Point of Difference: Was ist der POD von Marco und Manuel?
Tommy Hilfiger hat dem Hugo-Boss-Chef mal erklärt, warum an seinen Sachen immer zwei verschiedenfarbige Knöpfe sind. Genau daran hängt die Frage, die sich jeder Unternehmer stellen sollte: Was ist eigentlich dein Point of Difference? Marco und Manuel legen sich in dieser Folge selbst auf den Tisch — optisch, charakterlich und als Marke.

Die Kernpunkte
- Point of Difference: der Knopf-Trick von Tommy Hilfiger und was Hugo-Boss-Chef Daniel Grieder daraus gemacht hat
- Manuels POD: Trikot, Jogginghose, der unverwechselbare Gang — und die Mediamarkt-Geschichte dazu
- Marcos POD: mit jedem Menschen sofort warm werden — plus ein gewisser Wahnsinn in der Umsetzung
- Warum „der Junge mit den roten Schuhen" meistens nichts drauf hat
- Der POD von OctopusGenius: locker in der Business-Welt und trotzdem liefern
- Canva führt Gen-Z-Sprache ein: Internet-Slang, Emojis, „Chronically Online"-Vorlagen
- Warum Jugendslang in Software fast immer zu spät kommt
- Ausblick: 1,5 Stunden mit Thorsten Fucker — digitale Städte, USA vs. Deutschland, Robotik
- Ab September ist OctopusGenius zu dritt
Sprung zu den Themen
„Selbst wenn wir irgendwo mit Badehose und Adiletten reingehen — wenn wir rausgehen, sollen die sagen: Das sind die beiden Jungs, die was drauf haben."
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Transkript
Wenn sich zwei Menschen treffen und sagen, die beiden Jungs von KI-Snack oder von der Octopus Genius, wie würden die uns charakterisieren? Was würden die sagen? Ja, auf jeden Fall, ich nenne dich Rainman. Also dein Spitzname ist Rainman. So Marco, ich weiß nicht, ob ich schon Gyros gegessen habe. Aber ich glaube schon. Ich glaube, das ist wirklich das Erste, was ich mache, wenn ich da ankomme. Aber ich sitze auf jeden Fall gerade in der Sonne bei einem Kaffee oder sowas. Ich kann dir auf jeden Fall was Witziges sagen. Ich fand das schon sehr lustig, als ich in Italien war, den Podcast zu hören. Und du glaubst nicht, wie oft das getroffen hat, dass ich dann so einen Podcast sagte, so, ich sitze jetzt gerade bestimmt am Meer, ins Wasser. Genau, der wird ja um 8 Uhr am Montag veröffentlicht. Ich lande um... 7, glaube ich. Montag Morgen. Nee, ich lande um 8. Sorry. Ja gut, das heißt, ich bin gerade am Flughafen. Wenn du den hörst. Ja, okay, wenn ich den höre, dann sind wir vom Flughafen mit dem Auto schon zur Unterkunft gefahren. Ich glaube, ich sitze auf der Terrasse. Wir haben so einen Balkon, der dann wie eine Terrasse quasi ist und dann guckst du direkt aufs Meer in so einer Bucht auch. Ich glaube, da sitze ich... und trinke mir einen Kaffee. Vielleicht rauche ich auch eine Zigarre dabei, mal gucken. Aber so in die Richtung wird das irgendwie aussehen. Dann sage ich jetzt hier an dieser Stelle, Manuel, schöne Grüße nach Kreta. Ich hoffe, es rennt. Ja. Ja, ja, ja, einfach Regen. Einfach Regen, einfach Auge gemacht, der Marco. Nein, also kurz abholen für unsere Zuhörerinnen und Zuhörer. Wir haben gerade einen anderthalb Stunden Podcast mit unserem Freund Thorsten Fucker aufgenommen. Ja. Und haben uns danach dazu entschieden, dass wir die... Wir haben jetzt auch 19 Uhr. Genau. Wir haben jetzt Freitagabend. 19 Uhr. Und wir haben uns dazu entschlossen, dass wir die kommende Woche quasi so gestalten, dass wir jetzt den Montag aufnehmen. Genau. Und dass wir vor allen Dingen ankündigen, was wir mit Thorsten besprochen haben. Und ab Dienstag gibt es dann diese anderthalb Stunden gestückelt, bis du wieder da bist. Ja. Vielleicht fällt mir eine aus. Ja, es fällt der eine oder andere aus. Genau, müssen wir mal gucken. Aber nächste Woche Mittwoch, das ist jetzt Montag, sind wir wieder da. Okay. Dann hätten wir ja eigentlich beim Podcast mit Thorsten immer mal so zwischendurch schöne Grüße nach Kreta machen müssen. Damit du die tagtäglich so ein bisschen hörst. Aber da kriegen wir hin. Ist vorbei. Ich habe dabei tatsächlich zwei, drei kleine Themen. Natürlich. Aus unserer Fail-Folge von Donnerstag, die dann aber am Freitag veröffentlicht wurde. Ist noch was übrig geblieben. Mir ist beim Laufen aufgefallen, schöne Grüße an alle, die nach wie vor sagen, ich bin ein schöner Wetterläufer. Heute ist der Papa 7,5 Kilometer gelaufen. In einem ordentlichen Tempo. Ich würde sagen, so langsam, langsam. So langsam kommst du an den Zehner. Langsam bin ich wieder da. Wann läufst du den Zehner, den ersten? Um dir so ein bisschen... Ich kann nicht mehr laufen. Aber du hast gesagt, du willst es einfach langsam machen. Genau, es hat überhaupt nichts mit Können zu tun. Ich kann ihn morgen laufen, aber das macht keinen Sinn. Nee, nee, nee, dann kollabierst du einfach. Ich bleibe einfach jetzt erstmal so konstant bei dem, was ich aktuell mache. Ja, finde ich gut. Und irgendwann, wenn ich so das Gefühl habe, jetzt geht es mir körperlich wirklich besser, zwei, drei Kilo runter, dann mache ich den Zehner. Sehr gut. Weil man merkt dann doch die Achillessehne, man merkt dann doch mal das Knie. Deswegen, das mache ich ganz in Ruhe. Sehr gut. Früher wäre ich den gestern gelaufen und würde heute hier sitzen und sagen, ich laufe nie wieder. Nee, das mache ich nicht. Ich bin jetzt in einem Alter, da muss man mal ein bisschen schlauer sein. Auf jeden Fall ist mir beim Laufen... höre ich ja immer unsere Podcasts, wie du weißt. Ich höre dann auch manche Podcasts zwei, drei, vier Mal. Ich will daraus lernen. Was machen wir richtig, was machen wir falsch, was ist besonders gut. Glaubst du nicht? Mir kommen halt immer direkt Witze in den Kopf. Okay, den kannst du nicht. Aber das ist witzig. Dann besser nicht. Okay. Und dann dachte ich mir so, wir haben was vergessen. Ganz kurz mein Witz. Aber gekattet. Nee, der ist okay. Aber ich kann ja nicht, weil mir kommen ja immer wieder Witze in den Kopf. Du erzählst irgendwas und ich so, okay, da könnte ich einen Witz draus drehen. Marco läuft am Strand, oberkörperfrei und so, hört unsere Podcasts zum dritten oder vierten Mal und lacht einfach immer wieder über seine Witze. Was ein geiler Typ. Und so weiß er schon. So ähnlich. Ja, genau. Weil ich höre die viermal und so, weil ich mich einfach super witzig finde. Wie eben der Thorsten gesagt hat, ich wäre kein Narzisst. Da dachte ich mir so, ja, ich bin schon ein bisschen narzisstisch veranlagt. Nein, bei mir ist es wirklich so... Ich will einfach besser werden. Und ich glaube, du wirst nur besser, wenn du dich häufig hörst. Ich finde das sogar so einen Tick unangenehm. Sich selber zu hören? Ja, so ein Tick. Ist das bei dir so? So ein Prozent. Ja, ein Prozent. Aber nur so wirst du besser. Und nur so weißt du einfach, was du falsch machst. Ich habe nach wie vor diesen Tick mit diesem So. Ich sage einfach zu oft So. Ich habe auch 100 Prozent und so. Auf Geisteskrankheit habe ich wirklich geachtet. Das ist weniger geworden. 100 Prozent ist aber auch weniger geworden. Also man kann sich das schon aneignen. Man kann sich das aneignen. Es darf halt nur nicht so sein, dass du dich voll darauf konzentrierst. Genau. Aber wir wollen ja besser werden. Wir machen jetzt so Interviews wie mit Thorsten. Das wird mehr. Wir haben jetzt schon für Oktober, witzigerweise, zwei Mediziner, die zu uns kommen. Viele Grüße an den Longevity Decoded Podcast. Genau, die werden bei uns ins Körner Podcaststudio kommen. Also wir werden... Ja, da passiert was. Da passiert was, genau. Beim Laufen, auf jeden Fall. Nicht am Strand, sondern an der Ringstraße in Bocklemünd. An der Milli. An der Milli, wie man so schön sagt. Dachte ich mir, bei dem Podcast, den wir aufgenommen hatten, den ich übrigens ganz gut fand, der nie ausgestrahlt werden wird, weil wir vergessen haben, was das... Ja, wir haben alles vergessen. Also wir haben alles vergessen. Haben wir relativ lange über POD gesprochen. Und ich kannte POD vorher nicht und bin darauf gekommen, weil ich dank dir den OMR-Podcast mit dem Hugo Bosschef, Grida heißt der, gehört habe. Ich fand das übrigens nicht so anstrengend. Ich habe mich an den Dialekt relativ schnell gewöhnt. Und ich fand auch, dass er gute Aussagen getroffen hat. Über das Thema KI hat er relativ kurz gesprochen, aber als er darüber gesprochen hat, finde ich, hat er zu 100 Prozent das gesagt, was wir auch sagen. KI plus MI, Organisation mitnehmen, viel effizienter werden, besser werden, neue Möglichkeiten. Es wird keiner entlassen. Ja. Also zumindestens jetzt nicht aufgrund von KI. Aber es war jetzt auch nicht so gehaltvoll. Aber ich fand das sehr cool. Naja, und in einem völlig anderen Kontext erzählte er dann, dass sein Trauzeug und einer seiner besten Freunde Tommy Hilfiger wäre. Und beschrieb dann, wie er mal mit Tommy Hilfiger durch einen Laden gegangen ist. Und Tommy Hilfiger zu ihm gesagt hat, seine Sachen müssen immer ein P.O.D. haben, ein Point of Difference. Also irgendwas Besonderes, irgendwas anderes. Und dann beschrieb er, bei ihm wäre der Point of Difference, dass seine Knöpfe immer zwei verschiedene Farben hätten. Und sagte dann zum Philipp irgendwie, du trägst ja oft eine Mütze und so. Und in dem Kontext bin ich darauf gekommen, ich finde das Thema wirklich spannend und würde da gerne noch mit dir drüber sprechen. Und vielleicht hast du ja sogar danach dir nochmal Gedanken dazu gemacht. Nee, nee. Ich ja, weil ich es spannend finde. Ja. Und ich habe dir am Donnerstag die Frage gestellt und stelle sie dir jetzt nochmal. Was glaubst du, was dein Point of Difference ist? Und zwar in zweierlei Hinsicht. Optisch, weil die beiden haben schon sehr optisch gesprochen. Dein Alleinstellungsmerkmal, dein wie auch immer. Und aber auch vom Typ her und charakterlich. Was du für dich glaubst, was dein Point of Difference ist und warum ich das mitbringe, das Thema. Ich finde das schon sehr, sehr spannend als Case herauszuarbeiten, wenn du ein Produkt hast, wenn du ein Thema hast, über das du sprechen möchtest, zu sagen, okay, wo ist das Alleinstellungsmerkmal? Wo ist das Ding, über das die Leute sagen, ach, wenn der kommt, dann passiert das. Also optisch ist es glaube ich schwer, weil ich mir da nicht viel draus mache. Also ich trage halt meine Klamotten, weil ich die einfach gemütlich finde. Ich will einfach mich wohlfühlen in meinen Klamotten. Dann trage ich halt viele Adidas Jogginghose, weil die einfach eine sehr, sehr gute Qualität haben. Mhm. Boah, Adidas, da können die richtig auspacken für dich. Na, ist ja so. Die haben wirklich eine gute Qualität. Die haben eine gute Passform für mich. Trikots trage ich auch, weil die eine gute Qualität haben. Die halten lange, die kannst du einfach in die Wäsche schmeißen. Die sind immer glatt und so. Und ich mag Fußball. Aber es ist jetzt nicht so, dass ich sage, ich muss jetzt ein Trikot tragen, weil dann hebe ich mich ab von anderen. Deswegen wäre das auch nicht mein P.O.D., weil weißt du, was ich meine? Das ist so, klar, ich trage Trikots und immer Jogginghosen, aber ich habe da auch eigentlich eine passende Geschichte zu, die ich auch beim letzten Mal erzählt habe, die eigentlich zeigt, dass das auch jetzt kein P.O.D. mehr sein kann, dass man mit Trikot und Jogginghose rumläuft. Weil ich im Mediamarkt war und ja unsere Kameras gekauft habe und als ich dann auf den Verkäufer gewartet habe, der aus dem Lager die drei Kameras geholt hat, hat mich dann eine Dame angesprochen und gefragt, ob ich hier arbeite.... und ich hatte, glaube ich, sogar fast das gleiche Outfit an wie jetzt, nur ein anderes Trikot, aber eine Adidas-Jerkinghose und ein Trikot und die hat mich gefragt, arbeiten Sie hier? Und ich hab gesagt, nein, ich arbeite nicht hier, während andere Verkäufer in Media-Markt-Klamotten an mir vorbeigelaufen sind. Deswegen war ich so, okay, scheint das jetzt normal zu sein, dass man einfach... Also die letzten fünf Male, wo ich irgendwie durch den Mediamarkt gelaufen bin, habe ich, glaube ich, keinen einzigen Verkäufer gesehen. Ja, doch. Hast du? Ja, doch, schon. Okay. Genau, das zu der optischen Thematik. Man sagt mir nach, dass mein Gang sehr einzigartig ist und man mich von Weitem erkennt nur an meinem Gang quasi. Also ich würde dich aus Italien erkennen an deinem Gang. Wenn du in Deutschland bist. Ja, ja. Also wirklich, würde ich sofort erkennen. Habe ich mir gedacht. Sofort. Dann ist das vielleicht mein optischer P.O.D., wenn du so möchtest. Besonders prägnant übrigens in Adiletten. Ja, also ich habe so einen gemütlichen Gang, würde ich das bezeichnen. Ja, du schwingst so ein bisschen. Ich schwinge, ja, ja. Du schwingst so ein bisschen. Ja, ja. Ah, okay. Stimmt. Mein charakterlicher P.O.D. ist, glaube ich... Keine Ahnung, ich meine, Thorsten hat es jetzt auch ein paar Mal gesagt, ich bin relativ schnell in der Umsetzung. Ich fackel nicht lange. Wenn ich was in meinem Kopf habe, dann bin ich sehr begeisterungsfähig. Sehr, sehr krass begeisterungsfähig. Aber es ist aber auch selten, dass ich danach sage, okay, das war kompletter Quatsch. Also ich begeister mich einfach für Themen, die auch dann scheinbar irgendwie für mich cool sind. Und dann gehe ich halt einfach meistens immer aufs Ganze. Habe so diesen leichten Autismus, den du ja immer ein bisschen ansprichst, Und dass ich dann... Der sagt leicht. Der sagt leicht. Der sagt einfach leicht. Das ist ja keine... Das ist ja wirklich weder eine Beleidigung noch... Du bist aus Tinten. Ja, auf jeden Fall. Ich nenne dich Rainman. Dein Spitzname ist Rainman. Wenn ich was in meinem Kopf habe, dann kann ich mich fast mit nichts anderem auseinandersetzen. Du hörst auch nichts mehr. Du siehst auch nichts mehr. Das hätte ich mal dahingestellt. Nein, das ist so. glaubt man ja, keine Ahnung, das wäre glaube ich so, das würde ich jetzt irgendwie die Frage kommt mir jetzt, haben wir noch nicht drüber gesprochen wenn sich zwei Menschen treffen und sagen hey, die beiden Jungs von KI-Snack oder von der Octopus Genius wie würden die uns charakterisieren was würden die sagen hey, das sind die beiden Jungs, die hast du da was im Kopf würdest du sagen Wir sind halt Kölner. Das würde ich glauben. Ein Nicht-Kölner, dem fällt das ja direkt auf, dass wir viel lauter und viel lockerer sind einfach. Aus dem Feedback, was wir bekommen haben... Wir sind schon sehr locker. Genau, da kam ja oft das Feedback, wir finden das mega, dass ihr nicht so einen Business-Scheiß macht. Sondern bleibt genauso, wie ihr seid. Ihr transportiert die richtigen Themen, das macht ihr mega, aber macht das in einem lockeren Style. Aber so sind wir auch. Wir haben uns hier hingesetzt und sind so, wie wir sind. Wahrscheinlich ist das unser POD, dass wir wirklich in der Businesswelt sehr locker sind. Und trotzdem deliveren. Genau, das ist entscheidend, ja. Hm? Ja. Was ist denn dein P.O.D.? Das ist jetzt eine sehr persönliche Folge geworden. Hat mir gar nicht gut. Ja, ist ja nicht schlimm. Wer es sich nicht anhören will, dann, da kommt jetzt wahrscheinlich nicht mehr so viel KI. Wir sind jetzt schon 15 Minuten dran. Der Marco erzählt jetzt noch ein bisschen über seinen P.O.D. Was würdest du denn sagen, was mein P.O.D. ist? Also du hast eine ganz, ganz klare, ein Alleinstellungsmerkmal. Ja. Und das ist, dass du mit jeder Art Mensch sehr, sehr schnell warm werden kannst. Also mit wirklich jeder Art von Mensch. So unterschiedliche Bevölkerungsschichten, Herkunft, Sozialisation, alles Mögliche. Du kommst, du kriegst es auf so eine schnelle Art und Weise und immer auch eine sehr gute Art und Weise hin, sehr nah an den Menschen direkt ranzukommen. Und ja, das ist, glaube ich, so dein, das habe ich so auch noch nie gesehen. Also, dass man das so schnell und so unterschiedlich sehr gut hinbekommt. Also würde ich selber auch so sehen. Plus, und das ist... Ich glaube, jeder, der mit mir zusammengearbeitet hat, wird das bestätigen. Ich habe schon einen gewissen Wahnsinn in den Sachen, aber setze sie auch um. Ein bisschen anders als bei dir so. Ich habe keine Idee und muss die dann direkt morgen umsetzen. Aber wenn ich sage, ich baue eine KI-Snackseite und die ist morgen fertig, dann ist die morgen fertig. 100%. Und wenn ich sage, ich mache Wärme in Köln, mache ich Wärme in Köln. Du kommst aus Kreta wieder und das Ding steht zu 100%. Deliveren ist halt so das Entscheidende. Und letztendlich auch das, was bei uns auf der Seite steht, weniger reden, mehr machen, einfach umsetzen. Ich hasse wirklich Schwadlappen, wie man in Köln sagt. Ich mag wirklich Menschen nicht, die viel reden und wenig tun. Sondern es muss genau andersrum sein, obwohl ich gerne auch viel rede, nicht falsch verstehen. Aber ich hoffe, gehaltvoll und nicht irgendwie inhaltsleer. Aber witzigerweise, ich glaube auch in der letzten Folge, was meine Optik betrifft, habe ich irgendwie nichts gefunden. Oder was heißt nichts gefunden? Ich habe bewusst nichts, wo ich sagen würde, das ist so ein Thema, wo man sagen kann, das ist er. Also von daher, das würde ich auch so sagen. Ja, weil das, was Tommy Hilfiger anspricht, ist ja eine bewusste Entscheidung, etwas anders zu tun. Erinnere dich dran, ich weiß gar nicht, ob das jemals, also ich meine, wir haben das einmal kurz erzählt. Wir wollten uns ja, bevor wir den KI-Snack gemacht haben, wollten wir uns ja KI-Ultras nennen. Wollten immer in einem Trikot hier sitzen. Ja, war ja so. Wollten immer in einem Trikot hier sitzen, genau aus dieser bewussten Entscheidung heraus zu sagen, wir sind irgendwie fußballnah. Wir wollen immer, dass die Leute sagen, das sind die Jungs mit den Trikots so. Ja. Mittlerweile sind wir die Jungs, die jeden Tag was anderes anhaben, sag ich mal. Vom Hemd über ein Trikot über ein T-Shirt. Weil es uns auch völlig egal ist, weil wir gehandvoll sind. Wir gehen halt so in die Folge, wie wir an dem Tag gekleidet sind. Absolut. Ja. Ja, aber cooles Thema. Also ich finde, ich finde wirklich, das ist ein Thema. Das geht ja stark in dieses USP-Thema. Was ist der USP deiner Unternehmung? Ist eigentlich vielleicht auch sogar eine coole Eröffnungsfrage, die man jedem Gast stellt. Was ist dein POD? Um direkt so ein Eis zu brechen, persönliche Ebene reinzubringen. Weil ich habe jetzt nach den anderthalb Stunden mit Thorsten, habe ich auch noch mal kurz mit ihm gesprochen. Und er meinte, es ist halt schwer, wenn man über Business redet, dann irgendwie so eine unterhaltsame Komponente da reinzubringen. Aber es ist halt auch entscheidend. Und entweder machst du es über eine emotionale, persönliche Ebene rein, Oder du machst über Humor, das versuchen wir auch immer, einen Witz daraus zu drehen. Ich kann dir halt eine Sache, die kann ich dir noch so aus meiner Erfahrung mitgeben so tatsächlich. Also sorry, sollten wir tun. Wir sollten so eine Einstiegsfrage haben, die das Eis ein bisschen bricht, glaube ich so. Wir hatten jetzt witzigerweise hinten raus die Fragen, die das Eis ein bisschen hätten brechen können, aber mit Thorsten war das Eis sofort gebrochen. Aber jetzt, wo ich nochmal darüber nachdenke. Fast alle Typen, die ich kenne aus meinem Business Life, die, ich sage das jetzt mal krampfhaft, ohne das vielleicht böse zu meinen, die krampfhaft sagen, da ist der Junge mit den roten Schuhen, da ist der Junge mit der grünen Brille, da ist der Junge, also weißt du so, die haben halt nichts drauf. Ich glaube, weil du es gerade gesagt hast, die, die krampfhaft versuchen, an einem optischen Merkmal zu arbeiten... Gibt es solche Leute? Ja. Ach so, ist dir noch gar nicht so... Nee, ist mir noch nicht... Oh! Oh, okay. Oh! Oh! Oh! Das wird mir am Freitagabend noch schlecht. Das ist mir noch nie aufgefallen. Nein, das ist immer der mit den glänzenden Bossschuhen. Das ist immer der mit dem Einsteckzug. Das ist immer der mit dem und dem. Also wirklich, gibt es ohne Ende so. Der, der immer bunte Hemden, der immer dies, der immer das. Wenn ich darüber nachdenke, die wenigsten davon hatten wirklich schon so einen Kasten. Weil das, was wir beide wollen, ist ja, selbst wenn wir irgendwo mit einer Badehose und Adiletten reingehen, wenn wir rausgehen sollen, die sagen, das sind die beiden Jungs, die wir drauf haben. Und das ist ja das Entscheidende, das soll unser P.O.D. sein. Ähm, lockere Sprache. Wie lange sind wir schon dran? Du guckst so frei auf die Uhr. Äh, 19. Okay. Kleines Thema, Brücke zu Thorsten, tschüss, okay? Aber das Thema, das habe ich schon so lange hier in meinem Podcast-Ding drin. Ich finde das irgendwie, ich will deine Meinung dazu wissen. Lockere Sprache. Zum Thema lockere Sprache. Canva hat irgendwie die Gen-Z-Sprache eingeführt. Hast du das gelesen? Nein. Die Benutzeroberfläche wird dabei durch Internet-Slang, Wortspiele und Emojis angepasst. Auch Canva AI bekommt einen entsprechend lockeren Ton. Dazu kommen eigene, die nennen das irgendwie chronically online, das ist so der, so nennen die das, ja. Vorlagen und Elemente sowie ein spezieller Suchbereich, der passende Inhalte nach diesem Vibe kuratiert. Die Funktion verändert also nicht die Arbeitsweise von Canva, sondern vor allem das Erlebnis und die Tonalität der Plattform. Und dann steht da noch so Canva-Beweis 10 von 10 Humor. Wie findest du das? Um lockere Sprache zu benutzen, ein bisschen cringe. Ja, was ich mich gefragt habe, alles was ich von meinen Kids... Ja, das ist jetzt so, als ob irgendwie der 50-Jährige sich überlegt hat, wie kriegen wir jetzt das Canva so cool transportiert für die jungen Leute? Take Nummer eins, das war sicher einer in meinem Alter. Take Nummer zwei war... Sie wollen die Benutzeroberfläche mit Jugendslang quasi ausstatten. Janzy Canva. Ja, gut zu machen. Ja, genau. Aber da gibt es unterschiedliche Varianten, theoretisch. Das, was ich mir nämlich dachte... Also ich habe ja Kids, die 16, 17 sind. Also bald 16, bald 18. Das ändert sich ja so schnell. Ja, ja, klar. 100%. Die sagen heute Digger und sagen, morgen wird Digger, sagt das ein Otto. Die sagen heute Cringe und sagen, Cringe geht schon lange. Ja, ja, das geht so. Also ich bin ja immer drei zu spät und bin wahrscheinlich zehn weiter vorne als der Rest. Also ich mir das... Das ändert sich ja mit jedem Jahr einfach. Komplett. Ich dachte mir so, hä, was ist das denn für eine Aussage? Aber gut. Dann würde ich sagen, also das hatte ich schon so lange in meiner... Passt zur heutigen nicht KI-bezogenen Ja, Ken war AI. Der war ein AI. Lass uns noch die Brücke machen zu dem, was kommt. Ja, haben wir anfangs eigentlich schon so ein bisschen eingeführt. Ja, aber ich würde gerne ein paar Cliffhanger setzen, so wie man das macht, um die Leute neugierig zu machen auf Thorsten Fucker. Den ja viele unserer Stammhörer schon kennen, weil wir immer mal wieder sagen, unser Vermieter, unser Freund, unser Partner, mit ihm machen wir gemeinsam das Körner Podcaststudio. Und jetzt so im Nachhinein und auch nach dem Gespräch, wie ich finde, extrem spannend, wie er sich und seine Firma transformiert, was er schon alles mit KI macht, was er vorhat. Er erzählt von digitalen Städten, die er besucht hat, die quasi schon vollautomatisiert funktionieren. Sehr spannend, ja. Er erzählt von... Wo wir auch noch nichts von gehört haben. Nee, nee, genau. Obwohl wir ja durch den KI-Snack wirklich eigentlich alles, was irgendwie KI irgendwie Bezug hat, eigentlich schon in unser Board gespielt bekommen. Aber das haben wir noch kein einziges Mal gelesen. Deswegen dieses digitalisierte Stadt. Spannendes Thema. Sehr spannend. Genau, dann erzählt er, weil er öfter in Amerika ist, weil er dort Business macht, zu den Gleichheiten oder Ungleichheiten zwischen Amerika, Europa und Deutschland und erzählt vor allen Dingen, wie ich finde, sehr offen und sehr transparent über die Transformation seiner Unternehmung in den letzten Jahren und nach vorne gerichtet, was noch kommt, wie er mit Robotik umgehen wird, was das für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bedeutet. Also jetzt nicht, kein Honig um den Mund. Wir haben keinmal gekattet. Das waren eine Stunde. Doch, wir haben einmal kurz gekattet. Ja, einmal um die Klimaanlage anzumachen. Weil wir die Klima anmachen wollten. Aber im Prinzip anderthalb Stunden durch aus einem Guss. Du wirst das morgen schneiden. Und wir glauben, dass das mindestens vier, fünf Folgen trägt. Und wir sehen und hören uns live. Am Mittwoch. Am Mittwoch, den? Was ist das? 3. September? 3. September. Nee, der zweite müsste das sein, ne? Ja, kann sein. 2. September sind wir wieder da. Dann auch mit unserem neuen Mitarbeiter. Ja, also der wird nicht in der Folge sein, aber... Hör uns, was der noch nicht weiß. Ab 1. September, sag ich dem, du sitzt hier jeden Morgen. Du warst Montag direkt anrufbar, Vertrag aufgelöst. Du kommst aus Kreta wieder, wir sind wieder alleine. Nein, also genau, ab dann sind wir zu dritt in der Octopus Genius. Freue mich da sehr drüber. Allen einen super Start in die Woche. Dir nochmal schöne Grüße in der Kreta. Einen tollen Urlaub, natürlich kein Regen, sondern fantastisches Wetter. Eine gute Davidoff Signature auf deinem Balkon oder deiner Terrasse mit Blick aufs Meer. Schöne Grüße an Ramona. Habt viel Spaß. Sehr gut. Und gebt Gas. Ciao, ciao. Ciao. Weniger reden, mehr machen.
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