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20. März 2026· 30:55 min

"Aber was ist mit DSGVO?" - Streicht jegliche Sorgen.

Manuel erklärt, wie wir hochsensible Personalstammdaten automatisieren. Ohne dass eine einzige Steueridentifikationsnummer das System verlässt. Auf einem MacBook. Plus: In China standen 2.000 Leute auf der Straße, um sich OpenClaw installieren zu lassen.

KI-Snack: "Aber was ist mit DSGVO?" - Streicht jegliche Sorgen.
In dieser Folge

Die Kernpunkte

  • 8.000 Euro für TikTok-Referent von Julia Klöckner✅ Marcos persönliche Geschichte mit Julia Klöckner (2006)✅ Kunstmuseum Stuttgart: KI-Prompt-Wettbewerb✅ China: 2.000 Leute lassen sich OpenClaw installieren✅ Anthropic-Studie: 80.500 Nutzer zu Hoffnungen und Ängsten✅ Schwellenländer sehen Chancen, Industrieländer sehen Risiken✅ Sucht-GPT: Chatbot für Süchtige um 3 Uhr nachts✅ Lokale KI: Warum DSGVO kein Problem mehr ist✅ Von anderthalb Stunden auf fünf Minuten pro Vorgang✅ Just killed? Killt gar nichts.
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Transkript

Manuel, 8.000 Euro. Der KI-Snack? Dein doppelter Espresso-KI am Morgen. Kurz, prägnant, unterhaltsam, informativ. So. Weißt du, womit du 8.000 Euro verdienen kannst, Manuel? Also hast du sicher ein paar Ideen. Aber du kannst vor allen Dingen 8.000 Euro verdienen, wenn du TikTok-Referent von Julia Klöckner wirst. TikTok-Referent. Ich finde den Namen auch geil. TikTok-Referent. Was soll das sein? Ja, TikTok-Account von der... Betreuen. Von der Kollegin Betreuen. 8.000. Hoppla. Julia, gib uns vier. Genau. Und dann machen wir das. Und dann machen wir's vor allem richtig. Witzige Geschichte. Wir hatten grade einen kurzen Cut, weil Manuel sich gewundert hat, dass ich Julia Klöckner Mädchen genannt habe. Aber ich darf das, weil ich hab eine persönliche Beziehung zu ihr. Ich habe schon ein Interview mit ihr gemacht. Weil die Julia Klöckner kommt aus der Nahe Region, dort wo ich mein Volontariat gemacht habe, beim öffentlichen Anzeiger. Wo war die Julia Klöckner damals? Du weißt ja, dass die Weinkönigin war ursprünglich. Die war Weinkönigin. War damals, ey, keine Ahnung, CDU irgendwo an der Nahe, keine Ahnung, was die da gemacht hat. Aber was haben wir gemacht? Wir haben von der Rhein-Zeitung aus einen Wahlabend gehabt. Und keine Sorge, ich bekomme auch die Brücke zur KI, weil damals habe ich diesen Wahlabend moderiert. Das war meine erste Moderation damals. Und da war, ich kenne die Namen nicht mehr, aber es war Julia Klöckner von der CDU da. Dann war jemand von der SPD da. Grünen, AfD gab es damals noch nicht so. Von den Linken und noch, also waren fünf Leute da. Und ich habe zwei Stunden Moderation gemacht. Und warum erinnere ich mich da so gut dran? Wir hatten so ein System, keiner durfte länger als eine Minute sprechen. Das hat Julia Klöckner nie geschafft. Und ich musste die quasi immer abmoderieren die ganze Zeit, weil sie immer länger gesprochen hat. Warum komme ich da drauf in Bezug auf das Thema KI? Also ich würde jetzt sagen, ich hatte kein politisches Nullwissen. Aber ich musste mir halt alle Parteiprogramme reinziehen, damit ich den Abend gut moderieren konnte. Ich musste 2006 war das oder 2006 oder 2007, ich weiß nicht mehr genau, musste ich alle Wahlprogramme mir angucken, mir das gesamte Wissen reinziehen, den ganzen Tag wirklich auch, ich sag mal, das Allgemeinwissen, was so da ist, Wirtschaftswissen und sowas reinballern. Das würde ich natürlich heute mit KI völlig anders lösen. Also nimm mal so Sachen wie Parteiprogramm, würde ich mir wahrscheinlich in Abschnitten Podcasts machen und die anhören, irgendwie mit Notburg LM. Wissen zusammenfassen lassen, Erklärvideos zu machen. Vielleicht würde ich sogar das gesamte Parteiprogramm einmal lesen als Vorbereitung für so eine Moderation. Aber ich würde mir ja viel mehr Wissen zusammenfassen lassen, anders aufbereiten lassen, damit es viel, viel eingänglicher ist. Wahnsinn. wie man es halt vor 20 Jahren gemacht hat. Und da hieß es, in Bad Kreuznach abends hinsetzen und Parteiprogramme büffeln sozusagen. Ja, verrückt. So ändern sich die Zeiten, Manuel. So, schöne Brücke zum Thema KI. Wir sind ein KI-Podcast. Octavius war fleißig und hat uns ein paar KI-Themen des Tages präsentiert von der InnovaBee reingespült. An dieser Stelle kommt unser Jingle. Mit Video jetzt auch. Mit Video. Hab ich mir wirklich Mühe gegeben. Aber ich find's cool. Ist auf jeden Fall cool. Wer nur zuhört, lohnt sich einmal reinzugucken. Ist mit KI generiert, logischerweise. Man bekommt sofort wieder so ein Flashback. Ja, ja, wirklich. Ich hab ja dann ein Bild vom Kit, von dem Outlook rausgesucht. Das ist schon verrückt, das noch mal so zu sehen. Vor allen Dingen die Qualität von damals einfach zu sehen. Also, das war ja... Kannst du dir heute nicht mal angucken. Nee. Das ist wirklich, als ob das so von 1950 ist oder so. Ja, es gibt ja so … Schwarz-Weiß. Das, was du, glaube ich, nicht mehr kennst. Kennst du Sensible-Zocker? Sagt dir das was? Nee. Das war so ein Fußballspiel, was ich leergesaugt habe. Also wirklich Tag und Nacht gespielt. So wie man heute … FIFA oder … FIFA zockt. So habe ich damals Sensible-Zocker gezockt. Du kannst ja immer bei YouTube Sensible-Zocker eingehen. Wenn du das jetzt siehst, dann denkst du … Wollen wir den Morinello nicht verarschen? Ja, es sind einfach nur so ein Block. Ja, genau so ungefähr. Haben wir damals stundenlang durchgesaugt. Ja, geil. Ja, verrückt. Geil. Leg los. Erste Nachricht, KI und Kunst. Hast du das gelesen zufällig? Nee. Dieser Prompt-Wettbewerb? Ach ja, genau. Der Prompt-Wettbewerb im Kunstmuseum Stuttgart. Gibt es jetzt ein Showformat, bei dem Teilnehmer live gegeneinander antreten und Kunstwerke aus dem Museum per Textbefehl... in KI-Bilder umsetzen. Da... ist welche Altersklasse vertreten? So weit hab ich nicht gelesen. Soll ich raten? Du meinst die, die teilnehmen? Also die Teilnehmer? Irgendwas zwischen 30 und 50. Witzigerweise alles. Da gab's sehr junge Leute, Kinder und auch Rentner schon. Ah, okay. Also, alles reingeschmissen. Ja. Fand ich eigentlich ganz witzig. Ich dachte auch eher, dass da jüngere Leute tatsächlich wären. Weil die Älteren sagen, wie KI und Kunst. Mhm. War aber alles mit dabei scheinbar. Da waren jetzt auch keine 1000 Leute, sondern eher so 100 vielleicht oder 80 Leute. Ich blend mal ein Bild davon ein, in was für einer Runde. Und da werden jetzt Bilder mit KI gepromptet und sah dann auch wirklich so aus wie so ein Wettbewerb. Also ich blende das Bild einfach mal ein, sieht sehr spannend aus. Es war vor allen Dingen ein Bild, was in dem Artikel gezeigt wurde, wo dann ein Gemälde war, wo wirklich so, ich sag jetzt mal, es waren so zwei Rauten, das sieht man jetzt auf dem Bild, wenn man drauf schaut. Und in den Rauten dann so mehrere Muster und so. Und da stand dann drunter als Aufgabe, versuch dieses Bild nur mit Textbefehlen so gut wie möglich nachzubauen. Und da dachte ich mir, okay, ich wüsste gar nicht, wie ich das jetzt mache, wenn ich selber den Prompt schreiben müsste. Weil ich würde hingehen, würde das Bild reinladen bei Claude, Claude schreibt mir den Prompt und dann kriege ich das Bild. Aber die sollten es, glaube ich, selber händisch alles schreiben. Das stelle ich mir schon nicht ganz so einfach vor. Stell ich mir nicht so einfach vor. Ich habe allerdings einen kompletten Bruch im Kopf beim Thema KI und Kultur. Für mich passt das null zusammen. Ja, ja, ja. Also wirklich null. Also, ne, ist ja... Ja, es ist halt auf jeden Fall eine neue Art der Kunst. Kommt, es ist eine neue Art der Kunst, aber... Vielleicht, weißt du, man hat ja so Schubladen im Kopf einfach so. Und wenn ich an Kunst denke, dann denke ich halt an was anderes als an KI und Kultur. Ähm, aber eine spannende... Was hast du gerade gesagt, 100 Teilnehmer? Ja, ungefähr. War ein voller Raum auf jeden Fall. Dann vielleicht einmal ganz kurz nur eingeblendet und dann auch wieder ausgeblendet. In China waren 2000 Teilnehmer, weil sie sich Open Claw haben installieren lassen wollen. Also nicht selber. Ältere Leute, ja. Genau. Vor allen Dingen ältere Leute. Vor allen Dingen ältere Leute, die haben sich Open Claw installieren lassen. Auf der Straße einfach. Auf der Straße waren 2000 Leute, die zu einem Treffpunkt gekommen sind und haben sich Open Claw installieren lassen. Wäre mal spannend, wenn man das in Deutschland machen würde. Sind es dann zwei oder sind es 20.000? 20.000 sind es auf keinen Fall. Nee, auf gar keinen Fall. Viele wissen gar nicht, dass es Open Claw gibt. Nee, es sind eher zwei bis gar keiner. Ja, okay. Aber fand ich spannend, weil ich gerade die Teilnehmer gehört habe, da kam mir die Zahl auch noch mal. Da sind wir noch weit von entfernt. Genau. Passend dazu hat Anthropic natürlich auch eine Studie herausgebracht, beziehungsweise hat uns Octavius die jetzt hereingespielt. Ich habe eine Frage, meine. Ich muss unterbrechen. Ja. Ich breche mir ja immer einen ab mit meinem scheiß TH, ne? Anthropic. Wird das wirklich Anthropic oder Anthropic ausgesprochen? Weil ich höre viele, die sagen Anthropic, aber ist ja eigentlich ein TH, ist ja eigentlich ein Anthropic. Hab ich aber keinen Bock drauf, so auszusprechen, deswegen sag ich Anthropic. Wir haben wahrscheinlich die anderen auch alle nicht, aber dann mühe ich mich auch nicht ab. Nee, brauchst du nicht. Wir sagen ja auch Dario und nicht Herr Amodai. Amodai. Okay, Entschuldigung. Nee, ich sag Anthropic. Musst du mal geklärt werden. Aber schon immer. Ja, okay, alles gut. Ich dachte, das ist so ein Feeling in Slang. Nee, ich dachte mir auch immer, warum quellt der sich da so einen ab? Warum quellt der sich einen ab? Aber ich hab das einfach akzeptiert. Okay, hast du. Ähm, Anthropic-Studie. Ähm, wurden 80.500 Cloud-Nutzer weltweit... zu Hoffnungen und Ängsten rund um das Thema KI befragt. Hab ich gelesen. Ähm, zentrales Ergebnis... war ja klar, Menschen haben ein ambivalentes Verhältnis zu KI. Ähm, wer sie zum Lernen nutzt, fürchtet den Verlust von eigener Denkleistung. Mhm. Macht Sinn. Mhm. Wer KI zur emotionalen Unterstützung nutzt, hat Angst vor Abhängigkeit, macht auch Sinn. Mhm. Ähm, was auch absehbar war, ist, dass Nutzer in den Industrienationen eher skeptischer sind, als die in den Schwellenländern. Klar. Erklärt, also ich würd jetzt nicht sagen, dass China ein Schwellenland ist, aber erklärt auf jeden Fall, weil die kommen ja noch mal aus einer anderen Zeit, dass da die ältere Generation auch eher sagt, ich lass mir jetzt OpenClaw installieren, wir müssen Gas geben. Ja, ich glaube, du siehst als Einwohner eines schweren Landes vielleicht ein bisschen mehr die Chance als das Risiko. Und als Mensch, der vielleicht jetzt hier in Deutschland lebt oder auch in anderen Industrienationen lebt, siehst du halt eher das Risiko. Ja, das ist das Problem. Vor allen Dingen Datenschutz und staatliche Regulierung sind in Industrieländern natürlich deutlich größere Themen. Wobei ich glaube, das waren nur Deutsche. Die haben wahrscheinlich einen großen Anteil davon ausgemacht. Und in Schwellenländern wird KI, wie du gerade schon gesagt hast,...... eher als Chance gesehen für vor allen Dingen Bildung...... und ohne viel Kapital eigene Unternehmen aufzubauen. Und das ist genau das. Das ist genau das? Ist genau das. Ich meine, das sieht man in Deutschland ja auch. Also wir haben wie viele KI-Startups,...... die dieses Jahr oder letztes Jahr gegründet wurden? Irgendwas mit 800, glaube ich. Okay, keine Ahnung. Also einige auf jeden Fall. Man sieht es auch, dass in Deutschland da was passiert. Aber trotzdem hast du, glaube ich, in der breiten Masse eher Skepsis und Ablehnung. Es war ja diese Woche die Start-up-Land hier in Köln. Schöne Grüße an die Macher. die auch die deutschen Startups machen, Stefan. Und unter anderem waren ja auch Freunde von uns da und einer hat sich gemeldet und hat gesagt, also die letzte Startup-Land war im November, also vor sechs Monaten und die Anzahl der Startups, die sich ausschließlich mit KI... beschäftigen, hat sich irgendwie vervier- oder verfünffacht...... in den letzten sechs Monaten einfach. Und wahrscheinlich bei der nächsten Startup-Land...... wirst du kein einziges Startup...... oder ganz, ganz wenige haben, die nichts mit dem Thema zu tun haben. Ja, also wo es gar keine Rolle mehr spielt, da wird es... Genau und wichtige, wichtige, witzige Entwicklung... Es wird halt vertikaler so. Also die KI-Startups gehen halt viel, viel stärker in einen Vertical rein, werden dort dann Fachleute für ganz, ganz bestimmte, nichige Bereiche. Also es geht langsam schon weg von diesem Allgemeinen, wir lösen Probleme, sondern das wird immer nichiger und immer zielgerichteter. Also ganz spannende Entwicklung, die da gerade stattfindet. Auch in Deutschland. Machen wir eher nicht. Also wir gehen ja in alle Branchen rein. Ja, wir... Also ist ja so. Wir sind bei Seniorenheimen, wir sind bei produzierendem Gewerbe. Wir können jetzt nicht alle Kunden... Aber bei den Themen, die wir selber bauen, sind wir schon nischig, weil wir immer im Bereich Medien unterwegs sind. Und ich halte das auch für wichtig, Das schon, wenn du eigene Dinge baust, ja, 100 Prozent. Aber mit unserer Dienstleistung... Aber es gibt ja die Leute, die...... oder die KI-Startups, die sagen,...... wir automatisieren Prozesse für Kfz-Werkstätten. Halte ich für... Nee, also... Also... Können wir an der Stelle mal so...... vielleicht mal eine Minute länger drüber sprechen? Wir haben unter uns eine Baustelle. Wenn man im Hintergrund jetzt irgendwas hört, dann tut es uns leid. Uns wurde gesagt, dauert nicht mehr so lange. Vor einer Hundert. Ja, also vielleicht nochmal, um das einmal aus mehreren Perspektiven zu belösten. Also ich persönlich halte es für extrem wichtig, dass wenn du sagst, du machst was Eigenes. Da musst du auch komplette Expertise in diesem Thema haben einfach. Und im Bereich Medien, Verkauf, Marketing, Werbung, da wo wir unterwegs sind, Social Media, haben wir einfach eine sehr, sehr große Expertise, weil wir seit 10 Jahren nichts, oder seit 20 Jahren teilweise nichts anderes machen als das. Das halte ich für wichtig. Das heißt, wenn ich jetzt hingehen würde und würde sagen, wir bauen das und das für den und den Bereich, finde ich das schwierig sozusagen. Aber Menschen zu beraten und ihre Probleme zu lösen mit den Werkzeugen, die es gibt, ja, Da kannst du dich breit aufstellen, weil das ist am Ende des Tages und das sehen wir dann ja immer wieder. Es sind immer die gleichen Prozesse, die einfach nur in anderen Umfeldern stattfinden. Es geht immer darum, dass irgendwie aktuell noch ein Mensch irgendwas von A nach B tippt oder irgendwas von A nach B spricht. egal wie sozusagen. Und die Themen sind oft zu automatisieren, KI-gestützt zu verändern, Dinge sind zu vereinfachen, effizienter zu machen oder wir finden neue Umsatzhebel. Und da ist es egal, ob wir in ein Seniorenheim reingehen, bei einem Rechtsanwalt reingehen oder keine Ahnung was reingehen, das spielt eigentlich keine Rolle. Überall da... über Spitz gesagt, wo jemand Hammer und Meißel benutzt sozusagen...... und das nicht mehr benutzen muss,...... können wir reingehen und das automatisieren. Das finde ich ist aber nochmal ein ganz anderer Case oder Thema,...... als wenn man sagt, ich baue jetzt was.... was eine Lösung für eine Branche ist. Ja, ja klar. Ich finde, dann musst du auch richtig Phase davon haben. Nee, das stimmt schon. Wenn du was, also ein eigenes Produkt anbietest,...... also ein SaaS-Modell fährst, dann solltest du schon wissen,...... was da in der Branche passiert. Ja, wenn ich jetzt sagen würde, ich will ein Problem lösen,... Was es in Kfz-Werkstätten gibt, die ein Kfz-Mechaniker hat, wenn er sein Auto...... dann muss ich selber mal irgendwie in einer Werkstatt gearbeitet haben...... und das Problem auch kennen, damit ich das Business-Detail beschreiben kann. Oder ich muss zumindest so viel Phase davon haben, dass ich das Ding auch wirklich zu Ende denken kann. Da reicht es nicht mal einmal mit einem Kfz-Inhaber gesprochen zu haben. Sehr gut. Du hattest hier noch ein paar News. Ich habe ein Thema, was ich ganz spannend fand. Dafür brauche ich das iPad gar nicht. Das habe ich mir gemerkt. Und zwar... Nur aufgrund des Anwendungscases, weil ich den ganz spannend fand. Es gibt eine Sucht-GPT. Da ist mir nochmal aufgefallen, wie schwierig die deutsche Sprache ist. Weil ich hatte zuerst gelesen, Sucht-GPT. Dann dachte ich mir so, wen suchen wir denn mit unserem GPT? Nein, es war Sucht-GPT. Stimmt, ja. Ist wirklich witzig. In Bezug auf deutsche Sprache, ja. Für jemanden, der die gerade lernt und das, der ist so verwirrt. Sucht oder Sucht? Ähm... Gibt dir auch keinen Indiz, warum das eine so oder so ausgesprochen wird? Außer du verstehst den Kontext. Hat bei mir eine Sekunde gebraucht in dem Fall. Ich sprich dir ja für mich, dass ich nicht sofort die Sucht im Auge hatte. Aber ich fand das Thema ganz spannend, weil es zahlt auf was ein, was im Prinzip am Ende des Tages auch nichts anderes ist als unser Mediaberater. Wenn du heute spielsüchtig bist, wir nehmen mal das Beispiel spielsüchtig, dann kannst du natürlich professionelle Beratung holen, versuchen diese Sucht zu bekämpfen. Aber was machst du nachts um drei, wenn dich irgendwie die Spielsucht überkommt und du willst irgendwie ins Online-Casino gehen? Und viele nutzen dann einfach an der Stelle schon ChatGPT, Google Gemini und Co. Das Thema Sucht-GPT wird allerdings nur gespeist von Wissen, was zu 100% verifiziert ist, zu 100% geprüft ist. Verstehe, ja. Und natürlich kriegst du vielleicht ähnliche Antworten, als wenn du einfach JGPT normal gefragt hättest, aber du hast ganz andere Quellenbezüge und klarere Restriktionen, was dir empfohlen werden darf und was nicht, oder was gesagt werden kann oder was nicht. Und die Hinleitung ist eher, dass du dann danach den Schritt suchst, um dich persönlich beraten zu lassen. Und ich finde das ganz spannend, weil am Ende des Tages kannst du auch heute schon zum Beispiel irgendwie bei Chez Chibiti wahrscheinlich reingehen und ihm auch sagen, ja, wie baue ich denn jetzt ein gutes Verkaufsgespräch aus oder wie verkaufe ich am besten zwei Spalter 150. Aber wir haben ja in unseren KI-Media-Berater bewusst absolutes Fachwissen drin, nur zu den Themen, die wir bespielen wollen. Also in dem Fall Print, Online oder Form etc. Und du kannst es viel zielgerichteter machen. Und das System ist ja durch unsere... Also durch unser Wissen auch einfach dahin trainiert, also jetzt ist das ein komisches Beispiel, aber ich versuche das mal zu vergleichen. Ich weiß genau, was du meinst. Wenn ich sage, guck mal, ab zwei Spalten 150, 300 Millimeter macht es nur Sinn, eine Printanzeige zu buchen, dann gebe ich dem System das mit. Und das System würde dir immer wieder sagen, wenn du 200 Millimeter buchst, mach das lieber nicht. Genau. Und bei SuchGPT wird das ähnlich sein, gehe ich mal von aus. Ja, das ist halt einfach, also du kannst ja jetzt mittlerweile jeden Chatbot, den du dir vorstellen kannst, kannst du bauen. Also vor allen Dingen das Thema. Ich finde das gut. Ja, ist ja sehr gut, genau. Du kannst ja auch, also das spielt ja auch so ein bisschen auf das Thema Corporate LLMs ein. Also in Zukunft wird ja jedes Unternehmen sein eigenes LLM haben, was lokal im besten Fall läuft.... oder zumindest, also...... du wirst nicht über eine Cloud-API von...... Entropic oder OpenAI...... dein Unternehmenswissen da reinschmeißen. Aber dein Wissen...... in ein...... in lokalen Chatbots reinzuschmeißen...... von deinem Unternehmen, so ist halt...... grundlegend für...... für die Zukunft meiner Meinung nach. Und damit kannst du ja...... du kannst für deine jeweilige Abteilung...... einen eigenen Chatbot machen, du kannst für deine...... Mitarbeiter ein Chatbot machen, der...... jede Frage zu irgendwelchen Prozessbeschreibungen...... oder sowas beantworten kann. Also machen wir parallel gerade für einen Kunden,...... wo genau das gemacht wird, wo die Mitarbeiter...... Fragen stellen können zu verschiedenen Prozessen...... und der Chatbot sucht dann aus...... keine Ahnung wie viel PDF-Dateien...... oder Wissen, sagen wir es mal so,... Also bislang war das so, die Mitarbeiterin musste hingehen, hat sich die PDF-Datei rausgesucht oder irgendwie in einem Handbuch nachgeschlagen. Und das übernimmt jetzt der Chatbot für sie. Und sie kriegt direkt eine Antwort und kann sich dann darüber auch noch mit dem Chatbot unterhalten. Also das ist so, glaube ich, die Zukunft vom Thema Wissenstransport und Onboarding. Also da gibt es ja Einsatzgebiete ohne Ende, was das Thema angeht. Kannst du vielleicht... Weil es macht keinen Sinn, jetzt noch ein neues Thema anzufangen. Wir sind bei 20 Minuten, aber kannst du vielleicht noch einen Satz mal dazu sagen? Weil ich glaube, nicht jeder kann das so greifen. Das Thema Lokal und das Thema Cloud, also dass das auch nicht mehr so kompliziert ist, dass wir das ja aktuell schon angehen bzw. lösen für unsere Kunden, dass vielleicht auch mal diese Hürde im Kopf genommen wird sozusagen. Weil es geht ja immer, auch in unseren Gesprächen, die wir haben, geht es immer noch um das Thema, ja, aber Datenschutz und welche Themen gehen raus und was heißt denn Lokal? Kannst du dazu vielleicht noch ein, zwei Sätze sagen? Ich kann das ja vielleicht an zwei Beispielen aus der Praxis so ein bisschen verdeutlichen, weil die beide aus unterschiedlichen Richtungen so ein bisschen kommen. Da haben wir einmal einen Prozess, den wir bei einem Kunden automatisiert haben, wo in der Vergangenheit war es so, es gab ein Personalstammdatenblatt. Da waren, keine Ahnung wie viele Felder, 70 Felder oder so, wo der Mitarbeiter bei Einstellung quasi einmal seine ganzen Daten ausgefüllt hat mit hochsensiblen Daten. Also Steueridentifikationsnummer, Name, Adresse, alles. Alles, was man so im Netz sieht. Alles, genau, alles, alles. Nicht. Genau. Und da war es in der Vergangenheit so, dass die Mitarbeiterin hingegangen ist, hat quasi dieses Stück Papier genommen, wo dann alles handschriftlich natürlich ausgefüllt war. Und das wurde viermal in vier verschiedene Systeme abgetippt. Macht gar keinen Sinn. Also es gab keine Alternative. Hat ungefähr anderthalb Stunden pro Fragebogen quasi gebraucht. Und wir haben lokal eine Anwendung gebaut und eine Automatisierung gebaut, wo die Mitarbeiterin jetzt, aktuell ist es noch so, dass sie einmal in, ich habe quasi den Fragebogen einfach digitalisiert, damit man den Fragebogen auch auf dem PC aufrufen kann, Sie tippt dann aktuell noch alles einmal ab, aber nur einmal. Und dann klickt sie auf vier verschiedene Buttons, weil es vier verschiedene Systeme sind. Und dann werden die Daten in das jeweilige System automatisiert übertragen. Weil die Systeme haben auch keine Schnittstelle. Nur das dazu gesagt, weil jetzt könnte jeder sagen, ja, aber du kannst das ja einfach über eine Schnittstelle lösen. Ja, könntest du, kannst du in dem Fall aber nicht. Das heißt, wir haben Klick-Automatisierung gebaut. Also wir können jetzt gerne ins Detail gehen so. Klick-Automatisierung gebaut, die dann die Daten in die jeweiligen Systeme übertragen. Das läuft alles lokal. Keine einzige Steueridentifikationsnummer verlässt irgendwie das System. Das ist das Wichtige, worauf ich hingewiesen habe. Genau, das ist das Wichtigste. Dazu aber nochmal gesagt, das funktioniert komplett ohne KI. Das ist auch so ein Missverständnis, was ich oft erlebe. Immer wenn wir quasi kommen, weil wir eine KI-Agentur sind in dem Sinne und wir jetzt Prozesse anpacken, die ja in der Vergangenheit scheinbar noch nie angepackt wurden, obwohl sie die ganze Zeit quasi schon möglich waren, gehen die Leute immer direkt von KI aus. Was ja nicht schlimm ist, weil denen fehlt einfach das tiefe Verständnis. Aber das zum Beispiel wäre ein Prozess, der komplett ohne KI läuft, komplett DSGVO-konform und komplett automatisiert. Also jetzt dauert es nur noch fünf Minuten statt anderthalb Stunden. Pro Vorgang. Genau. Also das Abtippen dauert vielleicht noch zehn oder so, aber das Übertragen dauert vielleicht zwei bis drei Minuten. Jetzt gehen wir da in dem Fall noch einen Schritt weiter und lassen ein lokales Vision-Modell laufen, was dann den eingescannten Fragebogen, also die Handschrift, ausliest und dann schon überträgt. Das heißt, du hast einen Fragebogen, scannst die ein,...... hast dann eine PDF-Datei daraus gemacht...... und die schmeißt du einfach rein...... und dann wird der Fragebogen ausgelesen per OCR-Erkennung. Die Felder werden dann automatisch schon alle ausgefüllt. Die Mitarbeiterin liest einmal drüber. Das Modell sagt dir aber auch,...... guck mal, bei dem Nachnamen bin ich mir unsicher. Guck dann nochmal nach. Alles andere ist immer dann safe,...... wenn er nicht sagt, guck nochmal nach,...... sondern ist eigentlich immer eine hundertprozentige Trefferquote. Das läuft auch lokal. So, das heißt, du hast ein Modell, was klein genug ist, um es auf handelsüblicher Hardware quasi laufen zu lassen. Sag dazu mal einen Satz. Was heißt handelsüblicher Hardware so? Damit wir mal so ein Gefühl dafür bekommen. Ja, aktuell teste ich das auf meinem MacBook so. Also ganz normales MacBook? Genau. Also ich habe die Anwendung auf meinem MacBook gebaut, ich lasse das Modell auf meinem MacBook laufen, funktioniert aber sehr, sehr gut, weil es darauf optimiert ist so. Auch alles lokal. Keine Daten gehen nach draußen, alles DCV-Urkunden, also alles lokal. Erster Fall. Zweiter Fall geht eigentlich schon auch in das gleiche Thema,...... nämlich lokales Vision-Modell laufen lassen,...... wo wir jetzt auch bei einem anderen Kunden das Thema haben,...... dass aus einer auch wieder PDF-Datei,...... die bis zu 1000 Seiten haben kann,...... müssen, ich sage jetzt mal, 10 Variablen identifiziert werden. Und die PDF-Dateien sind immer alle unterschiedlich aufgebaut,...... sehen unterschiedlich aus, es sind unterschiedliche Dokumente. Und das sind auch einfach nur immer Schriftsätze, die eingescannt wurden. Und da machen wir es jetzt wahrscheinlich auch so, dass du ein lokales Modell wieder laufen lässt, also ein Vision-Modell. Und wir bauen die Anwendung so, dass das Modell nach und nach jede Seite durchgeht, ausliest, bis es alle zehn Variablen quasi abgedeckt hat. Und dann stoppt der Prozess, dass man nicht quasi immer alle tausend Seiten durchgehen muss, sondern er sucht so lange, bis er die Information gefunden hat. Wenn er die Information gefunden hat, startet der Rest der Automatisierung quasi. Alles, und auch da die PDF-Datei, die wir da behandeln, ist auch hochsensibel, ist aber auch alles wieder lokal. Das heißt, um den Leuten so ein bisschen die Angst zu nehmen, es gibt eigentlich nichts mehr, was du nicht lokal machen kannst. Außer... Ich weiß es nicht. Also hoch, hochkomplexe Prozesse, wo du einfach starke LLMs brauchst, wie Opus 4.6 oder so. Das kriegst du nicht lokal gehostet, das funktioniert nicht. Also da musst du wirklich Geld ausgeben und kriegst du dann aber auch nicht hin, weil du Lieferengpässe, also du kriegst gar nicht die Hardware geliefert. Ja. Aber ja, das ist so ein bisschen die Aussage, die wir nach draußen geben können. Streicht jegliche Sorgen, was DSGVO-Konformität angeht, streicht jegliche Sorgen von, die KI weiß dann alles über uns.... ist...... Bullshit. Du kannst alles lokal laufen lassen. Wir hatten auch schon Kunden,...... wo deren...... ja Server...... eher aus...... dem Jahre 1990 waren oder so. Wo man trotzdem aber einiges hinbekommt...... und selbst wenn nicht,...... dann holen die sich noch das eine oder andere dazu...... und dann lässt man die lokalen LLMs...... darauf laufen...... und kann schon sehr, sehr, sehr viel damit machen. Wenn ihr also Manuel mal zum Reden bekommen wollt, müsst ihr ihm einfach nur die Frage stellen. Ja, ja. Sehr gut. Das erste Mal, dass Manuel hier am Stück acht Minuten geballert hat. Ja, das stimmt. So gehört sich das. Das stimmt. Freut mich, dass du da mal einen Einblick gegeben hast. Das war genau mein Ziel. Ängste nehmen, eher die Chancen sehen. Themen, die man sich... Hat man das... Also, versteht man das so als... Ja, wahrscheinlich schon. Als Laie, der 47 Jahre alt ist und hier in seinem geilen Vesturi-Trikot sitzt? Meinst du, ja? Nein, das war... Also, selbst wenn man jetzt nicht jedes kleinste Detail versteht... Die letzte Aussage ist halt entscheidend. Es geht darum, dass es möglich ist. Genau, also habt keine Bedenken mehr. Egal was. Absolut. Ich mach dann noch einen Cliffhanger für nächste Woche. Und dann sind wir aber durch für heute, weil wir sind jetzt 30 Minuten dran, das ist schon relativ lang für unsere Verhältnisse. Oh ja. Wir haben, nächste Woche spreche ich mal über Google Stitch. Da kannst du nämlich jetzt per Voice UI, UX machen, Prototypen bauen und alles. Und das gelingt Google ganz gut. Dann sagen wir mal einen Satz zu Pomelli. Das ist so, das geistert so durch Social Media. Overhyped. Ja, es geistert durch Social Media als so, das ist der Agenturkiller sozusagen. Ja, ein Nulin aus unserem Team hat es getestet und sagt, da killt erst mal gar nichts. Und das ist vielleicht, wir haben keinen KI-Tipp des Tages, aber ich habe so einen Tipp des Tages. Wenn irgendwo steht, XY just killed Z... Scheiß drauf. Das ist alles Blödsinn. Ja klar. Da killt gerade gar nichts irgendwas. Natürlich werden Sachen irgendwie deutlich besser, deutlich schneller. Und Dinge verändern sich. Also unser Agenturgeschäft verändert sich komplett. Für alle da draußen verändert sich was. Aber dieses so, Cloud Code just killed all marketing agencies. Ist nicht so. Es gibt viele Dinge, die viel, viel besser funktionieren und die man komplett adaptieren kann und die das Leben erleichtern oder verbessern. Aber Just Killed, ich würde sagen, ich würde jetzt keinem empfehlen, morgen irgendwie Übersetzer zu werden. Das würde ich auch nicht machen. Oder Synchronsprecher. Oder Synchronsprecher würde ich vielleicht auch nicht machen. Ja, aber ansonsten, Just Killed ist echt noch weit weg, um das auch mal zu sagen. Also wir sagen ja selber immer, wie viel sich verändert. Wir sagen selber immer, also gerade in welchen Branchen wir unterwegs sind und was sich da tut durch KI, um offen zu sein dafür. Aber dieses so, ich brauche einen Hook und sage Just Killed, also lasst euch davon nicht verrückt machen, da ist gar nichts gekillt. Also ich glaube vor allen Dingen in den kreativen Berufen,... wird's...... also wird gar nichts gekillt, weil...... die Leute, die, das sagen wir ja auch immer wieder, der Kreative...... wird halt mit KI zu einem...... zu einer Maschine einfach. Also der nimmt dann alles auseinander. Wenn du...... aus dir selber raus gute, also wirklich kreativ bist,...... dann kannst du mit KI Dinge veranstalten,... Ich glaube, das Entscheidende ist, Manuel, das ist wirklich entscheidend, der hier, der gekillt wird, ist der, der auch vorher nichts konnte einfach. Ja, ja, genau. Wenn du ein Guter warst, dann wirst du einfach eine Maschine mit KI. Und wenn du vorher nichts konntest, dann wirst du auch durch KI nichts können, dann wirst du gekillt. Und dazu, und das ist mein Abschluss für heute, zitiere ich meinen geliebten Vater, der damals zu mir gesagt hat, das ist ganz einfach, der war Schweißer übrigens, hat er gesagt, wenn du Schweißer sein willst und willst einen guten Job, dann musst du halt der beste Schweißer sein. Du musst halt in dem, was du tust, einfach sehr, sehr gut sein. Das ist das Entscheidende. Sondern es spielt überhaupt keine Rolle, was du machst. Und wenn du in dem, was du tust, eine Bratwurst bist, dann wirst du halt gekillt. Das ist relativ einfach. In diesem Sinne, schönes Wochenende. Derby-Sieg. 3 zu 1. Erste FC Köln. Ich bin morgen im Stadion. Sehr schön. Das atme ich jetzt mal schön ein, diesen Sieg. 3 zu 1. 3 zu 1. Wir sehen uns am Montag. Mal gucken, wie ich dann gelaufen bin. Tschüss. Untertitelung des ZDF für funk, 2017

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