Heute wird's persönlich!
Diese Folge ist anders: keine News, keine Tagesthemen. Marco und Manuel nehmen euch mit hinter die Kulissen von OctopusGenius — wie sich unsere Herangehensweise verändert hat und warum wir jetzt mit dem KI-Ready-Programm in Unternehmen reingehen. Vom Drei-Tage-Projekt zum echten Change.
Die Kernpunkte
- Warum projektbasierte KI-Einführung nicht reicht
- Was einen echten KI-Experten ausmacht — und warum es kaum welche gibt
- Warum KI-Change anders ist als jeder Change davor (Mindset!)
- Die Mobile-Welle 2011 als Blaupause für heute
- CAIO + KI-Champs: das Zielszenario eines KI-Ready-Programms
- Warum Vor-Ort-Präsenz wichtiger ist als Videocalls
- Wie du als Unternehmer keine Angst vor der Energie haben musst
„Du musst dich ab jetzt damit beschäftigen, oder du hast in 1, 2, 3 Jahren ein großes Problem. Nicht in 20, 30, 40 Jahren."
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Transkript
Marco, lieber nur noch Cortados trinken oder nur noch doppelten Espresso? Für den Rest deines Lebens. Der KI-Snack? Dein doppelter Espresso KI am Morgen.
Kurz, prägnant, unterhaltsam, informativ. So. Doppelten Espresso. Ah.
Warum? Ich liebe den Cortado ja, wie du weißt. Also ich liebe den ja wirklich geisteskrank, aber halt nur morgens. Und nur so um sechs ein Glas.
Und dann flippe ich aber aus, das ist ja für mich das Größte. Aber so schon um sieben das zweite Glas habe ich keinen Bock mehr drauf oder wenig Bock drauf. Den doppelten Espresso, den baller ich mehr den ganzen Tag, wie du weißt. Deswegen, nein, lieber den doppelten Espresso.
Wobei ich würde meinen Cortado schon sehr vermissen. Schönes Glas, 75 Milliliter doppelten Espresso rein. Und dann eine schöne Milch, genau perfekt mit bisschen Schaum und genau die richtige Temperatur. 57 Grad, 58 Grad.
Boom. Manuel und ich haben gesagt, wir steigen jetzt immer ein bisschen anders in den Podcast. Ja, wir müssen uns irgendwas einfallen lassen. Wir müssen uns was einfallen lassen, weil wir sind ja einfach täglich on air.
Wir wollten nämlich wieder mit Fußball einsteigen. Aber konnten wir nicht. Nicht nochmal Fußball, sondern wir haben wirklich einen Fußball-Podcast. Ich habe übrigens gesagt, dass Bayern 3-1 gewonnen hat, weil wir haben jetzt den Podcast für Dienstag wieder am Montag aufgenommen.
Und ich wollte eigentlich einsteigen mit Bayern hat 3-1 gewonnen. Ja, stimmt nicht. Wir haben den Podcast für Mittwoch am Dienstag aufgenommen und nicht für Dienstag. Ah, heute ist Dienstag.
Heute spielt Bayern. Ja, sorry. Jetzt sind wir wieder in der Matrix verloren. Manuel ist verloren in der Simulation.
Irgendwo zwischen Montag und Mittwoch. Ja. Aber gut, also du sagst auf jeden Fall, Bayern hat gestern Abend 3-1 gewonnen. Obwohl wir es noch nicht wissen.
Genau. Ich glaube es wird eine 1-1. Ah ja. Und das entscheidet sich dann im Rückspiel.
Interessant. Ich bin auch sehr gespannt. Genau. Und wir werden jetzt versuchen immer mal wieder so eine persönlichere Note durch die Einstiegsfrage mit reinzubringen, damit wir nicht immer auf Fußball laufen.
Genau. Das war jetzt die erste aus dem Stand Frage. Aus der Kalten. Aus der Kalten.
Müssen wir uns mal überlegen, aus welcher Richtung wir da immer kommen. Es muss auch nicht immer dieses this or that sein. Es kann auch irgendwas anderes sein, aber wir schauen mal. Wir schauen mal.
Wir wollen ein bisschen persönlicher werden am Anfang, um dann hart in die KI-Themen anzusteigen. Ja. Weil wir haben uns dazu entschlossen, am heutigen Dienstag die Folge für Mittwoch aufzunehmen, weil wir nochmal in Ruhe über ein Thema sprechen wollen. Kein KI-Thema des Tages, keine News, die uns irgendwie ins Dashboard reingeflogen gekommen ist, sondern wir wollen alle Zuhörerinnen und Zuhörer mal mitnehmen auf eine Reise, die wir gemacht haben und eine Entwicklung, die wir in der Octopus Genius gemacht haben und wie sich durch unsere Reise auch unser gemeinsames Zielbild mit dem Kunden verändert hat und unsere Herangehensweise verändert hat.
Bis dahin, dass wir jetzt so eine Headline für uns haben, die wir jetzt bald immer mehr umsetzen wollen und wir nennen es KI-Ready-Programm. Richtig? Ja, richtig. Willst du anfangen, wie so ein bisschen unsere Genese war, um da hinzukommen?
Also wir sind eigentlich damit gestartet, dass wir die Projekte, die wir bei Kunden umgesetzt haben, wirklich projektbasiert gemacht haben. Also keine Ahnung, wir sind zu einem Kunden gegangen, haben uns Prozesse angeguckt, Abteilungen haben uns von zehn Prozessen drei ausgesucht, die haben wir umgesetzt und dann waren wir wieder weg. Was haben wir dabei immer vergessen? Den Menschen.
Achso, ja. Was heißt vergessen? Wir haben ihn ein bisschen außer Acht gelassen, sagen wir mal. Genau.
Also es spielt auch aus vielen Perspektiven rein, diese Veränderung, weil A musste sich erstmal der Markt dafür so ein bisschen bilden und orientieren, neu orientieren, weil das komplett neu ist das Thema. Das heißt, die Unternehmen haben erstmal einfach Dinge auch getestet und deswegen ist es eher dazu gekommen, dass wir quasi kleinere Projekte umgesetzt haben. Wir haben jetzt einen Kunden, wo das Thema größer angepackt wird, also richtigerweise größer angepackt wird und das ist eigentlich jetzt unser KI-Ready-Programm, aber wie kommen wir da hin oder was ist so der Wandel, den wir durchgemacht haben? Wir sind eigentlich immer von Kunde zu Kunde, haben einen Workshop gehalten, haben in dem Workshop gesagt, guck mal, du musst morgen jemanden einstellen, der 24-7 nichts anderes macht als KI.
Das glauben wir immer noch. Glauben wir immer noch. Genau, das glauben wir immer noch. Es kommt da aber so ein bisschen dann auf die auf den Kunden an beziehungsweise auch auf die Zusammenarbeit mit uns an, jetzt mal blöd gesagt, weil wenn wir da bei einem Kunden KI-Ready-Programm vollziehen, dann würden wir so weit gehen und sagen, okay, du brauchst den wahrscheinlich nicht unbedingt morgen, irgendwann vielleicht oder vielleicht auch gar nicht, das ist das nicht unbedingt, weil wir in diesem KI-Ready-Programm deine, nennen wir es mal Key-User, befähigen, in ihrer Disziplin auf ein sehr, sehr gutes Level zu kommen, was dann gleichbedeutend mit theoretisch dem KI-Experten wäre.
Jetzt mal, lassen wir mal alles außer Acht, was damit einhergeht, wenn du jemanden einstellst und jemanden suchst. Du hast eine Fehlbesetzung, der passt nicht ins Team. Also, dieses ganze Recruiting-Thema ist ja wirklich sehr, sehr groß, wenn du so jemanden findest. Und das ist auch keiner, der irgendwie für Mindestlohn arbeitet, sondern der verdient ordentliches Geld.
Meistens abstellig und plus. Ja, ja, genau. Deswegen, es ist einfach ein Riesenaufwand. Es gibt leider noch zu wenige, ja, geeignete Bewerber für diese Stellen.
Also, ist ja logisch, das Thema ist neu. Es gibt noch nicht so viele Menschen, die den Luxus hatten, kann man schon fast sagen, sich über die letzten zwei Jahre hinweg 24-7 mit diesem Thema auseinanderzusetzen. Deswegen ist es, glaube ich, ja, es ist noch ein bisschen rar, da jemanden zu finden. Und wenn ich darf, behält den Gedanken, ist nur eine Klammer, diese Person muss einige außergewöhnliche Fähigkeiten mitbringen, die nicht einfach sind zu finden.
Das eine ist das Wissen, was er irgendwie haben muss. Das ist das eine. Und das ist wahrscheinlich sogar der einfachste Part, um das mal so zu sagen. Ja.
Das andere ist wirklich der absolute Willen, jeden Tag zu lernen und die absolute Neugier, jeden Tag alles, was da passiert, aufzusaugen. Ja. So. Da haben wir zwei Faktoren, also zwei Bausteine, die wichtig sind.
Nämlich jemanden, der Ahnung davon hat und jemanden, der gewillt ist, jeden Tag noch mehr zu lernen. Das ist das Entscheidende. Er muss auch noch innerhalb des Unternehmens ein gewisses Standing sich erarbeiten und muss Klebstoff zwischen allen Abteilungen sein, weil er ja derjenige ist, der auch befördern muss, der die Themen vorantreiben muss. Ja.
Das heißt, er muss auch noch ein sehr kommunikativer Mensch sein. Ja. Muss eine sehr gute Auffassungsgabe haben. Ja.
Muss irgendwo zwischen Geschäftsführung, Abteilungsleitern, Kolleginnen und Kollegen, irgendwo schwimmt er dort rum und muss die Menschen mitnehmen, gleichzeitig super umsetzungsstark sein. Ja. Also was kein Unternehmen der Welt gebrauchen kann, ist irgendjemand, der nur labert, sondern der muss mega umsetzungsstark sein. Das alles zu vereinen, ist nicht einfach und jetzt kommt es und den zu finden ist ein sehr langer Prozess.
Sorry für die Klammer, ich glaube, dass das nochmal ein wichtiger Punkt war. Ja, ganz, ganz wichtig. Also es ist wirklich, glaube ich, schwer, so jemanden zu finden. Wir können ja auch ganz offen sagen, dass wir in den letzten 24 Monaten eine Handvoll Leute nur gesehen haben, die auf dieses Profil so halbwegs passen würden.
Ja, Max. Das ist überhaupt eine Handvoll. Deswegen sehr, sehr schwer. Also ich hätte keine Lust, diese Aufgabe irgendwie zu lösen, dass ich dann als Personaler so jemanden finden muss.
Wüsste ich nicht, wo ich anfange. Jetzt muss man nur eine Sache fairerweise dazu sagen. Wir beide sind ja Psychopathen. Deswegen gucken wir da mit einer Perspektive drauf, dass wir sagen, derjenige muss ja auch da reingehen und zerreißen.
Der muss ein Messer zwischen den Zähnen und alles niederreißen. Das ist natürlich nochmal eine sehr extreme Perspektive tatsächlich, die wir auch haben. Das darf man auch nicht vergessen. Ja, ja.
Um es nur so ein bisschen anzugleichen. Das stimmt schon, ja. Wir haben auf jeden Fall einen anderen Blick auf die Dinge. Einen sehr extremen Blick.
Aber trotzdem ist es eine schwierige Aufgabe. Auf jeden Fall. Aber du musst irgendwo anfangen, leider. Also du wirst auch da Fehler machen wahrscheinlich.
Aber ja, zurück zu der Entwicklung. Wir kommen von einzelnen Projekte umsetzen. Auch zu größeren Projekten, die wir schon umgesetzt haben. Aber es war noch nie so, dass wir wirklich reingehen in ein Unternehmen und die Mitarbeiter befähigen oder einen richtigen Change quasi vollziehen.
Auch keine Identifikation der Mitarbeiter und sowas. Das haben wir bislang einfach außen vor gelassen. Genau. Sondern wir haben gesagt, gib uns ein Thema.
Ist in drei Tagen gelöst. Genau. Und das war's. Genau, genau.
Weil es auch, also ich glaube wirklich, weil das Thema neu ist. Es gibt da, also A gibt es auch noch kein Modell, um sowas irgendwie wirklich umzusetzen. Weil diesen Wandel, den man vollzieht, den gab's, also es gibt nichts Vergleichbares. So, weil du musst das komplette Mindset der Unternehmung ändern.
So, das gibt's nicht. Das gab's auch noch nie. Ja, ich glaube es gibt... Das ist keine klassische Systemintegration, sondern das ist ein kompletter Wandel einfach.
Die müssen, also das ganze Unternehmen, jeder Mitarbeiter muss sein Mindset einfach shiften. Und das ist eine sehr, sehr große Herausforderung. Ähm. Auch da wieder, ne.
Es gibt, glaube ich, zwei, drei Herangehensweisen, die es wahrscheinlich auch schon gibt. So, wir wollen jetzt nicht so tun, als wären wir alleine auf dieser Welt. Nee, nee. Es gibt die Accentures dieser Welt und die großen Companies dieser Welt, die natürlich verstehen, wie Change-Prozesse funktionieren.
Klar, ja. Und wie die in ein Unternehmen reingehen. Klar. Also komplett, wir haben, ne, letzte Woche hatten wir ja KPMG und sowas.
Also die wissen schon, was sie tun. Mhm. Die kennen natürlich aber einfach nur riesen Change-Prozesse innerhalb von Unternehmungen und wissen nicht, dass es auch extrem wichtig, also wissen nicht, das ist jetzt eine Behauptung, sag ich jetzt mal. Ähm.
wie es dann ist vor Ort mit kleinen, starken Umsetzungen im Bereich KI, die Menschen mitzunehmen in Quick-Wins und diese kleinen Quick-Wins zu identifizieren. Sondern da sind es halt eher groß angelegte strategische Prozesse, wie wir in diesem Acht-Stufen-Plan zumindest mitbekommen haben. Das ist das eine. Und das, äh, das andere ist, es gibt glaube ich schon Companies, ähm, die, die Software irgendwo einführen können und, äh, äh, solche Themen einführen.
Aber KI ist dann doch nochmal was anderes. 1000 Prozent. Weil es geht halt zu 100 Prozent in die Unternehmung rein, in allen Bereichen. Es ist halt nicht nur, na gut, wir brauchen einen aus der IT und noch irgendwie einen aus der Abteilung, dann sind wir dabei.
Nein. Du hast 100 Leute, es betrifft 100 Leute. Und wie gehst du jetzt ran, um alle mitzunehmen? Mhm.
Ähm, ich glaube da ist, also wie gesagt, sowas, was aktuell da passiert, gab's noch nie. Äh, so ein Change hat noch keine, egal wie groß die Unternehmensberatung ist oder wer auch immer hat, es hat noch keiner vollzogen. Weil sich erstens, also der, der Change-Prozess ist viel, viel größer, weil du das Mindset, äh, verändern musst. Klar, es gibt, gab bestimmt schon viele Change-Prozesse, wo du auch Mindset verändern musst, aber nicht so tiefgreifend, weil die Arbeitsweise sich verändert.
Plus die Arbeitsweise der Firma, die den Change-Prozess begleitet, die muss sich ja auch ändern. Komplett. So, und das, das, diese Kombination glaube ich, also mir würde jetzt nichts einfallen. Äh, also wenn da draußen jemand uns zuhört und sagt, äh, seid ihr dumm, äh, bei, bei XY passiert das regelmäßig, äh, dann sagt uns das gerne.
Ähm. Also ich will da gar nicht irgendwie sagen, dass meine Meinung die, äh, die endgültige ist, aber ich, mir würde einfach nichts einfallen, wo es schon mal so etwas gab. Diese Kombination aus, äh, Mindset-Shift, Arbeitsweise verändert sich und die eigene Arbeitsweise muss sich verändern, weil du es ja, A, auch vorleben muss. B, musst du auch einfach effizienter sein in deinen Prozessen.
Also du kannst jetzt als Unternehmensberatung nicht mehr hingehen und sagen, ja, aber brauchen wir erstmal drei Jahre für, weil, äh. Ja plus, und das ist noch entscheidender Manuel, während des Prozesses ändert sich ja wieder was. Wieder alles, ja, ja. Weil das Thema Tempo halt nochmal geisteskrank ist.
Genau, du musst die ganze Zeit live dabei sein, du musst immer wieder, musst du die Neuerungen, die, äh, rauskommen, immer für den Unternehmen, äh, für das, äh, für den Kunden mitdenken. Also, keine Ahnung, du hast, jetzt blöd gesagt, du bist, ein Kunde von dir ist eine Marketingagentur, Claude Design kommt raus, dann musst du das für die mitdenken, so. Ne, also. Das ist jetzt nur ein kleines Beispiel.
Also, wenn du, wenn du mit einer, mit einer, mit einem Kunden sag ich jetzt mal, zehn Projekte identifizierst, um die alle umzusetzen, um alle mitzunehmen, um KI-Ready, das dauert ja ein bisschen, so, das ist ein Prozess. So, jetzt sagen wir mal, das ist ein Prozess von sechs Monaten, einfach nur um einen Zeitrahmen zu sagen. Es kann sein, dass die letzten zwei Projekte gar nicht mehr umgesetzt werden müssen, weil bis dahin die KI schon wieder so weit ist, dass es nur noch ein Knopfdruck ist. Ja.
Egal in welchem Bereich, jetzt, spielt keine Rolle. Das heißt, du musst dich stetig verändern als Beratung, die dabei ist, oder als Umsetzer, der dabei ist, plus die Firma muss sich ständig verändern. Das ist schon ein sehr anstrengender Prozess, der allerdings auch mega ist. Ja, ja, der macht super viel Spaß.
Also, wir haben da auch, ich glaube, ich habe noch nie in meinem Leben so viel Energie für etwas, so viel Begeisterung für etwas. Und die brauchst du auch, weil es einfach, also, selbst, also ich kann das teilweise gar nicht greifen, wie schnell das alles geht so, was jeden Tag, jede Woche passiert. Das ist nicht einfach, aber, ja, diese Begeisterung, dieses Wahnsinnige ein bisschen brauchst du, glaube ich, um ja, da mithalten zu können. Das ist spannend, dass du das sagst, weil jetzt lass uns nochmal auf die Menschen gehen.
Ja. Die Menschen, die du mitnehmen musst, da gehst du ja nicht hin, innerhalb des Programms und sag so, wir setzen uns jetzt mal vier Stunden hier in den Raum und ich erzähle euch jetzt mal, wie du Claude richtig nutzt. So. Sondern du musst ein Mindset schärfen auf der anderen Seite.
Genau. Dass verstanden wird, wie ich in Zukunft generell mit den KI-Themen umgehe. So. Natürlich musst du Basics vermitteln.
Natürlich musst du einmal sagen, wie kommst du zu einem guten Ergebnis? Was sind eigentlich so die drei, vier LLMs, die gut funktionieren? Was sind eigentlich Bild-KIs, die gut funktionieren? E-Zeit.
Das kannst du alles einmal vermitteln. Aber es ist nichts Endgültiges. Es ist nicht, guck mal, wir nehmen jetzt mal ein eigenes Produkt so, damit wir keine Fremdwerbung hier machen. Guck mal, das ist der Octopus Creator.
Das ist ein Social Media Tool. Ja. Da oben kannst du ein Bild erstellen. Da kannst du über den Kalender einen Social Media Beitrag machen und da kannst du ein Video generieren.
Hier postest du Danke und gehst wieder. So funktioniert es nicht, weil morgen wäre es anders. Ja. Und übermorgen wäre es wieder anders.
Und das ist eigentlich das Entscheidende, was wir in so einem KI-Ready-Programm vermitteln müssen. Was übrigens nicht einfach ist. Ne, ne. Also große Herausforderung an der Stelle.
Ja, weil du hast ja, also du kämpfst ja auch gegen die Sorge der Leute, dass sie bald ihren Job verlieren. Ja, du kämpfst gegen die Sorge der Menschen, dass sie ihren Job verlieren. Du kämpfst gegen Ängste und Möte. Ja, Unwissenheit, alles.
Du kämpfst auch gegen so, oh Gott, wie soll ich das alles meistern. Ja, und du kämpfst gegen den Riesen-Change, den jeder vollziehen muss. Komplett. Also kein Mensch mag Veränderung.
Doch. Aber wenige. Ja, ja, wenige Leute. Wenige Leute, ja, ja, stimmt.
Und das ist die tief, also das ist eine tiefgreifende Veränderung einfach. Das hat nichts damit zu tun, dass das Unternehmen morgen mit einer anderen Software arbeitet, sondern die Menschen arbeiten anders. Also, deswegen ist es schon fast ein kleines Motivationsseminar, was man da vor Ort machen muss. Ja.
Weil du musst die Menschen darauf vorbereiten, was passiert. Ja. Und weißt du, an der Stelle einmal so ein ganz kurzer Rückblick. 2011 muss das gewesen sein oder 12, als ich noch bei dem Mobile saßen meine 50 Verkäufer vor mir, werde ich nie vergessen und das Thema Mobile-Vermarktung ging los.
Und dann sagte ein Kollege, ja, ist alles gut und schön, aber ich möchte kein Smartphone haben, so ich will nicht immer erreichbar sein. Damals habe ich gesagt, schau mal, das kannst du privat für dich entscheiden, aber dann kannst du halt nicht mehr in diesem Unternehmen arbeiten, weil alles wird Mobile stattfinden. So, ich habe da… Weißt du, also diesen, diesen Shift hinzubekommen sozusagen bei den Menschen, dass sie verstehen, und das ist nochmal entscheidend, weil das glaube ich wirklich, Manuel, weg von jedem KI-Ready-Programm und weg von, du musst, also ab jetzt musst du dich damit beschäftigen oder du hast einfach ein großes Problem in ein, zwei, drei Jahren und nicht in 20, 30, 40 Jahren. Und das spielt keine Rolle, ob du morgen in diesem Unternehmen bist oder in einem anderen.
Gar keine. Ich hatte da gestern ein Telefonat zu, wo mir das nochmal bewusst geworden ist. Ich hatte gestern ein Telefonat mit einer ehemaligen Mitarbeiterin von mir, viele Grüße an Lisa, wo ich ihr gesagt habe, weil wir uns das letzte Mal vor vier Jahren oder so unterhalten haben oder vor drei Jahren. Und dann meine ich so, Lisa, ist dir eigentlich bewusst, dass in diesen drei Jahren sich die ganze Welt verändert hat einfach?
Also das letzte Mal, wo wir gesprochen haben, da gab es noch nichts. Da gab es ein bisschen Chat-GBT. Ist dir bewusst, was in diesen Jahren passiert ist? Und sie so, ja… Ich so, denk ganz genau darüber nach, was du in den nächsten Monaten tun wirst mit deiner Zeit.
Was dir an den nächsten Schritten sind. Ja, weil es einfach crazy ist. Und die nächsten zwei Jahre werden nochmal einen drauflegen. Das ist mir dadurch nochmal bewusst geworden, wie krass eigentlich, wie schnell das ging und wie krass sich alles gedreht hat.
Ich wollte eben als Einstieg ja eigentlich die Frage wählen, kannst du dich noch daran erinnern, was heute vor einem Jahr war? Ja, ja. So. Und ich kann mich gar nicht mehr genau daran erinnern, sozusagen.
Aber ich weiß, was alles nicht war. Ja. Und ich rede von einem Jahr, so. Und ich glaube, um nochmal die Brücke zu schlagen zu unserem KI-Ready-Programm, das sind die Themen, wo wir die Menschen mitnehmen müssen.
Und am Ende des Tages, um mal so ein perfektes Szenario zu skizzieren, du korrigierst mich, weil wir haben ja noch kein Endergebnis bei keinem Kunden, weil das dauert ja ein paar Monate, bis so ein Prozess durch ist. Aber im Prinzip, um auch nochmal auf den Take von gestern zu kommen, brauchen Unternehmen ein CAIO, ja, irgendjemanden innerhalb des Unternehmens, der in der Geschäftsführung komplett verantwortlich ist für das Thema KI. Im besten Falle in einer Ausbaustufe haben sie eventuell einen KI-Katalyst, Experten, wie auch immer, der 24-7 nichts anderes macht, als in der Unternehmung für das Thema KI verantwortlich zu sein. Dann werden pro Abteilung KI-Champs definiert.
Das sind die Treiber innerhalb der Unternehmung, die Early Adapter innerhalb der Unternehmung und auch die, die man vielleicht motivatorisch nicht von Null abholen muss, weil sie sagen, wir haben Bock auf das Thema, wir wollen Gas geben, uns fehlt einfach nur noch Wissen und nach Hause. Die nimmst du am Anfang mit auf die Reise und schaffst mit denen gemeinsam Quick Wins, die wiederum ins Unternehmen hereingetragen werden. Das sind die kleinen Projekte, die wir früher eigentlich gelöst haben und dann wieder gegangen sind. Und so durchdringt das Thema KI langsam, langsam das Gesamtunternehmen.
Du nimmst immer mehr Leute mit und im besten Fall am Ende einer Phase von, ich sag jetzt mal zwölf Monaten, hast du zumindest eine Stufe erreicht, wo du die KI-Champs hast, die Bock haben, die nach vorne gehen und die das Mindset komplett verstanden haben. Und einen Großteil der Mitarbeiter, die in die Transformation eingestiegen sind. Du hast im besten Fall einen Gründer, einen Inhaber, einen CAIO, der komplett nach vorne läuft und so das gesamte Unternehmen transformiert in ein KI-gestütztes Unternehmen. Das ist das Zielszenario, right?
Eins davon, also auch da gibt es wahrscheinlich nochmal Abstufungen, aber genau so in die Richtung muss es ungefähr... Ja, man muss ja auch unterscheiden, haben wir jetzt ein Unternehmen mit 10 Leuten oder ein Unternehmen mit 1000 Leuten? Ja, ja klar. Also wir haben in unserer Kundschaft wirklich alles.
Ja, ja, genau. Genau in den Größenordnungen auch. Du kannst nicht ein 500-Mann-Unternehmen vergleichen mit einem 5-Mann-Unternehmen. Das ist korrekt.
Das funktioniert einfach nicht. Und du musst auch immer definieren, willst du eigentlich auf der Reise, oder nicht willst, aber kannst du überhaupt alle mitnehmen? Und wer hat eigentlich welche Rolle innerhalb des Unternehmens und so? Wir müssen auch mal zwischen Handwerk und Co unterscheiden.
Also gibt es Produktionen? Ja, ja, ja, ganz genau. Da gibt es tausende von Abstufungen, aber mal so all over all ist das das Szenario und das Setup. Ja, das ist korrekt.
Was wir vielleicht noch erwähnen sollten, um das Thema abzurunden, weil wir es auch gemerkt haben, natürlich ist heutzutage digital vieles möglich. Natürlich kann man sehr, sehr viel mit Videocalls lösen. Aber wir sind immer mehr der Meinung, wir müssen als Change Agentur, so nenne ich es jetzt mal, die das Thema KI in ein Unternehmen reinbringt, auch vor Ort sein, präsent sein und die Menschen mitnehmen. Ja, das hat eine ganz andere Kraft.
Wenn du mal zwei, drei Tage vor Ort bist, du hast einen ganz anderen Bezug zu den Leuten, also ein ganz anderes Vertrauensverhältnis. Die können dir viel schneller eine Rückfrage stellen, du kannst denen das direkt vor Ort zeigen und so. Also das hat schon nochmal einen krassen Impact. Ist, glaube ich, Grundbestandteil eines, wir bleiben jetzt mal bei KI-Ready-Programm, aber ja, glaube ich, ist ausschlaggebend.
Weil, wenn du zwei Wahnsinnige hast wie uns beide, die mit einer, also eine sehr, sehr starke innere Begeisterung haben dafür, transportieren das Thema nochmal ganz anders vor Ort als über einen Videocall. Weil, ja, also es ist einfach logisch. Nee, absolut, aber auch das, und dafür dient die Folge ja heute so ein bisschen, auch das soll unsere Zuhörerinnen und Zuhörer nochmal mitnehmen, was sich bei uns ja durchaus so ein bisschen verändert hat. Von, ey, wir fahren irgendwo hin, wir gucken uns zehn Sachen an, drei davon setzen wir um und das war es in Anführungszeichen zu, ey, wir müssen vor Ort sein, wir müssen gemeinsam die Themen vorantreiben, wir müssen diejenigen sein, die unser Mindset, unsere Kraft und unsere Energie in die Unternehmung reinpumpt, jetzt mal in Anführungszeichen.
Das ist ja schon auch für uns ein Change, so, ne? Ja. Und vielleicht abschließend, weil wir das jetzt auch schon ein, zwei Mal gespiegelt bekommen haben, die ein oder andere Firma hat durchaus Angst, überrollt zu werden von dieser Energie, sage ich mal. Ja, die Angst, die kann komplett genommen werden, wir wissen schon genau, was wir tun, wir wissen, an welchem Punkt wir die Menschen mitnehmen, uns geht es einfach um das Zielszenario, so viele Menschen wie möglich auf dieser Reise mitzunehmen, ja, und in eine KI-Transformation mitzunehmen.
Ja. Und da fängt jeder an, also das ist auch eine Herausforderung für uns, Manuel, das darf man nicht vergessen, so, ne? Da fängt ja jeder an einem anderen Punkt an, wir haben ja von null bis zu, nee, ich habe schon mit Claude Code hier ein paar Sachen, ja, genau. Also, da ist ja die, die, die Range ist breit am Ende des Tages und wir müssen aber alle mitnehmen auf dieser Reise, das, das wird schon auch eine Herausforderung, aber ich glaube, das ist eine, die wir sehr, sehr gut meistern können.
Das darf man nicht überzeugt, ja. Ich denke, wir könnten so eine Sondersendung wahrscheinlich jetzt so einmal im Monat machen, um ein bisschen den Prozess auch zu begleiten, was funktioniert, was funktioniert nicht. Wo müssen wir uns auch wieder revidieren und überholt uns vielleicht sogar das Tempo da draußen in der KI-Welt, sodass wir uns doppelt und dreifach überschlagen, das kann ja sogar sein, ja, wer weiß, was morgen kommt, also keiner, keiner weiß. Nee, nee, also in einem Jahr wird wieder alles anders aussehen.
Die Welt komplett anders aussehen, 100 Prozent. Von daher, wir hoffen, das hat mal Spaß gemacht, uns so ein bisschen zu begleiten auf dieser Reise. Ansonsten hören wir uns am morgigen Donnerstag, dann, und jetzt mal predikte ich mal, mit einem ganz klaren 0 zu 0 zwischen Arsenal, London und Atletico Madrid. X-Goals, 0,0, kein Torschuss, keine Ecke, gar nichts, sondern das gesamte Spiel ein Krampf.
Nee, das glaube ich nicht, 2-0 Real. Atletico. Äh, Atletico. Real auch.
Ja. Nee, ich war gerade schon im nächsten Gedanken, weil es ist ja am Donnerstag live, tatsächlich. Am Donnerstag sind wir live. Korrekt, ja.
Deswegen wird es ein anderer Podcast, wir nehmen den quasi mit auf, sind gleich, also, keine Ahnung. Wir müssen nur mal überlegen, was für Freitag machen, weil Freitag ist ja Feiertag, ne? Nee, da lassen wir es, äh. Da machen wir einen normalen Podcast.
Wir machen am Donnerstag das erste Mal live. Nee, Freitag ist, äh. Frei. Frei.
Frei für Podcast. Frei? Ja, frei für Podcast. Also, das werden Manuel und ich noch diskutieren, das steht noch nicht ganz fest, ähm, weil ich glaube, bis dahin, schaffe ich mal so auf jeden Fall einen Freitagspodcast aufzunehmen.
Ähm, ansonsten wünschen wir allen heute einen wunderbaren Mittwoch. Ja. Genießt den Tag. Heute sollen es zumindest in Köln 22 Grad und Sonnenschein werden.
Schön, ja. Von daher genießt den Tag, genießt irgendwann das lange Wochenende. Bis dahin. Tschüss.
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