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25. März 2026· 22:41 min

Die Patienten sind weiter als die Ärzte. Die Schüler sind weiter als die Lehrer.

OpenAI wird zum Nokia: Machen alles, aber nichts richtig. Sora wird eingestellt. Nutzer wechseln zu Claude. Plus: Warum 40% der deutschen Hausärzte über 60 sind - und was das für KI in der Medizin bedeutet.

In dieser Folge

Die Kernpunkte

  • Endlich bei Apple Podcasts (nach 8 Wochen Prüfung)✅ OpenAI wird zum Nokia?✅ Sora eingestellt, Nutzer wechseln zu Claude✅ KI-Algorithmus schließt Herzinfarkte in Minuten aus✅ KI erkennt Brustkrebs früher durch bessere Bildauswertung✅ 40% der Hausärzte sind 60+ (ausgebildet vor dem iPhone)✅ Patienten setzen Ärzte unter Druck mit ChatGPT✅ WordPress KI-Assistent ist da✅ Meta hat jetzt KI-Chat im Werbeanzeigen-Manager✅ KI-Tipp: Stärken stärken, nicht nur Schwächen lernen
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Transkript

Manuel, wir sind bei Apple. Der KI-Snack, dein doppelter Espresso KI am Morgen. Kurz, prägnant, unterhaltsam, informativ. So.

Haben wir noch nicht gesagt. Ach so, wir sind bei Apple Podcast. Ja, stimmt. Stimmt, stimmt.

Manuel, du hast es geschafft. Wir haben es geschafft. Ne, du hast es geschafft. Ja, weiß ich nicht.

Ich weiß nicht, wie es passiert ist. Es ist aber passiert. Ich kann ja auch kurz die Story dazu erzählen. Gerne.

Und zwar waren wir, waren wir, glaube ich, acht Wochen lang auf Status in Prüfung bei Apple. Das liegt an deiner Vergangenheit. Wahrscheinlich. Ich habe alles versucht, dem Support geschrieben, die ganze Zeit immer versucht, irgendwie Informationen zu bekommen.

Dieses in Prüfung ist einfach nicht weggegangen. Letzte Woche, also, was heißt letzte Woche? Doch. Ne, wann war es?

Gestern, ne? Gestern oder vorgestern? Vorgestern. Ja, bin ich reingegangen und dann war in Prüfung, stand er nicht mehr, sondern da stand abgelehnt.

Abgelehnt. Genau. Und dann habe ich einfach nochmal den ganzen Prozess gestartet, habe dann aber wahrscheinlich irgendwie was anderes angeklickt und dann war es direkt aktiv. Oder halt auch nichts was anderes angeklickt und Apple hatte einfach einen guten Tag.

Auf jeden Fall sind wir jetzt da. Die ersten, also zwei Folgen sind schon hochgeladen. Die heutige kommt natürlich dann auch auf Apple Podcast. Unser lieber Freund Thorsten konnte endlich die Spotify-App löschen.

Ja, Ludwig freut sich. Alle freuen sich. Laura freut sich. Also einige, einige, die uns jetzt auf dem Weg immer wieder gesagt haben, ja, Apple Podcast wäre schon gut.

Apple Podcast wäre schon gut. Nachteil ist halt, da gibt es kein Video, ne? Also. Ah, dann sehen die unser Antlitz nicht.

Ne, sehen die nicht. Okay, dann müssen wir doch wieder zu Spotify. Ne, ist ja eine wichtige, also für uns auch ein guter Hebel. Bin mal sehr gespannt.

Wir sind mittlerweile bei 114 Follower auf Spotify, ne? Hab dich ja gestern irgendwie mal gepostet. Bin mal gespannt, was jetzt so passiert, dadurch, dass wir bei Apple dann auch sind. Wenn, wenn wirklich einige dazukommen.

Spannendes Thema. Wir freuen uns. Aber ist natürlich wichtig für uns und sollte am Anfang mal einmal genannt werden. Ja.

Bevor wir, äh, bevor wir in die KI-Themen einsteigen. Ja, vielleicht noch einen Satz dazu, zum Thema eigene Sachen mal berichten. Ich hab eine lange Sprachnachricht bekommen von unserem Freund Mario, der in absoluter Stammhörer ist Mario. Ja.

Schöne Grüße. Jetzt mal persönlich an dich, der gesagt hat, er fand das klasse, dass wir mal eine Sendung über unsere eigenen Themen gesprochen haben. Und nicht immer nur über Nachrichten reden, die so draußen passieren, sondern wirklich mal so eine ganze Folge, als wir über Creator, Publisher, Wienland gesprochen haben. Ach, der fand den Einblick mal ganz, ganz cool.

Also danke für, für das Feedback. Mal gucken, wir können ja immer mal wieder so einstreuen, ne? Ähm, unsere eigenen, passiert ja einiges gerade. Ja.

Also warum nicht? Vielen Dank, Mario. Vielen Dank. Sorry, jetzt, äh, dann einmal, einmal loslegen mit den, äh, KI-Themen des Tages, präsentiert von der Innovabie.

Das war der Jingle. Das war der Jingle. Ich hatte heute, äh, eigentlich ein anderes Intro im Kopf gehabt. Schieß.

Man wollte eigentlich sagen, dass, äh, Open AI ja immer mehr zum Nokia wird. Mhm. Weil irgendwie machen die alles, aber nichts richtig, so habe ich so ein bisschen das Gefühl. Also ist jetzt, äh, sehr weit aus dem Fenster gedehnt, aber KI-Video-App Zora wird jetzt eingestellt.

Mhm. Die meisten Nutzer wechseln jetzt zu Claude. Mhm. Open AI hat sich jetzt den Pentagon-Deal geknallt, womit die sich, glaube ich, keinen Gefallen getan haben.

Also irgendwie, sie treffen auf jeden Fall Entscheidungen, sagen wir es mal so. Die nicht immer die Besten sind vielleicht. Oder vielleicht auch doch. Mhm.

Und erst in letzter, äh, Instanz werden es dann die, die besseren Entscheidungen sein. Aber irgendwie hört man eher immer so negative News. Ich glaube, man muss, äh, wir können ja ein, ein, zwei Minuten darüber sprechen. Ich glaube, man muss das ein bisschen aus mehreren Perspektiven betrachten.

In 90 Prozent der Gesprächen, die du führst mit, ich sag mal, normalen Anwendern, ohne das zu böse zu meinen, ist es schon nach wie vor das Tempo der Taschentücher. Ja. Alle sagen ChatGPT und... Aber alle, die das sagen, haben auch eine kostenlose, äh, kostenlose Account.

Ja, ja, genau. Das meine ich mit Perspektive, ne? Genau, ja. Also so im, im, im kompletten Mainstream ist nach wie vor ChatGPT irgendwie, ist, äh, das, was genutzt wird, ist das, wenn man quasi über KI spricht, reden eigentlich alle über ChatGPT und so.

Das hat Sam Altmann schon geschafft, muss man sagen, so, ne? Ähm, weil sie die Ersten waren. Weil sie die Ersten waren, weil sie auch da Gas gegeben haben und weil sie auch echt gutes Marketing gemacht haben. Ja.

Zu Beginn muss man sagen, sehr, sehr gutes Marketing. Was jetzt die T-Kreuzungen betrifft, die letzten, die die so genommen haben, ich habe jetzt bei Zora, ich habe da zwei, drei Sachen zu gelesen, da stand jetzt aber keine Begründung irgendwie oder so. Das war einfach nicht gut. Wettbewerb und vielleicht die Erkenntnis, dass man sich fokussieren muss.

Genau. Ja. Aus unserer Sicht sind andere Tools deutlich stärker. Ja, egal, was wir da nutzen.

Wir sind halt aktuell sehr, sehr stark auf VO3, was das Thema betrifft. Aber egal, was du nutzt, auch ob du Kling nutzt oder andere Themen nutzt, ähm, halten wir für besser. Ich glaube, ich habe Zora ein einziges Mal in meinem Leben getestet und das war's. Und das war, glaube ich, auf Higgs Field, weil es einfach nur als, ähm, zur Verfügung stand.

Ich finde ja Fokussierung per se nicht schlecht und Entscheidungen treffen, finde ich ja auch erst mal ganz gut so, ne? Also, also zu sagen, wir haben was getestet, scheint nicht unser, ja, scheint nicht unser Fokus zu sein. Lass uns was anderes machen oder lass uns das abstellen, finde ich erst mal gut und nicht irgendwie auf einem toten Pferd weiterreiten, wie man so schön sagt. Ähm, aber ja, so ein paar Nachrichten häufen sich jetzt gerade.

Ähm, du hast, du hast davon gesprochen, dass viele von ChatGPT mittlerweile zu Claude abwandern, ne? Claude hat das einfach gemacht mit der Memory-Funktion. Du kannst einfach deinen ganzen Chatverlauf mitnehmen. Ähm, es bleibt auf jeden Fall spannend.

In meiner Bubble ist aktuell, äh, ganz klar, also auch, äh, mit Bubble meine ich so Themen-Bubble, ist Claude ganz klar vor, vor ChatGPT, also gefühlt zehn Nachrichten zu Claude, eine Nachricht zu ChatGPT. Ja. Gar keine zu Gemini, das muss man auch mal sagen. Da passiert irgendwie gerade...

Die haben sich halt das Bild- und Videothema so ein bisschen geholt, würde ich behaupten. Wir, wir berichten ja immer so, ich würde sagen, in zwei Wochenabständen, so von unserer Usage, von unserer persönlichen, ich würde sagen, ich benutze Gemini gar nicht mehr. Also, wenn ich dann die, die Sachen wie Nano-Banana oder VO3 nutze, nutze ich sie halt in File.ai. Aber jetzt so, dass ich sage, ich bin, ich mache mit Gemini, ganz normale Chat-Verläufe, nutze ihn als Assistenten und so, mache ich nicht mehr, habe ich komplett alles jetzt bei Claude.

Also irgendwie scheint da gerade wieder was zu passieren. Aber wenn uns die Vergangenheit eins gelehrt hat, das kann morgen schon wieder anders sein. Ich, äh, bleibe bei Claude, bin schon immer bei Claude und werde, glaube ich, auch, bei Claude bleiben. Also, ich glaube, da passiert nicht viel.

Also, glaube ich wirklich nicht. Weil die einfach zu stark sind. Ja, ja, wir werden sehen. Heute haben wir, glaube ich, ein paar Nachrichten aus dem Gesundheitsbereich Medizin.

Da würde ich mit zwei Themen eigentlich anfangen. Also, wir haben ja jetzt schon öfter gelesen, dass KI für Diagnostik genutzt wird. Da gibt es jetzt wohl ein Projekt, Atemis nennt sich das, wo ein Algorithmus Herzinfarkte, ähm, ja, in Minuten sicher ausschließen kann. Das, äh, Projekt startet jetzt und die, das Ziel ist es im Endeffekt, den, also ich meine, in der, in der Klinik, ich habe noch nie in der Klinik gearbeitet, ich kenne auch keinen, aber ich kann mir sehr, sehr gut vorstellen, dass viele Menschen mit, nennen wir es mal wie in Köln, äh, wie man es in Köln immer sagt, kleine Wehwehchen, ähm, die kommen da hin und denken direkt, weiß ich nicht, dem Platz gleicher Kopf.

Ich hoffe, das ist schon anstrengend für den Arzt, äh, immer dann zu, also direkt auch auf den Patienten einzugehen und schnellstmöglich dem irgendwie eine, äh, gescheite Diagnose zu geben, ähm, weil da, glaube ich, auch viel mit dabei ist, wo einfach nur, ja, aus viel, aus kleinem, äh, kleinen, äh, kleinen Wehwehchen wird viel gemacht und wird immer direkt vom Schlimmsten ausgegangen, ähm, Das, glaube ich, ist aber ein Riesenproblem, ne? Ist, genau, das meine ich, es ist ein Riesenproblem, deswegen gibt es wahrscheinlich auch dieses Projekt, um eben die Diagnostik von so Herzinfarkten, was wahrscheinlich ein hoher, äh, also immer ein hoher Verdacht, äh, oder ein schneller Verdacht ist direkt der Herzinfarkt, da gibt es viele Patienten, die quasi da reinkommen mit irgendwie ein bisschen Stechen in der Brust und dann direkt ins Krankenhaus fahren, äh, ist, glaube ich, sehr, sehr gut, dass dadurch eine hohe Zeitersparnis, äh, möglich ist, weil der Arzt sich dann, äh, nicht mehr mit so, ja, Herzinfarkten beschäftigen muss, die keine Herzinfarkte sind, ähm, finde ich sehr, sehr gut, ähm, ich kann hier immer mal einen kurzen Kontext machen zu dem Interview, was ich gelesen habe, weil eine Sache passt dazu, was du gerade gesagt hast, ich habe ja ein längeres Interview gelesen mit Ariel Dora Stern, einer Gesundheitsökonomin, ist in der Zeit, kann ich jedem empfehlen, das mal zu lesen, und sie geht genau auf dieses Thema ein und sagte, dass, ähm, Chatbots alleine schon in dieser Frühdiagnostik extrem helfen könnten, sodass, äh, der Arzt, und dann hatten wir diese Woche selber ein Erlebnis bei uns in der Familie, nicht nur drei Minuten Zeit hat, weil er einfach keine Zeit hat, weil er einfach so viele Termine nacheinander abwickeln muss, ähm, du wartest auf einen Termin drei Monate und dann hat der Arzt drei Minuten Zeit für dich, so, das ist halt aktuell die Realität einfach, ne, ähm, und du könntest in der Frühdiagnostik, gerade bei Hausärzten, sagt sie, wäre das ein extremer Hebel, wenn schon Chatbots mit einfachen Fragen Dinge ausschließen könnten, beziehungsweise früh erkennen würden, das ist ja nichts anderes, wie das, was, was du da gerade sagst, ne, Ja, Traumszenario ist, glaube ich, ähm, also ich weiß nicht, ob das überhaupt mal irgendwann möglich sein wird, ähm, aber wenn du jetzt irgendwie ein Problem hast und du sagst, okay, ich muss jetzt ins Krankenhaus oder du hast einen Termin beim Arzt, äh, für eine Vorsorge oder was auch immer, ähm, wird es hoffentlich früher oder später so eine Art Chatbot geben, dass, wenn wir jetzt sagen, okay, äh, mir geht's gerade nicht gut, wir fahren jetzt ins Krankenhaus, dann hat das Krankenhaus XY hat irgendwie auf ihrer Seite, äh, ein, ein, ein, eine Art Chatbot, äh, integriert, wo wir dann sagen können, ich bin Patient Manuel, wir sind in einer halben Stunde da und der Chatbot klärt dann schon mal alles mit mir ab, so, sodass dann, der Arzt hat dann quasi schon mein Case vorliegen, kann sich den dann eine Sekunde oder eine Minute vorher durchlesen, bevor ich ins Zimmer reinkomme, weiß dann schon alles und kann direkt sagen, eins, zwei, drei, so. Ist natürlich traustig. Dafür, nur weil es auch wieder gerade passt, wäre natürlich eine, äh, elektronische, Akte von Vorteil.

Ja, ja, klar. Und dann, ich bin ja auch nicht so tief in den Themen drin, aber sie hat hier was Spannendes gesagt, Manuel, das würde ich gerne einmal vorlesen, das hat gar nicht so viel mit KI zu tun, aber, weißt du, wenn du bei Unternehmen reingehst, sagen wir immer, die Datenbasis ist das Entscheidende, um überhaupt mit KI arbeiten zu können. hier ist es eigentlich eins zu eins das Gleiche. Sie sagt, in den USA gab es im Februar 2009, ja, ein Gesetz um große Subventionen, um das Gesundheitswesen zu modernisieren.

Es sind mehr als 30 Milliarden Dollar investiert worden, 2009. Damals hatten nur 10 Prozent der Krankenhäuser in den USA ein vernünftiges elektronisches Aktensystem. Zehn Jahre später waren es 90 Prozent. Das deutsche Äquivalent ist das Krankenhaus Zukunftsgesetz.

Das wurde im Oktober 2020 verabschiedet. Wir sind also elf Jahre hinterher. Und das ist ja nur die Basis, um überhaupt vernünftig weiterarbeiten zu können. Nur weil es gerade gepasst hat, hatte ich mir das markiert.

Deswegen sage ich, ich weiß nicht, ob wir das überhaupt irgendwie in naher Zukunft erleben werden, hier in Deutschland. Ja, es kommen gleich noch so zwei, drei andere Zitate aus dem Interview, was so in die gleiche Richtung geht. Warum ich sage, wir werden es nicht erleben. Das hat aber einen ganz anderen Grund noch.

Aber bitte, mach du erst mal. Genau, dann noch eine andere Nachricht im medizinischen Bereich, dass KI auch dazu genutzt wird, um eine Mammographie, also ein Scan, ist es ja nichts anderes, also von CT, MRT, was auch immer, die ganzen Bilder auszuwerten, soll mit KI wohl deutlich, deutlich besser funktionieren. Brustkrebs, also in dem Artikel wird jetzt hier geschrieben, dass Brustkrebs deutlich früher entdeckt werden kann mit Hilfe von KI, weil die Bildauswertung einfach viel genauer ist. Da hatten wir ja schon vor ein paar Folgen mal den Fall, wo der CEO von Shopify war es, glaube ich.

Nee, wer war es? Irgendein CEO? Ach doch, Shopify. War es Shopify CEO?

Der hat sich ja für seine eigenen MRT-Bilder mit Claude Code seine eigene App gebaut, um die Bilder quasi auswerten zu lassen. Deswegen, ich kann mich schon sehr, sehr gut vorstellen, dass KI da einen krassen Hebel hat, beziehungsweise kann dann in Zukunft wahrscheinlich auch jeder seine Bilder bei App XY, die es jetzt aktuell noch nicht gibt, wird es aber wahrscheinlich irgendwann geben, reinladen und kriegt dann direkt eine Diagnose, wie es aussieht, um sein Kreuzband oder was auch immer. Ja, ich glaube, alles, was man so liest, was mit Röntgen, Diagnostik, Früherkennung, das kann KI einfach deutlich besser, weil sie einfach auf viel mehr Daten zugreifen kann und das sehr, sehr schnell analysieren kann. Das ist ja super, einfach, weil spart dem Arzt wieder Zeit, die er dann wieder sinnvoller investieren kann.

Ich glaube nur, ich habe das wahre Problem gelesen, warum das alles nicht passieren wird, Manuel, und das ist, ich glaube aus einem anderen Grund ein bisschen adaptierbar auf unsere Lehrer, über die wir in letzter Zeit so häufig gesprochen haben, komme ich gleich drauf. Also der Grund, warum ich glaube, dass das bei uns, zumindest bei Hausärzten ein Problem sein wird, ist, über 40 Prozent der Hausärzte, die in Deutschland praktizieren, sind laut Bundesärztekammer 60 Jahre oder älter. Das heißt, fast die Hälfte aller Hausärzte ist kurz vor Rente, um es mal so vorsichtig zu sagen. Also gar nichts gegen Alter oder Nichtalter, aber wir sagen ja bewusst immer, es gibt keinen Jung und Alt, es gibt nur Gut und Schlecht und Menschen, die sich damit beschäftigen, aber, und das finde ich auch, damit hat sie einen Punkt, sie haben ihre komplette medizinische Ausbildung abgeschlossen, bevor das erste iPhone auf den Markt kam.

Das ist ja ein Fakt erstmal. Ja, 100 Prozent. Seitdem hat sich die Welt komplett verändert, trotzdem werden Mediziner im Studium eher noch auf das Krankenhaus des letzten Jahrhunderts vorbereitet. Und das fand ich so sehr adäquat zum Thema Schule, wenn ich mir das mal so vorstelle.

Ich glaube, die Lehrer zumindest, jetzt werden sie es so sehen, in der Schule, wo ich unterwegs bin, sind gar nicht mehr so überaltert. Es sind viele junge Lehrer unterwegs, aber das System, was dort gelehrt wird, ist halt aus einem anderen Jahrhundert, so, ja, gefühlt. Die Themen sind, also es werden, die Schüler werden auf Sachen vorbereitet, die es so nicht mehr gibt, sondern die es vielleicht mal vor 30, 40, 50 Jahren so gegeben hat. Und das liest sich hier ähnlich.

Was ich aber ganz spannend fand, und das passt auch eins zu eins zu der Schule. Die Ärzte müssen, weil die Patienten sie unter Druck setzen. Weil die Patienten kommen mittlerweile rein mit ChatGPT, mit, ich habe mit KI gesprochen, ich muss dies, ich muss das. Und das ist ja in der Schule genau das gleiche.

Wir haben gestern ja genau das gehabt. Die Schüler sind weiter als die Lehrer und die Patienten sind weiter als die Ärzte. Und das setzt natürlich massiv, also positiv massiv unter Druck, damit dort endlich Bewegung reinkommt. Fand ich, fand ich extrem spannend in dem Kontext, dass das ja doch immer relativ parallel läuft.

Und so zwei völlig unterschiedlichen Berufsgruppen am Ende des Tages. ist, ne? Wir hatten ja schon einige unter meinem damaligen LinkedIn-Beitrag geschrieben, der, glaube ich, jetzt schon ein Jahr alt ist oder so, wo ich von den ChatGPT-Besserwissern in Kfz-Werkstätten gesprochen habe. Da haben viele kommentiert, das kennt ja ein Arzt schon seit zehn Jahren durch Dr.

Google und so. Jetzt hat KI halt da nochmal einen draufgesetzt, weil jetzt kommt der Patient nicht mit, ich habe bei Google irgendwo bei gutefrage.net gelesen, sondern ChatGPT gibt ja dann noch ein paar Quellen dazu und los geht's. Ich glaube, die Antwort, ich weiß gar nicht, ob Antwortqualität im Sinne von Richtigkeit, aber die Antwortqualität an sich ist einfach eine andere geworden sozusagen. Die wird ja durchaus besser, zumindest bei den Antworten, die ich so tagtäglich lese und mitbekomme.

Von daher, ja, ganz spannend, also der Bereich Medizin, wir sagen das immer wieder, wenn ein Bereich mit Sicherheit von KI profitieren kann oder durch die Decke gehen kann, dann ist es der Bereich Medizin. Dafür müssten sich die Ärzte, glaube ich, da sehr positiv gegenüber einstellen und dann hat das, glaube ich, große Chancen beziehungsweise, wenn die Patienten weiter so viel Druck machen, dann muss das wahrscheinlich passieren am Ende des Tages. Davon gehe ich aus. Hast du noch was zum Thema Medizin?

Ne, jetzt gerade nicht mehr tatsächlich. Okay, dann habe ich zwei ganz kurze Nachrichten und schon, dann gehen wir schon zum Ende. Genau, also ganz kurz einfach nur, der WordPress KI-Assistent ist jetzt endlich da, von dem wir schon berichtet haben, den habe ich jetzt wirklich, wirklich nur ganz kurz getestet. Länger getestet habe ich den Assistant im Werbeanzeigen-Manager von Meta, der ist nämlich auch ganz neu, also wirklich ein direktes Chat-Fenster, da wo früher das Help-Fenster war, wo dir keiner geantwortet hat, also wirklich Meta, jetzt mal einmal an euch, ihr habt wirklich den schlechtesten Support der Erde, ja, dagegen ist Google wirklich ein 1+, mit Sternchen, jetzt gibt es den KI-Assistent, mit dem du eher über Kampagnen sprechen kannst, Auswertungen sprechen kannst, etc., habe ich gemacht, war nicht so schlecht, war ganz gut, muss ich weiter testen, ist jetzt irgendwie seit gestern drin, habe einfach mal so ein bisschen probiert, fand ich auch ganz gut, einfach nur so zwei Sachen, die ich gesehen habe und dann habe ich zum Abschluss so einen halben KI-Tipp, würde ich sagen, der nicht ganz ein KI-Tipp ist, der mir aber irgendwie selber aufgefallen ist die letzten ein, zwei Tage und zwar sagen wir ja immer, dass du jetzt in unserem Fall Claude nutzen sollst, um Dinge zu lernen, das ist ja eigentlich der perfekte Lehrer für Dinge, ich habe mich meistens darauf fokussiert, Dinge zu lernen und das habe ich hier ja auch so nach außen getragen, die ich noch gar nicht kannte, also ich habe noch nie Simply Book gemacht und habe gelernt mit Simply Book umzugehen oder ich habe noch nie eine Küche ab und auf gebaut, ich habe das gelernt mit Gemini zu machen.

Mir ist die letzten Tage nochmal klar geworden, dass man das aber noch viel besser nutzen kann, um seine Stärken zu stärken. Also da, wo du eigentlich schon gut bist, weil du seit Jahren oder Jahrzehnten nichts anderes machst, da kannst du aber mit der Hilfe von Claude jetzt in dem Fall nochmal richtig, richtig gut werden. Ja. Ich musste da, ich musste in dem Kontext an eine Mini-Geschichte denken.

Ich habe mal ein Interview mit Christoph Daum gemacht, als er noch Trainer war, also er möge in Frieden ruhen. Ich fand ihn ja mega und zwar nicht zu seiner Zeit beim 1. FC Köln, sondern als er Trainer bei Fenerbahce Istanbul war. Da saß ich mit dem abends um 11 Uhr im Hotelzimmer, Real Story, und habe mit dem ein Interview gemacht und damals haben wir über Pierre van Holdong gesprochen.

Sagt dir der Name noch was? Also du hast ja ein relativ großer Holländer gewesen, der sehr kopfballstark war. Dann sagte damals Christoph Daum zumindest mir wirklich hängen geblieben. Ich dachte so, warum soll ich Pierre van Holdong jetzt Dinge beibringen, wo er nicht so gut ist?

Er ist ein Top-Kopfballspieler. Ich mache ihn zum besten Kopfballspieler der Welt, weil ich dann seine Stärken permanent stärke, ohne auf seine Schwächen einzugehen. Das ist mir wirklich hängen geblieben. Das kam mir jetzt die letzten ein, zwei Tage nochmal, weil ich glaube, wir sind im Bereich Online-Marketing schon gut.

Im Analysieren von Kennzahlen sind wir gut. Was haben die Analyse dieser Kennzahlen für Auswirkungen? Was für kleine Stellschrauben muss man drehen, um noch besser zu werden? Im intensiven Austausch mit Claude habe ich festgestellt, wenn man irgendwo richtig gut ist, kann man trotzdem noch viel besser werden.

Das ist vielleicht nochmal so ein KI-Tipp, wenn man das so sagen kann. Wenn wir immer sagen, nutze, nutze, welches Tool auch immer deiner Wahl, um zu lernen, nutze es, um auch dort zu lernen, wo du denkst, dass du schon richtig, richtig gut bist. Ja, nutze es für alles. Ja, aber es ist schon eine Frage der Zeitfokussierung auch, weißt du?

Weil es gibt einen schönen Effekt, den kann ich ja auch nochmal sagen. Wenn du in etwas besser wirst, wo du eh schon gut bist, macht das mit dir ja was. Das Lernen bei Dingen, wo du nicht so gut bist, du hast einen anderen Hebel dahinter, sozusagen. Ja, also du lernst, du hast einen anderen Hebel, weil du etwas ja gar nicht kannst und denkst sofort, ah, guck mal hier.

Aber wenn du irgendwo richtig gut bist und hast auf einmal das Gefühl, okay, ich habe jetzt hier wirklich richtig Phase von, weil ich das den ganzen Tage mit einem Assistenten mache, der da auch sehr, sehr gut drin ist, das hat mit mir was gemacht, wollte ich einfach mal so nach draußen gehen. Im Sinne eines Tipps. Ja, 100 Prozent. Also, für alles KI benutzen.

Ask Air Force, den Satz haben wir lange nicht mehr gesagt. War unser erster Podcast. Ja, ja, ja, Tatsache. War unser allererster Podcast.

Don't do it. Genau. Don't do it, don't delegate it, ask AI first. Ja, ist ja so.

In jeglicher Hinsicht. In dem Sinne, schönen Mittwoch. Tschüss. Tschö.

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