KI-SNACK · EP #2204. Februar 2026· 21:26 min

Humanoide Roboter für 1.000€? Der Markt explodiert um Faktor 6

Humanoide Roboter für 1.000€? Der Markt explodiert um Faktor 6

In dieser Folge

Die Kernpunkte

  • Robotik-Zahlen: 2,65 Mrd. Investitionen, Deutschland auf Platz 5✅ Würdest du dir einen Haushaltsroboter kaufen? Für einen Tausender?✅ Skillskipping: Verlieren wir das eigenständige Denken durch KI?✅ Harvard-Studie: 3 Modi der Mensch-KI-Zusammenarbeit✅ China: Erster vollautomatisierter KI-Traktor✅ KI-Tipp: Custom GPTs - prüft euer voreingestelltes Modell!
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Transkript

Manuel, ich habe ein bisschen Angst. Die kleinen Gläser kommen zu den kleinen Gläsern und die großen Gläser kommen zu den großen Gläsern. Der KI-Snack? Dein doppelter Espresso KI am Morgen.

Kurz, prägnant, unterhaltsam, informativ. So. Da mache ich heute morgen als allererstes den Schrank auf, weil du gestern ja die Spülmaschine ausgeräumt hast. Und du hast die kleinen Gläser zu den großen Gläsern gestellt.

Du kennst mich ja schon so lange. Das macht mich wahnsinnig. Aber das verkratzte Bild an der Wand? Das verkratzte Bild an der Wand macht nichts mit mir.

Na, verstehe. Aber die Gläser, ich war heute morgen so, als wenn ich einmal aus der Simulation geflogen wäre. Ach krass, das hat dich komplett weckerissen. Komplett.

Ich habe einmal neu sortiert, ist jetzt wieder alles. Ich denke da nämlich gar nicht drüber. Für mich ist das einfach Schrank. Ja, für mich nicht.

Du weißt ja, da bin ich sehr monkig. Ja, dann räum du die doch einfach aus. Ja, die auch aus. Ich habe da kein Problem mit.

Super. Ja, sorry, der musste nochmal raus. Verstehe. Wir wollen ja hier auch ein paar persönliche Dinge teilen.

Ja, ich habe es verstanden jetzt. Das Thema Glasordnung ist ein sehr wichtiges für mich. Kleine Gläser zu kleinen Gläser, große Gläser zu großen Gläser. Aber wir haben, unser Podcast heißt KI-Snack.

Wir wollen über KI sprechen. Manuel, kann ich mit ein paar Zahlen anfangen? Ist das okay für dich? Ja, fang gerne an.

Einfach so zum lockeren Einstieg habe ich ein paar Zahlen ausgedruckt, weil gestern kam über Statista, kam ein paar Zahlen zum Thema Robotik, die ich ganz spannend fand. Weißt du, wo 2025 die Investitionen in Robotik lagen? Hast du ungefähr eine Ahnung bei wie vielen Milliarden Euro? Oder soll ich dir sagen, bevor wir...

Du hast mich jetzt schon so ein bisschen darauf vorbereitet, dass es auf jeden Fall mehrere Milliarden sind? Ja, also Investitionen in humanoide Roboter 2,65 Milliarden. Ich hätte jetzt vier gesagt. Ja, 2,65.

Ganz spannend, also ich habe mehrere Zahlen zu dem Thema dabei, ganz spannend. Auf welchem Platz? 2,5 davon aus... Ja, nee, das ist ja stark verteilt auf China und USA.

Genau, genau, ist stark verteilt auf China und USA, genau. Aber was mich gewundert hat, an welchem Platz steht Deutschland? 3. 5!

5! Aber trotzdem, also Indien ist dritter, Großbritannien ist vierter und Deutschland ist fünfter. Noch vor Frankreich, vor Japan, vor Kanada, vor Australien. Also hätte ja sein können, dass eine der Länder da vorliegt, ne?

Jetzt könnte man das noch in Verhältnis mit der Bevölkerungsanzahl setzen, dann hat man quasi wirklich die... Ja klar, also... Weil Indien ist ja logisch, das ist ja... Indien, China, USA...

Genau. Genau. Also Deutschland auf Platz 5 bei Startups für humanoide Robotik. Mhm.

Um welchen Faktor wächst der Markt bis 2030 laut Statista? Also laut Elon Musk ist er ja explodiert. Ja. Ja.

Laut Statista sind wir zwar... Um welchem Faktor? Genau, um welchen Faktor stärkt der, was den Umsatz betrifft für den Markt für KI-Robotik? Bis 2000?

Bis 2030. Wir liegen bei 25, bei 24 Milliarden. Schwer einzuschätzen. Mal...

Ich sag jetzt mal 100. Ne, mal 6. Ah. Ja.

Ist mal 6. Ja, weil Elon Musk ist ja so eine... Ja, Elon Musk hätte jetzt gesagt... Genau.

Ne, ist mal 6. Also 2030 soll der bei 145 Milliarden liegen. Ja, ist doch schön. Und teilt sich auf und das finde ich ganz spannend.

Haben wir dann eigentlich auch irgendwann einen Roboter, der hier so uns den neuen Kaffee besorgt? Ja, pass auf, weil... Genau, weil das finde ich ganz spannend. Es ist aufgeteilt und da fast Hälfte, Hälfte zwischen Industrie-Robotik und Service-Robotik.

Genau. Ne? Also das ist genau... Wenn du dir die Balken hier anguckst bei Statista, ist so ungefähr halbe, halbe.

Ja. Bis zum Jahr 2030, um den Faktor 6, 145 Milliarden Euro. Ähm... Ist ein Markt, ich bin ganz offen, mit dem ich mich noch nicht so sehr beschäftigt habe.

Irgendwie ist er gefühlt manchmal noch sehr weit weg, weil wir jetzt so... Ich bin in der Industrie nicht so intensiv unterwegs. Genau. Und so im Alltag, so mega häufig begegnet einem das Thema humanoide Robotik noch nicht.

Aber ich glaube, das ist genau eins der Themen, die in den nächsten ein, zwei Jahren wirklich explodieren wird. Ja, in anderen Ländern geht es ja schon los, was das angeht. Hier in Deutschland ist es ja nicht so. Hier in Deutschland noch nicht, ne.

Wann fahren wir beide zum Flughafen und bekommen unseren Kaffee von einem humanoiden Roboter? Ähm... Einen humanoiden dauert wahrscheinlich noch ein bisschen. Aber es gibt ja schon den Roboterarm an den Flughafen.

Genau. Ist ja jetzt nichts anderes im Endeffekt. Ähm... Der ist auch darauf programmiert, immer den gleichen Ablauf zu machen.

Wird bei dem humanoiden nicht anders sein. Ähm... Aber ich denke mal so in... Mitte nächsten Jahres...

Ist es soweit? Könnte ich mir das schon vorstellen, ja. Und nur weil ich das Video gesehen habe, und damit können wir schon den ersten Part für heute abschließen, nämlich humanoide Roboter. Ja.

Ähm... Ich habe heute morgen witzigerweise ein Video gesehen, wo ein humanoider Roboter quasi die ähm... Hausarbeit selbstständig komplett löst mit allem drum und dran. Mhm.

Könntest du dir vorstellen, jemanden... Einen... Einen humanoiden Roboter zu kaufen, der bei dir den Haushalt regelt? Auf jeden Fall.

Ja? Jetzt heute schon vorstellen? Ja, du ja wahrscheinlich nicht, weil die musst du ja auch erklären, dass die kleinen Tassen zu... ins Fach mit...

Das wird natürlich dann auch für Streit sorgen zwischen dir. Ich kille einfach die Robotik, indem ich sage, nee, nee, guck mal... Guck mal! Die mittleren Läser kommt zu den mittleren Läser.

Wie wird der denn heißen? Geil, dass ich die an ihre Grenze bringe. Ja, ja, genau. Könntest du dir vorstellen?

Hättest du eine Preisspanne, wo du sagen würdest, ab dann wird es interessant? Schwierig, ne? Dass er welche macht und alles und... Ja, dass er quasi deinen kompletten Haushalt macht.

Also wenn... So eine klassische Haushaltshilfe irgendwie... Ja, für einen Tausender würde ich den kaufen, doch. Ja, für einen Tausender kauft man den wahrscheinlich, ne?

Gar keine Sorge oder Angst irgendwie? Ja doch, jetzt wo ich so eine Sekunde länger drüber nachdenke, ist es einfach nur ein befremdliches Gefühl, dass dann da so ein Roboter durch die Bude läuft. Aber der Saugroboter ist ja... Ja, nee, ist schon was anderes.

Vergiss, was ich gesagt habe. Nee, nee, so ein Saugroboter ist schon was anderes. Ja, ja, ja. Keine Ahnung, aber man gewöhnt sich dran.

Also es ist einfach... Irgendwann ist das Normalität. So. Dann gibt es dann auch statt Thermomix-Partys gibt es Roboter-Partys.

Naja... Und dann wird der Roboter verkauft von der Sabine und... Also, ja. Ich bin sehr, sehr, sehr, sehr gespannt, weil ich heute Morgen, wo ich wieder viel zu früh wach war, als allererstes Eric Schmidt, den Ex-CEO von Google gesehen habe, der ein relativ krasses Szenario, krass vor allen Dingen vom Tempo her gezeichnet hat und redet eigentlich immer in zwei Jahren, in drei Jahren, in fünf Jahren.

Das heißt, wenn alles gut läuft, machen wir diesen Podcast noch und wir werden einfach erzählen, was alles völlig normal ist, was heute vielleicht noch unvorstellbar ist, weil es einfach so enge Zeitspannend sind. Das wäre wirklich cool, wenn wir den dann noch machen und dann... Ja, also... Der guckt nochmal bei Folge 21 rein.

Genau, als wir über humanoide Roboter gesprochen haben. Das wäre schon cool. Und jetzt haben wir beide einen, weil der kostet nur noch 4,99. Der sitzt übrigens hier.

Genau. Ja, schau mal, schau mal, aber die Zahlen fand ich ganz spannend. Würdest du dir denn einkaufen? Aktuell sage ich nein, aber das kann, wie du sagst, das kann sich morgen ändern.

Also, man gewöhnt sich einfach an Themen. Wenn du dann zum Flughafen fährst und kriegst den Kaffee serviert und machst dies... Ja, ja, ja, genau. Genau, so fängt es an.

Erstmal von außen und dann... Und irgendwann sagst du, ach, weißt du was? Ja, ja. Machen wir.

Genau, genau. So, New Skilling ist die Überschrift Kompetenzentwicklung im KI-Zeitalter. Das ist auch ein Artikel, den ich gefunden habe, wo ich nicht widersprechen kann, wo es darum geht, dass, ja, das sogenannte Skill Skipping, dass die Lernenden heutzutage keine kognitive Anstrengung mehr haben, um verschiedene Probleme zu lösen und so ein bisschen die produktiven Denkprozesse, die Problemlösungskompetenz in Bezug auf das Problem in sich selber lösen, also, dass du dein Denkvermögen dafür nutzt, um gewisse Themen einfach zu lösen. Mhm.

Das nimmt ja ab, logischerweise. So. Ähm, hast du da erstmal eine Meinung zu, zu, was wird das mit Kindern machen, Jugendlichen machen? Wird es eine komplett neuere Generation von Leuten geben, die ganz anders an die Sache herangehen, weil ihnen gewisse Kompetenzen fehlen?

Was machen wir damit, mit New Skilling und Skillskipping und Deskilling? Deskilling ist übrigens die dauerhafte Externalisierung von Denkprozessen, welche dann zu intellektueller Abhängigkeit führt. Und ich würde mir fast an der Stelle einen Joker ziehen wollen, wenn ich das so sagen darf, weil ich habe da ganz viel Meinung zu. Ja, ja, ja.

Aber ich glaube, die muss sortiert werden. Ja, ja, ja. Weil man kommt schnell an den Punkt, dass man was dazu äußert und wenn man dann nochmal drüber nachdenkt, also das ist eine dieser Themen aus meiner Sicht, die man aus mehreren Perspektiven beleuchten soll, die Vor- und Nachteile hat. Ja, ja, 100%.

Aber die auch irgendwie nicht zurückzudrehen ist. Also ich kann schon verstehen, dass es die Perspektive, oder wir machen das jetzt einfach mal, komm, vielleicht ist das das Thema da und wir reden darüber und wir gucken mal, wie es geht. Also ich kann komplett verstehen, dass es Menschen gibt, die sagen, irgendwie die junge Generation, die quasi jetzt schon alles mit KI löst, verliert das eigenständige Denken, wird nicht mehr Probleme später selber lösen können, weil sie einfach alles outsourced sozusagen, die kompletten Denkprozesse. Ich kann das komplett nachvollziehen.

Das sind aber auch die gleichen Menschen, die heute Google Maps nutzen und früher eine Karte genutzt haben sozusagen. Also wer nutzt denn heute noch quasi eine Falk-Karte, um von A nach B zu kommen? Du nutzt einfach Google Maps, weil es da ist, weil es in deinem Auto ist. Und die Kids heutzutage, die wachsen halt so auf.

Und du fällst halt extrem weit zurück aus meiner Sicht. Also das ist ja, sorry, dafür stehen wir ja sozusagen. Ja, ja. Wir sind ja diejenigen, die sagen, nutze die KI plus menschliche Intelligenz, damit du dir einen Superboost gibst am Ende des Tages.

Und du weißt, dass ich meine Kinder dazu befördere, dass sie das machen und tun. Ich kann jetzt nicht derjenige sein, der sagt, das ist alles ganz schlimm so. Ja, ja, ja. Ich versuche meine Kids schon dazu zu befähigen oder richtig zu befähigen, dass sie trotzdem noch denken und dass sie an der richtigen Stelle vor allen Dingen hinterfragen.

Genau. Das versuche ich schon alles mitzugeben. Aber mit Sicherheit wächst da gerade eine komplett andere Generation heran, die völlig anders lernt wie wir früher und leider in der Schule immer noch gleich lernt, ja. Ja, ja.

Aber eigentlich völlig andere Denkmuster an den Tag legen und das ist normal. Ich habe vor kurzem gelesen, diese Generation trinkt 80 Prozent weniger Alkohol als wir früher. Also es ist einfach normal, dass Generationen anders an die Themen herangeführt werden. Es gibt andere Technologien.

Ja, ja. Einmal übertragen. Du siehst, ich hole jetzt ein bisschen aus, aber ich bin die Generation, die mit Atari und Commodore und so groß geworden ist, ja. Das war quasi mein natives Lernen.

Die Generation vor mir hatte das schon nicht. Das ist dann schon ein Schritt weiter, wenn du das so willst. Du bist 20 Jahre jünger als ich, bist völlig anders mit dem Thema Smartphone aufgewachsen als ich. Komplett, ja.

Ich habe mit 18 mein erstes Smartphone gehabt. Du hattest wahrscheinlich vorher dein erstes Smartphone. Also du hattest auf jeden Fall Umgang damit tatsächlich so. Und so ist das halt so wie es ist.

Die Generationen werden anders groß sein und das sind Räder, die du so einfach nicht zurückdrehen kannst, selbst wenn du es wollen würdest. Deswegen ist mein Take immer dazu, schau dir die Situation an, wie sie ist und versuch damit so optimal wie möglich umzugehen. Und in meinem Fall ist das schon so, dass ich meine Kids, die ist ja die Generation, von der du sprichst, dass ich sie befähigen möchte, dass sie wissen, also wir haben gestern das Thema Umgang mit Medien gehabt, KI in der Schule. Ich möchte, dass meine Kinder wissen, wie sie damit umzugehen haben, aber sie sollen dabei ihren Kopf noch anstrengen und die Dinge hinterfragen.

Das wäre so mein Take dazu. Ich habe das Thema bewusst kritisch eingeführt, um zu beleuchten, dass es logischerweise auch die kritische oder die negativen Aspekte davon gibt. Ich bin aber komplett deiner Meinung. Es liegt immer noch an dem Lernenden, wie er hier auch genannt wird, selbst.

Es liegt an den Eltern, wie der Umgang damit beigebracht wird. Es wird bestimmt den einen oder anderen geben, der ja eher zum Skills Skipping tendiert, als irgendwie daraus nochmal weitere Skills zu erlernen. Das wird auch hier als drei Modi der Mensch-KI-Zusammenarbeit bezeichnet, auch nach einer Harvard-Studie, wo es einmal den ersten Selbst-Self-Automators geht, wo derjenige, der dann in dem Modus ist, alles an die KI delegiert und keinen Kompetenzgewinn hat. Also No-Skilling.

Dann gibt es Centauren, nutzen die KI gezielt für Teilaufgaben, behalten aber die Kontrolle. Ist dann quasi das, was du auch gesagt hast, dass man Upskilling betreibt und man macht Dinge, die man vorher nicht gemacht hat. Und der Cyborg integriert KI als Denkpartner und verantwortet dabei aber Ziel und Richtung. Also das ist dann so ein bisschen der Architekt, sagen wir es mal so, oder der Orchestrator, der die Stärken der KI kennt, der seine Agent-Armee hat und damit quasi an sein Ziel kommt.

Vielleicht spricht man vom sogenannten New-Skilling. Ich bin komplett deiner Meinung. Ist zwar vielleicht ein sehr weit hergeholtes Beispiel, aber der sogenannte oder der E-Scooter motiviert die Leute ja auch oder die Kinder ja auch eher dazu, weniger Fahrrad zu fahren und sich weniger zu bewegen. Die werden eher fettleibig.

Also man kann das ja auf alles beziehen oder übertragen, genau. Auf alles, was es gibt da draußen. Auf Spielekonsolen, auf Handys, auf TikTok. Also du kannst es immer wieder schlecht drehen.

Aber genau, ich wollte am Anfang einmal bewusst eine kritische Note mit reinbringen. Aber ich habe da zum Beispiel von gestern, was das schön schildert, wo ich keine Antwort habe, aber vielleicht sogar eine Frage, die der ein oder andere nachvollziehen kann, weil ich mir die Frage selber gestellt habe. Denn ich hatte gestern genau so ein Thema, wo ich was machen musste, was ich alleine einfach nicht geschafft habe. Ja.

Aber mit KI habe ich das geschafft. Genau. So. Und das Ergebnis aus meiner Sicht war hervorragend.

Und dann habe ich mir kurz die Frage gestellt, also wirklich in dem Moment gestern kurz die Frage gestellt, ist es jetzt gut, dass du an diesen Punkt kommst, dass du mit KI gemeinsam dahin kommst? Genau. Weil ich habe gestern mich selber von meinen Fähigkeiten her einfach multipliziert mal Faktor X durch KI. Genau.

Genau. Oder wäre ich einfach früher an meine Grenzen gekommen und hätte das Thema nicht lösen können für mich. Genau. 100 Prozent.

Aber hätte vielleicht andere Wege und Lösungen gefunden. Ich habe für mich gestern die Frage relativ schnell beantwortet. Also jemand, der schon mal bei uns im Workshop war oder mich ein bisschen kennt, kennt dieses Bild von mir, wo es ein Foto von mir gibt. Dann plus die ganzen KI-Tools, die es gibt.

Und danach habe ich dann mit Nano-Banana den Marco als Superpower dargestellt sozusagen. Ich glaube, dass es das aktuell ist. Und ich persönlich finde das auch gut, dass es so ist, wie es ist. Weil ich einfach mein Skill-Set mega erweitert habe.

Aber immer mit einem kritischen Hinterfragen und mit einer kritischen Denke drauf. Ich denke, dass das der Optimal-Case ist. 100 Prozent. Also du hast es gut beschrieben.

Der Mensch wird zu größerem befähigt durch KI. Also du kannst Dinge, ungeahnte Dinge tun, die du vorher niemals dir zugetraut hättest. Und du wirst jetzt ein Gesamtpaket als Mensch. Also es wird viele...

Lass uns das einmal kritisch. Weil die Frage zu dem Thema gestern, sorry, einmal kritisch überlegt sozusagen. Ich selber sage jetzt auch, boah, das war für mich ein echter Mehrwert sozusagen. Ich bin besser geworden, etc.

Aber kann ich das beim nächsten Mal ohne KI einsetzen? Also habe ich diesen Lerneffekt gehabt, dass ich jetzt quasi... Was hast du gemacht? Darfst du nicht sagen.

Nee, sag ich nicht. Kann ich nicht sagen. Ich habe KI gefragt, wie ich Nudeln koche. Genau.

Nee, nee, nee. Es war schon beruflich inhaltlich getrieben. Ja, verstehe, verstehe. Aber das ist jetzt nichts für den Podcast.

Aber ist ja egal. Also kann ich das beim nächsten Mal ohne KI? Wahrscheinlich werde ich ja wieder die KI nutzen. Also hatte das dann wirklich diesen Effekt?

Oder ist es halt dauerhaft, dieses Zusammenschmelzen von KI und MI? Ja gut, wenn du jetzt zu einem Landwirt gehst und den fragst, ob der ohne seinen Traktor das Feld fliegen kann, dann sagt der ja, nee. Ja genau, aber das spielt ja keine Rolle im Endeffekt. Du hast die Aufgabe gelöst und das ist glaube ich das Entscheidende.

Also meine Meinung. Hast du dieses Beispiel gerade gebracht, weil du weißt, dass wir in China... Wir sind doch mittlerweile ein eingespieltes Team, Marco. Genau.

Kurzer Einschub, weil vielleicht wolltest du darüber noch... Nö, das ist eigentlich, wäre ich damit durch. Weil dann war es die perfekte Brücke zu einer ganz kleinen News, eine ganz kleine News aus China. Klar, klar, klar.

Wo es nämlich den ersten vollautomatisierten, mit KI unterstützten Traktor gibt, der ein ganzes Feld... So nämlich. ...alleine beackert, ohne Mensch. Also da gibt es kein Zusammenspiel mehr, sondern das macht der Traktor alleine.

Da wird jetzt der eine oder andere da draußen sofort wieder von negativen Szenarien ausgehen. Das glaube ich gar nicht. Meinst du nicht? Nicht bei Landwirtschaft.

Da sind die Leute schon daran gewöhnt, dass das einfach... Maschinen... Genau. Ja, kann sein.

Also glaube ich wirklich. Das ist ja jetzt nicht so wie früher, dass da zehn Mann irgendwie mit einem Esel oder mit einem Pferd übers Feld geflogen sind. Sondern das ist ja schon ein bisschen länger mit größeren Maschinen. Ist auch vielleicht...

Ich meine, eine Sache ist ja gut an unserem TikTok-Hype, den wir haben. Nein, wir kriegen ja extrem viele Kommentare auf das ein oder andere Video bei TikTok. Ja. Und wenn man sich die mal durchliest, bekommt man ja schon auch nochmal eine andere Perspektive auf das, was draußen gedacht wird sozusagen.

Eine ganz andere... Ja, so. Ich finde die gar nicht so negativ, wie die immer dargestellt wird. Also da gibt es durchaus auch positive Kommentare.

Das stimmt, ja. Und relativ viele Kommentare auch in Richtung, hey, setz dich auch um, finde ich gut. Also es ist jetzt nicht so, dass 95% KI zerstört die Welt sind. Vielleicht ist das...

Das stimmt. Ist die Denke gar nicht so negativ. Das Ding ist, bei uns kommentieren ja nur Leute, die schon in der Bubble so ein bisschen drin sind. Das kann sein, dass das ein bisschen verfälscht ist vom Ergebnis.

Ja, das glaube ich schon, ja. Wenn du jetzt wirklich rausgehst und auf der Straße... Einmal so 100 Leute befreundet oder 1000? Dann wird es eher negativ sein, glaube ich, ja.

Okay. Wäre eigentlich mal ein interessanter Test, aber es dauert einfach viel zu lange. Aber kein Zick für Blödsinn sagt man in Köln so schwer. Das müssen andere machen.

Ja, ja. Nee, okay. Ja, ja. Aus meiner Sicht könnte es das schon gewesen sein für die erste Folge.

Auf jeden Fall, ja. Dann brauchen wir noch einen KI-Tipp des Tages. Genau, KI-Tipp des Tages. Auch aus einem Austausch mit einem Kunden von uns, wo wir so ein bisschen uns mal das Setup innerhalb von deren Chat-GPT angeguckt haben, wie die sich so da organisieren.

Und da wurde ein eigenes Custom-GPT erstellt. Und da ist der Kollege nicht aufgefallen, einfach weil es auch ein bisschen versteckter war, nicht aufgefallen, dass das voreingestellte Modell bei Chat-GPT, wenn du ein Custom-GPT erstellst, ist für immer gespeichert. Das ändert sich nicht. Auch wenn du, also wenn es neue Modelle gibt, der springt nicht automatisch auf das neueste Modell, sondern du musst immer wieder ins GPT reingehen und dann das Modell theoretisch aktualisieren.

Das wäre mein KI-Tipp des Tages aus der Praxis. Das macht schon einen großen Unterschied. Das macht einen großen Unterschied. Genau, das wäre so mein Tipp.

Auch mit Hinblick auf die Tatsache, dass bald das 4O-Modell komplett gekillt wird, sollte man da, glaube ich, einmal, wenn man Chat-GPT benutzt und Custom-GPTs hat, einmal reinschauen, welches Modell da voreingestellt ist. Weil wenn man das vor einem Jahr oder so erstellt hat, dann ist da wahrscheinlich ein älteres Modell mit drin. Sehr gut, dann machen wir für heute Feierabend. Aber wir sagen das jetzt so wie es ist.

Genau, wir müssen jetzt wieder zwei hintereinander aufnehmen. Weil ich morgen früh um 5 Uhr zum Flughafen muss und morgen Abend um 22 Uhr wiederkomme und wir keine Zeit haben, zwischendurch irgendwas aufzunehmen. Ja, genau. Deswegen bis gleich oder bis morgen.

Bis irgendwie, wie auch immer. Vielen Dank.

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