nach dem Termin hatte, die stimmen mich zumindest frohen Mutes, dass so ein bisschen Bewegung in der Branche ist. Und ich glaube halt, und das ist mein letzter Satz dazu, ich bin halt felsenfest davon überzeugt, wenn, du kennst das, wir waren in ein paar Werkstätten, du hast oft so eine Werkstattmeile, mehrere Werkstätten nebeneinander. Ja, genau. Wenn einer mit KI arbeitet und einer nicht, der hat immer Vorsprung. Tempo, Organisation, Schnelligkeit, Kostenvor- Also egal was, der andere darf eigentlich keine Chance haben. Und dann hab ich halt noch einen kleinen Ausblick zum Thema Robotik gegeben. Jetzt mal egal, ob das ein, zwei, drei oder vier Jahre entfernt ist, aber es wird die Branche ja irgendwann auf jeden Fall beeinflussen, geh ich von aus. Und dann ist halt die Frage, wer ist von seinem Kopf her da und wer nicht. Von daher waren das spannende zwei Tage. Geil. Wann ist die nächste Messe? Oh, jetzt geht's ab. Das kommt jetzt richtig. 7.8. in Essen, dann 10.11. bin ich in Dresden und am 14.15. bin ich in Nürnberg. Da müssen wir jetzt noch drei Termine haben. Oh. Super spannend. Geil. Sehr, sehr spannend. Und dann nächstes Jahr geht es ja theoretisch weiter mit Messen. Genau. Das heißt, nächstes Jahr wird irgendwann wahrscheinlich mal ein Roboter über die Messe laufen. Das weiß ich nicht. Ich mache keine Prediction mehr. Doch, nächstes Jahr. Ja, aber kann schon gut sein. Im Jahr 27, glaube ich, schon. Kann schon gut sein, ja. ich sag, wir sitzen jetzt hier in zwölf Monaten und vielleicht sagst du jetzt im November 27, ich war jetzt auf der Messe und da hat ein Roboter einen Reifen gewechselt. Zumindest schon mal so. Oder nur den Reifen hingebracht oder sowas in die Richtung kann ich mir schon gut vorstellen. Ja, glaub ich auch. Also quasi der Roboter bringt den Reifen und... Glaub ich auch. Also bis eins zu eins irgendwie Ersatz. Ja, ja, ja. Aber für so Hilfstätigkeiten glaub ich da auch. Aber also da wird auf jeden Fall in den nächsten 1200 was passieren, dass da auf der Messe ein bisschen mehr geht. Da bin ich mir auch sicher. 100 Prozent. Spannend. Ja. Sehr spannend. Das war meine Messetage, Manuel. Geil. Hast du ein paar News dabei? Weil ich hab viele Mails bekommen. Aufgrund der Playbooks? Also wirklich viele Mails, viele Nachrichten. Wirklich mal danke an alle. Auch danke für die super netten Nachrichten. Und alle Kommentare. Ich würde sagen, es gab einen einzigen schlechten Kommentar. Der Rest war sehr, sehr positiv. Und viele schätzen unseren News-Ping-Pong. Also von daher, wir sollten bei unserem News-Ping-Pong dabei bleiben. Ich habe mir heute News reinschicken lassen, aber die wiederholen sich so ein bisschen. Okay, ich habe zwei Seiten. Deswegen habe ich heute keine gute Rückhand. Da mache ich heute den ganzen Tag Vorhand. Weißt du, wie früher, wenn du Tischtennis üben wolltest, dann hast du eine Seite von der Platte hochgeklappt und hast alleine die ganze Zeit deine Vorhand und Rückhand geübt. Kennst du das? So, da mache ich das. Weil ich finde, ich habe zwei, drei coole Themen dabei. Take Nummer eins. KI ist ein Stützrad, wer nie ohne fern lernt, nie Fahrrad fahren. Firmen, die ihre Junioren heute nur noch mit KI arbeiten lassen, haben in fünf Jahren keine Senioren mehr und haben ein Problem. Das ist mal rausgekommen, weil die haben 133 Patent-Adveltaus, elf US-Kanzleien mit KI-Assistenten arbeiten lassen und dann ohne. Und haben halt gemerkt, dass da kein Lerneffekt ist. Und deswegen sagen die, wenn du sofort einsteigst quasi mit KI... hast du keine keine erfahrungswerte man wird nie dein senior status erreichen ist ja das wo wir letztens schon oder häufiger schon darüber gesprochen haben mit chris auch morgen kommt chris übrigens mit ihm auch noch mal zu sprechen aber ich ja ich hab leider also ich habe hier eine nachricht ist neu aber ich müsste mir jetzt erst wirklich genauer durchlesen um die zu verstehen Deswegen, wenn du noch eine... Der Ball ist abgetitscht quasi. Ich versuche in der Zeit, das hier einmal zu lesen, um zu verstehen. Alles gut. Viele bauen gerade KI-Organigramme mit zwölf Abteilungen. Besser ist ein guter Mitarbeiter mit einem gut sortierten Handbuch. Das sagt Anthropic selber. In einem Leitfaden, den die rausgegeben haben, sagen die, dass Firmen aufhören sollen, so Multiagentengebilde zu bauen. sondern die sollen sich lieber einen Hauptagenten bauen und den mit vielen Fähigkeiten ausstatten, weil dann die Ergebnisse besser wären. Weil diese Multiagentensysteme eher dazu führen würden, dass die Ergebnisse schlechter werden. Wäre mal ein spannendes Thema mit unseren Nerds, oder? Ich hab vielleicht, also darf ich zurückspielen? Man muss jetzt den Menschen vor dem Bildschirm oder an dem Auto und so, muss man sagen, der Manuel, der hat dir so gar nicht zugehört. Nein. Weil er das nicht kann so. Der Manuel, der ist Autist. Du kannst eine Nachricht lesen, die du nicht verstehst und mir gleichzeitig zuhört. Nein, das glaub ich nicht. Natürlich, das ist mein weibliches Gene. Nein, das glaub ich nicht. Weil ich musste gerade die Nachricht von dem YouTube-Kanal Fireship lesen. Ich versuche die jetzt einfach wiederzugeben. Ich glaube, ich habe sie ganz grob verstanden. Und zwar geht es um das Edmudra-Desaster oder Emudra. Hast du noch nichts von gehört, ne? Die indische Zertifizierungsstelle Emudra, der alle großen Browser vertrauen, hatte acht geheime Schlüssel. die so schwach waren, dass man sie in unter einer Sekunde knacken konnte. Einer war schlicht die Zahl 4, also die HTTPS-Zertifikate. Ein Forscher meldete am 17.10. 8 Zwischenzertifikatschlüssel waren Zahlen unter 256 statt echter 384-Bit-Zufallswerte. Scott Helm hatte alle 8 in unter einer Sekunde rekonstruiert. Damit hätte jeder gültige HTTPS-Zertifikate für beliebige Webseiten ausstellen können. Also zum Beispiel eine Bankseite perfekt fälschen. Ursache laut Emudra, Fehler bei der Schlüsselerzeugung im April 2025. Der Fehler lag also anderthalb Jahre unbemerkt im System. Wir haben auch relativ wenig in dem Zusammenhang über den Black Oktober gesprochen. Also ich meine, der Oktober hat ja einen echten Namen bekommen, weil das irgendwie so im Sinne der Cybersecurity der schlimmste Monat aller Zeiten war. Und viele sagen, das ist erst der Anfang, der da kommt. Ja, das glaube ich auch tatsächlich. Das glaube ich auch. Weil, ja, also wenn, ja egal. Also PHP, jetzt das hier, sind jetzt zwei Nachrichten innerhalb kürzester Zeit. Ja gut, aber wenn ich das jetzt, also da bin ich jetzt zu wenig tief drin, wenn ich das richtig verstehe, also dann haben die auch einfach so ein Kaugummi genommen und als Schloss benutzt sozusagen. Ja, mal im übersetzten Sinne, ja. Weil nur eine Zahl als Verschlüsselung. Ja. Da kommen ja nicht so viele Zahlen in Frage, weißt du. Ja. Da brauchst du jetzt nicht nur eine Sekunde für. Da brauchst du nicht viel für, ja. Okay, ich hab noch eine Nachricht aus dem Ping-Pong. Ähm, Meta... wird alle Informationen saugen von den Seiten, die in ihrem Werbekonto sind. Hast du das mitbekommen? Nee. Mhm. Mhm. Die haben ihre kommerziellen Bedingungen geändert. Und in dem Moment, wo du auf Meta eine Werbung schaltest, haben sie die Erlaubnis zum Trainieren, also zum Trainieren ihrer Modelle, deine Webseite komplett auszulesen. Egal, was du hast, egal, was du machst. In dem Moment, wo du sagst, das ist meine URL, haben sie die Möglichkeit dafür. Jetzt gehen irgendwie die großen Verlegerverbände dagegen vor. EU-Kommission geht dafür gegen vor. Alle wollen klagen. Die wollen natürlich in die gesamte Wertschöpfungskette rein, ist ja klar. Also wie oft haben wir schon gehört, automatisiertes Bauen der Landingpages etc. Alles was dazu gehört. Aber die wollen halt alles nutzen, um ihre KI zu trainieren. Ich bin mal gespannt, was mit Meta wird. Ich bin sehr gespannt. Also ich mache ja gerade viel Meta-Werbung. Auch für unsere Zuhörer, die nachgefragt haben, unsere Kampagne läuft, läuft gut. War wirklich gut, ja. Ich hatte heute Morgen eine kleine Diskussion mit meinem Second Brain, der in die Kampagne verantwortet. Weil wir darüber diskutiert haben, wie lange wir uns jetzt erstmal Learnings angucken, bevor wir den nächsten Schritt gehen. Ach. Und? Wer sagt? Hm. Wir haben einfach uns Bälle hin und her gespielt. Was ist der nächste Schritt? Es gibt wieder so ein paar Sachen, die man ändern könnte jetzt, weil wir die Videos einzeln uns angeguckt haben und die Klickraten angeguckt haben. Wir haben ja die Kampagne umgestellt auf nur Spotify. damit wir da mehr Follower bekommen. Macht es Sinn, doch mehr auch auf Instagram? Also es gibt so ein paar Sachen, ein bisschen Instagram, damit man da mehr Traffic hat. Wir lassen aktuell vier Anzeigen gegeneinander laufen. Er wollte jetzt schon wieder neue Videos schneiden und so. Ich habe gesagt, lass uns doch erst mal zwei Tage abwarten. Wir hatten jetzt ein Wochenende. Wochenende verhält sich oft anders als so unter der Woche. Lass uns doch mal bis Mittwoch abwarten. Und darauf haben wir uns jetzt geeinigt. Wir warten jetzt mal bis Mittwoch ab. Wir haben eine Obergrenze des Budgets. Und dann schauen wir mal. Das hat ja auf jeden Fall schon was gebracht. Ja, wir sind jetzt bei Spotify bei 430 oder 440. Keine Ahnung, da kommt ja Text dazu. 440 Follower. Ich glaube, Instagram haben wir innerhalb der einen Woche irgendwie 200 ungefähr dazu bekommen. Hm. Ja. Aber ich meine auch, das muss man ja sagen, ich weiß gar nicht, ob ich das beim letzten Mal erwähnt habe, wir geben 30 Euro am Tag aus, das ist unser Tagesbudget, das verteilt sich auf mehrere Anzeigengruppen, die gegeneinander laufen. Das ist überschaubar. Ja, genau, ist überschaubar. Und trotzdem am Ende des Tages, ich denke, in zwei, drei Tagen, dann werden wir die ersten mal so einen richtigen Strich finden. Und dann weißt du ganz genau, okay, guck mal, pro Instagram-Follower bezahlen wir so und so viel Cent. Pro Follower bezahlen wir auf Spotify so und so viel Euro. Oder aktuell liegen wir unter dem Euro. Und dann ist ja eine Rel... Der Rest ist Mathematik. Dann können wir auch in der Schein-Stadt 30 Euro am Tag, dann ballern wir da 300 Euro am Tag rein. Das spielt überhaupt keine Rolle. Also wenn wir das wollen würden, dann ist es nur noch Mathematik zu sagen, wir wollen auf 1000 Follower, auf 2000 Follower oder auf 5000 Follower kommen. Zumindest als über eine Kampagnenlogik sozusagen. Schauen wir mal. Finde ich gut. Ja, schauen wir mal. Und was natürlich passiert, und das wissen wir ja von großen YouTubern, du kommst ja darüber dann wieder an den Punkt, dass dann wieder Mouth-to-Mouth sozusagen und dann auf einmal passiert das nächste bla bla bla und dann auf einmal wächst du so. Spannend. Ja, spannend. Schauen wir uns... Also Ziel Ende des Jahres? Tausend. Tausend? Dann lassen wir uns das Mikro-Tätowieren, haben wir gesagt. Stimmt, ja. Ja, jetzt haben wir uns offiziell committed. Nee, aber haben wir doch gesagt. Nee, haben wir gesagt. Ich habe es nicht mehr auf dem Schirm gehabt. Doch, das haben wir gesagt. Hast du recht, ja. Bevor wir zur persönlichen Frage des Tages kommen, Manuel. Ich hab noch den SAP-CTO im Check. Hast du auch gesehen? Hm, der hat geballert. Und, ähm... Ich nehm mal so ein paar Takes von dem mit, die ich ganz spannend fand, okay? Er sagt, SaaS ist nicht tot. Weil er sagt, KI baut dir in zehn Minuten eine App. Wer sie um drei Uhr nachts repariert, wenn die Steuer falsch rechnet, sagt sie dir nichts, nur das Klicken. hat er recht. Ja. Man muss nur trotzdem immer so, weil wir ja auch oft Diskussionen mit unseren Freunden darüber haben, man muss oft so ein bisschen die Perspektive einordnen, bis zu einem gewissen Level ist, Saß tot, glaube ich, weil du Software einfach nachbauen kannst in kleinen Bereichen. Ich nehme mir als Liebstes irgendwie mein Projektboard oder keine Ahnung. Der redet über, du musst in 40 Ländern Tralala machen und was weiß ich was. Ich lese die Takes einfach vor, aber ich fand es spannend. Wirklich spannend. Der beste KI-Trainer in deiner Firma ist kein Trainer. Er ist der Kollege, dem alle glauben, wenn er sagt, das habt ihr heute eine Stunde gespart. Also Adoption passiert darüber, dass du innerhalb der Firma Leute hast, die das Thema auch treiben und pushen. Spannend. Prototyp ist nicht Produktion. Die Demo dauert einen Nachmittag, der Rest dauert ein Jahr. Wer das umgekehrt plant, hat am Ende nur eine schöne Demo. Ja. dazu den Kommentar unseres Freundes Simon, der immer sagt, just another fucking Dashboard, aber was heißt das dann? Also was machst du damit? Ich glaube ja trotzdem, das habe ich beim letzten Mal gesagt, die Dashboards helfen trotzdem am Ende des Tages, damit du weiterkommst und so, aber ja, fand ich ganz spannend als Einordnung. Ähm, Eine KI, die sagt, weiß ich nicht, ist harmlos, gefährlich ist die, die sich sicher ist. Also teste deine Agenten mit einer Rechnung ohne Währung, dann weißt du, ob er denkt oder nur formuliert. Wie gesagt, kommt alles aus der SAP-Welt sozusagen. Er sagt, aufpassen, wenn flüssig, aber falsch. Nur weil immer geile, flüssige Antworten kommen, heißt das nicht, dass das unbedingt richtig ist. Die meisten Firmen wissen, was sie entschieden haben, kaum eine weiß aber noch warum. Genau das ist Gold, das die KI braucht, damit wir jeden Tag weiterkommen. Also du musst immer das, das ist ja Wissensaufbau, das was wir immer sagen. Wo kommt eigentlich das Wissen her? Also das tiefe Firmenwissen. Du kannst nicht einfach was bauen ohne tiefes Firmenwissen. Das funktioniert so nicht. Ja. Ja, wir haben ja zum Beispiel bei einem Kunden einen KI-Workflow gebaut mit 32 Stationen, wo die KI perspektivisch auch Entscheidungen treffen soll und aktuell ist es so, die KI sagt dann noch so, sie ist sich dazu 80, 90 Prozent sicher und die Mitarbeiter gehen hin und formulieren dann einen kurzen Satz von wegen, deswegen kannst du dir ruhig sicher sein oder deswegen kannst du dir nicht sicher sein. Das wird gespeichert und so lernt die KI bzw. die Entscheidungsgewalt immer weiter dazu. Das ist ja ein Beispiel. Das Leichte wurde leichter, das Schwere nicht. Sehr spannend. Früher war der beste Entwickler der, der am schnellsten baut. Morgen ist es der, der am schnellsten merkt, dass das Gebaute falsch ist. Also du brauchst einen anderen Skill als Entwickler. Das merken wir ja selber auch. Ich habe gestern... den Satz formuliert, warum, weshalb werden wir in den nächsten Folgen irgendwann mal droppen, was da so bei uns aktuell im Hintergrund passiert, aber ich hab den Satz formuliert, Du setzt jetzt hier den hundertsten Teaser, aber ja, mach mal. Ja, ist doch gut. Die, ähm, viele Mitarbeiter werden in Zukunft nur noch die Rückfragen des Agenten bearbeiten, das war so mein Satz im Kern, also die haben quasi ein... Kanban-Board und kriegen dann die ganzen Meldungen der Agents quasi da reingespielt und müssen die dann als Human Deluxe nur abarbeiten. Also müssen dann ihren Blick darauf noch haben. Ja, so viel als Teaser. Das ist die Arbeitsweise der Zukunft wahrscheinlich. Ja, auf jeden Fall. Du bist Orchestrierer, du bist der, der überprüft. Du bist der, der sich das anzieht. Jeder hat sein eigenes Team und ist dann auch verantwortlich für dieses Team. Also der Agent wird einem Mitarbeiter zugewiesen. Und der Mitarbeiter ist für diesen fünf Agenten verantwortlich. Wer jede Mail vom teuersten Modell zusammenfassen lässt, fährt mit dem Porsche zum Bäcker. Ist klar, haben wir auch schon oft drüber gesprochen, über das Thema. Gefühlte Produktivität zahlt keine Rechnung. Bei einer Agentur heißt KI schneller schreiben, bei einem Stahlwerk heißt KI besser vorhersagen und da liegt das Geld. Also es ist schon die Frage, was am Ende des Tages auch wirklich ankommt, sozusagen. Er sagt irgendwie... Was sagt McKinsey? 6% der Firmen schreiben KI mindestens 5% ihres Ergebnisses zu. Aber du musst ja trotzdem, also wie schaffst du es wirklich effizienter Wachstum Wissen aufzubauen? Das ist schon wichtig. Genau, das waren seine Kernaussagen im relativ langen Interview. Das ich tatsächlich sogar ganz gelesen habe, weil ich es spannend fand, weil es ja in einen Bereich reingeht, dem wir ja durchaus sehr, sehr nahe sind. Man muss immer, und ich habe dann unserem Freund geschrieben, ich bin da zu 99,9 Prozent bei ihm, bei seinen Aussagen, weil ich immer seine Perspektive verstehe. Weil er CTO von SAP ist, weil sein Kundenklientel ist das, was wir mittlerweile kennen sozusagen. Oder... Auch nicht kennen sozusagen, aber wir können es zumindest ganz gut einschätzen. Wir haben durchaus auch mit anderen Kundenkliniken zu tun. Wir kennen auch andere Kunden und sehen doch auch, wie man auch anders agieren kann. Der hat übrigens SAP Jewel komplett in den Himmel gelobt, nur dass du es mal gehört hast. Zwei. Ja, ich bin sehr gespannt, was da kommt. Hören wir ja auch immer mal wieder. Persönliche Frage des Tages, Manni. Ich habe eine. Was würde das eigentlich mit dir machen, wenn ich deinen Geburtstag vergessen würde, Manuel? Ich hab's... Guck mal, ich hab gestern Santo geschrieben. Tschö! Ich bin echt ein Holzkopf, ne? Also, mir macht das gar nichts, um das mal ganz klar zu sagen. Ich muss nur lachen. Ich muss wirklich lachen, okay? So, allen einen wunderbaren... Was haben wir heute? Montag! Einen wunderbaren Montag. Bis morgen. Ich habe extra gestern Santo geschrieben. Das ist ärgerlich. Ich mache mich tot. Ich sage Santo gestern noch, der hat doch morgen Geburtstag. Untertitelung des ZDF für funk, 2017
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