KI-SNACK · EP #1528. Juli 2026· 16:36 min

KI ist nur die Kirsche — deine Daten sind die Sahnetorte

Jeder redet über KI-Tools. Aber der teuerste Satz im Mittelstand lautet: „Wir haben alles, wissen nur nicht wo." Marco und Manuel erklären, warum deine Daten die eigentliche Sahnetorte sind — und KI nur die Kirsche obendrauf.

In dieser Folge

Die Kernpunkte

  • Warum „Wir haben alles, wissen nur nicht wo" der teuerste Satz im Unternehmen ist
  • Kirsche vs. Sahnetorte: warum KI ohne strukturierte Daten wertlos ist
  • Datenchaos real: Excel, Word, ERP ohne Schnittstelle, PDFs ohne OCR, Wissen nur in Köpfen
  • Warum Daten aufräumen Pflicht ist — kein Nice-to-have
  • Die Angst „Wenn ich mein Wissen teile, bin ich überflüssig" — und wie du dein Team mitnimmst
  • KI-First-Unternehmen vs. Wettbewerber ohne KI: warum du sonst chancenlos bist
  • Warum so viele KI-Projekte scheitern (und es nicht an der KI liegt)
Bevor du das Wort KI einmal in den Mund nimmst, muss erstmal geklärt sein: Welche Daten haben wir, wo liegen die Daten, wie müssen die aufbereitet werden?"
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Transkript

Manu, ich stank mal mit einem ganz kalten ein, wenn das okay ist für dich. Klar? Okay. Ich habe gestern ein Zitat gelesen.

Unternehmenskultur sind keine Worte an der Wand, sondern wie sich Menschen sonntagsabends fühlen. Der KI-Snack? Dein doppelter Espresso-KI am Morgen. Kurz, prägnant, unterhaltsam, informativ.

So. Jetzt sitzen wir beide hier an einem Sonntagmorgen und nehmen vier Podcasts auf. Wie fühlst du dich? Also gestern, wenn wir jetzt das mal auf uns beziehen, dann habe ich mich gestern Abend, Samstagabend, war ich aufgeregt, dass wir heute unsere vier Folgen hintereinander durchziehen.

Und so sollte sich ja dann wahrscheinlich auch jeder fühlen, wenn er sonntagsabends zu Bett geht und weiß, morgen wird wieder zerrissen. Ich musste wirklich lachen, als ich das gesehen habe, weil ich dachte, ich habe Gänsehaut, weil ich mich freue, dass es morgen weitergeht. Das stimmt. Aber ich konnte mich natürlich total reinversetzen.

in den Gedankengang, den dieses Zitat irgendwie aussahen soll. Ja, ja, klar. Weil ich denke, wir beide hatten ja auch schon mal Sonntagabende, wo wir gedacht haben, so, boah, morgen früh. Nicht in unserer Zeit, aber früher hattest du das schon mal.

Früher auf jeden Fall, ja. Genau. Also es gab früher Zeiten, wo du so dachtest. Haben wir ja gerade noch darüber gesprochen, witzigerweise.

Genau, wir wollen kein Arbeitgeber-Bashing machen von früher oder so, aber man kann das schon nachvollziehen. Ich fand das Zitat sehr spannend und sehr passend, auch auf uns bezogen, weil ich musste schmunzeln, weil wir heute hier an einem Sonntag sitzen, und das wollten wir ja kurz erklären. Wir nehmen heute vier Podcasts auf, weil du jetzt vier Tage unterwegs bist, und wir gemerkt haben, so die Qualität über Videocall und Sound mit den ansteckbaren Mikros, die ist okay, aber ist irgendwie nicht das, was wir wollen. Ja, und ich glaube, die Qualität des Podcasts leidet allein schon dadurch, dass wir nicht nebeneinander sitzen dann.

Wenn wir jetzt vier Tage ich aus dem Hotel und du aus dem Büro oder so aufnehmen würden, das wäre irgendwie... Nicht so cool. Nee, wäre nicht cool. Genau.

Hätte ja auch einfach keine Lust drauf, deswegen... Genau, hat der Manuel keine Lust drauf, deswegen haben wir gesagt, wir sind hier an einem Sonntag, weil wir eh heute gearbeitet hätten. Genau. Jetzt nehmen wir mal vier Podcasts hintereinander auf.

Das nur als Erklärung, dass ihr wisst, wenn ihr jetzt quasi am Montag den Podcast hört, hört ihr jetzt und gleich hört ihr dann den Dienstag. Genau, genau, genau, genau. Und wir für die Video-Zuschauer quasi, wir haben jetzt einfach viermal das Gleiche an. Nee, ich habe einen anderen Pulli.

Ich ziehe gleich einen anderen Pulli. Ah, okay, du ziehst dich um. Ja, ja, okay. Ich fake das.

Okay, dann wisst ihr jetzt, dass es fake ist von Marco. Nein, ich lasse den an. Nee, wir sind ja heute sehr gemütlich unterwegs hier an einem Sonntag. Ja, ich habe heute meinen grünen Juventus Turin Trainingsanzug an, weil wir heute am Neapel wegknallen, ganz einfach.

Ja, finde ich gut. So. Genau, ich habe meine blaue Adidas-Jogger, die wir uns aus dem Rückweg aus Münchenland beim Adidas-Outlet geholt haben. Schön.

Jetzt haben wir das auch mal gedroppt. So. Und ja, ich bin gespannt auf die nächsten zwei Stunden wahrscheinlich, die wir jetzt hier in einem Räumchen verbringen werden. Tee haben wir genug.

Genau, wir haben uns das jetzt hier auch alles vorbereitet, genug Kaffee getrunken. Tee trinken wir jetzt gleich, weil nur Kaffee wäre dann irgendwann auch, dann drehen wir ja komplett ab, aber... Dann lass uns mal einsteigen, Mande. Wir haben noch drei Fragen offen von der letzten Folge, wo du gesagt hast, ey, weißt du was, die nehmen wir jetzt mit in die neue Woche, weil wir beim letzten Mal so stark über Loverbell gesprochen haben.

Ne, los. Ich kenne die Fragen, ich bin gespannt, auch mal für mich ein bisschen Überraschung. Achso, das waren gar keine Fragen. Sondern?

Einfach so ein Artikel, die ich mir rausgeholt habe. Drop. Ja, den muss ich mir jetzt einmal ganz kurz hier auch nochmal zu Gemüte führen. Nummer eins ist Googles personalisierte Gemini-KI.

Worum geht es? Habe ich auch gelesen. Genau, es soll, also es gibt jetzt in den USA eine Beta-Version von Personal Intelligence für Gemini, die dann die Daten aus Gmail, aus den Fotos, aus deiner Suche verknüpft, um dir dann quasi auf Basis dessen immer eine individuellere Antwort zu geben. Relativ banales Beispiel, du hast dein Gemini offen und willst jetzt, schreib es einfach rein, schreib mir für Marco eine Geburtstagskarte.

Dann könnte Gemini theoretisch hingehen, wenn sie weiß, wer Gemini ist. Wer Marco ist, sorry. Sucht Bilder von Marco beispielsweise. Oder sucht auch Nachrichten, die du mit Marco geschrieben hast.

Kann auch vor zehn Jahren gefühlt sein. Und wenn er dann irgendwie mal, hast du irgendwie vor fünf Jahren irgendwie einen kleinen Insider mit Marco gehabt, könnte das theoretisch genutzt werden, um dann eine schönere Geburtstagskarte zu schreiben. Jetzt wird der ein oder andere natürlich sagen, wo bleibt denn da die persönliche Note? und persönliche Gedanken machen.

Das war nur ein banales Beispiel, um zu verdeutlichen, was quasi daraus entstehen kann. Der ein oder andere, das ist das viel spannendere Thema, würde ja auch sagen, oh mein Gott, dann weißt du ja alles. Ja, gut. Aber das klammern wir jetzt mal aus einfach, weil da habe ich auch keine Lust drauf einzugehen, ehrlich gesagt.

Was aber auch ein Beispiel sein könnte, ist, du willst zum Beispiel einen Trainingsplan, der in deinen Alltag integrierbar ist, erstellen lassen und der kann dann sehen, okay, du hast die und die Termine, du hast in deiner Vergangenheit warst du öfter Burger essen, keine Ahnung, das heißt, du magst Burger, dann macht er dir vielleicht eine Burger-Variation. Also das ist so eher das, worauf man dann vielleicht blicken sollte. Wie findest du das? Ich find das gut.

Also ist ja noch nicht in Deutschland, noch nicht verfügbar? Ist ja, so wie ich das verstanden habe, ist das eine Einstellung, dass du sagst, du möchtest das? Es ist ja, sagen wir jetzt mal so, du bist ja aktuell, wenn du auf TikTok oder Instagram gehst, kriegst du ja am Anfang die Frage gestellt, Zugriff auf volle Mediathek erlauben. So was.

Ist ja nichts anderes. Sagst du da ja oder nein? Da sag ich ja. Ja, ich auch.

Weil, was soll das? Ja, genau. Und du kannst ja immer noch bestimmen, was lässt du zu und was nicht. Du kannst ja theoretisch auch einen Ordner machen, wo du Fotos, die dann für Gemini zugänglich sein sollen, reinschmackst.

Also, ja, ich würde die Leute wirklich ausklammern, die da so komplette Daten, ja, das sagen wir jetzt. Den nicht. Das sagen wir nicht, sondern die da wirklich ein Problem mit haben, was ja auch nachvollziehbar ist und die sollen das ja auch haben. Aber ich glaube, bei uns in dem Podcast geht es eher um zukunftsorientierte Technologie und da sollten wir uns nicht von sowas quasi beeinträchtigen lassen.

Wer damit ein Problem hat, dann hört ihr in einem anderen Podcast an. Aber nee, das finde ich eigentlich gut. Vor allen Dingen, wenn man das ja dann noch... Morgen brechen unsere Follower-Zahlen komplett ein.

Danke, Manuel. Nee, also, die Leute wissen nicht, was ich meine. Das ist ja im Endeffekt, das ist jetzt auf persönlicher Ebene, wenn du das auf Unternehmensebene beziehst, ist der Co-Pilot ja schon, geht schon in die Richtung oder macht das ja schon. Wenn du alles auf SharePoint, also wenn du dich komplett in der Microsoft-Welt aufhältst, dann kriegt der Co-Pilot das schon hin, dass du dann sagst, okay, keine Ahnung, sag mir, was waren die letzten wichtigen Punkte aus unseren Meetings?

Was habe ich zu tun? Dann kann er alle Daten, die bei SharePoint liegen, abrufen und dir dann auch dementsprechend eine individuelle Antwort geben. Das ist ja quasi schon das Gleiche, nur halt mit Unternehmensdaten. Aber nee, also ich meine, es geht, glaube ich, weniger darum, findest du das gut oder findest du das nicht gut?

Das ist faktisch die Zukunft so und also da können wir uns ja nicht mehr verstecken. Ich glaube, wenn ich darf, ein Beispiel aus dem... Ein Beispiel noch. Wenn du mich 2001 gefragt hättest, wo ich vier Jahre alt war, würdest du dein komplettes Fotoalbum oder was auch immer mit einer Firma aus den USA teilen?

Wenn ich da jetzt 18 Jahre alt gewesen wäre oder so, hätte ich wahrscheinlich gesagt, ja, nee, fände ich jetzt nicht so geil. Aber nichts anderes machen wir ja aktuell, wenn wir bei Instagram sagen, vollen Zugriff erlauben. Ja, ich glaube auch, man kann das wahrscheinlich ein bisschen unterteilen da draußen. Ich sage mal da draußen, also irgendwie all over all.

Du hast wahrscheinlich fünf Prozent, die sind wirklich so, ey, hier geht gar nichts, keiner, Fotos, dies, Datenschutz, alles drum und dran. Ja, ja, klar. Und dann hast du einen Prozentsatz, der ist so wie wir, der sagt, okay, wir sind jetzt einmal in diese Welt eingetaucht, Social Media, wir geben so viel Preis. Ich meine, ja, ich habe in jedes KI-Tool der Welt, habe ich schon 100 Fotos von mir reingeladen und meine Stimme und keine Ahnung.

Also ich habe einfach den Schritt gemacht, so. Und dann gibt es wahrscheinlich noch einen großen Prozentsatz, der meint, er wäre besonders datensicher unterwegs, aber hat sein geteiltes Album irgendwo auf Social Media und kann metatvollen Zugriff und zwar über alle Kanäle, Facebook, Instagram, WhatsApp und keine Ahnung was. Also von daher, das ist wahrscheinlich die Welt. Ich wollte noch ein anderes Beispiel geben, was ich ganz gut nachvollziehen kann, was so ein bisschen in die Richtung geht, persönlich Gemini.

Wenn du eine wirklich gute Assistenz haben willst in der Offline-Welt, also du bist Geschäftsführer von einem Unternehmen und willst eine wirklich gute Assistenz haben, dann hast du eine persönliche Beziehung und die weiß alles über dich. Genau. Dann liest die deine Mails. Ja, die weiß alles.

Die weiß einfach alles. Die weiß, ob du abends unterwegs warst, weil du dann morgens den Termin erst ein bisschen später machen willst. Die weiß, wie du deine Mails schreibst, weil sie liest alle Mails mit und so. Eine richtig gute Assistenz funktioniert nur mit hundertprozentigem Vertrauen und Wissen über alles, was du tust.

Sonst brauchst du keine Assistenz. Und im Prinzip ist das nichts anderes. Wenn du willst, dass Gemini für dich richtig, richtig gut arbeitet, musst du Gemini auch Wissen über dich geben. Ja.

Und das eine ist, dass du ihm quasi prompten kannst, so ja, und ich mag keine Burger und ich mag dies und ich will lieber das. Oder du gibst ihm einfach Zugriff auf deine Tätigkeiten und er kann es automatisch herausfinden. Das ist zumindest mein Tag. Ich finde es auch gut.

Ja. Hört man, glaube ich, raus. Als ich das gelesen habe, war ich so zuerst so, oh, das ist schon so der nächste Schritt in die persönlichen Themen rein. Aber ich glaube, das ist einfach der nächste Schritt, der jetzt gegangen wird, damit KI-Tools noch besser für dich arbeiten können.

Ja, ja, genau. Und ja, spätestens, wenn du dir eine Alexa in dein Haus stellst, dann, also, es gibt ja Leute, die haben eine Alexa zu Hause stehen und sagen, aber nee, aber ich will jetzt hier nicht den vollen Zugriff erlauben. Ja, was auch die wenigsten wissen, die modernen Fernseher. Ja, genau, genau, genau.

Ja, also auch da, die hören mit, die analysieren. Das klingt immer sehr... Fernseher wissen Pixel genau, was du geguckt hast. Du kriegst Werbung ausgespielt, die darauf getargetet ist, wenn du im Connected TV unterwegs bist.

Also, machen wir uns nichts vor. Machen wir uns nichts vor. Genau. Entweder du bist komplett analog und löst mit deinem Nokia 3210 durch die Gegend und spielst Snake.

Ja, ja, ja. Ja, oder man weiß einfach relativ viel. Ja, ja, genau. Aber ich kenne jetzt auch noch keine Story, wo dann jemand daraus irgendwie ein Horrorszenario einen widerfahren ist.

So von wegen, ja, aber dann hatten die alles über mich und dann war auf einmal alles weg. So gefühlt. Ich auch nicht. Also, ich verstehe nicht so ein bisschen die Angst davor oder das verstehe ich nicht so ganz.

Aber gut, lassen wir das Thema damit. Sonst wird das noch ein... Das ist das einzige Thema, was wir in dieser Folge sprechen. Du hast ja noch zwei dabei.

Genau, ich habe ja noch zwei. Genau, also, Überschrift ist eigentlich die Phase der kleinen KI-Experimente. Ist vorbei. Skalierung erfordert systematisches Vorgehen.

So. Ist ja eigentlich das, was wir die letzten Monate erlebt haben. Das, ähm... Am Anfang war es ein bisschen...

Viele haben auch aus sich selber heraus quasi ein bisschen rumgespielt, KI-Experimente gemacht. Und jetzt verstehen viele, okay, das Thema kannst du nicht so anpacken, dass du einfach sagst, ja, wir benutzen jetzt hier KI und Chichipity, sondern das ist einfach ein riesen Change-Prozess. Also, das beste Zitat, was wir letztens in einem Workshop dann von einem Mitarbeiter gehört haben, von unserem Kunden, war, wir müssen jetzt eine andere Denkweise an den Tag legen. So, du musst Dinge anders betrachten, du musst Dinge...

Also, das ist eigentlich das... Der hat es verstanden, als der das gesagt hat. Wobei, glaube ich, bei dem... Also, aus meiner Sicht, bei dem, was du gerade vorgelesen hast, ist eine Sache entscheidend.

Und das zweite baut auf das erste auf. Also, es war schon gut, dass es diese Experimentierphase gab. Ja, ja, klar. So, das ist jetzt nicht so, oh, mein Gott, weil dadurch wurde viel gelernt.

Es wurde auch gelernt, was nicht geht. Oder es wurde auch gelernt, wie muss man es richtig anpacken, damit es funktioniert. Genau. Aber genauso, wie du sagst, vor allen Dingen bei Corporates ist jetzt so ein bisschen die Experimentierphase vorbei.

Dieses so, ja, ich gebe mal irgendwie fünf Power-Usern irgendeine Chichipity-Lizenz. Ja, ja, ja. Mal gucken, was sie damit machen. Genau.

Und einmal im Monat mache ich dann mit denen eine Runde und die sagen, hey, super, wir haben... Wir haben jetzt E-Mails, die wir dreimal schneller schreiben. Das ist jetzt wirklich vorbei. 2026 ist das Thema, wo Corporates das Thema KI wirklich strategisch anpacken müssen.

Genau. Wo sie sagen müssen, okay, was bedeutet der EU-Act für uns? Wie muss ich meine Leute schulen, damit sie befähigt sind, damit sie KI-Tools einsetzen können? Und was ist wirklich, was geht über Chichipity hinaus?

So, das ist so immer mein Lieblingsbeispiel, ja. KI ist nicht Chichipity. Was kann ich bei mir intern mit Automatisierungen lösen? Welche Tools kann ich einsetzen?

Was kann ich wirklich bauen? Und da ist jetzt der Zeitpunkt, ich glaube, das will die Aussage sagen, wo man sagen muss, wenn du es jetzt nicht machst, weil, und das noch in einem Satz, das haben wir jetzt auch gelernt, selbst wenn du heute die Entscheidung triffst, du machst es, wenn du in großen Companies unterwegs bist, das dauert ein bisschen. Klar dauert das. Also das heißt nämlich, dass morgen auf einmal alle anfangen mit KI zu arbeiten.

Und vor allen Dingen hast du auch bei den meisten erstmal vorangestellt das Thema, dass die Daten anständig aufbereitet werden müssen. Also die Datenlage ist halt in den meisten Unternehmen immer noch, ja. Mittelmäßig. Ja, mittelmäßig.

Also es gibt viel zu viel Zeit wird damit verschwendet, Daten in ein entsprechendes Format zu bringen, um dann damit weiterzuarbeiten mit der bestehenden Systemlandschaft. Also so viel Zeit geht einfach dafür drauf, einfach nur für einfache Datenaufbereitung. Das ist, glaube ich, erstmal so ein Thema. Absolut.

Ja. Bist du dann, also Daten sind die Basis für alles, so. KI ist einfach nur die Kirche auf der Sahnetorte, so. Die Sahnetorte sind deine Daten und wenn deine Daten nicht schmecken, dann bringt dir die Kirche auch nichts.

Das ist ja witzigerweise, können wir jetzt mal sagen, viele der Workshops, die wir machen, oder der Gespräche, die wir führen, fangen an mit, ja, hier KI und was können wir machen und enden eigentlich mit, hör mal, wir müssen erstmal eine Datenlage sortieren. Genau. Und wenn wir das gemacht haben, dann reicht eigentlich eine Automatisierung, oder. Ja, ja, ganz genau.

Und dann hat das alles noch nichts mit KI zu tun. Genau, genau. Alles, was wir dann besprechen, hätten wir auch vor KI machen können. Ja, ganz genau.

KI kommt dann, deswegen du sagst, die Kirche auf der Sahnetorte. KI kommt dann erst, wenn sie sagt, okay, und daraus ziehe ich Analysen und gebe dir Hilfestellungen oder gebe dir Hinweise oder, ne, dann ja. Aber alles bis dahin ist, wir sortieren deine Datenbasis und machen eine Automatisierung. Ja, ganz genau.

Oder ist häufig zumindest in unseren Gesprächen so gewesen. Ja, ja. Dann wurde ja auch noch so ein bisschen erwähnt, ernüchternde Zahlen. Ich meine, das hattest du letztens schon in der Folge gesagt, nur 14 Prozent erzielen dauerhaft positive Nettoeffekte mit KI.

Das war ja das, was schon öfter jetzt thematisiert wurde. 37 Prozent der Effizienzgewinne gehen durch Nacharbeit verloren quasi. Was auch öfter vorgekommen ist, wo du dann sagst, okay, du hast zwar den Anfangsprozess irgendwie beschleunigt, musst dann aber doch nochmal ein, zwei Sachen nacharbeiten. Kommt immer so ein bisschen auf den Prozess an, aber.

Das hast du ganz schön gesagt und du hast mir auch durch deine Aussage hängen geblieben. Es ist halt am Ende dann doch ein sehr ganzheitlicher Prozess. Genau. Es nutzt nichts, wenn du in einer Unternehmung bist und verbesserst einen Prozess, aber der führt dazu, dass in anderen Abteilungen auf einmal mehr Arbeit entsteht oder die Dinge an, also du musst es einmal ganzheitlich betrachten.

Ja. Aber das ist nicht erst seit KI so. Ja, ja, ja. Also das war früher genauso.

Ganz genau, ganz genau. Durch KI ist aber glaube ich der, die Betrachtung des ganzheitlichen Prozesses billiger geworden, weil es schneller ist, weil, also, weil du, also die Betrachtung konntest du schon immer quasi machen, aber nach der Betrachtung hast du dann gemerkt, okay, ich muss das machen, das machen, das machen, das hat dann irgendwie 200.000 Euro gekostet, das ist alles billiger geworden, so, deswegen kannst du die Betrachtung jetzt nochmal neu starten. Am Ende des Artikels stand dann, Investitionen in Mitarbeiterweiterbildung entscheiden über den Erfolg. So, und das ist ja mit eigentlich das, ja, die wichtigste Erkenntnis aus dem Artikel jetzt zumindest, dass der Prozess nur funktioniert, wenn du deine Mitarbeiter mitnimmst.

Mitarbeiter auch nicht nur mitnimmst im Sinne von, hier ist jetzt dein Account und du machst jetzt so, sondern du musst die wirklich auf den Prozess mitnehmen, mit in die Entscheidungsfindung mit reinnehmen, weil das ist deren Arbeit, die quasi verändert wird, also wirklich verändert. Wenn du die ja nicht mitnimmst, dann funktioniert das meistens nicht, weil dann irgendwie von oben herab hat einer was entschieden und der soll jetzt so laufen, der Prozess und der soll so laufen, aber die Praxis ist immer nochmal eine andere als die Theorie. Ist auch ein, ich werde jetzt mal persönlich, ein hartes, persönliches Learning für mich gewesen die letzten Wochen und Monate. Warum hartes?

Ich bin ja eher der, der mit einer Machete durch den Dschungel läuft und alles kurz und klein hackt sozusagen. Also so von der Art und Weise her, ich sage ja, komm, wir sind zu zweit, wir gehen in den Dschungel, wir räumen hier auf so ein bisschen. Und so unsere Herangehensweise am Anfang, können wir ruhig sagen, war ja auch ein bisschen so. Ey, wir gehen da rein, wir gucken uns die Themen an, wir setzen direkt um, wollen Wins machen und das ist auch gut so und richtig so.

Das, was ich zumindest, ich rede jetzt nur von mir, am Anfang ein bisschen außer Acht gelassen habe, war der Gesamtprozess und waren vor allen Dingen die Menschen innerhalb dieses gesamten Prozesses. Ja, ich war ja so sehr stark, ja und wer mitkommt, kommt mit und wer nicht, der nicht. Das ist natürlich Bullshit. Also gerade wenn du in größeren Firmen unterwegs bist, ist das Bullshit, weil da liegt so viel Wissen.

Die Menschen innerhalb der Strukturen und innerhalb der Projekte machen ja die Projekte und die Themen auch aus. Also musst du sie auch mitnehmen am Ende des Tages. Und es ist auch gut, wenn du sie mitnimmst, weil dadurch wird der Prozess auch besser. Auch das merken wir ja bei unseren Workshops.

Menschen, die seit 10, 20 Jahren in Firmen arbeiten, haben ja wirklich auch gutes Know-how und können viel mit einbringen, um dann den Prozess, den du mit KI verbesserst, auch zu verbessern. Da muss ich so ein bisschen sagen, muss ich meine Denker auch verändern. Also nicht muss ich, habe ich gerne verändert. Das ist einfach ein Learning.

Ja, ich renne gerne mit meinem Kopf durch die Wand und ermutige ja auch immer Firmen, dass sie mit ihrem Kopf den ganzen Tag durch die Wand rennen. Aber nehmt alle mit und macht einen Prozess, dass auch die Menschen mitgenommen werden. Das führt dazu, dass das Ergebnis deutlich besser ist. Ja, auf jeden Fall.

Und die dritte Nachricht würde ich sagen, nehmen wir uns jetzt schon mit in die nächste Folge. Ja, wir sind schon bestimmt 20 Minuten dran. Genau, genau, genau. Ich würde dann noch zum Abschluss das Zitat von unserem guten Freund Elon Musk vorlesen.

Guter Freund weiß ich nicht, aber man kennt sich. Man kennt sich, ja, ja. Der hat nämlich gesagt, ich weiß nicht, was in zehn Jahren passieren wird, aber bei der Geschwindigkeit, mit der KI voranschreitet, könnten wir bis Ende dieses Jahres eine KI haben, die klüger ist als jeder Mensch. Und ich würde sagen, spätestens nächstes Jahr ist es soweit.

Mein halbwegs passender KI-Tipp des Tages dazu ist aber auch eher so ein KI-Tipp des Jahres, weil meine Meinung ist, dass die Menschen müssen wirklich heute die Entscheidung treffen, sich für das Thema KI zu öffnen und sich mit dem Thema auseinandersetzen. und auch wirklich keine Angst davor haben oder irgendwie immer versuchen, da negative Dinge dran zu suchen. Also öffne dich dem Thema, sei dafür bereit, beschäftige dich damit, weil die nächsten zwölf Monate werden alles verändern. Also bin ich sehr stark wirklich von überzeugt, dass wir Ende 2026 in einer anderen Welt in Unternehmen leben werden und auch im persönlichen Leben.

Das ist meine Meinung. Dem ist nichts hinzuzufügen, außer wir wünschen einen wunderschönen Montag heute. Startet gut in die Woche. Hoffentlich habt ihr das richtige Mindset, nämlich, dass der Sonntagabend euch gesagt hat, du bist in der richtigen Firma, freu dich auf morgen, du machst was richtig Gutes.

Genau. Und habt viel Spaß. Ganz genau. In diesem Sinne, bis morgen.

Ja. Bis zum nächsten Mal.

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