Start / Alle Folgen / 10 Podcast-Folgen in 10 Minute
20. Juli 2026· 21:25 min

10 Podcast-Folgen in 10 Minuten mit Claude vorbereitet

Summer Special, Folge 1: Marco liegt in Italien in der Sonne — trotzdem läuft jeden Tag eine neue Folge. Wie das geht? Manuel hat 10 Episoden komplett mit KI vorbereitet, Marco hat „KI plus ME" gemacht. In dieser Folge zeigen wir ehrlich, wie wir arbeiten und blicken zurück auf Manuels Weg vom Rewe-Azubi zur eigenen KI-Firma — bei jeder Station mit der einen Frage: Wie viel Prozent davon würde KI heute übernehmen?

KI-Snack: 10 Podcast-Folgen in 10 Minuten mit Claude vorbereitet
In dieser Folge

Die Kernpunkte

  • Wie wir 10 Summer-Special-Folgen mit Obsidian, Claude und einem sauberen Briefing vorbereitet haben
  • „Komplett KI" vs. „KI plus ME" — welcher Weg der bessere ist
  • Warum die eigene Datengrundlage aus Content per Knopfdruck macht
  • Manuels Lebenslauf: Rewe-Ausbildung, Wirtschaftspsychologie, eigene Personalvermittlung
  • Buchhaltung, SPSS, Kaltakquise — welche Tätigkeiten heute fast vollständig automatisierbar sind
  • Wie man ein Studium mit KI und Claude Code komplett neu aufsetzen würde
Wenn du deine Grundlage geschaffen hast, dann ist es halt ein Knopfdruck. Und so sollte man jedes Projekt in Zukunft angehen."
Reinhören

Diese Folge anhören

Zum Nachlesen

Transkript

Genau, hab dann nach dem Abitur relativ planlos eigentlich, muss man sagen, eine Ausbildung angefangen. Bei mir war es komplett KI, also wirklich komplett KI. Wenn du jetzt mit deinem Kopf von heute in diese Abteilung von damals reingehen würdest, könnte die KI wie viel Prozent davon lösen? Ja komm, schieß! Ja, lass uns loslegen. Was soll ich sagen? Erste Folge in unserem Summer Special. Ich freue mich riesig. Lass uns loslegen. Ich freue mich riesig auf die nächsten zwei Wochen, weil während ihr das hört, bin ich gerade im Urlaub. Meine Vorbereitung für diese Folge hat Manuel quasi symbolhaft Zerknügelt? Zerknügelt. Kennst du noch Paper Toss? Sagt dir das noch was? Nein. Das war so ein Handyspiel. Da musstest du immer so einen Mülleimer treffen mit so einem Papierknäuel. Und dann musstest du um die Ecke. Und dann war immer so ein Ventilator. Kennst du das wirklich nicht mehr, Paper Toss? Nee. Ach, früher stundenlang. Ach so, Paper Toss. Ja, kennst du das noch? Wurde immer diese, ja, so. So hast du das ungefähr gemacht. Das stimmt nicht. Mit meiner Vorbereitung. Und dann habe ich gesagt, weißt du was, Manuel? Ich sage das jetzt mal so, dann leck mich am Arsch, dann mach dein Ding und jetzt sitze ich hier. Komplett unvorbereitet für zehn Folgen. Eingeschnappt. Vor allem, er sagt Vorbereitung. Er hat einfach einmal was bei Claude reingeschrieben. Und eine HTML bekommen. Genau das gleiche habe ich auch getan, aber habe halt auf deine Vorbereitung aufgebaut. Deswegen, ich habe sie nicht zerknüllt, sondern ich habe sie einfach einmal gestreichelt und so ein bisschen, weißt du, ein Herz drauf gemalt. Sagen wir so, Mann. It's up to you. Du hast das Wort. Du kannst loslegen. Ich erkläre noch in 30 Sekunden den Plan für die nächsten zwei Wochen. Erklär doch erstmal deinen Plan, den du hattest. Und dann erkläre ich meinen Plan. Und dann können die Leute ja einfach selber entscheiden. Du hast das ja richtigerweise gesagt. Ich hatte ja gar keinen Plan, sondern dir... Ich glaube ganz fest, ich glaube ganz fest daran, dass es wichtig ist, konstant dabei zu bleiben. Deswegen habe ich gesagt, lass uns keine zwei Wochen Pause machen. Da kommen wir ja her. Da kommt jeden Tag eine Folge oder vielleicht eine lange Folge. Das war so ein bisschen die Entscheidungsgrundlage. Dann... Bei mir habe ich Obsidian geöffnet und habe Claudian in Obsidian gesagt, du hast alle Transkripte der letzten sechs Monate, du hast meine Präsentationen, die ich halte, wenn ich irgendwo eine Keynote halte, du kennst die Themen aus den Clippings. Mach jetzt mal einen Plan. Mach mal einen Plan für 10 Folgen nach 15 Minuten. Und dann ist er natürlich hingegangen, weil mein Briefing natürlich so war. Und hat Themenschwerpunkte aus den letzten Monaten genommen. Und hat darauf aufbauend Folge für Folge gemacht, mit ein paar Hooks, die er uns gegeben hat. Das habe ich dir zugesendet. Dann hast du gesagt, das ist ja eigentlich nur eine Wiederholung, wenn du ehrlich bist, Marco. Genau. Und dann habe ich gesagt, weißt du was, Junge, dann mach es selber. Dann zeig mal, was du kannst. Und dann bist du hingegangen, hast meine Vorlage genommen, hast die in Obsidian reingepackt wahrscheinlich? Nein, ich habe es einfach nur aus meinem Obsidian heraus, habe gesagt... Achso, meine Vorlage hast du gar nicht... Ne, die habe ich wirklich in den Müll geworfen. Wie ist das? Finde ich gut. Ne, die habe ich da nicht reingeladen. Marco hat die Gruppe verlassen. Ich habe auf Serien einfach nur gesagt, guck mal, wir haben ein Summer-Special, Markus zwei Wochen im Urlaub, guck dir die Transkripte an, die du hast. Und dann habe ich ihm schon gesagt, wir wollen auch ein bisschen über die persönliche Entwicklung sprechen, wo wir herkommen und so, also ein bisschen mehr persönliche Note reingehen. schon mal mit in den Prompt gegeben und dann hat er mir so ein, zwei Fragen gestellt. Dann hat er mir erst zehn, zwölf Folgen gegeben, dann habe ich aber auch vier davon jetzt eben wieder rausgeschmissen, wieder geändert und ihm selber gesagt, was da nun vorkommen soll. Dann alle Folgen nochmal in eine Reihenfolge gebracht, die sinnvoll ist. Dann hat er mir für jede Folge einen Cliffhanger am Ende gegeben, der dann wieder auf die nächste... Also, genau, ich habe dreimal quasi reingepromptet, wenn man so möchte. und hatte dadurch, dass wir es ja auch schon angekündigt haben, gesagt, dass wir ein bisschen mehr so persönliche Note rein, also mehr über uns sprechen. Ich finde das gut, ja. Also was ich vor allen Dingen gut finde, auch wenn das jetzt in dem Fall subtiler ist, unsere Zuhörerinnen und Zuhörer verstehen, wie wir arbeiten. Keiner von uns hat sich hingesetzt und eigene Gedanken gemacht. Ja, also danach schon. Ja, aber nicht. KI plus EMI. Bei dir war es nur KI. Bei mir war es komplett KI. Bei dir war es KI plus EMI. Es scheint immer noch der bessere Weg zu sein. Aber mir geht es darum... Wenn du deine Vorbereitung gemacht hast, alle Transkripte drin hast und er viel über dich weiß, über dich persönlich weiß, über das, was du tagtäglich machst und sowas, dann ist es halt ein Knopfdruck. Jetzt bei dir war es dann halt... Also ich hätte das einfach zu 100% genommen und gesagt, lass uns machen. Bei dir, du hast irgendwie 80% rausgekommen, hast MI reingeballert. Ist ja egal. Nichtsdestotrotz... Und ich hoffe, dass man nach zehn Folgen sagen kann, hey komm, das war aber cool, was die Jungs gemacht haben in ihrem Summer Special, dann hat die Vorbereitungszeit zehn Minuten gedauert. Ja. Darauf kommt es an. Und so sollte man aus unserer Sicht ja jedes Projekt in Zukunft angehen, wenn man die Grundlage geschaffen hat. Das ist ja das Entscheidende. So, und jetzt bin ich aber sehr gespannt, weil ich habe es wirklich nur gescannt und habe gesagt, weißt du was, Marco, du gehst kalt rein. Der Manuel, der moderiert jetzt zehn Sendungen durch und du gehst da kalt rein und hast wie immer zu, irgendwas hast du ja immer zu sagen. Ich fand deinen Entwurf eigentlich doch ganz gut. So, komm, wir wollen inhaltlich sein. Leg los, Junge. Erste Folge. Genau, also die ersten beiden Folgen drehen sich so ein bisschen, oder die ersten drei Folgen drehen sich ein bisschen mehr so über die Entstehung, Entwicklung, wie wir darauf gekommen sind, wie wir uns kennengelernt haben. Wir müssen jetzt nur einmal schon mal kurz überlegen, wir haben jetzt schon fünf Minuten oder sowas gequatscht. Wir könnten jetzt theoretisch auch sagen, wir sprechen jetzt in dieser Folge nur einfach über, ich sag jetzt mal, die Lebensläufe von uns beiden. Dann in der nächsten Folge gehen wir quasi genau darauf ein, dass wir sagen, wir haben uns kennengelernt. Und die dritte Folge ist quasi dann die Idee, okay, warum haben wir alles auf KI gewettet? Ich glaube, das ist eigentlich eine ganz gute Reihenfolge. Du, das ist dein roter Faden. Ach so. Also wir können das sehr gerne so machen. Genau, deswegen. Mein Wunsch für unsere Zuhörer und Zuhörerinnen wäre nur, dass wir immer so irgendwo noch so einen guten KI-Tag drin hätten. Also auch wenn wir sehr persönlich sind und das natürlich irgendwie auch alles auf KI einzahlt, aber so irgendwie einen ganz guten KI-Tag. Aber das kriegen wir hin, weil wir überall einen guten KI-Tag haben. Wir können ja vielleicht jetzt als spontane Idee, während wir jetzt beide über unsere Vergangenheit sprechen, kann man ja immer so überlegen, okay, das wäre ja mit KI so und so und so in die Richtung vielleicht. Sehr gerne. Ich meine bei dir, du hast ja in vielen Folgen schon über deine Vergangenheit, DuMont und Medienhäuser und sowas gesprochen. Fang an. Fang du an. Ja, ich kann gerne anfangen. Und dann würden wir in der nächsten Folge so ein bisschen darauf eingehen, wie wir uns kennengelernt haben. Aber ja, kurz zu Meinem Lebenslauf? Ich habe nach dem Abitur... Was hast du für ein Abi gemacht? Ich habe ein nicht so gutes Abi gemacht. Also 3.3, aber war jetzt auch nicht so hinterher, dass ich gesagt habe, das muss gut werden. Sondern ich wollte eigentlich einfach durchkommen. Ohne Nachprüfung. Und habe ich auch geschafft. Mit Physik mündlich im Abi. Mit einer 5. Weil ich alle Versuche gelernt habe, die man vorführen muss, außer den einen, der dann auch dran kam, also der Klassiker. Aber ich hab's geschafft. Habe dann aber... Physik habe ich als allererstes Fach in meinem ganzen Leben abgewählt. Ich fand's schon echt immer interessant. Wir hatten aber auch einen sehr coolen Physiklehrer. Also es ist immer so ein bisschen... Wenn der Lehrer cool ist, dann ist das Fach dementsprechend auch ein bisschen interessanter. Genau, habe dann nach dem Abitur relativ planlos eigentlich, muss man sagen, eine Ausbildung angefangen bei REWE in der REWE West Zentrale. in Hürth und habe da schon sehr sehr viele Einblicke bekommen, also in einem größeren Konzern. Kriegte ja wirklich Einblicke in jede Abteilung. Ich war im Vertrieb, im Einkauf, in der Buchhaltung, im Lager, im Markt, überall. Es war eigentlich interessant, war auch eine coole Zeit. Was war die schlimmste Station? Die schlimmste Situation war mit ganz, ganz großem Abstand die Buchhaltung. Schöne Grüße an Sabine. Also wirklich mit sehr, sehr großem Abstand. Aber das lag, also klar, die Tätigkeit an sich hat mich wahnsinnig gemacht. Aber ich hatte auch in der Buchhaltung mit Abstand am wenigsten zu tun. Also ich bin morgens hingekommen. Jetzt, ich weiß nicht, nachher kriege ich noch irgendwie Beschwerde von... Nee, nee, nee. Aber du hattest Langeweile. Ja, sehr viel Langeweile. Aber das war ein schöner erster Moment für deine Frage von eben. Wenn du jetzt mit deinem Kopf von heute in diese Abteilung von damals reingehen würdest, könnte die KI wie viel Prozent davon lösen? Wenn du dich da noch so entsinnen kannst. Das darf ich, glaube ich, gar nicht sagen. Viel. Ja. Ja. Nee, warum darfst du das nicht sagen? Ja, also viel, viel. Also ich sage ja genauso und meine das ja null böse. Wir hatten früher irgendwie bei DuMont viele, viele Innendienstler, die Angebote für Außendienst etc. Das kannst du heutzutage voll automatisieren. Das meint wirklich kein Mensch böse. Es geht nur um die reine Tätigkeit. Nee, viel. Also wirklich viel. Klar, die haben auch mit SAP gearbeitet und ich habe 2015 mit SAP gearbeitet. Das war nochmal eine ganz andere Welt. Also wenn ich das heute sehe, ist natürlich, ne? Da kannst du wahrscheinlich, also wahrscheinlich wird da jetzt auch heutzutage schon viel aus SAP heraus quasi automatisiert. Aber damals war schon, also damals, wir sprechen von vor elf Jahren. Da kann man schon einiges machen mittlerweile. Aber das war auf jeden Fall die Abteilung, wo ich am wenigsten zu tun habe, wo ich wenig gelernt habe, weil ich wirklich sehr viele YouTube-Videos geguckt habe in der Zeit. Aber auch so, es war eine spannende Zeit. Ich habe Einblicke bekommen, habe bei der Rewe-Fußballmannschaft gespielt. In Belgien haben wir Turniere gemacht, wo Vertriebsleiter mit dabei waren und alles Mögliche. Also es war eine coole Truppe. Rewe ist auch ein guter Ausbilder. Also ich habe aus meiner Berufsschule mit anderen Auszubildenden gesprochen, wo es wirklich viel schlimmer ist. Deswegen muss man das wirklich Rewe zugute halten. Die können auch nicht alles perfekt machen. Du kannst nicht jedem Azubi immer die beste Art... Ist halt einfach so. Ich war dann aber auch eine lange Zeit im Markt, weil ich einfach keine Lust mehr hatte, im Büro zu sitzen quasi. Und die Ausbildung, warum ich da auch drüber spreche, hat mich so ein bisschen aufgeweckt, wenn man so möchte, weil ich gemerkt habe, okay, das will ich auf gar keinen Fall in meinem Leben machen und habe dann so ein bisschen aus mir heraus einen Antrieb entwickelt, mehr zu tun, weil nach meinem Abitur, ich war so, ja, ich gehe nicht studieren und sowas, alles Bullshit. Nach der Ausbildung, die zweieinhalb Jahre dann ging, also ich habe sie um ein halbes Jahr verkürzt, war ich so, okay, jetzt musst du Gas geben. Und dann habe ich den Bachelor angefangen in Wirtschaftspsychologie an der Rheinischen Fachhochschule. Witzig, ganz kurz, wenn ich darf, wie viele Menschen wahrscheinlich nach ihrer Ausbildung zum gleichen Entschluss kommen wie du und trotzdem dann 50 Jahre weitermachen. Das kann sein, ja. Oder? Das kann sein, ja. Weil du hast einen spannenden Punkt gesagt, der eigentlich viel zu selten gesagt wird. Eine Ausbildung ist ja so für beide Seiten da, um zu testen, ist das überhaupt ein Feld, in das ich reingehen möchte oder nicht? Also EUGW wollte mich auch immer nehmen und so. Ich hab gesagt, Leute, tut mir leid, aber... Das mach ich nicht. Find ich gut, ne? Genau, ich hätte da irgendwie die Möglichkeit gehabt, so berufsbegleitend dann einen Fachwirt oder so zu machen. Ja, und dann war ich weg. Aber trotzdem noch mal viele Grüße an Rewe. Das ist übrigens der Moment, wo die Mama normalerweise immer sagt, Jung, mach das. Das ist gut, Fachwirt. Nee, in dem Moment war, also meine Mutter war schon so, okay, weil ich gesagt habe, ich will studieren gehen, so, ja, mach das, gib Gas. Aber es war wirklich eine gute Ausbildung, also wirklich gut. Ich habe wirklich viel gelernt, ich habe auch Dinge einfach anders gesehen dadurch, weil du erstmal checkst, wie das alles miteinander zusammenhängt, so, das war cool. Aber ja, dann Bachelor gemacht, Wirtschaftspsychologie. Ende oder ich glaube im fünften Semester habe ich dann angefangen und wir haben eine Personalvermittlung aufgebaut. Du bist so schnell. Ich bin so schnell, ja. Wirtschaftspsychologie kannst du ja nicht einfach so abhaken. Genau, Wirtschaftspsychologie studiert, erstes Semester. Also ich hatte schon immer so... Ich sag mal Interesse an Psychologie, hab mich schon vorher so ein, zwei Bücher dazu geholt und so. Würdest du denn sagen, du bist jetzt ein Hobbypsychologe? Nein, das auf keinen Fall. Also jeder Mensch ist ein Hobbypsychologe, so. Ich würde jetzt auch nicht sagen, dass ich durch das Studium irgendwie Menschen lesen kann oder so. Oder Skills angeeignet dafür oder so? Du verstehst Dinge anders, also du kannst das ein bisschen einordnen, warum der Mensch so und so quasi denkt oder handelt. Das schon, aber, also das war ja das Erste, was, als ich dann auch so in meiner Familie irgendwie kommuniziert habe, dass ich jetzt Wirtschaftspsychologie studiere, ich war der Erste in meiner Familie, also im gesamten Stammbaum, der studiert hat und alle so, ja, jetzt muss ich aber aufpassen, was ich sage und so. Sehr gut. Da wusstest du vorher auch schon. Ja, genau. Aber witzig, das wusste ich gar nicht. Das eint uns ja. Ich bin auch der Erste in meiner Familie, der studiert. Der Erste, der Abi gemacht hat und der Erste, der studiert hat. Ja, bei Dito genau das Gleiche. Ja, deswegen war das schon witzig. Also es wurde aber auch von vielen Ecken quasi so auch geäußert. Sobald du die Psychologie vor elf Jahren dann auch, oder nee, vor acht Jahren, war auch nochmal was anderes als heutzutage. Ja, genau. Dann erstes Semester war halt voll, also ich glaube 90 Prozent der Vorlesungen waren nur reine Psychologie, also allgemeine, sozial, Verhaltenspsychologie, alles mögliche. Das war sehr interessant. Danach ging es mehr in die wirtschaftliche Richtung mit Marketing, Organisationspsychologie und alles Mögliche. Das Interesse wurde immer weniger, weil die Vorlesungen einfach immer uninteressanter wurden und so ein bisschen abgedroschen. Aber trotzdem war das Studium sehr, sehr gut. Es hat mein Wesen, mein Denken verändert. Würdest du sagen, man würde das Studium heutzutage anders aufsetzen können mit KI und mit den Möglichkeiten der KI? Oder hat das keinen Impact auf so einen Studiengang? Doch, vor allen Dingen die gesamten wirtschaftlichen Vorlesungen kannst du halt ganz anders aufbauen, weil also A, das erste Problem haben wir ja schon mal, du kannst ja keine Hausarbeit mehr schreiben lassen oder so. Oder auch dieses Thema Bachelorarbeiten, das ist es ja in der Fall nicht mehr. Das heißt, du musst sowieso da erstmal drüber nachdenken, was ist das neue Prüfungsformat oder wie auch immer. Aber ich nehme jetzt einfach ein Beispiel, Marketing, ich glaube die Vorlesung hieß einfach nur Marketing, wo wir uns wirklich eine eigene Geschäftsidee quasi überlegen mussten und dann überlegen mussten, wie wir das vermarkten, wie wir dann psychologische Faktoren... Modelle benutzen, um, keine Ahnung, und das kannst du natürlich heutzutage mit KI und wenn du dann da noch Cloud Code reinschmeißt, kannst du das Spiel ja zu Ende spielen und wirklich, du baust eine Webseite, die geht live, du kannst das Thema irgendwie noch mit KI-generierten Videos auf Social Media raushauen, also Du hast halt viel mehr Möglichkeiten, so wie wir vor ein paar Folgen darüber gesprochen haben, dass Kinder quasi, wenn die KI nutzen, ja die Möglichkeit haben, ihr Fabelwesen, was sie schaffen, zum Leben zu erwecken, können auch dann logischerweise die Studenten das Produkt zum Leben erwecken. Was vorher natürlich nicht möglich war. Da hättest du irgendwie, keine Ahnung, eine Kollaboration von zwei Studiengängen machen müssen, wo dann die ITler mit den Marketingleuten irgendwie zusammenarbeiten. Das könnte jetzt heutzutage der Generalist, der Marketingstudent, könnte das vereinen. Also das könnte man auf jeden Fall anders machen. Die reinen Psychologiefächer. Weiß ich jetzt nicht. Also da würde mir jetzt nichts einfallen, wo man sagen könnte, okay, weil das ist nur reines Wissen aneignen. Das hat nicht viel mit Anwendung zu tun. Aber die ganzen Vorlesungen, die sich direkt mit den wirtschaftlichen Themen auseinandersetzen, die kannst du definitiv anders aufsetzen. Ja, auch das Thema Versuche, die du selber quasi während dem Studium machst. Du hast ja auch dann Umfragen gemacht und so hast du die ausgewertet. Da kannst du ja komplett durchdrehen mittlerweile. Also du hast das dann damals mit SPSS hieß das glaube ich, so ein Statistikprogramm. Da habe ich auch noch meine Diploma beigebracht. Ja, genau. SPSS. Das SPSS-Thema ist ja komplett gelöst. Da muss ja nichts mehr dir aneignen. Du fragst die KI, die erklärt dir, was du tun sollst. Oder du machst es für dich direkt selber. Du schmeißt einfach nur deine Daten rein. Also das ist völlig geisteskrank. Es gab Vorlesungen nur für SPSS, damit du das erstmal lernst, wie das funktioniert. Ja, ich habe da auch lieber Fugen zwischen Fliesen mit der Zahnbürste sauber gemischt als SPSS. Ja, das glaube ich. Das stimmt. Ja, soviel dazu. Das Studium hat mir sehr viel gebracht. Dann Ende des Studiums, ich glaube fünftes Semester, habe ich mit zwei Freunden angefangen eine Personalvermittlung aufzubauen. Also während dem Studium quasi. Die hat sich dann so über drei, vier Jahre oder so haben wir das gemacht.... haben dann in der Spitze für ganz Deutschland...... Telekommunikationsmitarbeiter gesucht für 400, 500 Shops ungefähr. Das würdest du heutzutage komplett anders machen? Das würde ich komplett anders machen. Also die gesamte Unternehmung an sich wäre theoretisch automatisierbar. Außer noch irgendwie das persönliche Gespräch oder so, aber... Alles drumherum kannst du komplett voll automatisieren. Wir hatten Praktikanten, die telefoniert haben. Wir hatten Mitarbeiter, die telefoniert haben. Das brauchst du theoretisch nicht, weil die Telefonate an sich sehr low-level waren. Also es war nur ein reines 1, 2, 3. Ob er überhaupt drangeht in die Richtung, kannst du alles mit KI machen. Deswegen, das würde ich komplett anders machen. Die würde sich heutzutage nicht mehr tragen und würde keinen Sinn mehr machen. Aber genau, das lief dann so, Ende des Bachelors fing das an. Ich habe dann nach dem Bachelor direkt den Master gemacht. Lief dann auch durch den gesamten Master. Das eigentlich so zu meiner Studium-Geschichte. Und dann haben wir uns schon fast kennengelernt. Genau, dann haben wir uns schon eigentlich kennengelernt. Und damit können wir eigentlich Die nächste Folge ankündigen. Ja, wir reden nicht über mich. Du hast schon viel über dich erzählt. Ich habe wirklich schon genug über mich erzählt. Ich langweile die Leute ja mit meinem Leben fast schon. Also von daher würde ich sagen, du kannst ja am morgigen Dienstag am morgigen Dienstag führen wir das Thema so weiter fort, aber ich mache wirklich einen superschnellen Durchlauf durch mein Leben. Der Cliffhanger, der jetzt hier natürlich von Claude gegeben wurde, morgen wird es konkret wie sah Marcos altes Leben aus? Ja, ist langweilig. Ganz kurz. Du kannst dir ja zwei Sachen raussuchen, die du in deinem alten Leben ganz anders machen würdest. Also durch KI quasi. Okay, so starten wir morgen. Dann schönen Montag. Schöne Grüße nach Italien zu Marco. Also zu mir selber. Stimmt, genieß die Sonne. Der gerade in der Sonne liegt. Espresso. Focaccia. Und Jö. Tschö. Untertitelung des ZDF für funk, 2017

Weiterhören

Weitere Folgen