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21. April 2026· 21:20 min

29% der Mitarbeiter sabotieren KI-Tools — und KPMG sagt trotzdem: Menschen zuletzt

Marco entschuldigt sich öffentlich bei Claude Design. Dazu: Warum KPMG "Belegschaft befähigen" als letzten Schritt listet — und warum das aus unserer Erfahrung ein fataler Fehler ist. Plus: Amazon investiert bis zu 20 Milliarden in Anthropic, ChatGPT verliert massiv Marktanteile, und ein Handwerker baut sich mit Claude Code sein eigenes Tool.

In dieser Folge

Die Kernpunkte

  • Claude Design Entschuldigung: SEO-Audits zu 46-Seiten-Präsentationen auf Knopfdruck
  • Amazon investiert bis zu 20 Milliarden Dollar in Anthropic
  • ChatGPT verliert 25 Prozentpunkte — aber nicht an Claude, sondern an Gemini
  • KPMG 8-Schritte-Playbook: Warum "Belegschaft befähigen" nicht Schritt 8 sein darf
  • 29% der Mitarbeiter sabotieren KI-Tools bewusst — Writer-Studie mit 2.400 Befragten
  • Handwerker baut sich mit Claude Code eigenes Auftrags-Tool
  • Ausblick: Claude Skills und KI-optimierte Suchmaschinenoptimierung
Wortwörtlich habe ich Sonntagabend zu meiner Frau gesagt: Ey geil, ich freue mich so sehr auf nächste Woche, weil ich wieder so viel lernen werde. Das muss das Mindset sein."
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Transkript

Oh Marco, jetzt würde ich erstmal wirklich einen riesen Sorry hören. Der KI-Snack, dein doppelter Espresso KI am Morgen. Kurz, prägnant, unterhaltsam, informativ. So.

Ja, also wirklich eine von Herzen gemeinte Entschuldigung an meinen neuen besten Freund. Oh, neuer bester Freund. Tut mir leid, Mann. Da ist aber sehr weit gegangen.

Von gestern zu, nee, das ganze Verjässe. Nee, ich muss mich wirklich bei Claude Design entschuldigen. Ah. Das ist wirklich dieses schöne Beispiel für, es gibt keine zweite Chance für den ersten Eindruck.

Claude Design hat eine zweite Chance bekommen und hat wirklich den ersten Eindruck revidiert. Der erste Eindruck war, ich öffne ein Programm, das heißt Claude Design. Ja, das heißt, es unterstützt mich bei allem, was ich tue. Ich lade ein Logo rein und das erste, was er macht, ist bei einer Präsentation mein Logo zu zerschießen.

Da war erstmal Game Over bei mir. Ja, muss ich dazu. Ich habe da so eine Theorie. Ja, schieß.

Es gibt ja viele Studien darüber, dass wenn Ärzte zum Beispiel KI benutzen, dann sind die meistens mit KI schlechter. Als ohne. Als ohne. Weil sie quasi sich so ein bisschen in ihrer Mediziner-Ehre gekränkt fühlen.

Ich habe keine Ehre. Ich glaube, das spielt da mit rein. Nee, Claude Design kann nicht das machen, was ich kann. Nee, nee, ich habe keine Ehre.

Das ist wirklich rein faktisch, nicht emotional. Ja, ich verstehe schon. Er hat als allererstes mein Logo zerschossen und da war ich so, okay, wenn er das nicht kann, dann kann er den Rest auch nicht. Jetzt, also warum die Entschuldigung?

Wir haben, nachdem wir gestern Morgen ein bisschen diskutiert haben zu Claude Design, habe ich gestern noch einiges probiert. Und wie sagt die Jugend heutzutage, ist geisteskrank, was dabei herauskommt. Ja, du auch. Also du sagst es auch.

Es ist nicht nur die Jugend. Ich bin ja jung gewesen. Also was habe ich gestern gemacht und was hat wirklich auf einen Knopfdruck funktioniert und sieht einfach sehr, sehr gut aus. Wirklich mal vom Prozess her mitgenommen.

Ich habe zwei, drei SEO-Audits gemacht, die dann als Word-Dokument teilweise 40, 50 Seiten hatten und habe quasi das Audit reingeladen. Habe einmal eine kleine Farbwahl gegeben, Style Guide reingeladen oder einfach nur gesagt, in welcher Farbe ich das haben will. Und habe gesagt, einmal er soll mir daraus eine lange Präsentation machen, die irgendwie 46 Seiten lang war und verrückt, wie gut die Präsentation war. Übrigens in zwei Minuten vielleicht.

Und dann, das fand ich dann noch besser tatsächlich, habe ich mir einmal im Sinne eines Executive Summaries für C-Level quasi aus einem langen Dokument eine kurze Präs machen lassen, die aber schon die Idee mitgibt sozusagen, wie du es präsentierst. Und das habe ich nicht mal gepromptet, um ehrlich zu sein, sondern er hat halt einfach Zahlen analysiert und eine Argumentationskette aufgebaut, obwohl ich ihm das gar nicht gesagt habe, dass er das tun soll. Das war schon sehr, sehr gut. Also nochmal von Herzen, es tut mir leid, Clot Design, richtig gut.

Bitte immer nutzen. Ich habe da nichts gehört, so in Richtung, in meine Richtung, von wegen, Manuel, du hast recht oder du hast mir das nochmal gezeigt. Also erstens, gezeigt hast du es mir nicht, wie immer. Du sagst einfach, mach.

Zeigen machst du ja gar nicht. Du bist ja eher, komm, lerne, indem du es selber machst. Aber ja, du hattest recht und ich hatte auch recht. Nee, nee, es ist tatsächlich so.

Du weißt, was ich meine. Kleinigkeiten. Es gibt nach wie vor einfach so relativ viele kleine Details, das wird jeder merken, wenn er damit arbeitet, die noch nicht bei 100 Prozent sind. Es ist zum Beispiel komplett zerschossen, wenn du es in Canva exportierst.

Nach wie vor. Ich weiß nicht genau, warum. Machst du einen PowerPoint-Export, funktioniert das mega. Ach, krass.

Ja, ja. Machst du einen PDF-Export, funktioniert mega. Machst du einen HTML draus, funktioniert mega. Machst du einen Export zu Canva, ist alles zerschossen.

Aber egal, wird wahrscheinlich noch daran gearbeitet werden. Und, so wie ich es gestern zu dir ja auch gesagt habe, es macht doch überhaupt keinen Sinn mehr, das nach Canva zu exportieren, weil du ja die Bearbeitung auch in Claude-Design selber machen kannst. Also von daher ist das ein Schritt, der eigentlich unnötig ist. Es sei denn, einer ist da irgendwie eher zu Hause.

Aber sehr, sehr spannendes Tool. Macht extrem Spaß, damit zu arbeiten. Mal gucken, was ich heute noch damit veranstalten werde. Bin gerade dabei, wenn wir den Podcast aufnehmen, eine Präsentation zu erstellen für eins unserer neuen Produkte.

Geil. Also das nochmal einleitend eine etwas längere Entschuldigung. Ja. Kommen wir zu den KI-Themen des Tages.

Und nur weil es gerade passt, darf ich ein Thema sagen und dann kannst du ballern. Ja, ja, du kannst, also meins ist kein KI-Thema, sondern es ist ein bisschen länger. Ich habe zwei, die ballern wir hintereinander weg, weil es einfach zu Anthropic passt. Das eine ist, die haben eine schöne Finanzspritze bekommen von Amazon.

Fünf Milliarden zum Start, können bis zu 20 Milliarden werden. Da scheint einer an das Thema zu glauben, würde ich sagen. Und dann in dem Kontext dazu eine Sache, die nach wie vor so ein bisschen schwerfällt, weil ich nicht so ganz aus meiner Bubble rauskomme. Und du wahrscheinlich auch nicht.

In unserer Bubble ist Claude aktuell ganz klar Nummer eins. Also ganz klar Platz Nummer eins. Oder? Alle Anwendungscases, die wir machen, liegen irgendwie auf Claude.

Und dann sehe ich heute Morgen eine Statistik. Und die fand ich ganz spannend. Denn ja, ChetGPT verliert. Verliert auch wirklich große, große Anteile mittlerweile.

Aber, und das ist irgendwie der lustige Fakt dahinter, also das ist lustig, das ist der Fakt dahinter. Gemini gewinnt halt extrem dazu. Also die Anteile, die ChetGPT verliert, gewinnt Gemini dazu. Und Claude ist wirklich noch immer mit weitem Abstand Platz Nummer drei tatsächlich.

Verrückt, wie man manchmal so aus seiner Blase raus muss, um das zu sehen. Weil bei uns hätten wir jetzt irgendwie gesagt, ja du alle nutzen Claude und keiner macht irgendwie mehr was anderes. Weil die Anwendungsfelder viel, viel größer sind. Aber tatsächlich ist es so, dass ChetGPT wirklich, ich will jetzt nicht lügen, ich glaube 25 Prozentpunkte verloren hat.

Und der klare Gewinner ist aber Gemini und nicht Claude. Also von diesen Anteilen, hättest du das gedacht? Also ich hätte schon gedacht, dass Gemini auch wieder ein bisschen dazu gewinnt. Also ich glaube, die beiden werden das Rennen machen.

ChetGPT wird wahrscheinlich verlieren. Die bleiben wahrscheinlich, die Nutzer, die die haben, die bleiben bei dem kostenlosen Abo und fragen, ob die jetzt Schokokuchen oder Zitronenkuchen machen. So blöd gesagt. Also diese Mainstream-Nutzung wird wahrscheinlich weiterhin auf ChetGPT in der Free-Version stattfinden.

Aber wenn du einen Schritt weiter gehst. Genau, wenn du zwei Schritte mehr in die KI-Bubble machst, dann gehst du auf jeden Fall direkt zu Gemini oder zu Entropic. Also zu Google oder zu Entropic. Und wenn du selber die Idee hast, auch mal Dinge zu machen und zu bauen und so, ist eigentlich Claude Code die einzige Alternative.

Ja. Viele Grüße an unseren Freund oder noch nicht Freund, aber treuer Zuhörer René Schmidt, glaube ich. Ja. Der mich mit seinem LinkedIn-Beitrag überrascht hat, weil er jetzt auch als Handwerker ja eher Claude Code genutzt hat, um sich eine kleine Anwendung zu bauen.

Wo er dann versucht oder zumindest die Fehlrate von, er geht zu einem Kunden und guckt sich irgendwie die Baustelle an, keine Ahnung, wo dann kein Auftrag bei rumkommt. Das versucht er jetzt mit Claude Code weitestgehend so ein bisschen zu antizipieren. Das finde ich interessant. Er hat, wenn ich das richtig gelesen habe, wird nur jeder Vierte zu einem Auftrag.

Genau, genau. Und das sind irgendwie 25.000 Euro im Jahr verschwendete Arbeitszeit. Und das versucht er jetzt zu antizipieren. Aber jetzt mal egal, was er da gebaut hat, spielt überhaupt keine Rolle.

Wir haben ihn kennengelernt hier bei uns vor Ort mit seiner Firma im Bereich Handwerk. Genau. Und er macht einfach einen LinkedIn-Beitrag, dass er mit Claude Code sowas gebaut hat. Also da sind wir schon irgendwie so.

Also René, wenn du das hörst, komm gerne auch bei uns in den Podcast. Du weißt, wo wir sitzen. Komplett. Da kannst du gerne darüber erzählen.

Und ja, vielleicht hilft es dem einen oder anderen Zuhörer, auch einen Schritt weiter zu gehen. Ja, also zu 100 Prozent würde das helfen. Also Respekt schon mal an der Stelle, ohne das jetzt im Detail zu kennen, aber überhaupt diesen Schritt gemacht zu haben. Mega.

Ja. Sehr gut. Also René, komm vorbei. Hätt ich angelangt.

Gucken wir uns auch nochmal an, wie wir die Wand verputzen. Sehr gut. Du hast noch Themen, oder? Nee, du bist dran.

Ah, ich bin dran. Ich habe ein Thema passend zu unserer gestrigen Folge, wo wir gesagt haben, wir müssen das ganzheitlicher denken, das Thema. Mhm. Hat jetzt KPMG acht Schritte oder Säulen oder wie auch immer, wie man es nennen möchte, veröffentlicht für Banken jetzt in dem Fall, um KI erfolgreich zu integrieren.

Mhm. Dabei sind mir viele Dinge aufgefallen, die ich interessant finde. Schritt eins ist eine KI-Vision entwickeln, als Beispiel. Mhm.

Gemeinsam, unternehmensweit akzeptierte Visionen als Ausgangspunkt so. Da mache ich einen Haken dran. Gebe ich denen recht. Mhm.

Dann fangen die an und sagen, okay, wirkungsstarke Anwendungsfälle priorisieren, technologische Basis, dann so ein bisschen entscheiden, ob man Eigenentwickelt oder Zukauf. Mhm. Dann da so ein bisschen die Vor- und Nachteile. Internes Know-how ist natürlich besser für die Zukunft.

Man ist unabhängiger. Durch den Zukauf hat man natürlich deutlich höhere Geschwindigkeit. Mhm. Ich finde aber sehr interessant, und das ist auch das, warum ich das mit reingenommen habe, der achte Schritt.

Ich wollte gerade sagen, bislang war noch nichts Überraschendes dabei. Genau, der achte Schritt ist erst der achte Schritt, Belegschaft befähigen und Kulturwandel vorantreiben. Mhm. Das halte ich für viel zu spät.

Oh ja. Also aufgrund unserer Erfahrungen der letzten Wochen und Monate ist das auf jeden Fall deutlich zu spät. Das ist auch meine Meinung. Also, ja.

Ja, also vieles. Die haben das wirklich in Steps gemacht, die nacheinander passieren? Ja, ja, ja, genau. Weil ich hätte jetzt...

Also es ist wirklich eine Abfolge quasi. Ah, okay. Nee, dann ist es viel zu spät. Also unserer Meinung nach.

Ja, also genau. Ich finde quasi, dass das mit am Anfang direkt rein muss. Also spätestens irgendwie Schritt zwei. Sie sagen aber auch, das muss alles von der Geschäftsführung natürlich sehr, sehr stark vorgelebt werden.

Das finde ich sehr, sehr gut, dass Sie das mit aufgenommen haben. Ähm, aber ich finde das, also als achten Schritt zu sagen, die Belegschaft befähigen, weil... Also die schreiben auch mit, also witzigerweise hier rein, Erfolg von KI hängt von Menschen ab, aber schreiben das dann als achten Schritt da rein. So, das...

Nee, also... Da gehe ich nicht ganz so mit. Ja, das kann ich das komplett nachvollziehen jetzt so, wirklich aus den eigenen Erfahrungen. Und, und das haben wir ja die letzten Male jetzt auch wirklich nochmal gesagt und das wird auch immer klarer, der reine Prozess ist so, wie viele andere Prozesse im Change Management auch sind.

Das hat überhaupt nichts mit KI zu tun, so. Ja, und am Anfang eine gemeinsame Vision zu entwickeln, die Geschäftsführung zu committen, eine technische Basis zu schaffen und dann Quick Wins, also über Quick Wins, und dann kommt es aber schon, über Quick Wins eigentlich die Menschen mitnehmen und dann die Menschen zu befähigen. Das ist, glaube ich, genau. Also an dem Punkt musst du eigentlich die Menschen mitnehmen, so.

Ja, ja. Das ist, glaube ich, auch meine, also das wäre meine Herangehensweise, dass du erst mal den Leuten zeigst, was überhaupt damit, also was gemacht wird, was möglich ist, was der wirkliche Vorteil davon ist. Weil zu 80 Prozent hast du wahrscheinlich in der Belegschaft Leute, die denken, oh, das klau... Also mein Job ist bald weg, so ich werde ersetzt durch KI, weil, ich meine, das wird in den Medien auch so kommuniziert, relativ...

hart auch kommuniziert, meiner Meinung nach, also viel zu hart. Wenn du dann den Leuten nicht irgendwie zeigst, guck mal, du musst jetzt hier nicht mehr die Drecksarbeit machen, dann wird das auch keiner verstehen. Also die Leute werden das quasi sabotieren. Auch dazu habe ich...

Kannst du noch einen Satz dazu nehmen? Ja, ja, ja. Ich mache das jetzt mal aus der Marketingperspektive, aber das gilt hier eigentlich für alle Bereiche, ne? Ja.

Guck mal, wenn du KI für dich nutzt, überleg mal, was du für einen persönlichen Hebel in deinem Job hast, wie du auf einmal mit Agenturen sprechen kannst, mit Dienstleistern sprechen kannst und was auch immer, ja? Früher ist ein Dienstleister zugekommen, hat präsentiert, du hattest so von den Themen, ich sag mal, okay Phase, wenn du Glück hattest. Jetzt bist du viel besser vorbereitet. Du kannst dich mit KI gemeinsam auf die Themen vorbereiten.

Du kannst viel bessere Mockups haben, wo du selber schon erklärst, wo du hin willst. Du hast alles, die Zeiträume sind verkürzt, du hast keinen Wissensgap, also einen Mini-Wissensgap wirst du immer noch haben, weil es Experten gibt und nicht mehr so viel. Und das wird hier in allen Teilbereichen sein. Also mir kommt eine Sache immer zu kurz und dann kannst du gerne wieder.

Aber eine Sache kommt mir wirklich immer zu kurz. Es geht immer so darum, ja, wie jemand dann effizienter arbeiten kann und schneller und besser etc. Einer der entscheidenden Faktoren ist, dass er extrem viel Wissen aufbaut und einfach besser wird in dem, was er tut. Und zwar in allen Teilbereichen, spielt überhaupt keine Rolle.

Das kommt mir in vielen Erklärungen und in vielen Diskussionen immer zu kurz. Wenn es dann heißt, ja, macht mich arbeitslos oder keine Ahnung was oder meine Arbeit soll ja nur wegrationalisiert werden. Nee, du kannst einfach in dem, was du tust, viel, viel besser werden. Ja, das ist das, was die Leute verstehen müssen.

Brandt im Kopf der Seele. Also das kriegst du aber auch nur damit hin, dass du die Leute direkt am Anfang mitnimmst. Ich habe mir witzigerweise den Artikel, wo die 8 Schritte vom KI-Pilotprojekt zur Wertschöpfung, so ist die Überschrift quasi von KPMG oder von dem Artikel, den habe ich mir nochmal zusammenfassen lassen von Claude Code logischerweise. Und da steht dann auch drin, 78 Prozent der CEOs sagen, fehlende Qualifizierung ist das größte Hindernis für KI, nicht die Technik, nicht das Budget, die Menschen.

In dem Zuge finde ich es noch, also es macht keinen Sinn, aber als achten Schritt zu sagen, du musst die Belegschaft befähigen. Ich habe noch einen anderen Artikel, der auch, also eine Studie von Writer mit über 2400 Befragten zeigt, dass 29 Prozent der Mitarbeiter KI-Tools bewusst sabotieren. Oh, habe ich gestern auch gelesen. So.

Und das ist ja das, was ich gerade meinte. Also dadurch, dass die Leute kein Verständnis davon haben, was es eigentlich bringen soll und das ist, also ich bin immer noch der Meinung, wir gehen in eine viel, viel bessere Welt, alles wird viel, viel einfacher, der Mensch wird viel effektiver und kann viel, viel mehr Dinge tun. Also es ist nicht mehr so spezifisch, aber dadurch, dass die Leute das gar nicht verstehen, ist ja logisch, dass sie das sabotieren. Also die wollen diesen Prozess ja bewusst stoppen, manipulieren.

Dann steht hier 30 Prozent tun das aus Angst, 20 Prozent, weil KI ihnen sogar mehr Arbeit macht. Ja, warum macht sie es? Also das ist halt. Weil sie es nicht befähigt sind.

Genau, weil sie einfach keine Ahnung haben. Also ist ja so. Aber deswegen, ich finde das sehr schön. Darf ich einmal den Manuel spielen?

Ja, hau raus. Was war das für eine Umfrage? 2400? 2400 ist repräsentativ.

Ich habe darauf gewartet. Erklär nochmal genau diese Thematik dahinter. Was war das Ziel? Wo wollten die hin?

Also Marco, ich weiß nicht, also wirklich. Ja, ganz so negativ bin ich ja nicht. Doch, doch, doch. Nein, du kommst halt mit Umfragen, wo irgendwie zehn Leute auf der Domplatte befragt wurden.

Nachts um drei. Ja, genau. Nee, das wird nichts. Nee, 2400 fand ich, war eine gute Zahl.

Nein, ich kann auch fast, ich würde auch fast bestätigen, dass die Zahl so passt bei dem, was wir selbst haben. Ja, ja, auf jeden Fall. Also das ist ja der große Vorteil an dem, was wir so tun. Wir erleben die Sachen ja selber vor Ort.

Also bestes Zitat, was ich in einer Abteilung gehört habe, wo ich dann quasi auch mir, habe von den Mitarbeitern ja Prozesse zeigen lassen. Dann war so nach, ich sag mal, zehn Minuten oder so, kam dann der Satz, okay, jetzt höre ich aber auf, weil sonst bin ich ja arbeitslos. Also das war ein Satz, den ich wieder gehört habe. Und dann habe ich auch mal ganz kurz aufgeräumt, so gesagt, guck mal, null geht es in diese Richtung.

Es geht im Gegenteil, sondern eher, es geht darum, die Firma jetzt zu skalieren und zu sagen, guck mal, wir müssen nicht jetzt noch zig Büros anmieten und Leute aufbauen, sondern mit dem bestehenden Team kannst du jetzt einfach viel mehr schaffen. Ist natürlich jetzt sehr extrem als Vergleich, aber wirklich, Manuel, wortwörtlich habe ich Sonntagabend zu meiner Frau gesagt, ey geil, ich freue mich so sehr auf nächste Woche, weil ich wieder so viel lernen werde. Das muss das Mindset sein. Das ist vielleicht auch extrem, weil wir natürlich aus anderen Blickwinkeln kommen, was das Thema betrifft.

Wir machen das schon seit drei Jahren und so, alles gut und schön. Aber das ist ja eigentlich das Mindset, was wir haben. Und wenn du mit dem Mindset montags morgens auf die Arbeit kommst, dann zerreißt du einfach. Dann hast du eine Explosion.

Und ich weiß nicht, ich freue mich so sehr schon wieder auf die neuen Tools, die jetzt kommen. Du hast ja jetzt auch Obsidian, richtig die ja gerade ein, kann man den Zuhörern ja mitteilen. Wir sind denen ja auch noch ein bisschen was schuldig, weil wir ja gesagt haben, wir werden da eine detailliertere Folge zu machen. Stimmt.

Machen wir aber erst, wenn Marco auch so ein bisschen drin ist, damit wir dann einfach im Gespräch besser drüber sprechen können. Ich richte ihm das heute ein, weil Marco nach vier Wochen es geschafft hat, sein MacBook zu übertragen. Weil es hat ja nur zwei Stunden gedauert, war ja wirklich ein Riesenaufwand. Nein, Spaß.

Ich möchte mir jetzt mal hier die Älteren von unseren Zuhörern und Zuhörern mitnehmen. Man hat Angst bei sowas. Man hat immer noch Angst, dass irgendwas verloren geht, weil man einfach so sein ganzes Gehirn einmal von A nach B transferiert auf eine MacBook. Weil wir kommen aus einer Zeit, wo das echt auch schief gegangen ist.

Und dann war auf einmal alles weg. Ich kenne noch Zeiten, die kennst du ja gar nicht. Ihr kommt aus einer Zeit, wo man einen Rechner nicht einfach so übertragen konnte. Ja, nee, genau.

Wir kommen aus einer Zeit, wo du deine Telefonkontaktliste abschreiben musstest, damit du, wenn du dir ein neues Handy holst, sie wieder einzeln eintragen kannst. Also von daher, da ist immer noch so ein bisschen Angst. Und selbst ich, und das ist ja ein schönes Beispiel, selbst ich, 47 Jahre, der aus dieser scheiß Zeit kommt, sage, ey, endlich Montag, lass uns wieder Gas geben. Deswegen nochmal nach draußen, wirklich gerichtet an alle, die uns zuhören.

Ey, macht. Ist mega, was da gerade explodiert. Es macht einfach nur Spaß. Und das ist altersunabhängig.

Also auch da bin ich öfters in Abteilungen, wo dann die Mitarbeiter mich fragen, keine Ahnung, was würdest du empfehlen, was man macht? Also so eher auf deren Kinder quasi bezogen. Was würdest du empfehlen, was ich meinem Sohn, meiner Tochter sage? Und dann sage ich halt immer, das hat nichts mit dem Alter zu tun.

Also ich empfehle das jedem Menschen, egal ob er 60, 70, 30, 18, wie auch immer, beschäftige dich mit dem Thema. Genau. Weil es wird alles verändern, alles. Ja, ich glaube, wir sind durch.

Wir sind durch. War eine coole Folge. Ich werde mich die nächsten Tage, das kann ich schon mal so ein bisschen nach vorne gerichtet sagen, nochmal mehr mit dem Thema Skills auseinandersetzen bei Claude. Weil ich schon nochmal auch mehrere Themen besser verstehen will und wie die Ergebnisse besser werden.

Das werde ich hier immer mal wieder kundtun. Aktuell mache ich halt viel im Bereich Suchmaschinenoptimierung und Optimierung für KI-Suche. Weil mich das Thema auch wirklich interessiert. Es zeigt immer mehr, dass die wirklich aller, allerwenigsten Unternehmen überhaupt vorbereitet sind auf das Thema KI-Suche.

Weil wir machen, ich mache nicht nur eine Analyse von Kunden oder potenziellen Kunden, sondern ich mache ganz gerne auch direkt eine Wettbewerbsanalyse. Mit den zehn Top-Wettbewerbern. Und die sind alle bei null. Also an alle da draußen, die Agenturen haben sich eigentlich spezialisiert haben auf das Thema, ey, ihr könnt eigentlich rasieren.

Du kannst da draußen jeden ansprechen, keiner hat das Thema KI-Suche so richtig durchgespielt für sich. Finde ich hochspannend. Und davon gibt es ja noch tausend weitere Anwendungsfelder, die man vor allen Dingen mit dem Thema Skills nochmal ganz anders aufbauen kann. Von daher bin ich extrem gespannt und freue mich auf die nächsten Tage.

Jetzt freuen wir uns erstmal heute auf einen schönen Dienstag und wünschen allen einen wunderbaren Arbeitstag. Bis dann, tschööö.

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