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27. April 2026· 24:39 min

Oliver Kahn sagt: Trainer müssen Datenspezialisten sein – gilt das auch für Geschäftsführer?

Marco hat Claude beleidigt. Wieder. Aber darum geht's heute nur am Rande. Das eigentliche Thema: Oliver Kahn spricht im Interview über KI im Fußball – und wir fragen uns, was das für die Unternehmensführung bedeutet. Spoiler: Typ C gewinnt.

In dieser Folge

Die Kernpunkte

  • Marco beleidigt Claude – und Claude gibt ihm recht
  • Oliver Kahn über KI-Datenanalyse im Profifußball
  • Drei Führungstypen: Wer braucht noch ein Datenteam?
  • Warum Geschäftsführer in Zukunft Typ C sein müssen
  • McDonald's-Bot beantwortet Python-Fragen auf Firmenkosten
  • Google und Amazon pumpen Milliarden in Anthropic – KI-Blase?
  • Saugroboter Reinhold braucht Rettung im Büro
  • Facility Management vor dem Umbruch durch Robotik
Ich glaube, in der Unternehmenswelt musst du Typ C sein oder werden. Bin ich wirklich felsenfest von überzeugt."
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Transkript

Manuel, ich habe es wieder getan. Der KI-Snack? Dein doppelter Espresso KI am Morgen. Kurz, prägnant, unterhaltsam, informativ.

So. Kannst du dir vorstellen, was ich wieder getan habe, Manuel? Was du mit Sicherheit gar nicht verstehen kannst. Wo du sagst, Marco, warum tust du das?

Was du auf jeden Fall nicht getan hast, ist dein MacBook zu wechseln. Das stimmt. Und ich glaube, der Zuhörer, der Treue, der ist mittlerweile auch genervt einfach. Wirklich.

Ich habe keinen Bock mehr daran. Ich glaube, der hat wirklich Verständnis dafür, weil ich hier am Wochenende wieder abgerissen habe. Dass er sagt, dass er da nicht zugekommen ist, ist völlig klar. Und unter anderem bin ich da auch nicht zugekommen, weil ich wieder das gemacht habe, dass du eher nicht verstehen kannst.

Ich habe Claude beleidigt. Oh, an der Stelle brechen wir diese Folge ab. Und zwar das Übelste. Also ist es wieder passieren?

Du hast wirklich was reingetippt? Nein, ich habe, pass auf, pass auf. Nein, sag dir das wirklich. Wir haben gestern, gestern habe ich zehn Sachen gemacht, sage ich jetzt mal.

Ich weiß nicht, aber zehn Sachen. Und davon waren neun. Das war wirklich überragend. Ich habe die ja kurz zwischendurch auch geschrieben.

Ja, ich weiß nicht. Also ich habe gestern Sachen gemacht, die hätten früher wahrscheinlich eine Woche gedauert und der Output wäre nicht mal halb so gut gewesen. Und dann gab es diese eine Sache, diese zehnte Sache. Die hat nicht geklappt.

Die hat gar nicht geklappt. Und da hat der Kollege mich wieder wirklich in den Dschungel geschickt und hat gesagt, ich lasse dich jetzt hier alleine. So, und hat mich dann wirklich in so eine Todesschleife reingeschickt und nach so anderthalb Stunden oder so bin ich durchgedreht. Das ist wirklich...

Da habe ich keine Worte für. Ich bin einfach komplett durchgedreht. Ich hatte eh so eine gewisse schlechte Laune, muss man sagen. Ich bin einfach durchgedreht.

Ich habe wirklich geflucht und geschrien im Büro und habe dann einfach reingetippt. Gut, hatte keinen Impact, außer dass er gesagt hat, ey Marco, du hast recht. Ich habe wirklich gesagt, Marco, du hast recht. Ja, ja, sagt er immer.

Und das fand ich ganz spannend, weil in meiner Hasstirane habe ich gesagt, wir machen jetzt hier auch mal Feierabend bei dem Thema. Er sagte, ey, du hast recht, wir atmen tief durch schon morgen mal ganze Ruhe weiter. Sehr gut. Ja, war nicht viel mit tief durchatmen, ich war einfach nur sauer.

Ja, ich war so. Ja. Aber die anderthalb Stunden haben mir dann gefehlt, um weiter mein MacBook einzurichten, ja, um eine kleine Ausrede zu suchen und zu finden. Wirklich eine schwache Ausrede.

Also Manuel, wir haben Montagmorgen neue KI-Woche. Ich starte gleich mit einem Thema, okay? Ich habe nämlich ein Interview gelesen von... Wie findest du Oliver Kahn?

Der wird mir eher unsympathischer, muss ich sagen. Also eher so ein Abwärtstrend. Ja? Ja, ich fand den früher cooler.

Okay. Der hat ein Interview gegeben und hat in dem Interview über den Einsatz von KI im Fußball gesprochen. Fand ich ganz spannend tatsächlich. Also keine Sorge, wir reden jetzt nicht über Bayern München oder keine Ahnung was.

Und es ging so um die klassischen Themen, Aspekte im Fußball, CEO, Trainer und alles, was so dazugehört. Und dann kam die Frage... Sie sagen, ein Trainer muss heute ganz viele Dinge neben dem Platz können. Und dann sagt er drauf, auf Top-Niveau muss ein Trainer mittlerweile ein Datenspezialist sein, um bessere Entscheidungen zu treffen.

Wenn Sie sehen, wie ein Club wie Brantford FC sich durch konsequente Datenanalyse einen echten Wettbewerbsvorteil erarbeitet hat. Daten ersetzen keine Führung, aber sie verschärfen den Wettbewerb, sagt er. Und das fand ich ganz spannend. Dann sagte der Fragesteller, Redakteur, ob ein Trainertyp wie Angelotti dann im Prinzip ausstirbt oder keine Chance mehr hat.

Oder ob es reicht, wenn man ein gutes Datenteam zusammenstellt. Keine Sorge, ich schaffe schon die Verbindung zu unseren Themen. Dann sagt er, ja, ich gebe Ihnen recht, der menschliche Umgang mit Spielern bleibt das Wichtigste in der Kompetenz eines Trainers. Das wird sich auch nie ändern.

Und Sie können sich natürlich mit Datenexperten ins Team holen, aber Sie müssen trotzdem in der Lage sein, zwischen Relevanten und weniger Relevanten zu filtern. Ich musste so dabei, als er so ein bisschen die Rolle des Trainers hier beschrieben hat. Und vor allen Dingen, vielleicht das noch als letztes, ja, und dann gehen wir auf das Thema Unternehmen ein. Ich wusste eine Sache nicht, also wusste ich wirklich nicht, die er hier beschreibt.

Weil wenn er das beschreibt, dann wird das wohl so sein. Der Trainer bekommt während des Spiels die Information, wenn wir jetzt umstellen, steigt unsere Gewinnwahrscheinlichkeit um 12 Prozent. Und er scheidet auf Basis von Analysen der KI, dass zum Beispiel ein Spieler beim Gegner konditionell nachlässt. Oder der Trainer reagiert sofort taktisch darauf.

Früher musste man das mit bloßem Auge erkennen. Heute bekommt er halt zusätzlich diese Informationen, die er schneller nutzen kann. Also, wie, also erstens interessiert mich das natürlich, weil ich ja Fußball ganz geil finde, wie du weißt, ja, und immer wieder Spaß habe daran, wie sich KI im Fußball auch durchsetzt. Wir haben schon oft darüber gesprochen, wie setzt sich KI im Sport durch.

Ich persönlich wusste das nicht, dass schon während des Spiels live so KI eingesetzt werden kann. Kennst du den Film Moneyball? Ja, ist ja mein Lieblingsfilm. Brad Pitt.

700.000 Mal gesehen. Ja. Aber funktioniert halt nur in einem statischen Spiel. Das ist der Unterschied.

Ja, aber da ist ja quasi, das ist ja der, geht ja so in diese Richtung quasi. Ja, ja, genau. Dass der datengetrieben ist. Ja, genau.

Der Spieler macht so und so viele Punkte. Also ich habe den Film auch schon öfter geguckt. Ja, genau. Deswegen kam der mir gerade, aber ist ja genau das eigentlich.

Das ist ja der, wie heißt der, Peter Brandt, der Wirtschaftsanalyst, der dann einfach nur mit Statistiken quasi die perfekte Mannschaft zusammenstellt. Klar, Baseball ist ein anderer Sport, aber. Genau, ist auch Fußball nicht zu adaptieren. Also nicht 1 zu 1 zu adaptieren.

Nein, auf keinen Fall 1 zu 1. Weil Baseball ein sehr statischer Sport ist. Genau. Aber du kannst natürlich viel mehr machen als früher.

Aber um jetzt nochmal den Bogen zu uns zu spannen oder zu unseren Unternehmen zu spannen. Also ein Fußballtrainer ist ja nichts anderes als eine Führungskraft in einem Unternehmen. Jetzt gibt es aus meiner Sicht ja die Abstufung, die hier gerade auch besprochen wird sozusagen. Wird die Führungskraft des Unternehmens in Zukunft selber Datenanalyst?

Muss er das sein? Braucht er ein Team um sich herum? In Zukunft muss wenigstens einschätzen können, was ist relevant und was ist nicht relevant. Wie siehst du das?

Gute Frage, Marco. Starke Frage. Wirklich eine gute Frage. Also ich glaube, und das sage ich auch immer wieder, dass der einzelne Mensch immer besser wird und immer mehr Dinge tun kann.

Das bezieht sich dann logischerweise auch auf die Geschäftsführung der Zukunft, weil die ja auch viel, viel mehr kann. Also durch KI kann sie einfach viel, viel mehr. Du wirst kleinere Teams brauchen, weil du einfach nicht mehr, also theoretisch ein Geschäftsführer, der eine Vision hat, der ein bisschen kreativ ist, der ein bisschen datengetrieben ist, der gut mit Menschen kann. Der hat eigentlich schon alle Kompetenzen, die man so braucht, also grundlegend.

So der kann theoretisch mit KI Marketing schon mal so ein bisschen den Stein ins Rollen bringen. Dann hat der einen, der das quasi zu Ende bringt. Der hat alle Daten im Blick. Der kann Menschen führen.

Der kann Vertrieb im besten Fall. Deswegen, also du wirst immer mehr können. Und ich glaube, dass die Datenanalyse mit einer der wichtigeren Kompetenzen in Zukunft sein wird, weil es wird, also wahrscheinlich wirst du dich dadurch nur noch abheben können. Weil wenn alle auf die gleiche KI zurückgreifen können, werden wir uns irgendwann so ein bisschen mitteln, wenn man so möchte.

Und dann kommt es vielleicht auf deine Erfahrung wahrscheinlich an. Also es ist jetzt sehr aus dem Stehgreif hier. Ich habe auch keine Antwort darauf. Ja, aber so stelle ich mir das quasi vor.

Dass das schon ein Wettbewerbsvorteil sein wird. Ich frage mich gerade, wie gut kannst du selber die Datenanalyse noch verbessern, wenn nicht die KI schon auf ein krasses Level kommt. Weißt du, was ich meine? Verstehe.

Die Frage stelle ich mir gerade einfach so. Also es war wirklich eine gute Frage. Ich bin auch so ein bisschen hin und her gerissen. Also nicht hin und her gerissen, aber ich stehe so zwischen, ich stelle mir drei Typen jetzt vor, okay?

Ja. Ist egal, ob das drei Trainertypen sind, es fährt für manche Plastik oder so verschiedene oder drei Unternehmensführungskräfte, so spielt keine Rolle. Und du hast eine Führungskraft, jetzt nennen wir sie mal Angelotti, ist ja egal. Ja, ich finde das Bild übrigens falsch, weil ein Angelotti wird auch nicht nur aus dem Bauch heraus entscheiden, aber vielleicht entscheidet er ein bisschen mehr aus dem Bauch heraus.

Also sagen wir, du hast einen Trainertyp A, der sehr über die menschliche Schiene kommt und so und der ein Datenteam hat. Und das bereitet ihm alles auf und er trifft eine Entscheidung. Und dann hast du einen Trainertyp B, ich nenne ihn jetzt mal Marco Morinello, der ein bisschen Phase hat, so der selber die Dinge einschätzen kann sozusagen, der aber auch die menschliche Komponente vielleicht versteht, aber der die Analysen nur einschätzen kann. Und dann hast du vielleicht einen Typ C, einen Manuel, der das wirklich selber kann auch sozusagen, verstehst du?

Der selber umsetzen kann, selber einsetzen kann und eigentlich gar kein Datenteam mehr braucht. Wer davon ist der Erfolgreichste? Das wäre ja ein bisschen die spannende Frage. Ich sag Typ C.

Ja? Ja. Ich glaube, das Entscheidende bei Typ C am Ende ist nur, er darf nicht diese menschliche Komponente vergessen sozusagen, die braucht er trotzdem. Ja, ja, ja.

Er darf das nicht nur komplett datengetrieben machen, so nach dem Motto, okay, ich hab jetzt zwölf Prozent mehr Wahrscheinlichkeit, wenn ich den auswechsel, aber irgendwie gehört ja noch so ein Prozent dazu, wo du sagst, ja, aber irgendwie sagt mir gerade mein inneres Gefühl, der macht gleich doch noch einen. Nur auf den Fußball bezogen, weißt du? Ja, ja, ja. Also du, vielleicht gibt es noch so, keine Ahnung, eins von zehn Szenarien, wo der Geschäftsführer mit einem großen Erfahrungsschatz irgendwie in einer Situation instinktiv die bessere Entscheidung trifft.

Ich glaube aber, dass, also ich meine McKinsey und so bauen nicht ohne Grundstellen ab, wenn die KI schon der beste Unternehmensberater ist, wenn man so möchte oder zumindest der beste wird. Datenanalyse, Empfehlungen, was auch immer. Glaube ich, brauchst du vielleicht gar nicht mehr so diesen riesen Erfahrungsschatz, weil dir alles von der KI schon relativ vorgekaut wird. Es gibt jetzt Tools wie MyRofish, wo sogar Entscheidungen simuliert werden, wie der Markt darauf reagiert.

Also ich glaube, ich glaube eher, du musst in einer Person wahrscheinlich mehrere Kompetenzen vereinen, um dir quasi das Datenteam, das, keine Ahnung, Unternehmensberaterteam, was auch immer zu sparen. Und dann wirst du... Ich glaube, es gibt einen Unterschied zwischen Fußball und der Unternehmenswelt. Ich glaube, in der Unternehmenswelt musst du Typ C sein oder werden.

Ja, ja, ja. Bin ich wirklich felsenfest von überzeugt. Allein schon, weil du es vorleben musst. Du musst ja dein...

Ja, und du hast einfach, dein Hebel sind einfach tausendmal höher und größer, wenn du die Sachen selber kannst. In der, witzigerweise und damit vorletzter Satz zum Thema Fußball. Ich glaube, in der Fußballwelt gibt es einfach echt noch viel diesen Faktor Glück oder Zufall oder was auch immer. Dann fällt doch mal einer rein.

Fußball auf jeden Fall, klar. Das ist nochmal ein bisschen zu unterscheiden. Oder ein Mann, der schießt gegen den Pfosten. Ja, genau.

Macht er den rein oder macht er den nicht rein oder solche Themen. Genau. Den Faktor, den kannst du bei Unternehmen eigentlich fast ausschließen, in Anführungszeichen. Da triffst du entweder richtige oder falsche Entscheidungen, die führen zu X oder Y sozusagen.

Deswegen würde ich das noch unterscheiden. Aber in der Unternehmensführung würde ich sagen, braucht es Typ C, definitiv. Ich habe noch eine Sache, die hast du jetzt gesagt. Das war witzigerweise der einzige Satz, den ich rausgelassen habe, den Kahn gesagt hat.

Den er für problematisch hält bei dem Einsatz von KI. Nämlich im Bereich Scouting. Du hast gerade gesagt, alle werden gleich irgendwie. Hast du, glaube ich, gesagt oder so.

Oder vieles wird gleicher. Ja, nee, wir haben einfach eine andere Baseline. Also alle Leute starten ja quasi mit dem gleichen Tool. Und es bekommen auch ähnlich gute Antworten quasi.

Ja, ich hatte, weil du gleich, da kam so irgendwie, er sagt halt, das große Problem im Scouting ist, dass wenn viel nach, mit Daten gescoutet wird, dann wird vieles gleicher. Und die Spieler werden halt auch gleicher. Die es schaffen weiterzukommen sozusagen. Und die Individualität geht verloren am Ende des Tages.

Und ich hatte gestern, gestern Abend habe ich mir leider Juventus-Turin gegen AC Milan angeguckt. Und davor habe ich ein Interview gehört mit Rütt Rütt Rütt, meinem absoluten Lieblingsspieler. Und es ging ein bisschen um das Thema Individualität im Fußball, die komplett verloren geht. Also jetzt schon.

Ja. Weil einfach das Spiel sehr, sehr athletisch geworden ist. Aber irgendwie das Thema, so dieses besondere Etwas geht verloren. Ich glaube, am Ende des Tages ist das vielleicht das, was wir im Unternehmenskontext immer als MI bezeichnen.

Diese letzten paar Prozent, die es dann doch noch braucht von einem Menschen, der ein anderes Zielszenario im Kopf hat, ein bisschen kreativer denkt, ein bisschen um die Ecke denkt und der einfach weiß, wie er die KI für sich einzusetzen hat. Ja, das sowieso. Ja, also das braucht es halt überall. Ansonsten erlebst du halt so ein scheiß Fußballspiel wie gestern Abend, wo einfach 22 Leute nur noch wie so Ochsen hinter dem Ball herrennen.

Und keiner hat auch noch Funken-Kreativität. Ja, ihr merkt, wie sauer ich bin. Ey, wirklich spannendes Thema. Ja, wirklich.

Tatsächlich fand das ganz cool, dass Oliver Kahn das so aufgegriffen hat in dem Interview. Und zeigt ja auch, wie viel Relevanz auch das Thema KI mittlerweile in einem Sport hat, der ja eigentlich, anders als im Baseball zum Beispiel, oder vielleicht auch in anderen Spielen, viele individuelle Ereignisse hat so tatsächlich. Ja, ganz cool. Übrigens, also wer Moneyball noch nicht gesehen hat.

Ja, ist wirklich ein guter Film. Ja, ist wirklich ein super Film. Brad Pitt in seiner absoluten Paraderolle, wie ich finde. Cooler Film, ja.

Ich bin ja großer Brad Pitt-Fan, wie du weißt. Ja, das ist schon gut. Ich kann auch nichts sagen. Hast du eins oder soll ich weitermachen?

Wir sind schon, obwohl ich noch nicht. Nein. Pass auf, wir haben, jetzt haben wir noch ein paar kurze und die ziehen wir durch, okay? Also mitbekommen mit dem McDonald's, mit McDonald's das mitbekommen?

Nein. McDonald's hat so ein Bot. Und einer ist halt hingegangen und hat ihm gesagt, du, ich möchte gerne das und das bestellen. Aber bevor du das tust, beantworte mir nochmal bitte die und die Frage zu meinem Python-Code, den ich habe.

Bla, bla, bla. Und was hat der McDonald's Bot gemacht? Hat die natürlich richtig beantwortet, die Frage. Ja, ja, klar.

Weil er halt auf ein LLM zurückgreift, einfach so. Das ist jetzt einmal nochmal so. Hast du nicht mitbekommen? Nein, habe ich nicht mitbekommen.

Direkt am Mekkes Terminal. Nein, das sah aus wie ein Chatfenster, ehrlich. Also ich weiß nicht, ob das irgendwie in der App war oder sowas. Ja, aber das ist natürlich irgendwie, ich sage mal, das Gute oder die Gefahr.

Weiß ich nicht. Das kann man so oder so sehen sozusagen, wenn du... Ja, McDonald's zahlt hier dann halt einfach deine Tokens. Ich wollte gerade sagen.

Das habe ich schon öfter gehört, dass viele quasi... Also es gab ja ganz am Anfang so diesen Boom von Chatbots auf irgendwelchen Webseiten. Und die hatten quasi alle eigentlich das gleiche Thema. Konntest halt gefühlt jedem Chatbot auf einer Webseite alles fragen.

Also es war einfach dein Chat-GPT-Fenster und du zahlst halt nicht dafür. Genau. Habe ich schon ein paar Memes, also vor ein paar Monaten drüber gesehen. Das ist ganz witzig.

Ja, ist ganz... Aber jetzt das McDonald's, das er auch gemacht hat, ist schon... Also kurze Erklärung, die trainieren halt irgendwie kein eigenes System, sondern haben einfach ein LLM dahinter laufen. Nee, das wäre...

Genau. Wie sollen Mekkes das machen? Genau. Das heißt aber auch, dass du eigentlich ja...

Wahrscheinlich 99% der Chatbots alles fragen kannst. Oder 80, 90% der Chatbots wahrscheinlich alles fragen kannst. Ja, wenn die das nicht beschränkt haben, dann... Ja.

Einfach mal testen. Einfach mal testen. Fand ich aber ganz witzig. Dann habe ich gesehen, das wirst du wahrscheinlich auch wahrgenommen haben, Google hat nochmal eine Finanzspritze zu Anthropic rübergeschossen.

Ich weiß nicht, Amazon war letzte Woche, jetzt war es Google. Also da scheinen irgendwie viele an Anthropic zu glauben. Und auf der anderen Seite scheinen das immer Koppeldeals zu sein, weil Anthropic dann wiederum bei Google einkauft und auch bei Amazon einkauft. Also die Großen scheinen sich gerade untereinander das Geld hin und her zu schieben.

Ist das so? Ja, ist schon... Ist ja schon länger, ne? Also das ist ja die berühmt-berüchtigte KI-Blase.

Ist ja nur eine Frage, bis... Also sagen die Analysten, dass es nicht mehr lange dauert, bis die platzt. Weil das Geld ist ja... Also von einer Tasche in die andere Tasche.

Das geht immer von rechts nach links, von links nach rechts, ne? Genau. Ich bin gespannt. Also ich bin dafür einfach zu wenig Finanzexperte, um das beurteilen zu können.

Aber das wird gesagt. Die KI-Blase muss platzen. Um, ja. Das wäre schlecht.

Dann hätten wir keinen Podcast mehr. Ja, zumindest die Finanz-KI-Blase muss platzen. Oder wird platzen. Aber keine Ahnung.

Da wird viel Geld hin und her geschoben. Microsoft schiebt Geld Richtung Open AI. Google und Amazon tun das in Richtung Anthropic. Es bleibt spannend.

Glaubst du... Also das ist ein harter Cut, sorry. Harter Cut. Wir sind halt keine Analysten jetzt, mal ernsthaft.

Nein, nein, null. Sollen wir uns jetzt hier stundenlang über eine Finanz-Blase unterhalten. Wir beide können, glaube ich, gut Unternehmen uns angucken und bewerten. Rollen in Unternehmen angucken und wie man KI einsetzt.

Aber ich zumindest bin kein Finanz-Aufwerte. Nee, ich bin da. Um jetzt einzuschätzen, wann eine Finanz-Blase platzt oder nicht. Ob sie platzt, keine Ahnung.

Genau. Aber was ich ganz gut kann, ist, Dinge zu sehen und dann zu überlegen, was hat das für eine Auswirkung. Ich habe irgendwie in den letzten Tagen, vielleicht mag es Zufall sein, wir hatten ja unseren Freund, den ich befreien musste, eine Etage unter uns. Den Reinhold.

Du erinnerst dich, Reinhold. Dann sehe ich bei Schindler, die einen Post machen, zu ihren neuen Putzrobotern, die jetzt die Aufzüge brauchen. Können wir ganz kurz die Geschichte dazu erzählen? Ist ja schon witzig.

Ach so, ich die ganze Geschichte erzählen? Ja, nur ganz kurz. Es war Samstag, es war Samstag. Ich bekam in unserer gemeinsamen WhatsApp-Gruppe mit unserem Freund, ja, bekam ich eine Nachricht, ist einer im Büro.

Und das hat sich panisch angehört, ein bisschen hektisch angehört. Und ich so, ja, ich bin im Büro, warum? Kannst du bitte eine Etage nach unten gehen? Reinhold.

Mein Kollege Reinhold. Mein Kollege Reinhold. Hat sich verfangen. Hat sich verfangen.

Und ich war echt so ein bisschen, ach du Scheiße. Nervös. Ich war nervös. Ja, ich schnell nach unten, den Code von der Tür irgendwie, um da reinzukommen.

Gehe so rein, jetzt sind das irgendwie vier Räume. Und ich gucke in die Räume rein und habe so gedacht, da liegt jetzt ein Kollege irgendwo am Boden. Im Netz. In irgendeinem Netz oder keine Ahnung was.

Und dann habe ich keinen gesehen und dann habe ich in die Räume so reingeguckt und habe so gesagt, Reinhold? Ich dachte, da liegt irgendwo so ein Fuß. Ja, Reinhold war ein Saugroboter, einfach der sich verfangen hatte. Hatte sich dann irgendwann aufgelöst.

Wir haben wirklich viel Spaß gehabt in unserer WhatsApp-Gruppe. Und ich sehe das Thema Saugroboter halt immer mehr und immer öfter, egal wo. Ja, oder auch Rasenmäher. Alles Mögliche so.

Da geht ja schleichend auch eine Industrie kaputt, oder? Also dieses ganze Thema Facility Management wird ja komplett auf den Kopf gestellt. Galabau, keine Ahnung. Also alles, was so dazu gehört.

Alles, was irgendwo... Ja, also auf den Kopf gestellt oder die... Also an Flughäfen fahren nur noch Saugroboter. Ja, hier unten fährt so...

Ja, ich weiß genau, was du meinst. Bei dir zu Hause fährt... Also dieses ganze Thema, ich sage mal Facility Management, Reinigung etc. Da muss es doch einen krassen Change geben gerade, oder?

Die Frage ist, haben die überhaupt noch genug Leute, um... Also die laufen ja wahrscheinlich auch in das gleiche Personalproblem. Vielleicht ist es die Lösung. Genau.

Ja, ja, ja, das glaube ich eh, dass es quasi jetzt KI zur richtigen Zeit kommt, um dieses Gap, was wir durch die Babyboomer, die jetzt bald alle in Rente gehen, bekommen werden, dass das dadurch geschlossen wird. Mhm. Aber das ist ja auch so, ist ja jetzt keine Theorie, da muss man sich nur mal den demografischen Wandel angucken. Und das glaube ich, ist da eigentlich das Gleiche.

Ja, wir müssen uns glaube ich sukzessive daran gewöhnen. Ich war vor kurzem hier im Hilton Hotel in Köln, da fährt schon ein kleiner Roboter rum und nimmt das... Ja. Also räumt quasi ab, sozusagen.

Das macht kein Personal mehr. Wir könnten uns eigentlich auch mal einen Saugroboter holen. Ich habe noch einen zu Hause, den bringe ich mit. Ah.

Ja. Dann haben wir mal einen Saugroboter. Können wir machen, ja. Ja.

Ja, okay, das zum Abschluss der heutigen Folge. Wir sollten eigentlich, aber das machen wir morgen vielleicht, wir haben aufgehört letzte Woche mit, wir haben heute einen spannenden Tag und reden über ein paar Themen. Ah. Das war ja der Donnerstag und wir sollten eigentlich morgen mal dazu sprechen, was sich auch in unserer Denke vielleicht verändert hat, wie wir in Zukunft, wie wir persönlich in Zukunft Themen angehen.

Da hat sich ja schon was verändert. Der Angang ist ganzheitlicher geworden. Da können wir unsere Zuhörerinnen und Zuhörer ja mal mitnehmen mit, oder? Auf die Reise.

Können wir gerne machen, ja. Morgen. Ja, morgen, genau. Für heute sind wir durch.

Ja. Haben wir irgendwie noch einen Tipp? Einen KI-Tipp? Irgendwas?

Ich kann nur nach, also nachdem, was ich am Wochenende hier veranstaltet habe, muss ich wirklich allen nochmal den Tipp geben. Erstens beleidigt keine KI, macht keinen Sinn. Wirklich. Und zweitens, also ihr müsst alle nochmal Claude Design testen.

Claude Design ist wirklich verrückt. Leider Gottes frisst das halt Tokens wie blöd, ne? Ja. Also das ist irgendwie geisteskrank, aber die Sachen, die du damit machst, sind schon echt gut.

Die Präsentationen sind schon echt next level. Also das ist schon wirklich krank. Ich gucke mir heute auch nochmal die Verbindung mit Motion Design oder sowas an. Du hast in die Chat reingeschrieben, du willst dir vor allen Dingen OpenAI nochmal ein bisschen genauer angucken.

Ja. Oder doch nicht. Also GPT 5.5 soll wohl wirklich nochmal viel besser sein. Es ist immer so ein bisschen, wendet man jetzt wieder die Zeit dafür auf, um es zu testen und in zwei Monaten bringt Antropic das nicht.

Also eins hat sich ja jetzt mittlerweile herausklassiert. Alle zwei Monate passiert. Jetzt gerade würde ich wieder jedem sagen, Google Gemini, vergiss das. Und irgendwann in einem Monat passiert wieder was.

Aber ganz witzig, alle Bilder, die ich am Wochenende erstellt habe, habe ich mit OpenAI erstellt. Ich habe kein Bild mit einer nur Bananer gemacht. Ist auch besser. Muss man sagen.

Also KI-Tipp, einfach weiter testen. Ja, oder auch nicht testen, weil man sich da so ein bisschen auch verliert. Also, weißt du, du verschwendest auch Zeit damit einfach. Weil dann bis in zwei Monaten wieder, es ist nicht so einfach.

Jeder wie er mag. Ja, ja. Ich glaube, ich spare mir die Zeit. Weil es dauert nicht mehr lange.

Okay, dann wünschen wir allen einen guten Start in die Woche. Yes. Und wir hören uns morgen. Ciao.

Tschö. Chase Chase Morgen frisch. Weniger reden, mehr machen.

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