KI im Konzern — „In drei bis fünf Jahren hast du mit deiner Expertise keinen Vorsprung mehr"
Stammgast Chris hat diesmal keine Fragen mitgebracht, sondern Themen. Und die haben es in sich: Wer profitiert wirklich von KI, der Spezialist mit 20 Jahren Erfahrung oder der neugierige Generalist? Was unterschätzen externe Berater, wenn sie mit Konzernen arbeiten? Und welches KI-Projekt würdest du bauen, wenn Zeit, Geld und Fachwissen keine Rolle spielen?

Die Kernpunkte
- Wer profitiert am meisten von KI? Neugier, Mindset und intrinsische Motivation
- Generalist schlägt Spezialist: Marcos These und warum Chris das T-Shape-Modell bröckeln sieht
- Manuel hält dagegen: „Wer die Frage stellt, hat immer noch einen Rieseneinfluss."
- Die KI-Bubble: Warum viele Menschen von KI noch gar nicht profitieren
- Was externe Berater im Konzern unterschätzen: die Verantwortung für das Produkt nach der Übergabe
- Beraten, bauen, betreiben — und warum laut Marco vor allem die Politik unterschätzt wird
- Silos, Scrum im Großkonzern und warum elf die optimale Teamgröße sein könnte
- Projektideen ohne Limit: eine vollautomatisierte 360-Grad-Agentur, ein echter Personal Assistant und ein agentisches ERP
- Spoiler: Manuel kündigt Mittelstack an, eine neue Firma als Odoo-Partner
Sprung zu den Themen
„… haben externe Berater viele Ideen, setzen viel um, aber die werfen das ja irgendwann dir über den Zaun."
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Transkript
Meine Denke ist, dass diese Themen irgendwann in drei bis fünf Jahren so gelöst sind, dass du mit deiner Expertise keinen Vorsprung mehr hast. Wer die Frage stellt, hat immer noch einen riesen Einfluss. Wer den Kontext gibt, hat immer noch einen riesen Einfluss. Externe Berater, viele Ideen, setzen viel um, aber die werfen das ja irgendwann dir über den Zaun. Chris, Mensch, wir sind heute gerne deine Gäste beim KI-Snack. Genau, der Chris hat dir wirklich gebellt, als er hier reingekommen ist. Wie gebellt? Der hat schon gebissen. Ja. Der hat schon einmal zugeschnallt. Nee, Jungs, also ich hab wirklich Fragen dabei heute. Ich bin ja jetzt auch Stammgast hier im KI-Snack. Eins muss man dem Chris mal lassen, ja? Also, der bereitet sich nicht vor, sondern er bringt Fragen mit. Der sagt, pass mal auf, wie läuft das genau so? Nee, ich trinke die Cola aus der Flasche. Du weißt genau, wo ich sitze. Habt ihr keine Schokolade für mich vorbereitet? Habt ihr nichts zu essen mehr im Kühlschrank? Nee, Chris, wir sind super froh. Wir haben am letzten Mal gesagt, du wirst unser Stammgast. Heute bist du, der ist der Erste, der zum zweiten Mal hier. Ist das richtig? Ist das so? Ja, ist so, ja. Ja, du bist zum ersten, also der erste, der zum zweiten Mal hier ist. Du bist kein Gast mehr, also Gast bist du schon eh lange nicht mehr. Wir freuen uns sehr, aber ich würde sagen, wir ziehen das jetzt wirklich durch. Du hast gesagt, du hast Fragen mitgebracht, über die möchte ich gerne mit uns sprechen. Dann zeig mal, was du drauf hast, Chris. Nicht, dass heute deine persönliche Podcast-Karriere startet. Genau, das wird nämlich jetzt hier nicht wieder, okay, was hast du gemacht mit sieben, sondern das ist jetzt hier, du bist Stammgast und wir machen jetzt auch kürzere Folgen mit Chris. Das wird immer so ein halbes Stunde Ding oder so. Ja. Weil Chris kommt ja regelmäßig und deswegen... Was hast du gemacht mit sieben? Ja, ja. Komm, Chris, baller. Was hast du dabei? Ich hab gar keine Fragen mitgebracht. Ach, komm. Aber du hast auch Themen mitgebracht. Ich hab Themen mitgebracht. Komm, schieß das erste Thema. Ich bin heiß. Ich war heute um 5 hives und ich bin auch heute um 19.23 heiß. So. Mich würde echt interessieren, das ist dann keine Frage, sondern ich würde das mal gern zur Diskussion stellen. Als Thema, ja. Als Thema. Ja. wer von KI besonders profitiert. Das hast du mir auch geschrieben. Mhm. Und ich hab mich so gefragt, sind das jetzt alle gleichermaßen, je nachdem, wer länger damit arbeitet oder viel davon macht? Stimmt, die Frage hab ich dir gestellt. Ja. Wer von KI besonders profitiert? Ja. Ich hab eine Antwort. Schnelle. Schnelle Menschen. Ja, die, die es nutzen. Nee, nee, nee, eine schnelle Antwort. Ach so. Der Neugierige, der Interessierte. Spielt keine Rolle, wo er herkommt. Also, natürlich ist immer Background nochmal entscheidend und so, aber das ist ja ein bisschen das, was wir immer sagen, Mindset, Schlecht, Skills sind. Derjenige, der interessiert ist, der wirklich neugierig ist, Dinge zu lernen mit KI, das ist der absolute Gewinner. Und, ich glaube, überproportional gewinnt der Generalist gegen den Spezialist. Mhm. Also, das ist so... mein Take oder meine Erfahrung. Ähm, weil der Spezialist halt sehr... eine sehr starke Silo denkt, und der Generalist sieht... Also, wir sind ja Generalisten, wir sehen auf einmal Chancen, das ist ja unfassbar, die hätten wir vorher nie gesehen. Deswegen würd ich sagen, der Generalist und der Neugierige, der Bock hat, zu lernen, und nicht in der Komfortzone lebt, der hat durch KI Möglichkeiten. Wir haben ja grade auch die Folge mit Gregor davor aufgenommen. Und da haben wir darüber gesprochen, oder Gregor zumindest, Wir haben über IT und was das jetzt mit ihm auch als Entwickler macht, dass quasi jeder plötzlich Apps bauen kann. Und da hat Gregor gesagt, okay, es gibt ja in jedem Menschen so einen Trieb, der ist entweder stark oder weniger stark ausgeprägt, sich Dinge neu anzueignen. Und die Leute, die diesen Trieb sehr, sehr stark ausgeprägt haben, die sind ja die, die am meisten davon profitieren. Weil die Möglichkeiten sind jetzt für alle gleich. Also jeder kann sich jetzt, okay, also setzen wir jetzt einfach mal voraus, dass jeder 100 Euro dafür hat, um irgendwie Cloud-Code Lizenz zu holen. Dann hast du eigentlich die gleiche Möglichkeit wie jeder andere Mensch. Dann kommt es darauf an, wie intrinsisch motiviert bist du, dir neue Themen anzueignen. Also du, eigentlich ist... Deine Motivation muss sein, immer wieder durch den J-Effekt zu gehen. Also der Marco hat schon öfter den J-Effekt angesprochen. Dass du entweder in der Disziplin, wo du noch nicht so viel weißt, oder in der Disziplin, wo du noch gar nichts weißt, erst mal sehr viel Zeit reinsteckst. Also ich mach das zum Beispiel gerade bei dem Thema UDU, ist ein ERP-System, wo wir uns jetzt näher mit auseinandersetzen. Mach ich aktuell nichts anderes, seit Wochen, dass ich mir einfach dumm Sachen reinziehe. Und Weil ich gemerkt habe, und das habe ich auch damals vor drei Jahren gemerkt, als ich mich mit KI quasi intensiver auseinandergesetzt habe. dass du erstmal, vor allem, wenn du ein neues Thema hast, du musst einfach erstmal irgendwas gucken, damit du zu verschiedenen Themen irgendwie eine kleine Meinung zu hast. Das hat Gregor auch gut eben beschrieben. Er meinte nämlich, bei einem Studium geht es ja darum, dass du in einem großen Bereich, welcher dann wieder in verschiedene kleine Teilbereiche unterteilt ist, überall so ein bisschen was hast, damit du dir dann über den gesamten großen Bereich eine Meinung bilden kannst und dann sagen kannst, okay, ich sollte lieber da oder da reingehen. Und wenn du das einmal geschafft hast, und das kannst du mit KI einfach im Wochenrhythmus, meiner Meinung nach, also du kannst jede Woche theoretisch dir ein neues Thema nehmen, oder sagen wir mal, du nimmst irgendwie pro Monat, äh, pro Monat nimmst du dir jede Woche, keine Ahnung, die erste Woche eines Monats will ich Klavier lernen, die zweite Woche beschäftige ich mich mit KI, die dritte, was weiß ich, werde ich Fünf-Sterne-Koch oder so. Das ziehe ich ein Jahr lang durch, da bin ich nach zwölf Monaten in vier Disziplinen einfach bei 80, 85, 90 Prozent. Ohne dass ich irgendwie mir einen Kurs kaufe, ein Coaching habe, Bücher lese oder was auch immer oder studiert habe, sondern ich kann das alles mit KI so und dann, also ich war ein bisschen ausgeholt, aber meine Antwort wäre darauf, dass die Leute, die intrinsisch motiviert sind, die sind die, die am meisten von KI profitieren so. Ich habe eine Einschränkung dazu. Ich bin bei Marco das Thema Generalist, Spezialist. Man spricht in der Konzernwelt häufiger von T-Shape. Du willst ja, dass Leute T-Shape ausgebildet sind. In einem Bereich richtig gut. tief drin, aber grundsätzlich auch in vielen Bereichen Grundwissen, Grundmau haben, um dann eben in einem Bereich zielführend das Unternehmen weiterzuentwickeln, aber bei vielen Themen auch mitreden und ihre Meinung kundtun zu können. Und dahin werden und wurden ja auch viele Leute ausgebildet. Das ist auch so ein Studium-Ding bei der Informatik, dass du erstmal grundsätzlich die IT beibringst und dann einen Schwerpunkt findest ab dem vierten Semester oder auch im Master sagst, jetzt mache ich Computer Science noch tiefer oder jetzt doch wieder Virtual Informatik. Also diese T-Shape-Logik, die macht ja irgendwo Sinn. Die wird aufgebrochen, meines Erachtens nach, weil... dass ich dieses T in der Form nicht mehr brauche. Weil die komplette Tiefe die KI für dich übernehmen kann. Und es wichtiger ist für dich, den Überblick zu bewahren über Themen. Aber darauf wollte ich gar nicht kommen. Das war erst mal nur der Punkt, wo ich sage, Marco, sehe ich auch so. Ich komme noch darauf, auf die Einschränkungen,... Das betrifft ja nur die Menschen in unserer Bubble gerade. Ihr hattet das Thema im Podcast, ich weiß gar nicht, gestern, vorgestern, drei Prozent der Leute haben ein Bezahlmodell. Amerika. Und es gibt ja auch noch eine große Masse an Menschen, die gar nicht mit KI zu tun haben. Deine Mutter, meine Mutter, die Eltern, die Großeltern, die IT-Skeptiker, Menschen, die kein Smartphone besitzen oder keinen Handyvertrag haben. wie die zwar einen Laptop irgendwo rumstehen haben, aber den nur einmal im Monat anschmeißen, um ihre Rechnungen aus dem E-Mail-Postfach zu ziehen, weil sie die dann doch nicht mehr per Post bekommen und sich darüber dann beim Abendessen mit der Familie aufregen. Also, die können ja so neugierig sein, wie sie wollen. Die werden von der KI momentan nicht profitieren. weil sie gar nicht erst mit den Potenzialen, die die KI mit sich bringt, in Berührung kommen und das gar nicht so richtig erfahren. Und die kriegen das jetzt so am Rande mit über Nachrichten, die sie dann sich anschauen. Also ich glaube tatsächlich, und das erlebe ich gerade immer wieder im Privaten, dass wir leben doch in einer Bubble. 100 Prozent. Das hat keiner bestritten. Wir leben in einer Megabubble. Komplett. Aber du kommst ja relativ schnell in diese Bubble rein. Und das meine ich halt mit intrinsischer Motivation oder eigener Selbstdisziplin. Du kommst da schnell rein, wenn du das willst. Und ein kostenloses JGBT-Abo kann sich theoretisch jeder machen. Was dann eher das Problem ist bei der breiten Masse wahrscheinlich, die du jetzt ansprichst, die irgendwie kein Interesse oder kein Handy oder kein Internetvertrag, wie auch immer... Bei denen ist ja das Problem, dass denen ja auch die Vorstellungskraft fehlt, bei der Nutzung von LGBT zu verstehen, was das bedeutet. Also das ist ja mit das größte Problem. Und dann können die wahrscheinlich so viel Motivation haben, wie sie wollen. Wenn du denen das Verständnis nicht bekommst, dann bringt dir das nichts. Also du kannst theoretisch Buddybuilder sein, weil du einfach... im Sport komplett durch die Decke gehst und damit eigentlich mal grundlegend eher eine gute Selbstdisziplin hast. Wenn du das aber nicht verstanden hast, dann bringt dir das eigentlich gar nichts, da hast du recht. Also ich würde aber trotzdem, ich würde dir widersprechen in der T-Shape-Thematik. Weil ich glaube schon, dass wenn du in einem Thema sehr, sehr tief drin bist und aber trotzdem noch dieses T hast, den geraden Strich in mehreren Disziplinen, dass dich das nochmal krass abheben wird. Also als Beispiel Gregor, der in Java, wenn ich das richtig in Erinnerung habe, da komplett tief drin ist. hat er ja dadurch auch wahrscheinlich Vorteile einem anderen gegenüber, der vielleicht, nach deiner Logik, ist dieses T ja jetzt aufgebrochen und es ist eher nur noch ein, nennen wir es ein Rechen, der gerade ist und kleinere Striche nach unten geht. Da ist Gregor Meynon nach immer noch ein Vorteil, weil er in einer Disziplin sehr, sehr stark ist. Immer noch. Immer noch. Ja, aber das kann ich nicht beurteilen, weil ich nicht weiß, was es bedeutet, so tief drin zu sein wie Gregor. Also, ich kann nicht wissen, welche Fragen wird Gregor stellen, die einer, der... Bleiben wir jetzt mal bei dieser Rechenlogik, also Rechen im Sinne von Gartenrechen. Ähm... Was der für Fragen stellt, weißt du, was ich meine? Und die KE kann so gut sein, wie sie will, Wir merken das ja schon bei banalen Themen, wo wir sagen können, okay, die KI ist da bei 100 Prozent so. Wer die Frage stellt, hat immer noch einen riesen Einfluss. Wer den Kontext gibt, hat immer noch einen riesen Einfluss. Deswegen glaube ich schon, dass dieses Spezialisierungsthema, also ich werde in meinem ganzen Leben niemals auf Gregors Level kommen. Da kann ich so viel KI befragen, wie ich will. Das funktioniert einfach nicht. Weißt du, was ich meine? Ja. Oder ist es nicht anders? Ich seh das auch anders. Das glaub ich nicht. Das ist eben der... Äh, die... Die Distanz, die schrumpft. Also, wenn ich... Wir müssen nicht über Gregor reden, das können wir ihn selber befragen, wie seine Sicht darauf ist. Gregor ist ein geiler Typ. No front. Nein, ich glaube, ich behaupte, ich stelle die Behauptung auf, dass ich in den letzten zwei, drei Jahren und davor habe ich acht, neun Jahre gar nicht mehr gecodet, deutlich näher wieder an den Gregor, aber auch an Zully als Beispiel wieder näher rangekommen bin. Aber immer noch weit. Plus, der Gregor läuft ja auch weiter. Ja. Der Gregor läuft weiter, ja, aber er kann nicht diese Distanz wieder aufbauen zu mir. Das nicht. Ja, und dadurch meine ich diese T-Form. Die T-Form besagt im Grunde, du bist Spezialist und das bedeutet auch nicht drei Jahre Berufserfahrung, sondern Spezialist heißt, du hast dieses Thema einfach durchgespielt. Der macht dir niemand mehr was vor. Wir reden über 10, 15, 20 Jahre Berufserfahrung in diesem Fach. Das hat nicht mehr diese Wertigkeit, weil ab einem bestimmten Grad hast du genügend Erfahrung gesammelt und es geht nur noch um Wissen und noch das X vom Y unterscheiden zu können und das macht die KI für dich. Und du kannst noch mit Erfahrung punkten, aber das ist nicht mehr diese T-Shape-Logik, wie sie den lange fortbestand. Das ist mein Take. Lass uns mal in zwei Jahren Challengen angucken, was die KI dann macht. Ich glaube, man muss einmal in drei andere Bereiche gucken. Ist auch meine Meinung. Und dann siehst du ganz schnell, warum ich so schnell bei Chris bin. Das eine ist, ich sag jetzt mal Entwicklung und so, was vielleicht eben ein bisschen weiter weg ist. Aber guck mal, wie du heute cuttest. Du hattest keine Ahnung vom Cutten vor einem Jahr. Wie weit ist dein Abstand noch zu einem richtig guten Cutter mit KI? Ja, ja, ja, okay. Und der richtig gute Cutter wird nicht mehr besser. Du kommst immer näher an ihn ran. Das meint Chris. Der Abstand wird immer kleiner. Ich war jetzt krass in dieser Entwickler-Thematik. Nein, aber es hat gar nichts damit zu tun. Es ist auf alles bezogen. Dafür das glaube ich nicht. Ich bin bei Cutting, Video-Editing, was auch immer, Grafik und so, bin ich komplett bei euch. Nee, bei allem. Ich glaube, bei allem. Das ist aktuell meine Denke. Meine Denke ist, dass diese Themen irgendwann in drei bis fünf Jahren so gelöst sind, dass du mit deiner Expertise keinen Vorsprung mehr hast. Das glaube ich. Aber vielleicht liegen Chris und ich ja auch daneben sozusagen. Kann ja gut sein. Aber so sehe ich das aktuell auch. Weil wir haben eben noch über exponentielles Wachstum gesprochen, was da gerade abgeht. Und irgendwann bist du an dem Punkt. Also meine These ist ja, jetzt nehmen wir einmal das Muse-Thema oder das Dots-Thema. Ja, jetzt haben wir hier einen kleinen Oktopus. Das wird irgendwann mein Assistent. Und dem sage ich, hör mal, bau das Ding jetzt fertig. Punkt. Und dann baut der das genauso fertig, als wenn da der Gregor dem das gesagt hätte. Das macht gar keinen Unterschied. Meint er nicht, aber ja. Ich auch so. Habe ich auch von dir so ein bisschen übernommen, aber es hat mich wirklich interessiert, weil ja jetzt gerade, ich bin jetzt, die dritte Woche Leckerland startet und ich habe schon jetzt mit externen Dienstleistern zu tun und Verträge, Werkverträge, Dienstleistungsverträge, Rahmenverträge hatte ich bei Tom vorher auch schon und du hast das Thema aufgemacht, was unterschätzen denn externe Berater, wenn sie mit Konzernen zusammenarbeiten? Ich habe einen Take dazu. Hau raus. Ich habe sehr spontan heute Morgen was gesagt, als ich die Frage gestellt habe. Ja? Ja. Willst du wissen? Ja. Gar nichts. Ich unterschätze gar nichts. Wirklich, das war das erste, was ich zu Manuel gesagt habe. Nach einer Sekunde, cool von Chris, dass er es da reingestellt hat, aber ich unterschätze überhaupt nichts. Ich sehe jede Gefahr, jedes Risiko, jede Hürde, jedes Hindernis, weil ich auch Corporates, glaube ich, sehr gut kenne, in unterschiedlichen Größenordnungen. Ich habe mit einem Schindler Deutschland vier Jahre zusammengearbeitet, das ist ein Riesenunternehmen und dann auch Schindler Internationalisierung gemacht. Ich kenne jedes Thema, ich kenne jede Politik, ich weiß alles, was dahinter steckt. Ich kenne die ganzen, ich sag mal, rechtlichen Themen, Legal-Themen, wie unterschiedliche Länder sogar funktionieren. Deswegen, ich nehme nichts auf die leichte Schulter. Ich unterschätze nichts in der Zusammenarbeit mit einem Corporate oder mit einer großen Company. Ich persönlich gar nichts. Gebe ich dir recht. Der Unterschied zwischen dir und vielen Beratern, die ich jetzt schon kennengelernt habe, ist, dass du mal in einem Konzern warst oder in einem großen Unternehmen, nicht nur einem, und deswegen ja weißt, womit sich die herumschlagen und was die Herausforderungen sind. Wenn du das weißt und dann in eine Beratung gehst, dann kann man dir das nicht absprechen. Gebe ich dir. Stimmt. Was ich mitbekomme ist, wenn wir jetzt Angebote bekommen und auch Ideen gepittet kriegen, dann wird vor allen Dingen das Thema Verantwortung über das Produkt unterschätzt. Und zwar in der späteren Folge. Kann sein, dass KI uns das noch löst und wir dann gar nicht mehr so das Thema mithaben. Aber mit Blick auf die letzten zwei, drei, vier Jahre. haben externe Berater viele Ideen, setzen viel um, aber die werfen das ja irgendwann dir über den Zaun und entweder du bezahlst die für immer weiter und die warten und kümmern sich um das Thema oder auf einmal steht deine eigene IT da im Konzern und muss das weiterführen, was...... von einem externen Dienstleister gebaut wurde. Und dann stehst du vor einem riesen Problem. Weil der externe Berater hat die Erfahrung gemacht,...... der hat das Ding gebaut, der hat es gewartet,...... der hat es entwickelt, der ist durch die ganzen Schmerzen gegangen,...... um das Ding auf die Beine zu stellen. Die internen Entwickler aber nicht, die waren da nicht mit dabei. Und dann kriegen die dieses tolle Produkt vor die Füße geknallt,...... das nicht ihrem Standard entspricht, im besten Fall noch. Beschäftige ich mich aktuell auch wieder mit, mit dem Thema... Entwicklungsrichtlinien, Security Guidelines, also Späße. Und das, meiner Erfahrung nach, wird gerne unterschätzt. Oder unterschlagen. Ich wollte gerade sagen, ich glaube, den Vorwurf kannst du dem externen Berater aber nicht machen. Den Vorwurf musst du eher intern suchen, dass man den Berater hat, also oder die Beratungsagentur hat laufen lassen, weil die hat er ja relativ schnell für sich ein Geschäftsmodell draus gemacht. Muss man ja eher so sehen. Also da sehe ich eher die Verantwortung auf deiner Seite, wenn ich das so sage, oder auf eurer Seite, dass man den Dienstleister, Partner, wie auch immer da draußen, so in seine Welt mit reinnimmt, dass danach das Ding nicht nur über den Zaun geschmissen wird und man Tschüss sagt. Das ist ja unser Beispiel. Wir sagen ja nicht nur, mach das rot, sondern wir bleiben dabei, bis es rot gestrichen ist. Das ist ja ein Prozess, der nicht zu Ende ist in dem Moment, wo es über den Zaun geschmissen wird. Sondern der wird gemeinsam entwickelt. Man sucht die Pinsel aus, man sucht die Farbe aus, man erklärt, warum man den Pinsel benutzt, warum man die Farbe benutzt. Dann streicht man zusammen. Dann bleibt man noch sechs Monate, um zu beweisen, dass der Raum in Rot wirklich schöner ist. Und dann ist das Produkt übergeben. Das ist das Idealbild. Das sind seit zehn Jahren die drei Bs in meiner neuen 23b. Beraten, bauen, betreiben. Also es ist kein Geheimnis. Es war schon immer so. Aber glaubst du... dass es funktioniert, wenn du mit deinem Team dauerhaft raus bist aus dem Laden. Weil nicht ohne Grund betreiben, dann als drittes B, ist ja genau das Thema, der Take, den ich da habe. Dass du und dein Team, und das ist ja das Gute, deswegen verkauft ihr auch eure Leistung, deswegen seid ihr euer Geld wert. stellt das gute Produkt hin, aber die IT, wenn sie es irgendwann übernehmen soll, die externe Leistung, dann doch nicht dazu imstande ist, es selber zu übernehmen. Da müsste man nochmal ein, zwei Schritte tiefer gehen sozusagen. Was wird gebaut? Wie weit geht das in die Infrastruktur des Kunden rein? Oder sind es bewusst ja auch Themen, die eher ein bisschen halb extern gebaut werden? Da finde ich es zum Beispiel richtig, den Partner daran zu beteiligen, dass man gemeinsam so ein Produkt führt. Da gibt es so unterschiedliche Herangehensweisen. Und... Wenn es ein Produkt ist, was dann in die Welt des Corporates reingeht, dann wäre es sogar eher so, dass ich den Partner immer nur beratend dazu und meine eigenen Leute das erstmal bauen lassen würde oder mitbauen lassen würde zumindest. Weil ansonsten ist es genauso, wie du sagst. Und das erleben wir ja schon auch immer mal wieder, müssen wir ehrlich sein. Wir kommen dazu, wir geben Ideen, wir helfen beim Bauen oder bauen selber und dann merken wir... Das ist schwierig. Aber eigentlich müsste sich das Thema ja irgendwann in Luft auflösen, wenn wir die Diskussion von vor fünf Minuten nochmal heranziehen, wird KI ja genau das alles lösen. Dass wir als Agentur, sag ich jetzt mal, dass wir uns da reingearbeitet haben und unsere Entwickler das gebaut haben, spielt da gar keine Rolle mehr, weil du kannst den Quellcode der KI geben, die versteht das auf Anhieb und du musst ja einfach nur sagen, wo es gerade hakt und es wird gelöst. Also das glaube ich, was du gerade sagst? Ja. Ja. Ich glaube, der Teil, der nicht gelöst wird, ist, dass die Menschen sich nicht abgeholt fühlen und deswegen das Produkt abstoßen sozusagen, weißt du? Ja. Das ist eher das Problem, weil sie sagen, ja, ist nicht wahr. Aber nicht ich gebaut, ne? Hab ich ja keine Aktien drin in dem Ding. Hat ja der Manuel mit seinem Team gemacht. Das ist, glaub ich, eher so ein Thema tatsächlich. Klar. Also, es ist vorübergehend einfach. Das sind so die ersten, die halt, die Widerständler so, aber die werden halt relativ schnell... Ja. Es ist halt auch... Es ist einfach eine echte Herausforderung. Innerhalb des Konzerns. Die größte Herausforderung. Ja, auch den externen Dienstleister zu steuern. Also um mal die Sicht von der anderen Seite noch mitzugeben. Wenn bei uns ja jetzt gesagt wird, wir beauftragen einen externen Dienstleister. Wer beauftragt den denn? Idealerweise. Ist es der Fachbereich, die haben keinen Plan von IT, die wollen einfach nur ein geiles Produkt haben? Wie pitchen die das dem externen Dienstleister? Oder ist es die IT, die wollen einfach ein technisch sauberes Produkt haben, das man gut warten kann, das gut gepflegt wird, das die richtigen Standards erfüllt? wenn die interne IT mit dem internen Fachbereich nicht perfekt abgestimmt ist und dann schon das perfekte Konzept mitbringt. Und wir, glaube ich, wissen alle drei, dass es in der Regel nicht so läuft. Wir sind auch alle nur Menschen. Dann hat der externe Dienstleister nur schwer die Chance, das Produkt für alle Parteien gut zu machen. Und dann kann halt das passieren, was du gerade sagtest, Marco, dass es dann abgestoßen wird, von welcher Seite auch immer. Du hast ein Thema gerade angesprochen, das ist ganz witzig, unbewusst. Teams werden in Zukunft nicht mehr so agieren, wie du es gerade gesagt hast. Firmen, die so agieren, wie du es gerade beschrieben hast, wird es in Zukunft nicht mehr geben. Davon bin ich überzeugt. Also dieses Silo-Denken, was du gerade angesprochen hast, IT, also weißt du, was ich meine? Es gibt Teams, die in sich quasi alles vereinen und dann Themen treiben. Also ich habe jetzt kein konkretes Beispiel sozusagen, aber ich bin davon überzeugt. Es dauert einfach. Ich bin davon felsenfest überzeugt, dass du mit den Möglichkeiten, die es heute gibt, mit dem Wissen, was die nächsten 12 bis 24 Monate passiert. Ich sage das immer so hart und mir tut das auch leid, wenn jemand sagt, der ballert immer so. Du musst die Wurzeln rausreißen, du musst jede Firma neu denken, du musst jede Struktur der Firma neu denken. Du musst Rollen anders definieren, du musst Abteilungen anders definieren. Diese Silos, die wird es nicht mehr geben, ich glaube da nicht. Ich kann mir das einfach nicht vorstellen, dass das das beste, produktivste, effizienteste Arbeiten ist. Glaube ich nicht. Also das einzige Thema, warum wir diese Art und Weise zu arbeiten ja noch nicht im großen Stil sehen, ist ja nur, weil die Konzerne einfach ewig brauchen, um erst mal sich von links nach rechts zu drehen. Und die kleinen Agenturen, die irgendwie von heute auf morgen sagen können, wir fahren jetzt nach rechts, nicht nach links, bei denen macht die Arbeitsweise nicht so viel Sinn, weil sie eh klein sind. Ich kenne das halt nur so ein bisschen aus meiner Welt. Das war vor KI schon so. Ich habe immer gesagt, stellt euch doch bitte mal einmal vor, Wir würden morgen eine Tageszeitung machen, im Jahr 2026, ist jetzt mal egal. Du würdest nicht auf die Idee kommen, Millimeterpreise zu nehmen. Dir würde das gar nicht in den Sinn kommen, Millimeterpreise zu nehmen. Du würdest nicht auf die Idee kommen, das Provisionsmodell zu machen, was du heute... Du würdest nicht auf die Idee kommen. Du würdest viel einfachere Formen machen, in Festformaten verkaufen, Kosmetik... Also so, weißt du, was ich meine? Das musst du schaffen. Also glaube ich, und das ist überhaupt nicht einfach, weil das hängt wieder an anderen Strukturen, worüber wir nicht zu sprechen, aber ich glaube, diese Denke musst du schaffen hereinzubekommen. Was wäre, wenn ich dieses Ding morgen auf einer grünen Wiese denken würde, dann denkst du es einmal zu 100%, dann weißt du, okay, es gibt so ein paar Restriktionen, lass mal wieder ein bisschen zurück, aber dann hast du, glaube ich, die richtige Denke da drauf. Mit dem Wissen, dass das in dem Laden, wo du gerade arbeitest, wo ihr wie viele Mitarbeiter habt? Mehrere Tausend? Ja, ist ja eine andere Herausforderung. Ist auch klar, brauchen wir nicht drüber zu sprechen. Der Punkt, den du ja unter anderem machst, ist, du sagst ja, das wird in Zukunft nicht mehr so laufen, Teams werden nicht mehr so laufen. Wieso? Weil sich die Teams ja reduzieren, weil eine Person viele Dinge in sich wiederum vereint. Und dann reduziert sich das ja wieder auf ein Maß, wo du sagst, ja. kleine Agentur oder eine Bude mit 10, 15 Leuten, die funktioniert generell immer effizienter. Unabhängig, auch schon vor KI war das schon immer so. Die Frage, die ich mir stelle und für die ich keine Antwort heute habe und auch die letzten Jahre über nicht, auch die Jahre, die ich jetzt im Konzern war, wie organisierst du in dieser Größenordnung Teams sinnvoll, dass die ineinander greifen und, das ist halt ganz wichtig, nicht in einem Idealbild, sondern dass die wirtschaftlich funktionieren? Also wirtschaftlich sinnvoll. Hast du schon gemacht? Habe ich in der Form noch nicht gemacht. Mach mal. Würde mich, also meine ich im Ernst, würde mich mal interessieren. Also es gibt ja Versuche, Ideen, Methodiken, also Scrum ist ja so der Ursprung des agilen Arbeitens, um Softwareprojekte in irgendeiner Form planbar zu machen. Also nicht planbar, aber dann wiederum planbar. wurde letztlich zerrissen durch den Realitätscheck. Weil dann... Also, wir stellen ja fest, also, Scrum hab ich in der großen Konzernstruktur noch nicht richtig lauffähig gesehen. Weißt du, was ich gerne... Aufgrund der Verantwortung gegenüber höheren Instanzen, Budgetierung, man wird's fertig, wir müssen ja liefern, wir müssen ja konkurrenzfähig bleiben. Und da scheitern dann agile Projektmethoden relativ schnell, außer es ist wirklich zufällig oder auch mal gut geplant. Aber ich habe da keine Antwort drauf heute. Ich glaube, es ist auch weniger die Methodik und mehr der Mensch, der sich erst mal verändern muss über mehrere Jahre. Also die Denke muss sich verändern. Die neue Generation muss da reinrutschen, quasi die anders mit den Themen aufwachsen. Wenn du jetzt der älteren Generation, die über 50 ist, sagst, guck mal, du musst jetzt hier mit KI durch die Decke gehen, in welcher Methodik jetzt auch immer. Ich bin bald die Ältere. Also ich habe sehr, sehr starke Zweifel, dass das funktionieren wird. Aber schau doch, um da kurz reinzugehen, in einem Konzern hast du immer mehrere Generationen, die da arbeiten. Du hast die Jugendtalente, die Auszubildenden, die frisch vom Studium kommen. Und natürlich, du willst ja auch in einem Konzern eine Kultur schaffen, in dem auch Menschen, die jetzt über 50 oder auch 60 sind, dass sie da noch die letzten Jahre halbwegs gut verbringen können und dann auch in ihren Vernietungen... Ruhestand zu gehen. Das heißt, es soll ja auch irgendwo sozialverträglich sein. Also musst du einen Weg finden, wie diese Generationen miteinander zusammenarbeiten können, die jungen Generationen mit ihren frischen Gedanken, anderen Ideen. Die Generation soll einfach nach Hause gehen. Ich bin mir so formal, da muss ich mir immer sowas anhören. Das sagt er noch. Das ist ein komplexes Thema. Wirklich ein komplexes Thema. Ich habe das mal... Und dann höre ich auch auf. Ich glaube, alleine in meiner Zeit und auch danach haben wir, damals bei DuMont, sind wir von Großraumbüros auf kleine Büroräume 17 Mal hin und her gegangen. So gefühlt, ne? Ja. Wände eingerissen, Wände aufgebaut, Wände eingerissen, Wände aufgebaut. Was ist die Fehldenke? Ein Teil der Belegschaft will ein Einzelbüro und der andere Teil liebt es in Großraumbüros zu haben. Und es gibt nicht One-Fits-All. Gibt's nicht einfach, weil jeder Mensch anders tickt. So funktioniert das Leben einfach nicht, ne? Mhm, ja. Und das haben die Rheinenergie damals neu gebaut und dann doch wieder trennwend. Also weißt du, was ich meine? Immer diese, es sind immer diese Themen. All das, kann ich dir ganz ehrlich sagen, führt immer wieder dazu, dass ich weiß, dass ich nie mehr in so einer Organisation arbeiten möchte. So, das ist vielleicht eher so das, was ich dir dazu sagen kann. Weil, um nochmal zu deiner ersten Frage zurückzukommen, das, was wirklich unterschätzt wird, ist Politik. Und in solchen Häusern ist viel Politik. Warum machen wir dies? Warum machen wir das? Wer will das? Wer will das? Und das hindert, glaube ich, daran, mal so richtig Pace auf die Straße zu kriegen. Das ist eher das Thema, so glaube ich, wie wir arbeiten. Und vielleicht gibt es auch... Also ich glaube wirklich, nicht weil ich Fußballfan bin, dass elf die optimale Teamgröße ist. Glaube ich wirklich, ohne Scheiß. Ich glaube elf Leute sind eine optimale Teamgröße. Du kannst ohne Hierarchie arbeiten und kannst einfach nur Vollgas geben. Und irgendwann wird es halt tausende, das wird zu groß, zu unübersichtlich. Aus meiner Sicht. Durch Träge im System. Komplett, komplett, komplett. Komm, eine hast du noch oder zwei? Haben wir die Zeit noch? Eine noch. Eine noch. Aber nur noch eine. Eine hast du noch. Boah, das ist ein... Ich überlege gerade, ob ich mir fürs nächste Mal aufspare. Lass uns was Einfaches machen. Nächste Projektidee mit KI. Wenn Zeit, Geld und Fachwissen keine Rolle spielen. Die wollten wir Gregor eigentlich stellen. Stellen wir ihm aber auch beim nächsten Mal. Ich weiß schon. Was du bauen würdest? Klar. Mach raus. Ich muss noch überlegen tatsächlich. Ich habe auch eine, aber ich will jetzt, dass Marco seine zuerst erzählt. Ja, nein, also es ist relativ einfach. Aber Zeit und Geld und Wissen spielt keine Rolle? Ja, wirklich alles. Ich könnte alles einfach? Ja. Jetzt, auf Knopfdruck, alles, was ich mir vorstellen könnte? Ich denke gar nicht so groß. Ist ja egal. Also deswegen sagt man, es spielt nicht seine Rolle. Sag einfach im Grunde deine nächste Idee. Du bist ein Freigeist. Und ich meine, da seid ihr auch nah dran mit dem, was ihr aktuell macht. Ich will den Beweis antreten, dass man eine 360-Grad-Agentur vollautomatisieren kann. Und ich glaube, dass das aktuell schon fast möglich ist. Wir sind auf dem Weg dahin. Wir haben uns jetzt nochmal viel angeguckt, so wie Paperclip und Co. Haben festgestellt, was wir daran nicht gut finden. Bau uns jetzt selber. Sag mal kurz, was Paperclip macht für die Zuhörer. Das ist ein agentischer Workspace, wenn du so möchtest. Also es werden einfach, wie jetzt, Gregor hat es eben auch gesagt, der hat für eine Aufgabe zum Beispiel 50 Agenten gespawnt. Die laufen aber alle im Terminal und kein Mensch sieht die halt. Also du kannst die nicht anfassen, wenn du jetzt als normaler Nutzer das irgendwie versuchst zu verstehen. Paperclip sorgt dafür, dass du quasi eine Oberfläche hast, wo du jeden einzelnen Agenten siehst. Und in einer guten Paperclip-Version, die wir jetzt aber mit Zully bauen, Kommt dann auch immer quasi von dem jeweiligen Agent dann eine Rückmeldung, guck mal, ich brauch jetzt hier deine Hilfe, da ist eine Entscheidung und so. Also du hast quasi dein 50-Mann-Team auf einem Dashboard und jeder arbeitet oder wartet quasi auf eine Rückmeldung. Das ist jetzt grob Paperclip. Genau. Und das zu bauen ist meine Idee. Also nicht meine Idee, das zu bauen, wirklich zu verwirklichen, die Realität umzusetzen. Mit Kunden, die wissen, dass so gearbeitet wird. Genau. Mit dem kompletten, das ist meine Idee. Aber die Grundfunktionalität und die Idee dahinter kannst du auf fast alles adaptieren. Also es kann auch sein, dass das die Antwort sein wird auf, wie arbeiten in Zukunft Teams. Indem sie einfach im Hintergrund tausend Agents haben. Ja. Kann sein, weiß man nicht. Aber wir haben da so ein paar Ideen, die echt spannend werden. Und dadurch, dass wir jetzt Zully im Team haben, ist das einfach... Und dann vielleicht noch, wenn ich das darf, noch einen Satz. Weil das für mich viel entscheidender ist als dieses eine große Ding. Mir, ich habe jeden Tag zehn Ideen, der Mann weiß das. Ja, wir haben nicht so viele, ja. Und die aber alle zum Prototypen zu bringen. Alleine das ist so geil. Genau. Alleine das. Eigentlich, weißt du, wenn ich jetzt meine Antwort jetzt gerade so mir überlegt habe auf diese Frage, ist es eigentlich das, was wir gerade in der Octopus Genius tun. Also wir, jeder Auftrag von einem Kunden macht bei uns direkt die Idee auf, okay, wie bauen wir daraus ein Produkt, um dann einfach... mit dem gleichen Problem, was viele Unternehmen einfach haben, eine Lösung zu bauen, die dann für alle gilt. Ich finde, wir können ein, zwei Sachen auch... Hau einfach raus. Es gab jetzt eine Anfrage eines Kunden, den Kunden nenne ich jetzt mal nicht, so ein Schulungskonzept für seine Kunden im B2B-Bereich zu erstellen. Da habe ich zu Manuel gesagt, weißt du was, wir haben ja auch gerade so ein Thema wie eine Lernplattform. Wir bauen einfach direkt eine ganze Lernplattform, Module, bla. Daraus ist der J-Effekt entstanden. Der J-Effekt ist das Thema. Das führt dich durch mehrere Module. Und wenn du da durch bist, kriegt jeder noch ein J auf den Tisch. Daran hätte ich doch früher nicht gedacht, Chris. Jetzt sage ich, das Ding denke ich komplett zu Ende. Und dann sage ich, Zully, was meinst du? Wie lange dauert es, um das Ding zu bauen oder nicht? Das ist mein Traum-Szenario, weißt du? Es kommt, es kommt, das Schnitt-Tool, ist ja egal, ob das kommt oder nicht. Oder jetzt heute Morgen hatten wir das, da hat der Manuel noch so ein bisschen skeptisch geguckt, weil ich Perspektive nachbauen will sozusagen. Du hast es ja gehört. Hab ich gehört, ja. Ja, warum soll ich vier Kilo im Jahr ausgeben? Also nicht für so einen Scheiß, die Idee dahinter ist ja gut, einfach eine Pfanne-Logik zu bauen. Aber ich denke das Ding so, dass es für mich cool ist und gebaut. Ist ein kleines Thema, sind alles nur kleine Pflänzchen sozusagen. Ja. Ist jetzt nicht dieses so, boah, wenn du mir 10 Millionen gibst, ne? Da bin ich kein Elon Musk, so, verstehst du, was ich meine? Ich bin kein Riesenvisionär oder so wahrscheinlich. Aber das zu tun, was wir tun, finde ich auch geiler. Bin ich ganz ehrlich. Ja, glaub ich. Das Schöne ist ja, wir sind ja anders mit KI unterwegs. Also ihr macht das ja wirklich Vollzeit-Business. Und wenn ich ja selber für mich KI mache, ist das ja meistens im Privaten. Deswegen droppe ich jetzt noch meine Projektidee. Aber ich glaube oder ich weiß, dass die KI da leider noch nicht weit genug ist. Ich will endlich einen Personal Assistant haben, damit ich den ganzen organisatorischen Quatsch nicht mehr machen muss. Also das beginnt mit... Kalenderorganisation, Einkaufsliste, was wollen wir nächste Woche? Also nächste Woche Essen würde ich gerne noch mit meiner Frau zusammen besprechen, aber dann soll die Einkaufsliste stehen, sofort mir irgendwo geschickt worden sein, damit ich es einkaufen kann in der Reihenfolge, wie ich es auch in dem Laden, wo ich es einkaufen gehe, finde. Aber was finde ich heute an der Ebene? Es gibt... also, Zeit. Wir haben ja gesagt, wenn Zeit keine Rolle spielt, dann Zeit, Geld. Und ich muss auch sagen, ich bin technologisch noch nicht so weit, dass ich das hinkriege so in der Form. Also, zum Beispiel, da müsstest du ja viele Dinge erst mal hardwaretechnisch auch haben. Deswegen, wenn Geld keine Rolle spielt... Ich bräuchte ja zum Beispiel ein Kühlschrank mit Kamerasystem, das erkennt, was hab ich noch im Kühlschrank, Ich bräuchte ein Tool, das weiß, wie wir unsere Rezepte kochen. Das sind dann auch häufig Rezepte, die nicht im Kochbuch stehen. Dem muss ich das erstmal beibringen. Was brauchen wir da? Also das ist Zeit. Das gibt es viele Themen. Aber Personal Assistant ist nicht nur das für mich, sondern auch alles. Also Verträge kannst du heute schon organisieren, aber zum Beispiel das Thema Steuer, also wirklich individualisiert auf mich, soweit ist mein Tool noch nicht. Da bin ich noch nicht hingekommen. Also dass ich dem KI-Assistenten sagen kann, der LLM, das sind alle Dinge, die ich habe. Hier hast du Rechnungen, hier hast du die Handwerker-Themen, hier hast du unsere Lohnsteuerbescheide. So, jetzt... Hau mal raus und mach mir mal einen Steuerbescheid, wo ich auch, wie als wenn's ein Steuerberater machen würde, da was bei rausbekomme. Also reicht das aus? Und das machen ja die Steuertools, agieren da nicht so. Aber steuere ich mich, Manuel? Oder hab ich's falsch verstanden? Ist nicht die Kombination aus dem Muse-Agent und das Device-Muse genau das? Weil das Device-Muse hat Kamera. Ja, aber das wird... Nein, das ist ganz, ganz weit weg davon. Chris will all seine Dokumente da reinladen und dann... Das liegt ja nur an Chris. Ja, nee, das hat ja schon was damit... Du kannst ja nicht Muse einfach sagen, mach jetzt mal eine Steuererklärung oder Sonstiges. Ich glaub bald schon. Ja, kann sein, dass es irgendwann passiert, aber... Also, die Einzelteile werden nach und nach kommen. Aber es gibt vielleicht dieses... Aber da bin ich dann auch nicht tief genug drin. Da kommt wieder die Komponente Zeit. Ich habe, anders als wie ihr zum Beispiel, ich höre mir ja deswegen auch den Snack an, weil ich die News mitbekommen möchte, weil ich selbst nicht die Zeit habe, mir die alle reinzuziehen und noch weniger Zeit, alle auszuprobieren. Vielleicht geht das mit Muse. Habe ich jetzt die Zeit, mir das mal reinzuziehen? Das ist ganz witzig. Ich weiß gar nicht, ob es geht, aber das, was ich gesehen habe, sowohl bei Muse als auch jetzt mit den Veröffentlichungen von OpenAI, ist das für mich der nächste Schritt. Du hast per Voice ein kleines Device und das regelt für dich alles. Egal, ob das in sechs Monaten da ist oder in zwölf Monaten da ist, weiß ich nicht. Das ist so das nächste, oder vier, weiß ich nicht, aber das kommt. Ich bin fest davon überzeugt, dass das kommt. Ist nur meine nächste Projektidee, die ich gerne realisieren würde, wenn Zeit, Geld... Ich hab meine Antwort auch eigentlich. Ich würde das agentische ERP, was ich ja die ganze Zeit eigentlich in meinem Kopf habe, doch selber bauen und zu Ende denken. Das lässt dich auch nicht mehr los. Das habe ich so richtig gemerkt. Ich merke das ja jetzt auch bei dem Thema Odoo. Ich meine, wir gründen eine Firma dafür. Haben wir das so noch gar nicht gesagt, ne? Nein. Nein. Spoiler.... aber mehr. Aber finde ich gut. Ja, ist doch egal einfach. Wir droppen, also was soll man jetzt hier irgendwie um den heißen Brei herumreden? Wir gründen eine Firma und werden Udo-Partner. Ganz einfach, Mittelstack wird die Firma heißen. Also schreibt euch den Namen schon mal hinter die Ohren. Ich befasse mich jetzt schon länger mit diesem Thema und in mir kommt immer mehr das Bedürfnis auf das Thema so gut zu bauen, dass ich irgendwann aus einem Mittelständler rausgehe und weiß, da arbeiten einfach 100 Leute mit und ich habe deren Leben erleichtert. Oder wir als Team haben deren Leben. Das ist wirklich mein, das fände ich geil einfach. Das fände ich wirklich geil. Das würde mich erfüllen, wenn man so möchte. Und das wäre, also klar, die Ausbruchstufe davon ist wirklich mein eigenes agentisches ERP zu bauen. Deswegen wäre das, glaube ich, meine Antwort. Weil ich irgendwie Spaß daran habe. Der Marco sagt immer, ich bin Autist, so. Wie auch immer. Mir macht das Bock. Das sagt nicht nur der Marco. Nee, das wäre meine Antwort darauf. Ja. Aber ist ganz witzig, ne? Dass keiner von uns jetzt so ein Ding hat, wo er sagt, wenn ich 10 Millionen hätte. Ja, der Jupiter. Der ist wirklich... Wenn du die Frage nimmst, der erfüllt dich, aber das mein ich, so Typen... Ich weiß, was du meinst. Es gibt Typen, die denken vier Eppen größer. Ja, definitiv. Keiner von uns hat das Thema Robotik gesagt, zum Beispiel. Was ja eigentlich the next big shit ist, wenn wir ehrlich sind. Ja. Hat eben Gregor auch in ein, zwei Sätzen gesagt. Robotik mit Sensorik und Lernen und was weiß ich, wo wir in zehn Jahren sind. Aber das ist eine gute Frage. Die werden wir mal immer wieder einfach dem einen oder anderen Gast stellen. Die macht halt Sinn, so alle sechs, neun Monate auch mal selber sich die Nummer zu stellen. Ja, dadurch, dass du jetzt regelmäßig kommst. Wenn du das agentische ERP hast, so was jetzt? Ja, aber das meinte ich mit die nächsten zehn liegen schon da. Ja, ja. So wie wir arbeiten. Auf dem Weg, während wir das Agentschi ERP entwickeln, kommen 4000 Ideen, was wir danach machen können. Weißt du, warum wir auch unser Leben so lieben, was wir aktuell leben? Weil ich ja weiß, dass ich meine Ideen sechs Monate verwirklicht habe. Also weißt du, was ich meine? Ich weiß das. Ich weiß, was du meinst. Das ist einfach geil. Ich habe heute Morgen Marco gefragt, ob er gerne so eine Glaskugel für die nächsten zwei Jahre hätte. Was so Octopus Genius, KI-Snack, unsere Firmen angeht. War gar keine Frage im KI-Snack. Hast du mich so gefragt? Hab ich dich beim Billiardspielen gefragt, als ich wiedergeboren habe. Das war gar nicht die persönliche Frage. Nein, nein, das war nicht die persönliche Frage. Ich hab den beim Billiardspielen gefragt und dann meinte er, ne, will ich nicht so, weil ich hab Bock auf die zwei Jahre dahin. Also ich will gar nicht wissen, was passiert. Das ist eine gute Antwort. Die zwei Jahre werden geil. Aber ist auch so. Die Reise wird einfach verrückt. Vor einer Woche habe ich Marco angeguckt und gesagt, Marco, das ist aktuell die beste Zeit unseres Lebens. Wir werden irgendwann in zehn Jahren da sitzen und sagen, weißt du noch, was da abging einfach. Deswegen müssen wir diese Zeit gerade genießen, weil das ist verrückt, was passiert einfach. Wir leben in einer Zeit, die ist unglaublich. Ihr genießt das ja auch. Ja, ja, komplett, in vollen Zügen. Du hast das eben gesagt, ne? Du hast eben gesagt, die Menschen, die hier im Raum sind, sollen mal zusammenzählen, wie lange sie heute auf der Arbeit waren. Wir haben 19 Uhr, 20 Uhr, wir sitzen hier immer noch. Seid ihr sicher, dass ihr zwei Podcasts hintereinander... Ja, wir machen auch fünf hintereinander. Das ist einfach geil. Das ist genau, weil es Spaß macht. Das ist, glaube ich, das Entscheidende. Das sollen auch die Menschen da draußen merken. Ja, ich würde merken, ja auch. Vielleicht, damit das nicht zu kurz kommt, ich habe auch Bock auf meinen Job, den ich gerade mache. Guter Abschluss. Ist zu kurz gekommen. Der ist ganz witzig. Wir haben ja jetzt ein bisschen Kontext auch gehabt. Oder Kontakt und Kontext gehabt. Ich weiß nicht, aber doch, ich darf das ja sagen. Ich darf das ja sagen. Als Externer sozusagen. Ich finde, dass man dir anmerkt, dass du das, was du da tust, gerne tust. Ich finde das wirklich. Das merkt man dir an. Aber ich bin der felsenfesten Überzeugung, dass du da raus musst. Darf ich dir ja sagen, ist ja egal. Schöne Grüße an Herr und Frau Leckerland. Ich sag schon mal so, mir macht's auf jeden Fall sehr viel Spaß. Ich hatte den Tag beim letzten Mal schon gemacht, wenn ich, das geht sehr in deine Richtung. Du hast ja eben gesagt, wenn du ein agentes ERP baust, 100 Leute benutzen, das ist geil, Leben erleichtert. Das ist ja auch mein Take. Ist bei dir genauso. Deswegen bin ich ja in dem Konzern drin. Deswegen hab ich ja gesagt, hey, wenn ich jetzt da KI nach vorne treibe, dann haben erst mal die Entwickler einen geilen Job. Die können ja dann den neuen heißen Scheiß auch entwickeln. Die können agentische Systeme nutzen und aufbauen. Dann hab ich ein Team, das richtig Bock auf einen Job hat. Und dann gehen wir Richtung Fachbereich. Und dann gehen wir Richtung Organisation. Das ist so ein bisschen meine Vision. So suche ich mir auch ein Unternehmen aus, wo ich dann reingehe als nächstes. Das ist eine Vision, die ich bei Leckerland gerade habe und da arbeite ich jetzt darauf hin und ja, kann sein, dass ich damit dann keinen Erfolg habe oder da vor Barrieren stoße und dann muss man weiterschauen. Aber statt heute sage ich, das ist mein Weg. Geil. Dein Weg ist, dass du beim nächsten Mal nochmal hier hinkommst, wir einen regelmäßigen Gast mit dir haben. Ja, genau, 100 Prozent, steht aus der Frage. Da sind ja noch ein paar Fragen bei dir auf der Liste und ich denke, wenn wir uns beim nächsten Mal sehen, sind einfach wieder zehn neue dazugekommen. Es macht uns auf jeden Fall immer wieder richtig viel Spaß. mit dir zu sprechen. Die Themen aus der Tochter machst du auch in uns viel auf. Ja, fand ich gut. Ich habe auch heute über Dinge nachgedacht, über die ich vorher noch nicht so nachgedacht habe. Von daher, mir macht das sehr viel Spaß, Chris. Danke, wirklich vielen, vielen Dank. Und ich würde sagen, bis... Ja, wir bis morgen. Wir bis morgen. Oh je, Digga. Bis bald. Wir sagen bis bald, genau. Dauert nicht mehr lange. Chris, vielen Dank. Danke dir. Danke euch. Ciao. Untertitelung des ZDF für funk, 2017
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