„Weil es existenzbedrohend ist, wenn man KI nicht macht." — Ein Mittelständler über KI
Marco trifft Alexander Westphal, GF der Westwood Kunststofftechnik GmbH, mittendrin im KI-Transformationsprozess. 65 Minuten Klartext über Mut, Zweifel und Verantwortung — Sätze, die du sonst von keinem CEO öffentlich hörst.

Die Kernpunkte
- Vom KI-Skeptiker zum Treiber: Alexanders 180°-Drehung in 7 Monaten
- Der prägende Moment: Marcos „Beerdigungsvortrag" am Innovation Day
- Mindset schlägt Skillset — 20 % Angst / 80 % Neugier als Maßstab
- Warum der CEO persönlich vorweggehen muss (ein Funke Zweifel = Verlust der Mannschaft)
- Der „KI-Katalysator" — eine neue Rolle mit leerem Schreibtisch
- KI-Einführung ist kein IT-Projekt, sondern Change-Management
- „Ask AI First" — gehört, ignoriert, dann live verinnerlicht
- Die unausweichliche Datenbasis-J-Kurve, an der die meisten scheitern
- KI + MI: Mensch und KI gemeinsam — auch in der Personalführung
- Konkrete Use Cases live: 6h-Meeting in Minuten, Stellenanzeige aus dem Nichts, Auslandsangebot in Fremdsprache
- „Bis wann sind unsere Arbeitsplätze noch da?" — Alexanders Antwort
„Dass KI Personalführung besser kann als Menschen — das wäre das Letzte gewesen, was ich gesagt hätte." — Alexander Westphal"
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Transkript
weil es existenzbedrohend ist, wenn man es nicht macht. Dass KI Personalführung besser kann als Menschen. Was hättest du vor einem Jahr nicht für möglich gehalten, was für dich heute möglich ist? Durch die beiden Tage heute bin ich optimistisch, dass wir deutlich weiter sind. Ich habe deinen Vortrag gehört, das war eine deiner Kernaussagen, Ask AI first, und ich habe sie nicht angewandt. Weil du veränderst deine gesamte Company. Heute sich die Zeit zu nehmen, hat sich in Momenten angefühlt, als wenn es Geldverschwendung ist. Bis wann sind dann unsere Arbeitsplätze noch da? Kalte Frage zum Einstieg. Alex, wenn du in einem Satz sagen müsstest, was sich bei Westwood durch KI gerade verändert, welcher wäre das? Du bekommst auch zwei oder drei von mir. Das ist okay. Viel trifft es gar nicht. Es ist eher so das Unerwartete. So die Fakten, wenn man es erlebt, ändert sich die Sichtweise. Ja, die Einstellung gegenüber KI ändert sich vor allem auch. Okay, jetzt bin ich natürlich sofort neugierig, wie war deine Einstellung vorher und wie ist sie jetzt? Aber bevor du mir die Frage beantwortest, erklär ganz kurz unseren Zuhörerinnen und Zuhörern, wer du bist, was wir hier bei dir machen, was ihr als Unternehmen macht. Fuhren uns einmal ab. Genau, also mein Name ist Alexander Westphal. Ich bin Geschäftsführer bei der Firma Westwood Kunststofftechnik GmbH. Ist ein kleiner mittelständischer Betrieb in Ostwestphalen. Wir sitzen in Petershagen-Lade. Ist ein Familienbetrieb. Mein Vater hat den Betrieb aufgebaut. Wir stellen Flüssigkunststoff für die Abdichtung und Sanierung im Außenbereich. Das heißt Balkone, Flachdächer, Parkhausbeschichtung. her, gehen neue Bereiche an in Richtung Bauwerksabdichtung, das heißt Brückenabdichtung, oder auch Verkehrswege, Fahrradwege, Busspuren, Markierungsflächen, so im Verkehrswegebereich. Das heißt wahrscheinlich ist von unseren Zuhörerinnen und Zuhörern jeder schon mal über den Boden, im Balkon oder ein Dach gelaufen. Kann das sein? Genau, die Anwendungsfelder haben viele, technisch, weil es unterschiedliche Materialien gibt. Am Markt grundsätzlich ist es vielen nicht klar, welches Material jetzt wirklich wo liegt. Geht aber bis dahin, dass wir in Amerika in Manhattan Busspuren und Fahrradwege gemacht haben. Das heißt auch da so Highlights, so international, finden bei uns dann schon statt. Okay, würdest du sagen, ist das eins der Highlights oder hast du noch ein Highlight, wo man sagt, boah, das ist so ein Projekt? Definitiv. Da wir in der Abdichtung sind, sind auch viele Sachen überbaut sind. Lokal ist es so, dass wir eine Ringabdichtung gemacht haben beim Porter-Denkmal, das heißt hier beim Kaiser-Willem-Denkmal. sind aber auch an der Dresdner Frauenkirche, liegt unser Material. Also wirklich bei historischen Bauwerken genauso wie bei modernen, klassischer Fall ist aber bei uns trotzdem die Sanierung, kein Neubau. Okay, was würdest du sagen, was ist so ein absoluter Klassiker? Also was ist so das euer, wie sagt man so schön, euer Brot und Butter Geschäft? Brot und Butter ist Einmal das Produkt, die klassische Abdichtung mit Vlies, das ist bei uns das Vekryl 230. Klassisch mit einer Vlieseinlage, weil es dann im Bereich Dach, im Bereich Balkon immer die Norm erfüllt. Das ist auch unser Hauptgeschäft. Grundsätzlich kommt eigentlich das PMA von der NWK für den Einsatz auf dem Dach, also Flachdach. Zur Abdichtung. Unser Brot- und Buttergeschäft ist inzwischen Balkon. Das heißt, die Firma selber, von dem Einsatz der Produkte, hat sich in den letzten 27 Jahren schon gewandelt. Und ja, da ist es wichtig, auch diese Entwicklung mitzugehen in neue Bereiche. Der größte Bereich in den letzten Jahren war Parkflächenabdichtung, weil es einfach die größeren Flächen sind, also schnell Masse auf einmal. Und natürlich im Sinne aktueller Zeitgeist und Sanierungsstau sind eigentlich Brückensanierungen nochmal ein ganz großes Spielfeld. Aber das ist Potenzial und Option für die Zukunft. Dann müsstet ihr ja eigentlich in Köln sehr aktiv sein. Jede Brücke bei uns in Köln ist marode, wird gerade saniert oder wird in Zukunft saniert. Also das wäre ein klassisches Anwendungsgebiet. Definitiv. Wir kommen mit PMA über die Schnelligkeit, das heißt eine Ausführungssicherheit oder eine Geschwindigkeit, die aufgebaut wird, um sowas auch fertig zu kriegen. Das heißt, Wetterabhängigkeiten werden reduziert, die Verarbeitung auch bei niedrigen Temperaturen ist möglich, sodass eigentlich die... Arbeitszeit übers Jahr verlängert wird, plus dass die Sperrzeiten verkürzt werden. Diese Faktoren finden aber in einer Preiskalkulation bei Auftragsvergabe nicht statt. Da geht es rein um Kilopreis und maximal um Quadratmeterpreise. Umweltthemen kommen langsam, wobei ich da auch glaube, dass nicht dieser Faktor Carbon Footprint von den Produkten, die es gibt, sozusagen entscheidend ist. sondern wenn man sich Lüdenscheid, wo auch immer, die Brücken anguckt, den Umweg, den die Autos fahren, der Verkehr, der dadurch erzeugt wird und die Abgase von Autos, die erzeugt werden, ist glaube ich der viel viel größere Faktor, als ob das eine Material ein bisschen umweltschonender ist als das andere. Okay, jetzt, ich versuche langsam die Brücke nochmal zur KI zu schlagen, weil wir sind ein KI-Podcast, aber wir müssen nicht sofort knallhart einsteigen, aber langsam schon mal. Würdest du sagen, dass ihr schon bevor du dich mit dem Thema KI beschäftigt hast, eher ein innovatives Unternehmen seid? Selektiv ja. Wir sind innovativ alles was Produkte angeht, alles was die Arbeitsweise der Baustelle angeht, nicht was den digitalen Service angeht. Da ist glaube ich Ostwestfalen so ein bisschen bodenständig, ein bisschen vom Dorf. beschreibt vielleicht unsere Kultur, sondern eher das Belastbare, womit man täglich arbeitet, auch vor allem für die Kundensicht, dass wir da vorangehen, aber innovativ dann vor allem auch, da wir ein eigenes Labor haben, selber entwickeln. Wir inzwischen in dem Bereich auch sehr, sehr weit vorne sind von der PMA-Besitzung. Entwicklung, Chemie. Und jetzt kommen wir zum Punkt KI. Kannst du dich noch erinnern, wann du das erste Mal Kontakt dazu hattest? Wann das erste Mal bei dir so... ein Licht aufgegangen ist, sag ich mal, wo du das erste Mal...... du gedacht hast, okay...... das ist ein Thema, damit muss ich mich beschäftigen. Weil diesen Moment, ich habe den für mich selber noch sehr, sehr, sehr präsent. Weil er für mich mein Leben verändert hat...... und wir kennen uns jetzt ein bisschen, ich habe das Gefühl...... ich weiß nicht, ob es der Moment war, aber alles was kommt...... wird zumindest deine Firma sehr verändern...... und auch dich persönlich sehr verändern. Kannst du dich noch erinnern an den Moment? Den ersten Moment so rauszustellen, tatsächlich als wir uns kennengelernt haben, ist der prägende Moment. Ich glaube, dass es vorher schon immer ein Thema ist, wenn man so eine Thematik hört und nicht greifen kann, medial an anderen Themen, andere, die sich da in den ersten Versuchen über die letzten Jahre sozusagen mit auseinandergesetzt haben, war es immer ein Fragezeichen, wie weit dieses Thema kommt. Dass es irgendwie ein Stück weit beherrschen wird, klingt schon sehr einnehmend, aber das ist das Thema, glaube ich, im Resultat letztendlich auch. Im Endeffekt da, als wir uns kennengelernt haben. Wir waren ja auf dem Innovab... Innovation Day. Innovation Day, damals nördlich von München. Das war ja dann im November... November 25. Letzten Jahr oder? Nein, nein, November 25. November 25. November 25 war das, ja. Fühlt sich schon länger an. Ja, irgendwie. Ich musste gerade auch noch mal überlegen, ob es 24 werden wird. Aber es war November 25 auf dem Innovation Day bei der InnovaBee. Und jetzt muss man unseren Zuhörerinnen und Zuhörern dazu sagen, ich wusste bis gerade nicht, dass das ein entscheidender Moment war. Ich wusste, dass wir beide uns da kennengelernt haben. Und natürlich war der Plan meines Vortrags irgendwie zu bewegen. Aber du hast mir bis heute nicht gesagt, dass das schon auch ein entscheidender Moment war. Das wusste ich so nicht. Weil da Rückblicken entstanden ist. Nicht in dem Moment. Nach deiner Präsentation, du hast sehr, sehr viele berühmte Speaker, sage ich jetzt mal, auch verwendet. Und die Aussagen waren einfach sehr, sehr radikal. Die, glaube ich, für einen bodenständigen... aus Ostwestfalen nicht so nachvollziehbar ist oder der nicht so absolut abstrakt denkt, sage ich jetzt mal, das irgendwie auch gefühlt noch weit weg ist, ist dieser Moment erst im Nachhinein entstanden, weil man verstanden hat, wenn man das reflektiert und die nächsten Wochen mitnimmt, kommt man immer wieder an diesen Punkt zurück, dass so eine Aussage wie wahrheitsgetreu diese ist. Und dass irgendwann arbeiten vielleicht nur obligatorisch ist.... hängt das eine mit KI, mit Robotik,...... mit dem Ganzen, was da inzwischen vielleicht dann auch möglich ist,...... ist da einfach, sage ich jetzt mal ganz einfach,...... Fleisch am Knochen gekommen über die nächsten Monate. Immer Rückfall mit diesen Kernaussagen,...... die so in dieser geballten Sichtweise, die du aufgebaut hast,...... ja auch teilweise ein bisschen überspitzt...... oder bewusst ja auch von dir so in den Raum gestellt. Dafür bin ich nicht bekannt. Aber es ging ja genau. Das war ja dein Ziel in dem Vortrag sozusagen,...... das Thema aufzureißen, so einen Gedankenanstoß,...... die Leute auch wirklich aus dieser Komfortzone...... vielleicht auch rauszureißen. Komplett, ja. Und das hat sich, wie gesagt, erst im Nachhinein gemeldet. Ich hätte jetzt mich im Dezember gefragt,...... hätte ich dir den Termin nicht genannt.... sondern mit jedem Verständnis ist klar geworden,...... wo die Richtung hingeht...... und wie klar man oder wie weit man auch denken muss damit...... und weil die Entwicklung auch so schnell geht. Jetzt muss man vielleicht in einem Satz dazu sagen,...... das Radikale war ja, dass ich in der Präsentation...... quasi auch meine eigene Firma beerdigt habe,...... um es so zu sagen,...... weil ich schon glaube, jetzt auch mit dem Abstand zu heute,...... also nicht nur zur Präsentation, sondern auch zu damals,...... wo ich meinen ersten KI-Moment hatte,... Ich glaube einfach, dass es mich relativ früh getroffen hat, weil das Thema Marketing einfach eins ist, was einen sehr früh trifft. Ich würde mal die These aufstellen, wenn du nicht so proaktiv wärst und würdest die Themen für euch treiben, der Markt zwingt dich quasi noch nicht dazu. Vielleicht Stand heute. Mich hat der Markt einfach direkt dazu gezwungen zu agieren, weil wir... Von Tag 1 an sage ich mal, alles was Text ist, alles was Bild ist, alles was Video ist, brauche ich dir nicht zu sagen. Deswegen hatte ich schon, also ich habe das bewusst überspitzt dargestellt, aber de facto, ohne zu lügen, so möchte ich es mal sagen, sondern es waren einfach Fakten, die mich ja bewegen oder mich bewegt haben. Und auch die Firmen, die um mich herum sind, wo ich gesehen habe, okay, das ist ernst so und so. Genau mein Ansinnen war es, dass 50 Menschen rausgehen, die danach so denken wie du. Ist ganz spannend, weil es natürlich nicht passiert ist. Es ist bei einigen passiert, aber nicht bei allen. Weil natürlich, und das ist so wie du es sagst, du brauchst danach ja nochmal ein paar weitere Anlässe. Wenn du danach keinen Kontakt mehr dazu hast, dann... Wird es, glaube ich, schwierig. Aber vielleicht ist das ein schöner Moment, weil ich erinnere mich ganz gut, was du eben gesagt hast. Es gab eine Zeit vor KI, wie du darüber gedacht hast und wie du vielleicht jetzt darüber denkst. Kannst du uns da nochmal mitnehmen, wie bist du denn, jetzt vielleicht nicht vor dem Vortrag, sondern bevor du dich damit beschäftigt hast mit KI, wie war deine Sicht drauf und wie ist sie vielleicht heute? Vorher würde ich sogar sagen, dass ich gar keine Sicht drauf hatte, weil das Thema so weit weg ist und so abstrakt ist, dass ich es mir dann schwer tue, mit halbwissen eine Meinung zu bilden. Dann schiebe ich es auch weg, weil ich möchte dann auch, wenn ich Themen angehe, sie proaktiv angehen oder dann auch machen, wenn ich sie als wichtig erachte. Da muss ich ganz klar sagen, dass dieses ganze Thema, was ja auch grundsätzlich eine Hürde ist, Datenschutz grundsätzlich, da schwebt ja auch immer noch so ein bisschen drüber, wie man, wie weit man agieren kann, man sich ehrlicherweise auch so ein bisschen unsicher fühlt. Und so ist das vorher ein Thema gewesen, was man ein Stück oder ich selber auch negiert habe, weil ich es noch nicht als wichtig erachtet habe. Und von dem Grundsatz vielleicht auch das, warum das danach so ein bisschen entstanden ist, oder vielleicht auch Mutmaßung jetzt meinerseits, warum manche Leute sich damit nicht so beschäftigen, auch in den aktuellen Zeiten, weil jeder ist, glaube ich, mit dem Thema irgendwo schon konfrontiert worden. Ich würde es fast beschreiben, dass 20% Angst ist und 80% Neugier. Und wenn dieses Verhältnis anders ist, gedreht ist, laufen da vor Leute so ein bisschen weg. Weil halt wegen Datenschutz, wegen anderen Themen, ich muss mich auf einmal mit ganz vielen Programmen auseinandersetzen. Wie unterscheiden die sich? Wo geht das eigentlich hin? Das ist immer noch so ein Stück weit Nebel. Deswegen ist ja auch ein Punkt, warum wir euch mit arrangieren. um einfach auch eine gefühlte Sicherheit aufzubauen. Nicht nur gefühlt, sondern eine echte grundsätzlich auch, ganz klar. Aber das ist eine Hilfestellung, auch sich ranzutrauen, das Thema wirklich anzufangen. Das ist bei vielen so der schwierigste Schritt, ist der erste Schritt. Und ich glaube, das ist wirklich da eine ganz, ganz große Hürde, weil noch keiner es schafft, die Entwicklung zu greifen und so wirklich das komplett,... sicher aufzubauen. Ich meine nicht das, was grundsätzlich unsicher ist,...... sondern nur die gefühlte Sicherheit. Komplett. Dass man sich so im Thema fühlt oder weiß,...... okay, die IT müsste jetzt diese drei Sachen ausarbeiten,...... die Fachabteilung gibt es jetzt,...... Key-User machen das,...... meine Rolle als Geschäftsführer ist jetzt die. Das ist noch nicht so klar, weil sich ja auch die,...... wir haben heute auch schon darüber gesprochen,...... die Aufgabe ändert, wer was macht...... oder wie schnell er was machen kann. Und das bringt halt ganz, ganz viele Sachen durcheinander. Naja, wenn wir, also ohne jetzt intern das Preis zu geben, aber wenn wir die Menschen ein bisschen teilhaben an dem, was zum Beispiel heute passiert ist und das zahlt ja ein bisschen drauf ein, was du gerade sagst, es verändern sich auf einmal während eines Meetings eigentlich Job Descriptions, um es mal so auf den Punkt zu bringen. Bei dem einen, da zähle ich uns beide dazu, macht das ganz viel auf, also eher nach Mut nach vorne gerichtet und aktiv zu denken, was bedeutet das eigentlich für morgen und übermorgen. Aber ich kann komplett verstehen, dass das bei vielen auch einfach eine Angstsituation auslöst. Und zwar Angst bei Betroffenen, auch das hören wir ja durchaus, aber vor allen Dingen auch Angst in den Chefetagen, wie gehe ich denn eigentlich damit um? Ja. Ja, ja. Und das ist, wir erleben das immer wieder und haben es ein paar Mal gelesen, dass das so ein bisschen auch als Glaube-Angst-Paradoxon bezeichnet wird. Die Menschen glauben fester daran, dass KI ihr Leben verändern wird, ihr Berufsleben eh verändern wird, aber sie haben halt einfach auch große Angst genau vor dieser Veränderung und deswegen... Blocken sie, sage ich mal. Aber wenn ich dich richtig verstehe, weil für uns ist es ja nur eine These von außen aus der Beratersicht, du bestätigst das quasi und sagst, dass genau das der Punkt ist, zumindest mutmaßlich, warum es viele nicht tun. Da musst du mir aber auch erklären, warum du es machst. Was ist dein Antrieb, das zu tun? Weil du wirst ja auch einen Schuss, Angst ist vielleicht das falsche Wort, aber Respekt wirst du haben vor der Aufgabe. Ich bin gar nicht, also würde ich sogar tatsächlich auch Angst sagen, weil ich Angst nicht als etwas Negatives empfinde. Ich habe Höhenangst. Ich finde es gut, ein Stück weit Abstand zu halten. Ich habe auch Platzangst. Zum Glück nicht ganz so. Das funktioniert. Und ich gehe auch nicht so gut mit Geschwindigkeit um, Alex. Das funktioniert. Wenn ich am Steuer sitze. Genau. Ja, definitiv. Deswegen... Vom Grundsatz her, warum ich das treibe, weil es genau dieser Punkt ist, wie du es eben beschrieben hast, das Wissen ist bei allen angekommen, dass KI nicht wieder weggeht. Das Internet ist nicht weggegangen, das Mobiltelefon ist nicht weggegangen. Und ich glaube, dass es da einfach der nächste Schritt ist, der auch logisch ist und der verfestigt sich eigentlich umso mehr, umso mehr man sich an die KI herangetraut hat, wenn man merkt, dass man tatsächlich Nutzen daraus ziehen kann. Es ist kein Selbstläufer. Also ich fange jetzt nicht morgen an, ein KI einzurichten. Ich meine, das ist ja das, was wir von euch als Learning haben. Ich fange nicht an, ein KI-Tool einzusetzen und auf einmal funktioniert alles automatisch. Ich muss immer noch Daten aufbereiten. Ich muss viele Sachen kontrollieren. Das heißt, es ist ein langer Prozess, Sachen zu automatisieren, weil ich mich mit dem Prozess auseinandersetzen muss.... es auch immer wieder überprüfen muss. Und...... mein Ziel ist natürlich dann irgendwann hinzukommen, dass ich sage,...... ich brauche für die Aktion Menschen,...... die das kontrollieren,...... um den Prozess zu verbessern, dass der...... bei jeder Individualität richtig durchläuft. Für mich ist als...... Industriebetrieb und Hersteller ist es eigentlich dieser Punkt,...... das was stattfindet, findet jetzt kaufmännisch statt,...... betrifft eine andere Gruppe...... als früher...... die Automatisierung in der Produktion. Und das meine ich so ein bisschen... Nicht falsch verstehen, ich will es nur ein simples Beispiel dafür geben, weil das kein Thema mehr ist. Wenn eine Produktionsanlage automatisiert wird, fallen gewisse Schritte oder Produktionsmitarbeiter, die für diesen Prozess sind, weg. Es entstehen aber neue, die die Maschinen pflegen müssen, die sie warten müssen, die die Programme dafür schreiben müssen, die sich mit automatisierten Prozessen auseinandersetzen. Ich glaube, es wird also von dem her, und da ist es gar kein Thema, da wird es als etwas Positives gesehen, dieser Hebel, weil es akzeptiert ist und stattgefunden hat. Wenn man da vorsteht, war es vielleicht auch welche, die damals gesagt haben, ich möchte das Auto nicht, ich möchte beim Pferd bleiben. Die wird es gegeben haben. Und das fühlt sich komisch an, dass so ein Hebel gerade bei kaufmännischen Prozessen stattfindet und es so viele Menschen betrifft. Und ich glaube, das ist dann immer ein Riesenfaktor, wo der dann einfach als Angst entsteht. Für mich, jetzt schwafle ich schon ein bisschen viel drumherum, warum es für mich wichtig ist, glaube ich, weil es existenzbedrohend ist, wenn man es nicht macht. Wann, weiß ich nicht, ob das in zwei Jahren, in fünf Jahren ist. Und dann wechselt natürlich in mir der unternehmische Geist, ich habe eine Möglichkeit, vorwegzugehen. Und genau diese Sachen, wo drin wir eigentlich nicht innovativ sind, das heißt, in administrativen Service, sage ich jetzt mal, den zu vereinheitlichen und da vielleicht ein, zwei Stufen zu überspringen. Da seid ihr aktuell auf einem sehr, sehr guten Weg, würde ich sagen. Ich hoffe. Ja, ja, auch wenn es erst der Start ist. Ich möchte noch mal ein Thema aufnehmen, was du eben angeschnitten hast, aber was, glaube ich, für Manuel und mich immer sehr, sehr essentiell ist. Und das ist so irgendwie der, gefühlt der erste Podcast, den wir machen mit einem Unternehmer, der genau die Sprache spricht, die da draußen, glaube ich, viele...... kennen, ja, also auch aus der Innenansicht kennen...... und deswegen ist es, glaube ich, noch mal wichtig,...... dass es nicht immer von uns gehört wird, sondern dass du,...... also aus deiner Perspektive die Dinge einmal schilderst,...... das Thema Mindset sagen. Wir sagen immer, Mindset schlägt Skillset. Wir haben, wir begleiten euch bei dem Prozess jetzt schon,...... ja, noch nicht so lange, aber jetzt,...... ich sage mal, seit zwei, drei Monaten. Für mich war, wie du das Thema in deiner Unternehmung angepackt hast, das Wichtigste tatsächlich. Du hast erstmal einen Großteil zusammengerufen. Es gab eine Kick-Off-Veranstaltung. Du hast vor allen Dingen das Mindset geschärft, dass das hier kein radikaler Stellenabbauprogramm ist und dass es hier nicht heißt, ab morgen nur noch KI, sondern du hast die Menschen mitgenommen. Wie wichtig hältst du das auch für Menschen da draußen? Ich glaube wirklich, uns hören viele Menschen zu, die sind an dem Punkt, wo du im November warst. Wahrscheinlich sogar die meisten aus meiner Sicht. Ja. In Prozent, 100 Prozent. Oder als...... Showstopper, wenn man es nicht macht. Weil das ist so wieder, dass ich versuche, das für mich selber zu übertragen. Wenn ich...... mit meinen Möglichkeiten... an der Position, dass ich es alles beeinflussen kann, ein Stück weit Angst empfinde. Heißt es, es muss für mich dieses Thema öffnen, zugänglich machen, das Mindset für die Mitarbeiter auch offen machen und denen die Sicherheit bieten, dass sie sich daran trauen. Weil für mich war es schon eine Hürde. Wenn ich in einer anderen Situation bin, ist für mich die Frage sozusagen, haben die eine gefühlt höhere Hürde? Und da möchte ich einfach die Sicherheit ausstrahlen, weil ich noch nicht alles im Einzelnen beantworten kann. Auch meine Pflicht eigentlich als Unternehmer, Konzepte zu erstellen, aber ich kann nicht für etwas ein vollständiges Konzept erstellen, wo ich noch gar nicht ganz genau weiß, wie es funktioniert, wo ich hin muss. Und dann geht es darum, Sicherheit aufzubauen. Und das ist für uns dann, die Leute mit reinzunehmen, Verständnis, offen auch darüber zu sprechen. Wir hatten auch die Diskussion, wie weit wir uns abstimmen, dass wir das auch mit dem Team zusammen machen, was unsere Ziele sind in den Tagen, wenn ihr hier seid. reelle Sicherheit aufbauen. Dieses Thema ist natürlich zum Anfang gekommen. Die Fragen habt ihr mitgekriegt von Minute eins an. Wie sieht das mit Datenschutz aus? Wie sieht das mit dir aus? Bis wann sind unsere Arbeitsplätze noch da? Und das ist so ein Stück weit, wie die Welt sich ändert und argumentativ wirklich sauber begründen, warum wir keinen Arbeitsplatz verlieren. Wozu ich definitiv stehe. Was du auch sehr deutlich gesagt hast. Absolut. Wir haben dazu auch die Situation, weil ich daran glaube, dass wir unseren Output massiv steigern können. Vielleicht sind nicht alle Firmen dann an einer Möglichkeit, dass sie sagen, wenn ich Chancen ergreife, kann ich in zwei, drei Jahren anderthalb mal zweimal so groß sein in der Theorie. Da glaube ich aber für uns fest dran. Da weiß ich nicht, ob das dann unterschiedlich zu bewerten ist. Aber definitiv, ich glaube daran, dass wir einfach den Output erhöhen können, die Sichtbarkeit, weil wir ein grundsätzlich wachsendes Unternehmen sind und ich glaube auch wir die richtigen harten Fakten, das heißt ein gutes Produkt, einen guten Service für die Abwägung auf der Baustelle dann auch haben Wenn man dazu halt die Sichtbarkeit, die Marketing-Themen, die ganzen Themen drumherum hebeln können, bringt das ein paar mehr Aufmerksamkeit und dann tatsächlich auch ein Wachstum mit sich. Was würdest du sagen, ihr seid am Standort aktuell, wie viele Menschen? Wir sind hier zwischen 80 und 90 Mitarbeiter am Standort. Nur prozentual, was würdest du sagen, wie viele, ich sage mal zwischen Freude und Respekt, so möchte ich es mal verwenden, auch gerne nach den ersten Veranstaltungen, wie ist so die Ausgangssituation, würdest du sagen? Wir haben von bis. Von dem her glaube ich, dass relativ viele das Thema noch gelassen sehen. Wir haben ja auch die Unterscheidung, dass wir für uns in der Zusammenarbeit die Grenze gesetzt haben, dass wir nicht in SAP-Themen reingehen, weil SAP ja selber mit ihrer KDI-Lösung dann kommt und dass wir nämlich überschneidend arbeiten. Schöne Grüße an unseren gemeinsamen Partner Innova B. Das machen wir immer wieder gerne an der Stelle in unserem Podcast,...... natürlich auch an dieser Stelle. Perfekt. Genau. Super Partner für die Einführung, auch für die Betreuung danach. Genauso wie ihr. Und ich meine, das ist so ein Kreis,...... der sich so ein bisschen wieder schließt,...... weil eine ähnliche Einstellung da ist. Also Leuten, wie man was angehen möchte, macht dann auch Spaß,...... wenn es die gleiche Charakteristik hat. Und die Leute fühlen sich damit wohl, wenn es sie nicht betrifft. Und da kann man klar unterscheiden, die Leute, die mit in der Veranstaltung drin waren, wo das Thema jetzt sozusagen kurz vor Anpfiff ist, haben eine andere Gefühlswelt durchlebt als der Teil, der jetzt auch kommuniziert außen vor ist, in den Startpunkten. Und deswegen glaube ich, dass sich viele damit wohl gefühlt haben, aber es ist immer kritisch, wenn man jetzt hingeht und sagt, bei dir fängt jetzt, wir fangen jetzt mit dem Thema an. Das ist nochmal ein Kippmoment, wo es auf einmal von, mich betrifft es noch nicht, zu, oh jetzt wird das Thema ernst. Und da haben wir immer das Gefühl, dass man hinterherhängt, dass man sich noch nicht gut informiert hat, dass man anderes besser können. Das ist glaube ich dann so ein automatisches Gefühl, was entsteht. Ich glaube, wir hatten ja auch heute, wir kommen ja aus einem Tag mit einigen Wow-Effekten oder Aha-Effekten. Je mehr du davon hast, desto mehr passiert ja auch noch mal im Unternehmen. Also ich weiß nicht, können wir ja wirklich mal sehr live und hautnah machen, wie du den heutigen Tag emotional, jetzt gar nicht inhaltlich, bewerten würdest. Und was das, glaube ich, mit dem Team macht, was die nächsten Tage betrifft. Ja, ganz kurze Ausführung, wie wir den Tag heute gestaltet haben. Wir haben ja versucht, eine KI zu installieren. Wir haben einen kleinen Workshop gemacht, dass wir angefangen haben eigentlich mit einer Gruppenarbeit, die jeder auf seinem PC ausführt, hat aber ganz schnell dazu geführt, dass jeder eigene... Arbeitsaufträge für sich erkannt hat, will ich es mal vorsichtig benennen, also sich einfach mit ihrem Tagesgeschäft wiedergefunden haben und dann eigene Wege gegangen sind. Und ich glaube, genau dieses Momentum braucht es, dass man erkennt, wo KI zu den eigenen Aufgaben passt. Goldene Regel dafür, würde ich jedes Mal wieder so machen, habe ich vorher gar nicht gesehen. Es war gut, dass ihr dabei seid, also einen Berater an der Stelle zu haben, der wirklich gerade über die Schulter gehen kann und sagen kann, okay, hier funktioniert was nicht, das ist nur eine Kleinigkeit. Wir müssen hier nochmal was Kleines justieren, dann nochmal, dass ein Ergebnis rauskommt. Ich glaube, hätten wir diesen Termin nur intern gemacht, wären wir viel, viel schneller, vielleicht auch nur wegen Kleinigkeiten, irgendwo stehen geblieben. Und mit diesen, du nennst es immer Quick Wins, einfach zu verstehen, dass KI eine echte Lösung für das eigene Problem ist, für die eigene Aufgabenstellung. Und so sind wir aus, wir fangen mal mit einer Gruppenarbeit an, sind alle unterschiedlich abgebogen und haben sich selber wiedergefunden. Die haben spielerisch erkannt, Geil, das ist viel einfacher so zu arbeiten, als ich es früher gemacht habe. Ja, mit fantastischen Ergebnissen dann so. Ja. Also ich glaube, weil du das gerade gesagt hast, wir haben das jetzt mal als Quick-Win bezeichnet, kommen gleich noch darauf, dass es auch für uns ja eine Herausforderung ist, die Dinge so zu machen, wie wir sie aktuell machen. Weil KI gibt es jetzt noch nicht seit 30 Jahren. Da gibt es ein Lehrbuch und du schlägst irgendwo auf. Also nochmal schöne Grüße auch an die Kollegen der SAP, die wahrscheinlich klarere Richtlinien haben, wie die so ein Thema angehen. Bei den KI-Themen ist es so, jetzt reden wir heute sehr, sehr stark über Cloud und Cloud Code. Es kann ja sogar sein, dass morgen wieder was anderes durchgeht. Also das ist sehr, sehr schnell und sehr agile Prozesse. Das heißt, für uns ist auch immer wirklich fast schon daily zu entscheiden, okay, wie gehen wir heute das Thema an? Das ist schon noch ein bisschen unterschiedlich. Umso schöner.... wirklich war zu sehen, genau diesen Moment, den du beschrieben hast, den habe ich ja quasi live miterlebt. Wir haben gesagt, wir machen jetzt mal die Aufgabe und dann sind wirklich in völlig unterschiedliche Richtungen die Menschen gelaufen. Aber alle haben ein Ergebnis rausgeholt. Also das muss man wirklich sagen, alle haben ein Ergebnis rausgeholt. Und wir reden hier von Ergebnissen von, ja normalerweise hätte ich das gar nicht getan. Und das ist natürlich ein Momentum und das wird ja die Person auch jedem erzählen im Unternehmen. Das darf man nicht vergessen. Dadurch kriegst du ja so einen Schub in so ein Thema rein und das ist ja phänomenal. Genau. Ich glaube aber trotzdem, wenn das dann kommt und die irgendwo reingehen, die Leute, die das momentan noch nicht erleben, sehen vielleicht, drei andere haben das schon, fühlen sich vielleicht sogar zurückgesetzt, so ein Stück weit. Also es kann sogar in beide Richtungen Ausrichtung haben, aber das ist der Faktor Mensch.... der auch schön ist, auch so, dass wir so unterschiedlich sind,...... hat unterm Strich, glaube ich, immer einen Mehrwert,...... wenn wir unterschiedlich sind,...... und die dann aber auch wieder abzuholen. Aber ich kann auch offen darüber sprechen,...... für uns die Überlegung, ihr seid jetzt drei Tage bei uns,...... heute sich die Zeit zu nehmen,...... hat sich in Momenten angefühlt, als wenn es Geldverschwendung ist. Mhm. dass ihr dabei sitzt, um uns das Händchen zu halten an manchen Stellen. Ich würde es jetzt ein bisschen plakativ sagen. War manchmal die Überlegung, dass man so das Gefühl hatte, man kommt jetzt nicht vorwärts. Aber genau das, glaube ich, hat es nach vorne gemacht. Und das, wie gesagt, würde ich nie wieder anders machen. Auch wenn wir neuen Mitarbeitern reingehen, würde ich, wenn ihr zur Verfügung steht, euch ganz gerne auch wieder... Das kann doch was nach diesem Podcast hier passieren, Alex, weißt du. Aber dann definitiv. Also weil das einfach dann Mehrwert bietet, dass wir sicherstellen, dass die Leute ein Ergebnis für sich rauskriegen. Ganz klar, also fand ich im Nachhinein echt gut. Zwischendurch habe ich mir gedacht, ob es wirklich Geld verbrennen ist, um es mal ganz, ganz hart zu sagen. Weil wir wirklich an dem Mindset und an der Akzeptanz und an den Fähigkeiten einzelner Leute gearbeitet haben. Aber dadurch ist es gleich ein multipler Faktor gewesen. Eigentlich ist das ein schönes Beispiel, Alex, dafür, wie auch unser Prozess, der Octopus Genius, über die letzten Wochen und Monate gelaufen ist. Und an der Stelle auch wirklich nochmal ein Dankeschön in deine Richtung. Wir haben ja durch dich und deine Anforderungen, deines Unternehmens, unseren Scope verändert. Weil, das weißt du ja, wir sind früher sehr, sehr stark reingegangen,...... haben gesagt, lass uns Projekte definieren, wir setzen die um,...... weil wir eher die umsetzende Company sind. Und in vielen Gesprächen zwischen uns ist herausgekommen,...... dass es um mehr geht, als Projekte umzusetzen,...... denn es ist ein Change-Prozess. Und es ist wahrscheinlich der größte Change-Prozess der letzten,...... weiß ich nicht, Jahrzehnte, wenn wir ehrlich sind. Und wir sagen das immer so, wenn du ein SAP-Projekt machst,...... das dauert Monate, Jahre, ist ein Riesenprojekt,...... du hast SAP-Berater etc. Bei einem KI-Projekt, das muss Mehrgewicht haben sozusagen, weil du veränderst deine gesamte Company. Und das ist heute irgendwie so auch für mich nochmal sehr, sehr deutlich geworden. Ich weiß nämlich genau, was du meinst. Wir saßen dabei, haben so ein bisschen Händchen gehalten. Aber wir haben halt auch ganz viel Change-Prozess gemacht. Wir haben die Menschen mitgenommen. Wir haben gesagt, okay, du rennst jetzt gerade gegen eine Wand. Guck mal, wir zeigen dir, so umgehst du das Thema. Da ist wieder die Lösung dazu. Hab keine Angst davor. Weil es gibt ja in dieser Runde durchaus diese Aussagen, okay, wenn die KI das alles kann, was heißt denn das für mich morgen eigentlich? Ja, das heißt für dich morgen, dass du neue Dinge tun kannst, dass du lernen kannst, dass Dinge sich verändern. Das ist... Also ich bin davon mittlerweile wirklich sehr, sehr fest überzeugt, dass dieser Prozess ein so großer Change-Management-Prozess ist und der beginnt bei Menschen und endet bei Menschen. Das ist nochmal sehr, sehr wichtig, weil wir reden über KI, aber eigentlich ist der Mensch der, der im Zentrum stehen muss, wenn man diese Reise geht. Ja, absolut. War für mich, also weil du das eben auch sagst, war für mich und auch für Manuel heute aber natürlich nochmal, weil es jetzt das erste langfristige Projekt ist, wo wir einen Kunden so begleiten. Bislang kamen wir eher von der Projektumsetzung und auch das können wir ja gerne teilen lassen, unsere Zuhörerinnen und Zuhörer, die ja genau in diesen Prozessen drinstecken. Häufig scheitert es genau daran,...... dass wir das Projekt dann zwar umgesetzt haben,...... aber wenn auf der anderen Seite keiner befähigt wurde...... und auf der anderen Seite keiner auch vom Mindset da war,...... um dieses Thema weiterzuführen,...... dann ist es zum Scheitern verurteilt. Ja. Ja. Und das ist kein KI-Thema,...... sondern das ist ein grundsätzliches Thema,...... würde ich fast schon sagen, oder? Ja, bei einem Webinar, wo ich mal teilgenommen habe...... und mir das angeschaut habe,...... ging es auch darum, dass es zwei Faktoren gibt,...... wie weit die Unternehmung sozusagen befähigt ist,...... mit KI umzugehen. Und wie weit der einzelne Mensch. Und das muss im Einklang gehen. Und das ist ja auch, insgesamt ist dieses Thema, muss ich halt durchdringen. Das ist ja nicht so, dass ich nur ein Tool nutze. Wir hatten heute viel das Thema, auch wie muss ich Daten aufbereiten. Wie kann ich aber auch KI schon nutzen, um Daten aufzubereiten? Also.... haben wir heute eine tolle Lösung. Genau, und das geht alles vorwärts, rückwärts. Ich kann Daten ausspielen, ich kann mir einen Überblick,...... ich kann Übersichten erstellen,...... die ich vorher in mühseliger Arbeit...... vielleicht über Wochen erstellt hätte. Ja, wir hatten es heute,...... denke ich, kann man als Beispiel nennen,...... einen Newsletter, den wir über Jahre geschrieben haben,...... da einfach nochmal eine Übersicht zu erstellen,...... damit man weiß, okay, welche Themen sind mehrfach gefallen,...... wann hat man die eigentlich...... ob intern oder extern sozusagen verbreitet und platziert. Das kann man auch händisch zusammenstellen. Kann man machen. Die macht das halt im Bruchteil der Zeit. Und das sind halt so viele kleine Hebel. Und das war genau dieses Wichtige,...... dass wir nicht ein Ergebnis kriegen,...... wo man weiß, okay, ich kriege das. Ich kriege jetzt, wenn die Leute ein Verständnis dafür haben,...... es sind ja keine Anfallprodukte,...... weil es als sowas zu bezeichnen wäre herabwürdigend. das was da an Daten rauskommt oder wie sie damit arbeiten können, diese Sichtweise da drauf, das ist, es ändert so viel, weil es den Menschen ändert, weil es den Alltag ändert, weil es die Aufgabenstellung ändert.... dann sind wir wieder am Punkt, es ändert eigentlich alles. Komplett. So, in den Bereichen. Wie, wie... Die werden anders arbeiten, die werden gegen einen anderen Schlüssel. Sie sagen mit einer eigenen Motivation,...... ja, wenn ich noch ein Bild brauche, dann erstelle ich mir das gerade selber. Beispiel, ich muss nicht zum Marketing gehen und denen sagen, was sie machen sollen,...... ich erzähle der KI vielleicht, was sie machen sollen. Und die geben mir das...... direkt das Ergebnis, anstatt dass ich erst der Marketingabteilung was erzähle,...... damit die wieder mit dem Prozess loslegen und das dann irgendwann wieder zurückspielen. Genau. Ja, also... Also ich glaube das Entscheidende, was wir heute erreicht haben, was wir auch versuchen bei unseren anderen Kunden zu implementieren, ist halt dieser Grundgedanke Ask AI first. Wenn du den Hebel einmal betätigt hast, danach explodiert es, weil wenn du erstmal in diesem Prozess drin bist, wirst du einfach völlig neue Herangehensweisen haben und wirst auch völlig neue Lösungen kommen und damit auch bessere und mehr Ergebnisse haben. Wie kommst du zu diesem Punkt? Wie entsteht die Systematik eines Menschen, der seine Verhalten jetzt ändert und fragt KI als erstes? Ich weiß, du hast uns auch davon erzählt,...... dass du Manuel sozusagen auch immer mal wieder...... kontaktiert hast und er dir das Gleiche auch gesagt hat,...... auch obwohl ihr affin dafür seid. Und das ist genau das Gleiche, was ich auch festgestellt habe. Ich habe deinen Vortrag gehört,...... es war eine deiner Kernaussagen,...... Ask AI first...... und ich habe sie nicht angewandt. Mhm. Und ich glaube auch, alle heute, die im Raum waren, denen hätte ich das noch dreimal als Vorgabe geben können, noch zehnmal geben können. Sie hätten sich im Alltag nicht wiedergefunden und nicht verstanden, was sie auslösen, was sie machen. Das ist wieder dieser Sicherheitsfaktor von Anfang. Wir machen das jetzt zusammen.... wir stehen hier und versuchen,...... wir gucken auch drauf, was ihr dürft,...... was ihr nicht dürft,...... wegen Datenschutz, wegen anderen Themen,...... aber wirklich dieses Annehmen...... und das ist wirklich dieses Mindset,...... was ich ändern muss. Und das kriege ich nicht auf-etuiiert. Das muss ich, glaube ich, erleben. Deswegen, glaube ich, ist dieses Statement,...... um einen wachzurütteln,...... der in der Verantwortung ist,...... ist 100 Prozent richtig. Aber nicht, dass es tatsächlich das bewirkt, was es so einfach klingt. Frag als erstes die KI. Also es ist kein Hindernis, was jemand nicht kann. Das kann jeder. Aber das Mindset zu ändern, ist da so ein riesengroßes Thema, das dann doch anzugehen.... ist am Ende des Tages, ich kann das jetzt nur aus unserer Erfahrung sagen,...... Manuel hat mich immer wieder gegen eine Wand laufen lassen,...... als ich ihm was gefragt habe. Das hat mit mir dann natürlich gemacht, okay, dann frage ich jetzt immer die KI. Was hat das mit mir gemacht? Wir haben ja zwei Firmen, die 923 und die Octopus. In der 923 habe ich mehrere Kolleginnen und Kollegen. Und denen habe ich ja wirklich klar gesagt, ich glaube, die Geschichte habe ich dir auch mal erzählt,...... ihr dürft mich nichts mehr fragen. Ihr dürft mir erst eine Frage stellen, wenn ihr vorher die KI gefragt habt...... und wenn ihr keine Lösung mehr habt. Seitdem sind die Fragen von 100 auf 1. Also das ist schon so ein bisschen Zwang in Anführungszeichen, aber der bewusste Zwang. Aber das, was passiert und ich sage das ja nur deswegen und Manuel hat das ja auch nur deswegen zu mir gesagt und ich sage das all meinen Partnern und Kunden auch nur deswegen, weil ich ja weiß, dass es eine Lösung gibt. Ich weiß ja, dass es einen Win gibt und ich weiß, dass es ein Ergebnis gibt. Und ich glaube, spätestens beim zehnten Mal, wenn du dann die KI gefragt hast und kriegst ein Ergebnis, dann setzt der Lerneffekt ein, weil der immer positiv besetzt ist. Also es ist so ein bisschen ein Zwischenspiel zwischen, ich glaube, man muss am Anfang auch mal hart bleiben, weil man darf eine Sache nicht vergessen. Ich bin kein Psychologe, aber ich bin ein Mensch mit Emotionen. Man wird ja auch gerne gefragt. Das streichelt ja ein bisschen das Ego. Weißt du, die Menschen wollen was von dir. Du bist wichtig. Du bist derjenige, der das weiß. Bist du jetzt nicht mehr. So ist es nicht mehr der Allwissende. Ich glaube, dass das ein ganz entscheidender Faktor auf beiden Seiten ist. Das darf man gar nicht außen vor lassen. Deswegen, da passiert so viel in einem Team, so viel in einer Organisation. Wie du es eben gesagt hast, ein toller Prozess, aber es ist auch ein schwieriger Prozess. Die ersten Schritte sind die härtesten, weil was aufgesetzt werden muss. Also das kann man ja auch, die These kannst du links rum oder rechts rum drehen. Wenn ich jetzt die Arbeit reinstecke und Sachen automatisiere oder im KI gestützt einfach schneller fertig mache, habe ich dann wieder mehr Zeit für einen persönlichen Kontakt? Also ist das Glas halb leer oder halb voll? Das ist ein Stück weit auch eine Mentalitäts-, eine Einstellungssache. wie weit ich mich damit auseinandersetze oder auch wie ich drauf schauen möchte. So ganz, ganz viel. Aber es bleibt zum Anfang auch, und da haben wir auch drüber gesprochen, ihr sprecht immer von dem J, was einmal so runtergeht und erst dann der Hebel ist, der hochkommt. Also keiner hört uns so gut zu wie du, Alex. Das tut so gut. Aber ja, führe gerne den J-Effekt aus. Also ich will es ja auch übernehmen und davon das halt nachvollziehen können, sozusagen, wo finde ich mich wieder und wo finde ich mich nicht wieder. Und es gehört auch die Arbeit dazu. Vielleicht sogar auch ein Punkt, den Leute damit ein Stück weit scheuen, weil ich muss erst mal wieder Pflichtaufgaben machen. Ich generiere nicht sofort den Output. Ich fange teilweise an, haben wir heute auch wegen Datenbank, wegen... Datenzusammenfassungen und so. Wir fangen teilweise an wieder sehr, sehr stupide Arbeit zu machen, in die Basis zu gehen, wo jemand sich auch damit auseinandersetzen muss, um Sachen genau zu definieren, weil umso definierter die Datenbasis oder Zusammenhänge sind, umso besser versteht KI auch den Kontext und kann auch selber agieren oder das Ergebnis halt optimieren. Und das ist garantiert auch ein Punkt, weil wenn ich mir jetzt aussuchen könnte, was ich machen würden, wollen würde, ich fahre lieber mit zum Kundengespräch, ich setze mich lieber mit Kollegen auseinander, wir schaffen ein, zwei, drei Entscheidungen, vielleicht auch Problemlösungen für die Zukunft.... als mich jetzt eigentlich wirklich eine Stunde, zwei Stunden, fünf Stunden einzuschließen...... und Datenaufbereitung zu machen. Das ist auch ganz menschlich. Du sprichst damit natürlich eins der Themen an, warum aktuell zumindest laut Studien die meisten Projekte,...... also KI-Projekte scheitern, weil die Datenbasis nicht gegeben ist. Und was passiert? Am Ende des Tages sagen alle, KI ist Müll sozusagen. Ja, kriegen das Thema nicht gelöst. Nein, die Datenbasis war vorher Müll und du hast sie einfach nicht aufbereitet. Also eines der Hauptthemen, die wir immer wieder lesen und auch in unserem Podcast besprechen, ist genau das... Und deswegen muss man dann auch mal durch einen langweiligen, harten Prozess gehen, der auch ein J ist, der sehr weh tut und der auch nicht unbedingt immer nur Freude macht, wenn man mal so mit den Kolleginnen und Kollegen spricht, aber der gehört dazu, damit danach die Produkte wirklich gut aufgesetzt werden können. Ist aber ein super wichtiger Hinweis auch nochmal an jeden, der zuhört, jetzt einfach zu sagen, okay, ich mache ab morgen KI, so einfach ist es nicht. Du brauchst eine gute Datenbasis, das muss gut strukturiert sein. Und darauf aufbauend. Wir haben das Beispiel ja heute gesagt, das ist ja auch kein Geheimnis. Viele agieren in, ich habe irgendwo alles, das liegt irgendwo verteilt in Satelliten, aber es gibt keine einheitliche Datenbasis, wo das alles zur Verfügung steht. Sondern auf irgendeinem Blatt steht das irgendwo. Aber so kann man natürlich nicht in gute Prozesse reingehen, oder in gute Themen reingehen. Ja, von daher sehr, sehr spannend. Ich habe noch ein Thema, wo ich persönlich auf dich gehen würde, Alex. Weil ich habe dir heute was gesagt, und das war kein Honig um den Mund schmieren. Ich hoffe, ich lüge jetzt auch nicht, aber ich meine, das ist wirklich so, dass ich keinen kenne, keinen CEO einer Unternehmen kenne, der so tief schon persönlich in den KI-Themen drin ist, der sich so viel damit beschäftigt, der selber Cloud-Code nutzt und anwendet und der auch das Thema innerhalb seiner Unternehmung so vorantreibt. Was ist das in dir persönlich, was dich so antreibt? Dann sind wir, glaube ich, wieder beim Thema Angst. und dem Unternehmergeist. Also es ist was Neues, wo ich mich, wo ich ein Erscheinungsmerkmal, wo ich einfach auch einen Service verbessern kann. Und das fängt ja tatsächlich an, weil wir das Thema ja heute hatten. Die eine Lösung war, dass wir eine Output kurzfristig generiert haben, den wir für eine eventuelle Auftragsgewinnung brauchten. Dann auch noch in der Fremdsprache im Ausland. Wo der Kollege ja auch sagt, das wäre ich nie angegangen. Durch diese, das war aber eine Pflicht wahrscheinlich, damit wir im Rennen bleiben bei der Auftragsvergabe. Man versteht tatsächlich, dass hinten reelle Chancen rauskommen. Und dann auch einen Service zu bieten, ob den Mitarbeitern gegenüber oder den Geschäftspartnern gegenüber, weil das ist für mich kein großer Unterschied. Wir sitzen alle in einem Boot und wir stellen nur her, wir verarbeiten es nicht. Das Endergebnis entsteht auch erst auf der Baustelle. Ich brauche auch die Lieferanten. in Krisenzeiten denke ich wissen wir das in den letzten Jahren viel viel mehr als vielleicht früher mal zu würdigen, wie abhängig man da ist, man zusammen auch nur entweder Umsätze generiert oder nicht. dass ich diesen Service aber auch bieten möchte. Das heißt, bieten möchte ist einfach, dieses Know, was wir haben, zu übertragen, um Reklamationen zu vermeiden, um dem Kunden ein gutes Gefühl zu geben, um denen viel zu vermitteln. Also das ist, das Spektrum ist da auch wieder riesig, irgendwie, weil man halt so viel machen kann. Aber tatsächlich, im Kern, wenn ich einen Faktor nennen möchte, ist es tatsächlich, weil ich glaube, dass es existenzbedrohend ist, wenn man es nicht macht. Glaubst du, wenn ich da einsteigen darf, man sagt so schön im Negativen immer, der Fisch stinkt am Kopf. Du bist der Fisch hier. Du bist der Kopf, Entschuldigung, nicht der Fisch, du bist der Kopf. Würdest du sagen, ein Unternehmen, egal deiner Größe oder einer anderen Größe, um es mal so zu sagen, gerne auch größer oder kleiner, hat überhaupt eine Chance, sich mit KI zu transformieren, wenn der CEO nicht voll dabei ist? Ja, definitiv. Wenn er die Rückendeckung dafür gibt und das Thema delegiert. Also es muss immer noch einer sein, der eine Kompetenz hat und der im Namen der Geschäftsführung spricht. Also von dem her ist es so ein bisschen ein Jein, weil er es glaube ich nicht persönlich machen muss. Aber es muss klar sein, dass die Rückendeckung da ist, man gewisse Freiheiten hat und so projektverantwortlich ist, dass man auch Zeiten reservieren kann, Vorgaben machen kann.... die Leute dazu einladen, Experten einladen, also wirklich alles, was zu diesem Change und...... also immer technisch und Mindset-Prozess sozusagen dazu gehört, auch alles machen kann. Und das aber nicht in vorgegebenen Mustern, weil ich glaube, diese Veränderung ist einfach...... fühlt sich anders an als eine SAP-Einführung, die geführt ist als Produktionsautomatisierung und so. Das sind irgendwie andere Schritte, das fühlt sich alles ganz anders an. die freiheit zu geben selber sich auf dem projekt einzustellen was sehr sehr was ich dynamisch anfühlt weil meine einstellung gegenüber ki ändert sich gefühlt mit jedem monat... mit Erkenntnissen, mit Problemen,...... mit Fragen, die sich wieder auftun. Von dem her,...... ja, aber es müsste eigentlich...... im Namen der Geschäftsführung gesprochen werden. Definitiv. Also es muss hoch aufgehangen werden. Es muss zumindestens,...... und ich will gar nicht sagen,...... ich bin anderer Meinung, aber vielleicht... Ja, ein bisschen schon. Es muss ein sehr starkes Verständnis in der Geschäftsführung dafür da sein, dass es essentiell ist. Und dieses Verständnis muss übertragen werden mit ganz viel Verantwortung und mit ganz viel Kompetenz auch zu sagen, okay, wir gehen diesen Weg. Sobald auch nur eine Aus-, aber das ist bei allen Transformationsprozessen übrigens so,...... es ist jetzt kein KI-eigenes Thema, bei allen Transformationsprozessen ist das tatsächlich so. Sobald auch nur ein Funken Zweifel durchscheint oder ach ja, eigentlich ist es doch nicht so wichtig,...... dann hast du natürlich alle verloren, die im Team eh schon Angst haben oder den Weg nicht mitgehen wollen. Deswegen, ich fand das bei dir sehr, sehr beachtlich und ich glaube auch,...... dass das genau der Drive ist, den du nach vorne trägst. Kannst du einmal unsere Zuhörerinnen und Zuhörer mitnehmen, was ist so für dich persönlich das Coolste, was du mit KI gemacht hast? Oder es muss doch nicht mal... Also was ist für dich so das coolste Erlebnis, das coolste Produkt oder die coolste Recherche, egal was, wo du sagst, also das war schon cool? Ich glaube, das kann ich gar nicht aktuell. Auch gerne oder vielleicht nach vorne gerichtet, was du...... wo du sagen würdest, das wäre vielleicht was,...... was, wenn du das umsetzt oder so? Ich könnte kein einzelnes rausstellen,...... weil immer so diese, was heißt,...... Skepsis trifft es nicht. Da bin ich einfach vorsichtig von dem,...... wie machbar das ist...... und ich möchte ein belastbares Ergebnis haben. Das ist so ein Stück weit zwischen Träumerei,...... was man sich damit alles vorstellen kann,...... oder halt auch nicht mehr Träumerei,...... an dem Punkt sind wir ja,...... dass viele Sachen doch umsetzbar sind. Ich glaube, dass dieser Punkt entsteht. Es wird wahrscheinlich genauso sein,...... wie du mich anfangs gefragt hast,...... wann war dieser Punkt,...... wann du verstanden hast mit KI. Und ich glaube, irgendwann wird diese Erkenntnis kommen,...... was so ein besonderes Projekt,...... ein besonderer Punkt war. Ich fühle mich tatsächlich noch,...... dass ich in einem Try-and-Error-Modus bin.... ich laufe immer irgendwie ein Stück vorwärts,...... ich verstehe noch nicht ganz, warum nicht. Manchmal, so wie heute,...... wenn ihr dann da seid, dass ich einfach fragen kann,...... okay, bei mir geht mein Prozess nicht weiter,...... ich habe aber noch nicht genau verstanden, warum. Kann ich KI fragen? Aber so man...... dies wieder an Händchen genommen werden,...... ist dann auch irgendwie ein Luxus. Vielleicht sogar dann auch gerade in dem Moment. Ähm... um da weiterzukommen, weil diese ganzen Schritte zu verstehen, was auf einmal möglich wird, schaffe ich noch nicht für mich zu sortieren. Bei diesen ganzen Möglichkeiten ist es so ein Thema, dass ich sage, da gibt es jetzt so einen Leuchtturm, weil es ändert einfach alles. Und das kriege ich für mich noch nicht rausgearbeitet, was so dieser eine Leuchtturm für mich ist oder so.... sondern auch tatsächlich, dass ich versuche,...... Sachen, in denen ich mich auskenne, nachzubilden,...... um zu verstehen, wie gut das Ergebnis ist,...... wie weit ich mich darauf verlassen kann. Und das heißt, diese Grundskepsis ist immer noch da,...... selbst wenn ich ein Ergebnis hätte und das wäre perfekt,...... ich könnte es wahrscheinlich so schnell gar nicht...... verifizieren, wie perfekt das quasi ist,...... weil die KI ja Sachen macht,...... wofür andere Tage, Monate, Jahre bräuchten. Und ich glaube, diese Erkenntnis kommt dann ja später, tatsächlich, was eine KI und wie gut es wirklich funktioniert hat. Ja, meistens verwendet man die Punkte dann rückwärts betrachtet und merkt dann erst in einem Monat, einem Jahr, ah okay, das war der Moment, da ist das passiert. So ein bisschen mit Blick auf die Uhr galoppieren wir Richtung Ende, würde ich sagen. Aber ich möchte mit dir einmal noch nach vorne gucken. Wenn du heute hier sitzt nach unserem ersten echten Workshop-Tag, zwei Tage zusammen, morgen noch einen Tag, und blickst jetzt mal nach vorne ans Jahresende, unabhängig von unserer Partnerschaft, sondern eher so auf dich und auf dein Unternehmen bezogen. Was wäre dein Wunsch, wo dein Unternehmen, Schrägstrich KI, gestützt, basiert, wie auch immer, Ende des Jahres steht? Hast du eine Erwartungshaltung oder ein Wunschszenario für dich? Nein, weil das sind die Punkte, die ich wieder nicht greifen kann. Durch die beiden Tage heute bin ich optimistisch, dass wir deutlich weiter sind. Und das ist für mich so erstmal die Linie. Ich möchte einen kontinuierlichen Prozess anstoßen. Also diese Entwicklung muss da sein, dass ich verstehe, wir sind auf dem richtigen Weg. Haken dran. Das ist durch. Das habe ich schon verstanden. Das ist für mich jetzt ganz klar. Er möchte es aber auch ruhig nach dem anderen angehen, weil ich auch den Mitarbeitern die Chance geben möchte, in dieser Welt anzukommen oder diese Transformation sozusagen auch begleitet, mitgenommen sozusagen machen. Das heißt, ich werde nicht ab morgen sagen, okay, vier Leute haben es geschafft. Jetzt ist es Pflicht für alle anderen. Da weiß ich noch gar nicht ganz genau, wie für mich das Konzept entsteht, weil ich für mich selber ja viel mitnehme, wie haben die Leute reagiert. Also wir selber haben ja heute auch uns ausgetauscht, wie überrascht wir waren, wie die Leute sich von morgens bis mittags quasi die Einstellung zu Themen, zu dem Gesamten sich geändert haben. Und gefühlt habe ich heute Mittag eine ganz andere Situation, als ich sie gestern Abend hatte, als ich hier aus dem Gebäude rausgegangen bin. Ja, komplett. Und da habe ich wieder das Gefühl, das ändert sich so schnell. Es bleibt aber damit, dass ich sage, es hat für mich Priorität 1 oder 1,5. Also es spielt ganz vorne mit, weil es ist so essentiell und ich habe Hebel da drauf, wo ich dann absehbar sehr, sehr viele... sehr, sehr viele Chancen nutzen kann. Also deswegen, aber ich könnte nicht mal und das ist das ja genau wieder das, wo wir eingestiegen sind. Ich kann dieses Thema, wo wir drin sind, ob wir das Thema jetzt wirklich aktiv drei Tage und Zeit nehmen dafür, stecke ich mittendrin und kann es nicht greifen. Und das bleibt für mich immer noch dieses Thema so drum, um das einzubinden und für mich dann auch wieder wird die Hürde sein und nicht die Hürde. Ihr beschäftigt euch und müsst auch mit allen Neuigkeiten auseinandersetzen. Ihr nutzt viel, viel mehr KI-Tools. Ich möchte es ja auf die Leute runterbrechen und handelbar machen. Das heißt, mein Ziel ist es eigentlich, dass jeder Mitarbeiter, der KI nutzt, ein bis drei Tools, wenn es mal vier sind, also keine Regel ohne Ausnahme, es soll sinnvoll sein, aber ich möchte nicht, dass sie in den Tools hin und her springen. Dann habe ich es lieber, dass sie sich ein Tool angewöhnen, was ja auch immer weiter optimiert werden muss, und dass es einfach ein umsetzbarer Prozess ist. Es gibt ja auch komplett unterschiedliche Herausforderungen im Job selber und komplett andere Anforderungen. Genau, aber es beschreibt schön, was du gerade sagst, an welchem Punkt wir gerade sind, was ist gerade gesagt von gestern Abend zu heute Mittag. Also das ist nochmal eine wichtige Botschaft, glaube ich, auch an jeden, der uns da draußen zuhört und der gerade in so einen Prozess einsteigen will oder vielleicht auch in so einen Prozess ist. Es ist kein linearer Prozess. Also... Gar nicht. Und das ist ja, wenn ich da nur kurz noch reingrätschen darf, es ist ja auch dieser Punkt, den ich ja vorhin meinte, wo ich glaube, das funktioniert, auch wenn das delegiert wird. Aber wenn da für jemand Projektverantwortlich ist, diese Rückendeckung kriegt, selbst aus meiner Position heraus, und obwohl ich jetzt ein gewisses Interesse daran habe, wüsste ich nicht mal, wenn ich sowas delegieren würde, wie ich den daran messen würde. Das heißt, wenn ich einen Projektstatus abfrage, dann habe ich keine klaren Meilensteine. Und das meinte ich vorhin mit diesem, dass wenn es dafür einen gibt, der muss akzeptieren, dass das ein Veränderungsprozess ist, der so viel verändert, dass man es vorher, also für mich in meiner Position, in der Sichtweise, wenn man das angeht, quasi nicht greifen kann. Es gibt keine Meilensteine, woran ich mich dran langhangeln kann. Und damit müsste einer die Freiheit haben und die Rückendeckung genießen, dass er wirklich was umsetzt und auch jeden Tag anders justieren kann, anders umgehen kann. Sehr, sehr dynamisch, nicht statisch. Ihr habt ja aktuell eine Stellenbeschreibung draußen. Wir können die schon so nutzen. Wir haben noch nicht sieben Millionen Zuhörer, wie vor dem Podcast kurz gesagt, aber wir erreichen schon viele Menschen. Wir werden das auf Social Media distribuieren. Wir werden das vor allen Dingen auf LinkedIn teilen und werden mit Sicherheit einige tausend Menschen erreichen. Wir beide mit Manuel und Jan gemeinsam haben uns ja lange und intensiv auch unterhalten. Wie sieht eigentlich so eine Rolle aus? Wen sucht man? Nimm doch nochmal mit, wen ihr sucht und mach da gerne Werbung für. Mit dem Wissen auch, dass du mir ja heute gesagt hast, vielleicht verändert sich das gerade auch schon wieder, wen du suchst. Ja, auch ein Thema, was sich nicht stündlich ändert, aber tatsächlich auf unserem Einstieg vor ein paar Wochen sozusagen sich dann auch noch mal ein bisschen verschoben hat. Wir mit eurer Hilfe nennen ihn KI-Katalysator, das ist eine Anspielung bei uns auf einen Reaktionsbeschleuniger. Ja, auch da, sorry, wenn ich das sagen muss, auch mit KI-Hilfe. Also auch das ist ja völlig transparent, auch in deine Richtung gesagt. Wir haben die Stellenanzeige gemeinsam entwickelt, aber mit Claude. Und Claude ist auf diese, wie ich finde, ziemlich coole Idee gekommen. Ja, also da sind echt viele Möglichkeiten.... wen wir suchen, ist einer, der bei uns in der Nähe sitzt,...... weil wir verstanden haben, dieser Mindset-Prozess...... und wie integriert der sein muss. Das ist nichts, was ich outsourcen kann,...... also wir brauchen von euch den Input,...... der aber was Internes bei uns sozusagen bewirkt. Und dafür einen Sparring-Partner zu haben,...... der immer so ein bisschen vorweg läuft,...... der die Freiheiten dafür hat,...... der auch keine andere Aufgabe hat,...... ist dann wichtig. Überlegung war zwischendurch, wirklich einen zu nehmen, der KI macht, keine IT. Da würde ich gefühlt jetzt wieder ein bisschen zurückrudern und jemanden nehmen, der auch, oder favorisieren, der auch das Thema IT betreut. Weil wenn ich Themen aufbaue, das heißt, wenn ich mir Apps oder System as a Service, ist ja immer so im Gespräch, dass das irgendwann wegfallen wird, wenn man sich das selber bauen kann. muss ich trotzdem irgendwie integrieren wohligen meine Daten wie verbinde ich das wie baue ich eine Firewall drum herum auf wie weit öffne ich eine Firewall macht Zugänge außen für in der KI zugänglich wie weit darf die... weiß gar nicht, technisch bin ich da wieder raus. Wie weit darf die von außen in meine Daten rein nibben? Und deswegen glaube ich, ist es wichtig,...... wenn das immer einzelne sind,...... die von dem anderen keine Ahnung haben,...... ich glaube, dass das zu stark verflochten ist. Geht nachher in den Datenschutz auch noch rein,...... welche Systeme da wie agieren,...... worauf sie wirklich zugreifen,...... wo sie ihre Daten verarbeiten. Ist das in der Twitter-Rolle sozusagen eigentlich eine ganz, ganz charmante Ergänzung? Ja, das ist ganz spannend. Auch bei uns ändern sich ja auch Denkweisen im Laufe der Wochen und Monate. Diesen AI-Catalyst, wie wir ihn ja auch gemeinsam für die InnovaB gesucht haben oder jetzt euer Katalysator am Ende des Tages, ist schon eine Rolle. Also man kann sie unterschiedlich definieren so. Man kann sie bewusst von der IT fernhalten. Man kann bewusst jemanden suchen, der nah an der IT dran ist, weil genauso, wie du es gerade beschrieben hast, diese Themen wichtig sind. Es spielt fast keine Rolle, weil es ist ein subjektives Thema und auch sehr firmenbezogen. Also da sucht jeder ein bisschen was anderes. Ich glaube, der ganz entscheidende Punkt, den hast du zwischen den Zeilen oder sogar gesagt, aber nicht so deutlich vielleicht, der muss halt einen weißen Tisch haben, der ist leer. Ich glaube, das ist das Entscheidende. Seine Aufgabe ist KI. Und seine Aufgabe ist nicht, du machst IT und du hast donnerstags noch eine halbe Stunde für KI oder du machst egal was und machst das, sondern das ist jemand, der macht KI. Und zwar den ganzen Tag 24-7 und arbeitet damit und wird so derjenige, der die anderen befähigt und der Zeit dafür hat, sich weiterzuentwickeln, sich neue Dinge anzueignen, selber zu bauen. Ich glaube, unser gemeinsamer Freund Florian Häusler von der Innova, wie sagt das immer so, der braucht einen leeren Schreibtisch. Ich glaube, das ist wirklich entscheidend, dass das jemand ist, der 24-7 nichts anderes macht. Und da, auch da jetzt kein Honig im Mund schmieren, seid ihr halt sehr, sehr weit vorne, weil ich erinnere mich an die Veranstaltung, auf der du auch warst, auf der wir uns kennengelernt haben, da ist, glaube ich, meine dritte Frage, wer hier in dem Raum hat einen...... jemanden, der nur AI macht, einen leeren Schreibtisch hat...... und 24-7 nichts anderes macht. Ich weiß nicht, ob du dich daran erinnerst. Ich glaube, einer hat die Hand gehoben im Raum. Das waren keine kleinen Firmen, das waren viele Firmen,...... das waren große Firmen. Das heißt, der Status ist aktuell so,...... dass es diesen Menschen gar nicht gibt in Unternehmen. Und nur, weil du es eben noch mal gesagt hast,... Ich bin auch ein bisschen der Meinung und man sagt das auch immer mehr, dass es einen CAIO geben soll. Ob das ein Hut ist, den quasi ein CEO aufbekommt oder ein CFO aufbekommt, wie auch immer,...... oder ob es wirklich in großen Unternehmen vielleicht ein CAIO gibt, sei mal dahingestellt. Aber die Rolle muss irgendwie verankert werden und das halte ich schon auch für wichtig,...... damit ein Unternehmen in dem Bereich auch nach vorne kommt.... auch wenn, da bin ich bei dir, das Thema KPI extrem schwierig ist,...... also die Messbarkeit, weil, also wie sind Dinge zu messen,...... die wir jetzt alleine heute irgendwie, die heute entstanden sind...... und wie sind vor allen Dingen weiche Faktoren zu messen,...... wie Mindset, wie Change etc., aber was du schon, glaube ich,...... messen werden kannst und daran, finde ich, sollte man den Erfolg...... auch messen, ist, hat man Hebel im Umsatz, wie jetzt du eben gesagt hast,...... du glaubst, dass es ein Umsatzpotenzial für euch gibt,...... schafft man es mit KI da hinzukommen oder nicht,... Ich glaube, das ist schon ein Thema. Natürlich geht es auch immer um Effizienzen, um Kostensenkungen in diversen Bereichen. Das ist überhaupt kein Thema. Und das, was wir noch als Thema haben als drittes, da haben wir ja heute auch kurz so geschaut, ist das Wissensthema. Wo ist eigentlich Wissen verankert? Und wie geht Wissen auch weg, wenn Menschen das Unternehmen verlassen? In dem Zusammenspiel fühlen wir uns wohl, dass das die drei Hauptsäulen sind, in denen man agieren muss. Und alles, was ich jetzt die letzten Monate mitbekommen habe in unserer Zusammenarbeit, sind wir da ganz gut aufgestellt für die Zukunft.... gehen jetzt noch in einen spannenden Tag morgen rein...... mit einem Thema, was auch viele Leute betrifft da draußen, ja. Das Thema Datenschutz, das Thema Governance, das Thema Guidance. Wie geht man eigentlich damit um? Vielleicht abschließend dazu einen Satz,...... weil egal, was wir jetzt morgen da herausarbeiten,...... wenn ich es zusammenfassen würde, würde ich sagen,...... du bist schon bedacht, aber du willst nicht erst mit Verboten...... um die Ecke kommen, sondern sagst erst mal, lass uns Dinge testen. Ich glaube immer, dass es praktikable Wege gibt. Also wir haben uns damit einfach beschäftigt, dass wir auch Daten nehmen. Grundsatz war dann relativ einfach, weil man muss sich irgendwo wiederfinden. So eine Guideline muss nicht auf 100 Prozent richtig sein. Auf der Straße darf ich 50 fahren, aber nicht, wenn es schneit. Also so eine Einschränkung. Das ist für mich immer so das Beispiel, wenn die Leute einfach drüber nachdenken. Das heißt, Daten, die ich publiziere.... kann ich eigentlich auch sowieso, also...... wäre ich sogar froh drum, wenn mein Marketingunterlagen...... irgendwo nochmal öfter auftauchen. Und das heißt, wir haben damit angefangen,...... und einfach selber auch mal,...... und das ist ein eigenes Reflektieren, was stattfindet,...... mit Daten gearbeitet, die schon echt viele sind,...... weil die ganzen technischen Daten,...... die in der Verlegerichtlinie, die in der Produktinformation,...... die auf der Homepage stehen, die in...... Produkt-Data-Cheats noch...... enthalten sind,... An ganz, ganz vielen Orten werden eigentlich ganz, ganz viele Daten verbreitet. Und das ist ein Riesenthema, womit man glaube ich auch anfangen kann. Ja, und damit haben wir erstmal einen Rahmen geschaffen, dass wir genug haben, um mit reellen Daten zu arbeiten, nicht mit Dummies zu arbeiten, weil dann findet man sich nicht so schnell wieder. Und auch wirklich Ergebnisse zu kriegen, mit denen wir arbeiten können. Und dann ist es, wie du sagst, deswegen haben wir das Thema noch vor uns, sind die nächsten Schritte, die wir auch klären müssen. Auch wieder Pflichtaufgaben, die zu erledigen sind. Ja, die vor uns liegen, die wir dann auch noch packen werden. Wichtig ist dabei, immer die Schritte auch wirklich zu gehen. Ich glaube, das Entscheidende ist, es gibt genug Gründe, Dinge nicht zu tun. Aber es gibt halt auch ganz, ganz viele Gründe, Dinge zu tun, erstmal anzufangen. Wie du es gerade sagst, es gibt Bereiche, die komplett unkritisch sind. Und wenn man damit anfängt und schafft somit schon mal ein Bewusstsein, dann kriegt man die anderen Themen auch gelöst. Letzte Frage, Alex, dann sind wir durch. Das Motto... Nein, das hat dich zu negativ angehört. Ich fand das sehr angenehm, das Gespräch, aber...... normalerweise machen wir 20 Minuten,...... jetzt würde ich sagen, sind wir fast eine Stunde dran, oder? Von daher, das ist so eine, ich glaube auch, man muss so bei Podcasts gucken, dass man die Leute mitnimmt über eine gewisse Zeit und auch die Aufmerksamkeit hat. Deswegen vielleicht letzte Frage, aber ohne Stress, wir können über die letzte Frage auch noch eine Stunde sprechen. Unser Motto von Manuel und mir ist eigentlich, alles ist möglich. Das ist sogar in unserer Firma verankert. In der 923 ist es sogar die DNA und der Claim in der Octopus Genius kommt noch ein mit AI dazu, aber es bleibt eigentlich die gleiche Kernaussage. Was würdest du sagen, wenn ich dich fragen würde, was hättest du vor einem Jahr nicht für möglich gehalten, was für dich heute möglich ist? Oder was vielleicht auch mit dem Wissen von heute in Zukunft möglich sein wird, wo du vor einem Jahr gesagt hättest, Marco, oder vielleicht sogar im November gesagt hättest, ist nicht möglich. Ich glaube meine Sichtweise auf KI. Und das beschreibt dann wieder, wie diese Veränderung und alles ist. Eine Aussage zwischendurch auch nochmal, weil es kein Projekt ist und so, spielt das vorhin für mich keine Rolle, aber es hat mich in meiner Denkweise einfach nochmal das hinterfragt, dass mal die Aussage, mit der bin ich konfrontiert worden, dass KI Personalführung besser kann als Menschen. Und das ist ein Punkt, den man eigentlich sozusagen ja sagt, auf keinen Fall. Das wäre das Letzte, was ich gesagt hätte. Mit der Erklärung aber dazu, dass eine KI Strukturen erkennt, Sachen auch, was vor zwei Jahren Zusammenhänge auch erkennen kann, wo bei mir gewisse Fakten schon wieder nach einer Woche schon verloren gehen. Und nach einem Jahr, nach zwei Jahren, nach drei Jahren brauchen wir gar nicht mehr darüber sprechen, woran man sich wie genau noch erinnert. und somit auch es darauf ankommt, dass wir bei Datenbasis, jetzt ein bisschen plakativ auch, aber umso mehr Informationen über Mitarbeiter, Kunden, vorliegen, desto einfacher und neutraler bewertet es auch. Nicht nach Tagesform, nicht nach Schublade, nicht nach Herkunft oder sowas. Und das finde ich diese Sichtweise auch sehr, sehr spannend, das zu prüfen, sich damit auseinanderzusetzen, um sich selber auch zu reflektieren, hat man vielleicht doch irgendwo einen Liebling, geht man damit anders um oder so. Und deswegen, das ist für mich so einer der Punkte, der sich am meisten verändert und deswegen meine Sichtweise darauf, wo ich gesagt hätte, es gibt Themen, die kann eine KI in drei Jahren noch nicht.... kriegt man dann gesagt, ja, also die KI kann...... gerade das schon besser. Also wie falsch, negativ ausgedrückt, wie falsch...... oder positiv gesagt, wie unwissend mein Blick...... darauf war, was da eigentlich wirklich passiert. War glaube ich so der größte Faktor. Das HR-Thema ist ein spannendes Thema,...... was ich mit Manuel letzte Woche im Podcast hatten. Da gab es ein...... einen Vergleich...... zum Thema Einstellungen, wie eingestellt werden zwischen Mensch und...... Maschine, sage ich jetzt mal, wenn du es so willst, also zwischen KI und Mensch. Und es sind genau die Faktoren, die du gerade gesagt hast, so, ne. Die KI ist halt nicht morgens müde, hat keinen schlechten Tag,...... hat keine persönlichen Themen oder was auch immer. Sondern bewertet halt immer gleich, nachts um drei und mittags um drei bewertet sie gleich. Und sie bewertet halt auf einer ganz anderen Datenbasis für sich, weil sie sie einfach zur Verfügung hat. Nichtsdestotrotz, und zu dem Entschluss bin ich damals auch gekommen, als wir dazu gesprochen haben, es ist wie immer die Kombination aus beiden. Wenn wir es schaffen, und wie oft haben wir heute gesagt, das war MI für menschliche Intelligenz und das war KI für künstliche Intelligenz. Wenn wir es einfach schaffen zu verstehen, dass man für viele Prozesse die KI nutzen kann, wie jetzt zum Beispiel in dem klassischen Beispiel,... du hast ein Recruiting-Thema oder du hast irgendwie...... ein Mitarbeitergespräch, du kannst diese Datenbasis...... gar nicht in deinem Kopf haben. Du wirst Sachen vergessen etc. Und du wirst auch mal einen guten und einen schlechten Tag haben. Nichtsdestotrotz braucht es auch diese persönliche...... Bindung Mensch zu Mensch. Aber den Rest, den kannst du dir halt erarbeiten lassen...... von der KI. Und ich glaube wirklich in fast allen Belangen...... ist das die beste Kombination. Es gibt vielleicht noch Themen, wo der Mensch völlig besser ist. Es gibt auch noch Themen, wo nur die KI... für sich autark besser ist, aber am Ende des Tages, also jetzt ohne Zahlen zu haben, aber in wahrscheinlich 80 bis 90 Prozent der Fans die beste Kombination, die es gibt, ist einfach KI plus MI. Und das muss ein bisschen verstanden werden, dann ist man auch mal weg von dieser Schwarz-Weiß-Denke da draußen. Die einen verteufeln das und die anderen vergöttern das. Und die einen machen dystopische Szenarien mit Weltuntergang und die anderen sagen, keine Ahnung, es ist super positiv. Nein, es ist irgendwie... Es wird, da ist Manuel noch viel optimistischer als es ist, es wird viele neue Jobs geben, ja, es wird viele neue Ansätze geben und es wird sich einfach verändern. Ich glaube, das ist das Thema so am Ende des Tages, aber da bin ich komplett bei dir. HR war eins der Themen, wo ich auch dachte, ah, es bleibt irgendwie so ein menschliches Thema, aber natürlich, was Wissen betrifft und was Neutralität betrifft, da ist die KI schon sehr, sehr weit vorne. Alex. Kurze Frage noch. Welche KI würdest du nehmen, um unser langes Gespräch zusammenzufassen? Ich würde das in Klaus reinballern. So für alle, die es zu lang fanden. Nein, nein, also ja, nein, aber auch da, ne, auch da, also was haben wir denn gestern gemacht, können wir auch sagen, ne, oder? Wir haben gestern sechs Stunden Audio mitlaufen lassen während unseres Meetings und haben das dann abends mit Claude Cote und dann in Obsidian, ja, unsere Zuhörerinnen und Zuhörer wissen, dass wir da, dass wir mit Obsidian arbeiten, hat Manuel das zusammenfassen lassen, hat sich ein Extrakt geben lassen mit Highlights, worauf müssen wir achten etc., das liegt jetzt alles im...... ich sage mal Westwood-Wissen ab. Ich bin dann hingegangen, habe die Zusammenfassung des Tages gemacht...... und habe sie dir abends noch geschickt, wie lange hätte ich früher dafür gebraucht...... und wie lange habe ich jetzt dafür gebraucht. Und so machen wir das ja mit den Themen genauso. Ja. Also, und da reden wir auch morgen nochmal drüber...... und daraus werden Social Reels und daraus wird ein Newsletter...... und daraus wird ein Blogbeitrag für unsere Webseite...... und das passiert alles mehr oder weniger fast automatisiert. Natürlich gucken wir nochmal mit dem einen oder anderen Griff drauf. Aber ja, genau so ist die Herangehensweise. Erschreckend. Gut. Erschreckend gut. In diesem Sinne, Alex, vielen, vielen Dank für das Gespräch. Hat mir extrem viel Spaß gemacht. Ich hoffe, unseren Zuhörern und Zuhörern auch. Und wir freuen uns auf morgen, auf den dritten Tag gemeinsam. Auf jeden Fall. Das wird noch ein langer Weg, aber ein schöner Weg. Wird ein schöner Weg. Bis dann. Tschüss. Ciao.
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