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07. April 2026· 21:01 min

87% der Paare vertrauen KI bei der Hochzeitsplanung — und ein Kfz-Meister die Batterie

Hochzeitsplanung mit KI, japanische Fernbedienungen per Foto übersetzen und ein Kfz-Meister, der ChatGPT fragt, wo die Batterie verbaut ist — heute geht es um echte KI-Anwendungsfälle aus dem Alltag. Plus: Welche Jobs KI wirklich nicht ersetzen wird und warum San Francisco gerade einen Office-Boom erlebt.

In dieser Folge

Die Kernpunkte

  • 87% der Paare nutzen KI bei der Hochzeitsplanung — Dashboard statt Zettelwirtschaft
  • Tourist übersetzt japanische Fernbedienung per Foto-KI — nachts um vier
  • Kfz-Meister nutzt ChatGPT zur Batterie-Suche im Auto
  • Jobs, die KI nicht ersetzen wird — und warum "Handwerker sind safe" kippt
  • Harvey AI verdoppelt Bürofläche — der neue Run ins Office
  • Homeoffice vs. Office: Warum Teams jetzt wieder zusammenrücken
Entweder du lernst weiter, wirst besser oder du hast in 10 Jahren keinen Job mehr. Egal, was du tust."
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Transkript

Hast du dir eigentlich schon mal Gedanken über deine Hochzeit gemacht, Manuel? Ja. Der KI-Snack? Dein doppelter Espresso KI am Morgen.

Kurz, prägnant, unterhaltsam, informativ. So. Hab ich gelesen. Hast du auch gelesen?

Ja, hab ich auch gelesen. Ach geil. Hab ich auch gelesen. Und?

Also hast du auch gelesen, wofür es genutzt wird? Für Hochzeitsplaner. Ja, genau. Vor allen Dingen für Hochzeitsplanung.

Ich fand die Zahl, 87 Prozent, ne? Ja, ja. 87 Prozent der Paare vertrauen also KI bei der Hochzeitsplanung. Und dann dachte ich mir, bei mir ist der Drops ja gelutscht.

Aber der Manuel, Manuel und Ramona, die heiraten ja wahrscheinlich irgendwann, also nicht morgen, aber irgendwann wird ja wahrscheinlich geheiratet. Ich will jetzt hier keinen Heiratsantrag. Ramona. Aber was glaubst du?

Würdest du KI bei der Hochzeitsplanung einsetzen? Schon, ne? Wie ich meine zukünftige kenne, hab ich da eh nicht so viel. Also die macht das und die macht das auch gut.

Ob mit oder ohne KI, das kann die dann entscheiden, weißt du. Also du bist eh raus? Ja, also ich nick das einfach so ein bisschen ab. Ja, super.

Und was glaubst du jetzt mal ohne Scheiß? Glaubst du Ramona nutzt die? Ja, ja. Safe, safe.

Die baut wahrscheinlich ein eigenes Dashboard dafür. Jetzt ohne Flachse? Ja, locker, ja. Also warum bin ich kurz drüber gestolpert?

Erstens, weil ich es einen witzigen Fakt fand. Zweitens, weil ich noch so einen alten Report von OpenAI im Kopf hatte, dass ChatGPT tatsächlich für solche Sachen genutzt wird. Einfach, also in großen Teilen tatsächlich für sowas. Ja, klar.

Also Hochzeitsrede schreiben und so. Ja, gut, das... Ja, ist so. Also dafür wird es wohl genutzt.

Ja, aber das machen wir nicht. Ich würde es auch nicht tun. Also für Reden schreiben würde ich es nicht nutzen. Vielleicht für so ein bisschen Ideen sammeln, aber die Rede an sich, finde ich, die muss persönlich sein und die muss du schreiben, die muss von dir kommen und authentisch sein.

Aber ich habe nochmal an meiner Hochzeit gedacht, wie er schon ein paar Jahre her ist und da hat meine Frau ja auch alles gemacht. Ich habe ja den Manuel gespielt. Ohne KI aber. Ja, ohne KI und...

Wirklich viel Arbeit. Viel Arbeit. Raussuchen, Anrufen, Termine... Wir haben ja damals das Konzept gemacht, nur großen Saal und den Rest haben wir selber gemacht.

Das ist jetzt nicht irgendwie eine fertige Location. Ich glaube, meine Frau hätte mit KI anders, also wäre die anders herangegangen, hätte wahrscheinlich das ein oder andere Thema schneller lösen können, besser lösen können. Du kriegst Vorschläge gemacht und vor allen Dingen alleine eine Liste zu haben, die immer wieder aktualisiert wird. Also ich finde die Idee nicht schlecht, sich ein Dashboard zu bauen und dann zu sagen, hey, immer, ich sage mal, ein Thema nach dem anderen abschalten.

Du kannst dich schon... Für jeden Scheiß, so wer hat schon zugesagt. Also du kannst dir alles in deinem Dashboard reinschmeißen und die Sitzordnung kannst du dir... Also kannst du...

Ja, allein solche Sachen. Du kannst komplett durchdrehen. Aber, also ich behaupte mal... Boah, jetzt sage ich eine Zahl.

50 Prozent? Zeiterspannend? Ja. Ja, locker.

Vielleicht sogar mehr, ne? Ja. Anschreiben, formulieren, Einladungen. Da sitzt du ja einfach mal so zwei Tage dran, weil du so dir zu viele Gedanken machst.

Ist ja so. Boah, ich weiß nicht, wie viele Einladungskarten ich mir angeguckt habe, bis ich gesagt habe, mach doch einfach. Ja. Ist doch egal.

Ist wirklich egal. Ja, aber spannendes Thema, wie ich fand. Wie gesagt, ja, Einladung ist ein Anwendungsfall, aber auch Reden ist ein Anwendungsfall. Das ist so das Einzige, wo ich sage, ne, mach das nicht.

Seid persönlich. Und wenn ihr keine guten Reden halten könnt, dann ist es trotzdem persönlich und authentisch, wenn ihr es so macht. Aber ansonsten kann man das dafür super nutzen. Wurde übrigens vorgestellt im Brightbook Wedding Report mit 2000 Verlobten, die gefragt wurden.

Ja. Ja. Da ist der Move. Dann habe ich eine schöne Nachricht gelesen.

Ich war noch nie, warst du schon mal in Asien? Klar warst du schon mal in Asien. Ein paar Mal. Ein paar Mal halt schon, ne?

Aber wahrscheinlich war, du bist in Thailand eher gewesen oder sowas, ne? Sri Lanka. Sri Lanka. Sri Lanka, Thailand, Indonesien.

Aber das ist alles auf Englisch wahrscheinlich, ne? Oder? Das meiste auf Englisch? Was meinst du?

Jawohl, ich habe hier, hast du das gesehen mit dem Touristen, der in Japan war? Und dem ist nachts um vier an die Klimaanlage tierisch auf den Pinsel gegangen. Und er wollte die Einstände, da drauf waren halt nur japanische Schriftzeichen. Mhm.

Also, was hat er gemacht? Ja, tschi, tschi, tschi. Nee, in dem Fall Foto, Nano Banana und hat sich quasi das Foto dann auf Englisch übersetzt. Also, eins zu eins, die gleiche Fernbedienung.

und die japanischen Schriftzeichen dann auf Englisch übersetzen, dass man sofort die Fernbedienung nutzen konnte. Ich war jetzt noch nicht in Asienotifik, so meistens Englisch kriegt man ja ganz gut hin oder so, aber ein ganz guter Anwendungsfall, finde ich, oder? Ja, aber eigentlich sind die alle auf Englisch, die Fernbedienung. Hätte ich auch gedacht.

Ich hatte da keine, die mit asiatischer Schrift quasi versehen war. Aber ja. Aber wir können ja, oder wir machen doch jetzt neuerdings, dass wir auch kleine Bilder mal einblenden. Dann lass uns doch jetzt an der Stelle, weil es gab ein Bild dazu, das Vorher-Nachher-Foto von der Fernbedienung.

Blenden wir ein. Blenden wir einmal ein. Fand ich ganz sinnvoll, wie man KI also nutzen kann, um nachts um vier einmal die Klimaanlage zu lösen. Dabei kam mir nochmal der Gedanke, wie du weißt, war ich ja früher oft unterwegs oder viel unterwegs.

Und man hat tatsächlich in Hotels immer mal wieder so Situationen, wo man denkt, wo geht eigentlich das? Wie funktioniert das? Wie mache ich das? Oder so.

Jetzt mal weg von Bild-KI, aber immer mal die KI damals zur Hand gehabt haben. Also ein Gemini oder was auch immer. Ich habe da gestern, witzigerweise, eine witzige Story von einem Kfz-Meister-Werkstattinhaber gehört, wo jetzt auch in der Werkstatt Chichibutti genutzt wird, um schneller die Batterie zu finden bei einem Auto. Ach cool.

Weil mittlerweile ist es wohl so, dass die Batterie teilweise versteckt ist. Also nicht mehr ganz so einfach zu finden. Also wir beide könnten die nicht mehr einfach so wechseln. Scheinbar nicht, weil dann war es so, dass der Kfz-Meister und sein Mitarbeiter haben bei einem neueren Modell irgendwie die Batterie gesucht, haben die Modellnummer bei Chichibutti eingeben, haben gesagt, wo ist die Batterie?

Chichibutti hat gesagt, vorne links. Zweimal Rels, einmal links. Und dann haben die die Batterie gefunden tatsächlich. Im gleichen Atemzug hat er sich dann aber auch darüber aufgeregt, dass bei einem anderen Modell wiederum hat Chichibutti zehnmal gesagt, da ist die Batterie.

Da war sie natürlich nicht. Und dann hat er durch Zufall irgendwann die gefunden, weil er irgendwie einen Teppich hochgerissen hat. Keine Ahnung, es war wohl irgendwie relativ schwieriger verbaut. Ja, fand ich eine witzige Geschichte.

Zeigt aber auch eins, das habe ich ja auf den Messen, als ich mich mit einigen Werkstätten unterhalten habe. Sehr, sehr viele Werkstätten gehen mittlerweile hin, nehmen den Fehlercode, tragen den bei Chichibutti ein und lassen sich eine erste Analyse geben. Ja, ja, genau. Ist so.

Und so kann es ja, also ich habe ja auch schon meine Zündspule selber gewechselt mit KI. Ist es Zündspule gewesen? Ich erzähle immer, du hast den Luftfilter gewechselt. Nee, Zündspule habe ich gewechselt.

Ah, dann habe ich immer gelogen. Ja, aber Luftfilter kann ich auch wegsetzen, das ist kein Problem. Ist wirklich, weißt du, was ich euch jetzt noch mal erzähle? Nee.

Bei der Präsentation sage ich mal, hey, mein Partner hat mal einen Luftfilter gewechselt. Okay, geil. Stimmt das nicht? Zündspule.

Zündspule. Aber Zündspule ist ja auch jetzt nichts. Nee, nee, nee. Finde ich, hört sich komplizierter an als ein Luftfilter.

Schöne Grüße an Petko, vielleicht kannst du es mal sagen, was komplizierter ist. Nee, Luftfilter wüsste ich jetzt auch gar nicht. Habe ich keine Ahnung von. Aber ich wüsste jetzt auch nicht mehr, wo die Zündspule ist.

Weißt du, was ich meine? Scherzen verbunden. Keine Ahnung, vielleicht auch nicht. Wolltest du nicht mehr, dass ein Auto mit Zündspule hat?

Aber es hat funktioniert. Und das war 2024 oder so. Also da waren die Modelle wirklich noch scheiße. Pre-Version, Chat-GPG.

Und damit hat es funktioniert. So, wenn ich jetzt, jetzt kriege ich den Luftfilter, kann ich im Schlaf wahrscheinlich wechseln. Nee, aber wenn man will, kriegt man das auf jeden Fall hin. Es kommt dann natürlich, glaube ich, auch auf das Modell an.

Ich habe das damals bei einem VW Lupo gewechselt. Auch, du kannst wahrscheinlich an einem Tag auseinanderbauen, um wieder zusammenbauen. Deswegen, ja. Aber nee, das fand ich eine witzige Story auf jeden Fall.

Dass ein Kfz-Meister quasi auch schon so nicht sagt, ja komm, geh weg mit dem Scheiß, ich bin Meister, ich kann das. Sondern dann fragt, okay, wo ist die Batterie? Also ich glaube, am Ende des Tages geht es ja immer um Vereinfachung. Ja, ja.

Also der wird die mit Sicherheit auch ohne KI finden, aber würde einfach viel länger brauchen. Hätte länger gedauert. Genau, hätte länger gedauert. Also von daher, also ich meine, wir nutzen ja auch an allen Ecken nun einen KI für unsere Jobs.

Warum soll das ein Kfz-Meister nicht machen oder wer auch immer machen? Foto, Foto hochladen und dann sag mal, wo finde ich eigentlich das und das und wo ist das? Also das funktioniert schon gut. Ich hatte jetzt am, ja, ich erzähle jetzt einfach.

Also ich bin gescheitert, aber ich kann die Schuld nicht auf die KI schieben. Wir haben so ein Rudergerät und da ist die Spule kaputt. Und ich habe ein Foto gemacht, das bei Gemini reingeladen. Ich nutze für solche Sachen immer Gemini, weil ich denke, vielleicht haben die mehr Quellen durch Google oder so, auf das sie zurückgreifen können.

Und Gemini hat mir das wirklich ganz okay erklärt. Aber es hat danach immer noch nicht funktioniert. Was ich ganz cool fand, hat man halt wirklich anhand des Fotos erkannt, welches Modell, also der wusste einfach direkt alles, hat mir Schritt für Schritt erklärt, was ich machen soll. Warum ich glaube, dass das wirklich an mir liegt, ich habe mir danach nochmal ein YouTube-Video angeguckt, wo das wirklich auch nochmal genau erklärt war.

Das funktioniert immer noch nicht. Aber ich fand es ganz spannend, weil das ist so ein bisschen der neue Weg der Reparatur. Ja, auf jeden Fall. Immer direkt.

Immer direkt Foto reinladen. Und ja, in dem Fall, ich frage nicht ChatGPT, sondern Gemini, aber war ganz spannend. Machen wir mal weiter. Eine Nachricht, oder ein, zwei Nachrichten haben wir noch.

Mal wieder der Klassiker, Jobs, die KI nicht ersetzen wird. Da bin ich nochmal drüber gestolpert. Ja, wollen wir Bestatter werden? Nee, also ich nicht.

Nee, ich auch nicht. Aber es sind wieder die klassischen Berufe, also alle, die was mit Menschen zu tun haben, Sozialarbeit etc., Handwerksjobs, aber Handwerksjobs, und das fand ich schon so ein bisschen ganz spannend. Ich glaube, da tut sich gerade auch was, so dieses klassische, alle Handwerker sind safe, kippt gerade auch so ein bisschen, weil es kommen ja doch einige Videos, vor allen Dingen aus China rüber, wo man so sieht, Robotik macht gerade so extreme Schübe, was das Thema Handwerk betrifft. Handwerk und dann aber nochmal so mit so einem, mit persönlichem Einführungsvermögen und besonderer Fallmotor, also da wurden nochmal so ein paar Ergänzungen gemacht, tatsächlich.

Aber fand ich, ja genau, fand ich ganz interessant. Die restlichen Jobs sind die, die man so kennt. Ein Nachsatz, den ich dann gerne, gerne vorlesen möchte, weil den kann man nicht oft genug sagen, ja, und zwar war es wieder, der wichtige Hinweis, dass man danach kontinuierlich lernen muss und immer weiter sich qualifizieren muss in dem, was man tut, und zwar egal, unabhängig von dem, was man tut. Fand ich schon, also ich lese eigentlich kein, also nichts mehr, egal was ich lese, ohne, ohne dass irgendwo gesagt wird, du musst dein Leben lang in Zukunft lernen, egal was du tust, du hast keine Chance mehr in deinem Job.

Aber ich glaube, das war schon immer so. Ne, niemals. Da kenne ich eine Million Beispiele, wo es früher nicht so war. Ja, ja, weiß ich nicht.

Ich habe mal ein Praktikum, also jetzt nicht, ich habe mal ein Praktikum bei Ford gemacht, als ich im neunten Schuljahr war. Da waren manche Leute, die haben 30 Jahre jeden Tag das Gleiche gemacht und haben sich keine Sekunde vorgelegt. Also du hast früher schon die Chance gehabt, 30, 40 Jahre zu arbeiten, immer das Gleiche zu machen. Also ich glaube, vielleicht, aber die Möglichkeit gibt es ja immer noch.

Ich glaube, also es gibt immer noch Jobs, auch ohne, also unabhängig von KI, wo du immer noch 30 Jahre lang das Gleiche machen kannst. Sollen wir lange darüber diskutieren? Weil ich glaube, es gibt unterschiedliche Perspektiven, sozusagen. Das eine ist, früher konntest du 40 Jahre lang den gleichen Job machen, wenn du nur weiterkommen wolltest, persönlich weiterkommen wolltest, musstest du dich fortbilden, weiterbilden, aber du hättest auch einfach 40 Jahre das Gleiche tun können, sozusagen.

Ich glaube, das kannst du ab heute 40 Jahre nach vorne nicht mehr. Entweder du lernst weiter, wirst besser, oder du hast in 10 Jahren keinen Job mehr, so egal, was du tust. Ich glaube, das ist so ein bisschen die veränderte Sichtweise. Ich wüsste nicht, was du ab heute 40 Jahre lang machen kannst, ohne dich zu verbessern, fortzubilden, ohne in dem, was du tust, besser zu werden und du könntest das 40 Jahre machen von heute an.

Wüsste ich nicht. Weil die Jobs, über die ich rede, die werden von Robotik ersetzt werden. Im Großteil. Oder durch KI, wenn du ganz normale Office Jobs hast, sozusagen.

Und das war früher halt nicht so. Früher konntest du halt allen Dingen 30 Jahre lang machen. Das ist so ein bisschen die veränderte Perspektive da drauf, würde ich zumindest sagen. Ja, also ja, wenn man von Fabrikarbeitern spricht, der immer 30 Jahre lang den gleichen Arbeitsablauf gemacht hat, okay.

Aber ich glaube schon, dass du in sozialen Berufen sehr lange arbeiten kannst, ohne jetzt dein Wesen zu verändern. Heutzutage meinst du? Also ich glaube, du musst dich nicht proaktiv quasi weiterentwickeln, sondern die Weiterentwicklung wird dir so ein bisschen aufgezwungen. Aber du, genau, das meine ich, aber egal, ob es dir aufgezwungen wird oder ob du das von dir herausmachst, aber du musst dich weiterentwickeln, sonst hast du glaube ich keine Chance, oder?

Ja, ja, ja. Ja, ja, aber also ich bin davon ausgegangen, dass quasi die Leute proaktiv sich weiterentwickeln müssen. Es geht nicht um proaktiv, es geht allgemein darum so. Ja, ja, alles wird sich verändern, klar.

Genau, von heute an wird sich alles verändern und früher war das so, du konntest einfach 30 Jahre lang, bist du jeden Tag auf die Arbeit gefahren, bist den gleichen Weg gefahren. Ich meine das gar nicht böse, aber es war halt so. Ja, ja, ja. Das wird sich schon glaube ich deutlich, deutlich ändern, aber Bestatter würde ich auch nicht werden vom Abgeordneten.

Dann habe ich noch eine Sache gefunden, wir haben nie so richtig über HW gesprochen, dieses Startup, was so die Juristen-KI und die die Anwaltsbranche ein bisschen durcheinanderwirbeln sollen. Mir geht es aber auch gar nicht um HW-KI, also ich habe mich mit denen noch nie so richtig in der Tiefe beschäftigt, weil ich du auch nicht wahrscheinlich. Wir sind keine Anwälte, keine Juristen, wir können die Dinge auch nicht beurteilen, aber ich finde, war eine Sache gestolpert, die haben ihre Bürofläche von 93.000 Quadratmeter auf 150.000 Quadratmeter erweitert in San Francisco und wachsen da gerade enorm. In dem Zusammenhang, also es geht gar nicht darum, dass die wachsen, aber in dem Zusammenhang wurde dann gesagt, wie viele Firmen gerade das Doppelte und Dreifache an Büroflächen dazu mieten, tatsächlich, und San Francisco boomt gerade extrem.

Gibt es einen neuen Run ins Office? Vielleicht. Ich hätte gedacht, dass diese Firmen sich zwar vergrößern und wachsen, ist klar, aber dass sie über Office-Flächen wachsen, hätte ich nicht gedacht. Wahrscheinlich, weil KI halt einfach so viel Veränderung mit sich bringt, dass alle sind nochmal wieder neu angezündet, so ein bisschen.

Keiner will den Anschluss verlieren, vor allen Dingen in so Gegenden wie San Francisco, wo die Leute ja wirklich maximal darauf aus sind, erfolgreich zu sein und sich weiterzuentwickeln. Ja, ich habe, also das war so ein bisschen mein ähnlicher Gedankengang, so ist es, ist es halt, was, also KI ist halt kompletter Wandel. Ist es so, dass du, dass du, wie soll ich das sagen, wenn du als, als junges Startup, wenn du schnell wachsen willst, sozusagen, ne, ist es vielleicht so, dass es viel zuträglicher ist, wenn die Teams zusammensitzen? Ja, 1000 Prozent.

Schon, ne? 1000 Prozent. Also, ich halte nichts von Homeoffice, um ehrlich zu sein. Also, gar nichts.

Ja. Ja, ich schon. Ja, nein, nein, nein, komm, kann ich ja einmal, einmal lösen. vielleicht ist das mal, äh, das Thema Homeoffice oder so, ist vielleicht mal was für eine Sondersendung, die ja durchaus vielleicht starten soll.

Da sind wir auf jeden Fall, glaube ich, unterschiedlicher Meinung, ja. Da sind wir auch unter, genau. Ja, wobei, vielleicht auch gar nicht. Ich glaube nur, wir haben jetzt die Chance, die wir früher nie hatten, individuell zu agieren.

So, ich bin keiner, der sagt, generelles Homeoffice, ich bin keiner, der sagt, ihr müsst, das und das, ich sage aber auch nicht, ihr müsst fünf Tage ins Office kommen. Du hast einfach, jeder hat andere Voraussetzungen, der eine arbeitet lieber, also lieber und auch besser von zu Hause, der andere verwahrlost und, äh, ist super unproduktiv, wenn er von zu Hause arbeitet und eigentlich hast du heutzutage die Chance, genau darauf individuell einzugehen, so. Ich war halt nie ein großer Freund davon irgendwie, dass zwei Stunden am Tag in der Küche verbracht wurden, um irgendwie zu socialisen, auch wenn das dazugehört, auch wenn alle sagen, dass es dazugehört, ne. Das war mir immer ein bisschen, mir persönlich ein bisschen too much, so.

Auf der anderen Seite geht das aktuell schon sehr, sehr verloren, so. Wenn du nur im Homeoffice sitzt, dann hast du überhaupt kein Klebstoff mehr innerhalb des Teams. So, ne. Das kann irgendwie Slack nicht lösen und Teams nicht lösen und keine Ahnung was nicht lösen.

Da bin ich bei dir. Und jetzt, da komme ich ja drauf, als ich HW gelesen habe oder die Vergrößerung, die Vergrößerung der Büroflächen gelesen habe, vielleicht ist jetzt der Zeitpunkt, wo so viel Wachstum ist, so viel gemeinsames Lernen ist, dass die Teams wieder näher aneinander rücken müssen. Weil das kriegst du digital wahrscheinlich kaum gelöst, ne. Auf gar keinen Fall.

Wissenstransfer, Dinge gemeinsam, sich freuen, gemeinsam Dinge lernen und so. Das ist schon, wenn du gemeinsam in einem Büro sitzt, deutlich anders, ne. Definitiv. Also du kommst ja in so eine, in so einen Aufwärtstrend dann, wenn du in so einer Gruppe dann relativ schnell immer wieder Erfolge feierst, durch kleine Learnings, die der andere dann mit dem anderen teilst, dann lernst du wieder was vom anderen, du tauchst dich die ganze Zeit aus.

Da ergibt sich ja eine gewisse Euphorie im Team und die entsteht, glaube ich, nicht, wenn du zu Hause bist. Spannend, ne. Also. Also spannend zu sehen, ob es jetzt wieder so, weil eigentlich waren wir ja in der Phase, wo Homeoffice, Remote-Arbeit, Büroflächen gehen zurück, aber Leerstände und so, vielleicht dreht sich das wieder.

In den USA auf jeden Fall. Ich glaube, Hier nicht? Ne. Weil?

Was glaubst du? Mindset? Ja. Das muss sich erstmal ändern in Deutschland.

Die Leute sind alle noch so da drauf. Ja, ich will noch mehr Urlaubstage und hier, ich kann nur noch 30 Stunden die Woche arbeiten. Wobei, jetzt muss man fairerweise dazu sagen, das ist natürlich auch hier Silicon Valley, Bay Area und so. Klar, das meine ich ja, in der Gegend, die sind ja alle da drauf.

Die sind ja, also das ist schon, genau, das ist schon auch ein anderes Mindset, was bei den Leuten da ist. Das meine ich, ja. Die wollen wachsen, die wollen lernen und sowas. Boah, jetzt sage ich was komplett Falsches.

Wenn du in Minnesota, wirst du sagen, Ja, da wird es schwierig. Keine Ahnung was, ey. Ich hätte jetzt jede Stadt der Welt sein können, so nach dem Motto. Also du hast ja, glaube ich, schon einen besonderen Spirit auch da in der Gegend.

Das wirst du auch in Deutschland haben, aber es ist nicht die breite Masse, die jetzt sagt, boah, geil, KI ist da, lass uns zurück ins Büro und richtig Gas geben. Das ist einfach nicht der Fall. Leider. Aber so ist es.

Wie lange haben wir? Ja, wir sind durch. Ja? Sind wir durch?

Auf jeden Fall. Okay. Dann, ich habe noch zwei Nachrichten, die gespart für morgen. Auf.

Genau. Und du hast noch ein Thema, aber das können wir dann morgen anrufen. Das machen wir auch morgen. Ne, oder?

Ja. Das wurde dann schon. Okay, also nur, wir können ja kleinen Cliffhanger machen. Wir wollten eigentlich noch kurz über Gamma 4 sprechen.

Genau. Aber das machen wir dann morgen, weil du wolltest es dir heute ja in Ruhe angucken. Ja, ja, genau. Also können wir es uns auch morgen angucken.

Machen wir morgen. Wenn du es dir einmal ganz in Ruhe angeschaut hast. Okay? Okay.

Dann schönen Dienstag. Äh, schönen, oh, schönen Dienstag. Ey, wir hoffen, dass alle ein schönes, frohes Osterfest hatte. Also, wir sind ja einfach sehr kalt eingestiegen, oder?

Ja. Hoffentlich haben alle viel Kuchen und viel Schokolade gegessen. Ja, gar nichts davon. Ja.

Kuchen habe ich gegessen. Ja, das können wir jetzt trainieren. Ja. Ey, schönen Dienstag.

Tschüss.

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