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05. Oktober 2026· 1:16:53 min

Claude Code & KI-Agenten — Entwickler Gregor: „Ich schreibe fast keine Zeile Code mehr“

Gregor ist seit zwölf Jahren Softwareentwickler, kommt aus der Enterprise-Welt – und schreibt heute fast keinen Code mehr selbst. Im KI Snack erzählt er, warum er KI-Agenten parallel losschickt, wofür das Jev-Modell taugt und was vom Entwicklerberuf bleibt, wenn die KI das technische Wissen beherrscht. Marco stellt die unbequeme Frage: Wer wird Senior von morgen, wenn es keine Junioren mehr gibt?

KI-Snack: Claude Code & KI-Agenten — Entwickler Gregor: „Ich schreibe fast keine Zeile Code mehr“
In dieser Folge

Die Kernpunkte

  • Gregors Podcast-Vorbereitung: rund 150 KI-Snack-Transkripte, ein Agent pro Folge und ein eigener NotebookLM-Podcast
  • Warum Agenten parallel arbeiten sollen: Kontext klein halten, Ergebnis verbessern
  • Das Jev-Modell: schnelle Ja-Nein-Entscheidungen statt Text
  • YOLO-Modus und Auto-Mode-Classifier: Wie viel Vertrauen in KI-Agenten ist gesund?
  • „Alles, was technisches Wissen ist, das kann die KI“ – was bleibt für Entwickler?
  • Erfahrung, Bauchgefühl und Kommunikation als neue Kernkompetenzen
  • Die Junioren-Falle: Wer lernt noch aus eigenen Fehlern?
  • Studium oder selbst lernen? Gregors Rat für Marcos 17-jährigen Sohn
  • Welches Problem willst du eigentlich lösen? Warum Gregor manchmal keine Codezeile ansieht
  • KI-Sicherheit: Ausbrüche, Benchmark-Tricks und exponentieller Fortschritt
  • Digitale Produkte sind in einer Woche kopiert – und Agenten setzen Abo-Modelle unter Druck
  • Was darf KI kosten? Token-Werte von Max-Abos, Konzern-Budgets und Marcos Rechnung
  • Warum Unternehmen ein eigenes Team brauchen, das KI verantwortet
  • Frage des Tages: Was würdest du als US-Präsident in Sachen KI tun?
Kapitel

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„Alles, was technisches Wissen ist, was zur Softwareentwicklung existiert, das kann die KI.“ (Gregor)"
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Transkript

Alles, was technisches Wissen ist, was zur Softwareentwicklung existiert, das kann die KI. Wer wird Senior von morgen, wenn es keinen Junior mehr gibt? Der Juniorentwickler, der hat, glaube ich, ein extrem großes Problem. Das werden wir auch in der Zukunft sehen. Wir haben heute... unseren größten Fan bei uns im Podcast. Bis vor 10 Minuten hättest du so anfangen können, unser größter Fan. Jetzt ist er unser größter Kritiker. Größter Hater einfach. Unser größter Hater aller Zeiten haben wir heute hier. Die Bühne gehört Gregor. Genau, wir haben es endlich geschafft. Gregor ist endlich bei uns im Podcast. Herzlich willkommen, Gregor. Der zweite Cousin meiner Freundin quasi. Also irgendwann machen wir hier diesen Familienstammbaum auch einfach komplett voll. Also viele Grüße schon mal an Judith, dass du auch irgendwann hier aufläufst. Nein, Spaß. Ich dachte eine Zeit lang übrigens, dass Gregor die Frau von Inspektor Columbo ist. Kennst du noch Inspektor Columbo? Nee. Der hatte immer eine Frau, die es nicht gab. Weißt du, der hat immer eine Frau, die es nicht gab. Und der Manuel hat wirklich die erste Zeit immer gesagt, ja, der Gregor, der Tochter. Wo ist der? gar nicht. Den gibt es eigentlich gar nicht, so eine Gespannung. Bis dann irgendwie Chris auch von dir erzählte und dann war ich so, okay, den Gregor wird es geben. Stell dich erstmal vor, Gregor, würde ich sagen. Genau, genau. Sag ein, zwei Sätze zu dir. Sag auch gerne dann, wie du dich auf den Podcast vorbereitet hast, weil ich das relativ witzig finde. Und ja, herzlich willkommen, Gregor. Ich freue mich sehr auf diese Folge mit dir. Was tust du in deinem Leben, warum du hier im KI-Snack sein solltest? Ja, erstmal danke schön, dass ich hier sein darf. Es hat lange genug gedauert. Ich glaube, ihr habt hunderte Male schon meinen Namen erwähnt. Ja, ja. Wir haben uns nur einmal gesehen. Wir haben uns nur einmal gesehen, genau. Ich hab die ganze Zeit gesagt, Gregor, Gregor. Und ja, wer bin ich? Ich bin Gregor Dieter. Ich bin der Bruder von Chris, der ja schon im Podcast bei euch war. Und ich bin Softwareentwickler oder Softwareingenieur. Gibt tausend Begriffe für die Tätigkeit, aber auf jeden Fall kein ITler. Kommt alles aufs Gleiche raus. Ist Gregor einer von denen, der sauer wird, wenn ich ITler sage? Ja, ich glaube schon, ja. ITler, kannst du mich auch nennen. Ah, okay. Kannst dich nennen, wie du willst auch. Ich hab jetzt Dieter. Nee, ab jetzt Dieter. Ja, geil, ja. Nein, weiter. Aber ich bin ja klassischer Softwareentwickler schon seit, ich glaub, beruflich zwölf Jahre und privat deutlich länger. Der Chris hat ja letztes Mal schon einiges über die Geschichte erzählt. Das ist bei mir ähnlich in der Vergangenheit. Klein aufgewachsen mit PCs und so. Da ging's erst mal noch um Spiele und so. Und dann hat's langsam irgendwann angefangen mit Internet und Co. Also hast du auch mit, was war das, mit sieben deine erste Webseite gebaut? Ich glaube, Chris war elf. Chris war elf. Ja, da war ich nämlich dann zehn. Wir sind nämlich genau ein Jahr auseinander. Und also wir sind wir drei und dann meine Schwester, Bruder und dann nachkommen wir nicht alle ein Jahr auseinander. Und deswegen war ich immer der, der alles nachgemacht hat. Wenn die irgendwas angefangen haben, habe ich gesagt, das muss ich auch machen. Geil. Weißt du noch, kannst du dich noch erinnern? Erste Website, weil Chris konnte sich ja sehr genau erinnern. Meine erste Webseite, die ich gesehen habe, war von meinem Vater gewesen, der die bei Freenet gehostet hat. Und das war einfach so eine extrem billige HTML-Seite, wo einfach nur Text drauf war. Und dann waren da so... Das war ja damals total in, dass du GIFs auf eine Webseite gepackt hast. Da hat sich was bewegt oder so eine Welcome-Überschrift. Das fand ich aber supercool. Der meinte, guck mal, das hab ich selber gemacht. Also ich fand das erst cool, als ich verstand, also das Internet kannte man, kannte ich zu dem Zeitpunkt glaube ich schon. Und dann dachte ich so, was, man kann das selber machen? Das geht. Ja, macht ihr so einen Account? Dann habe ich meinen ersten Account gemacht. Da war ich elf Jahre alt, weil meine E-Mail, die ich dann gemacht habe bei Gmx, die ist Gizi11. Deswegen kann ich mir das merken, das war mein erster Connect zum Internet. Da brauchten wir damals auch schon E-Mail-Adresse und so. Geil. Dann hab ich auch so eine billige HTML-Seite gebaut. Und was, weißt du noch? Irgendwas draufgeklatscht, einfach ausprobiert. Einfach Text. Einfach irgendwas. Ich mein, in dem Alter, was du da produzierst an Text, das ist nix irgendwie Tolles, sag ich jetzt mal. Ich glaub, die zweite Webseite irgendwann später, das hat Chris auch schon gesagt, da waren wir im Dragon-Ball-Anime-Zeitraum. Da hab ich so eine Dragon-Ball-Fan-Webseite gemacht, wo ich dann, das meinte Chris auch schon, da haben wir uns was zusammengeklaut an Bildern und Zeugs und haben uns das zusammengetragen. Das war so die erste Sache, die man gemacht hat. Ja. Und dann später halt beruflich und so. Ich hasse diese langen, so was hast du gemacht und alles. Ja, aber ist ja spannend. Wenn man beruflich Interesse gehabt, dann studiert, Arbeitsleben und so weiter, seit 2014 beruflich da tätig. Immer so hauptsächlich im Backend-Bereich. Und dann irgendwann kam das so mit diesem Software-Engineering. Also dieses, ich weiß nicht, ob er so DevOps-Gedanke, so Operations, das war damals total das große Ding. Als ich angefangen hab, da war das so, du hast irgendwas programmiert und hast das dann abgegeben. an so einen Operations-Guy, ja. Und der hat das dann deployed, dann kam der zurück und sagte so, Gregor, das funktioniert aber nicht, was du da gemacht hast. Dann hab ich gesagt, bei mir auf meinem Rechner funktioniert's aber. Da gab's gar keinen Connect, nur ist das abgegeben. Und dann hat man die ganze Zeit nur darüber geredet, bei mir kommt der Fehler, aber der kommt bei mir nicht. Und in der Zeit, wo ich angefangen hab, da gab's grad diesen Shift. Wo man dann gesagt hat, die Entwickler sollen viel mehr Verantwortung nach hinten nehmen und mehr in die Plattform gehen. Da hab ich mich stark weiterentwickelt. Ich bin so ein Backendler, stark mit Fokus, aber auch auf Operations, Infrastruktur nicht betreiben. Aber dieses ganze Setup und so, das ist so ein bisschen mein Background. Geil. Und mit KI, ne? Geht's ab. Da mach ich gar nix mehr. Alle Programmiersprachen, wie du in unserem Chat gestern verkündet hast. Alle Programmiersprachen. Ja, meine Programmiersprache, die ich wirklich gut kann, ist Java. Ich bin auch zum großen Teil mein Berufsleben in Enterprise-Umfällen unterwegs gewesen. Also eigentlich so das Gegenteil, was ihr macht. Ihr macht ja eher so mittelständisch kleine Apps, Prototypen, Tools und so weiter. Und... das ist so gar nicht meine Welt. Da kam ich früher auch her, weil ich angefangen hab in einer superkleinen Softwarebude. Ähm... Aber die letzte Zeit, da bin ich eher der langsamen Welt unterwegs. Wo lange Prozesse, langsame Prozesse vor allen Dingen sind. Spannend. Das ist mein Background ein bisschen. Wie hast du dich auf unseren Podcast vorbereitet, Gregor, in zwei Sätzen? Das hat ja angefangen mit, du hast mir so Themen gepostet. Da hatte ich mich aber schon vorbereitet. Du hast mir in WhatsApp eine riesen Themenliste, ich weiß gar nicht, wie du das gemacht hast, du hast wahrscheinlich alle WhatsApp-Nachrichten aus unserer Gruppe genommen und hast gesagt, mach mal ein paar Fragen. Da waren ein paar gute Sachen dabei. Ja, fand ich auch. Was ich gemacht habe, ist... Ich hab mir einfach mal alle Transkripte... Das hast du ja auch bei Ilyas oder wie hieß der Gast, den ihr hattet? Ilya. Genau, da hab ich mir auch alle... Alle Transkripte von seinen Videos runtergeladen. Das hab ich mit eurem Podcast vorhin gemacht. Ich mein, ihr habt ja auch eine Webseite gebaut, Oder ich hätte einfach mich fragen können, wo ich einen Orten habe, wo alle Transkripte drin sind. Stimmt. Aber ja, kannst du alle auf der KI-Snack-Seite, sind alle Transkripte da drin. Habt ihr die aus YouTube runtergezogen dann auch einfach? Du, da musst du mal meinen Bruder fragen, der nebenan gerade am Arbeiten ist. Dem hab ich nicht gesagt, mach. Mach einfach, mach einfach. Ich hab die einfach aus YouTube gezogen, die ganzen Transkripte, und dachte mir so, das ist aber ganz schön viel Content, was ihr da habt. Also das kann die KI ja gar nicht verarbeiten. Ich weiß das gar nicht. Sind wir bei 160 aktuell? Ich glaube 150. Also es kommt drauf an, wie man zählt. Ja, genau, so 150, 160. Du hast ja auch ganz viele Folgen gemacht, wo du dann auswärts bist, wo du Leute interviewst. Das ist ja kein KI-Snack-Podcast gewesen, klassisch. Und ihr habt übrigens auf eurem YouTube-Channel ein paar ganz alte Videos, die müsst ihr mal löschen. Ach so, die sind vom Creator, ja. Ja, genau, die sind auch von, wo ihr da Produkte zeigt und so. Ja, ja, genau. Thematisch. Ja, stimmt. Muss ich da mal aufräumen. Ja, ich lass mal einfach da. Das war unsere Vergangenheit. Das ist die Vergangenheit. So wie du mit elf Jahren irgendwelche Webseiten gebaut hast. Genau. Haben wir den Octopus Creator gebaut, ja. Das war unsere Vergangenheit, genau. Okay, dann hat's 160 Transkripte, 30 Minuten im Schnitt, würde ich so sagen, oder 25 Minuten. Was hast du dann gemacht? Und dann hab ich dem Agenten gesagt, spawn mal für jede Folge einen Agenten. Für jede Folge einen eigenen. Ja, also bis maximal, sag ich dem immer so, 40, 50 Agenten, weil sonst nimmt das Überhand. Und hab gesagt, der soll mir die... Der soll die so zusammenfassen, dass kein Inhalt verloren geht. Weil dieses ganze Blablabla drumrum, das interessiert mich ja nicht für eine Zusammenfassung. Aber ich will trotzdem inhaltlich alles behalten. Und ich hab gesagt, ich hätte gern die Takes, die ihr habt, die eigenen Meinungen noch mal getrennt. Also Marco, Manuel hat die Meinung zu dem Thema. Ja. Und dann immer kleine Abschnitte pro Folge, die dann zusammen in der Datei. Das war dann sozusagen meine Baseline für alles, was ihr gemacht habt. Und dann hab ich mir Themengebiete überlegt, wo ich sage, was interessiert mich, was KI-bezogen ist, was irgendwie... Womit beschäftige ich mich die ganze Zeit? Und hab dann einfach über die letzten paar Tage ein paar Audioaufnahmen gemacht, die transferieren lassen, in eine andere Datei gepackt. Und dann hab ich jetzt gedacht, okay, was mach ich jetzt damit? Das war schon nie auf dem Podcast vorbereitet. Hab ich gedacht, was mach ich jetzt damit? Und dann hab ich gesagt, okay, ich nehm jetzt einmal meine ganze Gedankenwelt zu Themen und das, was ihr alles gemacht habt und generier mir davon einen Podcast. Das geht ja mit Notebook LM. Hab ich dann die zwei da scheint reingeladen, hab gesagt, das soll ein Podcast sein für mich zur Vorbereitung auf den Podcast hier. Wie lang ging der? Ich hab das zweimal gemacht, der geht immer so die 20 Minuten, 23 Minuten. Ja, ich würde den auf jeden Fall mal anrufen. Ich hätte die euch gerne gezeigt, aber ich wollte das nicht so vorweglegen. Das Witzige ist, der nimmt teilweise echt Haltungen von euch an, wo ich mir denke, ey, das hätte der Marco oder der Manuel genauso reagiert auf das Thema oder so. Ja, so viel Info. Also, da ist ja so viel Kontext über uns drin. Ich sag das ja immer, dieser Markus, dem ich ja vier Jahre Newsletter von mir gegeben hab, Der ist ja besser als ich. Also der weiß ja viel mehr, als ich selber weiß, weil ich es vergessen habe. Also das wird ja da nicht anders sein. Also der Podcast war auch gut. So ein Ding konnte man sich geben. Ich dachte mir, ich brauche gar nicht mehr zu euch zu kommen. Gibt die Audio-Datei noch mehr? Ich mache das jetzt jeden Tag selber. Die machen einfach diese Podcast-Folge. Aber was ich noch nicht ganz verstanden habe, wenn ich dich fragen darf, Gregor. Also in welcher Weise hat dir das geholfen, jetzt hier zu sitzen, in der Vorbereitung sozusagen? Damit die Themen schon sortiert waren? Nee, einfach, dass ich mir Gedanken mache über Themen, meine Haltung selber bilde. Das ist eigentlich der Hauptgrund dafür. Nicht, dass ich schon konkrete Gesprächsfaden, Vorbereitungen hab oder so was. Das hätte ich jetzt auch irgendwie auf dem Handy mir jetzt angucken müssen, wenn wir das wirklich abgearbeitet hätten müssen. Aber wenn wir jetzt auf konkrete Themen eingehen, nicht mehr überlegt habe... Dann hab ich schon mal so Gedanken dazu gemacht, ne? Was ist eigentlich meine Meinung dazu? Und so ein bisschen einfach ins Sprechen kommen auch. Guck mal, ich mach das jetzt schon 150 Folgen lang. Ja, ja, klar. Ich hab noch nie irgendwie eine Podcast-Folge aufgenommen. Ich hab vor Kurzem zu Manuel gesagt, ich hab mir noch mal unsere erste Folge angeguckt. Wir waren einfach Ottos. Ja, wir waren... Wir haben einfach gesprochen wie so... Es war krass, wenn du dir die heute annimmst. Wir wissen ja gar nicht mehr, dass die Kameras da sind. Bei dir ist es ja schon noch, dass du merkst, dass eine Kamera da ist. Pfff. Sag mal, bevor du einsteigst mit den Themen, die du vorbereitet hast und wozu du eine Meinung hast, ich habe eine technische Frage, weil du hast ja einleitend, bevor die Lampen hier angegangen sind, hast du ja gesagt, so ein Prozent stimmt manchmal nicht. Von dem, was ich vor allen Dingen sage. Ich hab damals was Ähnliches gemacht, wie du gemacht hast, als ich meine vier Jahre News Snack durchforstet hab. Weil witzigerweise hab ich die ja mit Charles zusammengeschrieben. Er musste herausfinden, dass es zwei Meinungen gibt. Welche sind nur meine? Weil ich wollte, dass mein Skill ja auch nur meine Meinung hat, etc. Du hast jetzt eben gesagt, du hast einzelne Agenten loslaufen lassen, wenn ich dich richtig verstanden habe. Ich habe damals einfach gesagt, mach jung. Also ich überspitze das immer bewusst. Erklär mal, wo der Unterschied ist in der Herangehensweise. Oder passiert im Hintergrund sogar das Gleiche? Es passiert das Gleiche, aber nur parallel. Also es kommt drauf an. Ich meine, bei dem Ansatz, den du jetzt gefahren hast, du weißt ja gar nicht, was passiert. Es kann sein, dass der gesagt hat, okay, der packt alles zusammen in eine Datei. zieht sich das in seinen Kontext. Je nachdem, was für ein Model du hast, wenn du jetzt Opus 5.5 nutzt, hast du eine Million Context-Window. Dann passt das gar nicht da rein. Dann hast du gegebenenfalls ganz viel verloren. Das ist der Ansatz, wo ich sage, ich hätte dem einmal sagen können, geh das nacheinander durch. Dann hätte er's wahrscheinlich auch gemacht, dass er sich immer was im Kontext liest, das verarbeitet. Dann kommt auch was Wahrheitsgetreues raus, Und irgendwann hast du das Kontext gesprengt und dann musst du mittlerweile bei Astra oder bei Codex oder so, da sagt der, okay, mein Kontext ist voll, ich mach ein Slash-Compact automatisch und mach dann weiter. Und das will ich eigentlich vermeiden. Ich will immer so wenig Kontext wie möglich haben in der jetzigen Session, damit ich ein gutes Ergebnis bekomme. Weil umso weniger Kontext du hast, der nicht darauf einzahlt, was du machen willst, umso besser ist das Ergebnis. Und das ist der Hintergrund, weswegen ich das so mag, einfach Agenten zu spawnen. Du lädst die einmal auf mit genau dem Kontext, den du willst, und sagst, jetzt mach daraus, also kopier den Kontext und schick den Agenten für den Task los. Den Agenten für den Task los. Also im Endeffekt ist das eine Art Parallelisierung, aber auch, dass du den Kontext schmal hältst. Weil wenn du das nacheinander machst, geht ein Agent los, zieht sich die erste Folge, macht die Transkribierung oder zieht sich das rein, verarbeitet das, hat das ja alles schon im Kontext verarbeitet. Und dann geht das mit der zweiten Folge. Und die erste Folge ist dafür ja eigentlich komplett irrelevant. Zu dem Zeitpunkt. Und dann kriegst du kein so gutes Ergebnis hin. Ich meine, die Modelle sind mittlerweile immer besser und besser geworden. Die können auch mit größeren Kontexten und so weiter immer besser arbeiten. Aber in der Regel ist es immer noch am besten, die möglichst klein zu halten. Das geht ja mittlerweile echt gut. Du musst ja keine Programmiererfahrung dafür haben. Du kannst einfach bei Cloud Code zum Beispiel sagen, spawn mir 80 Agenten und geb jedem Agenten eine Aufgabe, eine der Dateien in dem Ordner zu verarbeiten. Und dann macht er alles von alleine. Das ist schon ziemlich gut. Ich habe viele Fragen, aber ich glaube, das sind Fragen, die sich... Ich habe das eben ja mal gesagt. Unser Zuhörer bin ja ich. Durchschnitt 45 Jahre... Der eine hat ein bisschen mehr Ahnung, der andere hat vielleicht auch ein bisschen weniger Ahnung oder arbeitet mehr oder weniger. Ich finde das wirklich interessant, weil ich mache es, glaube ich, ähnlich, aber ohne, dass ich es bewusst mache, weil ich die Entscheidung quasi in Obsidien meinem Claude selber überlasse. Ich sage ihm, baue du das so, dass es gut funktioniert, dass es parallel funktioniert, dass es schnell funktioniert, dass wir zum besten Ergebnis kommen. Und dann sagt er mir ja, ich laufe jetzt los, ich habe einen Agenten dafür, einen Agenten dafür, einen Agenten dafür. Also er macht das theoretisch, was du bewusst machst. Kann man das so sagen? Ja, genau. Ja, okay, weil ich fand das Ergebnis damals mega gut. Also wirklich mega, mega gut. Ich kann mir gar nicht vorstellen, dass es hätte noch besser werden können. Das Problem ist ja bei solchen Arbeiten, das sind Arbeiten, die ich gar nicht überprüfen kann und aber auch nicht überprüfen will. Und ich will aber den möglichst besten Prozess haben, der sicherstellt, dass was rauskommt, was ich haben will, ohne dass ich es überprüfen muss. Und wenn du den jetzt ungesteuert losfährst, laufen lässt, dann kann es sein, dass das... das Bestmögliche ist. Es kann aber auch sein, dass das zu 90% nur das Bestmögliche ist. Und du weißt es aber auch nie, weil du gehst ja nicht hin und prüfst jetzt, hat der jetzt deine ganzen Zusammenfassungen aus den ganzen News vernünftig gemacht? Du denkst ja, das passt schon. Das können auch die 90% gewesen sein. Genau, und das ist so der Hintergrund, wo ich sage, okay, weil das auch nicht viel Arbeit ist, da wo ich, es gibt so ein paar Stellen, wo ich vorne gerne steuern möchte, damit ich zu einer höheren Wahrscheinlichkeit ein besseres Ergebnis auch rausbekomme. Ja, mega. Habe ich schon wieder eine Sache mehr gelernt, zumindest von der Systematik her. Du hast Manuel ganz viele Themen geschickt, die dir auf der Seele brennen. Genau, wir haben ja gerade im Vorgespräch schon kurz das Thema Jeff angerissen, was jetzt auch in den letzten 10 Tagen, 20 Tagen die erfolgreichste Folge bei uns wieder ist. Ja, und zu den Top 10 aller Zeiten jetzt schon gehört. Es scheint die Leute zu bewegen. Es scheint die zu bewegen. Du hast jetzt eben im Vorgespräch schon angekündigt, du hast auf jeden Fall auch ein Take dazu. Willst du einfach mal deine Gedanken dazu äußern? Wir sprechen mal so ein bisschen darüber, was du über das Jeff-Modell denkst. Wir können auch gerne noch mal drauf eingehen, für die Leute, die das bisher noch nicht so im Scope haben, was das überhaupt ist, dieses Jeff-Modell. Ja, gerne, sehr gerne. Aus meiner Perspektive. Ich bin jetzt kein Experte, was KI-Modelle angeht und wie die genau aufgebaut sind. Aber das, was ich für mich gespeichert habe, ist, das Jeff-Modell ist ein Modell, was eine Leistung hat wie eins der führenden Modelle. Sowas wie ein Opus 5.5 oder ein Astra 6. Aber es ist deutlich schneller in der Verarbeitung. Und zwar deutlich, deutlich schneller und günstiger. Und der Nachteil bei dem Jeff-Modell ist, das ist kein Textgenerierungsmodell. Also es generiert ja jetzt keinen Text. Sondern das kann Dinge klassifizieren oder Entscheidungen geben. Und... Dadurch hast du aber gezielte Anwendungsbereiche, weil du könntest ja auch sagen, okay, den gleichen Speed und den Kostenfaktor, den kriegst du auch hin, indem du irgendwie einen Gemini, was weiß ich, Flash 2.5 Flash oder so, dann bist du ja auch schnell und kriegst Entscheidungen hin, aber die Idee hinter Jeff ist ja, dass du ja gerade mithalten willst mit diesen guten Modellen. aber trotzdem den Speed und den Kostenfaktor hast. Und bei diesen Entscheidungen kannst du dir überlegen, zum Beispiel, ein gutes Beispiel, wo das jetzt schon eingesetzt wird, zumindest bin ich mir relativ sicher, dass das schon so eingesetzt wird, es gibt ja immer, wenn ihr so agentisch arbeitet, zum Beispiel mit einem Cloud-Code-Terminal oder so, könnt ihr sagen, wollt ihr manuell arbeiten oder lasst ihr den automatisch laufen? Oder macht ihr so ein Zwischending oder gebt ihr dem bestimmte Rechte, Der YOLO-Modus ist aktiviert. Das ist halt dieses... Wenn man lange damit arbeitet und so oft positive Erfahrungen gemacht hat, dass immer was Gutes rauskommt, dann bist du irgendwann Stück für Stück auf dem Trip, ja, komm... Der hat noch nie irgendwas Komisches gemacht. Du brauchst so ein Vertrauen auf. Das kann aber auch gefährlich sein. Wenn's irgendwas ist, was man nicht will, kriegt man's erstens mit. Und dann hat man gegebenenfalls irgendein Security-Problem oder so. Und die setzen aber jetzt schon einen Classifier ein, der heißt auch Auto-Mode-Classifier oder so. Der ist bei Cloud Code Terminal relativ neu, glaub ich. Der prüft jeden Prompt oder jede Antwort auf einen Prompt. Also alles, was Cloud machen will, zum Beispiel irgendeinen Terminal-Command ausführen oder irgendeine Datei schreiben oder einen Internetaufruf machen, prüft der gegen so ein ganz, ganz schnelles Modell, der sagt... akzeptiere ich das in dem Auto-Modus automatisch oder lehne ich das ab? Und der User soll gefragt werden. Und dadurch hast du trotzdem diesen Modus, dass du sagst, okay, du kannst relativ entspannt Das ist natürlich nicht deterministisch, aber zumindest für die Leute, die sagen, okay, ich arbeite trotzdem einfach in diesem Auto-Modus, ist mir egal, da passiert schon nix. Für die Leute hast du trotzdem erst so eine Sicherheit, die sagt, okay, es wird nicht automatisch was auf Produktion deployed, es werden keine persönlichen Daten irgendwie ins Model gegeben und so weiter. Also diese ganzen Datenschutzthema oder Security-Themen, wo du Sachen liegen könntest oder Sachen runterladen könntest, die werden dadurch einfach schon abgeblockt. Und das kriegst du ganz schwer nur hin, indem du fest definierte Regeln machst. Also dieses klassische Permission-System. Da kannst du ja sagen, okay, ich will nicht, dass er eine Internetsuche macht, ohne dass ich es akzeptiere. Weil das könnte jedes Mal problematisch sein. Das kannst du code-technisch gar nicht lösen. Aber mit so einem Modell, kriegst du es natürlich relativ gut hin. Das Problem ist, wenn du jetzt dafür das Opus selber wieder nutzen müsstest, hättest du auf einmal die doppelte Usage verbraucht oder du musstest doppelt so lange warten. Mit einem Jeff-Modell bist du aber, du merkst quasi fast gar nicht, dass da irgendwas dazwischen ist. Für solche Anwendungen, wo du sagst, du willst schnell Entscheidungen treffen oder so was, das wird natürlich jetzt auch, wo du meinst, du kannst damit Webseiten bauen oder irgendwie, das wird halt jetzt für alles mögliche Abused, sag ich jetzt mal. Du kannst ja alles mit der Ja-Nein-Entscheidung irgendwie abriegeln. Ja, genau. Aber es ist das, ja. Es ist die Ja-Nein-Entscheidung und das in einem Tempo. Die Schnelligkeit ist schon... Die Schnelligkeit ist das Thema. Oder halt so Klassifizierungsthemen. Du hast ja dieses Ad-Beispiel, das du schon ein paar Mal gebracht hast, das ist halt auch prädestiniert dafür. Ja, definitiv. Also ich glaube, es geht ja zum einen um sehr, sehr viele Daten, die einfach immer wieder durch die gleiche Klassifizierung laufen. Bester Case dafür. Wir haben aktuell selber ein Thema, wo wir eine relativ große KI-Pipeline gebaut haben für einen Kunden mit 50 Stationen, wo dann, keine Ahnung, ein Durchlauf zwei bis drei Stunden gehen kann, bis dann einmal alles durchgelaufen ist. Und da haben wir auch schon so eine Art Wächter eingebaut, der dann am Ende, wenn dann eine Station durchgelaufen ist, nochmal eigentlich genau das macht, was du gerade gesagt hast, nämlich... Das und das darf auf gar keinen Fall passieren. Und das wird dann beispielsweise in Zukunft dann auch von Jeff innerhalb kürzester Zeit entschieden. Das ist halt genau das, was du grade gesagt hast. Wenn man in diesem YOLO-Modus ist, wenn wir mal dabei bleiben und sagen, okay, es gibt halt bestimmte Regeln, an die sich der jeweilige Mitarbeiter, Mensch halten soll, dann kann man ja auch das Ganze von oben draufsetzen und sagen, guck mal, in der Infrastruktur, in der das Team oder das Unternehmen jetzt arbeitet, Gibt es einen Wächter, der jetzt zum Beispiel über das Jeff-Modell läuft und alles, was rauskommt, wird einfach nach verschiedenen Regeln und jede Regel wäre dann theoretisch eine eigene Jeff-Station, die einmal abgehakt wird und dann kann man sicherstellen, dass nicht alles quasi rausgeht oder nur unter bestimmten Regeln quasi rausgeht. Ich bin da so ein bisschen... Unsicher, weil ich sehe das genauso wie du. Ich weiß aber nicht, weil wenn ich mir dann so manchmal so Paper oder Artikel durchlese, steht da, es kann auch sein, dass Jeff zum Beispiel sagt, ja, trifft zu 98 Prozent zu, trifft aber nur zu 92 Prozent zu. Also wie viel, was für eine Garantie gibt es auch bei dem Modell? Weißt du, ich meine, es ist ja trotzdem ein LLM, was trotzdem halluzinieren kann. Das ist kein 1 plus 1. Das ist kein Security-Modell. Menschen in einem Konzern sitzen hast, der das abnicken müsste, um zu sagen, das ist jetzt unsere einzige Hürde, um sicherzustellen, dass alle Leute sicher KI nutzen, wird er sagen, ihr seid bescheuert, das kann nicht unsere einzige Hürde sein. Das kann eine Hilfe sein für unkritische Sachen auch grade. Wo du sagst, okay, du arbeitest jetzt in so kleinen Kontexten, abgekapselt, und willst aber trotzdem sehr, sehr schnell sein oder experimentieren, aber einigermaßen sicher sein, ja? Wenn du jetzt in einem Sandbox-Environment bist, wo du komplett abgekapselt bist, kann es ja trotzdem sein, dass du dir einen Bitcoin-Miner installierst, der im Hintergrund die ganzen Server-Ressourcen verbraucht. Es kann zwar kein Daten-Lag passieren oder so was. Klar, Marco. Ich hoffe nicht. Ja. Nee, verstehe. Verstehe. Darf ich dir eine Frage stellen, Gregor? Wie soll ich das jetzt richtig formulieren? Was macht das mit dir, wenn du siehst, dass Menschen wie ich meinen, mit KI auf einmal Dinge tun zu können, die sie eigentlich nicht können? Beantworte erst mal. Uncut version. Was macht das mit dir? Mich würde das interessieren, weil ich sage dir warum. Ich stelle mir vor, dass das für dich so ist, wie... Ich weiß, was du sagst. Wie irgendwie die Frau vom CEO, die sagt, ja, beim Logo habe ich aber auch noch eine Meinung zu. wo ich sage, nee, Mädchen, hasse nicht. Also, weil wir machen das seit 20 Jahren, wir wissen, was wir tun, und nur weil die Rot schön findet, hat Rot da nichts zu suchen. Und das macht mich wahnsinnig. Ich übertreibe jetzt bewusst. Das muss dich doch auch wahnsinnig machen, wenn ich hier erzähle, was ich so tue, obwohl ich erwiesenermaßen keine Faser habe. Ich mache einen Yolomusus an, morgens, Und bin stolz darauf, was ich baue. Aber ich kann das ja gar nicht prüfen. Wir haben jetzt zum Glück Sully, wir kennen euch, wir sind glücklich, Manuel hat tausendmal mehr Faser als ich. Aber jetzt nur auf mich bezogen, mal völlig ehrlich, völlig die Hosen runtergelassen, muss ich das doch wahnsinnig machen, oder? Nee, aber... Ich guck davon ein bisschen anders drauf. Für mich ist das so... Also mit mir selber macht das was und meinem Skillset oder meiner Erfahrung, wo ich sage, okay, ich habe jetzt zwölf Jahre Erfahrung aufgebaut, der harte Erfahrung, und wird die jetzt irrelevant? Oder wir kommen immer mehr dahin, dass Bestandteile von meinem Wissensschatz und so weiter einfach jeder kann. Und das macht was mit mir. Ob du jetzt dein YOLO-Projekt abschließt und schnell eine App reinklotzt. Ich arbeite ja jetzt nicht konkret mit dir zusammen. Noch nicht. Wenn ich jetzt jemanden hätte, mit dem ich konkret zusammenarbeiten müsste die ganze Zeit, und wir nicht kommunizieren würden, und der mir die ganze Zeit Sachen rüberwirft, die ich dann weiter bearbeiten müsste, dann hätte ich ein Problem damit. Ja, aber so eine Serie sind wir ja nicht. Normalerweise kommuniziert man miteinander, wenn wir zusammenarbeiten müssten, hätte ich keine Bedenken, dass das nicht funktionieren würde in so einem Kontext, wenn einer weniger Erfahrung hat und der andere mehr. Aber ich überleg die ganze Zeit, okay, was ist eigentlich noch... Was sind genau die Skills oder was bleibt eigentlich noch übrig, wenn du mit einem kurzen Prompt eine App entwickeln kannst, Ja, was bleibt da noch übrig? Was ist eigentlich der Kern meiner... Warum hab ich überhaupt noch die Berechtigung, Geld zu verdienen, um als Softwareentwicklung tätig zu sein? Ich find die Frage krass, aber mach du erst. Ich find die Frage krass, dass du sie stellst. Weil ich hab dann völlig anderen Take zu als du. Ja, ja, ja. Also witzig, weil wir... Ich hatte schon mal mit Gregor auch diese Diskussion geführt, genau über dieses Thema, und da hat Gregor eigentlich auch eher anders argumentiert und gesagt, ja gut, jetzt ist ja meine Zeit. Hast du vor ein paar Wochen noch gesagt... Ich hab noch nicht mein... Ach so, du hast einfach nur... Nee, nee, okay, fahr ich an. Meine Frage war, weil du gesagt hast, okay, wir sind an dem Punkt, dass jeder Bestandteil aus meinen zwölf Jahren Erfahrung kann, oder mit KI quasi kann. Was genau für Bestandteile sagst du, die du dir angeeignet hast, studiert hast, Berufserfahrung, die jetzt jeder kann durch KI, was sind das für Bestandteile? die jeder jetzt kann. Also nicht das, was noch übrig bleibt, sondern was KI eigentlich kann. Alles, was technisches Wissen ist, was zur Softwareentwicklung existiert, das kann die KI. Also das Thema ist gelöst. Und deswegen, in meiner Arbeit, ich programmiere fast keine Zeile Code mehr selber. Dann ist dieses Handwerk, Code zu schreiben, ist damit nicht komplett ausgestorben. Ich bin halt effizienter, Code zu produzieren. Ich bin auch nicht auf dem Level unterwegs, dass ich sage, mach mir dieses Feature und ich lehne mich zurück. So arbeite ich auch nicht. Aber dieser Wissenschatz, dass du wissen musst, wie man programmiert, den brauchst du nicht mehr zwangsweise. Ja. Zumindest nicht, um was umzusetzen. Ist das jetzt deine Meinung? Das Problem dabei ist, dass du es ja nicht beurteilen kannst, was selber passiert. Und ich glaube, das Ding ist, du kannst aber auch die KI für alles fragen. Wenn ich überlege, vor zwölf Jahren, wo ich angefangen habe, im Berufsleben einzusteigen, und du hast du hast ein Problem und das willst du mit irgendeinem neuen Tool lösen oder mit einer neuen Code-Library lösen oder sowas, dann guckst du erst mal in Google, was gibt's denn überhaupt. Dann musst du dich in die ganzen Dinge tief reinlesen, die verstehen. Was sind die Unterschiede? Was sind die Stärken? Was sind die Nachteile? Und dann entscheidest du dich für ein Tool. Dann musst du das erstmal komplett lernen. Dann sind schon irgendwie wieder zwei Wochen weg. Und das mache ich jetzt innerhalb von fünf Minuten. Und da muss ich gar keine Anstrengung dafür haben. Ich gebe mir dann eine Übersicht an, entscheide dann da auf der Basis von das und setze das ein. Und muss das nur noch verstehen und einordnen können. Und ich glaube, das, was... Um, ich glaub, andersrum in die Frage dranzugehen, ist ein bisschen besser, wenn man überlegt, was bleibt denn, was sind denn noch die Tätigkeiten, die bleiben? Und meiner Meinung nach ist das zum großen Teil Erfahrungen, die man gesammelt hat über die ganzen Jahre. Mhm. Und zwar ein großes Stück auch an Bauchgefühl, was da mitkommen will. Oftmals hast du ja Erfahrungen, die in so eine Art Bauchgefühl übergehen, wo du gar nicht genau betiteln kannst, warum würdest du etwas jetzt so lösen. Das ist... in der Regel zwar nicht die beste Art und Weise, jetzt Entscheidungen zu treffen, aber das ist auch ein ganz großer Teil dafür, gerade wenn es darum geht, wie gestalte ich denn meinen Code? Wie teile ich den auf? Wie mache ich die Module? Auch wenn wir über Daten reden, wie schneide ich die Daten? Welche Daten sind sinnvoll zusammenzupacken? Wie mache ich Beziehungen zwischen Daten? Und solche Fragen, ja. Das kannst du auch die AI machen lassen und die AI fragen. Aber du kannst das nicht bewerten. Du kannst gar nicht beurteilen, ist das was Gutes oder was Schlechtes? Du musst darauf vertrauen, dass die... Und die AI hat keine... Die hat eine Meinung. Die hat immer eine Meinung. Die hat auch zehn unterschiedliche Meinungen, wenn du fragst, machen wir mal zehn unterschiedliche Arten und Weisen, dieses Datenmodell zu schneiden, kriegst du zehn unterschiedliche Sachen. Dann kannst du dir auch fragen, ja, und der Claim ist die Unterschiede und Vorteile. Ja, klar, und dann nach zehn Stunden hast du das Thema verstanden. Aber dann musst du ja trotzdem die Arbeit investieren, um zu lernen, was macht es aus, ein Softwareentwickler zu sein oder Softwareingenieur. Das heißt, die Arbeit reinzustecken, dieses Verständnis zu erlangen, um dann beurteilen zu können, war das was Gutes oder nicht. Und ich sag mal so, die meiste Erfahrung, die sammelt man, indem man ein Problem hat, ein schwieriges Problem, wo man hart dran geknabbert hat oder etwas umgesetzt hat und merkt nach zwei Jahren, hey, das war jetzt eine schlechte Entscheidung, dass wir das so gemacht haben, weil du musst darauf jetzt aufbauen oder irgendwas ändern an der großen Applikation und beißt dich selber in den Arsch, sage ich jetzt mal, dass man das damals umgesetzt hat. Und diese Erfahrungen, die kann dir eine KI nicht abnehmen. Du kannst es auch nicht beurteilen. Vielleicht würde die KI dir das irgendwie sagen, mach's lieber so oder so, aber du weißt nicht, ja, okay, ist das jetzt wirklich besser oder nicht? Und dann gehst du trotzdem um die Ecke und fragst einen Zully. Hör mal, die KI hat mir das gesagt, ist das wirklich gut, ne? Ich glaube, das ist ein sehr großer Faktor, der bleibt. Und ich glaube, um noch den Punkt ein bisschen zu ändern zu führen, ich glaube, was auch viel wichtiger ist heutzutage, ist, dass man als Ingenieur oder Entwickler ein Skillset mitbringen muss, Richtung kommunizieren. Du musst Sachen transportieren können, du musst Sachen erklären können, du musst ein starker Teamplayer sein, du musst es auch schaffen, andere Leute enablen zu können, auch zeigen zu können, wie kann man in systemeffektiv arbeiten. Auch das Thema Context Engineering und so. Das ist... Ich glaub, diese Rolle ist immer wichtiger für diese Position. Und dieses reine Wissen, so wie programmier ich jetzt in Java genau, was macht jetzt ein System Outprint Line, hello world. Ja, aber ich glaube, das wird immer irrelevanter in der Zukunft. Es gab einen Moment, da hast du festgestellt, dass das, was du dir angeeignet hast, was du eben selber gesagt hast, durch KI ersetzt wird sozusagen. Bis zu einem gewissen Maß, richtig? Den Moment hatte ich ja auch. Ich bin ausgebildeter Redakteur. Schreiben ist meine Passion. Ich wollte mal schreiben und irgendwann habe ich gesagt, okay, scheiße. Das hat aber mit mir einfach viel mehr aufgemacht, als es zugemacht hat. Deswegen habe ich eben gesagt, nein. Also das, was Manuel gesagt hat. Weil die Möglichkeiten, die du jetzt hast, sind ja verrückt einfach. Mit deiner Fähigkeit, wir sagen das immer wieder, mit deiner Fähigkeit, mit Zulis Fähigkeit. Also ich würde einfach so explodieren, weil wir explodieren ja schon in unseren Teilbereichen sozusagen. Aber wie würden wir erst mal explodieren in euren Teilbereichen? Also ich beneide euch da wirklich drum, weil ihr die Chance habt, einfach so viel zu machen. Deswegen... Man ist so eine Sekunde traurig, weil man sich so... So ging's mir. Ich war auch eine Woche traurig nach dem Motto. Aber was hat das mit mir aufgemacht? Ey, Marco, du kannst jetzt zehn Bücher schreiben, wenn du Bock drauf hast, weil's möglich ist. Weil du nicht mehr... Also, die ganzen Recherchethemen, du kannst ja alles zusammen... Das ist ja alles Zeitersparnis sozusagen. Und ich behaupte, ohne das jetzt zu wissen, Du hattest ja auch Kackarbeit, die du da gemacht hast, auf die du einfach keinen Bock hattest, die du trotzdem machen musstest, wo du jetzt froh bist, dass die KI das macht. Es gibt auch Tätigkeiten, die hätte ich niemals gemacht. Ja, genau. Also einmal im privaten Kontext, das erste, was ich gemacht hab, als Chat-GBT damals rauskam, 22. Dezember oder so, ne, war das. Ja. Ich hab ein privates Projekt gestartet, was ich noch nie vorher gestartet hätte. Ich hab so ein Spiel gespielt, Drone Racing League heißt das Spiel. Das ist so virtuelles Drone Racing, wo man gegeneinander antritt. Und dieses Spiel hat so ein ganz schlechtes... Dashboard, dabei geht's ja eigentlich, das ist ein kompetitives Spiel. Das ist nicht Singleplayer, sondern du trittst gegeneinander an. Es gibt Turniere und Ranglisten, es gibt bestimmte Karten, wo man gegeneinander fliegt und Bestzeiten machen muss. Das findet der Gregor ziemlich geil. Ich find das auch ziemlich geil, aber mir fehlt die Zeit, um das zu tun. Und das Erste, was ich gemacht hab, ich hab eine Webseite gebaut mit Leaderboards, mit Tournaments. Ich hab das komplette Spiel reverse-engineert, um rauszufinden, wie kommuniziert das Spiel mit dem Server, um zu verstehen, wie kann ich die ganzen Daten abgreifen. Das wäre das Erste gewesen, was ich gemacht hätte. Reverse-Engineering, Marco. Da hab ich mir dann so eine Infrastruktur aufgehört, wo ich das alles deployen kann. Das hatte ich vorher im privaten Kontext auch noch nie so gehabt. Oder so nicht so professionell gehabt, weil ich mich mit vielen Dingen auch gar nicht so gut auskannte. Ja. dieses komplett von vorne bis hinten was zu erledigen, ja, von Frontend, Backend, Backend kann ich ja, alles, was Platform Engineering angeht, kann ich auch, aber dieses Frontend-Zeugs plus hinten Infrastruktur betreiben, da mich alles reinzulesen ohne KI, ich hab das nie angefangen, das Projekt. Das war das Erste, was ich gemacht hab. Das hab ich zwei Jahre lang gemacht, dann ist das Spiel irgendwann gestorben, Aber ich hab da so viel von gelernt. Und auch dieses Thema, Sachen zu recherchieren, das ist einfach... das ist ein Segen, Sachen zu finden. Der größte, ein großer Teil meiner Arbeit damals war, Sachen zu recherchieren, suchen, verstehen, Dokumentation lesen, wo ist der richtige Punkt in der Dokumentation, was ich grad suche und so. Das ist alles... Weg. Weg. Und das ist... Es gibt so viele positive Sachen, was KI angeht, und die einen beschleunigen und so. Aber trotzdem, auf der anderen Seite, es kann jeder, jeder ist in der Lage, das zu machen. Und dann ist es ja trotzdem, was unterscheidet mich noch von jemandem, der jetzt kein Softwareentwickler ist? Und die Sachen muss man halt stärker rausarbeiten. Du hattest eben eine Frage, Manuel, sorry. Ja, ich find, das Thema macht so bei mir die ganze Zeit die Frage auf, wenn du jetzt sagst, okay, das kann jeder, und Erfahrung und alles drum und dran. Wer ist dann der Gregor der Zukunft? Also, wer wird uns in 20 Jahren sagen, guck mal, ich hab jetzt 15 Jahre lang... 20 Jahre ist weit. Oder 20 ist ja egal. Auf jeden Fall wärst du ja der Junior-Entwickler heute, der dann irgendwann der Gregor von morgen ist. Die Frage kursiert ja einfach überall. Immer wenn man über das Thema Entwickler, KI redet, gibt's ja immer die Frage, nicht nur bei KI, sondern auch beim Marketing, egal wo. Theoretisch kannst du dich mit dem Thema, also durch KI, in die IT einarbeiten, du kannst dich aber auch genauso gut beim Marketing einarbeiten, du kannst auch irgendwie lernen, wie du ein gutes Buch schreibst, was auch immer. Du hast immer deinen Lehrer an deiner Seite. Was glaubst du jetzt vor allen Dingen in Bezug auf das Thema IT, wie kann der Junior heutzutage noch das lernen, was du in deinen Juniorjahren quasi gelernt hast? Oder braucht er das überhaupt noch so? Das kann ich gar nicht einschätzen, weil ich nicht 15 Jahre lang Erfahrung habe. Das wäre spannend. Also, was ich in 20 Jahren mache, weiß ich nicht. Ich hab keine Ahnung. Lass die 20 Jahre weg. Es geht wirklich nur so... Wie kann der Juniorentwickler... Der Juniorentwickler hat, glaub ich, ein extrem großes Problem. Das werden wir auch in der Zukunft sehen. Ich glaub, das ist auch, wo ich wieder sage, da fühl ich mich wieder irgendwie safe in der Berufswelt. Weil die Junioren haben ein riesiges Problem, sich Wissen anzueignen. Ich mein, es geht nicht um dieses reine Wissen, was irgendwie niedergeschrieben steht, dass... Das kannst du ja recherchieren. Das Problem ist, wie veränderlichst du Wissen denn normalerweise, indem du Sachen selber angehst, indem du deine eigenen Erfahrungen machst, indem du Fehler machst und daraus lernst? Wenn du diese ganzen Erfahrungen nicht hast, was macht das mit dir? Genau. Und ich merke das ja selber schon an mir. Wenn ich... Jetzt die ganze Zeit, also in der Entwicklung geht's permanent um Entscheidungen zu treffen. Du hast immer Punkte, da triffst du Entscheidungen und dann setzt du die um. Das war damals so, du hast eine Entscheidung getroffen und hast dann erst mal ein paar Tage lang programmiert. Und dann kam die nächste Entscheidung. Und dann wieder programmiert. Und jetzt ist es so... Du triffst fast nur noch Entscheidungen die ganze Zeit. Und diese Schritte dazwischen, wo du einfach umsetzt, die sind einfach so kurz geworden, weil es so schnell geht. Und wenn du jetzt nur noch Entscheidungen triffst, was sind denn gute Entscheidungen? Wie lernst du aus deinen Fehlern? Wie merkst du, dass du Fehler gemacht hast? Oder wenn du jetzt auf Produktion treten Fehler auf und du willst den fixen, 100% aller Fehler in den letzten Monaten, die wir hatten bei uns als Ticket in meiner Arbeit, die hab ich der AI gegeben. Ich hab den Zugriff auf die Datenbank gelesen, den Zugriff auf die Log-Systeme gelesen, den Zugriff auf die Git-Repositories. Ich lass den laufen, der kommt nach 15 Minuten wieder und sagt, hier ist der Fehler. Dann sag ich, okay, fix den Fehler, mach mir einen Commit, ich guck da drüber, passt, fertig. Ich behebe keine Fehler selber mehr. Die Frage ist... verliert man nicht auch die Fähigkeit, Sachen zu beurteilen, wenn man sie nicht regelmäßig selber mal umsetzt. Und da gibt's auch eine Studie zu, dass das wirklich was ist, was man verliert. Also selbst dieses Reviewen, was jetzt momentan so ein bisschen der Flaschenhals ist, weil es so viel Code produziert... Und da muss ja jemand drüber gucken, ob das sicher ist oder gut ist oder sich an bestimmte Regeln hält. Diese Fähigkeit, das zu beurteilen zu können, die verlierst du, wenn du selber nicht diese Entscheidung mal bewusst getroffen hast, die drüber nachgedacht hast. Welche Entscheidung gibt es? Abgewogen hast, vielleicht auch mal einen falschen Weg gegangen bist, um dann wieder rückwärts zu gehen. Und ein Junior, der... der Mensch tendiert ja immer dazu, den leichtesten Widerstand zu nehmen, sage ich jetzt mal, es sei denn, man tritt sich selbst in den Arsch und ich glaube, das ist ein wichtiger Skill, man muss sich selber in den Arsch treten können, um zu sagen, ich muss jetzt Denkarbeit reinstecken, ich muss da tiefer reingehen, ich muss das verstehen, damit dieser Muskel, der dafür zuständig ist, diese Denkarbeit zu leisten, nicht irgendwie kleiner und kleiner wird und man dann nicht mehr in der Lage ist, vernünftig zu arbeiten. Bei dem Junior-Thema hast du noch ein anderes Ding aus meiner Sicht oder eine andere Perspektive, das ist die Unternehmerperspektive. Der Unternehmer wird nicht mehr das Geld und die Zeit aufbringen, um Junioren heranzuführen, so. Das wird er auch gar nicht können einfach. Weil der Marktdruck viel zu groß ist sozusagen. Also das ist ja so ein bisschen, wenn du das so willst, eine Spirale. Das sehen wir ja selber. Also hart gesagt, ich stelle ja auch keinen Junior ein. Ich habe auch einen Kollegen, der hat den Bachelor fertig, der findet keine Stelle. Der hat dann eine Stelle jetzt gefunden bei einer Consulting-Firma, die ihm angeboten wurde. Und dann haben die gesagt, du kannst hier deine Ausbildung anfangen. Der hat ein abgeschlossenes Studium. Der hat schon Praxissemester und alles hinter sich. Der kann arbeiten, sag ich jetzt mal. Der kann halt nicht auf dem Senior-Level arbeiten. Und der kann vielleicht auch... Der hat einen geringeren Mehrwert, als die KI sowieso schon bietet. Diese Differenz zwischen ihm und einer KI, sag ich mal, die dann vielleicht durch den Senior-Level eben gepromptet wird oder gesteuert wird, der ist nicht so groß. Aber ich glaub... Wenn Unternehmen da kein Geld reinstecken in die Ausbildung oder in Junioren, die weiter auszubilden, dann haben wir ein Problem in ein paar Jahren. Ja, wer wird Senior von morgen, wenn es kein Junior mehr gibt? Ja, klar. Aber was würdest du denn, wenn du jetzt der 18-jährige Gregor wärst und du gerade dein Informatikstudium abgeschlossen hast, was würdest du denn machen mit... dem Wissen, dass wir jetzt in der KI-Phase drin sind. Also du wirst bis jetzt 18, frisch aus dem Studium raus. Was würdest du machen, wenn du... Du findest keinen Job? Weil ich glaube... Ich wäre wahrscheinlich erst mal naiv und würde denken, ich kann ja super schnell einfach irgendwelche Apps programmieren und wäre dann reich, indem ich schnell mal hier auf 20 Apps... So wie wir. Das wäre wahrscheinlich das Erste, was ich machen würde. Und wenn das aber nicht funktioniert... Dann hab ich ein Problem. Dann hast du ein Problem, ja. Das heißt, irgendwann würde ich mir wahrscheinlich dann die Gedanken machen, okay, wie schaffe ich mir denn relevantes Wissen anzueignen? Oder vielleicht will ich gar nicht in der Branche bleiben. Oder es kann gut sein, dass ich, wenn ich jetzt noch mal jünger wäre und sehen würde, was abgeht, und ich würde in den ersten Jahren weder einen Job finden, noch fruchtet irgendwas. Und ich hab das Gefühl, ich lerne ja gar nichts mehr. Ich steuere nur noch AIs und sage, ist das was, was ich haben will? Nein, dann mach noch mal. Das ist nicht das, was ich habe. Wir machen noch mal, machen wir noch mal. Wenn ich dann nicht die Eigenmotivation entwickle, was ich schwer beurteilen kann, weil ich kann nicht 15 Jahre in die Vergangenheit gehen, das Interesse, wirklich Sachen zu lernen, mich der Tiefe weiterzubilden, das Wissen, was ich dann aneigne, mir in dem Berufsleben irgendwie Geld bringt oder so, dann weiß ich nicht, was ich mehr werden würde. Dann trag's mal anders, du hast keine Kinder. Ich hab ja einen Sohn, der 17 ist, dem ich ja empfohlen habe, kein Abitur zu machen vor zwei Jahren, der jetzt doch Abitur macht, was auch gut ist, damit er Spaß in der Backe hat sozusagen. Der hat jetzt noch ein Jahr. Gib ihm mal einen Tipp, so aus deiner Sicht. Weil es gab eine Zeit, wo jeder gesagt hat, beschäftige ich mit KI, mach dies, mach das, mach jenes. Werde Allrounder, sei Generalist, verstehe Geschäftsmodelle, orchestriere die KI eher in die Richtung. Dann hieß es wieder eine Zeit lang, lern doch wieder auch programmieren, IT, keine Ahnung was. Oder, weiß nicht, mach was Handwerkliches. Egal. Also du weißt, was ich meine. Die Range ist breit sozusagen. Ja. Ich überlasse ihm die Entscheidung selbst am Ende des Tages, aber trotzdem führst du als Vater Gespräche, um ihn in irgendeine Bahn zu lenken. Nicht zu lenken ist falsch. Um zu sagen, was passiert. Um einfach beratend zur Seite zu stehen. Sagen wir's mal so, ich will ihn gar nicht lenken. Nur aus deiner Perspektive. Wenn ich über so was nachdenke, was würd ich nach dem Abi machen, lohnt es sich zu studieren? In Computer Science war das, weil ich studiert hab. Lohnt es sich, so was zu machen? Ich hab da ein paar Takes zu. Einer meiner Takes ist aber, dass ich sage, es hat sich... Das kannst du aber auch dir selber aneignen. Da musst du aber fokussiert dranbleiben. Du brauchst halt diesen Trieb, den du hast. In der Uni kriegst du den Trieb so ein bisschen automatisch von außen. Manchmal gibt's Leute, die haben so einen äußeren Treiber, Und das hilft denen, produktiv zu sein oder sich weiterzuentwickeln. Und es gibt Leute, die haben dieses schon selber in sich drin. Die brauchen das nicht. Was aber total hilfreich ist, wenn man z.B. Computer Science studiert oder auch bei anderen Fächern, ist allein schon der Fakt, dass du... Ich glaub, das habt ihr ja auch mal in der Podcast-Folge, diese Unknowns. Das, was du nicht weißt, ist eigentlich das Schlimmste, was passieren kann dir. Weil dann kannst du nicht einschätzen... Wenn du nicht den Überblick über das ganze Thema hast, dann weißt du nicht, hast du was vergessen? Oder du kannst Sachen nicht gut beurteilen und so. Und das bringt das Studium schon sehr gut rüber, dass du einen kompletten Überblick über die ganze Landschaft kriegst, überall mal eintauchst in die Themen. Die Sachen auch auf einem Level verstehst, das muss nicht super tief reingehen. Ich glaub, das machst du dann später sowieso in deinem Berufsleben, je nachdem, wo es dich hintreibt, dass du da dann tief reingehst. Aber dass du diesen Überblick hast, ja, Das ist super wichtig. Und das würde ich auch jedem empfehlen, der jetzt anfängt, irgendwie in dieses Thema Softwareentwicklung oder Softwareingenieur reinzugehen oder Softwarearchitekt, dass man sich diesen ganzen Landscape anguckt. Die Basics versteht grob, wie hängt alles miteinander zusammen? Was gibt es alles? Was sind die unterschiedlichen Bereiche? Wie spielen diese Bereiche miteinander? Das ist super wichtig, glaube ich, gerade für Leute, die da neu einsteigen, sich das anzueignen. Würdest du sagen, der Trieb, den du jetzt gerade eben angesprochen hast, also eigentlich die eigene intrinsische Motivation, Dinge sich selber anzueignen und neu zu lernen, würdest du sagen, der ist größer oder stärker oder schwächer jetzt ausgeprägt durch das Thema KI? Also glaubst du, die Leute sehen KI und sagen, ah, okay, ich kann ja jetzt viel mehr lernen, was ich mir damals mühsam irgendwie oder vielleicht auch gar nicht aneignen hätte können? Oder sagen die, ja, okay, nee, kein Bock. Weil generell einfach kein Bock mehr, weil die KI alles kann. Ich glaub, die Gefahr, dass es in dieses Zweite rutscht, ist deutlich höher als damals. Und dagegen anzukämpfen... Ist schwierig. Und trotzdem ist es, glaub ich, generell einfach eine persönliche Sache, wie der Mensch tickt. Das hat auch was mit Erziehung zu tun, das hat was mit Vorleben zu tun, das hat was mit deiner Umgebung zu tun. Wie arbeiten andere Leute? Wie kriegst du mit, dass andere Leute arbeiten? Ja. Ich muss sagen, als ich das erste Mal mit KI, und ich glaub, das ist teilweise immer noch so, wenn ich mit KI arbeite, es gibt Aufgaben, da bin ich langsamer als vorher. Weil ich jetzt viel mehr recherchieren kann, viel schneller, mir viel mehr Gedanken über die Art und Weise machen kann, wie ich's umsetze. Und damals hab ich Sachen umgesetzt, ich dachte, das war gut, weil ich hab's so gemacht nach bestem Gewissen, wie ich's recherchiert hatte, und jetzt setz ich was um, und dann frag ich die KI. Eine Sache, die du kannst, Gregor. Weil ich weiß, was du meinst, aber mein Take ist, bei Sachen, die ich kann, bin ich immer schneller. Und bei Sachen, die ich gar nicht konnte vorher, da brauche ich lang, um sie mir dann anzueignen, weil ich sie dadurch lerne sozusagen. Das heißt, du gehst auch in Sachen, die du theoretisch kannst, tiefer rein. Und ich glaube, das ist auch ein bisschen der Unterschied in der Softwareentwicklung. Es gibt keinen, der alles kann. Und es gibt so viele, selbst wenn du schon in einem Einzelthema drin bist... Kannst du nicht alles. Und es ist einfach so riesig, dieses Thema. Und es gibt super viele Opportunities, überall zu jedem Moment tiefer reinzugehen. Das kann auch sein, dass man sich daran verliert und sagt, okay, ich bin jetzt, ich verschwende meine Zeit hier. Das lohnt sich nicht für dieses kleine Problem. Das ist ein Tool, das werfen wir nächste Woche wieder weg. Was mache ich hier? Wo verschwende ich jetzt meine Zeit, um da 10% Performance rauszuholen oder sowas? Aber ich glaube, gerade in der Softwareentwicklung, da hast du sehr, sehr viele Bereiche, wo du super tief reingehen kannst. Und das... Ich bin jemand, der will Sachen gerne verstehen. Ich will Optionen abwägen können. Ich will überlegen, in vielen Bereichen ist das sinnvoller, das so oder so zu machen. Und das ist aber jeder Person so ein bisschen anders. Tickt da so ein bisschen anders. Ich glaube, das hat sehr viele gesellschaftliche Faktoren, soziale Faktoren, menschliche Faktoren, wie da jemand tickt. Das ist bei jedem anders, würde ich behaupten. Das kann man nicht pauschalisieren. Aber es ist halt immer schwieriger, in der heutigen Gesellschaft, es gibt auch immer mehr Medien, du wirst immer mehr abgelenkt, die KI nimmt dir alles ab. Da immer noch mehr gegenzuhalten, wird immer schwieriger für die nächste Generation. Was würdest du denn sagen, was das bei dir persönlich gemacht hat? Also, du hast eben gesagt, dass du theoretisch nichts mehr lernst, weil du ja einfach nur noch Entscheidungen triffst. Würdest du aber jetzt von deiner Person sagen, du gehst da jetzt... Ich kenn dich relativ gut, ich würd behaupten, du explodierst ja jetzt grade einfach. Also du guckst dir einfach Sachen an, du hast in WhatsApp-Chat geschrieben, ich kann dank AI jetzt theoretisch jede Programmiersprache. Klar, ein bisschen überspitzt so, aber theoretisch, wenn du willst, kannst du das auch so. Also das ist ja so das, was ich vernommen habe. Ja, also wie ist da die Situation bei dir? Sagst du, okay, klar, ich treffe jetzt nur noch Entscheidungen und gehe nicht mehr bewusst irgendwie selber rein und recherchiere manuell, sondern du gehst einfach in 10, 13, 15 Themen gleichzeitig rein. Ja. Und erweitert einfach deinen eigenen Horizont. Ich brauche ein bisschen Zeit, um sich das Navier-Stokes-Modell anzugucken. Die Zahl habe ich übrigens nicht genommen. Was sagst du? Ich habe kurz überlegt, ob ich mir das komplett einleiten soll, das Thema. Dann komme ich in den Podcast und nehme das komplett auseinander. Marco, wir wollten doch über die Euler-Gleichung reden. Wie war das mit dem Skateboard? Ähm, genau. Aber ich... Ich seh das, ich guck da immer mit der Brille drauf, ist das was, wo ich Energie reininvestieren will, um mich da weiterzuentwickeln? Oder ist das was, was ich einfach nur leisten will, will es fertig werden soll? Zum Beispiel... Ich hab meinen Job gekündigt, hab jetzt eine neue Stelle gesucht und hab dafür gesagt, okay, wie mach ich das? Und dann hab ich gesagt, komm, ich mach das mit KI. Und ich will das aber gut machen mit KI. Ich hab eine Ausschreibung, generiere mir einen Lebenslauf und sag mal, mach mal einen Lebenslauf, der dazu passt. Und die Hälfte davon ist stunken in der Logen. Ich will nicht lügen, ich will aber einen super passenden Lebenslauf haben. So hab ich das Glück, dass ich sehr lange schon bei einem großen Konzern angestellt bin, wo ich schon sehr viele Projekte umgesetzt hab. was natürlich alles immer supergut in Tickets gegossen wurde, wo sehr viel Beschreibung ist. Und alles, was ich an Code erstellt habe, ist da immer mit verlinkt. Das heißt, ich hab ein Softwareprojekt gebaut, um meine Lebensläufe zu erstellen. Das heißt, ich hab mir die ganzen Texte rausgezogen, die ganzen Code-Comments, hab das alles zusammengefasst, in Projekte gedampft und hab dann quasi so ein Template für den Lebenslauf. Und der pickt immer genau die richtigen Projekte oder Skillsets oder Technologien, die immer genau passen, die ich aber auch kann. Und bei diesem Projekt, da ist sehr, sehr viel Code entstanden. Ich hab mir keine einzige Zeile angeguckt. Ich hab immer nur so geguckt, ja, ist das kein Virus? Oder ist das noch das, was ich will? Geht das in die richtige Richtung? So diesen Sicherheitsaspekt hab ich da nur so ganz grob mit bedacht. Aber... was da genau, wie das, ich hab das so prozessual durchgegangen und so, dass das logisch Sinn macht, aber der ganze Code, wie das zusammenarbeitet, war mir komplett egal. Hab ich auch gar kein Interesse daran, will ich nicht lernen, war in Python. Ich hab Python schon mal gemacht, damals in Vergangenheit programmiert, aber ich hatte gar kein Interesse, das irgendwie jetzt tiefer zu lernen, zu verstehen. Wollte ich auch nicht. Mein Ziel war, Bewerbungen schreiben und nicht mein... Verstehe. Dieses Fokussieren ist wichtig. Was für ein Problem willst du eigentlich lösen? Das ist die Frage, die man sich, glaub ich, viel häufiger stellen muss, weil Sachen umsetzen ist so einfach geworden und schnell geworden. Und Code produzieren kannst du super viel. Du musst ja viel mehr die Frage stellen, was willst du eigentlich für ein Problem lösen? Und wo willst du tiefer reingehen? Wo lohnt es sich irgendwie? Also deine eigene Kapazität, wo willst du die reinstecken? Das unterscheidet uns. In Zukunft den Guten vom Schlechten. Ja. Derjenige, der das versteht. Ich glaube, das ist essentiell, was du gerade gesagt hast. Auch wenn du es eher so unterbewusst im Vorbeigehen gesagt hast. Das wird in Zukunft den Guten vom Schlechten. Also Schlechter jetzt gar nicht. Aber du weißt, was ich meine. Das wird es unterscheiden. Du hast mehrfach heute das Wort Sicherheit gesagt. Ich habe so zwei, drei Themen, die müssen wir noch ballern, weil die da draußen einfach groß sind. Und ich will deine Meinung dazu wissen. Kannst du dich auch immer kurz halten, ist kein Problem. Wir haben da draußen gerade so ein bisschen zwei Meinungswelten. Die eine Meinungswelt ist, ist alles Marketing-Geschwätz mit Ausbrüchen und Co. Und die andere Welt ist, nee, das ist dramatisch, die Welt geht unter, wir werden alle Terminator etc. Manuel wird deine Meinung kennen, ich vermute sie, aber... Äußere sie doch mal fundiert für unsere Zuhörerinnen und Zuhörer, weil, also wirklich, das größte Thema, oder Manuel? Was wir immer hören, egal mit welchem Kunden wir reden, ist, ich habe Angst, was ist, wenn die KI die Macht übernimmt, die Menschheit? Also einmal aus deiner Sicht, gerne auch technisch fundiert, warum du glaubst, es ist, wie es ist. Es gibt zwei Unterscheidungen, die ich da machen würde. Einmal dieses Thema Verselbstständigen von KI und eine KI, dass sie eine echte Intelligenz bekommt. Und einmal das Thema Sicherheit an sich, wie beurteile ich das jetzt mit den jetzigen Modellen? Und da muss ich schon sagen, unabhängig, da werden einige Fälle nicht so oder ein bisschen mehr aufgebläht worden sein oder nicht so echt sein. Und es gibt auch viele Leute, die Fehler gemacht haben, wo ein Entwickler gesagt hat, ich lasse das mal in der sicheren Umgebung laufen, komplett ungesteuert. hat dann eine Woche nicht mehr reingeguckt. Okay, da war eine Sicherheitssuche, die wurde ausgenutzt, und der ist ausgebrochen. Wobei man sagen muss, er ist ja nicht ausgebrochen von sich selbstständig, sondern in den Fällen, wo er ausgebrochen ist, hat er das konkrete Ziel gehabt, was zu machen. Und das Ziel hat er auch dann wieder geschafft, indem er ausgebrochen ist, wieder eingebrochen ist, was verändert hat, um zu cheaten und einen besseren Benchmark zu erreichen. In dem Fall von Hagenfels zum Beispiel. Das heißt, der Agent ist nicht so, dass er einfach selbstständig wird und irgendwas macht, was du ihm nicht gesagt hast. Und daran glaube ich auch noch nicht, dass so was kommen wird. Was ich aber sehe, ist, und das ist irgendwie so ein bisschen evolutionstheoretisch, dass die Abstände zwischen großen Dingen, die die Menschheit hervorgebracht hat, wenn man zurückblickt, immer kürzer geworden sind. Ja, wir haben die Industrialisierung gehabt und dann Stück für Stück kamen immer neue Sachen dazu. Und jetzt haben wir die KI. Und jetzt haben wir auf einmal so ein Millennium-Problem gelöst. Wobei, das haben natürlich nicht nur die KI gelöst, sondern auch noch zusammen mit Mathematikern und so. Aber dass das überhaupt möglich ist, Sachen jetzt viel schneller... also diese Fortschritte zu machen, spricht ja dafür, dass wir in so einer Kurve sind, die immer, die Abstände werden immer kürzer und kürzer. Das heißt, ich kann mir sehr gut vorstellen, und deswegen auch das Thema, was ist in 20 Jahren, ich glaub, in 20 Jahren, das können wir uns gar nicht vorstellen, wo wir da sind, weil es wird, ich glaub, von diesen LLMs, von diesen Large Language Models, die mit Tokens arbeiten und über diese Wege in neuronale Netze gehen, um bestimmte Output-Tokens zu generieren, die eine gute Wahrscheinlichkeit haben zu dem nächsten Wort. Das ist ja im Endeffekt das, was die machen. Das funktioniert zwar sehr gut, die sind quasi ein richtig gutes Autocomplete. Ich glaube, davon werden wir weggehen. Ich weiß nicht, wann der Durchbruch kommt, aber irgendwann wird er kommen. Das wird vielleicht kommen mit Sensorik, wo du Roboter hast, die dann auch noch mehr Eindrücke, Sinneseindrücke hören und fühlen. Und dass das dann eher wie so ein echter Mensch ja auch trainiert wird, indem er aufwächst. Da hast du vielleicht deinen ersten Roboter, den du dann über zehn Jahre trainierst. Oder vielleicht auch schneller, weil das 24 Stunden lang 100 Leute gleichzeitig machen können. Und dann hast du so deine Basis, Das ist dann dein erster intelligenter Roboter und den kannst du dann klonen oder so was. Weiß es nicht. Das macht eher Angst, würde ich sagen. Ja, ich hätte mal ein ganz schönes... Ich glaube, das ist schon nicht ganz unbegründet, dass auch viele Leute, die auch Sicherheitsforscher sind und so, die sich auch stark mit KI betreffen, dass die da sehr, sehr viele Sicherheitsprobleme sehen in dem ganzen Thema. Das ist, glaube ich, schon nicht ganz unbegründet. Dadurch, dass ich da aber so wenig drin bin und auch nur das höre, was alle hören. Ja, aber du hast schon nochmal einen technischeren Blick drauf. Wenn wir hören, ist ausgebrochen, sag ich mal. Du hast das ja eben schon richtig gesagt. Irgendwo muss auch noch eine menschliche Handlung gewesen sein. Ich habe mal was ganz Spannendes gehört und das war vor KI-Zeiten. Dieses Bild geht mir auch nicht mehr aus dem Hirn sozusagen. Wenn die gesamte Menschheit ein Flug von L.A. nach New York wäre, Da passiert bis ein paar Meter vor der Landung gar nichts. Das sind dann ein paar Dinosaurier, die irgendwie hier rumlaufen. Und dann brennt ein bisschen was, dann kommt ein Komet und dann war es das so. Und dann bist du im Landeanflug auf New York und dann geht es auf einmal ab. Wenn du das mal so betrachtest. Ja, das ist verrückt. Das ist halt crazy. Und das, was jetzt passiert, ist halt bam, bam, bam, bam, bam, bam. Ja, ja, ja. Und das muss man erst mal gegriffen bekommen. Und das, was du sagst, ist ja ganz klar, das exponentielle Wachstum. Und das, was jetzt passiert, ab jetzt, das wird so explodieren. Deswegen, ich verstehe Ängste und Sorgen. Ich glaube nur, die sind auf völlig falsche Themen bezogen, die Ängste und Sorgen, die heute da sind sozusagen. Die müssten gar nicht da sein. Die Ängste und Sorgen, die man haben sollte, sind vielleicht hoffentlich noch ein paar Jahre weiter weg und sind in eine andere Dimension. Ich glaube, was jetzt konkret für euch interessant ist, ist, glaube ich, dieses Thema... Was, wenn man jetzt ein digitales Produkt irgendwie auf den Markt bringt oder so was oder an den Kunden bringt, wie lange dauert es, bis ein Konkurrent dieses Produkt eins zu eins kopieren kann? Ich glaub, das ist so ein Ding, wo ich sage, das ist extrem schwer geworden, ein Produkt auf den Markt zu bringen, das rechtzeitig so zu vermarkten, dass das Traction bekommt, ohne dass ein großer Player... Wir hatten die Zahl ja, dass von 2024 bis heute... Ach so, die ganzen KI-Firmen mit den Tools und Angeboten. Die Zahl ist falsch, die ich jetzt sage, dann sitzt Gregor wieder gleich vor mir und sagt... Nee, ich kenn die Zahl auch nicht mehr. Aber mit der 2030... Was sagt der Typ eigentlich in dem blauen T-Shirt eigentlich die ganze Zeit? Ich weiß nicht, so 2030, 40 Prozent... Der Firmen gibt es nichts mehr. Also die Firmen gibt es nicht mehr. Die Webadressen sind nicht mehr erreichbar von Firmen, die mit KI-Produkten in den letzten zwei Jahren irgendwas versucht haben. Aber die haben trotzdem gut Geld verdient. Wahrscheinlich, wenn sie gut Geld verdient haben. Und die verdienen auch immer noch Geld. Genau, finde ich jetzt nicht so schnell. Aber es gab dann eine bestimmte Zahl, finde ich nochmal heraus und sage es nochmal in dem Kontext. Also ich glaube, für Mittelstand und so, für gezielte Tools und so, da hast du, glaube ich, nicht so die Probleme. Aber wenn du jetzt irgendwie wirklich eine große Idee hast, die du verfolgst und ein großes Produkt auf den Markt bringen willst, ein digitales Produkt, dann hast du da echt Probleme, dass du da nicht Player hast, die innerhalb von einer Woche das gleiche Produkt haben, besser vermarkten, schon deutlich bekannter sind. Ja. Es gibt ja extra, als zum Beispiel Y-Combinator, glaub ich, so eine extra Software-Schmiede, die nur so eine Ideenschmiede ist. Die machen nur Marktrecherche nach neuen Ideen und dann bewerten die und klauen die sozusagen und bauen die nach. Und die brauchst du ja auch nicht mehr. Oder kaufen die direkt auf, die Firmen. Das wär ja dann auch gut, wenn du auf den Kauf gehörst. Und selbst die brauchst du dann nicht mehr. Ich hab nur zum Thema, wie verändern sich Themen oder Geschäftsmodelle. Ich hab heute Morgen eine Statistik gehört, dass... durch Agenten, die jetzt in Zukunft für dich deine Themen lösen, nehmen wir sie jetzt mal Dots oder Muse oder wie auch immer, rechnet man damit, dass 50% aller Abo-Modelle kaputt gehen. Weil die meisten Abo-Modelle leben davon, dass Menschen vergessen, dass sie ein Abo-Modell haben. Dank Dots, Muse und wie sie alle heißen, werden sie aber jetzt permanent daran erinnert, dass sie dieses Abo-Modell haben und man rechnet damit, dass 50% mehr Kündigungen kommen und deswegen die Abo-Modelle kaputt gehen. Stimmt. Also, glaub ich komplett dran sozusagen. Glaub ich komplett dran. Wie sich so was verändert. Ist ja auch ein Schweizer Thema. Ja, auch ein Schweizer Effekt. Nicht eingelöste Gutscheine und so. Das Thema sowieso Kosten mit AI, das ist auch ein Thema für sich. Das hattet ihr auch schon ein paar Mal gehabt. Wo du dein Usage aufgebraucht bei Astra hast du erzählt. Und dann hast du da, was hast du gesagt, 90 Euro oder 100 Euro? Nee, ich hab zuerst 20 Euro, da bin ich auf Toilette gegangen, Und dann hab ich 90 Euro für 200.000 Credits. Das war ja auch ein Wimpernschlag, weil ich in dem Moment einfach was gemacht hab, was ein bisschen Power gebraucht hat. Da gibt's auch Analysen drüber, dass zum Beispiel dieses Fünffach-Max-Abo von Anthropic, wenn du das komplett durchnutzen würdest, hat das einen Tokenwert im Gegensatz, wenn du die API nutzen würdest, von 4.000 Dollar. Ja, genau. Hundertfach sind 8.000 Dollar. Bei Chachapy war's irgendwie 8.000, 12.000 Dollar. Und dann denkst du dir, okay, wenn du jetzt wirklich... 4.000 Dollar im Monat ausgeben, um das weiter zu nutzen, würdest du das machen? Würdest du 12.000? Wo würde das aufhören bei dir? Ich kann dir ganz klar sagen, wie es bei mir ist, ne, keine Ahnung. Also, das eine ist, wir hatten die Folge auch schon mal, ich wüsste ja gar nicht mehr, wie ich ohne KI arbeiten sollte. Weil alles, was wir aktuell tun, ist mit KI so. Dann würd ich einen Kaffee Wo wäre denn deine Grenze, Schmerzgrenze? Das kann ich dir sagen, weil ich das sehr wirtschaftlich betrachten würde sozusagen. Der erste Schritt wäre, aktuell gucke ich ja nicht immer darauf, welches Modell ich wie nehme. Ist es ein teures, ein günstiges Modell? Ich hatte das vor kurzem mal bei einer Recherchearbeit, wo ich gesagt habe, jetzt gucke ich das mal ganz in Ruhe an und ich konnte zu 90% irgendwie Haiku oder Sonnet nehmen, statt Opus 55. Also du würdest ja viel mehr anfangen, so was zu machen. Ja, wahrscheinlich. viel mehr auch über Skripte laufen lassen, wo du gar keine Modelle brauchst und sowas. Wir machen ja auch teilweise Sachen, die wir bei hohen Tokenkosten niemals machen. Niemals, niemals. Also den gesamten KI-Snack analysieren einfach auf blöd so. Ja, zieh dir mal alle Transkripte und baue mal eine eigene App dafür. Aber, aber, und jetzt kommt's. Meine Rechnung ist immer die gleiche. Ich habe das mal gesagt, ich packe auch 5.000 Euro da rein, wenn mein Output 15.000 oder 20.000 ist. Genau. Das ist nichts anderes. Das ist ja schon die Rechnung, die du früher als Unternehmer mit Menschen gemacht hast am Ende des Tages. Jemand kriegt 5.000 Euro Gehalt oder 10.000 Euro Gehalt. Du weißt, da steckt ja ein Output von mal 3, mal 4, mal 5. Ja, ich würde da auch einige Tausend für bezahlen. Genau, und deswegen, ich habe gar nicht dieses Limit, wo ich sagen würde, oh nee, bei 5.000 Euro ist Schluss. Ich gebe auch 10.000 Euro im Monat aus, wenn der Output 50 ist. So, da habe ich überhaupt kein Problem mit. Das Verhältnis muss halt immer passen am Ende. Und das ist aber gar kein Unterschied zwischen KI und Mensch übrigens. Das wird dein Arbeitgeber bei dir genauso denken. Wahrscheinlich, ja. Der bezahlt dich auch nicht nur, damit er Spaß an der Backe hat, sondern der sagt, okay, der Gregor muss mal X bringen, sonst brauch ich ihn nicht. Das, was ich halt sehe, und das ist nicht nur ein Konzern, das sind mehrere Konzerne oder große Unternehmen, Der Großteil, der agiert so, dass die Leute... Also, erstens hast du als Konzern halt andere Ansprüche. Du kannst keine Subscription-Modelle nutzen. Weil alleine schon wegen DSGVO, dieses Drittverträge, AVV-Vertrag und so, da musst du dann diese Enterprise-Accounts haben und musst dann die API kosten. Dann kriegt jeder ein Budget, das ist in der Regel 100 Euro oder so. Ich hab ein JetBrains Ultimate Enterprise von meiner Firma, das hat dann 80 Credits. Damit kannst du nicht arbeiten. Also, damit kannst du schon, du kannst damit schon arbeiten, aber du kannst damit nicht so arbeiten, wie ich jetzt mit der Satgült schon arbeite, und das komplett ausschöpfen. Selbst wenn man so Sachen halt betrachtet. Das Ding ist ja auch, wenn du die Zeit, die du investierst, um effizienter zu arbeiten, das machst du vielleicht auch nur einmal und bist dann da ein bisschen geübt da drin, aber das ist ja auch Zeit im Geld, was das kostet. Ich glaube, das ist bei vielen Firmen noch nicht angekommen, genau diese Art und Weise zu denken, was du gesagt hast, dass du das mal abwägen musst. Okay, gibst du lieber dem... Es gibt auch Gegenbeispiele. Ich habe auch im Freundeskreis Leute, die haben ein 4.000-Euro-Budget oder die haben ein Unlimited und sagen, ja, bisher ist noch keiner gekommen und hat sich beschwert. Gibt's auch, aber ich glaube, da sind noch sehr viele Firmen weit von weg, das wirklich so zu sehen, wie du gesagt hast. Das, was aktuell passiert, das hatten wir... Heute Morgen oder gestern Morgen? Es gibt krass viele Perspektiven auf dieses Thema, weil es halt noch so jung ist. Du hast C-Level, die sagen, ich brauch 20 Euro planen, dann hab ich das Thema vom Tisch. Du hast ganz viel Schatten-KI, weil die Menschen versuchen, KI zu nutzen, aber die Corporates sagen, ihr kriegt von uns keine Lizenzen, aufgrund von Datenschutz etc., egal, oder weil's auch Geld kostet. Hab ich 1000 Angestellte, muss 1000 mal 100 Euro bezahlen oder 1000 mal 200 Euro bezahlen, ist relevantes Geld. Dann fehlt die Fantasie, wie man aus 100 Euro 10.000 Euro machen kann, weil sie selber keine Fantasie dafür haben. Also ganz viele Einflüsse, die wir immer wieder spüren, die dazu führen, und das ist das einzig Traurige aus unserer Sicht, die dazu führen, dass in Amerika 3% gerade mal dafür bezahlen und 97% nicht. Und das ist eine krasse Zahl aus meiner Sicht einfach. Das zeigt aber auch noch, wie viele Menschen ohne Superpower unterwegs sind. Gar nicht verstehen, was du hier heute jetzt seit anderthalb Stunden erzählt hast sozusagen, verstehst du? Weil die das ja gar nicht fühlen können. Die haben das noch nie gespürt. Es gibt auch ein Problem, weil ihr habt das jetzt nicht. Weil du meintest, wenn ich 20.000 Euro mache, dann kann ich auch das ausgeben. Aber in einem großen Konzern hast du diese Transparenz ja nicht. Ja. Ja, ja, komplett. Und du merkst sie vielleicht auch nicht direkt, sondern das ist verzögert. Das heißt, wie viel kannst du denn Entwicklern geben? Und haben die dann wirklich diesen größeren Output? Und wo ist denn dieser Sweet Spot überhaupt? Und ich glaub, das braucht noch ein bisschen Zeit, bis man das irgendwie rausfindet. Ich mein, die Modelle werden ja auch zwangsweise günstiger werden. Wahrscheinlich kosten die in x Jahren auch nix mehr, wenn's so weitergeht oder so. Aber Gregor, der Manuel war dabei. Wir waren vor Kurzem bei einem Unternehmen mit 50 Entwicklern. Ja. Und ich hab wortwörtlich gesagt, du musst doch schaffen, dass du die 50 Leute, die du hast, arbeiten wie 100 oder 150. Das muss doch möglich sein heutzutage. Das muss dein Ziel sein als Unternehmer. Du darfst gar kein anderes Ziel haben. Ja. Wenn du weißt, was ein Entwickler heutzutage kostet, dann weißt du, was die Kosten pro Nase sind. Da ging's nicht um 100 Euro Peanuts. Ich fang jetzt bei einer Firma an, die hat das verstanden. Deswegen fang ich an, weil die Rolle so interessant ist. Und die hat verstanden, dass es ein Team braucht, das das komplette Thema AI ownt und als Enabler funktioniert für andere Software-Teams, um dass die standardisiert in einem Customize-Harness, also sowas wie ein Cloud-Code-Customize oder ein Open-Code, arbeiten und dann genau diese ganzen Benefits haben. Ihr habt ja, du arbeitest ganz viel für dich, du arbeitest ganz viel für dich, du hast deine eigenen Prozesse geschaffen, aber wenn du jetzt das in einem Konzern denkst, brauchst du ja Standards. Du kannst nicht jedem eine Subscription geben und sagen, go for it, sondern die Leute, die müssen an die Hand genommen werden, du musst Compliance-Sachen einhalten und wer soll das umsetzen? Du brauchst Leute, die das umsetzen. Das, was du gerade gesagt hast, ist das aus deiner Sicht der beste Weg, den man gehen kann? Momentan aus meiner Sicht ja. Du brauchst ein Team, das für dich einen Customized Harness entwickelt, weil das Problem ist, wenn jetzt, ich meine sowas wie OpenAI, jetzt auch gerade mit den neuen Spaces, was die eingeführt haben in ChatGBT und so. Und es gibt auch andere Firmen, die solche Produkte schon anbieten. Es geht immer mehr in die Richtung, dass du alles ein bisschen versuchst, mehr zu integrieren. Aber du bist gefangen in dieser Welt und das will in der Regel kein Konzern. In der Regel will ein Konzern mit seinen Daten und Projekten und allem sehr, sehr flexibel bleiben. Du willst modular bleiben, du willst schnell in ein anderes System, auch wenn zum Beispiel im Cloud die meisten Unternehmen, die in die Cloud gehen, auch wenn sie jetzt zum Beispiel in der AWS sind oder nie wieder weggehen, bauen trotzdem die Systeme so, dass du zum Beispiel... mit Terraform-Skripts schreibst, das ist so ein Skript-Ding, dann kannst du auch zu Azure wechseln oder so. Du willst immer flexibel bleiben. Und das gleiche Prinzip willst du ja auch haben. Du willst nicht in deinem Chat-GPT-Account arbeiten und da alles konfigurieren und kannst da nie wieder weg. Das ist uninteressant. Das heißt, du brauchst... Ähm, so dezentrale Sachen, die du dir aufbaust, die zugeschnitten sind auf deinen Use Case und deinen Arbeitsweise. Und dafür brauchst du ein Team. Das kannst du nicht einfach sagen, ein paar Leuten nebenbei, hier hast du ein 90-Tage-Projekt, mach das mal, und dann klatschen alle in die Hände und der stellt das vor und alle arbeiten so, das funktioniert nicht. Du brauchst Leute, die da jeden Tag dann arbeiten, die andere Leute enablen, die Workshops machen, die Leute aufschlauen, mitholen und so weiter. Das brauchst du. Im Grunde sind sie ja fest davon überzeugt. Deswegen fand ich das, diese Rolle, als ich die gesehen hab und als ich das Vorstellungsprojekt hatte, da war ich, okay, ich hab meine Stelle gefunden, glaub ich. Fand ich schon sehr interessant. Denkt er. Denkt er und ein Jahr später arbeitet er bei Oktmus Dini. Hat er gesagt. Hat er gesagt. Hat er gesagt. Nur damit du Bescheid weißt. Nee, wir sind eine Stunde zehn dran. Ich hab noch tausend Fragen. Aber der Chris wartet seit 50 Minuten vor der Tür. Kommt der nicht rein? Kommt der nicht rein? Weiß ich nicht. Hat er was veressen? Hat er geschrieben oder was? Nee, der sitzt vorne. Ich hab so ein, zwei spannende Fragen. Aber ich hätte sonst gesagt, der Gregor kommt ja noch mal wieder. Der Gregor kommt nochmal wieder. Er muss ja irgendwann seinen Arbeitsvertrag bei uns unterschreiben. Nein, der Gregor kommt auf jeden Fall wieder. Ich fand das auch sehr spannend, mal deine Perspektive zu hören auf die Themen, weil du schon einen anderen Blick hast als ich zumindest. Wahrscheinlich viel näher an Manuel's Blick nochmal dran, aber einen anderen als ich hab. Mich interessiert trotzdem eine Frage nochmal. Eine, wenn ich darf. Ja, klar. Hast du die Folge von heute schon gehört? Nein. Schande über mich. Das ist super. Ich habe dir, Manuel, heute eine Frage gestellt. Ah, stimmt. Ich habe dir, Manuel, heute eine Abschlussfrage gestellt und die würde ich jetzt dir stellen, weil es mich wirklich interessiert. Wirklich. Die ist ein bisschen fiktiv, aber ein bisschen. Wir kamen über unseren Freund Donald. Nicht Doug, sondern Trump. Wir kamen darauf, dass ja jetzt irgendwie gestern beschlossen wurde, dass sich die Kollegen Dario Amodei und Co. selbst regulieren sollen oder selbst kontrollieren sollen. Und es keine Instanz gibt, die das Ganze kontrolliert etc. Und so darüber kamen wir und ich stellte dann Manuel die Frage, was würdest du eigentlich tun, wenn du Präsident von Amerika wärst? Und ich meine das ganz im Ernst, woher kommt mein Gedanke? Bezogen auf KI. Ja, nur bezogen auf KI. Nur bezogen auf KI. Du habt jetzt 10 Stunden. Ich weiß nicht, was du mit der Straße von Horbus machst. Umbenennen. Ja, genau, umbenennen, genau. Ich würde erstmal nach China fliehen und dann war ich hier. Nein, Spaß, bezogen auf KI, weil, wer das nicht gehört hat, vielleicht ein Take noch dazu. Ich habe in meinem Leben einfach erfahren, dass es sehr, sehr einfach ist, von außen Dinge zu kritisieren, aber dann selber sie zu ändern oder anders zu machen, wäre extrem schwierig, halte ich oftmals. Aufgrund von Rahmenbedingungen, die es einfach gibt. Man sagt jetzt irgendwie so, Donald Trump scheint nicht immer alles richtig zu machen. Aber was machst du, wenn du Präsident von Amerika bist? Du hast die Top Companies, die du da hast, die jetzt gerade führen sind. Du weißt, dass China marschiert. Du kennst die Lage in Taiwan, wo die Schipproduktion ist. Du weißt, also du hast so ein bisschen diese ganzen Themen vor Augen. Mit dem, was du eben gesagt hast, was vielleicht in 10 oder 20 Jahren sein könnte, ist sehr hypothetisch. Aber was wäre dein Take dazu? Interessiert mich. Bezogen auf KI und Chipproduktion. Also im Endeffekt müsste ich es schaffen, als Präsident in Amerika nicht abhängig zu sein von Taiwan und deren Chipproduktion von TSMC. Sind sie schon auf einem guten Weg oder versuchen es zumindest? Aber sind sie noch weit von weg. Aber versuchen es zumindest. Und die haben ja auch Intel schon einmal gerettet. Von daher, die haben da schon Interesse dran. Das verfolgen die ja. Und jetzt, ich glaub, was das Thema so Sicherheit und Zukunft angeht, da hab ich auch schon auf andere Podcasts oder Takes zugehört. Und einen fand ich ganz interessant. Und zwar müssen alle großen Firmen sich zusammentun und so einen Vertrag unterschreiben, dass sie gegenseitig zustimmen, dass sie... dass die Forschung an solchen Super-KIs, wie man sie jetzt nennt, reguliert wird und transparent wird. Weil ich glaube da, und das kann sehr gut funktionieren dadurch, dass es nicht im Geheimen passieren kann. Weil um so ein Modell zu trainieren, braucht es extrem viel Strom, extrem große Datencenter. Das kann keiner im Heimlichen machen. Ich glaube, so eine Regulierung mit Abkommen müsste man irgendwie treffen, wenn man das Thema ernst nimmt. oder ernst nehmen will. Und wenn man sich denkt, die Schritte werden immer kleiner, man kommt immer mehr dahin, vielleicht wirklich so was wie eine Super-Cade zu haben. Aber wenn man nicht so weit in die Zukunft guckt, mehr Wert drauf legen, eigene Chips herzustellen, ist, glaub ich, ein großes Ding. Und das irgendwie auch für die Umwelt einigermaßen. Erträglich. Erträglich zu machen, das ist ja auch ein großes Thema. Das ist in vielen Orten, wo solche großen Schipffabriken gebaut werden, da Wasserknappheit existiert und was nicht alles. Das sind dann die ganzen Kehrseiten. Und natürlich würde ich auf erneuerbare Energien setzen. Ja. Und nicht so wie Trump denken, das Öl weiterhin... Und ein Atomkraftwerk nach dem anderen hochziehen. Das ist... Ich meine, wissenschaftlich bewiesen, dass erneuerbare Energien einfach der Weg vorwärts... Da gibt's keinen Weg dran vorbei. Das ist kosteneffizienter, es ist weniger umweltschädlich, alles... Und das kann ich auch nur Deutschland empfehlen, das irgendwie leichter zu machen, weniger reguliert, schnellere Prozesse, weniger Bürokratie. Ich glaub, das würde ich umsetzen wollen. Und dann hast du das KI-Thema, kommt dann automatisch mit, ne? Manuel und ich waren dann der Meinung, wir haben gar keinen Bock, beide nicht Präsident von Amerika zu sein. Die Wahl hatte ich auch. Das war so unsere Schlussfolgerung. Gregor, ich fange an. Vielen, vielen Dank, dass du hier warst. Vielen Dank für deine Zeit. Ich musste zwischendurch schmunzeln. Das wird gleich noch mehr werden. Gregor hat so manche Mimiken und Gessiken und so, die Chris auch hat. Die habe ich bei ihm... Als ich Seis Video geguckt hab, hab ich mich selber daran wiedererkannt. Und dann sag ich mir so, krass, und gleich hast du auch noch Chris hier, der wieder genauso ist. Der hat auch so ein verschmitztes Lächeln wie ich. Ja, genau, der hat so einen gewissen Ausdruck. Das war schon sehr, sehr cool und sehr, sehr spannend. Ich danke dir auf jeden Fall von meiner Seite sehr. Ich hab heute wieder was dazugelernt und das ist immer gut und wichtig, dass man Dinge dazulernt, eine andere Perspektive oder... Ich glaube gar nicht, dass du auf die Dinge so eine andere Perspektive hast. Du kommst halt von einer ganz anderen Richtung, wie du die Dinge betrachtest. Das finde ich immer hochspannend. Wir würden uns, glaube ich, sehr, sehr freuen, wenn du eine Art Stammgast wirst für uns. Weil du auch, weißt du, auch wenn neue Modelle kommen oder neue Themen kommen, kannst du die von der anderen Seite einordnen als wir. Ich glaube, dass wir ganz gut sind. Wir machen uns manchmal auch so ein bisschen schlechter, als wir sind. Wir sind, glaube ich, ganz gut darin, die Dinge immer unternehmerisch zu beurteilen. Du hast das eben schon gesagt. Was bedeutet das eigentlich für uns im Sinne von Produkte bauen, Themen bauen, wie können wir damit mit unseren Netzwerken umgehen und so. Aber natürlich bist du technisch sehr, sehr viel weiter, um solche Themen zu beurteilen. Deswegen vielen, vielen Dank, dass du hier warst. Und das Abschiedswort hat natürlich Manuel. Ja, also ich kenne Gregor ja wirklich auch privat. Ich habe gestern mit ihm sechs Currywürste gegessen. Danke Gregor, dass du hier warst. Ich habe aber ganz schlecht geschlafen. Wir sehen uns am Wochenende. Wir sehen uns bei der nächsten Currywurst. Ja, genau, bei der nächsten Currywurst. Deswegen, nee, vielen Dank, war wirklich sehr, sehr cool. Ich kann mich nur wiederholen, du bist Stammgast. Also wir gravieren quasi keinen Namen in die Stühle, aber Chris steht schon drin, du stehst auch drin. Vielleicht haben wir ja noch so einen Entwickler-Podcast, den wir hier so auf dem Channel starten. Genau, viele Grüße an Zulie und Asip. Ich wusste nicht, ob ich den schon spoilern darf. Doch. Wir machen das einfach. Was ist jetzt passiert? Wir machen das einfach. Genau, Asif wird bald auch hier einziehen. Also wir würden uns super freuen, wenn ihr diesen Podcastraum... Ich habe den Jungs schon gesagt, die haben Lifetime kostenloses Podcaststudio. Also ihr könnt machen, was ihr wollt. Ihr könnt hier richtig Kackers geben. Manuel, du musst aber weiterhin hier das Setup und so machen. Da habe ich gar keinen Bock drauf. Nee, Manuel macht das ja. Und bleibt auch dabei, ich bin nicht da. Doch, ich komm auch mit rein. Ich geh die Pizza holen. Aber nee, also macht das auf jeden Fall. Das könnte eine sehr, auch eine fast schon Ergänzung zu uns sein. Also die Leute könnten sich beide Podcasts anhören. Wenn einer wirklich tief reingehen will, dann hört der euren. Und bei uns ist es halt eher FC und Rewe-Trikot. Ich hab gar keine Trikots an. Ja, heute nicht. Nur für dich. Auf jeden Fall vielen Dank, dass ihr mich eingeladen habt, dass ich hier sein durfte und ich bin gespannt, wenn ich mich selber dann... Der ist so ein Wochenende einfach weg. Ich kommentiere als Marco Murinello unter KI-Snack. Auf YouTube. Was ist das denn für ein Wurscht? Schick dir das meinem neuen Arbeitgeber und der kündigt mich einfach. Der lügt. Vielen Dank, Gregor. Ciao. Weniger reden, mehr machen.

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