🗞️ NEW YORK TIMES: SCHREIBT KI BESSER ALS DER MENSCH! 🤯
Das Ende des klassischen Journalismus? Ein Test der NYT mit 86.000 Lesern bringt die bittere Wahrheit ans Licht: Die knappe Mehrheit (54%) findet KI-generierte Artikel besser als die von echten Reportern! Marco (selbst Ex-Redakteur) hat dazu eine differenzierte Meinung ✍️🤖
Diese Folge anhören
Transkript
Mama, der Manuel, der hat schon wieder das iPad. Stark. Sehr stark. Der KI-Snack, dein doppelter Espresso-KI am Morgen.
Kurz, prägnant, unterhaltsam, informativ. So. Willst du dazu noch was sagen, Manuel, dass du hier die ganzen Tag das iPad in der Hand hältst? Oder lassen wir das jetzt einfach mal hier so stehen?
Er ist halt gelogen, aber lassen wir das einfach so stehen. Machen wir so. Das war eine kurze Bezugnahme, weil Manuel ja meint, ich bin nicht in der Tiefe und hängen geblieben und drucken. Der ist drin.
Jetzt bin ich drin, jetzt habe ich mir die Sachen auf iPad gespielt und wer hat die ganze Zeit das iPad in der Hand? Manuel. Hey, lass uns starten. Unser Freund Octavius hat uns einige Nachrichten geballert.
Und ich denke, wir gehen sofort rein. Was sind eins? In die Kit-KI-Themen des Tages. Und wann kommt der Jingle dann eigentlich?
Jetzt. Jetzt kommt der Jingle? Ja. Sagst du noch?
Präsentiert von unserem Partner InnovaV. Fertig. Okay, dann lass uns mit der ersten Nachricht anfangen, die uns unser Freund ins Postfach gelegt hat. Und zwar, und das finde ich natürlich als alter Redakteur besonders spannend, hat die New York Times einen Test gemacht.
Und um gleich vorweg die Zahl zu sagen, weil du ja immer sagst, ja gut, haben da 100 Leute daran teilgenommen. 86.000 Teilnehmer, das ist jetzt nicht so wenig, oder? Haben sich, haben daran teilgenommen und haben immer einen Text zu einem Thema bekommen. Auf der linken Seite AI und auf der rechten Seite, ne, also man wusste nicht, welcher Text AI ist und welcher Text menschlich geschrieben ist.
Also, M-I-S, sag ich jetzt mal. Und die mussten sagen, welchen sie besser fanden. Was glaubst du? Hast du eine Idee?
Wie viel Prozent was besser fanden? Oder wie die prozentuelle Verteilung ist? Ich glaube, das hat sich gemittelt. Fast.
Zentraler, ja. Fast 54 Prozent sagen, die AI-Versions waren besser. Ist immer eigentlich. Also, wenn die Qualität gleich ist, dann mittelt sich das einfach.
Weil, wenn du so viele Teilnehmer hast, oder was? Ja. Du bist ja Profi, was sowas betrifft, ne? Reichen denn 86.000, um eine Aussage treffen zu können?
Ja, ist repräsentativ. Ist das stark repräsentativ, ja? Ja. Große Stichprobe.
Große Stichprobe. Ab 100 sagt man eigentlich schon repräsentativ. Aber das ist Bullshit. Weil es da eher um psychologische Themen geht.
Ja, ich fand, ich fand schon erstens bemerkenswert, warum macht die New York Times das überhaupt? Ja. Ja? Kann ich dir sagen.
Ja, also, aber ist ja, ähm, also vor zwei Jahren hätte das noch keiner gemacht. Ja. Aufgrund von ein, zwei Themen. Also einfach, weil, äh, äh, KI im Journalismus war ja so ein bisschen, oh Gott, oh mein Gott, verpönt und so.
In einem Jahr wird ja auch keiner mehr meckern, wenn irgendwie für eine, für einen Bericht ein KI-Bild genutzt wird, was dann nicht deklariert ist. Also, das ist ja einfach der Wandel so. Das war ja nur eine Frage der Zeit, bis die alle Artikel dann mit KI schreiben lassen. Ja, alle.
Ja, oder? Würde ich zum, würde, würde ich auch nicht für richtig halten, wenn es alle wären. Ähm, aber ich hab, ich hab heute Morgen nochmal einen Podcast gehört in einem anderen Kontext, nur weil es gerade passt, ne, vielleicht, weil es natürlich auch ein bisschen mein Lieblingsthema ist, können wir nochmal ein, zwei Minuten länger darüber sprechen. Also dieses absolute, was ist besser, das oder das, oder dieses absolute, wir lassen jetzt alles von KI machen und so.
Schwarz und weiß ist falsch, ja. Dieses ganz schwarz und weiß ist auch in dem Kontext wieder völlig falsch, ne. Genau. Aber wenn ich mal so einen Einblick aus dem Jahr 2006 geben darf, wo ich ja den Lokalsport vom öffentlichen Anzeiger in Bad Kreuznach gemacht habe, ja.
Und du da teilweise irgendwie an einem Sonntag... 2006 warst du 1939, oder? Nur nochmal zum Verständnis. Damals hab ich mal ein Volontariat bei der Rhein-Zeitung, was?
Stark. Und an einem Sonntag musst du dir vorstellen, hast du sieben Seiten meistens für den Montag vorbereitet, Lokalsport, also Sport. Und hast da teilweise so Landesliga-Ergebnisse rein telefoniert und gehackt und so. Und da war eine halbe Seite...
Reintelefoniert. Ja, ja, rein telefoniert. Ja, ja. Und da war dann so eine halbe Seite, war dann halt irgendwie Bad Sobernheim gegen, weiß ich nicht, Hackenheim.
Mhm. 2 zu 1. Und dann hat sie irgendwie sechs Zeilen dazu. Und die hast du dann versucht, dir irgendwie aus den Rippen zu leihen, weil das war dann Torschützen, irgendwie drei Zuschauer, starker Wind von links.
Man hat ja jetzt auch nicht die Riesenmotivation, dafür einen geilen Text zu schreiben. Nee, aber das war irgendwie ein Drittel von diesen sieben Seiten, die war so aufgebaut so. Viel Ergebnisdienst, viel irgendwie Hockey, Rot-Weiß gegen Hockey, Blau-Weiß und Tischtennis Bockenau. Also jetzt ohne Scheiß.
Das war viel dieser Arbeit so. Das war zeitlich natürlich mega aufwendig, weil du musstest alles rein telefonieren, du musstest die Sachen trotzdem schreiben, du musstest sie redigieren und alles, was dazu gehört so. Wie gerne hätte ich damals schon die KI gehabt für solche Themen, die diese Meldungsspalten wegrotzt? Ich kann das mal so sagen, wie es ist so.
Und hätte mich dann fokussiert zu sagen, okay, das war damals eine Idee, die war nur zu zeitaufwendig, wir nehmen uns immer ein Topspiel. Und das... Fahren wir da hin. Da fahren wir hin, sind vor Ort, machen Interviews, machen eine halbe Seite, Aufmacher, als wenn der Bayern München gegen Borussia Dortmund spielen würde.
Wir nehmen Fotografen mit und machen richtig coole Scheiße. Und zwar aber auf einer unteren Ebene sozusagen. Ja, ja, verstehe. Wie willst du das machen?
Keine Zeit, kein Dies. Für so einen Einsatz wäre ja KI perfekt gewesen. Diese ganzen Meldungsspalten irgendwie, weißt du, da kommt damals noch per Fax, ja. Heute wird das wahrscheinlich per Mail kommen.
Gibt es eigentlich heute noch solche Seiten? Oder ein ganzer Lokalsport? Ich lese nicht mehr so viel Lokalsport, ehrlich. Also muss ich offen gestehen.
Aber es wird nicht anders sein. Also du wirst viel Ergebnisdienst haben. Weil die Ergebnisse hast du ja mittlerweile, also jetzt zumindest auf Fußball bezogen, hast du ja Fußball.de und das ist ja alles. Ja, genau.
Du findest ja jede Kreisliga. Du kannst aber auch Handballergebnisse und so, das hast du eigentlich alles. Und du kannst ja auch solchen, also das ist ganz schön, auch so einem Ergebnisdienst, du hast die Torschützen, du weißt, wie viele Zuschauer, du weißt, wo das Spiel liegt. Daraus kannst du immer einen kleinen Bericht mit KI machen lassen.
Ist ja ein super Anwendungsfall. Klar. So. Dann hast du super häufig Pressemitteilungen, also Pressemitteilungen, die reinkommen, ja.
Gerade so im Anzeigenblattbereich und sowas, wo sich jetzt einer hinsetzt und das umschreibt. Und ich meine, das kennen wir ja auch von den Poolhammer News, von unseren Publishern. Da kommt irgendwie eine Meldung rein, dass jetzt demnächst ist irgendwie Zirkus in Puhlheim. So, dann hast du eine etwas längere Pressemitteilung.
Da setzt sich ja einer hin und schreibt das um und so. Das ist ja Blödsinn, wenn ich das so sagen darf. Ja, ja, auf jeden Fall. Das, was man machen kann, wenn du jetzt mit KI zusammenarbeitest, so, ja, um auf den richtigen Stand zu sein.
Oder mit unserem Publisher. Oder mit unserem Publisher arbeitest. Entweder du sagst, wir machen daraus eine Meldung und generierst aus diesem Text einfach direkt einen neuen Text in deiner Tonalität. Oder du kannst ja schon sagen, ey, ich finde das Thema Zirkus ist so relevant.
Ich sage das jetzt mal für Puhlheim. Ich rufe den an, ich mache daraus eine kleine Geschichte. Das machst du als Mensch sozusagen. Aber dieses Fokussieren auf Recherche, auf coole Geschichten, auf Kommentierungen, also coole Kommentare schreiben und so, das würde ich immer den Menschen machen lassen.
Und dann hat, du kannst in der Zeitung einen super Mix hinkriegen. Gute Aufmacher, gute Kommentare, dass sie cool geschrieben sind. Plus du hast ja auch jetzt die Möglichkeit, sehr nischig zu werden dadurch. Komplett, komplett.
Du kannst ja jede Nische abbilden. Also gerade digital kannst du ja wirklich alles einmal abbilden. Du kannst für jeden Standort Newsletter machen, was wir ja auch durchaus machen. Also da ist vieles, vieles möglich.
Da muss man auch mal so ein Märchen vielleicht, was da so ein bisschen erzählt wird, loswerden. Ja, und unsere Redakteure hier, die sagen, wenn du dir teilweise Anzeigenblätter anguckst, was da geschrieben wird, also das kann jede KI mindestens genauso gut oder besser. Es gibt Edelfedern und das ist auch ganz spannend. Top Schreiber, die werden ja durch KI absolute Spitzenschreiber, weil sie gemeinsam mit der KI super, super Texte schreiben können.
Ich meine, also dass KI genauso gute Texte schreibt wie der Mensch, ist meiner Meinung nach klar. Die Bewertung des Textes ist nur noch negativ, wenn der Mensch weiß, dass KI den Text geschrieben hat. Also selbst das flacht ab, aber wenn es quasi negativ bewertet wird, dann ist das glaube ich nur aufgrund von... Aber was würde ich machen, wenn ich jetzt heute entweder für eine Zeitung verantwortlich wäre, überschreiben würde, wie auch immer.
Wenn ich selber etwas recherchiert hätte, würde ich es vorformulieren, würde es in die KI packen, würde mir mehrere Versionen geben lassen und würde daraus eine Top-Version machen. Wenn du ein Top-Schreiber bist, was ich übrigens nicht bin, aber wenn du ein Top-Schreiber bist, kannst du so ja auf ein ganz neues Level kommen, weil du nochmal Ideen bekommst etc. Weißt du, ist wirklich gut so. Wenn du sagst, ey, weißt du was, ich habe keinen Bock auf das weiße Blatt am Anfang, lässt du dir halt erstmal was vorschreiben und verfeinerst das und machst da draußen Top.
Also wenn du ein guter Schreiber bist, wirst du einfach zu einem Spitzenschreiber dadurch. Und den ganzen Rotz, den du teilweise in irgendwelchen Anzeigenblättern oder Mitteilungsblättchen drin hast und so, den kannst du einfach viel, viel besser schreiben. Deswegen immer dieses Entweder-Oder, sorry, da kam der her. Immer dieses Entweder-Oder und dieses Oh mein Gott, nur KI.
So wie du sagst, ich glaube, keiner ist dir böse, wenn in der Tageszeitung die Meldungsspalte, irgendwie drei Meldungen auf der rechten Seite im Lokalen von der KI geschrieben werden. Wenn der Lokalreporter dafür mehr Zeit hat, um den Aufmacher selber zu schreiben und zu religieren oder mit der künstlichen Intelligenz top zu machen. Sehr gut. Und er ist hier wahrscheinlich weder bei der New York Times einer böse drum, noch beim Puller mal Blättchen.
Das war Nachricht Nummer eins, die uns Octavius reingespült hat. Ein bisschen länger, merkst du ja, ist so ein bisschen mein Lieblingsthema. Rede ich gerne länger drüber. Ja, ist interessant.
Dann die zweite Nachricht, ist nur eine ganz kurze. Wird in Zukunft der Balljunge ein humanoider Arbeiter sein. Hast du gesehen? Bei Vorhof wie Stuttgart.
Bei Vorhof wie Stuttgart. Was sagst du dazu? Ich habe es nicht gesehen, das Video. Ich ja.
Ja? Ja, ich habe mir das gesehen. Ja, der ist noch so sehr, so wie ich ein Roboter nachmache. Ja, aber ist ja klar.
Aber ist ja trotzdem witzig. Aber da geht es ja glaube ich auch um die Kooperation mit Neura Robotics. Genau. Ne, ich finde es, also es ist ja, es ist doch spannend.
Ich habe mir die Frage gestellt, weil das konnte ich jetzt nicht identifizieren oder nicht in dem Artikel finden. Ich weiß nicht, ob du es gelesen hast. die haben eine Kooperation gemacht mit Neura Robotics. Wir blenden jetzt auch mal das Bild davon ein direkt.
Ja, können wir einblenden. Genau. Wie der Hand in Hand mit dem Maskottchen auf den Platz geht und den Ball überreicht. Ich habe noch nicht so ganz, also was hinter der Kooperation steht sozusagen.
Also vergiss mal, dass sie jetzt einen guten Marketing-Effekt hatten, weil er den Ball aufs Feld gebracht hat. Aber ich habe noch mal so drüber nachgedacht, was ist quasi für den VfB Stuttgart der Hebel an dieser Kooperation? Das habe ich auch noch nicht so ganz verstanden. Ne, also so, wo wollen die hin?
Keine Ahnung, es wird spannend zu beobachten sein sozusagen. Ja, die Robo-Liga kommt bei. Kann ja sein, ich weiß es nicht. Ja, in anderen Ländern gibt es sowas schon, dass so Roboter dann halt irgendwie Boxen oder Fußball spielen.
Die Videos, die ich dazu will. Ne, das ist Quatsch. Das war Quatsch. Das war wirklich Quatsch.
Kommt auch eher aus dem asiatischen Raum. So, und dann habe ich eine Sache gesehen, Manuel. Die fand ich sehr spannend im Kontext, weil wir ja einen sehr guten Freund Hauke haben, der ja auch in Florida unterwegs ist und dort mit Henrik zusammen Real Estate macht. Da kam die Nachricht, dass in Florida ein Mann nach fünf Tagen sein Haus verkauft hat, anstatt einen Real Estate Agent zu beauftragen, hat er das selber gemacht, weil er quasi ChatGPT den ganzen Prozess hat handeln lassen.
Ich weiß nicht, ob das immer stimmt. Also, keine Ahnung, das sind jetzt nur Nachrichten, die wir sehen. Ich weiß nicht, ob das immer stimmt, weil ich glaube, so ein Real Estate Prozess, die Vertragswerke dahinter und so sind schon einen Tacken komplizierter. Vielleicht hat sieben Tage gedauert.
Und ich glaube, der Makler, also seine Hauptaufgabe ist ja, sich von Terminabsage zu Terminabsage zu hangeln. Also, es wird ein Besichtigungstermin vereinbart, der kommt nicht, fertig. Nichtsdestotrotz, habe ich kurz, also hat es kurz bei mir Klick gemacht, weil wir in den letzten Tagen so oft drüber gesprochen haben, jeder kann, also, du bist einfach befähigt dazu. Das ist das Brötchenbacken Beispiel.
Jeder kann selber Brötchenbacken und wird zum Bäcker gehen. Wahrscheinlich wird es auch weitere Real Estate Agents geben, weil die Leute sagen, ey, komm, ich gebe das einem Profi in die Hand, weil hier bei dem Haus, hier stand keine Summe dabei, aber ich kenne ein paar Häuser in Florida, die sind immer deutlich siebenstellig. Da muss ich auch erst mal Bock drauf haben, das selber zu machen und keinen Fehler zu machen. Grundsätzlich ist nur das Entscheidende, man kann es selber machen.
Das stimmt. Ja, es ist ja nichts anderes, was er gemacht hat, als Ask AI First. Aber das gab es, glaube ich, auch schon ohne KI, weißt du? Also, es gab auch schon Leute, die ohne KI ihr Haus selber verkauft haben.
100 Prozent, da hätte der Prozess nur nicht fünf Tage gedauert. Dann hätte es wahrscheinlich länger gedauert. Da hätte es einfach viel, viel länger gedauert, glaube ich, ja. und der Prozess wäre wahrscheinlich viel komplizierter gewesen, also alles, was dazugehört, sozusagen.
Ja, fand ich, so bei mir macht das dann immer so, okay, stimmt, geht einfach, geht super schnell. Ja. Was bedeutet das für eine Branche am Ende des Tages? Das stimmt.
Und man muss wissen, also, das ist jetzt so ein bisschen, wird wahrscheinlich nicht wahr sein, aber man sagt das immer so, in Florida leben ja mehr Makler, als es Häuser gibt. Also man sagt das so, also Florida ist ja, wenn du da abends weggehst und sagst, na, was machst du? Der ist immer Real Estate Agent. Witzig.
Also, es geht gar nicht anders, so gefühlt, die arbeiten alle in dem, das ist quasi deren Kerngeschäft, ist Real Estate. Ja, ist auch attraktiv, deine Immobilie zu haben oder zu verkaufen. Absolut, ja, genau. Also von daher fand ich das ganz spannend.
Dann habe ich zum Abschluss, ich habe auch noch einen. Du hast auch noch einen? Liegt im iPad, aber brauche ich das iPad einmal. Ja, das ist doch super, guck mal, ich nehme jetzt das Ausgedruckte von mir für meinen kleinen und dann hast du zum Abschluss auch noch einen, okay?
Das passt von der Zeit. Ist auch nichts, nichts Wildes, was ich hier gemacht habe. Ich vertraue jetzt einfach nur diesem Bericht eines Journalisten, der im Standard stand. und zwar hat Komoot eine AI-Funktion.
Hast du Komoot schon mal getestet? Beim Wandern, beim Fahrradfahren oder irgendwie sowas? Was ist Komoot? Ja, das ist wahrscheinlich, ich glaube, die größte App für Fahrradfahrer und Wanderer und sowas.
Ach, da sind alle Wanderstrecken drin und alles, was du dir vorstellen kannst und du kannst dann immer sagen, ich möchte eine mittelschwere Strecke in der Eifel zum Wanderer und dann gibt dir die Vorschläge und du kannst, hast dann Navigation da drin und gehst nach den, nach den Maps, gehst du diese Strecken. Und die haben jetzt eine KI-Funktion da drin, wo du denen einfach nur sagst, guck mal, das ist mein Start, das ist mein Ziel und da will ich hin. Und das funktioniert nicht. Das funktioniert nicht?
Nee, das funktioniert wohl gar nicht. Der hat dann Strecken ausgewertet, die es nicht gibt oder hat Strecken, die eigentlich sehr kurvig sind, einfach als gerade Linie gezeichnet und hat andere Ziele ausgewertet, als da, wo er eigentlich hin wollte. Also das funktioniert überhaupt nicht. Also laut Bericht, laut Bericht, der hier bei Standard-AT stand, ich habe mir halt die Frage gestellt, das kann ja eigentlich gar nicht so schwer sein.
Also jetzt mal so aus meiner Ansicht her, du hast einen Startpunkt und einen Zielpunkt, gibst den der KI und sagst, guck mal, ich möchte da hinkommen, entweder auf dem schnellsten Weg, auf einem, weiß ich nicht, Weg, der besonders gut ist für Fahrradfahrer, wie auch immer. Ich hätte gedacht, dass das einfach zu lösen ist. Also das ist wohl so falsch, dass, ich sag mal, von drei Versuchen, drei falsch sind. Also der hat wohl nie ein gutes Ergebnis ausgesprochen.
Also bei Google Maps klappt das ja auf jeden Fall. Bei Google Maps klappt das irgendwie hervorragend. Google Maps. Aber da geht es auch eher um Straßen.
Straßen, genau. Hier geht es nur um Wanderwege, Radwege und sowas. Übrigens in dem Kontext, Google Maps jetzt auch irgendwie mit 3D, interaktiver Karte und allem, was dazu gehört, auch relativ neu. Also von daher passiert gerade was.
So, das waren meine Themen, Manuel, oder die Themen von Octavius. Jetzt bist du dran. Ich habe ein Startup aus Würzburg, die jetzt wohl, also ein Startup im Bereich Mülltrennung, WeSort AI heißen die, bekommen jetzt eine Millionenspritze, also haben ordentlich Geld eingesammelt. Worum geht es bei denen, die, also in dieser ganzen Mülltrennungsbranche kommt es wohl öfter vor, also so wie ich habe mir jetzt die Webseite von denen kurz angeguckt und so wie ich es verstanden habe, ist es wohl ein Problem in der Müllbranche, dass da regelrecht oder sehr, sehr oft Brände entstehen durch Akkus oder sonstiges, elektronische Geräte, die irgendwie falsch entsorgt wurden genau, falsch entsorgt wurden und dann entstehen Brände einfach in den Müllhaufen und die, ich blende das jetzt hier auch mal ein, also einmal den Artikel von der MeinPost, den ich gelesen habe, wo einfach auch ein Bild von den zwei Jungs abgebildet ist und einmal von der Webseite haben die quasi eine Rubrik, wo es diese drei Komponenten gibt.
Es gibt einmal die Komponente Anlagenschutz, wo wohl die, also eine röntgenbasierte Sortierung gefährlicher Störstoffe steht jetzt da, also Battery Sort, da werden die ganzen Batterien und sowas rausgeholt, dann gibt es noch eine automatische Sortierung verschiedener Abfallobjekte, Vision Sort, also anhand von Vision Modellen wird dann erkannt, okay, das ist jetzt ein Akku, das ist eine E-Zigarette oder keine Ahnung und das wird alles aussortiert und dann gibt es noch Echtzeitanalysen von Abfallströmen und intelligente Anlagensteuerung, was jetzt dahinter steckt, weiß ich nicht, ich kann es nur erahnen, kann mir aber sehr gut vorstellen, dass dann dementsprechend, also ich komme null aus der Branche, aber dass dann schon die, die jeweiligen Müllobjekte in verschiedene Bahnen gelenkt werden, um dann auch direkt für die jeweilige Verarbeitung zu sortiert werden oder sortiert zu werden und also ich kann mir das, also ich stelle es mir sehr, sehr spannend vor, weil ich mal in meiner Ausbildung, kann man ja sagen, bei Rewe im Lager war und dort gibt es auch quasi eine größere Müllverarbeitung und da habe ich auch schon so gesehen, wie diese Maschinen dann quasi so vorsortieren oder auch nicht vorsortieren, ich finde das spannend. Das Thema ist super spannend, ist ja auch hochrelevant, weil die Menschen einfach alles irgendwie entsorgen und alles in eine Tonne reinpacken. Die Frage ist, wann ist es so gut, dass wir quasi keinen Müll mehr trennen müssen, weil die KI das schon in der Anlage dann übernimmt, aber ja. Ja, ist natürlich ein großes Thema, wenn alle alles in eine Tonne schmeißen.
Ja, ich meine, machen die Leute ja eh schon, wenn man ehrlich ist, aber... Ja gut, zu dem Thema... Ja, ja, also du hast ja mal eine Geschichte aus den USA erzählt. Ja, ich wollte gerade sagen, also die erzähle ich, die dauert drei Sekunden, ja, da saß ich am Strand und die ist ja wirklich passiert, die ist passiert, und habe aufs Meer geguckt und habe eigentlich nach Delfinen geguckt und dann kam der Müllwagen am Strand entlang gefahren und da waren wirklich einfach drei Tonnen nebeneinander, drei große Tonnen so und der Müllwagen hatte so riesen Greifarme und griff dann so die erste Tonne und entleerte sie und griff die zweite und entleerte sie und griff die dritte und entleerte sie, aber halt alles in den gleichen Container rein und alles in den gleichen und dann dachte ich mir, äh, okay, das macht irgendwie keinen Sinn, was wir hier vorher getan haben, immer abgesehen davon, dass die Amerikaner anders Müll trennen als wir, ja, da kommen dann die Glas und Pappe zusammen.
Ich wollte gerade sagen, wenn du ja hier einfach nur eine Region weiterfährst, ist ja auch wieder eine, also... Ja, also wir lassen das Thema. Viel Erfolg für die drei Jungen, für die beiden Jungen. Aber ich finde es wirklich sehr, sehr interessant.
Viel Erfolg für die Idee und finde ich wirklich auch gut, dass sie das machen und das wird ja in vielen Themen zum Einsatz kommen können. Es geht ja darum, dass irgendwie, ich sag mal, du hast ein Band, da läuft was drüber und es wird aussortiert, was wo zugehört. Genau. Das ist das Müllthema, das gibt es ja auch wahrscheinlich noch in anderen Bereichen.
Ja, ja, konkret. Cool, sehr gut. Ich, ähm, würde sagen wir, also ich zumindest richte mich wieder ein bisschen weiter ein an meinem, an meinem Platz. Ich bin immer noch nicht so ganz, äh, so ganz da mit meinen Bildschirmen und mit meinen, äh, äh, ganzen wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded wounded Oh, come on.
Weitere Folgen

Atlassian schmeißt 1.600 Leute raus.
In dieser Folge: ✅ Karsten Wildberger: "Das wird krass" (Bürger-App kommt)✅ Digitale Brieftasche: Ausweis, Führerschein,…
Folge ansehen →
Sprechen wir bald alle wie ChatGPT?
✅ Anwälte zittern (genau dieses Wochenende!): 30 KI-Modelle treten in Berlin und München im direkten Vergleich gegen ech…
Folge ansehen →
Accenture-CEO knallhart: "Keine Beförderung ohne KI-Skills!" 🚀
✅ Gerichtsurteil Italien: Kündigung wegen KI-Ersatz rechtmäßig 🤯✅ Accenture-Chefin Julie Sweet: Wer KI ignoriert, steig…
Folge ansehen →