Start / Alle Folgen / Claude war gestern offline. Ma
26. März 2026· 30:21 min

Claude war gestern offline. Manuel war aggressiv.

Wenn dein bester Mitarbeiter krank ist, hast du ein Problem. Plus: Carsten Wildberger spricht das bedingungslose Grundeinkommen aus. Und 41% der Deutschen nutzen KI überhaupt nicht.

In dieser Folge

Die Kernpunkte

  • Claude Ausfall: Was machst du, wenn KI offline ist?✅ Menschliche Intelligenz bleibt entscheidend✅ Marco heute in der Berufsschule: 50 E-Commerce-Schüler✅ Carsten Wildberger: Bedingungsloses Grundeinkommen durch KI✅ Indeed-Studie: 41% nutzen KI gar nicht✅ 34% sagen: KI wird im Unternehmen aktiv ausgebremst✅ GEO statt SEO: Wie wirst du bei KI gefunden?✅ Wer nicht für KI optimiert, wird unsichtbar✅ Paywall-Problem: Warum gibt es kein Micropayment?
Reinhören

Diese Folge anhören

Zum Nachlesen

Transkript

Marco, hast du dich eigentlich auf die Couch gelegt gestern als Claude ausgefallen oder? Hast du weiter gearbeitet. Der KI-Snack? Dein doppelter Espresso KI am Morgen.

Kurz, prägnant, unterhaltsam, informativ. So. Viele Sachen ist ja nicht mehr möglich. Bei mir ist es ja zum Glück noch so, oder zum Glück weiß ich gar nicht, also bei mir ist es noch so, faktisch, dass ich ja doch noch einiges auch ohne Claude mache oder ohne KI-Tools mache, aber ich war aggressiv, um es mal vorsichtig zu formulieren.

Schon nervig auf jeden Fall, ja. Weil, und das kann ich ja, das könnte ich ja kurz sagen, in dem Moment habe ich gerade versucht, in einem Claude-Chat ein Problem zu lösen, indem ich Screenshots reingeladen habe und wollte halt das Problem lösen. Und das hat halt nicht funktioniert. Nee, nee, da war dann irgendwann, kam das gelbe Kästchen um rechts.

Ja, genau. Und das hat mich schon, ja, sauer gemacht, in dem Moment. Doch, doch. Mach dich unruhig.

Genau. Du verlierst direkt an Produktivität. Ja, und es zeigt dir halt, wo wir heute stehen, so, ne? Ja, ja, nee, das ist...

Und jetzt, wie du sagst... Aber ist ja genau im Internet, wenn wir, also... Ja, ja, genau. Ja, ja, ist vorbei.

Ist vorbei. Also, ich meine, was mache ich, wenn ich reise? Ich gucke nach Super-WLAN in Hotels und sowas. Also, das ist...

Ja, ja, genau. Ist einfach nur noch ein... Nee, aber wo du es sagst, ich habe mich dann nach links gedreht, auf meinen linken Monitor. Habe rechts Claude offen gelassen und habe auf meinem linken Monitor Arbeiten gemacht, für die ich keine KI gebraucht habe.

Aber es hat schon auch nochmal gezeigt, wenn du intensiv damit arbeitest, dann bist du halt auch drauf angekommen. Also, das ist dein bester Mitarbeiter, ja? Ja. Wenn der auf einmal krank ist, dann hast du ein Problem.

Ja, ja, ich habe mir da auch die Frage gestellt, weil ich das gestern dann auch oft gelesen habe, wo dann alle so Sätze raushauen, wie von wegen, alle, die mit KI arbeiten, sind jetzt gerade arbeitslos und können nichts mehr machen und so. Die haben in gewissen... Also, es gibt bestimmt den einen oder anderen, der wirklich nur damit arbeitet und in dem Moment dann wirklich nichts machen konnte. Oder er hat halt einfach das Modell gewechselt.

Aber ich habe mir gedacht, okay, auch normale Aufgaben, also ich beantworte jetzt mal Mails oder mache irgendwas anderes. Außer Buchhaltung würde mir jetzt nichts einfallen, wo ich komplett darauf verzichte oder es nicht brauche einfach. Das ist bei dir anders als bei mir. Genau, also ich brauche es überall eigentlich.

Ich habe es eigentlich die ganze Zeit offen, so. Aber ich bin dann halt einfach in Claude Code gegangen und habe dann halt Claude Code als mein Claude benutzt, so. Und dann ist ja genau das Gleiche. Wie viel Prozent weniger Manuel haben wir denn, wenn Claude nicht mehr von...

1.000. 2.000. Also viel, viel weniger natürlich. Logisch.

Also ist ja logisch. Aber ja, war lustig gestern wieder. Also ich bin gespannt. Wie gesagt, das zeigt ja schön, finde ich ganz spannend, haben wir gar nicht abgesprochen, diese Diskussion.

Bei mir ist es wirklich noch ein bisschen was anderes. Ich habe einfach noch viele Tätigkeiten, die ich nicht mit KI lösen kann. Du hast ja gestern auch deinen Rechenschieber wieder rausgeholt. Ganz so schlimm ist es nicht.

Und es ist, also es fühlt mich, wenn ich darf, zu einer kleinen Diskussion, weil du es gerade gesagt hast, ja, da kamen ja alle irgendwie um die Ecke und sagen, was machen denn unsere ganzen Vibe-Coder, die nur noch mit Claude Code oder Claude arbeiten können und nicht mehr wissen, wie sie selber irgendwas tun sollen. Und dann geht dieses Bashing. Ja, ja, genau. Ich finde, bei der Thematik wird eins vergessen, was ich jetzt immer mehr sehe.

Wenn du gut sein willst in dem, was du tust, wirklich gut sein willst, brauchst du menschliche Intelligenz. Du brauchst auch künstliche Intelligenz, nicht falsch verstehen so. Aber du brauchst vor allen Dingen menschliche Intelligenz, die versteht, was ist das Zielszenario, wo ist der Kontext, wie musst du das Produkt bauen oder wie musst du die Lösung bauen, damit sie wirklich gut ist. Dafür brauchst du immer noch, aus meiner Sicht sogar eine große Portion menschliche Intelligenz.

Ich habe die Diskussion geführt, wir haben gesagt, wir reden zwei Minuten über die Schule, weil ich die Diskussion mit meinem Freund Freddy geführt habe, wo ich ja gleich hinfahre. Wo ich 50 Schüler bespaßen darf zum Thema, also die machen das Thema E-Commerce. Und da ging es auch darum, sage ich denen jetzt so nach dem Motto, alles was ihr macht. Brecht die Ausbildung.

Ja, hört auf, da ist Blödsinn. Ihr macht hier irgendwie SEO, Social Media Management und keine Ahnung, das ist alles Blödsinn. Aber das sage ich nicht, weil ich es auch für falsch halte, wirklich für falsch halte. Denn natürlich verändert sich alles und natürlich ist irgendwie der Social Media Manager von heute ein ganz anderer Typ und muss ganz anders arbeiten als ein Social Media Manager vor drei Jahren.

Aber du musst ja trotzdem, auch wenn du heute, egal mit JGPT, deine Social Media Planung machst, deine Themenfindung machst, die Headlines machst, etc. Du musst trotzdem verstehen, wie dieser Kanal funktioniert. Du musst trotzdem wissen, wie bereitest du guten organischen Content auf. Dir wird halt nur abgenommen, wie du es dann machst am Ende des Tages.

Aber das Wissen musst du trotzdem haben. Und das kannst du nicht haben, wenn du es nie gelernt hast und keine Erfahrung darin hast. Das werde ich den Schülern schon mitgeben. Sie müssen für sich Erfahrung aufbauen und machen.

Das ist das Entscheidende. Dinge tun, machen. Nur dann haben sie die Erfahrung und können am Ende des Tages Kontext herstellen und gute Lösungen finden. Und ich bin auch gespannt, wie sie darauf reagieren.

Und bin insgesamt mal gespannt, wie so der Wissensstand ist. Und wir machen ja relativ viel Lehrer-Bashing hier an der Stelle und sagen, dass die Schüler immer alle schon so weit sind. Das werde ich heute mal ein bisschen herausfinden. Übrigens zum Thema Lehrer-Bashing habe ich eine Nachricht bekommen.

Oh. Und ich glaube, also da ich die Person kenne, weiß ich, dass das in dem Fall auch nicht so ist. Da ging es eher darum zu sagen, die Lehrer wollen machen und tun eigentlich alles. Aber die Mittel dahinter sind halt irgendwie katastrophal.

Also was wird unterstützend zur Verfügung gestellt, Unterrichtsmaterialien. Also da kommt halt gar nichts, so nach dem Motto. Jetzt kennt mich Lehrer und Lehrer so. In dem Fall glaube ich das wirklich.

In anderen Fällen glaube ich das nicht. Und da liegt die Wahrheit, glaube ich, nicht. Ja, immer. Immer in der Mitte.

Wie immer in der Mitte. Ja, aber war schon ein langer, langer Einstieg. Genau. Ich bin gleich in der Schule.

Deswegen machen wir heute einen kurzen. und morgen werde ich berichten, wie es gelaufen ist. Ich bin sehr gespannt. Ja, ich bin auch sehr gespannt.

Vielleicht inhaltlich kann ich nur ein, zwei Sätze sagen. Ich habe jetzt gar nicht so sehr, also ganz inhaltlich steht das Thema Change. Du musst jeden Tag bereit sein, dich zu verändern. Und das mit KI so.

Das ist so ein bisschen meine Kernaussage. Ich finde, man kann heutzutage keinem 20-Jährigen mehr sagen, du machst jetzt hier Social Media Management, um bei dem Beispiel zu bleiben. Du wirst das die nächsten 30 Jahre machen. Weil so wird das Thema nicht funktionieren.

Glaube ich halt nicht dran. Nee. Ja, deswegen ganz spannend. Ich werde berichten morgen.

Sehr gespannt, wirklich. Sehr gespannt auf die Reaktionen von den Kollegen da in der Berufsschule. Ich auch. Hast du ein Thema, Mann?

Der Carsten Wildberger hat wieder was gedroppt. Sollen wir nicht eine Rubrik einführen? Carsten Wildberger. Bitte, schieß.

Vielleicht hast du den auch gesehen, den Artikel. Ich habe den gesehen, ja. Headline ist Geld für alle, dank KI. Er spricht ja das bedingungslose Grundein.

Genau, genau, genau. Was ja eigentlich nur eine logische Schlussfolgerung aktuell zu sein scheint. Ich glaube, er spricht das aus, was viele denken. Ja, genau.

Sagt aber, es gibt einen Denkfehler. Ich habe jetzt leider nicht den ganzen Artikel lesen können, um den angesprochenen Denkfehler herauszufinden. Weil er hinter einer Paywall war. Ja, ja, genau.

Oder weil du keine Lust hattest. Nee, nee, nee. Weil er hinter einer Paywall war. Und will jetzt nicht bei jeder Zeitung anfangen, den Premium-Zugang zu abonnieren.

Oh, das ist übrigens ... Red weiter. Ich muss mir nur einen kurzen Merker machen, weil das ist ein schönes Beispiel für eine Idee, die ich habe. Aber mach mal weiter.

Ich finde übrigens, dieses ganze Paywall-Thema geht mir tierisch auf die Nerven. Muss ich einfach mal sagen, in alle Richtungen. Nennt sich Vertriebskanal. Und irgendwie muss Geld reinkommen.

Deswegen, ich verstehe das schon. Aber ich habe da einen Vorschlag für, wie man es besser machen kann. Aber mach mal. Ich dachte nämlich auch, dass es da mittlerweile wahrscheinlich andere Wege gibt, um Geld zu verdienen.

Aber gut. Nee, finde ich krass, dass der Carsten da so eine Aussage droppt. Also, finde ich wirklich krass. Weil, ich glaube, in den letzten Jahren wurde sich viel über das sogenannte Bürgergeld beschwert.

wo es ja so ein bisschen unfairer zu sein scheint, dass die Leute da Geld bekommen fürs Nix tun. Das scheint jetzt eher die Zukunft zu sein, dass die Leute Geld kriegen fürs Nix tun. Also, meine Meinung ist, ich glaube, es wird früher, also, es wird nicht Tag X geben, wo heute kriegen wir bedingungsloses Grundeinkommen. Sondern das wird sich natürlich stufenweise über Jahre hinweg immer weiter ausweiten.

Aber ich glaube tatsächlich, dass es da fast keine andere Möglichkeit gibt, als ein erweitertes Bürgergeld, wenn man so möchte. Und finde es wirklich krass, dass Carsten Wildberger zu dieser Zeit schon sowas raushaut. Also, ich bin kein Zukunftsforscher. Nee, ich auch nicht.

Aber wenn man eins und eins zusammenrechnet... Genau, das ist das, ja. ...und wir beschäftigen uns mit den Themen, die auch übermorgen sind. Ja.

Dann hast du das Thema KI, das Thema Robotik mit KI. Du weißt aktuell, was auf dem Arbeitsmarkt passiert. Du weißt vor allen Dingen, welche Jobs wegfallen. Mhm.

Ich wüsste jetzt auch... Also, du bist ja eigentlich derjenige, der sagt, es werden noch viele neue Jobs geschaffen, sozusagen. Ich bin ja eher, bin ja noch viel näher beim Thema Bürgergeld, weil ich gar nicht wüsste, wie ansonsten, wie willst du die Menschen irgendwie in Beschäftigung halten? Ja.

Ich weiß nicht, ich meine, also nur weil es bedingungsloses Grundeinkommen gibt, heißt es ja nicht, dass es nicht neue Jobs gibt. Also, wie viel Prozent haben quasi dieses... Aber die Prozent der prozentuelle Anteil... Der wird höher sein wahrscheinlich.

Absolut, absolut. Aber ich glaube trotzdem daran, dass es neue Jobs geben wird. Welche weiß ich selber noch nicht, aber ich gehe schon stark davon aus, weil einfach... Irgendwas muss mit der Zeit...

Müssen wir mit der Zeit anfangen. Und selbst... Also, weißt du, was ich meine? Das ist...

Ich glaube nicht, dass der Mensch so ist, dass dann jetzt einfach Ende der Fadenstange und jetzt sagen wir ja gut, jetzt haben wir die KE, hier sind deine 2000 Euro jeden Monat, konsumier weiter. Das kann ich mir einfach nicht vorstellen. Ich kann mir aber auch noch nicht vorstellen, was es dann sein wird. Wir bringen ja viel Zeit auf Fußballplätzen und sowas, wie du weißt.

Ja. Ich frage mich, was die dann sonst machen. Weil du weißt, mein Grundproblem sind ja Menschen. Ja.

Von daher, ich bin mal sehr gespannt. Ich bin wirklich sehr gespannt, was da auf uns zukommt. Ich habe die Aussage gelesen und fand sie auch zum jetzigen Zeitpunkt schon sehr... sehr krass und sehr laut.

Vor allen Dingen als Mitglied der CDU finde ich das krass. Ja, ja. Aber hat er gemacht. Hat er gemacht.

Ja, das ist ja aber... Also der Karsten gefällt mir immer mehr. Ich kann das ja gleich mal droppen, wenn ich in der Schule bin. Man kann sich ja sagen, ihr braucht euch alle gar keine Sorgen, um mich zu machen.

Ja, ihr kriegt eh zu. Ich bin ein Mille im Monat. Ich habe ein bedingungsloses Grundeinkommen. Wobei auch da, da muss man mal sehen, was bedeutet eigentlich Grundeinkommen.

Wer kann davon wie leben? Ja, das ist eh so. Ja, ja. Andere Themen.

Ich habe auch noch ein, zwei Sachen. Gleich? Hau raus, ja. Klar.

Mal wieder eine Studie. Da wir immer gefragt werden oder oft gefragt werden bei unseren TikToks, die wir machen, ja, welche Studie war das denn und wer wurde denn gefragt und wer hat da was gemacht? Also für die internationale Workforce-Insights-Umfrage hat YouGov im Auftrag von der Jobseite Indeed 80.000 Arbeitnehmer befragt. Das ist jetzt erstmal eine Umfrage.

Da weiß jeder da draußen, wer sie gemacht hat. Indeed hat das gemacht. Ja, im Auftrag von Indeed. Und dabei kamen so ein paar Themen raus, dass deutsche Arbeitnehmer im Privatgebrauch 59% KI nutzen, aber im Job-Kontext nur zu 46%.

Dieses Gap ist viel größer als in anderen Ländern tatsächlich. Da liegt das viel näher beieinander. Jetzt kommt so ein bisschen der Schluss, deutsche nutzen KI eher privat als im Job. Also das ist jetzt nicht so 80-20, dafür sind die Zahlen schon sehr nah beieinander.

Und es ist auch ganz witzig, wie immer, mir ist dann nur aufgefallen und deswegen habe ich das genutzt. Nur 59% nutzen es. Also das ist ja ein bisschen die Kerne. Aber ich hätte irgendwie weniger erwartet.

Du hättest noch weniger erwartet. Ich komme da nicht aus meiner Bubble heraus irgendwie. Ich denke mir immer so, da muss doch 80% stehen irgendwie. Ich hätte jetzt ganz gerne eine Stichprobenbeschreibung, damit man ungefähr weiß, welche Altersklassen mit da drin sind.

Aber da stand die, also kannst du dir gerne mal angucken. Ich glaube, die war verlinkt. Ich kann dir, kannst du dir gerne mal angucken im Nachgang. Können wir morgen nochmal drüber sprechen.

Das weiß ich wirklich nicht. Hier steht einfach nur 80.000 Arbeitnehmer wurden befragt. Mehr kann ich dir nicht sagen. Aber 59% davon nutzen es privat.

Fand ich echt wenig. Also war so das, was bei mir hängen geblieben ist. Und ich frage mich. Und für was nutzen sie es privat?

Das ist die Frage auch. Ja, ist ja egal. Die anderen nutzen es gar nicht. Die nutzen es gar nicht?

Ja, ja, gar nicht. Also nicht mal für, ich möchte heute ein Cheesecake machen. 56% von den 59% nutzen es für Cheesecake-Rezepte. Ja, aber dann nutzen sie es immerhin.

Ja. Also darum geht es ja. Also die wissen immerhin, wie sie mal, sie haben schon mal einen Prompt gesetzt sozusagen. Das scheint dann bei den, bei den anderen 41% nicht der Fall zu sein.

Also ich jetzt laut Umfrage nochmal, aber mich überraschen diese Zahlen immer wieder so. Also, weil aus meiner Wahrnehmung heraus müsstest du jetzt auf die Straße gehen, gehst einmal über die Hohe Straße und Schildergasse, fragst 100 Leute und 100 Leute müssen die Antworten natürlich nutzen, Kai. Das wäre so meine Erwartungshaltung. Ist aber nicht so.

Ich glaube, das wird sich aber auch nicht stark verändern in den nächsten Jahren. Also, ich glaube nicht mehr, dass da viel passieren wird, weil ich glaube, wenn du jetzt 80.000 Arbeitnehmer fragst, tust du alles, um das Maximale aus deinem Job rauszuholen oder in deinem, also diese Frage eher zu stellen, weniger auf KI, antworten wahrscheinlich auch eher 40 Prozent mit, ja, ich mache alles dafür und so. Also es geht eher darum, also weniger um die Technologie an sich, mehr um die Ambitionen des Menschen an sich, was er in seinem privaten oder beruflichen Leben erreichen will. Auch, also nicht mal bewusst, also er sagt nicht mal bewusst, ich, hier ist jetzt Schluss, ich habe jetzt keinen Bock mehr, sondern das liegt einfach in der Natur des Menschen, dass er eher faul ist.

Dann greibe ich nochmal zum Blatt, oh, das war eine starke Aussage von Manuel, die wollte ich jetzt, die wollte ich nicht abwürgen. Und zwar steht hier, genau, 34 Prozent der deutschen Befragten geben in der Umfrage an, die Nutzung von KI in ihrem Unternehmen entweder gar nicht eingeführt, kaum gefördert oder sogar aktiv ausgebremst wird. Ja, 100 Prozent, ne, klar. Das wäre eher der Grund, warum es im beruflichen Kontext nicht genutzt wird, Ja, das kann ich mich so gut vorstellen, klar.

als der Grund, ich will das selber nicht. Aber nochmal, also nur damit ich das nicht falsch rüberkomme, mein Thema ist, nur 59 Prozent nutzen es überhaupt, egal für was, auch für eine normale Ersatz der Google-Suche oder für, ich möchte morgen einen Teller Nudeln machen, gib mir mal drei Gerichte oder ich möchte eine E-Mail schreiben oder ich muss ans Amt was schreiben, ist ja egal für welchen persönlichen Use Case, 41 Prozent einer Umfrage mit 80.000 Arbeitnehmern, unter 80.000 Arbeitnehmern sagen, NET, macht damit gar nichts. Das finde ich schon viel irgendwie. Ja.

Das wundert mich dann immer, dann doch immer, immer sehr, weil, so wie du es gerade sagst, diese Menschen holen ja überhaupt nicht das Optimum raus aus dem, was sie rausholen könnten, weder auf der Arbeit noch im Privaten. Das Thema Effizienz, wie schnell sie Dinge lösen könnten und sowas, das finde ich überhaupt nicht. Ja, ja. Null.

Das wundert mich, wundert mich sehr. So, jetzt hatte ich schon alle weggeworfen, das wollte ich natürlich nicht, ja. Denn ich habe noch, ich habe noch zwei weitere Themen. Horos.

Hast du auch noch? Oder soll ich machen? Nö, ich, äh. Ich fand eine Sache super spannend, weil es mich die letzten Tage ja selber so umtrieben hat, nämlich so verändert die KI-Suche die Hotelvermarktung.

Mhm. Und Hotelvermarktung ist ja nur ein Vertical am Ende des Tages. Das Thema, das Thema Generative Engine Optimization, also GEO, ja, im Gegensatz zu SEO, da passiert ja gerade richtig viel sozusagen. Also wie wirst du eigentlich auf KI, wenn bei KI nach dir gesucht wird, wie wirst du gefunden, wirst du überhaupt gefunden, wie musst du deine Seite aufbauen, all das.

Ich fand das ganz spannend hier, wie, also es war ein Interview, was geführt wurde zum Thema, zum Thema, kann man SEO überspringen und nur KI optimiert arbeiten? Nein, kannst du nicht, ja, also sollst du nicht tun, weil, und das ist auch relativ wichtig, wenn du gute SEO machst, ist das schon die Basis für, damit du auch gut bei KI gefunden wirst, weil die Systematiken sind eigentlich relativ gleich. Du musst strukturiert deine Sachen aufbereiten, FAQs werden gerne ausgelesen, weil die natürlich gerne strukturiert sind. Es geht noch ein bisschen mehr um das Frage-Antwort-Spiel, so, ja, weil das natürlich irgendwie nah an der KI-Suche ist, aber der Kollege hier, der Michael Pütter, so hieß er, der sagt es schon sehr, sehr klar, wenn du dich als Hotel nicht darauf einstellst, bei KI gefunden zu werden, dann bist du morgen quasi unsichtbar.

Und du weißt, das hatte ich ja bei meinen Kfz-Werkstätten auch, genau das Thema, wer nicht kommuniziert, wird unsichtbar und da ist halt KI ein absolut wichtiger Hebel. Also es scheint jetzt so ein bisschen in alle Branchen angekommen zu sein, dass da ein Wandel stattfindet. Ich bin mal sehr gespannt, also aktuell, die Zahlen sprechen ja noch dafür, ja, es findet ein Wandel statt, aber ja, die Google-Suche ist auch noch sehr, sehr stark. Ich glaube 82 Prozent oder so, wenn ich das richtig irgendwie in Erinnerung habe.

Aber wir kommen aus Zeiten, da komme ich so her, da gab es auch schon mal 97 Prozent so. Und wenn man sich das mal anguckt, wird das in zwei, drei Jahren mit der Nutzung, bei dieser 41 Prozent, die wir eben gesprochen haben, wenn die auch mal irgendwie auf den Trichter kommen. Also es wird ja kippen irgendwann, sehr, sehr stark kippen. Und ja, finde ich ganz spannend.

Ich habe dann nochmal ein Geschäftsmodell für uns gedacht, weil der Kollege sagt, du wolltest jetzt eben noch kurz auch zur Paywall zunehmen. Ah ja, das sage ich, danach sind wir aber auch durch. Ja, das wird durch. Der Kollege sagt, man kann bis zu 3.500 Euro pro Monat nehmen als Agentur, wenn man das gut macht für seine Kunden.

Müssen wir nochmal drüber nachdenken. Müssen wir nochmal drüber nachdenken, ob wir da in das Feld nochmal reingehen. Sehr theoretischer Kollege. Ja, ja, würde ich auch sagen, guck mal, die Kernbotschaft, die ich mitgeben möchte, ist, egal in welcher Branche du da draußen unterwegs bist, ob du eine Kfz-Werkstätte hast, ob du ein Hotel hast, oder was auch immer, wenn du dich heute nicht darauf einstellst, bei KI gefunden zu werden, dann hast du ein Problem.

Und das wirklich Einfachste, was du machen kannst, ist, spiel mal Gast, spiel mal Kunde, spiel mal Patient, spiel mal... Ja, das Einfachste, was du machen kannst als Selbstständiger, ist, geh in Claude rein und analysier mit Claude gemeinsam deinen aktuellen Web-Auftritt. Und wenn du keinen hast, dann geh in Lovable rein, baue dir eine Webseite. Da muss ich übrigens nochmal an dich denken, weil du gar nicht da sagst, geh in Claude rein.

Welche Systeme sollten Hotels priorisieren? Antwort, erstens Google, zweitens ChatGPT, drittens Bing und Copilot, viertens Perplexity. Google AI Overviews erreichen bereits mehr als eine Milliarde monatliche Nutzer weltweit und ich lese und lese, kein Claude. Also, es ist nach wie vor so, dass irgendwie das Thema Claude bei den meisten nicht auf der Agenda ist, witzigerweise.

Und das bei jemandem, der dir empfiehlt, dich für KI zu optimieren. Eine große Schwachstelle von Claude ist halt, dass die keine Bilder generieren können. Und der Otto-Normalverbraucher, wenn man es so möchte, der will halt auch hin und wieder mal eine Grußkarte generieren oder weiß ich nicht. Oder wie zwei 14-Jährige ein Nacktbild ihrer Mitschülerin generieren.

Oder so, genau. Aber sie haben, sie wurden erwischt. Ja, ja. Aber ja, also, das ist, glaube ich, schon ein Nachteil.

Ja, ja, absolut. Warum Leute nicht, oder warum die ganz, ganz breite Masse da noch nicht zu klauen. Nee, nee, im Sinne der Einfachheit willst du natürlich eigentlich irgendwie, wenn du in deinem Channel bist, irgendwie ein Video erstellen und ein Foto erstellen. Und der klassische Nutzer, der hat bei JGBT angefangen und jetzt zu wechseln, ist ihm zu kompliziert.

Ob der jetzt da fragt, wie er den Käsekuchen macht oder da, spielt für den keine Rolle. Ja, und der harte Anwender, also unsere Zuhörer sind ja eher hoffentlich, wahrscheinlich Profis, Profi-Anwender. Der wird relativ schnell merken, dass wenn er Bilder generieren will oder Videos generieren will, dass in keinem dieser Tools gut machen kann, sondern dass er halt auf Fall AI gehen muss oder dass er auf Higgsfield gehen muss. Die Tools, also die LMS dahinter bleiben zwar die gleichen, aber die Qualität der Ergebnisse, wenn du ein Bild mit Nano-Banana in Fall AI generierst, ist halt deutlich besser, als wenn du es in Gemini selber machst.

Und bei VO3 ist es genauso. Und damit du mal einen Vergleich hast, funktionieren halt Higgsfield und Fall AI tausendmal besser, weil du die Sachen gegeneinander einfach mal testen kannst. Und jetzt mal ernsthaft, wenn du einmal im Monat irgendwie ein Käsekuchen-Bild machen willst, dann macht das von mir aus, wo du willst. Aber wenn du wirklich professionell damit arbeitest, musst du dich eh mit anderen Tools auseinandersetzen.

Dann musst du auch mal irgendwie einen Runway getestet haben und was auch immer. Genau. Ich noch eine Brücke. Paywall, weil du es eben gesagt hast und dann sind wir auch schon durch.

Die Idee habe ich schon super lange und hier ganz mit KI zu tun. Die habe ich sogar mal auf LinkedIn gepostet. Ich weiß auch nicht, warum sie nicht umsetzbar ist, aber ich glaube, also vielleicht sind wir beide dann auch die Ausnahme. Wenn das so ist, dann soll uns einer schreiben und sagen, ihr seid die Ausnahme.

Ich will keine Abos machen. Aber ich will lesen. Mich interessiert, dieser Artikel hätte mich jetzt interessiert. Also warum ist es nicht möglich, dass ich nur dafür eine Einmalzahlung mache?

Gab es tatsächlich? Eine Einmalzahlung? Ne, gibt es nicht. Auf keinen Fall gibt es eine Einmalzahlung.

Deine Einmalzahlung ist, dass du ein einmonatiges Probeabo abschließt für einen Euro, aber du hättest nicht für diesen Artikel einmalig zahlen können. Das würde mich wundern, weil das sehe ich im Netz nicht. Du hast immer nur die Chance, ein Abo abzuschließen oder ein Probeabo abzuschließen. Der Manuel ist nicht so fit in der Suche.

Jetzt für einen Euro testen, okay. Dann ist das wirklich direkt. Also du hast eigentlich aus meiner Sicht immer nur, das sind die Modelle, du hast die Chance jetzt für einen Monat zu testen, vier Wochen für einen Euro oder du gehst direkt ins Abo rein. Dann musst du wieder.

Genau so. Ich verstehe das auch als Vertriebssicht nochmal. Ich kenne schon Funnels, wie sie gebaut werden. Wir haben das selber früher genauso gemacht.

Aber aus User-Sicht stelle ich mir die Frage, ich lese ja auf 10, 20, 30 Seiten Artikel. Ich schließe ja nicht überall ein Abo ab. Das funktioniert ja nicht. Ja, ja, genau.

Und das, was immer mal gedacht wurde oder angedacht wurde, so ein, also Readly hat es ja versucht mit Magazinen oder macht es mit Magazinen 9,90 Euro oder 14,90 Euro, was du da bezahlst und hast dann alle möglichen Magazine drin. Auch das ist ein anderer Case. Ich will ja nicht alle Magazine oder alle Tageszeitungen haben, sondern ich will Artikel lesen. Mich interessieren Artikel.

Ich glaube, das Problem ist und jetzt, wir haben ja noch viele Kunden aus dem Bereich, ich sage es jetzt trotzdem. Ich glaube, dass die Zeitung überhaupt nicht genug uniten, guten Content haben, um damit Geld zu verdienen. Es ist mal da ein Artikel und da ein Artikel. Ja, aber so richtig viel guten, uniten Content haben sie nicht.

Nichtsdestotrotz, warum nicht hingehen und dafür im Micropayment 29 Cent nehmen für einen Artikel? Selbst wenn sie 50 Cent dafür nehmen würden, ich würde 50 Cent bezahlen, um diesen Artikel zu lesen, weil nur der interessiert mich. Ich will auch in kein Abo rein, gar nichts. Null.

Und das muss halt über Micropayment irgendwie möglich sein. Entweder es gibt Möglichkeiten, das über Handyrechnungen zu machen, ja, oder du kannst sofort einen PayPal-Knopf hinzufügen oder was auch immer, dass du nur diesen einen Artikel liest. Das, was mir halt wichtig ist, um das zu tun, will ich denen nicht mein ganzes Leben offenbaren und erst mal 17 Formulare ausfüllen, sondern ich will in diesem Moment so schnell wie möglich diesen Artikel lesen. Das war's.

Das muss eigentlich umsetzbar, also, nee, anders. Natürlich ist das umsetzbar, aber es ist kein Geschäftsmodell dahinter, weil für den einzelnen Verlag bedeutet das am Ende des Monats vielleicht ein paar Euro, wenn wir jetzt mal auf 50 Cent gehen würden, weil sie einfach nicht genug Content haben, der die Leute einzeln bezahlen würden. Und es würde natürlich dazu führen, dass der eine oder andere, der ein Vollabo hat oder ein Abo hat, sagt, ja gut, ich will ja auch immer nur drei Artikel lesen, warum habe ich denn hier noch ein Abo und würde da rausgehen. Also ich verstehe das von grundsätzlich, warum es nicht passiert, aber für mich als User, ich würde mit Sicherheit, meine ich ganz im Ernst, pro Monat 20, 30 Artikel lesen, für die ich 50 Cent bezahlen würde.

100 Prozent. So lese ich keinen einzigen. Ich versuche gerade irgendwie zu überlegen, was es da für Möglichkeiten gibt, aber mir fällt jetzt spontan nichts ein. Also ich glaube, man muss es grundlegend einfach anders anpacken, so.

Aber ich, keine Ahnung, ich komme nicht aus der Welt und innerhalb von zehn Minuten könnte ich auch kein durchdachtes Geschäftsmodell rauskommen. Nein, nein, du musst halt wissen, eine regionale Tageszeitung unterschiedlicher Größenordnungen hat wahrscheinlich irgendwie diese Digital-Abos 40, 50, 60.000 Stück verkauft. Und die zu kannibalisieren, weil sie jetzt auf einmal irgendwie ein Modell einführen, wo du Paper-Content machen kannst, sag ich mal, das wird natürlich keiner machen. Plus, die sind oft teils eines Voll-Abos, wo dann auch noch die Print-Ausgaben mit dabei sind und so, das wird nicht passieren, da glaube ich nicht dran.

Aber irgendwann wird was Disruptives passieren, davon gehe ich aus. Egal in welchem Sinne. Glaube ich auch, ja. Aber ja, ich stoße immer wieder vor diese Paywalls.

Nochmal, wir sind jetzt natürlich, wir lesen extrem viel und sind deswegen auch auf 40, 50 verschiedenen Websites unterwegs und stoßen dann da immer wieder gegen die Paywall. Vielleicht ist das auch jetzt nicht der ganz klassische Anwenderfall eines Users, aber in unserem Fall würde sich das anbieten. Richtig? Ja.

Sehr gut. Ja, wir sind durch. Ja, ich mache mich jetzt auf den Weg in die Schule und werde morgen berichten, wie es war. Schönen Donnerstag heute allen.

Wir hören uns morgen. Bis morgen. Tschö. Ich bin jetzt ein bisschen ein doppelter Espresso.

Jeden Morgen. Jeden Morgen. Jeden Morgen. Frisch.

Ich bin jetzt ein bisschen weniger reden, mehr machen. Ja.landlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandlandland

Weiterhören

Weitere Folgen