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31. März 2026· 24:31 min

Dein zweites Gehirn: Warum du 2026 deine komplette Arbeitsweise ändern musst

Manuel baut gerade sein "zweites Gehirn" — eine lokale KI-Infrastruktur, die ChatGPT, Claude und Gemini als Oberfläche komplett ersetzen soll. Dazu: Google geht durch die Decke, RTL will AI-Medienhaus werden und warum die meisten KI-Projekte scheitern, bevor sie überhaupt starten.

In dieser Folge

Die Kernpunkte

  • RTL will AI-Medienhaus werden — was steckt dahinter?
  • Google Search Live: KI-Suche per Kamera kommt nach Europa
  • Google/Gemini könnte ChatGPT im Mainstream ablösen — Apple-Deal, AI Overviews, Workspace-Integration
  • Von ChatGPT zu Gemini wechseln — geht jetzt per Klick
  • Das zweite Gehirn: Obsidian + Claude als komplettes Backoffice
  • Der J-Effekt: Warum KI-Projekte an der ersten Delle scheitern
  • Braucht jede Firma einen KI-Verantwortlichen? (SAP hat's, KI nicht)
  • Googles "Agent Smith" — so beliebt, dass der Zugang intern eingeschränkt wurde
  • Real Madrid hat die Free-Version von ChatGPT für Supplements gefragt. Ergebnis: Verletzungswelle.
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Transkript

bist du bereit für dein zweites Gehirn? Ich finde eins schon anstrengend. Der KI-Snack? Dein doppelter Espresso KI am Morgen.

Kurz, prägnant, unterhaltsam, informativ. So. Also zumindest meins. Finde ich extrem anstrengend.

Das hält einen auf Trab. Deins. Meins. Ja, oder nicht?

Ich glaube, jedes Gehirn hält einen auf Trab. Also wie hat der Palantir-Boss so schön gesagt, für die Zukunft gibt es zwei Gruppen von Menschen, die gewappnet sind für die Zukunft. Das eine sind Handwerker und das andere sind Typen, die besonders auffällig sind, ADHS haben oder Autisten sind. Es gibt nicht wenige, die sagen...

Du bist beides. Nee, Handwerker bin ich nicht. Handwerker bin ich wirklich nicht. Schade.

Ich gebe mein Bestes und plane immer wieder schön Projekte, aber ehrlicherweise setze ich viel zu wenig davon um. Deswegen nein, aber es gibt nicht wenige Leute, die sagen, ich gehöre irgendwie zur zweiten Gruppe. Aber ja. Ich bin jetzt auch wieder auf unser Intro gekommen, was wir eigentlich für diese Folge vorhatten.

Welches was? Das schaffen wir schon zusammen, Marco. Das war dein Intro. Stimmt!

Eigentlich war das Intro... Wir ballern das jetzt einfach. Ja, ja. Eigentlich war das Intro klar, Marco.

Und man merkt uns... Also ganz kurz, danach kannst du das ausführen. Man merkt uns, glaube ich, auch an, dass wir jetzt zwei Tage nicht aufgenommen haben. Also wir haben Freitag nichts aufgenommen, haben wir aber trotzdem gepostet und heute, oder gestern auch nicht.

Man merkt so eine Energie in uns. Hab ich das Gefühl. Ja. Wir haben uns gefreut.

Meine Energie kommt aus anderen Bereichen. Aber ja, hau raus, was war unser eigentliches... Ich könnte mal wieder zum 4000. Mal mit meinem Kopf gegen die Wand laufen.

Aber, also warum... Unser eigentliches Intro war klar, Marco, weil ich heute zu Manuel gesagt habe, nachdem ich mal wieder Claude gefragt habe, ob wir folgendes Problem lösen können und seine Antwort war, klar, Marco, wir beide schaffen alles zusammen. Und da gab es so eine Szene, wo du mit Claude durch eine Blumenwiese gelaufen hast. Genau.

In Zeitlupe. Da bin ich mit Claude Hand in Hand durch die Blumenwiese gelaufen und hab dann zu dir gesagt, ey, Manuel, mit Claude zusammen. Schaffen wir alles. Schaffen wir alles.

Ja, sehr schön. Sehr gut. Ich hab, ich hab dir Versprechen gegeben, Manuel. Ich hab gesagt, eigentlich brauchst du nichts vorzubereiten.

Ich hab kein Monat. Ich hab immer, was ich am Ende einfach raushaue. Ja? Okay, ich hab ein, zwei Riesenthemen, da können wir vier Stunden zu sprechen.

Und haben das auch die letzten Tage gemacht, das entnehme ich aber ein bisschen nach hinten. Ich würde anfangen mit so drei, vier ganz kleinen... Mit den KI-Themen. Mit den KI-Themen des Tages, präsentiert von unserem Partner Innova B.

Okay. Ähm. Damit müssen wir übrigens aufhören, weil ich muss das immer rausschneiden, das Stück. Ich versuche immer einfach, die Presse zu halten und einfach weiter zu machen.

Du machst immer so Soundeffekte. Einfach. Kid. Das darf ich einfach wieder...

Nein. Nein. Nein. Oh.

Ähm. Also, ich hab ein paar, ein paar kleine. Ähm. Das eine ist nur eine Headline.

Weil weiter konnte ich nicht lesen, weil mal wieder unsere Freunde die Paywall davor geballert haben. Und deswegen kann ich dir nicht sagen, was tatsächlich dahintersteht. Ich konnte es auch noch nicht so richtig verifizieren. Aber RTL will ein AI Medienhaus werden.

Punkt. Keine Ahnung, was dahintersteckt. Nächstes Thema. Nee, ich weiß wirklich nicht, was dahintersteckt, weil ich es wirklich nicht lesen konnte.

Ich hab's jetzt auch nicht in vielen anderen Quellen gelesen und so. Fand's aber ganz spannend, das mal so schon mal rauszugeben. Ähm. Was man ja weiß ist, glaube ich, dass sie in letzter Zeit relativ viele Werbeblöcke schon irgendwie, also das Schneiden der Werbeblöcke, das Machen der Werbethemen oder das eigene Trailer schneiden.

Also das ist schon relativ viel KI hinter. Was das heißt, wenn sie sagen, sie wollen zum AI Medienhaus werden, das muss ja ein bisschen mehr sein, als wir schneiden hier ein paar Blöcke aneinander. Ähm. Ich würde das mal beobachten.

Ich fand's ganz spannend. RTL ist ja keine kleine Nummer. Ähm. Das war das erste Thema.

Das zweite Thema, was ich habe, ist auch nur eine Nachricht, die ich ganz cool fand. Ähm. Search Live von Google kommt jetzt auch nach Europa. Das heißt, du kannst live mit deiner Kamera suchen.

Also du hast eine Live-KI-Suche per Kamera und per Spracheingabe. Ähm. Habe ich selber noch nicht getestet, so. Aber würde ich, also.

Also du hältst die Kamera auf ein Gebäude, auf ein Restaurant und der sagt dir direkt hier, 4,8 Sterne. Ja, keine Ahnung, was auch immer er sagt, ne? Oder vor allen Dingen auch nach Suchthemen. Ja, du glaubst das in dem Trailer, auf jeden Fall.

Genau, nach Suchthemen und so. Ähm. Wurde jetzt getestet oder wurde schon was länger getestet und jetzt kommt's überall hin und jeder kann's nutzen. Ich kann mir schon vorstellen, dass das ein Use Case ist.

Mhm. Kamera an, ne? Ja, und dann, irgendwo draufhalten. Was ist das für ein Insekt?

Was ist das für ein Bla, Bla? Kann ich das essen? Pilz giftig. Genau.

Nein. Und dann so, ah doch, ich hab mich vertan. Gut, dass du mich drauf hinweist. Ja, aber fand ich, fand ich ganz, fand ich ganz cool, weil es irgendwie der, der nächste Schritt ist.

Ja. So, den Google geht. Ja. Vielleicht in dem Kontext, weil wir gerade bei Google sind, ich hab dir eben was in die Hand gedrückt und hab gesagt, ey, Google scheint dieses ganze SEO, Gio Thema zu gewinnen.

Ähm, AI Overviews geht mittlerweile komplett durch die Decke. Mhm. Ähm, die schaffen's irgendwie, ähm. Ja, und die schaffen, glaub ich, vielleicht sogar auch das KI-Game in der breiten Masse dann damit zu gewinnen.

Genau. Die haben mit Apple einen sehr attraktiven Deal geclosed. Die haben den Apple-Deal. Die haben einfach die direkte Integration in Gmail, in Kalender, in gesamte Workspace.

Die Nutzer haben die ja schon. Also, die haben einfach von heute auf morgen alle Nutzer. Ja. Und Apple benutzt Gemini jetzt als zukünftige KI für Siri und alles mögliche, was so im Apple-Kosmos stattfinden wird.

Also, ich hab so das Gefühl, äh, je weniger ich Google Gemini nutze, desto mehr geht Google aktuell durch die Decke. Aber es könnte tatsächlich im Mainstream ChatGPT ablösen, was man so ein bisschen aktuell mitbekommt und mitliest. Ähm, wirklich, wirklich spannend. Also, das noch als kleine Nachricht und dann so als letzte kleine Nachricht, ähm, ähm, oder weil's auch dazu passt, du kannst jetzt, so wie du von ChatGPT zu Claude wechseln kannst, kannst du auch zu Gemini wechseln.

Ja. Hast du auch mitbekommen? Nee. Geht genau so.

Einfach, äh, äh, per, ich sag mal, zwei Klicks und du hast dein gesamtes, dein gesamtes, äh, Gedächtnis oder deinen ganzen Chatverlauf von ChatGPT hast du bei Gemini. Ähm, auch das funktioniert. Ähm, das ist sehr witzig, weil ich hab ja jetzt, das ist die heutige Folge mit, äh, bist du bereit für dein zweites Gehirn, äh, angefangen? Ja.

Das Thema haben wir noch nicht aufgelöst. Hm. Stimmt. Wir haben einfach, die Leute sind ja nicht so, ja, okay, alles klar.

Nee, Marco ist nicht bereit. Ja, ja, ähm, bei mir ergibt sich grad so ein bisschen was, dass ich weg von der Claude-Oberfläche und weg von jeglicher äh, anderen Oberfläche gehe. Keine Ahnung, ich, wir werden irgendwann mal, wenn, wenn wir das, äh, tiefer, äh, wenn wir tiefer da drin sind, werden wir eine Folge dazu machen. Aber wir, oder ich baue gerade so wirklich mein zweites Gehirn, was, wenn das funktioniert, so wie ich mir das vorstelle, die Oberfläche von Claude, von Gemini und, äh, wem auch immer, komplett ersetzen wird, so.

Ähm, klar ist das nicht für die breite Masse gedacht. Also das, was ich da mache, ist, äh, komplexer so. Also du musst, dich sehr damit beschäftigen, um an den Punkt zu kommen, ähm, werden wir auf jeden Fall eine sehr, äh, detaillierte Folge zu machen in Zukunft. Ähm, ich muss dir da noch, äh, einmal einen Einblick, äh, zu geben, damit du, äh, verstehst, wo ich mit dem zweiten Gehirn hin will.

Ähm, ähm, aber ich, wir werden mal auf der, äh, wir werden mal auf der, in der anderen Folge noch mal darauf zurückkommen, aber ich glaube, dass sich das Thema auch wieder in Zukunft noch mal komplett wandeln wird, dass jeder seine eigene, seine eigene Oberfläche dafür so ein bisschen hat und im Hintergrund laufen halt die Modelle und die Modelle werden genutzt, aber es ist ja viel besser oder hat halt viel, viel, viel, äh, viel mehr Impact, wenn du kompletten Zugriff auf deine, äh, Dokumente gibst, so. Und das ist natürlich viel, viel einfacher, wenn du die Oberfläche direkt auf deinem PC, äh, lokal laufen lässt und nicht, du gehst in den, äh, in den Browser, ähm, ähm, Claude Cowork, also die Claude zum Beispiel versucht das ja mit, äh, Claude Cowork, ähm, ich glaube aber dieses ganze Thema, äh, Wissen für deinen Agent kriegst du mit der Thematik, die ich jetzt da gerade ausprobiere, nochmal auf ein ganz, ganz anderes Level gehoben, vor allem im beruflichen Kontext, könnte das so meiner Meinung nach der nächste Schritt sein, ähm, aber ich bin da selber noch nicht tief genug drin, weiß auch noch nicht, ob das wirklich das bringt, wovon ich ausgehe, dass es das uns bringt, ähm, es ist noch so ein, äh, Test einfach, äh, wir werden darauf zurückkommen, ähm, ich kann's schon mal droppen, es ist, äh, Obsidian, äh, benutze ich dafür, um quasi mein, äh, Wissen zu strukturieren, ist nichts anderes, wie, ich hab alle Dateien eben auf meinem PC, ähm, gespeichert, aber mit Obsidian, dann kannst du mit Claude so ein Skill reinladen, damit Claude dann weiß, wie er mit Obsidian, äh, umzugehen hat, und ich glaube zumindest, dass du damit wirklich nochmal, also da sprechen wir wirklich von dem Mitarbeiter so, oder von, von deinem Backoffice, was du dann komplett abbilden kannst, ähm, ja, das zahlt genau darauf ein, was du gerade gesagt hast. Also ich sag dir mal, was machen wir? Nein, du hast mir eben dein Bildschirm gezeigt, und da war ich ja so, boah, da hab ich jetzt keine Kraft für, da brauch ich Ruhe für, und wenn ich die letzten zwei, drei Minuten so Revue passieren lassen, dann hättest du früher zu mir gesagt, ich sag, kannst du meine Hausaufgaben morgen machen?

Ja, also, äh, ich glaube, ich versuch das mal so aus meiner Sicht, äh, zusammenzufassen, wir gehen wieder den nächsten Schritt irgendwie so. Das glaub ich schon, ja. Ne? Also wir sind, wir sind wieder an der, an der Schwelle.

Ich kann's auch nicht so ganz einordnen, so, was da passieren wird, oder ob auch das Thema von den, äh, Anthropics und Googles dieser Welt, äh, durchgespielt wird, ähm, aber das ist schon cool, was da, äh, Also wir haben gesagt, wir wollen uns heute Nachmittag noch damit beschäftigen. Genau, ich denke mal, wir werden diese Woche so mal eine Folge dazu machen können, ähm, wenn wir uns auch mal darüber unterhalten haben. Karfreitag. Zum Beispiel, genau.

Ähm, aber das wird, äh, sehr interessant sein für, äh, den einen oder anderen Zuhörer für uns, glaube ich, ähm, weil das nochmal so, Next Level ist. Ich glaube schon, ja. Du musst aber, das ist auch schon mal da, äh, vorweg gesagt, ich weiß schon, dass wir unsere Arbeitsweise ändern müssen. Wir müssen anders arbeiten, um daraus quasi das optimale Potenzial rauszuholen.

Aber ist ja geil. Ist geil, ja, ja, ja. So, weißt du, das ist ja genau das Thema. Genau.

Immer, wenn wir mit anderen reden und sagen, da musst du aber was verändern, oh, was verändern, nee, ist geil, was zu verändern. ja, ja, genau. Weil, weil, weil, weil, weil, und das zeigt, ist witzig, das zeigt auf mein großes Thema ein, was ich dabei habe. Ja, ja, ja, das ist dieser J-Effekt, von dem wir immer sprechen, ne, also der Buchstabe, der Buchstabe J, genau, der Buchstabe J, das ist das große Thema, was ich dabei habe, weil Manuel und ich in den letzten Tagen sehr häufig über diesen Effekt sprechen, in ganz vielerlei Hinsicht.

Du musst erst mal, wie beim Buchstaben J, geht es halt erst mal nach unten. Du hast nach unten, eine Kurve, die dann irgendwann nach oben geht und dann geht es sehr steil nach oben. Aber wir erleben einfach auf Kundenseite und auf, auf allen Seiten, das spielt überhaupt keine Rolle, die Leute sind nicht bereit, die Kurve nach unten zu gehen. Ja, wirklich.

Und sind auch nicht bereit, und du musst, sich zu verändern. Das ist genau der Punkt, den du gerade sagst. Und wir haben Bock, uns zu verändern, und zwar jeden Tag haben wir Bock drauf, einfach. Ist ja auch anstrengend, ne?

Ja, ja, sehr anstrengend. Deswegen brauchen wir auch zwei Gehirne wahrscheinlich, weil es manchmal für eins zu anstrengen, natürlich ist es, aber es ist auch cool, sich jeden Tag zu verändern. Und wirklich, das ist ein tolles Beispiel, weil wir aber dann auch wissen, wenn wir durch diese harte Phase sind, durch diese erste harte Phase, das, was danach kommt, ist einfach cool. Weil es ist immer besser, als das, was du vorher hattest.

Und das, ich habe das nochmal versucht, heute mit Nulin, hatten wir so das Thema, was bedeutet das in Timing so? Weil sie, sie hat was gebaut, und sagt dann, ja, dafür habe ich dann so ein paar Stunden gebraucht. Sag ich, ja, aber du hast vorher dafür ja ein paar Tage gebraucht. Ja, ja, klar.

Und die paar Stunden waren hart, jetzt dauert es nur noch ein paar Minuten. Aber, und das ist wirklich ein Learning, das ist uns ja wirklich so die letzten Tage so ein bisschen eine Lampe angegangen, wenn man das so sagen kann. Ja. Die Leute sind nicht bereit, diesen Pain am Anfang zu gehen.

Und es ist, vielleicht sind wir sogar ein bisschen selber schuld, Menschen wie wir, die immer sagen, ja, dann kannst du das machen, das ist super easy, dann machst du das, dann ist das easy. So easy? Ja, also wir müssen das glaube ich so ein bisschen aufteilen. Klar, es gibt viele Sachen, die du mit KI ohne jetzt großes Invest in easy machen kannst.

Klar, klar. Aber das, wo wir gerade drüber sprechen, ist ja wirklich fundamentale Ausrichtung, wie wir in Zukunft arbeiten. Also, das, was ich da, also ich habe das gesehen, habe das verstanden und denke, und es ist auch viel, viel, viel einfacher, als sich das jetzt der eine oder andere wahrscheinlich vorstellt. Also, das Wissen wird halt einfach gespeichert in einer bestimmten Struktur und Claude weiß dann, wie er dann auf die ganzen Sachen, wie er Vernetzungen und sowas herstellt.

Ich sehe aber dadurch, also durch diese, durch dieses Wissen, was dann auf dem, in diesem Dateinetzwerk quasi liegt, das können wir nur komplett ausnutzen, wenn wir unsere Arbeitsweise verändern. und wir müssen dementsprechend die Arbeitsweise wahrscheinlich eher dahingehend verändern, dass wir viel mehr dokumentieren, viel mehr ablegen, viel mehr sortieren und dann am Ende fast nur noch orchestrieren und sagen, guck mal, das müssen wir jetzt machen, saug dir das Wissen, was du dafür brauchst. Das ist quasi... Erinnere dich dran, worüber wir letzte Woche hier im Podcast gesprochen haben, als ich gesagt habe, wir sind irgendwie an einem Punkt, wo wir uns organisieren müssen.

Genau, genau, genau. Also, wir müssen uns gerade so nochmal anders organisieren, weil wir überall Chats haben, die irgendwie laufen müssen. Genau, weil du kannst ja, du kannst ja nicht erwarten, quasi, dass deine Arbeitsweise sich nicht verändert und du trotzdem alles aus... Also, KI ist einfach etwas, noch nie da gewesenes.

Absolut. Wenn du dann nicht bereit bist, das komplett einmal zu drehen, dann kriegst du auch nicht das volle Potenzial raus. Aber schau mal, es ist ja wirklich schön. Heute endet das erste Quartal.

Ja, es ist verrückt wieder. Und wenn ich betrachte, was seit 1. Januar passiert ist, bis heute. Wahnsinn.

Wirklich Wahnsinn. Ich bin in das Jahr gestartet mit zwei normalen Bildschirmen. Also, hört sich blöd an, aber ich meine das immer anders. Ich bin ins Jahr gestartet mit zwei normalen Bildschirmen und einem MacBook und dachte schon, ich rasiere.

Jetzt habe ich drei Curve-Bildschirme, habe zwei MacBooks, die laufen. Du hast mittlerweile einen Windows-Rechner, ein MacBook, was läuft, plus deine Curve-Bildschirme. Es gibt kaum noch was irgendwie nicht, zumindest im Sparring mit Claude, Claude, Code oder was auch immer passiert. Ich habe auch die Tücken mittlerweile kennengelernt.

Auch davon habe ich dir erzählt. Ich habe Claude noch mal als Chrome-Plugin. Das hat sich so ein bisschen verselbstständigt an der einen oder anderen Stelle. Auch da muss man vorsichtig sein.

Aber die Lerneffekte sind ja mega. Und ich habe heute wörtwörtlich meiner Frau geschrieben, es ist geisteskrank, wie viele ich jeden Tag lerne. Komplett. Jeden Tag lernen wir einfach unfassbar viel dazu.

Wir werden jeden Tag ein neues Programm, jeden Tag ein neues Tool dazu lernen. Egal was, wir lernen einfach. Also nicht jeden Tag, aber jede Woche zwei neue Kunden-Use-Cases, die wir bekommen. Also das finde ich auch sehr spannend.

Genau, da bist du ja ein bisschen tiefer drin. Bei mir ist es eher so, dass ich irgendwie neue Software lerne, neue Programme lerne. Themen, wo ich früher gesagt hätte, never. Also gehe ich gar nicht ran.

Da sucht mein Kollege heute, klar. Kriegen wir hin. Schaffen wir. Und bislang haben wir alles geschafft und es ist super, weil du dadurch so geile Lerneffekte hast.

Also von daher mega, mega cool. Ich will nochmal abschließen auf diesen J-Effekt, wenn ich ihn so nennen darf. Der ist nicht von mir. Ich habe das irgendwo gelesen.

Ich habe es jetzt nicht mehr verifizieren können, aber es ist so einleuchtend. Egal was. Und das ist nochmal wichtig einzurden, weil du gesagt hast, ja manche Themen sind kleiner und manche größer. Das stimmt.

Aber egal was du machst, am Anfang musst du investieren. Du musst Zeit investieren. Du musst deinen Kopf da reinballern. Du musst verstehen, wie die Dinge funktionieren.

Und das kann dann ganz am Anfang sogar mal länger dauern, als wenn du da keine Zeit investiert hast. Aber das, was danach kommt, ist immer, dass es nach oben geht. Immer. Es geht immer nach oben ab.

Man muss sich auf jeden Fall anders aufstellen. Also muss man wirklich. Ich habe halt nur aktuell das Gefühl, dass viele Projekte und Prozesse scheitern, weil die Leute nicht durch die Delle unten kommen. Gut, das ist nochmal so der Einvorteil von uns.

Wir sind halt klein. Komplett. Wir können halt morgen sagen, wir verkaufen jetzt Erdbeeren, blöd gesagt. Das haben halt die meisten nicht.

Deswegen kann man schon sagen, okay, ist für den einen oder anderen schwieriger. Aber das, was ich jetzt heute, also was wir heute angesprochen haben mit dem zweiten Gehirn. Das kann wirklich jeder Geschäftsführer, was auch immer, jeder, der viele To-dos hat, der sollte auf jeden Fall sich die nächsten Folgen anhören, wenn wir da tiefer drauf eingehen. Und schreibt uns auch gerne, wenn ihr irgendwie Fragen dazu habt.

Aber das wird, also ist glaube ich eine Grundvoraussetzung, um in Zukunft ja noch produktiv zu sein auf einem gewissen Level. Mir ist noch eine Aussage, die mir wichtig ist, weil die auch gestern nochmal gekommen ist, in Bezug auf wie führt man Projekte zu Ende oder wann scheitern sie auch und so. Mir ist das nochmal klar geworden, wir sind ja viel im SAP-Kontext unterwegs, weil unser Partner aus dem Umfeld kommt und weil wir auch durch enge Freundschaften im SAP-Umfeld haben. Schau mal, wenn du als Company heutzutage in ein SAP-Projekt rein gehst, dann dauert das ein bis zwei Jahre und dann hast du auf deiner Seite SAP-Berater, also die bei dir arbeiten, bei dir arbeiten SAP-Berater, damit sie das Projekt mit Externen zu Ende bringen.

Wir machen KI-Projekte, was ja auch Themen sind, die groß sind und sprechen aber auf der anderen Seite nicht mit KI-Beratern oder KI-Profis oder was auch immer und mir ist das schon immer hängen geblieben. Aktuell fühlt sich für den Bereich noch keiner zuständig. Keiner, keiner und doch und das ist ja schon auch gut, viele auf C-Level fühlen sich zuständig, aber die haben natürlich 27.000 andere Sachen zu erledigen, die haben alle eine 60, 70 Stunden Woche und da ist KI nicht mit einbezogen. Ich glaube immer mehr, wenn du das Thema KI wirklich prozessual angehen willst, du brauchst auf deiner Seite jemanden, der komplett verantwortlich dafür ist und das Thema treibt und zwar im Sinne des Projektmanagements und im Sinne des Prozessmanagements.

Das wird für mich immer klarer, dass im Kontext mit dem J-Effekt, wo du am Anfang durch eine Delle gehst, durch die Delle geht aber keiner, der keine Zeit dafür hat und so entsteht, dass viele Projekte scheitern, sehr, sehr viele und die Projekte, die jetzt scheitern, führen zu Frust. Genau, genau. Auch bei den, also wir haben jetzt nur darüber gesprochen, dass man am Anfang bei dem J-Effekt Zeit investieren muss. Bei vielen Projekten muss man am Anfang auch mal eine größere Summe Geld in die Hand nehmen und dann quasi eine gute Datenbasis zu legen, um darauf aufbauend alle anderen KI-Use Cases quasi dann relativ unkompliziert abzubilden.

Aber man muss halt einmal einen dicken Brocken schlucken, so, weil den muss man schlucken, weil die Daten sind halt in den meisten Fällen scheiße. Hast du halt scheiße gesagt? Ich hab scheiße gesagt, ja. Okay, also mein Bauchgefühl sagt mir, wir sind schon ein paar Minuten dran.

Wir können aus meiner Sicht schon Richtung Ende marschieren. Ja, das war doch ... Willst du noch was ... Ach so, das ist nur der Agent Smith von Google.

Der zahlt auch so ein bisschen darauf ein, was ich jetzt eben angeteasert habe. Und der soll wohl bei Google-Mitarbeitern, die jetzt ... Also hier wird es nicht konkret beschrieben tatsächlich. Es ist aber ein neues KI-Tool namens Agent Smith, der so beliebt ist, dass der Zugang innerhalb von Google eingeschränkt wurde.

Und ich stelle mir den auch ähnlich wie mein Projekt quasi vor, also das zweite Gehirn so ein bisschen vor. Der weiß einfach sehr, sehr viel und kann dementsprechend dann so ein bisschen Projektmanagement auch betreiben. Also hier steht jetzt ... Ah, hier.

Das Tool arbeitet eigenständig im Hintergrund, benötigt keinen aktiven Rechner und die Mitarbeiter können über das Smartphone Prozesse prüfen und neue Befehle erteilen. Für viele Tätigkeiten spart das System enorm viel Zeit, bla bla, erklärt eine Google-Mitarbeiterin laut Business Insider, dass der Agent Smith plant Schritte, führt Aufgaben einständig aus und auch interne Daten lassen sich schneller finden. Also es ist leider nicht im Detail beschrieben, was da genau passiert, soll aber für sehr, sehr hohe Nachfrage innerhalb der Google-Mitarbeiter sorgen. Und ich glaube, das werden wir in Zukunft noch häufiger hören, dass es solche Agents bei größeren Firmen gibt, die wirklich autonom und wirklich sehr viel Zeit abnehmen.

Wir werden dieses Jahr noch einiges erleben. Ja, dieses Jahr wird ... Dieses Jahr wird verrückt, glaube ich auch. Ja.

Ich habe, als wir im März auf der Messe in München waren bei der LKQ, habe ich gesagt, ich weiß noch nicht, ob ich vielleicht das gleiche Thema und die gleiche Storyline bei der nächsten Messe habe, das ist im Juni. Ich weiß definitiv, dass ich im November eine andere Storyline haben werde. Zu 100 Prozent. Weil da werde ich nicht mehr die gleiche Geschichte erzählen, die ich jetzt sehe, weil bis dahin wieder so viel passiert ist.

Zu 100 Prozent. Also ich glaube, im Juni, vielleicht wird es die ähnliche Story sein, aber du wirst jetzt auf jeden Fall schon weitere Sachen dazu ergänzen müssen. Absolut. Aber die Story bleibt die gleiche, da gebe ich dir recht.

Im November sieht die Welt dann wieder anders aus. Ja, das sieht auf jeden Fall anders aus. Ich habe keinen KI-Tipp des Tages hinten raus, aber ich habe einen Gruß. Einen Gruß?

Ich habe einen Gruß. Ich dachte, du hättest schon eine Frage mitgebracht. Ah, nee, ich habe keine Frage. Wir haben keine Frage.

Ich habe einen Gruß. Nochmal die Aufforderung, wir haben eine Rubrik, Fragen, Marco wollte es Fragen-Hage nennen. Nein, Spaß. Wir haben eine Rubrik, die immer mal wieder kommt, Fragen aus der Community.

Also, wenn ihr Fragen habt, die wir hier irgendwie näher beleuchten sollen, schreibt sie uns, egal wo, und dann tun wir das. Und jetzt hat Marco einen Gruß. Wenn du gerade sagst, Fragen, tut mir leid, das ist noch ein zweiter Satz. Real Madrid hätte mal besser Claude gefragt, statt ChatGPT.

Die haben die Free Version von ChatGPT gefragt, welche Supplements die Spieler nehmen sollen. Und laut einem Staff-Mitglied, die mittlerweile ausgeschieden ist, sagt sie, das ist der Hauptgrund der vielen Verletzungen bei Real Madrid, weil die Free Version von ChatGPT einfach total die falschen Antworten gegeben hat. Das nochmal hinten raus zum Thema Fragen. Ich frage dann auch die Richtigen.

Nee, ich wollte Iset grüßen. Das ist der erste Schüler, der sich gemeldet hat, eine nette Mail geschrieben hat. Eine sehr lange Mail geschrieben hat, die echt cool war, inhaltlich sehr, sehr cool war. Schöne Grüße an ihn und schöne Grüße auch an den Rest, weil viele sind Follower geworden, habe ich gesehen.

Sowohl auf Instagram als auch auf TikTok, manche sogar auf LinkedIn. Ist natürlich für Schüler LinkedIn nicht vielleicht so das erste Portal. Folgen uns. Deswegen schöne Grüße an alle.

Gib Gas! Genau. Kurze Einordnung. Marco hatte vor ein paar, also letzte Woche einen Vortrag in der Schule vor 50 Schülern.

Da haben sich jetzt zwei von gemeldet, weil sie Interesse haben. Und ja. Ja, und auch cool. Auch der Rest ist irgendwie Follower geworden.

Ja, nice, nice. Ich glaube, ich glaube, da passiert was, das wird nachhaltig cool sein. Ich kann nur noch mal nach draußen. Ich bin da.

Wenn ihr Fragen habt, fragt gerne. Genau. Egal, zu welchem Thema. Gebt Gas, weniger reden, mehr machen und damit schönen Dienstag.

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