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09. März 2026· 21:00 min

Elon Musk sagt, das Anthropic-Logo sieht aus wie ein Schließmuskel.

✅ Elon Musk schießt gegen Anthropic

In dieser Folge

Die Kernpunkte

  • Elon Musk schießt gegen Anthropic
  • Zwei Tage KFZ-Messe: KI spielt null Rolle
  • Die Hürde ist größer als wir denken
  • Wie LLMs Werkstätten finden (Aha-Effekt)
  • Wann steht der erste Roboter auf der Messe?
  • GPT jetzt als Excel Add-In
  • Pentagon stuft Anthropic als Supply Chain Risk ein
  • OpenAI holt 200-Millionen-Deal, Robotics-Chefin kündigt
  • 200 Dollar Abo = 5000 Dollar Rechenleistung
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Transkript

Manuel, hast du dir eigentlich schon mal Gedanken gemacht, wie das Logo von Anthropic aussieht? Der KI-Snack? Dein doppelter Espresso KI am Morgen. Kurz, prägnant, unterhaltsam, informativ.

So. Wie bist du da drauf gekommen, bitte? Elon Musk hat das gemacht und hat sich Gedanken darüber gemacht und hat gesagt, es sieht aus wie ein Schließmuskel. Das wäre jetzt sehr naheliegend gewesen.

Das hat er einfach gesagt. Der Kollege hat das hier rausgeballert. It's woke and their logo. Ja, genau.

Claude is woke and their logo looks like an anal. Boah. Kann ich nicht aussprechen. Schließmuskel.

Hätte ich aber auch nicht gedacht, dass ein englisches Wort so geschrieben wird. Ich auch nicht. Ja, schöner Einstieg in die Folge. Ich würde mal so aus der alten Lehre heraus behaupten, wenn Elon Musk seinen Fokus so auf die Kollegen von Anthropic richtet, dann scheint er die auch als Konkurrenz wirklich ernst zu nehmen.

Ja. Wenn er jetzt schon anfängt zu schießen, dann merkt er auch, dass die Kollegen wirklich gut Gas geben. Und vielleicht, also ich habe ein, zwei Themen, die dazu passen, aber ich glaube, bevor wir loslegen, weil es auch um Claude ging, würdest du eine Sache mal klarstellen. Ach so, ja, eine kleine Richtigstellung von letzter Folge.

Wo du mich gefragt hattest, ob wir in ein paar Monaten über was anderes als Claude Code sprechen. Genau. Das hatte ich sehr stark verneint, weil ich davon ausgegangen bin, dass du quasi meintest, es gibt einen neuen Player in Sachen LLM und neue Modelle, die rauskommen, was das Thema angeht. Also, da würde ich nach wie vor sagen, nein, aber es wird auf jeden Fall nicht mehr der Terminal sein, meiner Meinung nach.

Aktuell fühle ich mich selber mit dem Terminal sehr, sehr wohl. Funktioniert alles sehr, sehr gut. Aber ich glaube, in Zukunft wird es andere Oberflächen geben, wo man dann nur noch, ja wie in so Phasen, die verschiedenen To-Dos des Agents hin und her zieht. Oder, also ChatGBT oder Opener, hier haben da was zu veröffentlicht, aber habe ich mir noch nicht genau angeguckt.

Da wird jetzt in Zukunft einiges kommen, wie sich das quasi benutzerfreundlicher gestalten lässt quasi. Genau, also meine Frage zielte so ein bisschen darauf hin. Also aktuell ist ja so Claude Code das, wo drüber irgendwie alle sprechen oder auch wie viel sprechen und wir ja auch viel machen. Und es zahlte so ein bisschen wirklich auf das Thema Tempo ein am Ende des Tages.

Wird das in sechs Monaten noch das Thema sein? Oder wird es entweder ein Claude X sein, was auch immer, eine andere Oberfläche sein? Oder wird es auch dann doch wieder irgendwas von Google sein oder irgendwas von OpenAI sein, wie auch immer? Das kann ich schon meinen, ja.

Aber es zahlte komplett darauf ein, das Thema Schnelligkeit ist einfach unfassbar, was da gerade draußen passiert. Man kann irgendwie gefühlt jeden Tag im Podcast irgendwie wieder was Neues erzählen, weil in den letzten 24 Stunden irgendwas passiert ist, was irgendwie noch nicht da war oder was doppelt so schnell oder doppelt so gut geht. Das ist schon heftig, muss ich sagen. Ja, ja.

Also das Tempo. Ich würde gerne nochmal einmal bei Anthropic bleiben, wenn das okay ist. Ja, weil die haben was veröffentlicht und zwar ein Diagramm, würde ich sagen. Ja, das ist ein Diagramm.

Wo nochmal auf die verschiedenen Bereiche eingegangen wird, wo KI theoretisch Einfluss drauf hat und wo es auch schon Einfluss, ich sag mal, im echten Leben drauf hat. Und welche Bereiche hart getroffen sind und welche Bereiche vielleicht nicht so hart getroffen sind. Und ja, eigentlich auch wir, sag ich mal, sollten uns Sorgen machen bei den Themen, die hier besprochen werden. Weil so alles, was so Business, Finance, Computer, Mathematik, Management, ja, mit solchen Themen zu tun hat, geht man eigentlich davon aus, dass theoretisch zu 90 Prozent die KI die Sachen lösen kann und wir keine Menschen mehr brauchen.

Ja? Ja, währenddessen man auf der anderen Seite sagt, alles, was so im Bereich Landwirtschaft, Handwerk und in diesen Themen unterwegs ist, spielt es aktuell gar keine Rolle in der Praxis oder ganz, ganz wenig Rolle. Aber auch in der Theorie hätte es noch keinen großen Hebel. So reden wir eher so von, vielleicht einen Hebel von 10 Prozent.

Während man so im Management-Themen und sowas, also auf den oberen Führungsetagen eher schon von so 90 Prozent redet. Hast du da einen Take zu? Ich würde mich jetzt immer wiederholen tatsächlich, also. Du glaubst nicht einfach, dass es auch so ist, ne?

Ich bin einfach spannender, gespannter Beobachter, sagen wir es mal so. Ja, also ich habe ja am Wochenende war ich ja mittendrin im Handwerk. Ja, Tatsache, ja. Deswegen kam ich auch nochmal da drauf.

Ich war ja zwei Tage in München auf der Messe von LKQ Stahlgruber zum Thema Kfz-Werkstatt. Und habe ja auch zweimal einen Vortrag zum Thema KI in der Werkstatt gehalten. Und habe mir aber auch vor allen Dingen, und darum geht es jetzt gar nicht, ich habe mir auch vor allen Dingen, du hast gerade beobachtet gesagt, ich habe die Menschen beobachtet. Und habe die Menschen aus dieser Branche beobachtet.

Also de facto spielt ja das Thema KI keine Rolle. Gar keine Rolle. Also null. Genauso wie es hier beschrieben wird im Prinzip, spielt das null eine Rolle.

Ja. Und ich kann das sogar ein bisschen nachvollziehen und verstehen, weil ich mir die Menschen angeguckt habe, mit welcher Leidenschaft die einen Akkuschrauber in der Hand halten. Oder mit welcher Leidenschaft, die sich die neuen Gerätschaften angucken, die denen im Daily Business helfen. Und ich kann das nachvollziehen, weil das ist deren Leidenschaft.

Also das ist deren Passion. Was ich dann doch spannend fand, es war dann doch so, dass meine Vorträge ganz gut besucht waren. Und es ist schon auch irgendwie eine Idee da oder ein Verständnis da, dass KI unterstützend helfen kann. Sowohl im Marketing, als auch in Prozessen, auch in der Kommunikation.

Aber das ist noch wirklich ein langer Prozess. Bis KI dann wirklich, glaube ich, Einzug hält und unterstützt in Werkstätten, ist wirklich noch ein langer Prozess. Aber mir ist an dem Tag, also an den beiden Tagen ist mir schon wirklich nochmal klar geworden, wie wir aus zwei Gründen, glaube ich, in einer Blase leben. Der eine Grund ist, weil wir einfach den ganzen Tag nur mit KI zu tun haben.

Aber ich bleibe dabei, auch nach ganz vielen Gesprächen, also 98 Prozent, ich sage das wirklich mal so, 98 Prozent da draußen haben nicht in ihrem täglichen so viel einfach mit KI-Berührung zu tun. Das ist halt so. Und deswegen hat es einfach auch wenig Einfluss auf ihr Leben oder wenig Impact. Gab es da irgendeinen Stand von einem humanoiden Roboter?

Oh nein. Oder irgendwelche Roboter, die unterstützen, greifen, ranfahren? Nein. Also das Einzige, was ich spannend fand, wir hatten ja letzte Woche Freitag, hatte ich ja den Tag, ich mache mal so als letzten Satz in meiner Präsentation das Thema Robotik auf.

Und das habe ich auch gemacht. Und zwar auch genau mit dem Satz, den wir gesagt haben, dass ich glaube, dass auch Robotik die Arbeit in den Kfz-Werkstätten verändert hat. Und dann dazu zwei Videos. Das eine von diesem Video aus China, wo die einen kleinen Tanz vor März aufführen.

Das andere war von Neo. Und habe dann dazu auch den Tag gemacht, dass man ja jetzt auch sich bei Amazon schon Roboter bestellen kann. Das war jetzt nicht so, dass ich mit Eiern beworfen wurde. Also es ist schon so.

Kurz Stille. Ja, es ist eher so ein, ja, okay. Die Leute nehmen ja trotzdem wahr, dass da jetzt Typ X steht auf einer Bühne, der sagt. Genau, da passiert was, da ist was.

Das verstehen wir auch. Genauso übrigens, können wir noch ein bisschen zwei Minuten länger drüber reden. Genauso übrigens auch, die Menschen brauchen ja echte Beispiele. Denen zu erzählen, irgendwann kommt ein Roboter.

Das ist Blödsinn, das ist zu weit weg. Und so habe ich ja das echte Beispiel der KI-Suche gebracht. Und das hat bei vielen einen echten Aha-Effekt irgendwie erbracht. War ein gutes Beispiel.

Ja, ich habe morgens um 7 Uhr in der Werkstatt da in der Nähe gesucht. Und alle LLMs, die ich getestet habe, haben dann gesagt, geh zur Werkstatt BCW. Und darunter stand dann als Tipp, das sind die einzigen, die schon aufhaben, weil die um 7 Uhr öffnen. Ja, ja, klar.

Und dann habe ich die gleiche Suche um 14 Uhr gemacht. Und BCW ist nicht mehr aufgetaucht, weil sie keine Website hatten und weil sie keinen Social Media Auftritt hatten. Also einen, der nicht gefunden wurde, ehrlich gesagt. Und eine Website gar nicht hatten.

Und dann wurden andere aufgelistet. Und das habe ich quasi live gezeigt. Gezeigt, ja. Und das war schon so, also dann siehst du einfach, krass, so verändert sich das.

Also auch wirklich von der Suche, wie LLMs suchen. Da habe ich ein paar Tipps gegeben. Habe dann auch den Tipp gegeben, dass jeder sich seine eigene Webseite bauen soll und wie sie es machen sollen. Und dann siehst du schon, dass das einiges aufmacht.

Aber, und das ist halt auch real life, dann kommen danach Menschen zu dir und sagen, ja, wir verstehen, dass wir das tun, aber wir verstehen wirklich nicht, wie. Ja, ist ja auch so. Und dann habe ich für mich nochmal so gedacht, immer wieder dieses gleiche, einfache Beispiel mit dem Brötchen backen. Wir können uns ja auch erklären lassen von irgendjemandem, wie wir jeden Morgen Brötchen backen, aber wir machen es trotzdem nicht einfach.

Ja, wir gehen dann trotzdem zum Bäcker und vielleicht muss man die Menschen, äh nicht vielleicht. Also ich habe nochmal wirklich auf der Heimfahrt lange über unseren Freund Carsten Wildberger nachgedacht. Ja, wir machen wirklich Pionierarbeit, weil wir die Menschen gar nicht für unsere Themen abholen, sondern wir müssen sie erstmal wirklich begeistern für das Thema KI, dass sie mutig sind, die ersten Schritte gehen und so. Ja.

Weil die Hürde ist viel größer als wir beide, glaube ich, manchmal meinen. Also du glaubst das sogar, ne? Ja, ja, ja. Also ich denke manchmal in meiner Blase so, so hoch ist die Hürde doch gar nicht.

Ja, ja doch. Mach. Leider. Aber, ähm, ja leider, leider bei dem einen oder anderen, ähm.

Ja, es wird kommen. Dann doch, ne? Ich meine, irgendwann wird auf der Messe auch ein Stand sein, wo ein Roboter schon mal einen Reifen wechselt und dann werden die Leute, glaube ich, auch noch begeistert sein von den anderen Gerätschaften, aber der Stand wird auf jeden Fall brechend voll sein, denke ich. Also ich habe, ähm, ich glaube eins.

Und, äh, ja, also ich bin gespannt auf eins und ich glaube eins. Ich bin ja dieses Jahr noch auf drei Messen. Mhm. Und die letzte ist im November.

Ah, interessant. Alleine in diesen sechs Monaten wird sich was tun. Ich glaube nicht, dass im November die Messe die gleiche ist wie heute. Glaube ich nicht.

Da wird KI ein ticken größeres Thema sein. Irgendein größeres Thema wird es sein. Im besten Fall läuft da auch irgendein... Was auch immer.

Irgendwas wird sein. Und, ähm, ich hoffe, dass wir, dass wir die Partnerschaft an der Stelle mit LKQ noch lange haben werden, ja. Ähm, wenn nächstes Jahr die Messe ist. Spätestens dann eine von den späteren Messen...

Muss. Muss. Muss, bin ich davon überzeugt, dass ein homologer Roboter rumläuft, der irgendwas macht und tut. Und dann, das ist dieser Effekt, den ich zu dir gesagt habe, der eintreten wird, wenn wir bei der WM in Mexiko die Robo-Docs sehen und so.

Wenn du sie siehst, wenn sie da sind und wenn du auf einmal... Ja. Dann muss es auf einmal Thema werden und dann ist es auf einmal da, sozusagen, ne. Gehe ich auf jeden Fall mal schwer, schwer von aus.

Genau. Spannend. Ja, spannend. Ja, spannend.

Also ich hab, ähm, eigentlich wollte ich noch so ein, zwei Tage für mich reflektieren, weil das hat schon auch viel aufgemacht. So viele Erkenntnisse aufgemacht, ähm, auch was, was uns betrifft, wenn ich das mal so sagen darf. Also wie unsere Herangehensweise ist, weil wir sind ja... Also eigentlich sind wir ja ziemlich krass, weil wir den Menschen sagen, so, gibt uns gar kein Geld, sondern macht selber, setzt selber um, hier ist ein Tool, macht dies, macht das.

Also bei diesen einfachen Sachen, ja. Gehen wir ja relativ offen damit um, so. Ähm, es ist alles gut und schön, aber die Menschen brauchen trotzdem Hilfe. Mhm.

Also sie brauchen trotzdem Hilfe, den ersten Schritt zu gehen. Das ist ja super, dass wir sagen, ihr könnt das, macht und seid mutig. Ja. Hilfe brauchen sie trotzdem, definitiv.

Ja, definitiv. So, das zum Thema Messe war jetzt doch ein bisschen länger als geplant, äh, vorweg. Ja, aber es ist doch. Aber war, war auf jeden Fall spannend.

Also vielleicht noch einen Satz. Also ich bin über alle Stände gegangen. Über alle. Und da waren ja große, äh, wirklich große Brands vertreten.

Mhm. Ich hab wohl nirgends das Wort KI gelesen. Ja, ja. Das war jetzt nicht nur so, also, das hat einfach keine Rolle gespielt, ne.

Ja, wir, äh, können das nicht ganz so einschätzen, weil wir halt wirklich tief in dieser Bubble dran sind, so. Das ist das Problem. Also. Ja, aber umso besser, diese Sachen nochmal richtig aufzusammeln, wahrzunehmen.

Ja, ja, genau. Und dass wir mal hier rauskommen aus unserem Zwei-Mann-Büro, wo wir den ganzen Tag nur über KI sprechen, so. Mhm. Real Life sieht deutlich anders aus.

Ja. Hm? Hast du noch ein Thema? Ähm, wir haben die, äh, KI-Themen des Tages noch nicht rausgehauen.

Den, den, den, den. Äh, den, den, den. Die wurden... Den, den, den, den.

Präsentiert von unserem Partner InnovaB. Kit. Korrekt, korrekt, korrekt. Ähm, die wurden uns heute wieder von unserem Freund Octavius zugespielt.

Äh, hier würde ich heute auch mal wieder zwei rausnehmen. Ähm, zum einen, dass, äh, OpenAI mit GPT 5.4 jetzt auch, äh, ChatGPT 4 Excel als, ähm, Add-in anbietet mit finanzoptimierter Reasoning-Fähigkeit. Mhm. Also.

Aber noch nicht getestet, ne? Noch nicht getestet, ähm, soll aber speziell für Tabellenkalkulation und Datenanalyse optimiert sein. Also Claude habe ich ja schon getestet in Excel. Ja.

War gut, ja, ja, ja. Ja, die werden... Für jemanden wie mich... Ja, ja, ja.

Natürlich überragend. Ich glaube, die tun sich da nicht so viel. Also die sind beide gut einfach. Ähm, kann man sich dann natürlich wieder das Modell seiner Wahl aussuchen.

Äh, das wird mit beiden, glaube ich, sehr, sehr gut funktionieren. Ähm, genau, das ist die erste. Ist ja auch wirklich einfach. Vielleicht mal...

Ich habe ja jetzt immer noch so diesen... Diesen Anker im Kopf. Da draußen weiß nicht immer jeder sofort was, wo, wie. Also, ähm...

Ich habe das ja sowohl im PowerPoint gemacht, als dann auch in Excel. Über Add-Ins gehen, einfach hinzufügen. Und du hast dann beide Modelle. Also jetzt bei PowerPoint habe ich ChatGPT schon ausgewählt gehabt.

Du hast beide Modelle, klickst sie einfach an und kannst sie auch mal gegeneinander laufen lassen. Dann eben, also in Excel selber oder in, äh... einfach mal testen, wer einem besser liegt, so. Mhm.

Also wirklich nur zweimal Knopf drücken. Add-In-Knopf drücken. Ja, ja, das geht schon. Auswählen-Knopf drücken.

Und dann hast du auf einmal die volle KI-Power in deinem Excel drin, ne? Ja, das ist schon cool. Ähm, dann haben wir hier, äh, einige Headlines, die wieder das Thema, äh, Pentagon und Anthropic und, äh, OpenAI betreffen. Also das schöne, die Dreierkonstellation.

Ähm, Pentagon hat jetzt Anthropic offiziell als, äh, Supply Chain Risk eingestuft. Das fand der Dario natürlich nicht ganz so geil und hat, äh, direkt Klage eingelegt. Parallel hat OpenAI den 200-Millionen-Dollar-Vertrag, ähm, eingesackt. Mhm.

Äh, 295 Prozent Uninstalls von ChatGPT parallel dazu in, in den USA. Also, äh, da passiert einiges. Also wirklich, da passiert wirklich einiges aktuell rund um diesen Pentagon-Deal. Äh, die OpenAI-Robotics-Chefin hat gekündigt wegen dem Deal.

Also, die Leute reagieren da drauf einfach. Ja, gut. Also. Ja, das ist einfach ein heikles Thema.

Also, ich, ich hab da drüber nachgedacht. Mal mal wirklich. Ja. Ich mein, das, was du entwickelt hast, wird halt im Krieg eingesetzt.

Ja, ja. Muss man jetzt mal so. Punkt. Ja, ja, ja.

Aber das macht ja was mit dir. So, also ich, ich kenn ja jetzt keinen dieser Menschen persönlich und weiß nicht, was die für, für ein, für ein Ethos haben und wo. Die meisten eher. Aber wahrscheinlich steht da ja morgens keiner auf und sagt, ach geil, jetzt hab ich ja nichts entwickelt, äh, womit wir irgendwie, äh.

Dann würden die wahrscheinlich eher bei einer anderen Firma arbeiten. So, genau. Genau. Macht ja schon was auf.

Auf der anderen Seite stell ich mir die Frage, was machst denn du, wenn du eine amerikanische Firma bist, sitzt in Amerika und dann kriegst du einen Anruf und dann sagt einer, hi, Donald hier. Ja, also es ist ja wirklich nicht so einfach, ne? Ja. Aus zweierlei oder dreierlei Gesichtspunkten.

Das eine ist das Business-Thema. Du hast gerade selber die Summen gesagt, die dahinter stecken. Ja. Du bist Unternehmer, dann ist das erstmal Business.

Das zweite ist, da ruft dich irgendwie der Präsident deines Landes an. Ich sag das jetzt mal sehr klarzfrei. Ja, das ist schon, ist schon verrückt. Und sagt, äh, pass mal auf, wir brauchen dich für unsere Sicherheit, so.

Du bist unser Mann und dein Tool ist unser. So. Und auf der anderen Seite denkst du dir so, will ich vielleicht, also das ist schon, äh. Ja, das ist ein schwierig, also ich will nicht in seine Haut stecken.

Ne, überhaupt nicht. Wir machen andere Sachen. Ja, ja, genau. Aber uns, uns ruft keiner an.

Der Merz, der ruft uns nicht an. Vielleicht der Carsten oder so. Vielleicht irgendwann der Carsten will. Ja, ja, ja.

Aber der Merz auf keinen Fall. Über seinen Anruf würde ich mich auch wirklich freuen. Ich auch. Da hätte ich gar keine, äh.

Mit dem würde ich gerne sprechen. Ja, ja, genau. Auf jeden Fall. Ja, also nochmal die offene Einladung an Carsten Wildberger.

Ich auch. Ich auch. Ich auch einfach und, äh, werde Teil unseres Podcasts. Ich würde mich gerne über das Zielbild mit ihm unterhalten.

Ja, generell einfach. Weil, ähm, ja. Ne, das waren die, äh, zwei Themen des Tages. Dann hab ich zum Abschluss nur noch eine Zahl.

Hau raus. Würde ich sagen. Die ich gelesen habe. Wo wir vielleicht eine andere Meinung zu haben, ne?

Wie wir festgestellt haben. Ich lese die einmal vor. Und zwar, hab ich gelesen, dann kommen wir wieder, äh, zu unseren Freunden von, ähm, Anthropic und Claude Code. Äh, das, äh, teuerste Abo aktuell kostet ja 200 Dollar im Monat.

Mhm. Wenn du dieses teuerste Abo hast und reizt das richtig aus, also gibt's Vollgas. Ach so, ja. Dann sind das ungefähr bis zu 5000 Dollar Rechenleistung pro Nutzer.

Das heißt, theoretisch verbrennen die gerade Geld, wenn du so willst. Aber machen das natürlich bewusst, um vorne dabei zu sein, um das Rennen zu gewinnen, und dann etc. Nichtsdestotrotz hab ich mir dann die Frage gestellt, wenn du jetzt aktuell dein, deine Themen, die du verkaufst, auf Basis von, egal, jetzt Claude Code machst meinetwegen, hast du ja auch Business Models, die da drauf laufen am Ende des Tages. Mhm.

Ähm, die berechnest du ja aktuell eher auf 200 Dollar pro Monat und nicht auf 5000 Dollar pro Monat. Ähm, und ich dachte dann schon drüber nach, wenn das Rennen irgendwann mal relativ weit vorangeschritten ist, ob nicht alles auch nochmal ein bisschen teurer werden würde. Und das hast du eher nicht so gesehen, ne, oder? Schwierig einzuschätzen?

Schwierig einzuschätzen. Ich glaube nicht, dass die auf einmal sagen, jetzt wollen wir für den 200er Plan 5000 haben. Ähm. 500 vielleicht?

Vielleicht wird es ein bisschen teurer, das kann schon sein, klar. Ähm, aber ich glaube nicht, dass die, äh, Preisänderungen so, ähm, verheerend sein werden, dass dadurch jetzt die, die Geschäftsmodelle nicht mehr darauf, äh, ja. Ja, okay, aber ich fand... Und selbst wenn, äh, auch da die Leute, die dann Geschäftsmodelle, äh, Geschäftsmodelle darauf gebaut haben, die sagen dann halt einfach, Jungs, ist halt teurer geworden, so, oder so.

Wird halt durchgereicht, so, nichts anderes. Bei mir hat das... Aber irgendwann, also irgendwann kommen wir schon an den Punkt, glaube ich, dass, äh, der Tokenpreis gleich mit dem, äh, Energiepreis ist. Also, ist ja nur die, die logische Schlussfolgerung und so, aber...

Ist halt ne, ist halt ne relativ großes Gap zwischen 200 und 500. Ja, ja, ja, klar, klar, klar. Das zeigt auch mal, wie da gerade investiert wird in dieses Thema. Ähm, würde man in anderen Bereichen ja nie drauf kommen, so, ja.

Ja. Ja, tatsächlich, also fand ich ganz spannend. Und hat mich auch nochmal zu einem Thema gebracht, was ich auch heute gelesen habe. Äh, in China explodieren ja gerade die ganzen KI-Videos mit Katzen, ne?

Also, da werden Kurzfilme mit Katzen gemacht und Milliarden gucken sich das. Also, völlig, völlig durchgeknallt, ja. Ähm, ist so der neue heiße Scheiß. Dass du wirklich aber echte Kurzfilme sehen, wenn die Katzen gemacht wird.

Da hab ich mir auch ein paar von angeguckt. Und da dachte ich mir, du kannst natürlich auch Tokens für Scheiße verbraten, ne? Ja, es wird ja... Also, ist ja geisteskrank, wie viele Tokens...

Und wenn wir das mal wirklich in Energie sehen, was da passiert, das ist ja echt übel, ne? Eigentlich sollten die dann alles blockieren, was irgendwie mit Bullshit zu tun hat. Ja, dann wird viel blockiert. Ja, ja.

Ja, ja, genau. So, in dem Sinne, ich glaub für heute war's das. Genau, ein paar spannende Insights nochmal von der Messe mitgegeben, glaube ich. Und ein paar spannende Zahlen.

Wünschen allen einen guten Start in die Woche. Und sehen und hören uns morgen. Sehr gut. Tschüss.

Ciao, ciao. Danach! Wir reden, mehr machen.

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