Wie eine KI 5 Monate lang 1,8 Millionen Dollar verbrannte — und der 5-Minuten-Trick, der dir jeden Tag eine Stunde spart
Heute ohne Kaffee (die Maschine ist kaputt), dafür mit voller Ladung KI: Marco und Manuel starten mit einer Lauf-Geschichte über den härtesten Schritt überhaupt — den ersten. Danach wird's konkret: kleine KI-Tricks, die im Arbeitsalltag echte Zeit sparen, eine 1,8-Millionen-Dollar-Warnung von Amazon und die Frage, ob du dich von einem Roboter massieren lassen würdest.

Die Kernpunkte
- Warum „gleich" das teuerste Wort im Umgang mit KI ist — Marcos Lauf-Analogie zum Einstieg
- Der 5-Minuten-Trick: aus einer Excel-Tabelle ein klickbares Dashboard bauen lassen (spart täglich bis zu 1 Stunde)
- Nie wieder nur PowerPoint: mit fertigen Click-Dummys statt Folien in den Pitch gehen
- 1,8 Millionen Dollar: wie bei Amazon eine KI 5 Monate unbemerkt Tokens verbrannte
- Verbandsredaktion mit Claude Code: warum KI-Erfolg am Prozess hängt, nicht am Modell
- KI-Fake-News erkennen: das DiCaprio-Depp-Foto und der falsche Genua-Kontext
- Massageroboter „RoboRelax": Was darf KI kosten, damit du den Menschen ersetzt?
„Gleich ist das falscheste Wort, was du haben kannst."
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Transkript
Und wenn ja, was müsste es denn kosten, dass du das machst und nicht zu einem Menschen gehst? Das soll wohl 1,8 Millionen Dollar Tokens gefressen haben für andere. Eigentlich darfst du ja keine Pitches mehr machen oder Präsentationen mehr machen oder so, wo du nicht schon einen fertigen Klick-Dummy hast. Manuel, hast du uns schon einen neuen Namen gegeben bei Spotify? Der doppelte Schluck Wasser am Morgen. Das ist wirklich traurig. Wahnsinn, was wir hier machen. Wir haben einfach keinen Kaffee. Wir haben keinen Kaffee. Die Kaffeemaschine ist einfach kaputt. Die Kaffeemaschine ist kaputt. Jetzt muss man auch mal sagen, die KI konnte uns nicht direkt helfen. Ja, die ist doch ein bisschen zu stark verbaut alles. Ja, das ist ein bisschen zu kompliziert, das rauben wir uns nicht ran. Ja, wir machen es halt kaputt eher. Wahrscheinlich machen wir es kaputt. In dem Fall machen wir es wirklich kaputt. Das heißt, wir lösen es ohne KI und bringen es weg. Bringen es gleich weg und das dauert dann wahrscheinlich auch eine Woche. Acht Wochen. Weil das ist ja der Einzige auf der Welt, der noch Kaffeemaschinen repariert. Ich hoffe nicht. Das macht ja sonst keiner mehr. Wir haben jetzt ein kleines Problem, das wir lösen müssen auf jeden Fall. Wir sind ja ein KI-Podcast, aber nur mal in einem Satz. Ist ja verrückt, so ohne seinen Kaffee am Morgen, da passiert ja gar nichts in der Birne, ne? Nee, es ist schon anders. Es ist schon anders, ja. Ja, okay. Ich meine, wir heißen ja auch nicht umsonst der doppelte Espresso am Morgen, weil wir brauchen morgens schon einen Kaffee. Ist jetzt gar nicht so, als wenn wir zehn trinken. Guck mal, wie angeekelt er das Wasser trinkt. Kaltes Sprudelwasser. Ja, ist doch schön. Okay, komm, lass uns loslegen. Also für alle, die nach der heutigen Folge meinen, was ist denn mit den Jungs los? Also wir haben normalerweise, bevor wir loslegen, mindestens schon ein, zwei Kaffee und trinken währenddessen einen. Ohne ist schon hart. Aber ja, komm, lass uns loslegen. Ja, du hast hier groß angekündigt. Ich habe nichts groß angekündigt. Mir kam gestern nur eine Idee. Nicht eine Idee, mir kam ein Gedanke. Und dann dachte ich mir, bevor ich den wieder vergesse, schreibe ich den nochmal schnell in unsere Podcast-Gruppe. Und zwar war ich ja gestern Abend laufen. Ja. Hast du das Reel dazu gesehen, was ich gemacht habe? Deine Story da? Die Story, ja. Ja, hab ich gesehen. Ich bin wirklich, ich bin dreimal überrundet von, von Typen. Oh. Und der war kein Sportler so. Oh. Also der war ein Sportler, aber der war kein Sportler-Sportler, okay? Hat mir wirklich weh getan, man. Hat mir wirklich weh getan. Und ähm, ich lag vorher auf der Couch. Mhm. Ich war arbeiten, lag vorher auf der Couch und hatte gar keinen Bock mehr laufen zu gehen. Okay? Dann schrieb der Gerd mir, komm, wann machst du den nächsten Laufpost? Dann hab ich geschrieben, gleich. Und als ich gleich geschrieben hab, war mir natürlich klar, dass ich nicht laufen gehe. Und dann hab ich gesagt, nee, komm, du stehst jetzt auf und machst das. Dann war ich laufen, bin dreimal überrundet worden. Und dachte mir so, das ist nichts anderes, wie die anderen bei KI haben, Manuel. Oh, das ist der gleiche Kontext, wirklich, ohne Scheiß. Vielleicht hat der liebe Gott mir das Laufen wieder geschenkt, um mir zu zeigen, wie hart das Thema KI für die anderen ist. Weil denen geht es ja genauso. Die machen den ganzen Tag irgendwas anderes, wollen sich dann vielleicht aufraffen, sagen dann, ich mach das gleich, ich guck mir dieses Claude-Ding gleich nochmal an. Und die machen es aber nicht. Das ist wirklich so, die machen es nicht. Und wenn sie es dann machen, werden sie halt dreimal überrundet. Oder viermal. Da kommt nämlich einer um die Ecke und sagt, ja musst du so und so. Also jeder hat ja sein Tempo, weißt du? Und irgendwie kam mir dieser Gedanke und ich wollte diese Geschichte nochmal mitbringen. Erstens, weil die wirklich auch wehgetan hat gestern. Die hat wirklich sehr, sehr wehgetan. Die war schmerzhaft. Wo läufst du? Am See? Am FC-Stadion. Du fährst dann extra da hin? Ich fahr zum Stadion, weil es natürlich die schönste Runde der Welt ist, weil ich mir die ganze Zeit das Stadion angucke und weil sie genau ein Kilometer ist. Eine Runde ums Stadion? Ne, eine Runde auf der Vorwiese ist genau ein Kilometer. Da hab ich meinen Sporteinstellungstest gemacht, daher weiß ich das. Die ist wirklich genau ein Kilometer. Und deswegen weißt du, du laufst fünf Runden, du laufst fünf Kilometer, weil ich hab ja keine Laufuhr oder ähnliches. Deswegen lauf ich immer da. Außerdem, ich mag die Atmosphäre. Da sind viele so junge Leute, die Sport treiben. Der eine spielt American Football, der andere spielt, ich weiß nicht, wie das Spiel heißt, wo du auf so ein Netz die Bälle wirfst. Keine Ahnung. Weißt du, was ich meine? Manche spielen Fußball, manche... Find ich ganz cool. Ja, ist doch normal. Ich mag das da. Deswegen, ich wollte noch mal einen Aufruf machen an unsere... Zuhörer und an unsere Zuschauer. Ich sag die weibliche Form nicht mehr, weil haben wir ja gestern festgestellt, wir haben ja kaum Zuhörerinnen. Von daher fokussieren wir uns mal auf die Zuhörer. Nee, Spaß beiseite. Wir haben wirklich viel zu wenig Zuhörerinnen. Ich wollte noch mal einen Aufruf machen. An jeden da draußen, der keine Lust hat aufzustehen, der tausend Gründe hat, um nicht loszulegen, der wenn er dann loslegt, dreimal überrundet wird. Gib Gas, Junge. Gib Gas. Versteck dich nicht hinter Ausreden. Versteck dich nicht hinter Ausreden. Gleich ist das falscheste Wort, was du haben kannst. Ich will jetzt hier keinen Motivationsguru machen, aber ich habe das gestern wirklich am eigenen Leib erfahren. Und wenn du dann die fünf Kilometer gelaufen bist, ist ja cool. Und so wird jeder ja, wenn er seinen kleinen ersten Erfolg hat mit der KI. Einfach anfangen. Ich habe da letztens so ein Reel zugemacht. Einfach anfangen. Egal was. Ja, ich glaube, ich fühle ein bisschen mehr, Manuel, als du, wie schwierig es sein kann, anzufangen. Weil ich das aus anderen Bereichen ganz gut adaptieren kann. Bei KI fällt es mir überhaupt nicht schwer. Also null. Aber beim Thema Sport fällt es mir extrem schwer. Und ich kann ja auch zu dir sagen, lies ein Buch. Dann sagst du zu mir, boah, hab ich keinen Bock drauf. Dann sag ich, einfach anfangen, das Buch zu lesen. Irgendwann wird es schon Spaß machen. Oder fang an zu kochen. Also mach irgendwas, ist ja egal. Es spielt keine Rolle. Besteig einen Berg. Dann sagst du, boah, weiß ich nicht. Doch, wenn ich mal bestiegen, das ist mega. Dann sagst du, nee, hab ich keinen Bock drauf. Und so gibt es viele Themen, wo man sagen kann, fang einfach an. Aber ich glaube, die Blockade am Anfang ist bei den meisten Menschen nicht so klein. Also diese erste Hürde zu nehmen, ist schon hart. Und dann dran zu bleiben. Also ich fühle das. Ja, natürlich. Ich lasse das nicht gelten. Also das hat jeder. Ich fühle das schon. Ja, ich wollte die kleine Geschichte zum Anfang nochmal erzählen, weil ich die ganz cool fand. Und weil wir ja auch gesagt haben, wir machen jetzt ja auch so einen halben Lauf-Podcast. Fußball, Laufen, KI? Ne, also ich bin jetzt so bei 5, 6, 7 Kilometer kann ich laufen ohne Schmerzen und ganz locker und das passt alles. Das ist schon okay. Wie lange brauchst du dafür dann? Eine halbe Stunde? Ne, ich glaube ich laufe den Kilometer so in 6, ich messe ja keine Zeit, ich habe keine Uhr. Also so Bauchgefühl, ja eher zwischen 30 und 35 Minuten. Also 6,30er Schnitt wahrscheinlich. Ja, ähm, zum Thema, äh, mach ich gleich, äh, hab ich vielleicht, äh, was ganz passendes. Ich hab ja eben so kurz gelacht, als ich mir eine Nachricht rausgesucht habe. Weil ich hab mich vorbereitet heute, wollte ich schon mal gesagt haben. Ähm, ich hab beim BR, äh, einen Artikel gesehen, KI ohne Hirnfritteuse. Auf jeden Fall wird da eher so ein Talk, also so ein Web-Talk angekündigt, wo Schüler mit dabei sind, dann irgendwie noch ein Moderator quasi. Und da geht es um das Thema KI ohne Hirnfritteuse, weil ja in den Schulen mittlerweile eigentlich jeder alles mit KI macht. Also wer nicht, der weiß nicht, was er macht. Aber hier wird so ein bisschen darüber gesprochen, dass wenn jetzt die Kinder oder die Schüler sich von KI irgendwie einen Text oder so schreiben lassen, ist es ja trotzdem eigentlich noch aufwendig, den zu korrigieren. Weil du musst ja trotzdem das Thema verstanden haben, um das zu korrigieren. Wenn die KI nicht auf Anhieb direkt einen guten Text schreibt quasi. Den meisten Schülern ist das wahrscheinlich auch egal. Aber ist auch gar nicht, worauf ich hinaus will, sondern ich will darauf hinaus, dass in diesem Artikel wird hier beschrieben, von wegen mit KI ist doch alles nicht ganz so einfach, welche Methoden gibt es, um mit KI zu arbeiten, um trotzdem quasi im Thema zu sein, aber trotzdem noch KI unterstützt. Und dann wird hier dieser Web-Talk angesprochen. Wann ist dieser Web-Talk? Nächstes Jahr im Februar. Ja, das fand ich sehr witzig. Also 27. Ja, 26.02.2027. Kündigen einen Web-Talk an, wo die dann darüber sprechen wollen, wie man mit ChatGBT und so... Weiß ich nicht. Fand ich einfach witzig. Also das Thema... Also es hat mich überrascht, dass das erst nächstes Jahr ist. Weil ein Web-Talk... Ja, den machen wir organisiert, dann ist der morgen. Dann ist der nächste Woche da. Dann bereitest du so was vor und sagst, das ist in zwei Wochen. Ist ja egal, aber... Du, das Thema... Ja. Das Thema Schnelligkeit ist auch eins, was die meisten überrollen wird. Vielleicht nehme ich das mal als Brücke für mein Thema, was ich noch mitbringen wollte. Warum lachst du? Weil du flüsterst. Nein, ich flüster nicht. Du musst ja Timmons sagen. Der hat keinen Kaffee mehr. Das ist heute... Meine Stimme ist auch nicht mehr. Das Sprudelwasser ist übrigens eine gute Alternative. Thema Schnelligkeit. Ich glaube... Oder ich habe gestern gemerkt, dass man mit vielen kleinen Dingen seinen Tag noch effizienter gestalten kann und damit schneller sein kann, um meinetwegen auch mehr Freizeit zu haben. Das spielt gar keine Rolle. Also ich habe dich eben gefragt, glaubst du, dass du für dich jeden Prozess schon effizient genug machst oder jeden Task, den du machst? Und mir ist gestern wieder aufgefallen, wir arbeiten ja, glaube ich, schon relativ schnell und auch Multitasking. Aber man ist dann so eingefahren in einem Thema und hat eine Excel-Tabelle. Und in der Excel-Tabelle sind dann diverse Sachen drin, die man braucht. Also irgendwie, die du rauskopieren musst oder wo du abhaken musst oder keine Ahnung, was spielt keine Rolle. Und das geht hier schon gut, weil man das seit Monaten und Jahren so macht. Und gestern dachte ich mir irgendwie, bevor ich losgelegt habe, warum mache ich da draußen nicht einfach ein klickbares Dashboard? Strukturiere die ein bisschen anders. Die Sachen, die ich mir kopieren muss, mache ich immer direkt zum Kopierbutton. Ich mache mir Fader, wo ich abhaken kann. Und wirklich durch eine Banalität, ich sage mal, habe ich eine halbe Stunde gespart vielleicht. Oder eine Stunde, ich weiß es nicht genau. Ich sage mal eine halbe Stunde, um nicht so hochzugreifen. Ja? Ich hab eine Frage. Ja. Du hast mir das eben erklärt. Ja. Du musst den Link markieren quasi in der Excel, ne? Ja, also du musst ihn anklicken erstmal, du musst ja erstmal den Link bekommen und so, genau. Das heißt, in der Excel ist in einer Spalte 1000 Links. Du gehst aber dann, pro Zeile ist, also pro Zelle in dem Fall, ist dann immer ein Link in der Zelle drin. Genau. Und du gehst hin und mit Doppelklick. Ich kopiere die oben raus. Also ich klicke rein, kopiere die oben raus, da ist ja der Link oben drin dann. Ah, okay. Weil du kannst ja auch einfach nur auf die Zelle gehen, kopieren und dann hast du ja den Inhalt quasi kopiert. Egal, ist aber einfacher, wenn du quasi einen Button hast, wo du nur Klick, Klick, Klick machen musst. Achso, ja, verstanden. Ja. Und wo du dir vor allen Dingen die gesamte Tabelle strukturieren kannst, so wie sie für dich perfekt ist. Naja, okay. Und davon gibt es, glaube ich, einige Tasks, die man so tagtäglich hat. Ja, so kleine, ganz kleine Lösungen. Wo du sagst, da brauche ich eine halbe Stunde für. Ja, okay, vielleicht kannst du auch nur 20 Minuten dafür brauchen, indem du dir ein eigenes kleines Dashboard baust oder wie auch immer. Und jetzt kommt das Entscheidende, dieses Dashboard zu bauen hat ja einfach zwei Minuten oder fünf Minuten gedauert. Einfach nur ein Prompt, die Excel und dann sagen, komm mal, bau mir die so, wie ich sie haben will. Nämlich so, so, so, damit ich das machen kann. war direkt fertig und super. Dabei ist mir übrigens noch eine Idee gekommen für so ein Follow-up, was ich auch machen muss. Hätte ich vorher vielleicht nicht drauf gekommen. Dann habe ich dir eben kurz gesagt... Eigentlich darfst du ja keine Pitches mehr machen oder Präsentationen mehr machen oder so, wo du nicht schon einen fertigen Click-Dummy hast. Also Click-Dummy ist sogar zu wenig, wo du nicht eigentlich schon die Webseite gebaut hast. Also es kommt auf die Komplexität an, so natürlich, ne? Du kannst immer schon mehr als... Ich habe hier eine PowerPoint-Präsentation und drei Screenshots reingemacht. Das ist schon länger so eigentlich. Du kannst immer ein Click-Dummy machen, du kannst immer eine geile Präz machen. Naja, ich weiß nicht, was du so zugeschickt bekommst, aber... Nutzt ja keiner. Ja, ja, nee. Das ist das Entscheidende sozusagen. Ja, ja, klar. Es nutzt einfach keiner. Ja, aber das kannst du schon lange so machen. Also, das meine ich. Es dauert einfach, also jetzt, es dauert eh noch, bis die Leute so quasi wirklich arbeiten. Aber ich finde, also das stimmt, man kann das schon länger machen. Aber vielleicht durch die Arbeitsweise, ich weiß nicht, wie du das machst, zumindest durch meine Arbeitsweise, sind die Ergebnisse einfach viel, viel besser geworden. Zumindest bei mir. Ich bin zum Beispiel hingegangen, damit die HTMLs, die ich baue, oder die Webseiten, die ich baue, damit die besser aussehen. Immer wenn ich gute Webseitelemente sehe, screenshotte ich die und habe einen Ordner, wo ich die alle ablege. Und katalogisiere die ein bisschen, wo ich sage, da gefällt mir das, da gefällt mir das für Magazine, nutze das für so. Seitdem ich das gemacht habe und ich sage, er soll sich darauf beziehen, sehen die Seiten cooler aus zum Beispiel. Es ist nicht mehr nur so Standard-ABC. Das ist gut, ja. Aber der Zeitraum ist quasi der gleiche. Also nicht der Zeitraum, sondern die Zeit, die Claude braucht, um die Sachen zu machen. Es sind zwei, drei Minuten oder vier, fünf Minuten. Und da gibt es doch viele kleine Details. Und gestern habe ich mir nochmal gedacht, das hört sich vielleicht irgendwie blöd an, aber auf so einen Tag wie gestern, ich war irgendwie acht, neun Stunden hier, habe ich wahrscheinlich nochmal eine Stunde gespart durch kleine Effizienten. Und vielleicht... Vielleicht macht das wirklich nochmal Sinn, dass sich jeder anguckt, was er so tagtäglich macht. Und es sind nicht immer die großen Sachen, die wir uns ja auch durchaus bei Companies angucken. Es sind auch viele, viele kleine Sachen, die man machen kann, um einfach deutlich effizienter zu arbeiten. Ja, definitiv. Ich habe noch einen oder zwei eigentlich. Einmal ganz kurz. Du musst auf jeden Fall die Kaffeemaschine gleich wegbringen. Ich muss auf jeden Fall gleich die Kaffeemaschine wegbringen. Das ist eigentlich nur eine kurze Nachricht einmal. Ich weiß nicht, ob du das gesehen hast, dass bei Amazon wohl eine Anfrage, die die machen wollten, wo die ihre gesamte Webseite mit Autoreninfos ergänzen wollten. Also die haben wahrscheinlich ganz Amazon, also alles, was sie quasi irgendwie haben, haben sie irgendwie da durchlaufen lassen und wollten dann scheinbar Autoreninformationen noch ergänzen. Dafür haben die wohl Cloud Sonnet benutzt. Und Cloud Sonnet lief fünf Monate lang unbemerkt im Hintergrund einfach weiter, weil er immer wieder versucht hat, diese Aufgabe zu lösen. Und so steht das da zumindest. Das soll wohl 1,8 Millionen Dollar Tokens gefressen haben für Amazon. Ist für die ja immer noch Kleingeld. Ist für die immer noch Kleingeld? Soll wohl im Hintergrund die ganze Zeit gelaufen sein, um diese Autorin-Informationen... Aber ist es denn gelöst? Nee, er hat es nicht geschafft. Deswegen hat das auch so lange gedauert, weil er quasi immer wieder versucht hat. Weil ihm irgendjemand gesagt hat, wenn du scheiterst... Ja, die haben den auf Autopilot gestellt und dann ging der los. Und dann hat den irgendeiner vergessen, dass der im Hintergrund gelaufen ist die ganze Zeit? Ja. Wo hast du denn das gelesen? Keine Ahnung, 36 KR. Ja, ist irgendeine Seite einfach, keine Ahnung, Quelle 36KR, weiß ich nicht. Ne, habe ich noch nicht gelesen. Deswegen frage ich, weil ich eigentlich immer sehr, sehr viel zu solchen Themen lese. Ne, habe ich nicht gesehen. Aber witzigerweise hat das ja zwei Dinge, die... die schon auch passieren können. Also wenn ich in den drei Fenstern arbeite, passiert mir schon manchmal, dass ein Fenster relativ lange läuft und ich merke das nicht bei größeren Tasten. Also du vergisst es. Was heißt, du merkst es nicht, du vergisst es. Das kann schon passieren. Und man muss schon aufpassen, das kann schon Geld kosten. Nicht für den Privatmann wahrscheinlich 1,8 Millionen. 1,8 Millionen wäre schon heftig. Aber das kann schon irgendwie Geld kosten. Wir lesen das ja jetzt auch immer wieder, das Thema Pricing, Thema Token, wie teuer wird es. Ich habe heute Morgen noch gelesen irgendwie. Ne, ich sag jetzt was Falsches. Ich wollte gerade sagen, ich glaube alle sechs Monate verdoppelt sich der Preis oder so. Ich weiß nicht, ob das stimmt. Deswegen, ich habe es nicht gesagt, aber es gibt schon die Tendenz, dass du einfach dadurch, dass du mehr machst, viel, viel mehr machst und auch viel größere Tasten machst, dass du schon auch Tokens verbrennst. Das kann schon teuer werden. Ja, 1,8 Millionen ist schon heavy. Das hätte uns in die Insolvenz getrieben, Mario. Ja, definitiv. Ja, fünf Monate. Aber gut. Also, wenn ihr irgendwie auf in irgendwelchen VMs irgendwelche Tasks laufen habt, dann kommt Routinier-Summer. Dann noch ein Thema, wo jetzt eine kleine Verbandsredaktion Claude Cote Du grinst schon wieder so. Nee, das ist gut eigentlich erstmal. Du hast schon wieder dieses schelmische Grinsen nach dem Motto, wo irgendeine Verbandsredaktion Free Chat GPT benutzt hat. Nee, die benutzen jetzt Cloud Code, um Magazintexte aus InDesign-PDF-Dateien ins Website-Backend zu bringen. Und dann steht da noch, KI-Erfolg hängt am Prozessdesign, nicht am richtigen Modell und so. Ist ja das, was wir eigentlich die ganze Zeit sagen. Flaschenhals ist nicht das Schreiben, sondern der Medienbruch, also die Texte quasi von Hand aus InDesign oder dem PDF ins CMS übertragen. laut denen quasi fehleranfällig wäre. Bei InDesign würde ich mich jetzt nicht darauf festnageln, aber aus PDF-Dateien kannst du es eigentlich relativ easy rausholen. Und die machen das wohl alles mit Cloud-Code, haben dann den Human in the Loop, wo der einmal drauf guckt. Also genau das, was wir einfach die ganze Zeit sagen. Da wurde jetzt nicht gesagt, welcher Redaktion oder welches Medienhaus, aber ich finde es cool. Das haben wir so noch nicht gelesen einfach, deswegen habe ich das mitgenommen, weil wir ja wirklich immer sagen, dass die Verlage und die Medienhäuser wirklich prädestiniert sind, einfach um das Thema zu treiben. Bislang ist es noch nicht so kommuniziert worden nach außen hin, aber das ist jetzt die erste Nachricht, die endlich mal in diese Richtung geht. Ja, ich habe jetzt hier noch kein einziges Mal irgendwie das Thema... Lokaljournalismus oder so gelesen. Also die haben jetzt quasi einfach nur das, was die eh schon gemacht haben, halt ein bisschen schneller gemacht. Aber jetzt nicht irgendwie gesagt, ja und dann können wir auch hier das und das machen. Aber immerhin. Vielleicht sind wir in drei Monaten so weit, dass dann auch... Anfangen, erstmal machen. Ja, ja, genau. Um dich zu zitieren. Ja, genau. Ich habe auch noch zwei Themen. Ein schnelles Thema, glaube ich, und eins, was mich dann doch selbst ein bisschen verwundert hat und zum Nachdenken gebracht hat. Ich habe zwei Videos gesehen, also ein Video und ein Foto gesehen auf Instagram. Das Foto war ein Foto, hast du das gesehen mit Leonardo DiCaprio und Johnny Depp? Ja. Ich hab das auch für echt gehalten, Manuel. Ja, ich auch. Du swipest da so drüber und denkst dir so, ach guck mal, die beiden Jungs waren Essen. War aber ein Fake. War KI generiert. Weil dann irgendwie einer in den Kommentaren sagte, Leonardo DiCaprio ist gerade irgendwie in Europa auf einer Yacht unterwegs seit vier Wochen und bla. Also es war klar Fake, ist dann rausgekommen. Ähm... Dann dachte ich mir schon so, ey krass, also das war für mich überhaupt nicht die Frage, ob so eins fake ist. Jetzt ist mir das egal, ob Johnny Depp und Leonardo DiCaprio irgendwo essen sind, aber das zeigt einfach, wie man aufpassen muss mittlerweile, welche Nachrichten man wie diszipliniert. Und dafür habe ich mein zweites Beispiel mitgebracht. Du weißt ja, dass ich gerne in Genua bin und deswegen lese ich auch viel über Genua oder habe so ein paar Insta-Seiten geliked und sowas. Und dann sah ich auf einmal eine Seite, wie da nachts Jugendliche durch die Altstadt gelaufen sind und es gab so Ausschreitungen und so. Und darunter wirklich tausende von Kommentaren, ja das ist das neue Genua und so. Und natürlich, auch Italien hat ein rechtes Problem, sofort die Themen Migration, dies, das, jenes. Und ich dachte mir so komisch, als ich die Bilder so gesehen habe, wirklich komisch. Aber das waren offizielle Seiten, die das gepostet haben. Am Ende waren das Ultras von Genua, die am Tag danach gegen Deportivo La Coruña gespielt haben. Und die haben sich eine kleine Schlägerei mit den Ultras von denen geliefert. Das habe ich dann erst viel, viel später erfahren sozusagen. Also man muss wirklich aufpassen. Mehr will ich dazu nicht sagen. Weil, ich meine, da waren tausende von Kommentaren unter diesem Artikel, wo die Leute jetzt denken, da laufen jetzt nachts Jugendliche durch Genua und vandalieren und zerstören Geschäfte und keine Ahnung was. Also das ist schon schlimm genug, dass andere was da passieren. Verstehe mich bitte nicht falsch, aber dieser Kontext ist komplett falsch gewesen. Komplett. Und da werden einfach Fake News distribuiert ohne Ende. In allen möglichen Kontexten. Und bei mir war das halt nur so... Es ist halt mittlerweile alles so gut. Guck mal, wir machen jeden Tag, arbeiten mit KI und mir ist es in beiden Fällen irgendwie... Also an dem einen war es eben nur ein falscher Kontext, der mir nicht aufgefallen ist, und an dem anderen war es ein KI-Bild, was mir nicht aufgefallen ist. Du erinnerst dich an das Telefonat bei den Eltern unseres Freundes. Die Sachen, die werden halt immer, immer besser. Und ich wollte das nur nochmal mit aufnehmen und sagen, Ja, auf jeden Fall. Passt auf. Genau hingucken. Weil die nächsten Bilder sind, man gibt es ja alles schon, sind Kriegsbilder und keine Ahnung was alles und die Leute glauben alles. Also was heißt die Leute glauben alles? Man denkt ja auch, das glauben zu können, weil es so real aussieht einfach. Ja, es wird ja auch für Marketing und so verwendet, um so sinnlose Produkte quasi zu verkaufen. Komplett für alles. Das ist hier die Lösung für... Für alles. Also muss man wirklich ein offenes Auge haben. Auch das ist Medienkompetenz der Zukunft, wenn wir über Schüler sprechen, was man denen vielleicht lernen sollte. Aber ich habe zum Abschluss noch ein ganz anderes Thema. Das Thema Massage habe ich noch mitgebracht. Der Massageroboter aus München. In München macht ein Studio auf, äh, Roborelax nennt sich das Ganze. Kann man auf die Webseite gehen. Roborelax.de, da steht alles. Ist so ein Massageroboter, der scannt deinen Rücken und massiert dich dann. Du hast da sofort ein Take zu gehabt. Ja, eine halbe Stunde kostet 30 Euro bei dem Roborelax. Das zahle ich auch, wenn ich nochmal in ein Massagestudio gehe. Also du, aber das impliziert ja was, was grundsätzlich ein Thema ist. Du, würdest du das denn, also würdest du das überhaupt machen? Und wenn ja, was müsste es denn kosten, dass du das machst und nicht zu einem Menschen gehst? Verstehst du? Zähne. Und dann würdest du das da machen? Ja. Ich würde das gar nicht machen. gar nichts zu dem Roboter. Nee. Weil? Du gehst auch gar nicht zur Massage. Ich geh auch gar nicht zur Massage. Das ist ein anderes Thema. Aber wenn ich zur Massage gehen würde, ich hab gar keinen Bock zu so einem Roboter zu gehen. Der massiert so deinen Rücken, dann hat der einmal einen Kurzschluss oder so. Keine Ahnung. Dann ist der Rücken durch. Gut, das kann ja wahrscheinlich bei Menschen auch passieren, wenn der gar keinen Bock hat und falsch rückt. Aber da bin ich irgendwie nicht dabei bei dem Thema. Ja, doch für einen Zehner. Würdest du das machen, ja? Für einen Zehner eine halbe Stunde kann man schon mitnehmen. Wird sich durchkneten lassen. Vielleicht haben wir auch irgendwann hier ein Rolex stehen. Der kostet wahrscheinlich 20 Kilo oder so. Aber das zeigt ja eine spannende Diskussion eigentlich. Die Dinge müssen ja viel günstiger sein, damit du sie so machen lässt, als wenn du sie von einem Menschen machen lässt. Ja, weil der Mensch ja schon nochmal, den kann ich sagen, guck mal hier, das, da habe ich hier, da musst du ein bisschen mehr drücken und so. In dem Fall ja, aber darf ich dir mal ein anderes Beispiel geben? Nur der Frage wegen so. Wenn du jetzt wüsstest, du gibst einem Menschen 5000 Euro, damit er dir eine Webseite baut, oder du gibst bei KI 5000 Euro, außer damit du eine Webseite bekommst, würdest du dann immer den Menschen nehmen? Ja. Bei der KI kannst du ja auch die ganze Zeit sagen, mach das, mach das, mach das, mach das. Ja, aber doch, dann würde ich schon den Menschen nehmen. Also es ist ein Geldthema aus deiner Sicht sozusagen. Bei mir schon, ja. Also wenn ich beiden das Gleiche geben müsste, dann würde ich den Menschen nehmen. Allein schon aus nächsten Menschenliebe. Keine Ahnung. Also lieber, dann würde ich ja, dann sage ich ja, ich würde die KI bevorzugen. Bei mir wäre es anwendungsvoll. Also Massage würde ich halt gar nicht machen lassen. Die Webseite für den gleichen Preis würde ich mir von KI machen lassen. Also so, dass ich die KI die ganze Zeit fütter natürlich. Aber ich wüsste, das kostet am Ende des Tages das Gleiche. Würde ich die KI machen lassen. Also da ist es bei mir kein Pricing sozusagen. Alles klar. Sehr gut. Wenn ihr eine Meinung dazu habt oder zum Massageroboter oder zu den anderen Themen, die wir beschrieben haben, oder wenn ihr vielleicht auch mal kleine Anwendungsfelder habt, also mini-mini-Anwendungsfelder, schickt die uns gerne. Ich würde gerne einen Ratschlag befolgen, den mir Claude gegeben hat, als ich die Analyse unserer Spotify-Zahlen gemacht habe. Aber das kann ich nicht tun, weil ich noch nicht weiß, was morgen passiert. Er hat gesagt, wir müssen immer Cliffhanger zum Schluss machen. Schönen Montag. Morgen haben wir hoffentlich wieder einen Kaffee. Schönen Montag. Das findest du auch nur heraus, wenn du morgen die Folge hörst. Genau. Schönen Montag. Das stimmt wirklich. Ob wir die Kaffeemaschine repariert bekommen, finden wir wirklich heraus, wenn du morgen die Folge hörst. Ich befürchte ja fast, das wird ein längerer Akt. Schönen Montag. Wir sehen uns und hören uns morgen am Dienstag. Tschau. Tschö. Untertitelung des ZDF für funk, 2017
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