Ohne KI keine Chance
Manuel und Marco erzählen, wie sie mit einem 2-stündigen Audio-Transkript ein komplettes Kundenkonzept gebaut haben — etwas, das ohne KI eine Woche gedauert hätte. Dazu: Arsenal nutzt KI für taktische Entscheidungen, Design-MD-Dateien für CI-konsistente Outputs und Lovable jetzt auch als Mobile-App.

Die Kernpunkte
- Arsenal & KI im Fußball: Was Christoph Kramer bei Amazon Prime gedroppt hat
- Moneyball auf den Fußball übertragen — und warum lange Bälle das einfachste Mittel sind
- 2 Stunden Brainstorming aufnehmen, transkribieren, strukturieren — der neue Workflow
- Warum die "kleinen Sätze nebenbei" im Transkript Gold wert sind
- Plot Recorder: Das Aufnahmegerät, das Meetings stundenlang transkribiert
- Design-MD-Datei: CI-konsistente Outputs ohne ständiges Style-Guide-Hochladen
- Obsidian als Firmengehirn — warum jede Firma in Zukunft eines braucht
- Claude Code: Kontext gezielt löschen für bessere Outputs
- KI-Tipp: Lovable jetzt auch als Mobile-App — Webseiten vom Sofa aus bauen
„Das hätten wir ohne KI uns nicht zugetraut, einfach das zu tun."
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Transkript
Manuel, wie geht's dir denn? Der KI-Snack? Dein doppelter Espresso-KI am Morgen. Kurz, prägnant, unterhaltsam, informativ. So. Besser auf jeden Fall. Du hattest eine leichte Männergrippe, habe ich verstanden. Der eine sagt leicht, der andere sagt schwer. Es liegt immer im Auge des Betrachters oder des Erkrankten in dem Sinne. Schön, dass du wieder da bist. Freut sich auch tatsächlich der ein oder andere Hörer. Ja, wir haben wirklich eine Durststrecke jetzt hinter uns. Wir haben eine Durststrecke. Das ist fast eine Woche, die wir keinen Post haben. Wir haben jetzt vier Folgen nicht aufgenommen. Aber Gesundheit geht vor. Ja, ich war einfach nicht in der Lage dazu. Also man hört es vielleicht noch so einen Ticken. Du hörst dich immer noch so nasal an. Ein bisschen nasal. Ein bisschen verschnupft. So wie, pass auf, schöne Brücke, der ein oder andere Bayern-Fan heute Morgen. Schöne Grüße an Simon Kritikos, der mir heute Morgen schon 700 Nachrichten geschickt hat, warum Bayern gestern verloren hat. Ja, das war schon eine sehr schlechte Leistung. Ich wollte es irgendwie einleiten mit der Vincent-Compagny-Gedächtnissjacke, die ich jetzt heute wieder anhabe. Aber es war traurig. Also ich hatte wirklich viele Erwartungen an das Spiel. Hab gedacht, okay, das wird natürlich nicht so krass wie das erste Spiel, das Hinspiel, aber ich dachte, die kommen vielleicht annähernd daran. Das war gar nicht... Also ich will jetzt nicht so tun, als habe ich ja gewusst. Aber erstens habe ich ja vor dem Spiel geschrieben, Paris kommt weiter. Zweitens ist Paris einfach extrem stabil, hat eine super Balance. Bayern ist gestern nicht so gut ins Spiel reingekommen, zu wenig Chancen kreiert aus meiner Sicht. Jetzt kann man sagen, klar, Schiri hatte so zwei, drei harte Fehlentscheidungen. War auch so. Aber insgesamt, so über 90 Minuten gesehen, fand ich, hat Bayern nicht geschafft, so richtig Chancen zu kreieren und Druck aufzubauen. Genug. Wir haben ein neues Konzept oder neue Struktur in unserem Podcast. Genau, wir haben uns gedacht, dass wir, oder nee, wir haben uns das eigentlich ehrlicherweise nicht gedacht, sondern wir haben uns das abgeguckt von drei, vier anderen Podcasts. Wir dachten uns, das macht Sinn, das vielleicht auch zu tun. Genau, wir machen am Anfang immer so eine Mini-Agenda, damit jeder weiß, was auf ihn zukommen kann. Wir fangen heute mal damit an. Wir werden jetzt als erstes Thema auch wieder über KI im Fußball sprechen, weil das die schöne Brücke ist. Ja, ganz kurz. Ganz kurz, weil beim Spiel Atletico Madrid gegen Arsenal London Christoph Kramer ganz schön erzählt hat, wie er irgendwie beim Praktikum erfahren hat, wie Arsenal auf KI setzt, um seinen Fußball ein bisschen danach auszurichten. Im Anschluss haben wir zwei sehr praktische Themen. Sehr praktische Themen. Und zwar einmal geht es darum eine Design-MD zu erstellen für sein Unternehmen, damit man immer sehr nah CI-getreu Dinge, also Präsentationen erstellen kann, Bilder erstellen kann etc. Und wie man das macht. Und dann standen wir beide gestern zwei Stunden am Whiteboard zusammen. Du lagst eher wie der Halbtote auf der Couch. Genau. Wir standen. Und haben was gemacht, was eigentlich ganz cool ist. Wir haben das nämlich zwei Stunden lang aufgenommen, haben danach das Transkript genommen und du spielst dieses Transkript jetzt die ganze Zeit hin und her, bis wir ein perfektes Ergebnis haben. Da sprechen wir auch nochmal in Ruhe drüber, wie wir das gemacht haben und dann schauen wir mal, wie weit wir sind und wir haben noch so ein, zwei kleine Themen. Aber das werden wir jetzt in Zukunft immer machen. Wir geben eine kleine Agenda vorweg. Ja. Damit auch jeder sagen kann, okay, die drei Themen interessieren mich gar nicht. Ja, ich bin raus. Ja, wir sind ja zum Glück ein sehr kurzer, knackiger Podcast. Genau. Ich glaube, dieses Agenda-Thema macht wirklich bei längeren Folgen halt wirklich Sinn. Ja, müssen wir mal gucken. Vielleicht können wir es sogar ganz, ganz kurz halten und sagen, Arsenal, Fußball, Kain-Tipp, so in die Richtung. Einen habe ich sogar vergessen, den mache ich hinten raus. Thema KI-Tipp, einen habe ich. Das ist dann der Cliffhanger, der überraschende Moment für ganz hinten. Aber lass uns kurz mit KI im Fußball anfangen. Manu, du hast das Video reingeschickt. Genau, Christoph Kramer, also es war nur ein Ausschnitt von einem Interview, was es ja wohl nach oder vor dem Arsenal-Spiel gegeben hat, wo er gesagt hat, dass Arsenal wohl schon auf einem anderen Level wäre, was das Thema KI angeht. Also er hat gesagt, die machen alles mit KI. Ist ja auch erstmal ein Satz generell, dass der von einem Christoph Kramer bei Amazon Prime gedroppt wird, hat ja schon eine Aussagekraft. Auf jeden Fall geht es darum, dass Arsenal wohl sehr viel bei der Entscheidungsfindung KI nutzt. Und es war ein kurzer Ausschnitt, wir sind da jetzt nicht so im Detail drin, aber es heißt wohl, dass KI dafür genutzt wird, um dann Wahrscheinlichkeiten beispielsweise abzuschätzen und zu sagen, okay, Macht es jetzt bei einer Drucksituation vom Gegner im Sechzehner oder so mehr Sinn, den Ball nach vorne zu spielen, ins Aus zu spielen, dann wird das quasi immer mit Wahrscheinlichkeiten gegengerechnet. Ich denke mal, die nutzen dann dementsprechend auch einfach die Lerndaten der gesamten Spiele, die man sich ja alle angucken kann. Und wir haben ja letztens schon mal darüber gesprochen, dass das so in Zukunft wahrscheinlich so sein wird. Wir hatten da letztens auch den Film Moneyball mit reingeschmissen, der eigentlich genau in dieses Thema geht, dass man nur eigentlich auf Statistik, geht und nur nach Statistik auch spielt. Das hat damals im Baseball dazu geführt, dass ein Underdog-Team eigentlich relativ... Die haben ja nicht gewonnen, aber die sind sehr weit gekommen. Heidenheim ist auf einmal Vizemeister, so ungefähr kann man sich das vorstellen. Ich glaube, es waren Oakland Athletics. Ich weiß auch nicht mehr genau. Die hatten so grüne Klamotten. Ja, aber die haben nicht den Championship oder sowas gewonnen. Aber ist ja auch egal. Aber ja, ich glaube, das wird in Zukunft im Sport viel darum gehen, In der letzten Folge hatten wir über Hoffenheim gesprochen, die das wohl sehr stark einsetzen. Und das Beispiel, was Chris Kramer da noch genannt hat, war ja, dass Arsenal einfach extrem viel mit langen Bällen operiert. Und er sagte, so ein Bayern-Paris-Spiel ist halt ein völlig anderes Spiel. Es wird viel mit Kurzpass gearbeitet, viel mit Eins-gegen-eins-Situationen. Aber jetzt mal wirklich rein... Also ich sehe das auch nicht gerne, das Spiel. Aber was ist das einfachste Mittel im Fußball, um 60, 70 Meter zu überbrücken? Ist ein langer Ball. Wenn du vorne einen drin hast, der den Ball halten kann, dann überspielst du mit einem Pass irgendwie relativ viele Gegner und bist immer direkt in der gefährlichen Zone sozusagen. So macht Paris das ja direkt beim Anstoß. Die machen das direkt beim Anschluss, um direkt Druck aufzubauen und in eine Pressing-Situation reinzukommen. Aber ich, also nochmal, ich hoffe nicht, dass das irgendwie Schule wird oder in Mode kommt, weil es irgendwie zum Gucken manchmal schwer ist. Und ich gucke auch Arsenal so ungerne, also Arsenal und Atletico habe ich mir keine Sekunde angeguckt. Stell dir mal den Moneyball-Ansatz vor und du würdest den auf Fußball adaptieren und einer hätte gar keine Phase. Der würde sagen, okay, wir hauen das Ding einfach mal lang nach vorne, weil immer wenn der vorne in die Box reinfällt, ist ja eine gefährliche Situation. Wie gesagt, ich hoffe nicht, dass er Schule macht, aber das ist zumindest ein Thema, was Kramer gesagt hat. Was halt spannend ist, ich habe, also wir haben Hoffenheim gelesen, die das wohl sehr intensiv einsetzen. Jetzt berichtet Chris Kramer relativ offen ja im Fernsehen davon. Also das Thema KI im Sport allgemein und KI im Fußball nimmt gerade doch, glaube ich, Darmstadt war ja noch eins der Beispiele, mit Kohlfeld, der das extrem einsetzt. Also ich glaube, in den nächsten ein, zwei Jahren wird da nochmal richtig Zug drauf kommen. Übrigens in dem Kontext nur ein Satz. Weil wir beim Fußball sind, Kicker Sportmagazin hat jetzt auch einen AI-Verantwortlichen. Also irgendwie passieren... Wir werden jetzt wahrscheinlich täglich immer mal wieder solche News droppen. Also das war Thema Nummer eins. Genau, lass uns weitermachen mit sehr praktischen Inhalten. Was haben wir gestern gemacht, Manuel? Ich habe mich auf unsere Couch gelegt. Ich habe mir ein Mikro angeklippt, du hattest ein Mikro angeklippt und wir haben knapp zwei Stunden über den Kundencase gesprochen. Ja. Sehr lange, sehr ausführlich. Und wir wollten eigentlich schon loslegen, also standen schon am Whiteboard, wollten eigentlich schon loslegen. Dann haben wir gesagt, stopp, wir nehmen das jetzt einmal komplett auf. Und das Transkript nehmen wir, um danach mit dem Transkript zu erarbeiten, wie dann das fertige, passgenaue Angebot aussehen könnte. Kannst du nochmal einmal aus deiner Sicht sagen, was du dann gemacht hast mit dem Transkript und wie es jetzt weitergeht? Also erstmal, wir haben, muss man ja auch dazu sagen, schon auch anders gesprochen dadurch. Also nicht die ganze Zeit. Weniger Schimpf. Das auch. Wir haben anders gesprochen dadurch, aber nicht mit, also hin und wieder. Also man hat dann immer so Situationen, wo du einfach die ganze Zeit brainstormst und ein bisschen auch zusammenhanglos redest. Aber dann kommen auch Phasen, wo du das im Transkript oder in der Spracheingabe dann selber, das Gesagte wieder so ein bisschen einordnen kannst für die spätere KI-Analyse. Ja, du hast ja im Prinzip alle halbe Stunde, sage ich jetzt mal, wie eine kleine Zusammenfassung, wie ein kleines Summary gemacht und da ja auch direkt gesagt, so wir machen jetzt... Genau. Und das ist ja quasi die Kombination, also wir hatten das ja schon mal gesagt, dass ich, wenn ich aus Meetings rausgehe,... eigentlich danach immer...... auch meine Gedanken quasi reinspreche,...... dann das ganze Meeting einordne...... und das Transkript dann benutze, um...... das Meeting zu dokumentieren. Und das ist ja nichts anderes,...... weil in dem Brainstorming...... oder in der Ausarbeitung von Ideen...... oder was auch immer, was wir da gestern hatten,... kommen dir ja Ideen, die du am besten schnell aussprechen solltest, um das Ganze dementsprechend auch einzuordnen. Und so bin ich dann auch einmal, glaube ich, so zehn Minuten lang in den Monolog gegangen und habe quasi einfach nur alles einmal für die KI anders nochmal aufbereitet, damit sie das bewusster quasi sieht.... oder bewusst ist vielleicht das falsche Wort,...... aber damit das einfach präsenter ist...... in dem Transkript. Genau, so haben wir das gemacht. Ich habe dann das Transkript genommen...... und habe gesagt, okay, wir müssen das jetzt erstmal...... strukturieren, weil das waren...... anderthalb Stunden Transkript. Es war relativ viel. Relativ...... dadurch, dass wir ja quasi immer die ganze Zeit...... zwischendurch uns abwechseln beim Sprechen,...... dann musste man auch gucken, wie man das sortiert.... und habe dann erstmal mit der KI gesprochen,...... dass wir ein gemeinsames Konzeptdokument erstellen,...... wenn man so möchte,...... damit wir für alle weiteren Schritte...... dann einmal von der gleichen Basis ausgehen. Also das habe ich mir dann einmal...... komplett in Ruhe durchgelesen.... nochmal verbessert und gegengecheckt,...... damit dann wirklich das Ergebnis daraus...... bei 100 % war und wir keine Falschinformationen,...... so kann man es sagen, da drin hatten. Und die Basis habe ich jetzt...... und auf der Basis mache ich jetzt...... die ganzen Slides für eine Präsentation,... Ich strukturiere damit noch Dinge, also es geht eher so um ein Angebot bzw. eine Art Transformation, Begleitung, die wir bei einem Kunden haben. Und so bearbeiten wir das Ganze jetzt aus, das ist jetzt auch die Basis für alles. Also wir haben schon öfter darüber gesprochen, dass ich Obsidian benutze. Marco immer noch nicht übrigens für die Leute, die es interessiert. Ne, sein MacBook hat er auch noch nicht eingerichtet, aber anderes Thema. Genau, Obsidian habe ich schon öfter mal angesprochen und ich habe das jetzt auch direkt in meinem Obsidian drin, also in meinem zweiten Gehirn, wenn man so möchte. Da liegt jetzt das Konzept für den Kunden drin und für die gesamte zukünftige Zusammenarbeit wird das die Basis für alles sein, also alles, was damit mit dem Kunden passiert.... wird mit da reinfließen,...... alles wird strukturiert in MD-Dateien gefasst,...... damit ich...... immer, wenn ich quasi den nächsten Schritt plane,...... immer das gesamte Wissen griffbereit habe,...... also die KI griffbereit hat. Und also ich kann mich nur wiederholen,...... das ist ein Riesenhebel, den man dadurch bekommt. weil dir nichts mehr runterfällt, wenn man so möchte. Und du einfach dadurch an Dinge denkst, an die du nicht gedacht hättest einfach, weil alles da drin ist. Deswegen das ist völlig geisteskrank. Wir haben das gestern ja auch relativ deutlich uns selber gesagt. Das, was wir da gestern gemacht haben, also dieses Konzept aufgestellt, das hätten wir ohne KI uns nicht zugetraut, einfach das zu tun. Es hätte viel länger gedauert und die Frage wäre wieder,... wie der Output wäre. Genau. Also du hättest wahrscheinlich...... allein um die Gedanken...... und das ganze Brainstorming,...... was wir hatten, zu sortieren,...... hättest du wahrscheinlich drei Tage gebraucht,...... wenn du das manuell gemacht hättest. Dann noch das zu strukturieren,...... eine Präsentation zu erstellen,...... bist du eine Woche einfach damit beschäftigt. Hundert Prozent. Und bist nicht bei der Qualität so. Also das kann man einfach so sagen. Wobei ich habe eine Frage an dich, wo du das gerade so beschreibst. Ja, müssten wir vielleicht sogar mal testen, also weil es mich wirklich interessiert, im Sinne eines AB-Tests. Was wäre, wenn wir das gleiche Gespräch geführt hätten, aber als Aufnahme und Transkript quasi nur deine zwei, drei Zusammenfassungen gehabt hätten? Also ohne das, was außenrum war sozusagen. Hätten wir das gleiche Ergebnis bekommen oder sind wirklich in diesen kleinen... ich sag mal, Nebenplätzen. Sind, ja. Ja? Sind da so viele Informationen drin? 1000 Prozent, ja. Das habe ich ja gesehen quasi. Okay. Also deine Zusammenfassung hilft ihm zwar, das zu strukturieren und zusammenzufassen. Die ist wichtig, ja. Die ist wichtig, aber es ist dann trotzdem irgendwie der Satz da oder der Satz da, der noch mit reinfliegt, der wichtig ist. Genau, das ist ja genau das, was du, also auch in der Zusammenfassung, die du während dem Brandstorming machst, vergisst du Dinge. Naja, okay. Also das habe ich direkt gesehen. Der hat Dinge aufgegriffen und richtig eingeordnet. Das war schon crazy so. Also wirklich sehr stark. Was das für uns heißt, Ist ein Tipp, obwohl wir es selber noch nicht nutzen. Ich war aber vor kurzem bei einem Termin, da hat ein Kollege eine kleine Platte auf den Tisch gelegt und hat damit die komplette aufgemacht. Das ist Plot, das werden wir uns jetzt auch kaufen. Weil das einfach viel länger aufnehmen, also stundenlang aufnehmen kann, in einer Top Qualität automatisches Transkript macht und so. Also das muss richtig, richtig gut sein. wir geben es mal als KI-Tipp, obwohl wir es noch nicht nutzen, aber ich habe es live im Einsatz gesehen. Du kannst sofort in viele Sprachen übersetzen, also wirklich richtig, richtig gut. Und wir werden schon die Art und Weise, wie wir arbeiten, in Zukunft verändern. Also so wie wir das gestern gemacht haben, Brainstormings, die wir gemeinsam irgendwie am Whiteboard machen, werden in Zukunft immer transkribiert. Ja, musst du. Also wenn alle damit quasi einverstanden sind, ist das... Genau, wenn alle am Tisch damit einverstanden sind, bei uns beiden ist das eine einfache Entscheidung. Ja, genau. Also es ist nur logisch, das zu tun so. Ja, cool. Dann habe ich noch zwei kleine Tipps hinten raus, weil du hast einen schon gesagt, während du gesprochen hast, nämlich du hast gesagt, du hast es dann in MD-Dateien irgendwie sortiert. Ich hatte vor kurzem gesehen, das war so ein bisschen im Kontext mit Google Stitch und auch mit Cloud Design jetzt und so, da ging es noch um das Thema konsistente Designs für deine Company. Und ich glaube viele gehen ja schon hin und laden dann irgendwie ihren Style Guide rein und sagen, ja mach anhand dieser Farbwelt oder anhand dieses Schrifttyps meine Präsentation. Man kommt noch zu viel, viel besseren Ergebnissen, wenn man sich eine Design-MD-Datei macht. Es gibt so ein, zwei Vorlagen tatsächlich im Netz, die das sehr strukturiert machen. Wo trägst du die Farbcodes ein? Mit Abstände zwischen den Buch- Abstände zum, also wirklich einmal Style Guide als MD-Datei runtergebrochen. danach sind die Ergebnisse wirklich super konsistent. Du musst dir keine Gedanken mehr machen über Farbwelten, über Schrifttypen, ist Logo richtig. Ist übrigens ein... also bei Obsidian kann man das quasi als Onboarding nutzen und der stellt dir dann die ganze Zeit Fragen... bis der ein Bild über dich hat. Das speichert er sich dann einmal in seiner Cloud-MD-Datei. Und dann kannst du theoretisch noch so ein weiteres Onboarding machen...... und sagen, okay, also frag auch meinen Style-Guide und sowas ab. Dann gibst du ihm den, dann speichert er das auch. Und dann hast du das quasi immer in deinem Gehirn drin. Und er liest das bei jeder neuen Session,...... liest er quasi immer diese Information. Das heißt, er hat das die ganze Zeit drin. Wollte ich nur mal gesagt haben, weil du so... Davon wirklich begeistert warst, wie du gerade gesprochen hast. Aber nee, Spaß beiseite. Noch mal eindringlich auch gesagt, schaut euch Obsidian an. Meiner Meinung nach ist das... Game changer. Ja, so sollte in Zukunft jeder arbeiten. Jeder braucht...... ein Markdown,...... also eine Ansammlung von Markdown-Dateien, um...... sein Wissen immer griffbereit für...... theoretisch auch ja ein lokales LLM zu haben, also...... klar, ich benutze jetzt Cloud Code,...... aber man kann das Ganze ja auch mit einem lokalen LLM machen. Und das ist nichts anderes, wie eine Ordnerstruktur, also...... du kannst dir das genau so vorstellen, wie du deine, also wie du für dich...... deine Dateien in Ordner ablegst,...... Kundeordner, dann in dem Kundenordner sind Kunde A, B, C,...... in dem Kunde A-Ordner sind dann nochmal zig Unterordner, also genau so strukturierst du das auch,...... das heißt, du musst dir jetzt nicht irgendwie eine neue Art zu strukturieren irgendwie überlegen,...... sondern du strukturierst das genau so, wie du es für dich logisch strukturieren würdest. Und die KI findet sich da super zurecht, beziehungsweise kannst du halt immer wieder sagen,...... guck mal da in den Ordner rein, guck dir das an, du kannst ihm ja quasi die Ordner dann freigeben... Und also Markdown-Dateien werden benutzt, weil die KI das einfach mit am besten lesen kann und der Mensch auch sehr, sehr gut lesen kann. Und da werden die Sachen immer sehr, sehr gut strukturiert. Wenn du viele Markdown-Dateien irgendwann hast, macht es auch Sinn, immer eine Ebene darüber quasi nochmal die zu indexieren und zu sagen, okay,... in den Markdown-Dateien in kurzer Zusammenfassung,...... was steht da drin,...... damit der sich dann nicht immer so viel durchlesen muss. Das ist ja alles tokenbasiert. Außer du hast irgendwie deine eigene Server-Infrastruktur...... und hast alles lokal laufen. Aber auch dann würdest du dadurch...... also Schnelligkeit quasi rausholen. Aber ja, ich kann es nur jedem empfehlen, sich damit auseinanderzusetzen. Ich bin fest davon überzeugt, dass alle Firmen in Zukunft ein Firmengehirn brauchen und auch haben werden. Ja, das nochmal dazu. Nur weil du das gerade sagst, ich hatte in letzter Zeit häufig bei der Nutzung von Cloud, wenn ich zu viel Kontext hatte und Output zu viel ist, also wirklich, ich sage jetzt mal ein Output von zig Seiten, das er abgebrochen hat. Mittlerweile gehe ich hin und prompte immer direkt, er soll das immer in Schritten ausspielen, immer Häppchenweise ausspielen und so, ne?... immer auch die Session...... löschen, also den Kontext einmal rauslöschen. Und am besten...... ja gut, da können wir auch morgen theoretisch eine Folge dazu machen,...... wie man am besten...... damit arbeitet. Bester Input, bester Output. Ja, so wie man das strukturiert,...... damit man am besten Projekte immer in mehrere Phasen aufteilt,...... damit man dann pro Phase...... immer den Kontext rauslöschen kann. Aber... Müssen wir dann morgen auch wirklich machen, weil ich habe jetzt schon mehrfach Ärger bekommen, weil wir so gesagt haben, ja, da reden wir nochmal drüber und haben dann nie drüber gesprochen. Also morgen reden wir auf jeden Fall zu. Und ich habe zwar die Uhr nicht im Blick gehabt, weil wir die umgedreht haben, aber ich glaube, wir sind durch. Wir machen zum Abschluss nochmal einen KI-Tipp des Tages. Aber auch der ist präsentiert von unserem Partner InnovaBee. Und zwar Loveable. Ich habe schon einige Webseiten und einige Themen mittlerweile mit Loveable umgesetzt. Loveable hat jetzt eine App und ich dachte zuerst, boah weiß ich nicht, also mobil auf einer App Loveable zu nutzen. Ich mache viel so mit Screenshots reinladen und so, da dachte ich mir, das wird nicht funktionieren. Funktioniert mega. Also hätte ich wirklich nicht gedacht. Funktioniert sowohl bei Webseiten, die schon live sind. Du willst ein paar kleine Änderungen vom Sofa machen. Du machst die Änderung, publischst und das Ding ist direkt live. Das funktioniert super. Aber selbst auch... Du sprichst einfach rein, also machst Voice und der baut dir einfach mal eine Seite vom Sofa aus. Finde ich schon ganz cool. Wir sind ja offiziell damit an dem Punkt, den du vor zwei Jahren schon prognostiziert hast, dass deine Mutter im Auto sitzt, sagt, sie will eine Fitness-App und wenn sie nach Hause kommt, ist sie fertig. Ja, theoretisch, ja. Ja, sind wir. Also keine App-App, aber die kann die nutzen. Ja, du kannst auf jeden Fall... Also wir haben ja eins, sagen wir es mal so, wir haben ja eins gelernt und da bin ich so ein bisschen vorsichtiger geworden, auch so, was wir so in dem Podcast sagen. Ich will nicht immer so nach draußen tragen, so das dauert zehn Minuten, dann ist fertig, dann ist fertig. Aber sagen wir es mal so, du kannst wahrscheinlich aus dem Auto raus, kannst du irgendwie Mock-Ups ballern, Produkte bis zu einer gewissen Reife bringen und so. Das ist alles überhaupt kein Problem mehr und das... Das machst du einfach per Knopfdruck und bist da. Deine Mutter könnte hingehen, reinsprechen und wenn sie zu Hause ist, könnte sie es in der Lovable-Umgebung quasi nutzen. Ja, ja, absolut. Das ist alles möglich und vor allen Dingen auch wirklich mit einer echt guten Usability. Ja, ja, die machen das sehr gut. Ja, also sehr, sehr gut aufbereitet. Also von daher, genau. Das war der KI-Tipp des Tages. Ladet euch die Lovable-App und spielt mal ein bisschen damit rum. Da habe ich heftig auf die Erbit obzitiert. Alle außer Marco, beschäftigt euch bitte mit Obsidian. Ansonsten wünschen wir euch einen wunderbaren Donnerstag. Und wir hören uns morgen und besprechen dann das Thema, was wir heute angeteasert haben, versprochen. Tschö. Tschö. Untertitelung des ZDF für funk, 2017
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