KI-Agenten warten 80 % der Zeit auf uns — der wichtigste Job der Zukunft heißt Chef
Laut einer Studie von Anthropic arbeiten KI-Agenten seit August sechsmal so viele Stunden wie Menschen. Trotzdem warten sie 80 % der Zeit auf unsere Befehle. Der Engpass ist der Mensch. Marco hat dazu den Hot Take der Folge: Der wichtigste Job der Zukunft heißt nicht Prompt Engineer, sondern Chef.

Die Kernpunkte
- Hörerfrage von Felix: Wie setzt man KI-Tools DSGVO-konform ein? Private Claude-Code-Accounts, Enterprise mit AVV und Open-Source-Modelle wie Qwen auf deutschen Servern
- Warum eine private Lizenz mit ausgeschalteten Trainingsdaten keine Lösung ist und für 95 % der Anwendungsfälle trotzdem ein Open-Source-Modell reicht
- Eine KI findet eine kritische Lücke in PHP und das halbe Internet dreht durch
- Claude Duett: Anthropics Antwort auf OpenAIs Agenten, mit eigener VM, eigenem Browser und schon im 20-Euro-Plan
- Anthropic-Studie: Agenten arbeiten sechsmal so viel wie Menschen und warten 80 % der Zeit auf uns
- Agenten führen wie Menschen führen und warum sich das manchmal wie Kindergarten anfühlt
- Terence Tao: Ist die Zeit der Romantik in der Mathematik vorbei? Der Mensch als Prüfer und Impulsgeber
- Kurz und schnell: Google testet Werbung im KI-Modus, GPT-4o verschwindet im Januar aus der API, Spotify räumt KI-Tracks auf, Kaiserslautern baut Deutschlands größtes KI-Ampelnetz, ChatGPT-Werbung mit einer Milliarde Umsatz in 200 Tagen
- Persönliche Frage: Ist der Mensch der Flaschenhals? Über 80-Stunden-Wochen und warum man nicht jeden Tag einen Marathon laufen kann
Sprung zu den Themen
„Der wichtigste Job der Zukunft heißt nicht Prompt Engineer, sondern Chef. Agenten führen braucht dieselben Fähigkeiten, wie Menschen führen."
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Transkript
Selbst wenn du Trainingsdaten ausschaltest, das ist Bullshit. Der wichtigste Job der Zukunft heißt nicht Prompt-Ingenieur, sondern Chef. Agenten führen braucht dieselben Fähigkeiten wie Menschen führen. Wir sind 20x, 30x produktiver und sagen, ja okay, irgendwas ist jetzt der Mensch. Heute brennen die Tokens. Manuel, ist ein bisschen Schluss mit blöde Verzähl jetzt hier, ne? Der Druck wird höher. Schleckt an. Echt? Ja gut, wir haben jetzt schon fast 50 Follower mehr als gestern. Ist das so? Ja, auf Instagram. Wir haben einige Follower mehr, ich weiß jetzt gar nicht, ich glaube 20 oder so, die uns hören. Wir hatten gestern den mit Abstand stärksten Tag aller Zeiten. Nur auf Spotify. Dazu kommt YouTube, dazu kommt Apple. Ich denke, wir haben gestern so insgesamt dann von den Hörern her wahrscheinlich, waren wir über 500 täglich, glaube ich. der Druck steigt. Manuel, kommt ihr damit klar? Ich wusste es bis gerade noch nicht, deswegen komme ich damit klar. Ist ganz witzig, weil, also ich meine, deswegen kein Spaß. Wir haben ja jetzt Neueinsteiger, die uns quasi zum ersten Mal hören. Das darf man nicht vergessen. Von daher, herzlich willkommen. Herzlich willkommen. Eins vorweg, Manuel spricht nicht so gerne. Deswegen machen wir beide auch einen Podcast. Spaß beiseite, lass uns loslegen. Wir haben sehr, sehr viele KI-Themen. Wirklich für alle, die jetzt neu dazugekommen sind, herzlich willkommen für unsere Langzeitzuhörer. Schöne Grüße an Mario, Tim. Florian, Christian, wir haben schon einige, die uns schon sehr, sehr lange hören und uns auch immer wieder schreiben und kommentieren. Unter anderem Felix. Felix hat kommentiert auf Spotify und hat gesagt, ihr beiden Nasen, ihr sitzt da immer so schön und erzählt, was von wegen Datenschutz ist gelöst. Erzählt doch mal was dazu. Und da war meine Antwort darauf, ja, können wir machen. Und wir wollten eigentlich immer mal eine Sondersendung machen. mit einem Anwalt. Dazu ist es bislang noch nicht gekommen, aber einen kurzen Einblick, Manuel, kannst du geben, oder? Ja, also wenn ich den Felix richtig verstanden habe, war seine Frage ja, wie man KI-Tools DSGVO-konform einsetzen kann. Da ist jetzt erstmal die Frage, welche KI-Tools, wenn er jetzt Cloud-Code meint oder... ich weiß ich, Higgs Field oder welche Tools auch immer, dann ist das noch nicht zu 100% gelöst. Also du kannst jetzt nicht einfach einen privaten Cloud-Code-Account machen und da einfach alles reinschmeißen so, das funktioniert nicht. Es gibt da Mittel und Wege in der Enterprise-Version schon mal auf ein gewisses Maß zu kommen mit AVV und sonstigem. Ich glaube der strenge Datenschutzbeauftragte sagt dann auch, ja ist ja auch eher so ein halbgares Ding. Was aber ja auf jeden Fall funktioniert und warum wir auch immer sagen, das ist gelöst, ist beispielsweise Jonas AI Hub, wo Jonas wirbt selber mit 100%iger DSGVO-Konformität. Ja. Und die lassen halt Open-Source-Modelle auf eigenen Servern laufen. Also, Qen 327B ist es, glaube ich, ist damit das Größte. Das lassen die auf eigenen Servern laufen. Wenn du das jetzt irgendwie bei dir selber laufen lassen möchtest, brauchst du schon Hardware, also da brauchst du schon wirklich was, was ein bisschen Leistung hat. Das kannst du nicht einfach irgendwie auf einem Mac Mini oder so laufen lassen. Deswegen ist das schon sehr, sehr cool. Und da kannst du theoretisch dann einfach dir bei Yonos einen Account erstellen. Ich glaube, das kostet sogar nur 5 Euro im Monat oder so. Und dann kannst du schon darauf zugreifen. Und dann kostet das irgendwie, ich glaube, das QEN-Modell war, glaube ich, 10 Cent für eine Million Input-Tokens. Im Vergleich Opus sind es, glaube ich, 10 Dollar. Input oder Output, muss ich jetzt nochmal nachgucken. Also es ist ein Bruchteil von dem, was die anderen großen Cloud-Modelle kosten. Klar, Opus ist auch deutlich stärker, aber mit Quen kriegst du schon einiges hin. Und das meinen wir eigentlich damit, wenn wir sagen, das Thema DSGVO-Konformität ist gelöst, weil... Wenn du das größte Quellenmodell benutzt, also 95 Prozent der Use Cases im normalen Unternehmensalltag, kannst du damit abbilden. Also habe ich gar keinen Zweifel dran. Ich habe gestern dazu was gelesen als Vergleich, witzigerweise. Das ist genauso stark wie Opus 4.8. So, mit Opus 4.8 haben wir sechs Monate alles gemacht sozusagen. Was dann halt noch hinzukommt, ist der Harness in Cloud Code, also das Gerüst von Cloud Code, der quasi... Also in Cloud Code läuft ja einfach nur welches Modell auch immer von Entropic, was du halt ausgewählt hast. Und der Harness ist quasi das Gerüst... der, ich sag mal, Cloud die Fähigkeit gibt, mit Toolcalling das zu tun, was Cloud Code kann, so was es ausmacht. Das kannst du dann logischerweise über die Yonos AI Hub Geschichte nicht machen, weil das ja nur eine API ist, wo du immer wieder das Modell ansprichst. Ähm, Aber trotzdem habe ich jetzt in den Unternehmen, bei den Kunden, wo wir sind, noch nicht gesehen, dass es jetzt für 80 Prozent aller Fälle Cloud-Code braucht, sondern es ist eher ein, die KI bekommt Informationen, muss die aufbereiten oder verarbeiten und spielt die dann zurück. Also es ist meistens immer ein Anwendungsfall, wo du einfach über eine API ein Modell ansprichst und das gibt dir dann quasi eine Antwort. Deswegen sagen wir immer, ist gelöst. Also klar, du kannst jetzt nicht einfach die großen Tools da draußen dir runterladen oder dir einen Account machen, das geht nicht. Vor allen Dingen nicht, wenn du irgendwie eine private Lizenz machst. Selbst wenn du Trainingsdaten ausschaltest, das ist Bullshit. Ja, das ist vielleicht nochmal wichtig, was du gerade gesagt hast als Einordnung. Wenn wir hier sprechen, sprechen wir ja vor allen Dingen über Use Cases, die Companies betrifft, mit denen wir unterwegs sind. Genau. Wo wir sagen, da gibt es irgendwie Prozesse aktuell, die manuell gemacht werden. Wie können die in Zukunft automatisiert gemacht werden und so weiter. das Thema ist gelöst, wenn wir sagen, es ist gelöst. Natürlich viele der Themen, die man ansonsten so macht, so wie du es gesagt hast, man kann sich jetzt nicht einfach einen Plan runterladen und sagen, ich gebe mal Vollgas und lade da personenbezogene Daten rein und das ist gut. Ja, also Felix kann ja auch gerne mal sein Use Case oder seine Frage weiter ausführen und sagen, was er denn genau machen will. Also er muss jetzt nicht sagen, welche sensiblen Daten er irgendwo rein schmeißen möchte, aber was ist sein Thema, was er lösen will. Und dann können wir auch darüber sprechen. Also gerne auch per Mail schicken, so wie es jetzt viele andere mittlerweile auch machen. Gestern wieder ein paar Nachrichten bekommen, weil die Playbooks dann doch gefragter werden als gedacht. Also von daher gerne eine Mail schicken. Nichtsdestotrotz nehme ich auch den Vorschlag von Tim nochmal auf, wir werden uns mit einem Datenschutzbeauftragten oder mit einem Anwalt oder so nochmal zusammensetzen und das Thema ein bisschen genauer beleuchten, weil es ist ein wichtiges Thema, so es darf sein. Darf man nicht vergessen. Ist auch eine schöne Brücke zu dem, was gestern passiert ist, ehrlicherweise. Achso, ja. Weil gestern ist ja die Menschheit einmal durchgedreht, sozusagen. Die dreht immer noch durch, glaube ich. Ja, oder dreht immer noch durch, genau. Ich will das Thema, diese Lücke in PHP auch einfach nur mitnehmen, weil es eine KI gefunden hat, also ein LLM gefunden hat am Ende des Tages. Und zwar, wenn ich es jetzt richtig recherchiert habe, OpenAI, Chachibati, Sol hat das gefunden. Das zeigt ein bisschen im Positiven wie im Negativen, wo wir aktuell sind oder was der Status ist sozusagen. Also der Fehler wäre wahrscheinlich bis jetzt noch gar nicht aufgefallen ohne KI. Sage ich jetzt so, vielleicht doch, aber auf jeden Fall den Fehler gefunden hat eine KI. Aktuell dreht das halbe Internet durch, kann man das so sagen? Ja. Ich glaube ja, also Länder, also verschiedene Länder haben ihre eigene Webseite vom Netz genommen. Also das ist schon, einige Webseiten habe ich gesehen, die einfach. Ohne Ende habe ich gestern auf Instagram gesehen, Uniklinik Köln. Tagesschau hat irgendwie auf Instagram gepostet, Internet ist tot oder so was oder Ende des Internets und so. Also da hat Wellen geschlagen auf jeden Fall. Aber wir sind jetzt keine Entwickler, die das irgendwie... Einordnen können. Genau, wir haben ja am Dienstag den Chris da. Vielleicht kann der ein, zwei Sätze dazu sagen. Wir haben das gestern uns von Zully erklären lassen, was da gerade abgeht. Zully war nervös. Der so, boah, hier, 9,2, weißt du, was das bedeutet? Das ist schon groß. Nö, aber... Ja, ja, das ist schon groß. Ja, genau. Brücke zu Claude... Duett. Sagst du Duett? Er müsste eigentlich mit zwei T geschrieben werden, oder? So ist es eigentlich Französisch und heißt Duet. Ich hatte nie Französisch. Ja, du hättest, sagen wir, Cloud du hättest. Ist es der OpenAI-Dots-Klon? Ja, klar. Also auf jeden Fall. Die wollen das Gleiche damit erreichen. Dass du quasi deinen Agenten hast, der im Hintergrund weiterarbeitet, dir deine Konnektoren bedient, deine Apps steuert, dir Briefings schickt. Also, er hat seine eigene VM, seinen eigenen Browser. Das ist genau, das ist Dots. Das ist Dots, hm? Ja, aber es war ja klar, dass sie nachziehen werden. Aber, wenn ich das richtig gelesen habe, gibt es einen großen Unterschied. Duett ist im 20-Euro-Plan. Also das ist so ein bisschen der Preisangriff sozusagen. Ja, die mussten ja irgendwas anderes machen. Genau, also es reicht der ganz normale 20-Euro-Plan von Cloud, damit du das nutzen kannst. Witzig, dass wir wirklich einfach gar nicht darüber erzählen können, wie normale Cloud-Nutzung quasi funktioniert. Als ich das auch gelesen habe, ja genau. Aber das machen ja viele. Ja, wir nicht. Also der Maler und Anstrecher wahrscheinlich wird es ja darüber machen. Der wird es ja mit Cowork und sowas gelöst haben, gehe ich mal stark von aus. Ja, also mit Sicherheit. Habe ich jetzt gar nicht im Detail mit ihm zugesprochen, aber unsere Arbeitsweise ist ja komplett anders irgendwie. Deswegen, genau. Ist nochmal eine Brücke. Wir bleiben bei Claude und bei Anthropic. Weil da passiert gerade was, das fand ich einfach spannend von den Zahlen her. Da wird der Mensch gerade der Engpass, Manuel. Wäre gestern schon gesagt. Ja, also das, was ganz spannend ist an diesem Bericht, weißt du, was das ist? Das bestätigt das, was du gesagt hast. Ich habe das gelesen beim Handelsblatt hinter einer Paywall. Ich habe das Claude gegeben und habe gesagt, sag mal, dem musst du irgendwas sagen. Ja klar, das ist ja eine Studie von Claude. Ich habe sofort die ganze Studie gelesen. Das ist eh besser, als die Worts vom Handelsblatt zu lesen. Und hat dann einmal die ganze Studie auseinandergenommen. Und dort ist es halt so, dass seit August arbeiten Agenten sechsmal so viele Stunden wie Menschen. Und der Engpass ist der Mensch, also der Human in the Loop, der die Agenten immer wieder anstößt. Eigentlich könnte es noch viel mehr, viel schneller gehen. Aber 80 Prozent der Zeit warten Agenten auf menschliche Befehle und Eingaben. Ich kann das bestätigen. Ich arbeite zwar nicht bei Anthropic, aber ich würde behaupten, ich bin der Engpass in meiner Arbeit. Klar. 100%. Ja. Aber du arbeitest ja trotzdem einfach für 20 Mann. Nee, das ja, aber ich fand das so spannend, wie das schon kippt sozusagen, weißt du? Ja. Fand ich wirklich witzig. Aber ist eigentlich auch verrückt, dass wir jetzt über einen Engpass sprechen, wenn du so möchtest. Ja, es ist witzig, weil es schlägt ein. 20x, 30x produktiver und sagen, ja okay, irgendwas ist jetzt der Mensch. Also wir sind ja trotzdem 30x produktiver. Es schlägt die Brücke zu einem Thema und das ist der Hot-Take-Vorschlag aus meinem Obsidian heraus. Der wichtigste Job der Zukunft heißt nicht Prompt-Ingenieur, sondern Chef. Agenten führen braucht dieselben Fähigkeiten wie Menschen führen. Korrekt. Und dazu gab es dann so ein Beispiel von Anthropic-Mitarbeitern, der gesagt hat, es ist mittlerweile hier wie im Kindergarten. Der eine will einen Schnuller, der andere will die Windeln gewächsen, der andere will, also so übertragen. Du bist halt die ganze Zeit permanent, deine Agenten hältst du bei Laune. Und das ist, dieses Bild fand ich crazy so. Aber es ist ja die Wahrheit. Ist ja eine gute Brücke zu dem, was ich bald hier im Podcast mal so ein bisschen thematisieren werde. Ach, jetzt hast du es doch gemacht. Guck mal an. Ja, weil das war ja... Du bist ein Wurscht. Manuel, möchtest du Teaser setzen? Ja, aber das ist ja eine Vorlage einfach. Die hast du ja bewusst gesehen. Nein, wirklich nicht. Nein. Nein, wirklich nicht. Wirklich nicht. Es war, eigentlich habe ich mir selber eine Brücke gebaut. Für den Mathematiker, den ich gestern angekündigt habe. Stimmt, da hat es ja hier eine romantische... Den du dann gestern einfach mal so abgecancelt hast. Nee, der Mathematiker Tao hieß er, glaube ich, wenn ich mich nicht täusche, der gesagt hat... die Zeit der Romantik in der Mathematik ist vorbei. Und ich hätte mir den Artikel dazu nochmal durchgelesen, so ein bisschen. Ich wusste das nicht. Also es gab wohl Mathematiker, die sich so sieben Jahre auf dem Dachboden eingeschlossen haben, um so mathematisches Problem zu lösen und danach so bei Kamingesprächen erzählt haben, wie diese sieben Jahre waren und so. Ich dachte, das ist halt Game Over. Also dieses ganze Thema ist durch, sondern der Mathematiker der Zukunft ist halt nur noch damit beschäftigt, Dinge zu prüfen, die schon gelöst sind. Genau wie bei Anthropic. Es wird nicht mehr den Mathematiker geben, der sich jahrelang einschließt, um selber ein Thema zu lösen. Ja. Ganz interessanter Blickwinkel. Ja, ich verstehe. Ganz interessanter Perspektivwechsel, wie sich auf einmal so ein Job... Also ich meine, wenn du früher gesagt hast, boah, kommt ein Mathematiker, war ja erst mal vorbei so. Da wusstest du ja, der ist auf jeden Fall schlau. Ja. Oder nerdig. Und die Zeiten sind halt vorbei, meinte er. Also hat er jetzt gesagt in dem Interview. Ja, ich verstehe, was er meint. Ich verstehe auch, was er meint. Aber es ist da ja auch eine Kombination aus der Mathematiker mit KI kann nochmal wahrscheinlich andere Dinge tun. Aber es ist halt, schau worum es heute glaube ich in der Folge an mehreren Stellen geht, ist, der Mensch wird nur noch der Prüfer. In den meisten Fällen. Ja, Prüfer und ich sag mal Tippgeber. Orchestrierer, Prüfer, Impulsgeber. So was. Genau. Aber es ist halt nicht mehr der, der sieben Jahre am Dachboden einschliesst. Hätte ich übrigens keine sieben Minuten geschafft, aber ist ja egal. Genau, aber ich fand's trotzdem sehr interessant. Wir haben noch... Ich hab noch... Ich hab echt viel hier, ne? Also... Ich habe noch ein Thema, dann kannst du ballern, wenn du willst. Es ist auch nur schnell gesagt, weil ich es spannend finde, weil es voll auf mein Kerngeschäft einzahlt. Google testet Werbung im AI-Modus, gespeist aus dem Wissen, was er über dich hat, wenn du ihm Gmail, Fotos und den gesamten Workspace freigegeben hast. Das heißt, du kriegst personalisierte Werbung oder nähere Empfehlungen in AI-Overviews. Wenn du ihm freigegeben hast, sagen wir es mal so, dass er das nutzen kann. Also die Welt wird immer personalisierter. Ich finde, das macht ja schon fast gar keinen Unterschied mehr in der Treffsicherheit der Werbung. Weil wenn wir uns jetzt über Kinderwagen unterhalten, dann kriegen wir morgen einen Kinderwagen vorgeschlagen. Ist so, genau. Und das ist ja schon die treffsicherste Werbung, meiner Meinung nach. Ja, stimmt. Plus dein Suchverlauf, der ist ja eh schon... Also, aber ja. GPT 4.0 wird im Januar abgeschaltet. Also 4.0, 4.0 Mini, 4.1, 4.1 Mini werden aus der OpenAI-Schnittstelle komplett rausgeholt. Also alles, was irgendwie Da draußen noch darüber läuft, sollte angepasst werden. Sonst funktioniert es ab Januar dann nicht mehr. Beim Creator muss ich auf jeden Fall was anpassen. Spotify räumt auf. Weißt du, wie viele KI-Tracks aus den Empfehlungen rausfliegen? Oh nee, 50 Millionen. Ja. Tja. So Manuel, in Kaiserslautern. Ich musste so lachen. Sorry, das war vielleicht mal das letzte Nachrichten. Ich habe noch eine wichtige. Ja, eine. Kaiserslautern. Es macht ja bei mir viel auf, Kaiserslautern. Wirklich. Kaiserslautern baut Deutschlands größtes KI-Ampelnetz. Kaiserslautern. Ja, und ist so ein bisschen so ein Ich sag mal Testballon. Frag ich mich übrigens schon, seit ich gefühlt 10 bin, warum das Thema nicht. Wo wir morgens um 4, 7 Minuten an der Ampel stehen, obwohl kein anderes Auto von irgendwo kommt. Frag ich mich wirklich schon mein ganzes Leben. Wir haben jetzt 42 Ampeln irgendwie Ende 26 in Betrieb genommen und eine KI steuert die Autobus, Rad, Fußgänger, Ziele flüssiger Verkehr, Fahrrad. Genau, Vorrang für Rettungswagen, Busse, Warnung direkt aufs Navi und solche Sachen. Also wollen die testen. Dabei musste ich an etwas denken. Ich hatte gestern ein Gespräch mit einem Menschen, den ich neu kennengelernt habe, der eine Produktion in China hat. Der sagt, Marco, wenn du mal in China bist, da fährst du auf einer Ampel zu, da weiß jeder, du kommst. Sagt, hier kann man jetzt gut oder schlecht finden, mit Datenschutz und personenbezogenen Daten. Da ist einfach eine andere Welt so. Die Ampel weiß das Marco Morinello auf die Ampel zufällig. So ungefähr, ja. In Kaiserslautern wissen die nicht, dass Marco kommt. Aber auf jeden Fall wird da das größte KI-Netz gemacht. Sorry Manuel, du hast noch eine und dann persönliche Frage des Tages. Ich hoffe, du hast eine dabei. Nein. Mach mal dein Thema, komm. TGPC wird ja jetzt zur Werbeplattform. Und es gibt jetzt Zahlen auf jeden Fall, die ersten. Hast du das gelesen? Ja, sag mal. Ich habe viel dazu gelesen, ich weiß nicht genau. Ja, hier wurde jetzt eine... eine Zahl gedroppt, welcher Umsatz schon mit der Chachewiti-Werbeplattform generiert wurde in diesem Jahr. Kann nicht so viel sein, weil mich hat bis heute keiner angerufen. Das war nur ein Gag, weil mich hat wirklich bis heute keiner angerufen oder gemailt oder keine Ahnung was, weil ich gesagt habe, ich will als Agentur bei euch Werbepartner werden. Da hat sich bis heute keiner gemeldet. Ich hätte einfach mal 50 Millionen anklicken sollen, dann hätte sich auch mal einer gemeldet. Aber klar, ich meine, wenn deren... Dann überleg mal, die haben drei Umsatzhürden, die ich angeben muss und die höchste war 50 Millionen plus. Also gehen die ja davon aus, dass die Werbetreibenden, die da drauf gehen, Riesen-Companies sozusagen. Also mal so gesehen. Das heißt, wir müssen da ja schon von Hunderten von Millionen oder Milliarden reden. So, wenn du das mal umrechnest. Eine Milliarde in 200 Tagen. Ja, es muss ja so sein. Es ist crazy, aber... Er peilt 2,5 Milliarden für das Gesamtjahr ein. Ich meine, guck mal, die haben 1,2 Milliarden wöchentliche Nutzer aktuell. Das ist schon verrückt. Die sind halt groß. Nee, klar. Und die bauen ja dieses ganze Werbegeschäft erst auf. Also irgendwann kannst du auch als kleiner Agentur, du wirst angerufen und du sprichst mit einem KI-Bot. Die werden das komplett rasieren, 100%. Ja, genau. 100%. Also wir kommen auch ein bisschen aus einer falschen Wahrnehmung, weil wir sehr, sehr stark in dieser Anthropic Cloud Business Welt unterwegs sind. 1,2 Milliarden wöchentliche Nutzer. Das ist die halbe Welt, die das nutzt sozusagen. Das ist die gleiche Zahl. Ja, an ihn, der unsere Folge von gestern noch nicht gehört hat. Ja, 1,2 Milliarden Menschen nutzen Selbstbräuner weltweit. Nichts. Wir beide nicht. Nein. 1,2 Millionen. Das war ja der Witz. Du hattest 1,2 Milliarden. Marco hat gestern gesagt, ja, Selbstbräunermarkt 1,2 Milliarden und nicht so Menschen. 1,2 Milliarden Euro, so war's. Ja, ja, genau. Ich glaube, 1,2 Milliarden Menschen würden selbst fördern. Nein, nein, nein. Nein, nein, nein. Dann würden wir auf jeden Fall beide selbst Förder benutzen. Manuel, ähm, ist der Mensch der Flaschenhals? Ja, ja. Ich war gestern Abend tot, ne? Du warst komplett tot, ja. So hab ich dich auch noch nie gesehen. Ja, ich mein... Mag man uns einfach gestern Abend nicht mehr reden? Ich meine, du musst das mal so sehen, ich habe mir die letzten Tage mal immer angeguckt oder vielleicht schon zwei, drei Wochen. Wir haben ja jetzt nie wenig gearbeitet, aber wir hatten irgendwie immer mal eine Phase zwischendurch, wo man sagen konnte, ich bin spazieren gegangen, ich bin einkaufen gegangen, wir haben mal Billiard gespielt. Die letzten zwei, drei Wochen findet das gar nicht statt. Das heißt, inklusive Samstag, Sonntag, was ja auch noch dazu kommt, plus Umzug, plus dies, das, jenes, würde ich sagen, haben wir eine 80, 90 Stunden Woche so. Ja, kann schon sein, ja. Ich merke langsam Brainfuck. Du bist ja wirklich schon mal extremer. Ich war wirklich müde gestern Abend. Und dann kam diese Nachricht von Anthropic. Und gerade laufen so zwei Sachen. Ich glaube, man muss ein bisschen aufpassen. Das eine ist, Ich stehe ja morgens auf und denke mir so, wow, was du heute wieder machen kannst, Junge. Heute brennen die Tokens fünf, sechs Fenster auf und Vollgas, da brennt, da Strategie, da neues Board, da neues... So, alles machen, weil es geht. Und das hypt mich so sehr. Ja, ich weiß das auch. Also das ist so, ich würde am liebsten jeden Tag einen Marathon laufen, aber du kannst nicht jeden Tag einen Marathon laufen. Das geht halt nicht so. Dein Körper macht das irgendwann nicht mehr mit. Weißt du? Ja. Ja, also, ich kenne dich ja mittlerweile gut. Und Marco Marinello läuft einfach immer Marathon. Das ist aber einer zu viel. Egal, ob Kai da ist oder nicht. Das spielt gar keine Rolle. Aber das ist einer zu viel, das habe ich gestern Abend gemerkt. Das habe ich gestern Abend vom Marathon verabschiedet. Das ist eher ein persönliches Thema. Meinst du? Ja. Aber es wird noch anders. Der Tim schreibt mir das Gleiche. Ja. Ja, Tim. Ja, aber der Tim hat das noch nicht erlebt. Ich will ihm nicht zu nahe treten, Tim, aber... Nein, ich will damit sagen, ich glaube schon, dass es da draußen bei vielen jetzt den Punkt gibt, du kannst so viel tun, man muss sich selber auch mal irgendwie die Bremse geben. Ja, nimm dir das doch mal zu Herzen. Schön gesagt, Marco. Hey, an der Stelle herzlichen Glückwunsch Vita, meine Tochter wird heute 16. Happy Birthday. Oh, happy Birthday to you. Wird nicht gefeiert. Ja, da wird ja wirklich kein Zeit, weil ich muss trunken ballern. Ich muss trunken ballern. Ey, schöne Grüße an alle. Wir hören uns am morgigen Freitag. Dann geht es für mich auf die Messe nach Frankfurt. Auch wieder spannend. Hunderte von Werkstätten. Geil. Da bringe ich mit Sicherheit auch wieder neue Erkenntnisse mit. Bis dann. Ciao. Ciao.
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