KI-SNACK · EP #1728. Januar 2026· 20:49 min

KI ist ein Verstärker, kein Zauberstab.

KI macht den Unkreativen nicht zum Kreativen - aber Kreative explodieren

In dieser Folge

Die Kernpunkte

  • Mark Cubans Zitat über Kreativität und KI✅ Realitäts-Check: Automatisierungen bauen ist doch Arbeit✅ Von 0 auf 30 vs. von 70 auf 100 - der entscheidende Unterschied✅ Octobrew: Manuels Kaffeemarke in 30 Minuten (Logo, Video, alles KI)✅ Warum 2026 so viele Millionäre hervorbringen wird wie nie zuvor✅ KI-Tipp: Jeden Text nochmal durch KI upgraden lassen
Reinhören

Diese Folge anhören

Zum Nachlesen

Transkript

So, auf geht's in die dritte Runde an dem heutigen Sonntag. Wir nehmen ja, wie in den ersten beiden Folgen vorher schon erwähnt, jetzt heute an einem Tag vier Folgen auf. Haben jetzt 9.39 Uhr, draußen minus zwei Grad. Marco hat jetzt die Zahlen für die Smartwatches recherchiert.

Der KI-Snack. Dein doppelter Espresso KI am Morgen. Kurz, prägnant, unterhaltsam, informativ. So.

So. Ja, ich tue mir schwer dabei ein bisschen, bin ich ganz ehrlich. Ja, genau. Marco kann das nicht so ganz glauben.

Nee, ich kann das teilweise nicht ganz glauben. Und dadurch, dass Apple auch keine Zahlen offiziell veröffentlicht, sind viele Schätzzahlen und so. Aber egal, wir ballern jetzt mal so. Nagelt uns jetzt nicht auf die Zahlen fest.

Genau, nagelt uns nicht fest. Wir hatten jetzt auch wirklich nur fünf Minuten Zeit zu recherchieren. Ansonsten kann ich das auch nochmal gerne in Ruhe recherchieren. Nee, brauche ich nicht, weil es keinen Wert hat.

Also, nur mal ganz kurz. Ja, der Markt für Smartwatches, also darum geht es ja, also der Gesamtmarkt für Smartwatches, der liegt so bei 200 bis 250 Millionen aktiven Nutzern im Jahr 25, so der Gesamtmarkt. Man sagt, dass 25, so knapp 40 Millionen neue Smartwatches gekauft worden. Der Marktanteil von Apple liegt so irgendwo so bei 20 bis 25 Prozent.

Dann gibt es noch Huawei, Samsung, etc. Wenn wir jetzt mal... Da gibt es ja mittlerweile wahrscheinlich auch irgendwie so eine Smartwatch für 49 Euro oder so. Ja, genau.

Das war ja das, wo ich gesagt habe, wo ich ein bisschen unglaublich war. Aber so eine Apple Watch kann ja... Was fällt schon mit ins Smartwatch rein? Genau, so eine Apple Watch kann ja auch schon mal über 1000 Euro kosten.

Da hast du nochmal eine andere Preisstruktur dahinter. Aber nichtsdestotrotz ist das gar nicht so ein kleiner Markt am Ende des Tages. Nee, das ist groß. Was ich dann nochmal verifiziert habe, der liegt tatsächlich wohl laut Schätzung noch ein bisschen höher.

Also der Airpods-Markt, der ist eher so 20 bis 23 Milliarden groß. Und wenn die Airpods eine eigene Firma wären, wären sie tatsächlich in den Fortune 500 Unternehmen. Also von daher... Machen die ja gut.

Machen die wahrscheinlich gut. Die Marge an so einem 249 Euro Airpods liegt wahrscheinlich bei 246 Euro. Also von daher, da liegt das Geld. Wobei das eigentliche Geld liegt wahrscheinlich im Kabel, den du dann dazukaufen musst.

Und im Adapter, den du dazukaufen musst. Das nur einmal nachgereicht. Aber jetzt ja bald auch nicht mehr, weil alle sind ja USB-C. Genau, aber das Startup, wenn ich sehe, wie viel Kabel ich von Apple mit mir rumschletter.

Ja, ja, klar, aber... Das ist schon ein großer Mal. Ja, ja, ja. Nee, das auf jeden Fall.

Wir... Ich hatte ein Thema, worüber ich noch mit dir sprechen wollte. Ja, gerne. Und zwar war das ein Zitat, was ich mal wieder gesehen habe.

Und das... Aber das macht viel auf. Also es kann sein, dass wir jetzt ein bisschen länger darüber sprechen. Und zwar Mark Cuban.

Mark Cuban kennen die Sportbegeisterten als Besitzer von den Dallas Mavericks. Ja, ja. Der hat gesagt, kreative Menschen sollten KI lieben. Ja, weil...

Und jetzt kommt das Spannende. KI macht nicht unkreative Menschen zu kreativen. Aber es erlaubt kreativen Menschen einfach eine Riesenexplosion ihrer Kreativität. Und darüber habe ich nachgedacht.

Auch im Kontext von, ich probiere mal ein paar Sachen aus. Also nicht nur im Sinne der Kreativität, sondern alles, was mit dem Thema KI zu tun hat. Und ich muss sagen, ich finde, man kann so ein, zwei Aussagen, also zumindest, die ich getätigt habe, anders einordnen. Revidieren würde ich nicht sagen, aber anders einordnen.

Wir sagen ja immer so, jeder kann alles. Aber ich glaube, Mark Cuban hat recht. Du kriegst keinen Unkreativen zu einem Kreativen. Sondern die KI sorgt einfach dafür, dass der Kreative explodiert.

Der hat auf einmal einen persönlichen Assistenten, mit dem er den ganzen Tag Austausch hat. Der manche Dinge vielleicht besser weiß, andere Dinge einfach nur spiegelt. Und der Kreative explodiert. Also ein guter Schreiber wird zu einem Megaschreiber.

Klar. Aber der Unkreative wird trotzdem kreativer. Der wird ein bisschen, aber ich finde, genau das meine ich mit so anders einordnen und so. Selbst jemand, der gar nicht schreiben kann, kann natürlich auf einmal auf einem gewissen Niveau schreiben.

Aber der, der wirklich gut texten kann, der wird einfach noch viel, viel besser werden. Und jemand, der überhaupt kein grafisches Auge hat, wird jetzt auf einmal nicht zum Star-Grafiker. Aber was er hat, ist, er kann ein gewisses Level erreichen. Aber ich finde so ein Bild, vielleicht bin ich da auch zu extrem in meinen Aussagen, dieses so, ich nehme es mal als Zahl, du hast von 0 bis 100.

Du kannst von 0 bis 100, das ist so nicht. Sondern du kannst vielleicht von 0 auf 30 oder 40 gehen, aber derjenige, der bei 70 war, der kann auf einmal auf 100 gehen. Das ist eher so ein bisschen das Entscheidende. Und zwar in allen Bereichen.

Wieso sage ich das? Ich nenne einfach mal das Beispiel von gestern. Das ist ein selbstkritisches Beispiel. Und damit will ich da draußen keinem sagen, er soll nicht alles versuchen und testen.

Bitte, macht das. Aber ich habe mich gestern hingesetzt und habe mir selber mal ein paar Videos angeguckt zur Automatisierung, zu N8N, zu Make und zu diversen anderen Themen. Ich habe mir vieles, vieles nochmal gestern angeguckt. Und dieses so, du hast gar keine Phase, du machst ein YouTube-Video an und hast danach die Phase von den KI-Göttern.

So einfach ist es nicht. Also da gibt es schon relativ schnell, wenn du dir YouTube-Videos anguckst, kommen dann viele Begrifflichkeiten und so, wo du sagst, okay, muss ich nochmal stoppen, muss ich nochmal nachgucken, muss ich nachmachen, muss ich dies, muss ich das, muss ich jenes. Ich glaube, ich will es einfach nur nochmal in einem Realitätscheck sagen. Wenn wir immer sagen, Manuel hat sich das alles selber beigebracht am Anfang.

Ja, aber Manuel hat 24-7 nichts anderes gemacht. Du hast selber mal gesagt, Videos angeguckt, nachgemacht, Stopp gedrückt, nachgemacht, nachrecherchiert, wieder Video geguckt. Das war eine sehr intensive Zeit. Also ich glaube, es gibt einfache Sachen.

Das möchte ich nochmal jedem mit auf den Weg geben. Es gibt einfache Sachen. Bau deine Website in Lovable mit einfachen Prompts. Das kriegst du hin sozusagen.

Bau dir einen Assistenten in Gemini, mit dem du über Themen reden kannst, was du willst. Das ist einfach. Und man muss dazu sagen, durch das Studium habe ich ja auch nochmal so eine Grundbasis IT mitbekommen, sodass dann der JSON-Code für mich nicht mehr komplett... Genau, aber das war so bei mir gestern so ein Aha-Moment im Negativen, sag ich mal.

Als ich mir angeguckt habe, wie ich dann in der N8N die Automatisierung baue. Und er sagte dann, ja und dann kopierst du hier den Webhook und bla, dann kommt der JSON-Code. Dann dachte ich mir, okay, ich folge dem jetzt noch ein bisschen, weil ich selbst in der Thematik drin bin. Aber wir tun ja auch immer so, als wenn jeder da draußen immer einfach eine Automatisierung bauen könnte.

Das ist schon dann nochmal Arbeit so. Aber er könnte es ja trotzdem. Er könnte es trotzdem. Aber ich will mal so ein bisschen relativieren.

Ja, den Leuten halt nur klar machen, wenn du das machen willst, dann musst du schon Zeit reinstecken. Ja, das ist nicht, ich gucke mir ein YouTube-Video an. Das ist... Es kommt wirklich auf die Automatisierung an, aber...

Also es ist einfach ein bisschen... Klar, aber das ist ja... Das ist schon mehr Arbeit, mehr mit Beschäftigung. Du musst dir das immer wieder geben.

Nein, das auf jeden Fall. Ich wollte... Nochmal, ich will es nicht revidieren, aber ich will es nochmal anders einordnen, auch nach meinem Tag gestern. Ja, ich habe hier alles ist möglich auf meinem Abend tätowiert so.

Und ich glaube auch daran, dass alles möglich ist, sowohl im Warenleben als auch mit KI. Aber es ist dann oftmals durchaus mehr Arbeit. Weil wir sagen häufig, ja, das hat fünf Minuten gedauert, das hat zehn Minuten gedauert. Wenn ich jetzt sage, ich will mich mit dem Thema Automatisierungen und wirklich mal komplexere Themen beschäftigen, dann ist das auch Arbeit.

Da musst du da wirklich Zeit und Arbeit investieren. Und wir reden eher von Wochen als von Tagen oder Stunden. Genau. Wenn es nicht so wäre, dann müssten wir uns auch ein anderes Geschäftsmodell für unsere Firma suchen.

Nein, nein, genau. Aber ich wollte das schon nochmal einordnen, weil ich glaube, die letzten Folgen waren wir häufig so, ey, macht, du kannst alles machen. Ja, ich weiß, was du machst. Nee, man muss sich damit beschäftigen.

Man muss sich damit schon sehr beschäftigen. Viele Videos gucken, viel lernen. Das ist schon... Ja, ja, klar, es ist Arbeit.

Aber das war mir vorher schon klar. Genau, aber da spricht ja auch nochmal dafür, also nochmal auf Mark Cuban einzuzahlen so. Wenn du ein gewisses Grundverständnis mitbringst, wenn du schon gut in dem Thema bist, dann explodierst du ja einfach. Ja, ja, ganz genau.

Dann explodierst du in den Themen. Und ja, ich, der vielleicht in manchen Themen eher so auf dem Niveau eines Analphabeten war, kann mir vieles dann aneignen, aber werde wahrscheinlich kein Manuel. Genau, ich hatte noch ein Beispiel zu dem, du kannst aus einem Unkreativen keinen Kreativen machen. Ich hatte gestern am Samstag, wo wir dann auch gearbeitet haben, so einen kreativen Moment für meine Verhältnisse, weil ich bin, ich würde von mir behaupten, dass ich kein kreativer Mensch bin.

Also ich habe das einfach nicht. Ich hatte dann aber so die Idee, dass wir, weil wir sind doppelter Espresso KI am Morgen und trinken viel Kaffee, wir zelebrieren das. Vielleicht machen wir so unseren eigenen Kaffee. Also nicht jetzt faktisch, wir machen unsere eigenen Bohnen, aber mal gucken, was daraus entsteht.

Und hatte dann so ein bisschen die Idee, wie könnte denn so ein Octopus-Kaffee abgeleitet auf uns, und wie könnte der aussehen? Und war dann auch so ein bisschen meine Idee, dass man dann, wenn man dann, keine Ahnung, wir machen einen Social-Media-Kanal dafür, automatisiert erstellen wir Creator, die das Produkt dann mit UGC-Content bewerben und vorstellen und bla bla bla. Und meine Idee war, wenn wir dann irgendwann sagen, also wir gehen schon mit der Nachricht raus, bei 30.000 Abonnenten oder was auch immer, nehmen wir das Thema ernst und produzieren, also machen diesen Kaffee. Und dabei ist dann rausgekommen, ich habe das Logo genommen von uns, habe dann mit Claude geschrieben, wie könnte der Name sein und bla bla.

Habe dann Octobrew ist der Name geworden, den ich am besten fand. Es gab noch Tenta-Kaffee zum Beispiel. Der war so ein bisschen, du kannst auch nicht Kaffee, glaube ich, mit in deinen Namen nehmen. Deswegen fand ich Octobrew ganz cool.

Und dann der Subtitle ist dann Acht Arme, Acht Geschmacksnoten. Fand ich ganz okay für meine Verhältnisse. Da hätte jetzt ein Kreativer wie du es bist wahrscheinlich noch mehr rausgeholt. Aber das so als Beispiel zu, du kannst aus einem Unkreativen keinen Kreativen machen.

Nee, kannst du nicht. Aber du wirst auf jeden Fall ein gutes Stück kreativer. Und ja. Das ist aber ein schönes, ist vielleicht ein schönes Beispiel.

Ich würde jetzt nicht sagen, dass das Ergebnis von dir mein Startschuss gewesen wäre. Das würde ich nicht sagen. Aber ich hätte wahrscheinlich weitergemacht an der Stelle. Den Namen finde ich ganz cool.

Ich hatte ja auch das Logo gesehen und so. Ich kann das jetzt auch hier mal in der Folge einblenden. Für die Leute, die unser Video, also in dem Videopodcast gucken. Ich blende jetzt einmal das Bild ein, weil ich habe dann auch so eine Kaffeedose erstellt.

Weil ich finde quasi die Tüten gut. Ich weiß jetzt nicht, ich bin jetzt nicht in der Kaffeebranche. Warum die Tüte und da sind ja auch so ein paar Löcher, damit der atmen kann und so. Das ist ja Sinn hinter.

Ich finde halt diese Dosen geiler, die wir jetzt hier oben zum Beispiel stehen haben. Aber wahrscheinlich kannst du den damit nicht verkaufen. Also wir kennen das Business nicht so. Noch nicht.

Noch nicht, ja. Deswegen habe ich halt eine Dose erstellt. Ich blende jetzt quasi mal die Dose ein mit unserem Logo dann direkt da drauf. Und dann habe ich daraus ein Video gemacht, wie dann zwei Frauen im Café sitzen, Kaffee trinken.

Und auf den Tasten ist dann auch das Octobrew-Logo. Da gibt es dann noch ein Video, wo Kaffee eingeschüttet wird. Alles KI generiert. Habe ich, glaube ich, eine halbe Stunde für gebraucht.

Ja. Lende ich jetzt einfach mal ein und jetzt gerne. Ja, jetzt habe ich mehrere Takes dazu. Und ich glaube, das wird dann schon die Folge.

Aber das machen wir jetzt einfach mal so. Also Take Nummer eins. Ich glaube, dass du im Bereich Kreativität und Kreation sind erstens die Tools schon sehr, sehr weit. Und du kommst an einen Punkt, der schon gut ist mit weniger Know-how.

Als jetzt in dem Bereich, wo ich eben darüber gesprochen habe, in diesem technischen Bereich. Ja, ja, klar. Da brauchst du nochmal einen anderen Hebel für. Das liegt wahrscheinlich daran, weißt du, auch schon vor KI dachte ja jeder, er kann Marketing und über Marketing sprechen.

Da hat ja jeder irgendwie so eine Meinung zu. Ja, guter Punkt, ja. Ja, so. Deswegen, da bist du schneller an einem Punkt, der schon gut ist.

Auf jeden Fall. Das ist das eine. Und die Sachen sind ja gut. Trotzdem wäre jetzt zum Beispiel das und deswegen finde ich das so super.

An dem Punkt, wo du gekommen bist, wäre für mich vielleicht 70 Prozent gewesen. Und ich hätte weitergespielt. Ich weiß gar nicht, ob ich auf 100 Prozent gekommen bin, weil es gibt auch noch viel kreativere Menschen als mich. Klar.

Aber ich wäre vielleicht auf 80 oder 90 Prozent gekommen. Ja. Und das ist ja ein schönes Beispiel genau dafür. Aber was halt auch noch viel, viel wichtiger ist.

Und das ist die eigentliche Erkenntnis. Ich glaube, ich habe das in einer der letzten Folgen, ich weiß jetzt nicht, wie lange es her ist, weil wir heute so viel aufgenommen haben. Da habe ich ja im Prinzip genau das gesagt. Du kannst heute in einem halben Tag deine Firma bauen.

Ja, das darf man ja nicht vergessen, weil das, was du eigentlich brauchst oder wo du eigentlich herkommst, und davon gibt es ja viele, ist, jemand hat einen guten Kontakt oder Phase, wie er Kaffee bekommt. Oder Kaffee produziert oder anbaut oder wie auch immer. Da kommt es ja eigentlich her. Der hat nur gar keine Phase.

Wie sieht ein Logo aus? Wie sieht die Pressemitteilung aus? Wie sieht die Subline aus? Wie sieht die Headline aus?

Wie baue ich meinen Social Media Kanal? Wie baue ich einen Shop? Wie mache ich dies? Wie mache ich das?

Das Thema löst er heute in zwei Stunden. Das können wir einfach mal dazu sagen. Und das Thema war ja früher, ich rufe eine Agentur an und die nimmt alleine für CI und CD schon irgendwie 5000 Euro. Du hast es ja...

Und das Thema ist durch. Du hast es... Also ich schieße mir gerade wirklich in den eigenen Kopf, weil ich ja eine Agentur habe. Ja.

Ich habe ja früher 5000 Euro dafür genommen, um genau das zu entwickeln und das kannst du heutzutage nicht mehr tun. Also zumindest nicht bei den Themen sozusagen. Das ist halt viel schneller. Es geht ganz anders.

Ja. Wenn jetzt eine große Company zu dir kommt und sagt, wir wollen das und das hier aufsetzen und so, dann ist das alles noch okay. Ja. Und wir haben Menschen...

Das glaube ich auch wirklich... Ich will das an der Stelle einmal sagen. Ich glaube wirklich, dass viele Companies auch heute noch eine gute Marketingagentur brauchen. Das ist wirklich essentiell.

Weil was du noch nicht machen kannst, ist ein geiles Imagevideo zu machen, was über drei Minuten geht. Also dafür brauchst du jemanden, der das kann. Du musst auch heute noch produzieren vor Ort und coole Interviews führen. Das musst du auch heute noch machen.

Du musst auch heute noch Menschen haben, die mit einer Adobe Suite richtig gut umgehen können, um am Ende des Tages Druckdateien zu machen, die auf 18 Eitelplakaten richtig cool aussehen. Und du brauchst auch heute noch Menschen, die von 70% auf 100% gehen, damit es richtig gut ist. Aber um eine Idee zu validieren oder zu sagen, hey, weißt du was, ich nehme jetzt mal 500 Euro in die Hand und nach 500 Euro weiß ich, ob diese Idee funktioniert oder nicht. Und davon gibt es ja ganz viele.

Das eine ist der Kaffee, das andere... Weiß ich nicht, es gibt tausend Ideen. Da sitzt jetzt einer und sagt sich so, eigentlich habe ich einen Zugang zu etwas oder ein Know-how zu einem Thema, das würde ich super gerne mal umsetzen. Und der hätte früher einfach, wäre der an vielen Themen gescheitert.

Weiß ich, ich sage jetzt mal Produktion, Lagerhaltung, Marketing, Vertrieb, all das. So und du kannst Lagerhaltung, Fulfillment kannst du heute extern einkaufen, musst du gar nichts mehr für machen. Du brauchst einen Produzenten und sagst zu dem Produzenten, ich mache für dich Marketing. Marketing, haben wir gerade gesagt, ist innerhalb von zwei Stunden gelöst.

Vertrieb kannst du letztendlich KI-unterstützend auch alles machen. Halber Tag, go for it. Und nach drei Tagen kannst du dir vielleicht sagen, nee, funktioniert nicht. Oder nach drei Wochen oder nach drei Monaten, spielt keine Rolle.

Aber weißt du, was entscheidend ist? Du hast keine 30.000 Euro rausgegeben. Genau. Du hast es letztens auf der Rückfahrt aus München, wo wir fünf Stunden im Auto saßen und länger darüber gesprochen haben, wie Unternehmertum damals war und wie es heute ist.

Du hast halt nicht mehr diese riesen Eintrittsbarrieren. Je nachdem, was du machen möchtest logischerweise. Aber damals war es halt okay, wenn du das machen willst, dann brauchst du erst mal mindestens 20, 30.000 Euro. Ja, ich, ey, weil, wo kommen Monopole her so, ne?

Also Monopole kommen aus hohen Eintrittsbarrieren. Wenn du früher Nachrichten distribuieren wolltest, brauchst du eine Druckmaschine. Und die hat Millionen gekostet. Ja, ja, ganz genau.

Du konntest nicht einfach sagen, ich meine, es ist eine Tageszeitung oder wie wir den Publisher. Ja, ja, ja. Das konntest du nicht sagen. Du brauchst eine Druckmaschine, du brauchst Vertrieb.

Und das waren Riesenthemen. Wir haben immer über Millionen Euro gesprochen. Und du kannst es auch kleiner machen. Also man musste es früher, wenn du gesagt hast, ich meine, ich habe 2005 Kölsche Jek T-Shirts verkauft, wo wir beim Kölschen Thema sind.

Da konntest du nicht sagen, weißt du was, wir haben da das Full Filmen und da das. Wir machen jetzt nur mal Logo. Ne, wir mussten erst mal 1.000 T-Shirts kaufen. Ja, ja.

Das kann man sagen, okay, war kein Rieseninvestor oder so. Ja, aber es waren 3.000 Euro. Da musst du eine Website bauen, musst dies, das, jedes Mal. Brauchst du 5.000 Euro.

Mal als Beispiel. Heutzutage würde der gesamte Prozess wahrscheinlich mit, weiß ich nicht, 500 Euro gehen, wenn überhaupt. Und das ist schon, diese Rieseneintrittsbarrieren gibt es nicht. Ich meine, deswegen sagt ja auch jeder, 20, 26 wird so viele Millionäre hervorbringen wie nie zuvor, weil du kannst einfach jede Idee umsetzen oder versuchen umzusetzen.

Ja, ganz genau. Also auch wieder ein kleiner KI-Tipp des Tages. Ich weiß gar nicht, ob der bei jedem immer so deutlich rüberkommt, wie wir das auch sagen. Ich würde jeden Text, jeden Text, den ich fertig geschrieben habe, immer nochmal von der KI analysieren lassen, neu schreiben lassen oder mir vier Varianten davon geben lassen.

Immer. Ich spiele gar keine Rolle, welcher Text das ist. Meine Erfahrung ist, und das sind wirklich zwei wichtige Learnings, erstens, leider sind oft irgendeine Variante von ihm ist besser. Oder manche Bausteine davon kannst du auf jeden Fall verwenden, um deine Variante noch zu upgraden.

Nutzt wirklich das KI-Tool eurer Wahl, Gemini oder ChetGPT spielt keine Rolle oder Claude, als Sparrings-Partner für euer fertiges Ergebnis. Weil dieses Ergebnis wird immer besser, wenn du es nochmal einmal im KI-Tool deiner Wahl reinkopierst und sagst, mach mir vier Varianten daraus. Gerne auch mal. Und das ist vielleicht auch ein Minitipp.

Du brauchst ihn ja nur zu sagen, mach mir eine seriöse, eine formelle, eine etwas lautere Variante davon, eine kürzere, eine längere. Und daraus kommt immer was. Und das ist auf jeden Fall nochmal ein KI-Tipp des Tages, der sehr klein ist, der dir aber am Ende des Tages immer ein paar Prozent mehr gibt und dich upgradet. Und man muss dazu sagen, Marco kann wirklich sehr gut Texte schreiben.

Ja, aber ich bin nie besser. Das muss man ja mal sagen. Ich bin nie so gut wie zumindest das Zusammenspiel zwischen menschlicher Intelligenz und künstlicher Intelligenz. Und jetzt kommt, das ist schön, dass du das sagst.

Sorry, den Satz muss ich noch sagen, damit der KI-Tipp, der wird ja ein bisschen länger, aber der ist wirklich wichtig. Ich lerne daraus und werde besser. Ganz genau. Ich meine, wie lange hast du ein eigenes Newsletter geschrieben?

Vier Jahre. So, ich habe vier Jahre einen eigenen Newsletter geschrieben, also mit Charles zusammen, einen eigenen Newsletter geschrieben, nicht ich alleine, sondern mit Charles zusammen. Da war jedes Wort handgeschrieben. Ich habe eine journalistische Ausbildung, ich bin ausgebildeter Redakteur und schreibe ja auch wirklich gerne.

Also ich liebe es zu schreiben. Als wir uns kennengelernt haben, mit das Erste, glaube ich, was ich dir gesagt habe, wo ich deine Texte gelesen habe, war ich so, okay, das macht wirklich Spaß, deine Texte zu lesen. Ja, genau, weil ich auch wirklich gerne schreibe. Und trotzdem hat das Zusammenspiel mit KI mich besser gemacht.

Also ich schreibe jetzt besser ohne KI, weil ich jeden Text mit KI nochmal upgrade. Vielleicht ist das auf den Punkt gebracht, der KI-Team. Und wenn da draußen ein, jetzt bin ich keine Edelfeder, sorry für die Jungs, die mich schon länger kennen, da draußen und mir zuhören, ich bin keine Edelfeder, aber ich kann vielleicht besser schreiben als der Durchschnitt sozusagen. Und den Durchschnitt wird das ja mega upgraden.

Klar. Also ich werde wahnsinnig, immer noch wahnsinnig, wenn ich Mails von Media-Beratern bekomme, die einfach eine Vollkatastrophe sind. Ja. Das macht mich wahnsinnig.

Verständlich. Nimm diesen Text, kopier ihn in das KI-Tool deiner Wahl und sag einfach, mach mir vier Varianten ohne Rechtschreibfehler und baller die raus. Also, das ist nochmal abschließend der KI-Tipp des Tages. Schönen Mittwoch wünschen wir euch.

Mittwoch, ja. Wir sehen uns morgen nochmal wieder, wir nehmen jetzt die letzte Folge auf oder hören uns morgen nochmal wieder, nehmen die letzte Folge auf und dann war es das für heute. Sehr gut. Jeden Morgen frisch.

Weniger reden, mehr machen.

Weiterhören

Weitere Folgen