Johannes, 81, spricht jeden Tag mit einer Holzpuppe.
Eine Holzpuppe gegen Einsamkeit - und Latein soll abgeschafft werden
Die Kernpunkte
- KI-Chatbot Kiko: Holzpuppe gegen Einsamkeit im Seniorenheim✅ Österreich: KI und Medien statt Latein auf dem Stundenplan✅ Wer soll KI unterrichten? Die entscheidende Frage✅ Maschmeyer: "Die gesamte Verwaltung abschaffen"✅ KI-Tipp: Videos bei Gemini hochladen und analysieren lassen
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Transkript
Hast du eine neue Tasse, Marco? Ja. Der KI-Snack? Dein doppelter Espresso KI am Morgen.
Kurz, prägnant, unterhaltsam, informativ. So. Also für alle, die uns per Video sehen und nicht nur hören als Podcast, ich habe eine neue Kaffeetasse, die ich mir schon sehr lange holen wollte. Und da wir beide ja am Freitag in der Stadt waren, habe ich sie gesehen, habe mir gedacht, so, jetzt hole ich sie mir auch.
Der Kaffee, der eh schon eine Eins plus mit Sternchen ist, ist jetzt einfach unschlagbar, alleine durch die Tasse. Mehr geht nicht. Wie gefällt sie dir? Finde ich hübsch.
Ich habe ja leider keine gefunden, die mir direkt ins Auge gesprungen ist. Also wir standen da in dem Laden, wo es eine größere Auswahl an Tassen gab, aber ich hatte jetzt nicht so den Impuls, mir eine davon zu kaufen. Deswegen habe ich sie auch gelassen. Ist auch schön.
Man muss ja nicht immer Dinge erzwingen. Genau, ist auch schön, dass es immer noch manche Sachen gibt, die so gar nichts mit KI zu tun haben, ne? Aber die sind sehr emotional. Man freut sich.
Wie so eine dickwandige, schöne Tasse, aus der man morgens seinen doppelten Espresso trinken kann. Ja, ja, ganz genau. Ah, sehr schön. Sollen wir im ersten Thema einsteigen, das dann doch mit KI zu tun hat?
Ja, gerne. Hast du eins oder soll ich anfangen? Ich hätte eine Referenz zu letzter Woche. Oh, schieß los.
Und zwar der KI-Chat-Pod Kiko soll eine Holzpuppe sein und ist quasi so von der Aufmachung her oder von der Funktionalität her so ein bisschen wie Siri oder wie Alexa und soll gegen Einsamkeit helfen. So ist jetzt in Sachsen so ein Test, wurde in Zwickau, glaube ich, entwickelt, das Thema. Genau, Firma Bondamondo aus Zwickau. Ist eine handgefertigte Holzpuppe, also noch wirklich old school.
Ist aber ein personalisierter KI-Chat-Bot, der dann in dieser Holzpuppe verbaut ist beziehungsweise wird dann mit dem Smartphone gekoppelt. Da sind wir auch wieder so ein bisschen bei dem Thema Wearable, wo ich letztens auch noch mal drüber nachgedacht habe, dass es wahrscheinlich eine Kombination aus dem Smartphone sein könnte. Das Smartphone ist quasi das Gerät, was die ganzen Sachen verarbeitet. Deine Brille ist das Aufnahmegerät.
Und so ungefähr ist der Kiko-Chat-Bot auch aufgebaut. Und hier ist aber das Besondere, beziehungsweise der Unterschied zu Siri und Alexa, ist, dass der Kiko mithilfe einer Psychologin und des Fragebogens individuell an die Persönlichkeit und die Interessen des jeweiligen Käufers angepasst wird. Also es ist wohl nicht einfach nur bestellen und los geht's. Da wird individuell auf dich das Ganze zugeschnitten.
Und der Anwendungsfall ist? Der Anwendungsfall ist, deswegen kommen wir zu meiner Referenz, ist Senior-Heim, beziehungsweise generell für ältere, einsame Leute. Praxisbeispiel, da ist der 81-jährige Johannes Vogt, spricht seit fünf Monaten täglich mit seiner Puppe. Die hat aber Susi genannt, nicht Kiko, weil Kiko ist ein bisschen komischer Name.
Aber spricht damit über Hobbys, Alltagsfragen, was auch immer und sagt selber, dass Kiko oder Susi ihm geholfen hat, wieder ein Gespräch zu führen, einfachere Wortfindungen zu haben. Und man sagt ja auch, dass Gespräche oder soziale Interaktion vor Demenz schützen. Also das ist ja im Alter hat das ja wirklich einen Effekt, wenn du immer wieder in eine Kommunikation gehst. Wenn es jetzt in dem Fall ist, dass du mit einer Holzpuppe sprichst, finde ich das ehrlich gesagt gar nicht so schlimm, weil es erfüllt seinen Zweck, weil die Alternative ist, dass aktuell oder davor der Johannes alleine in seiner Wohnung saß und sich seine Fragen über seine Hobbys oder was auch immer nur gedacht hat und nicht ausgesprochen hat und keinen Austausch hatte.
Deswegen finde ich das eine sehr, sehr coole Geschichte und auch eine coole Referenz zu unserer letzten Folge. Ich habe da mehrere Takes zu. Ja. Es kann was länger dauern und ich bin auch indifferent, wie man so schön sagt.
Ja. Weil auf der einen Seite, also du hast ganz, ganz viele richtige Punkte gesagt, auf der einen Seite wissen wir beide aus dem Überflieger von Malcolm Gladwell, dass Menschen besonders alt werden, wenn sie in Gesellschaft leben, wenn sie glücklich sind, wenn sie in mehreren Generationen unter einem Dach auch ganz gerne leben. Das lässt sie einfach länger leben und vor allen Dingen gesünder länger leben. Wie ist das nochmal die Zonen?
Blauen Zonen? Blauen Zonen. Die blauen Zonen sind die, die über 100 werden, also wo viele Menschen über 100... Also sehr empfehlenswerte Doku-Reportage.
Genau, das ist die Doku auf Netflix und das Buch der Überflieger von Malcolm Gladwell, also Outliers, beschreibt auch dieses Phänomen, wo zwei Dörfer nebeneinander sind. In einem Dorf sterben die Menschen 20 Jahre früher im Schnitt, als in dem anderen Dorf und alle an Herzkrankheiten. Ja, in dem einen Dorf sind es halt Italiener, die irgendwie in mehreren Generationen unter einem Dach leben. Aber das ist halt eine Vorstellung, die es so nicht mehr gibt oder halt nicht mehr an allen Ecken gibt.
Denn die Realität ist halt leider nicht mehr, dass mehrere Generationen irgendwie zusammenleben, Gemeinschaftsleben haben, zusammen essen, zusammen Zeit verbringen, sondern die Realität vor allen Dingen wahrscheinlich in Großstädten ist, dass Menschen einsam alleine leben beziehungsweise dann häufig auch in Seniorenheimen leben, wo, und jetzt will ich das nicht zu groß machen, wo Pflegekräfte nicht genug Zeit haben vielleicht, um sich immer zu kümmern. Und da muss man gucken, was könnte eine kleine Brücke sein, um das zu schließen irgendwie. Und das hört sich erst mal vernünftig an. Ich würde da vielleicht ein bisschen differenzieren zwischen, also wenn wir jetzt darüber sprechen, von wegen, dass da eine Lücke geschlossen wird, ist das direkt immer so ein bisschen negativ behaftet.
Es ist ja auch einfach on top noch eine zusätzliche Leistung, Kommunikation. Wenn jeder Bewohner in einem Seniorenheim theoretisch so eine kleine Holzpuppe bei sich im Zimmer stehen hat, dann hört die Pflege ja nicht im Gemeinschaftsraum auf. Oder du gehst in dein Zimmer und kannst dich abends noch unterhalten. Also man muss das nicht immer so ein bisschen schwarz-weiß sehen, sondern es ist ja eine zusätzliche Leistung, zusätzliche Kommunikation, die man nicht leisten könnte den Menschen.
Das Bild, was ja sofort entsteht, ist, oh Gott, es kümmert sich keiner um Johannes 81. Jetzt muss der Junge schon mit einer Holzpuppe sprechen, dann wird überhaupt noch einer mit dem. Da ist ja dieses Bild. Ich habe dir ja gesagt, indifferent, warum, witziger Kontext, den wir wirklich nicht abgesprochen haben.
Ich habe gestern gelesen über eine Spielwarenmesse und das ganze Thema Spielzeug für Kinder geht jetzt auch volle Kanone auf KI. Und auch da war ich so kurz, boah, also man sagt so einmal kurz zusammen, weil man hat so für sich ja schon ein Bild vor Augen, wo man sagt, irgendwie Kinder spielen mit ihren Eltern, spielen mit anderen Kindern zusammen und wenn sie mit Spielzeug spielen, dann gerne irgendwie mit Holzpuppen, meinetwegen oder was auch immer. Der Begriff KI kommt dann sofort so irgendwie wie so ein Bruch da rein. Und irgendwie ist es bei älteren Menschen für mich genau das Gleiche.
Aber man muss ja, glaube ich, so ein bisschen seine Perspektive darauf ändern. Wie du schon sagst, es ist was Unterstützendes, es kann Hilfestellungen geben. Es kann Dinge tun, auch in Momenten, wo vielleicht gerade keiner da ist. Also von daher, ich bin jetzt nicht derjenige, der sagt, ich flippe.
Genau, genau. Aber wahrscheinlich ist das auch so das, was ich so im Herzen habe, sage ich mal. Ich flippe jetzt nicht aus und sage, wow, das ist das Beste, was es gibt. Aber es ist halt auch nicht schlecht.
Man muss sich das im Anwendungsfall angucken. Ich habe das beim letzten Mal schon mal gesagt. Die Realität ist halt so, dass viele ältere Menschen wie Johannes mit 81 irgendwie vor dem Fernseher oder vor einer weißen Wand sitzen und einfach gar keine Kommunikation mehr haben. Ich meine, es gibt auch Leute, die jünger sind und keine Kommunikation haben.
Die habe ich gelernt beim Kölner Presseclub, wo ich war und damals Henrik Wüst zu Gast war, der gesagt hat, Einsamkeit ist eines der größten Probleme, die wir haben. Komplett. Also ich will jetzt nicht lügen, der hat eine Zahl gesagt, ich meine, die lag über 30 Prozent oder so. Was das Thema Einsamkeit betrifft und das finde ich schon extrem.
Ja, definitiv. Also ja, wenn es helfen kann, wenn es unterstützen kann, dann warum nicht? Ja, auf jeden Fall. Ganz passend zu dem, was du gerade gesagt hast, weil du das Thema KI und Spielzeug und Kinder und Lernen angesprochen hast.
In Österreich gibt es so eine oder sich anbahnende Lehrplanreform. Hast du, glaube ich, auch gelesen? Habe ich auch gelesen, ja, ja. Latein soll abgeschafft werden.
Ole, ole. Endlich. Ja, weiß ich nicht. Also ich habe, witzigerweise habe ich schon mal ein Latinum, aber das ist ja völliger Quatsch.
Ich habe auch ein kleines Latinum. Den einzigen Satz, den ich noch kenne, ist, glaube ich, Ubi ex litore oder Sol adet oder so. Irgendwie Sinus brennt unter der Sonne und Flavia, irgendwie sowas in die Richtung. Ich habe keine Ahnung mehr.
Ich weiß nicht noch, dass Apropinquare heißt, glaube ich, sich annähern. Ja, das gibt da. Das war es aber auch bei mir. Ja, war eine wilde Zeit.
Latein. Viele Grüße an Herrn Schulz. Schöne Grüße an Herrn Steffen. Ja, sehr gut.
Genau. Also zurück zum Thema. Informatik und KI soll so ein bisschen den Lehrplan erweitern. Und?
Ja. Demokratie und Medienpolitik. Das fand ich was. Genau, Medien und Demokratie, neuer Pflichtgegenstand.
Kürzung des Lateinunterrichts von zwölf auf acht Wochenstunden über vier Jahre. Mhm. Das finde ich so ein bisschen nicht durchgezogen. naja.
Also, vier Stunden freizumachen für KI und Medien und Demokratie, was ja theoretisch dann, teilen wir es mal darauf auf, wären es jeweils zwei Wochenstunden, finde ich zu wenig. Also, finde ich nicht konsequent genug, um es so auszudrücken. Ist ein bisschen wie bei dem Thema davor. Gibt es mehrere Takes-to?
Ich versuche mal einmal zu umreißen. Also, das eine ist, cool, dass das Thema überhaupt mal einer anpackt. Ja, das ein, also es muss gar nicht Latein sein, aber dass jemand mal hingeht und sagt, wir brauchen KI und Medien. Aber ein Zusatz, der vielleicht, falls du den auch gelesen hast, aber es ist ab Schuljahr 27, 28.
Ja, ja, genau, dauert noch ein bisschen. Aber Lehrpläne müssen umgestellt werden. Also, ich will, ich bin heute, ich bin in guter Stimmung. Ja, ja, ja.
Ich bin nicht so aggro. Ich sehe das erstmal so positiv. Da geht überhaupt mal, jetzt in dem Fall ein Land wie Österreich hin, ja, und sagt, komm, wir gucken uns mal die Schulpläne an. Ist das überhaupt noch State of the Art, was wir hier machen?
Und nochmal, es muss gar nicht Latein sein, es gibt diverse andere Fächer, die man sich zumindest mal angucken könnte, die man reduzieren könnte, um zu sagen, hey, wir packen KI-Medien auf die, und Demokratie auf den Stundenplan. Trotzdem habe ich dazu mehrere Perspektiven. Perspektive eins ist, und jetzt bin ich nochmal radikal, ich würde es auch ganz anders machen. Ich sage jetzt auch mal, wie ich es machen würde, ja, ich bin nicht immer derjenige, der sagt, ja, anders, sondern wie würde ich es machen?
Ich würde tatsächlich den Unterricht wahrscheinlich bis zur 8. 9. Schuljahr genauso lassen, wie er aktuell ist. Ja?
Weil die Leute, also die Kinder brauchen ein gewisses Basiswissen, die brauchen eine gewisse Grundausbildung, das gehört dazu. Ab dann würde ich das viel individueller gestalten, und aus meiner Sicht wären halt KI, Medienumgang und so, wären Pflichtfächer, aber ich würde das dann nicht nur auf Latein beziehen, sondern ich würde sagen, okay, wenn jemand an dem Punkt schon weiß, dass Physik nicht sein Fach ist oder er künstlerisch nicht begabt ist, ja, ich weiß nicht, wie viele Stunden immer noch Kinder Kunst haben, Musik haben, Chemie haben, Physik haben. Wenn du alleine das zusammenrechnest, sind das wahrscheinlich 6 bis 8 Stunden die Woche, die diese Fächer haben. Wenn da jemand Bock drauf hat, ja, wenn der heute 81-jährige Johannes, ja, mit 15 mega Bock auf diese Fächer hat, dann soll er genau diese Fächer tun dürfen, ja, aber er sollte spezialisieren, weil wenn der heute 47-jährige Marco auf diese Fächer als 15-Jähriger gar keinen Bock hatte und hätte lieber 8 Stunden mit KI, Medien, Politik und keine Ahnung, was ich finde, dann soll er das machen.
Das ist zumindest mein Take dazu. Eine ganz andere Frage, die ich habe, die da nicht beantwortet wurde, wer unterrichtet das? Weil, wenn jetzt der Lateinlehrer, ja, ich sage das mal so, wie es ist, weil die Frage wurde nicht beantwortet, also wer unterrichtet denn KI? Aber deswegen wahrscheinlich auch erst 27, 28.
Genau, weil du musst die Strukturen schaffen, du musst ja sagen, wer unterrichtet das? Und mein Traumszenario wäre ja, dass da wirklich Jungs, ich sage das mal so, wie wir hingehen und wirklich voller Leidenschaft KI vermitteln können, mit all den Gefahren, die dahinter stecken, mit all den Herausforderungen, die dahinter stecken, aber das leidenschaftlich tun und ja, die Kids mitnehmen, dass sie auch Bock haben, das einzusetzen und nicht, und das mache ich gar nicht böse gegen Lehrer, mein bester Freund ist Lehrer, aber nicht jetzt irgendwie ein Lateinlehrer, bekommt jetzt ein halbes Jahr irgendwie zwei Kurse und ist dann auf einmal derjenige, der KI vermittelt und in seinem ersten Satz sagt er, ihr müsst aber sehr, sehr vorsichtig sein. Ja, dann ist auch wieder Game Over. Deswegen ist schon die entscheidende Frage, wer macht das und die wurde nicht beantwortet.
Nee, die wurde nicht beantwortet. Es gibt da noch eine Lateinprofessorin, die sagte, man sollte lieber die KI in die bestehenden Fächer integrieren, also dann einfach die bestehenden Fächer mit KI-Unterstützung. Ja, kann man ja machen. Das eine schließt das andere ja nicht aus, aber trotzdem muss es im Umgang damit separiert Fächer geben, die nichts anderes machen.
Und ich finde das auch gut, das Thema Demokratie zu beleuchten. Finde ich genau richtig. Ja, aber da ist eigentlich, also, ich glaube, es ist nicht die Lösung zu sagen, es gibt jetzt einen KI-Lehrer, sondern wahrscheinlich müsste jeder Lehrer sich einfach mit dem Thema intensiver auseinandersetzen. Ja, ja, das meine ich, genau.
Das ist halt so ein bisschen, die Frau hat recht, ne? Also, wenn sie das sagt, das ist nichts anderes wie in jedem anderen Job. Jeder muss sich damit auseinandersetzen. Blöd gesagt, auch der Sportlehrer muss sich damit auseinandersetzen, weil er den Leuten irgendwie sagen kann, guck mal, Ernährungsplan, du kannst hier, du kannst dies, also, du musst den Leuten ja einfach diesen ständigen Austausch und dass du immer dein...
Aber das ist doch nichts anderes, wenn wir jetzt über, versuchen wir mal, die Brücke zu einem Unternehmen zu schlagen. Ja, ja. Wir sagen, jeder Company da draußen, sie braucht einen AI-Experten. Genau, genau.
Ja, den braucht es in jeder Unternehmung und das heißt aber nicht, dass die anderen keinen AI machen. Jeder muss AI anwenden, aber es braucht einen Experten, der 24-7 nichts anderes macht und meinetwegen ist das auch innerhalb der Schule der, der die anderen Lehrer befähigt. Also, es ist eigentlich nichts anderes. Du kannst das 1 zu 1 übertragen und adaptieren.
Ganz genau. Ganz genau. Ich bin gespannt, weil wir reden ja die ganze Zeit von Österreich, über Deutschland habe ich noch nichts gehört. Ja, ja.
Das Einzige, das Einzige, was ich über Deutschland gehört habe, noch eine kleine News als Brücke, ist, dass Carsten Maschmeyer gesagt hat, wir müssen die gesamte Verwaltung abschaffen. Ja. Das war ein Statement auf jeden Fall. Das war ein Statement, war eine Bild-Zeitung, war eine starke Headline, so wie die Bild das ab und zu mal macht.
Aber immerhin hat er mal einen rausgehauen und hat gesagt, man könnte heute die komplette Verwaltung abschaffen. Ich glaube, das ist so eins dieser Aussagen, die man tätigt, damit überhaupt eine Diskussion in Gang getreten wird. Genau, genau. Ich glaube auch, Carsten Maschmeyer weiß, dass man nicht die komplette Verwaltung abschaffen kann, von heute auf morgen.
Aber man kann auf jeden Fall einige Dinge automatisieren. Ja, ich fand ganz spannend, ich muss mal in meinem Buch gucken, wo ich was aufgeschrieben habe. Ich fand ganz spannend, weil er gesagt hat, also wie er darauf gekommen ist, es gab im letzten Jahr 30 Prozent weniger Bauanträge, aber die Zeit der Bearbeitung hat sich verdoppelt. So, und das hat er so als Beispiel genommen, zu sagen, also das, was wir dann in der Verwaltung aktuell machen, kann nicht sein, weil sowas wie Bauanträge, Förderanträge und solche Themen sind ja sehr standardisiert, die immer nach dem gleichen Muster abgehen.
Genau. Die könnte eigentlich auch eine KI bewerten. Auf jeden Fall, ja. Ich finde den Ansatz insofern ganz spannend, weil er endlich mal anders ist, endlich mal radikal ist irgendwie.
Ja, ganz genau. Ich fand den Kollegen jetzt bei der Höhle der Löwen nicht so ultra geil, aber ist ja egal. Also irgendwie hat er mal einen, er hat mal einen rausgehauen und hoffentlich tritt das die richtigen Diskussionen in Gang. Witzig.
Du fandst ihn gut, ja? Ich fand ihn sogar mit am besten aus der ganzen Runde, aber ja. Ja, war nicht meine. Ja, ist ja.
Wir können nicht immer einer meiner Meinung sein. Auf keinen Fall. Sehr gut. Ich glaube, das war es schon für die heutige Folge.
Ja, genau. Wir reden morgen, kleiner Cliffhanger, über Moldbook, also das soziale Netzwerk für ausschließlich KI-Agenten, wenn man es so bezeichnen möchte. Also für diejenigen, die es noch nicht gehört haben, aber die meisten werden es wahrscheinlich irgendwo mal gelesen haben, was das ist. Sprechen wir morgen drüber und KI-Tipp des Tages.
Ich habe noch zweimal Google, einer ist der KI-Tipp des Tages, wenn ich darf. Ja, klar. Durch Zufall bin ich ja drauf gestoßen, bei Gemini. Ja.
Also ob das jetzt für jeden ein Anwendungsfall ist, aber ich fand es ganz spannend, mal zu testen mit einem Video von uns. Man kann jetzt bei Google Gemini Videos reinladen, bis zu fünf Minuten Länge und bis zu zwei Gigabyte Größe. Also das ist jetzt nicht einfach nur, lad hier mal irgendwie 100 Megabyte, ein kleines Video, sondern du kannst da ein Video reinladen und Gemini analysiert dir das Video. Kannst dir transkribieren, sag dir, wo die Highlights sind, sag dir, wer dort was sagt.
Du kannst dann über das Video mit Gemini sprechen. Was hast du reingeladen? Was hast du reingeladen? Ein Video von uns beiden.
Ein Podcast. Ein Podcast-Video habe ich reingeladen, genau. Ich habe ein Podcast-Video reingeladen. Gemini so, die Jungs.
Nein, aber ganz spannend. Ohne, ich habe nur gesagt, was kannst du mit dem Video machen? Und dann hat er mir alles gesagt, was er mit dem Video machen kann und hat auch sofort vorgeschlagen, soll ich dir dazu Instagram Caption schreiben, LinkedIn Caption schreiben, brauchst du eine Zusammenfassung? Soll ich dir sagen, wer was sagt und so?
Da dachte ich mir, okay, also das Thema Video Upload und dann zum Thema Video sprechen ist dann auch so ein bisschen gelöst. Fand ich ganz spannend, weil ich habe zumindest in meinen Versionen OpenAI kann das nicht. Claude kann das auch nicht, meines Wissens. Also von daher, und das ist ganz neu bei Gemini.
Also es ist jetzt ein relativ neues Thema. Testet das gerne mal. Also wenn ihr Videos habt, also das Beispiel, was genannt wird von Gemini selber, ist zum Beispiel ein Sportvideo zum Thema Cricket. und Gemini analysiert das Spiel.
Also auch so zum Thema Spielanalyse und so sehr, sehr spannend. Ich weiß nicht genau, ob man, also 90 Minuten ist natürlich ein viel längerer Zeitraum, aber wenn du ein Fußballspiel in kleine Schnipsel teilst und er fängt an, das Spiel für dich zu analysieren. Ja und du kannst es ja auch runterrechnen, weil der... Oder kleinrechnen, ist ja egal, der braucht ja nur das Video am Ende.
Und er zäuft es ja auch nicht hochauflösend. Genau. Der braucht ja nur die Pixelbewegungen. Genau, fand ich schon sehr, sehr spannend.
Ich habe es jetzt gestern das erste Mal getestet. Ja, interessant. Aber ich würde mit Sicherheit noch ein paar Anwendungsfelder geben. Wird es wahrscheinlich auch in ein paar Jahren wahrscheinlich eher dann in der Bundesliga die KI-Analyse geben.
Also gehe ich mal davon aus. Ja, ich meine, KI-gestützt wird das heute schon. Ja, ja, ja. Aber dann wirklich so eine...
Eine reine KI-Analyse geben. Dann sehen wir nicht mehr, boah, gibt es Erik Mayer an irgendeiner Taktiktapel? Ich weiß es nicht. Auf jeden Fall sehen wir den nicht mehr.
Sondern eine KI-Analyse. Genau. Und dann vielleicht noch in einem Satz, weil ich es auch gestern gelesen habe, weil ich gesagt habe, Google ist jetzt kein KI-Tipp, aber dann so vielleicht als kleiner Abschluss. Der auf das einst hat, was Manuel immer sagt und was zu großen Diskussionen auch auf TikTok geführt hat.
Dazu sage ich vielleicht auch noch einen Satz. Manuel hat ja richtigerweise gesagt, die größten Skills, die du mitbringen musst, sind Neugier, selbstständiges Lernen und nicht mehr vielleicht das Abitur oder der Hochschulabschluss. Einfach Neugier und selbstständiges Lernen. Das sagt nicht nur Manuel, sondern das sagt auch der Co-Founder von Google.
Und der sagt, die schauen genau auf diese beiden Faktoren, wenn sie Menschen einstellen. Das ist wichtig. Und bezahlen diese Jobs auch richtig gut. Da komme ich nochmal ganz zum Abschluss.
Was habe ich eigentlich die letzten zwei Tage gemacht? Ich habe mich auf TikTok mit irgendwelchen Menschen unterhalten, weil mehrere Posts von uns, aber einer ist jetzt wirklich durch die Decke gegangen mit hunderten von Kommentaren, nämlich das Thema 996. Also zwölf Stunden arbeiten am Tag, sechs Tage die Woche. Wenn ihr wollt, dass auf TikTok eine Diskussion entbrennt, dann postet sowas.
Wirklich? Also alles, was Manuel und ich dort sagen oder posten zum Thema Arbeit, wie gerne wir arbeiten, wie viel wir arbeiten, was selbstständiges Lernen betrifft, kein Abitur, kein Studium, sondern Vollgas geben auf KI-Themen. Das explodiert. Das triggert die Leute.
Das triggert die Leute. Das explodiert auf TikTok. Wer Lust hat, folgt uns gerne auf TikTok bei Octopus Genius und nehmt teil an der Regendiskussion. Es macht Spaß.
Ja, bedingt. In diesem Sinne reden wir morgen über Modebook. Testet das Thema Video bei Gemini. Habt einen schönen Tag.
Bis dann. Ciao. Ciao. Ciao.
... ...
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