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19. Oktober 2026· 25:59 min

Accenture deckelt Claude auf 29 Dollar — warum KI ohne Strategie nur Schaulaufen ist

Accenture gibt 30.000 Mitarbeitern einen Claude-Plan — und deckelt ihn offenbar auf 29 Dollar. Marco und Manuel fragen: Wer misst eigentlich den Output? Und was passiert, wenn KI plötzlich in den Boni steckt?

KI-Snack: Accenture deckelt Claude auf 29 Dollar — warum KI ohne Strategie nur Schaulaufen ist
In dieser Folge

Die Kernpunkte

  • Accenture: 30.000 Claude-Pläne und die Frage nach Strategie und Zielen
  • KI-Kennzahlen im Bonus-System (Ralph Lauren) — nur 2 % der börsennotierten Firmen machen es
  • Teslas fliegendes Auto: Der größte Marketing-Stunt der Geschichte?
  • Thalia: 2,3 Mrd. Euro Umsatz und 530 Roboter in der Zentrale
  • Google soll französischen Verlagen 80 Mio. Euro zahlen
  • YouTube kennzeichnet KI-Musik — und Marco sagt: Mir geht es nur um den Output
  • Persönliche Frage: Wofür möchtest du gebraucht werden?
Kapitel

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„Die Zukunft des Handels sieht so aus: vorne Mensch, hinten Maschine."
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Transkript

Die Zukunft des Handelns sieht so aus, vorne Mensch, hinten Maschine. Also Mensch zu Mensch ist nochmal was anderes einfach. Mir geht es nur um den Out. Ich habe glaube ich nicht dieses Bedürfnis, dass ich sage, mir ist das wichtig, dass ich gebraucht werde. So Manuel. Ich denke, ich lege mal los. 192. Ich habe am Wochenende mal so aus Spaß alle Transkripte durchforsten lassen, weil Spotify uns ja ein Rap vorschlägt für Jahresende schon aufzunehmen. Und dann hat er einfach mal so ein paar Sachen geballert. Und ja, genau ist das Wort, was wir am meisten nutzen. Über 3000 Mal, glaube ich. Genau. Genau. Nach ja, übrigens witzig, nein kommt gar nicht in der Hitliste vor, nur ja. Nur positiv. Und ich sage irgendwie 792 mal Manuel und du sagst 480 mal oder so Marco. Ganz witzig, wir dachten beide eigentlich, du sagst dreimal Marco und Manuel als erster Tag war so, ja gut, das liegt daran, weil du immer selber Marco sagst. Genau. Ich glaube nach wie vor das ist das. weil ich kann mich auch nicht daran erinnern, wann ich das letzte Mal Marco gesagt habe. Jetzt muss ich immer darauf achten, dass ich nicht hier spreche wie Cristiano Ronaldo in der dritten Person von sich selbst. Ein Cristiano Ronaldo trifft immer das Tor. Ein Marco Morinello ist immer vorbereitet auf den Podcast. So, schöne Brücke, weil Manuel hat genau kein Thema mit, aber ich musste ihn in Schutz nehmen, der kam mir eben rein und ich habe gesagt, komm Junge, ich bin fertig, lass mal loslegen, weil ich war wieder sleepless in Kölle sozusagen. Ich habe fünf richtig gute Themen dabei, meine Herren. Ja, hau raus. Du hast es gerade so angekündigt, wie es so ist. Ich habe nix, nix. Accenture? Hast du mitbekommen? Nee. Also Accenture hatte ja mal für 30.000 Mitarbeiter den Cloud-Plan gemacht. Eingestampft. Nee, nicht eingestampft, aber den Hahn zugedreht, wie man so schön sagt. Hm. Weil der eine oder andere Berater es geschafft hat, pro Monat bis zu 1.000 Euro auszugeben. Oder Dollar jetzt in dem Fall auszugeben. Ja, aber es geht über die... Es geht über die Enterprise-Lösung. Es wird jeder Token abgeschnitten. Dann ist 1.000 aber immer noch wenig. Ja gut, aber mal 30.000, jetzt hat das nicht jeder gemacht natürlich. Aber dass das der Grund ist, also dass die sagen, ja jetzt hat hier einer mal 1.000 erreicht, wir müssen das jetzt hier stoppen. Hier steht ein Berater und viele haben irgendwo zwischen 500 und 1.000 ausgegeben. Und die haben das jetzt gedeckelt. Allein deine Podcast-Analyse hätte wahrscheinlich 1.000 Euro gekostet. Ja, pass auf. Die haben das gedeckelt und daraus ergeben sich für mich zwei, drei Fragen. Die haben das gedeckelt auf 29 Dollar. Da kannst du ja nichts mitmachen. Nee. Da kannst du auch sagen. Nee. Oder? Nee, kannst du gar nicht. Das ist doch dann eher Schaulaufen, wenn du ehrlich bist. Das ist mehr als Schaulaufen, ja. Da kannst du wirklich gar nichts mitmachen. Es sei denn, ich weiß nicht, welche Modelle und ob die irgendwie nur auf Heiko gehen und dann kannst du vielleicht ein bisschen mehr machen, aber... Also die sagen, so nach der Mutter, es ist keine harte Deckelung, sondern du kannst auch mehr nutzen. Aber 29 ist erstmal so wie so die erste Hürde, die du erreichst und danach wird halt geguckt, was wofür. Und das ist für mich der zweite Grund, warum ich mit dir darüber sprechen will. Was ist denn der Output? Also wer bewertet denn den Output? Selbst wenn einer 5.000 Euro ausgegeben hat, wenn sein Output mal 10 ist, das musst du doch dagegen halten, oder nicht? Wahrscheinlich ist die Kostenposition einfach zu groß bei so vielen Leuten. Da kann dann keiner mehr aufschlüsseln und hinterfragen. Aber so musst du es doch machen, oder? Ja gut, aber wie viele Leute haben die? Ja, so 30.000 haben den Cloudplan. Ja, das ist ja geisteskrank. Das ist ja eine ganze Stadt einfach. Also Accenture ist ja auch einfach die... Ja, aber ich stell's mir sehr schwierig vor, da jetzt irgendwie nachzuhalten, wer jetzt einen guten Output hat und wer nicht. Aber das ist genau das Problem, wenn ich das so sage und wenn ich auf Accenture rumhacke, die ja wirklich groß sind und wirklich gut sind, nicht falsch verstehen. Du kannst ja nicht einfach sagen, guck mal, jeder kriegt ein Clown-Plan und läuft mal los. Du musst doch eine Strategie dahinter haben, du musst doch eine Zielerwartung dahinter haben. Du musst doch sagen, wenn ich 30.000 Menschen diesen Clown-Plan zur Verfügung stelle, da kann ich sagen, ich will einfach nur, dass sie sich damit beschäftigen. Okay? Kann ja vielleicht sogar der erste Schritt gewesen sein. Ja, aber dann kannst du ja nicht sagen, oh, jetzt hat mal einer Geld ausgegeben, jetzt bin ich wieder raus sozusagen. Das kannst du nicht machen aus meiner Sicht. Das ist Punkt Nummer eins. Punkt Nummer zwei ist, wenn du sagst, du willst irgendwas damit erreichen, dann musst du es auch nachhalten über Ziele. Das geht nicht anders. Da muss ich die festhalten und muss sagen, meine Ziele, die ich erreichen will, ist das und das. Da gibt es ja Abteilungen und keine Ahnung was, die sitzen ja nicht zu 30.000 in einem Büro. Es gibt unterschiedliche Abteilungen, unterschiedliche Jobdescriptions und so und da musst du wissen aus meiner Sicht, wer schafft was damit und was ist meine Erwartung und wie laufe ich dagegen. Ich bin bei dir, aber 30.000 Leute ist eine andere Hausnummer einfach. Plus die Geschwindigkeit von KI, plus äußere Einflüsse, plus die Erwartungen des Menschen. Die mussten vielleicht einmal gegen die Wand laufen oder einen Schnellschuss wagen, den die jetzt damit wieder zurückgenommen haben, gehe ich mal von aus. Aber es hat trotzdem, glaube ich, einen Impact gehabt auf die Leute. Also wenn jetzt 30.000 Mann zumindest schon mal wissen, was sie damit machen können, dann war es ja ein Fortschritt. Ist zu sehr aus der Distanz. Mir sind die Nachrichten, die ich in dem Kontext mit Accenture gehört habe, Julie Sweet als CEO, die gesagt hat, wir befördern nur noch Menschen und stellen nur noch Menschen ein, KI-Expertise haben, glaube ich, was oder KI-affin sind. Wir 30.000 kriegen dann Plan, mir ist das ein bisschen zu viel Tesla-like. Weißt du, was ich meine? Ein Auto kann fliegen und... Das ist schon verrückt, die Brits. Ja, ist aber Marketing. Das meine ich, und das ist auch Marketing. Das hat keinen tiefen Impact, so meine ich das. Ja, nee, nee, klar. Das ist eher mein Ding so. Genau, dann lass uns doch zwei Minuten über das fliegende Auto sprechen. Ja. Du dachtest, es wäre fake? Ich... Nee, das ist... Doch, ich hab dir das Video gezeigt mit Suli, und du hast gesagt, das ist Fake. Als du es das erste Mal gesehen hast. Dann hab ich gesagt, wenn der Spiegel drüber berichtet, ist das kein Fake. Ich dachte auch, das ist Fake, wenn ich falsch verstehe. Aber er hat gesagt, wenn der Spiegel drüber berichtet, ist es kein Fake. Ist kein Fake auf jeden Fall. Ist real. Real Shit. Hat der Elon gut gemacht. Ist für mich, ähm... der größte Marketing-Stunt der Geschichte. Ja, ist schon verrückt. Wenn du siehst, bist du gefangen gewesen im Algorithmus danach? Das hat ja jeder kopiert. Ja, Deutsche Bahn und sowas. McDonalds, Deutsche Bahn, jeder Dönermann an der Ecke. Jeder hat das kopiert, wirklich jeder hat das kopiert. Und alles zahlt ja im Impact darauf ein, dass er diesen Marketing-Stunt gemacht hat. Also ich will wirklich nicht wissen, das muss ja Milliarden von Impressions genabiert haben. Also Milliarden. Auf jeden Fall. Oder mehr. Ja. Also wirklich, hunderte von Milliarden. Ein fliegendes Auto, es sprengt ja bei jedem einfach jegliche Logik. Also direkt Aufmerksamkeit. Plus dadurch, dass alle denken, dass es KI generiert ist, hat es noch mehr Hype generiert, weil alle dachten, ja, guck mal hier. Hab ich entlarvt. So wie wir zum Beispiel. Das meine ich mit Marketing-Stunt. Ich finde, Elon Musk hat das auch gut gemacht. Oder Tesla in dem Fall. Weil selbst das Video, was sie gepostet haben, sah aus wie ein Fake-Video. Also man hätte das schon echter machen können sozusagen. Weißt du, was ich meine? Das sah so aus, als wenn das einer mit dem Handy aus dem Publikum gefilmt hätte. Das war schon echt richtig, richtig gut gemacht. Ansonsten, witzigerweise, wenn ich das so sagen darf. Wie ist das eigentlich für dich, jetzt immer auf dieses Regal zu schauen? Macht nichts mit mir. Macht genauso wenig mit mir wie der fliegende Tesla, witzigerweise. Ich hätte jetzt gedacht, du sagst, Manuel, guck mal, das Kamera muss ein bisschen weiter nach links, weil sonst ist das nicht in der Mitte und die Pflanze tötet mich. Nee, nee, gar nicht. Macht nichts mit mir. Ist okay. Ist okay. Ich habe witzigerweise festgestellt, durch diese Tesla-Aktion und auch durch dein Regal, mit mir machen nur Sachen was, die irgendwie harten Impact auf mein Daily Business haben. Deswegen ist mir der fliegende Tesla scheißegal, auf gut Deutsch gesagt. Ich finde das aus Marketing-Sicht überragend. Wirklich überragend aus Marketing-Sicht. Aber so rein inhaltlich ist das halt Bullshit. Saß da eigentlich ein Mensch drin, weiß man das? Keine Ahnung. Wahrscheinlich saß da ein Dönerspieß drin. Wahrscheinlich, ja. Einfach nur ein Sandsack. Ich habe noch einen Kontext zu Accenture oder einer Brücke zu Ralph Lauren. Die haben ihr Bonussystem verändert. Wir hatten vorher ein Nachhaltigkeits-KPI, die ist raus, jetzt ist KI drin als Boni-KPI. Sind übrigens nicht die einzigen, die die Nachhaltigkeits-KPIs rausnehmen. Was ich ganz spannend fand, also spannend, aber dann auch wiederum eine Nachfrage. Alle haben diese starken KI-Kennzahlen erreicht. Das heißt, alle haben das Maximum am Bonus erreicht. Was war denn die KPI sozusagen, weißt du? Ich weiß, also... Ja, weiß man nicht. Man weiß nicht genau, was die kennen. Wenn einfach nur die Kennzahl ist, so, hey, wir machen jetzt hier irgendwas mit KI so, dann ist klar, dass das alle erreichen. Fand ich aber trotzdem spannend, dass Companies jetzt hingehen und die Kennzahl KI in ihr Bonussystem aufnehmen. Was ich dann noch spannender fand, war, es gab Perlmeier, die haben eine Auswertung gemacht über 2.500 börsennotierte Firmen. Und davon haben... 2% KI in der Vergütung eingebaut. Das finde ich wenig. Oder? Ich frage mich gerade, also wie die das machen, KI in der Vergütung einbauen und so. Aber Bonussystem könnte ich ja bei mir auch machen. Das ist ja einfach. Du sagst einfach, jemand bekommt, ich sage jetzt mal normalerweise 100 Einheiten. Jetzt kriegt er in Zukunft nur noch 80 Einheiten. Kann 120 Einheiten bekommen. Und diese 40 Einheiten sind daran gekoppelt, dass der 3... Projekte mit KI löst, ein neues Produkt mit KI schafft, seine Daily Business effizienter gestaltet, indem er KI einsetzt, dann wertest du das gegen und am Ende des Jahres gibt es ihm 120 Einheiten statt 100. Kann man schon machen. Ich glaube sogar, dass es in dem Kontext relativ einfach ist, sozusagen. Im Accenture-Kontext? Nee, auch Ralph Lauren, wie auch immer. In diesen Kontexten, glaube ich, ist es einfach tatsächlich, ja. Also wenn ich mir jetzt selber einen Boni ausschütten würde, einen Bonus ausschütten würde, dann müsste ich mir einen guten Bonus ausschütten, weil ich ja extrem viel mit Kali verändert habe. Ja, das stimmt. Und du kannst das immer an harten Zahlen und Fakten irgendwie festmachen. Finde ich ganz gut. Die Frage ist, welche Kennzahl steht dahinter? Das ist am Ende des Tages nichts anderes wie bei Accenture. Also wie ist denn deine Strategie? Wie ist deine Kennzahl dahinter? Was willst du erreichen damit? Es gibt ja immer diese drei Hebel. Effizienz, Umsatz, Wissen. Selbst Wissen kann ja eine harte Kennzahl sein. Hey, wir wollen unser Second Brain aufbauen und wollen bis Jahresende in unserem Second Brain 427.000 Datensätze haben und gemeinsam damit arbeiten. Kann ja ein KPI sein. Ich, ja, nenn mir das schwierig vor, aber Was, die Umsetzung? Das in so große Teams reinzudrücken. Ich habe noch nie so viele Leute geführt. Ich kann es mir nicht vorstellen, dass das so einfach funktioniert, wenn du denen einfach eine neue KPI da hinsetzt. Insgesamt, glaube ich, zu kompliziert vor, glaube ich, in so einer Einheit. Du hast 100 Leute, die du führst, also nicht direkt, über ein System führst du 100 Leute. Dann hast du 10 Führungskräfte. Dann machst du mit den Führungskräften eine Bonusvereinbarung und die machen mit ihren Leuten eine Bonusvereinbarung. Jeder immer 10, so als Beispiel. Und da machst du das genau so. Du wählst am Ende des Tages, das ist mehr Shishi als alles andere. Du hast am Ende des Tages zwei KPI. Da steht dann halt, bis Jahresende hast du keine Mail mehr persönlich geschrieben, sondern nur noch mit KI geschrieben und du machst deine Dashboards, die du bislang sieben Stunden am Tag per Hand gemacht hast, machst du in Zukunft mit KI. Hast du das gelöst, kriegst du 20%. Das sind einfache Themen. Wir reden hier nicht davon, dass jeder am Tag drei neue Produkte bauen muss. Das glaube ich nicht. Nee, nee, das ist klar. Das glaube ich einfach nicht. Wir reden noch von sehr low-level Einführung KI-KPIs, glaube ich. Aber weißt du, was spannend wäre? Darüber können wir mit Chris sprechen, wenn er uns das nächste Mal besucht. Weil er ist ein Konzernmensch, der weiß, wie es in Konzernen abgeht. Und er müsste eigentlich dazu einen Take haben. Oder? Also ja, ich glaube nicht, dass die schon so weit sind, dass die irgendwie neue... Nee, das nicht, aber der wird betätigt dazu haben. Ja, wahrscheinlich, ja. Der kommt ja nächste Woche. Genau, wenn du nächste Woche kommst, sprechen wir darüber. Wir haben vor kurzem über den Buchmarkt gesprochen, ne? Buchlesen, Buchmarkt, haben wir ja gesagt. Du bist nicht so der Buchleser. Habe ich das richtig in Erinnerung gehalten? Ja, ich will es aber wieder werden, tatsächlich. Dann Buchbuch, oder? Ja, ja, Buchbuch. Kein Kindle oder sowas. Thalia hat gerade 2,3 Milliarden Euro umgesetzt. 2,3? Milliarden. Ah ja. Wächst. Hat 42 Buchhandlungen mehr als im Vorjahr. Ach krass. Und gibt Richtgas. 52? Mehr. In Deutschland? Ja, ja. Sorry, weiß ich jetzt gar nicht. Das war die gesamte Gruppe. Stand jetzt irgendwo in Deutschland. Die sind ja nicht nur... Deutschlands größter Buchhändler hat im Geschäft ja seine Plattform. Umsetzt 4,5 Prozent mehr als im Vorjahr. Online wächst um 6 Prozent, die Läden um 1,4 Prozent. Zentrale ist in Marl. Was ist das Spannende an der Zentrale in Marl? Keine Ahnung. 530 Roboter arbeiten. Ach krass. Die Bücher verpacken und... Also jetzt keine Humanoiden, denke ich, sondern einfach nur das Thema Robotik. Die haben das jetzt neu gebaut, im März 26 ist das fertig gewesen. Und ich fand dieses Zusammenspiel ganz geil eigentlich. Die wachsen offline im Buchhandel, aber machen intern, also im Lager und in der Logistik, voll auf Robotik, voll auf Automatisierung und geben Gas. Scheint ein Konzept zu sein, oder? Spannend. Fand ich auch spannend. Also habe ich jetzt nicht so viel mit KI irgendwie mitbekommen, aber... Zumindest das Thema Robotik und das Thema, ja, das Thema, wie kannst du, ich sag mal, dich auf der einen Seite komplett optimieren. Das ist ja das, was wir immer sagen, ohne auf der anderen Seite zu verlieren, was du machst. Das fand ich wirklich cool. Also die Zusammenfassung aus meinem Obsidian war dann so, die Zukunft des Handels sieht so aus, vorne Mensch, hinten Maschine. Fand ich ganz witzig so. Dann hab ich noch zwei Themen, Manuel. Wie lange sind wir dran? Ähm, 15 Minuten, glaube ich. Ja, okay. Das eine Thema ist nur eine Rechenaufgabe. Google hat jetzt gegen französische Verlage verloren wahrscheinlich. Die haben geklagt und Google soll 80 Millionen Euro zahlen. Allerdings war die Klage noch vor KI-Zeiten. Dabei ging es nur um das Nutzen der Inhalte von Verlagen für diese Teaser. Das hat noch nichts mit AI-Overviews und wir nutzen eure ganzen Inhalte zu tun. 80 Millionen verteilt auf 300. Das ist wenig. Peanuts, 200, ein paar gequetschte 1.000 Euro. Ja, nix. Nix, genau. Jetzt schmeißen die den einfach so auf den Tisch. Ein Großkunde bei uns beim Verlag hat das damals, nicht mal groß, also so ein guter Kunde im Jahr gemacht. Das war's. Da lacht sich Google drüber tot. Die andere Sache ist halt, Das übertragen irgendwie aufs deutsche Geschäft, wären knapp 400 Millionen. So wenn du das mal so Deutschland... 80 Millionen hat ein guter Kunde bei euch. Nein, nein, nein. Also wenn du 80 Millionen durch 300 teilst, bist du irgendwie bei 233.000 oder sowas. Und das hat ein mittelguter Kunde gemacht. Aber für Google ist das Peanuts. Nee, klar. Das ist den Scheiß dir egal. Hat sie in der Hosenplatte, der Kollege. Das auf Deutschland übertragen werden 400 Millionen. Damit du das im Verhältnis siehst. Aber auch das ist ja Peanuts für Google. Und es hat kaum Impact auf... Auf den Verlag. Auf das einzelne Haus, auf die einzelne Zeitung hat das kaum Impact. Nichtsdestotrotz, und das fand ich ganz spannend, das war die Klage vor KI. Ja, ja. Das ist ja die Frage, wenn es dann mal 10 geht oder mal 20 geht, weil ja die kompletten Inhalte fürs Training, das ist ja nochmal ein anderer Case. Dann kann das ja irgendwann doch relevant werden sozusagen. Dann bist du bei Milliarden, wenn die Klagen durchgehen. Aber weil wir vor kurzem darüber gesprochen haben, also was das Geschäft... Glaubst du, die Verlage gehen da drauf? Ja, die versuchen auf jeden Fall jeden Euro rauszuholen. Klar. Ich kann das auch ein bisschen nachvollziehen. Nee, klar, die haben halt, das ist ihre Expertise. Ich meine, der läuft irgendwie. Nee, nee, ich verstehe das komplett. Der Manfred holt irgendeine lokale Geschichte und die ist dann irgendwie bei Aero-Reviews. Also das kann ich schon nachvollziehen. Wie soll der Manfred finanziert werden, wenn keiner mehr den Manfred bezahlt? Nee, verstehe. Dass sie da drauf gehen, ist klar. Ich weiß nicht, wie groß Aussicht auf Erfolg ist. Und du hast halt immer diese Abhängigkeit voneinander. Weil ohne Google sind die Verlage halt auch tot. Also hast du davon auch nicht vergessen. Ja, deswegen. Also es ist halt die ganze Zeit so ein Wechselspiel, so ein bisschen. Eigentlich müssen die irgendeinen guten Deal finden einfach. Vielleicht ist das ja auch der Start dafür. Vielleicht ist es, I don't know, dafür bin ich zu wenig drin. Wäre nochmal eine spannende Frage an Philipp, wenn wir nochmal mit ihm sprechen. Ja. Letzte Meldung für heute. Bevor die persönliche Frage des Tages kommt, die ich auch dabei habe. Hast du gelesen, dass YouTube jetzt KI-Musik kennzeichnet? Die gehen auch hin, nach Spotify und so gehen die auch hin. Das habe ich übrigens die ganze Zeit als Frage im Kopf, wie viel Prozent von dem Umsatzwachstum auch durch KI generierte Bücher, Malbücher und so bei Thalia ist. Ich stand da natürlich nicht da. Aber wenn du mal, ich habe eine Zahl mitgebracht. Weil Thalia verkauft ja auch Malbücher für Kinder beispielsweise. Ja, ja, die verkaufen auch. Und die sind ja explodiert. Ja, witzigerweise, aber, also das stand dabei, das kann ich dir sagen, ein Teil des Wachstums ist auch das neue Sortiment bei Thalia. Die machen ja auch so Spiele und sowas alles. Also auch das ist ein Teil des Wachstums, nicht nur Buch. Und die kriegst du ja auch mit KI relativ schnell dann designt, entwickelt, bam, hier produziert. Wahrscheinlich schon. Aber ist ja cool. Ich, äh, zu diesem YouTube-Case habe ich eine Zahl, die jetzt keine YouTube-Zahl ist, sondern diese. Nutzt du diese? Hast du schon mal genutzt? Habe ich ganz in der Anfangszeit benutzt. Da ist mittlerweile jeder zweite Song KI. Und wenn du das mal überträgst oder zumindest ein Teil überträgst oder sowas, ja? Aber eher, also. Also egal. Wird halt überflutet. Du wirst halt überflutet, genau. Kaum einer hört es noch. Ja, du wirst halt überflutet. Ja. Ja. Nichtsdestotrotz, also ist erstmal eine Entwicklung und YouTube will dem entgegensetzen und sagen, wir kennzeichnen, dass du wie Spotify ja auch schon die Kennzeichnung macht und sowas alles. Das wird sich wahrscheinlich auch, ich bin mal gespannt, ob sich das durchsetzt, ich glaube eher nicht. Der Mensch, also Mensch zu Mensch ist nochmal was anderes einfach. Also es zeigt sich ja... Die KI-Musik durchsetzen wird, meinst du? Also ist halt auch da, der Mensch benutzt KI, um einfach mehr zu produzieren, aber es ist wahrscheinlich noch der Mensch, der es tut. Keine Ahnung, nehmen wir jetzt mal zum Beispiel dieses Du bist gut genug. Das hätte ja keine KI der Welt so rausgebracht, das Lied. Das hätte nicht funktioniert, aber es ist durch die Decke gegangen. Ich habe mir gestern wirklich in einem anderen Kontext darüber Gedanken gemacht und ich habe da insofern eine andere Perspektive drauf. Mir geht es nur um den Output. Mir ist das egal, ob das ein Mensch macht oder kein Mensch. Mir geht es nur um den Output. Den Leuten da draußen, also den meisten Menschen nicht, sage ich. Und es kommt halt immer wieder ein Du-bist-genug um die Ecke und reißt halt alles ab. Naja, also es mag ja sein. Ich finde zum Beispiel dieses Du-bist-genug schrecklich. Ja, ja, klar. Also bei mir macht das gar nichts. Nee, nee, ich weiß, was du meinst. Ich habe das jetzt auch nicht auf Dauerschläfe gehört, aber es ist halt durch die Decke gegangen einfach. Nee, absolut. Das meine ich. Absolut. Aber ich meine das auch größer. Ich meine das nicht nur auf Musik bezogen, Manuel, sondern ich meine das auf alle Themen bezogen. Mir ist das gestern nochmal klar geworden. Hatte gestern... eine rege Diskussion, wie der Umgang mit KI, also wie du die ganze Zeit mit KI sprichst und was dann der Output ist. Und ich sage dir so, wie es ist, ich habe mittlerweile... mein, ich würde noch nicht mal sagen mein LLM oder mein Cloud oder mein, sondern mein Setup sozusagen, personalisiert. Oder auch personifiziert aus meiner Sicht. Für mich ist das wirklich mittlerweile jemand, mit dem ich zusammen agiere sozusagen. Da packe ich nicht meinen Liebeskummer rein, so in Anführungszeichen, was immer alles gesagt wird, meine psychologischen Probleme, aber ich habe im Job, im Umfeld habe ich den personifiziert für mich. Und Ich habe einen ganz bestimmten Umgang damit. Und ich würde mal gerne deine Meinung dazu wissen, weil wir gestern darüber diskutiert haben. Der Kollege, mit dem ich darüber diskutiert habe, sagte, er hat einen anderen Angang. Ich nutze die KI immer. Nicht mit ganz klaren Anweisungen, sondern sage immer auch, bring mir was bei, gib mir deine Meinung, gib mir Empfehlungen, sag mir dies, sag mir das. Das will ich erreichen, hast du noch drei weitere Tipps. Und so mache ich das ja schon seit immer. Und ich kriege einen komplett anderen Output als der Kollege. Der Kollege ist eher so, guck mal, das ist deine Leitplanke und du bleibst innerhalb der Leitplanke in deiner Leitplanke und mach, du bist, also mal hart gesprochen, so. Und ich bin eher so, guck mal, ich will da hinkommen, hast du auch noch drei Ideen, hast du noch eine andere Idee, bla bla bla. Und die These ist, dass dadurch kriegen wir völlig andere Ergebnisse und zwar auch dauerhaft proaktiv andere Ergebnisse. Weil mir aufgefallen ist, dass ich in letzter Zeit super häufig irgendwo hin will und kriege noch drei gute Ideen zurückgespielt sozusagen. die ich ihn gar nicht abgefragt habe. Und ich glaube, das passiert auch nur, weil ich ihm immer wieder sage, ich will Ideen, ich brauche, mach das. Steht ja auch immer in den Chatverläufen quasi. Genau. Und deswegen habe ich das mittlerweile so für mich ein bisschen personifiziert, wenn ich das so sagen kann. Und deswegen ist es mir am Ende des Tages, Völlig egal, ob ein Song KI generiert ist oder nicht, ob ein Film KI generiert ist oder nicht, ob ein Dies KI generiert ist oder nicht. Ich habe gestern Abend zum Beispiel 10 Minuten Juventus Turin geguckt. Ich wäre froh, wenn das Roboter wären. Weil die können ja nichts. Ich glaube, jeder Gladbach-Fan mit 0 Punkten am Ende wäre gerade froh, wenn er sich das... Nein, du weißt, was ich meine. Am Ende des Tages zählt das Ergebnis so. Also bei mir zumindest. Nee, verstehe. Und dann, wenn ich ein Lied super gerne höre von Adriano Gellantano, dann liegt es daran, weil ich ihn und seinen Typ gerne höre, aber nicht, weil es ein Mensch ist per se. Verstehst du? Verstehe. Das ist so ein bisschen der Unterschied. So. Damit. Wofür möchtest du gebraucht werden, auch wenn Maschinen irgendwann alles können? Passt ja schön. Ich habe, glaube ich, nicht dieses Bedürfnis, dass ich sage, mir ist das wichtig, dass ich gebraucht werde. Weißt du, was ich meine? Mhm. Das gibt's ja Leute, die so sagen, ja, aber ich habe ja hier meine Rolle und wenn ich, das ist mir egal, so ich, also. Nee, also, nee. Da gibt's nix. So, ich mach halt einfach weiter irgendwas. So, was ist erstmal, steht dir in den Sternen, aber dieses Gebrauchsthema, das hab ich nicht so stark. Also, ja. Ja. Wenn das die Antwort darauf ist, dann... Nö, das ist ja eine offene Frage. Also, kein... Und die kommen ja auch immer spontan. Manche Fragen kann man auch nochmal nachdenken. Ja, genau. Aber ich hab auf jeden Fall nicht dieses... Geltungsdrang oder Geltungsbedürfnis, wenn das das richtige Wort dafür ist. Super. Ist jetzt wieder ein 26er geworden. Ja, ist doch gut. Wir haben angefangen im ersten Quartal mit 21 Minuten im Schnitt und sind nachher gewandert auf Mitte 20 Minuten. Auch das hat der mir gesagt. Musst du wieder kürzer werden. Nee, der sagt, bis 25 ist okay. Wir sollten nicht länger werden als 25. So sagt Mario übrigens auch. Mario, Mikros waren eingesteckt. Schöne Grüße.

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