DeepL streicht 25% der Stellen
Klartext aus Köln: DeepL feuert 250 Leute, weil alte Strukturen nicht mehr passen. Gleichzeitig zeigt Manuel, wie er den ganzen Podcast-Output – Transkript, YouTube-Beschreibung, Blog, Newsletter, Thumbnails – per Knopfdruck erledigt. Genau das, was DeepL-Gründer Kutyłowski meint, wenn er sagt: Nachzügler holen den Rückstand nicht mehr auf.
Die Kernpunkte
- Manuels Arbeitsweise mit Claude Code für große Konzepte (Voice-Dump → sortieren → in Schritte zerlegen → CLAUDE.md → /clear nach jedem Schritt)
- Aus einem guten Ergebnis ein wiederverwendbares Framework bauen
- Live-Beispiel: 3 Obsidian-Skills (/transkript, /blog, /newsletter) ersetzen 1–2 Vollzeitstellen
- DeepL streicht 250 von 1.000 Stellen — und was Gründer Jaroslaw Kutyłowski wirklich sagt
- "Was uns hierhergebracht hat, bringt uns nicht dorthin, wo wir hinmüssen"
- Klassische Spezialisierung verliert — Urteilsvermögen, Fokus, Eigenverantwortung gewinnen
- Was AI-First wirklich heißt: nicht "Mitarbeiter nutzen Claude", sondern KI in den Prozessen
- Ausblick: agentisches ERP-System für einen Kunden — und wie Oberflächen für Agenten aussehen
- Stanford-Ökonom Erik Brynjolfsson: Aus dem CEO wird der CQO (Chief Question Officer)
„Nachzügler bei dieser Umstellung können ihren Rückstand nicht mehr aufholen." — Jaroslaw Kutyłowski, DeepL"
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Transkript
Dummes, inhaltsloses Geplapper. Der KI-Snack? Dein doppelter Espresso KI am Morgen. Kurz, prägnant, unterhaltsam, informativ.
So. Vielen Grüße an Verena. Was Verena? Ja, Verena.
Ja, aber ist ja okay. Ich meine, war ein Kommentar, den wir aus Spotify bekommen. Ich habe die noch nett beantwortet, wie ich finde, weil es Ihre Meinung kann man haben. Ist völlig in Ordnung.
Wir hoffen, dass da draußen noch ein paar sind, die nicht denken, dass wir nur dummes, inhaltsloses Geplapper machen. Also von daher, lass uns loslegen, Manuel. Freitag, letzter Tag der Woche. Sehr gut.
Wir müssen ein Versprechen einlösen heute, was wir gestern gegeben haben. Außerdem haben wir heute DeepL, über das wir sprechen wollen. Ah ja, die Mini-Agenda. Die Mini-Agenda.
Wir haben einen Stanford-Ökonom, den wir kurz zitieren werden. Zu dem habe ich, wenn wir überhaupt noch Zeit haben, eine kleine Nvidia-News dabei und eine kleine Apple-News dabei. Eventuell dann aber auch erst am Montag. So, jetzt legen wir los mit Versprechen einlösen, Manuel.
Wir legen los mit Versprechen einlösen, das ist korrekt. Wir haben gerade noch off, wie nennt man es, off-topic? Nee. Off the record.
Off the record. Oder einfach an der Kaffeemaschine. Noch darüber geredet, was für ein Beispiel wir nehmen, um das Versprechen einzulösen. Weil ich ja gestern so ein bisschen angefangen habe, über eine Arbeitsweise mit Claude Code oder mit Claude zu sprechen.
Also eigentlich mit Claude Code. Das ist aber eher eine Arbeitsweise, die sich auf größere Themen bezieht. Also da geht es jetzt nicht darum, irgendwie mal eine kurze Anfrage zu schicken und du kriegst eine Antwort. Sondern wenn du irgendwie, wir nehmen jetzt einfach mal das Beispiel, ein Konzept ausarbeiten.
Also, keine Ahnung, wegen mir ein Marketing-Konzept oder was auch immer. Dann würde ich eigentlich immer so vorgehen, ganz am Anfang. Und den Punkt würde ich sogar fast für alles nehmen, was ich irgendwie so mit Claude mache. Dass ich erstmal auf die Voice-Taste drücke und anfange zu reden.
Solange wie ich reden kann. Also viele Informationen, wie es nur geht, da rein. Unstrukturiert, strukturiert ist komplett egal. Dann würde ich einmal hingehen und sagen, okay.
Obwohl mir fällt gerade auf, wir könnten das auch an unserem Whiteboard Beispiel. Ne, wir bleiben dabei. Dann würde ich einmal hingehen und meine unstrukturierten Gedanken mit Claude gemeinsam sortieren. Also sagen Claude, sortieren wir meine Gedanken, ganz blöd.
Und habe dann im Endeffekt eine gleiche Basis. Also die Struktur sollte man sich dann auf jeden Fall nochmal durchlesen, was der da so als Basis dann ausgespuckt hat. Und wenn man das hat, kann man sagen, okay, das ist unsere Basis. Jetzt sage ich dir quasi, was auch mein Vorhaben ist.
Wenn man das nicht schon vorher mit reingesprochen hat. Und sagt, okay, ich will jetzt Konzept ABC für Kunde Y ausarbeiten. Lass uns erstmal das in verschiedene Schritte unterteilen. Sagen wir jetzt, diese Ausarbeitung hat irgendwie sechs Schritte, die man dafür braucht.
Dann wäre mein Vorschlag oder meine Herangehensweise, dass man sich erstmal diese sechs Schritte definiert. Und dann ist es meiner Meinung nach relativ wichtig, dass man sagt, okay, Claude, wir müssen jetzt es so hinbekommen, dass diese sechs Schritte alle für sich selber stehen quasi. Und der am Anfang hat dann eine Claude-MD-Datei zum Beispiel oder eine Projekt-MD, was auch immer. Also eine Markdown-Datei, wo das Projekt noch einmal erklärt ist.
Das könnte wahrscheinlich dann schon diese Grundbasis sein. Und die erklärt bei jedem neuen Session-Start, also worauf ich hinaus will, ist, dass man nach jedem Schritt, den man da definiert hat, wenn man den quasi mit Claude zu Ende gespielt hat, löscht man einmal den Kontext im besten Fall raus. Also im Terminal einfach slash clear eingeben, dann ist der Kontext rausgelöscht. Dann hat aber Claude immer noch die Claude-MD-Datei oder die Projekt-MD-Datei oder sonst müsste man ihn nochmal darauf hinweisen.
Und in dieser Basis-Datei steht dann quasi drin, guck mal, das ist das Projekt, das sind die Schritte. Und dann sagst du, wir gehen jetzt zu Schritt drei oder vier, was auch immer. Aber der entscheidende Faktor dabei ist, wie gesagt, es ist eher nur für so größere Themen einfach gedacht. Da geht es in sich darum, wenn man eine Mail schreiben will, das in sechs Schritte zu unterteilen.
Und dann verliert man mehr Zeit als alles andere. Aber du hast dadurch eine höhere Qualität meiner Meinung nach, weil er halt nicht so einen riesen Kontext immer sich ziehen muss und kann immer spezifisch quasi auf den jeweiligen Schritt dann eingehen. Aber das wäre so grob quasi meine Herangehensweise, dass du nach und nach die Schritte abarbeitest, vielleicht sogar während den Schritten die anderen Schritte schon anpasst, weil du merkst, okay, da sind wir irgendwie falsch abgebogen schon am Anfang. Da kannst du das immer während dem Prozess logischerweise anpassen.
Aber ja, ich würde auf jeden Fall viel mehr Zeit reinstecken in Planung, Organisation, weil die Umsetzung geht immer sehr, sehr schnell. Also das ist dann relativ schnell gemacht und man hat schnell ein Ergebnis, jetzt egal in welcher Hinsicht. Aber je mehr Zeit, also mit Zeit meine ich wirklich, du kannst aber so zwei, drei, vier Stunden da reinstecken, weil das macht schon einen krassen Unterschied. Wenn du dir vorher wirklich Gedanken machst mit Claude gemeinsam, machst du dir auch nochmal zusätzlich Gedanken, die du dir wahrscheinlich gar nicht gemacht hättest.
Es wird ja so ein Sparringsprozess, wo du dich einfach nochmal selber hinterfragst durch Claude und du kommst da schon auf eine sehr, sehr gute Grundbasis, um dann darauf aufbauend deine Schritte zu... Also es gibt jetzt kein Beispiel, was für alle irgendwie relevant ist. Deswegen ist es schwer, das für jeden so ein bisschen greifbar zu machen. Aber das wäre so meine Herangehensweise.
Also grundlegend, du schaffst erstmal eine sehr, sehr, sehr tiefgreifende und detaillierte Basis, die ist... Also die ist... Damit steht und fällt alles. Wenn deine Ausgangssituation scheiße ist, dann wird das Ergebnis auch nicht so gut sein.
Also steckt viel Zeit in die Grundbasis quasi. Und dann teilt mit Claude gemeinsam das Ganze in verschiedene Schritte auf. Wie gesagt, das ist nur für größere Projekte gedacht. Aber sobald ihr das in mehrere Schritte aufteilen könnt, macht es dann Sinn, immer wieder den Kontext rauszulöschen, damit Claude mit frischem Kontext sich nur auf die einzelne Aufgabe quasi fokussieren kann.
Und dann kannst du sogar hingehen, hat Marco auch aus einem anderen Podcast ja gehört, dass man sagt, du hast jetzt aus einem längeren Prozess hast du ein sehr, sehr gutes Ergebnis erhalten und bist dir aber gar nicht mehr so ganz sicher, wie du jetzt da hingekommen bist. Dann kannst du auch Claude sagen, guck mal, das, was wir jetzt gemacht haben, weil du vielleicht irgendwie sagst, nächste Woche will ich nochmal ein Konzept ausarbeiten. Dann sagst du Claude, guck mal, guck dir jetzt alles an, was wir gemacht haben. Also klar, wenn du immer die ganze Zeit den Kontext rausgelöscht hast, wird es schwer, aber der wird sich trotzdem das gesamte, also der guckt sich deine Basis an, deine Schritte, was das Ergebnis ist.
Und dann sagst du, ich will daraus jetzt eine Art Framework machen und sagen, beispielsweise, erstell mir einen Fragebogen, den ich immer wieder beantworten muss, damit wir die Antworten aus dem Fragebogen direkt auf dieses Framework anwenden können. Damit du nächste Woche, wenn du quasi einmal ein gutes Framework erstellt hast, um Konzepte, das ist halt wirklich sehr fiktiv alles, Konzepte für Kunden auszuarbeiten, dann gehst du nächste Woche hin, schmeißt den nächsten Kunden rein, Claude stellt dir die Fragen, du antwortest und der spuckt dir direkt das Ergebnis aus. Ich habe aber dazu, also erst mal das Premiere, ich glaube, ich war noch nie so ruhig in unserem Podcast. Ja, ich hoffe, ich habe es also halbwegs gut erklärt.
Das würde uns Verena beim nächsten Mal schon sagen, wenn sie kommentiert auf Spotify. Aber was ganz spannend ist, weil ich habe dazu ein konkretes Beispiel zu deinem letzten Case, weil so habe ich ja meine Arbeitsweise in den letzten Wochen schon ein bisschen angepasst. Und zwar habe ich das mit einem Podcast-Konzept gemacht, witzigerweise, was ich für einen Kunden erstellt habe. Und ich fand das Ergebnis super.
Das war wirklich ein mega gutes Podcast-Konzept plus natürlich Content-Strategie dahinter für den Kunden mit Naming, mit allem drum und dran. Und dann bin ich hingegangen und habe mir daraus ein Framework gemacht, weil ich dachte, okay, wenn du das einmal hast, dann kannst du dieses Konzept für jeden weiteren Kunden genauso ausrollen. Dann ändert sich der Name, dann ändert sich das Thema, die Branche, die Firma. Aber das Konzept bleibt das Gleiche.
Und so mache ich das in letzter Zeit mit öfter, also öfter mit mehreren Themen. Und das geht natürlich viel schneller. Weil er hat direkt einen Zugriff. Er weiß sofort, wo du hin willst, was dein Ziel ist.
Er stellt dir ein paar Fragen am Anfang und du kommst super schnell an ein Ziel. Und das Ergebnis ist halt wirklich richtig, richtig gut. Das kann ich wirklich nur jedem empfehlen, wenn er das Gefühl hat, er hat ein paar Chats, die können ja auch schon lange her sein, ist ja egal, wo er super zum Ergebnis gekommen ist. Einfach nochmal angucken.
Ja, wir können ja auch den Tipp, die Props können wir da verteilen. Ja, klar. Den haben wir uns ja nicht ausgedacht. Der war von...
Volland, volland. Genau, ich weiß noch nicht, wie der Podcast von denen heißt tatsächlich. Nee, ich auch nicht. Aber wir hören ja viele Podcasts.
Ja, ja, genau. Genau, wir hören ja viele Podcasts. Und der Tipp war von denen. Witzigerweise so ein bisschen haben wir schon so gearbeitet, aber den Tipp haben die nochmal so gegeben.
Ja, der war nochmal ausgesprochen. Genau, der war nochmal ausgesprochen als Tipp. Dann dachten wir, ey, eigentlich können wir den Tipp genauso weitergeben. Und seitdem, genau, machen wir das nochmal sehr, sehr konkret.
Also von daher, und auch gerne, wenn mal Fragen dazu sind, zu Arbeitsweisen oder wie wir Dinge... Ja, also wenn einer ein konkretes Beispiel hat, was wir so vom Gedanken her durchgehen sollen, dann können wir das gerne machen. Weil ich vermute ja, ich vermute ganz kurz, vermute ja, ich sage immer jetzt eine Zahl, ich sage mal ein Manuel-Wort, die breite Masse. Ich vermute ja, die breite Masse öffnet einen Chat, stellt eine Frage, kriegt eine Antwort und das war's.
Also ich gehe davon aus, dass die meisten immer noch so arbeiten. Ja, weil vielleicht das Bewusstsein noch fehlt, dass man sowas machen kann. Also unsere Folge gestern ist ja das Paradebeispiel dafür. Wir tun Dinge damit, die wir uns nicht zutrauen würden, wenn wir KI nicht hätten.
Also das würde einfach viel, viel länger dauern und deswegen macht man viele Dinge vielleicht auch nicht. Das ist eigentlich das Paradebeispiel und also ich poche ja wirklich hart auf mein Obsidian oder auf das zweite Gehirn. Obsidian ist einfach nur das Tool, was ich dafür verwende. Es geht eigentlich im Endeffekt nur darum, dass man das Wissen und Skills in Markdown-Dateien quasi ablegt, damit die KI immer wieder Zugriff darauf hat.
Und so wie ich gerade ja den Prozess beschrieben habe, so lege ich eigentlich fast jeden Skill an, den ich fix in mein Gehirn Obsidian speichere. Wie zum Beispiel für unseren Podcast habe ich quasi drei Skills. Es gibt einmal den Skill fürs Transkript. Also da liest sich das Transkript durch und schreibt uns dann davon oder aus dem Transkript schreibt er uns die YouTube und Spotify Beschreibung für den Podcast.
Also ich mache nichts anderes, als ich nehme das Video von dem iPhone die MP4-Datei, lege die in einen Ordner. In Obsidian gebe ich Slash-Transkript ein und der Command und der Skill wird ausgeführt. Aus der MP4 werden zwei MP3-Dateien erstellt. Eine Datei dafür wird fürs Transkript verwendet, eine für den Apple Podcast.
Dann liest er sich das Transkript durch, weiß, wie wir YouTube-Beschreibungen schreiben, schreibt mir die YouTube-Beschreibungen, fragt mich dann, ob ich die Headline gut finde, die er quasi selber identifiziert hat. Sollte er lieber mich fragen. Nee, stark. Das ist meine Vorlage.
Marco macht sich manchmal so ein bisschen darüber lustig, dass er bessere Headlines schreiben würde, als ich. Glaube ich ihm auch. Wie sagst du als Claude? Als Claude, genau.
Ja, stimmt. Hast du recht. Ich schreibe tatsächlich keine einzige selber. Aber ja, Claude fragt mich dann, guck mal, findest du die Headline gut?
Wenn ich die gut finde, dann generiert er für diese Headline direkt unsere Cover-Bilder mit Image 2, auch automatisiert. Also der hat den API-Key für Fall AI von uns, kann dann direkt die Bilder generieren. Und dann hat er quasi einmal den Prozess abgeschlossen. YouTube-Beschreibung ist fertig, Spotify ist fertig, Thumbnails sind fertig und der löscht dann auch alle Dateien quasi direkt wieder raus.
Dann ist alles fertig. Dann nächster Skill, ich gebe Slash-Blog ein. Der liest sich YouTube-Schreibung und Transkript durch und schreibt uns dann einen Blog-Beitrag. Recherchiert dann dazu noch ein paar News, die dazu passen, fügt die mit da ein und publischt das direkt auf unserer Webseite.
Also ich mache nichts anderes, außer Slash-Blog eingeben. Und wir haben innerhalb von drei Minuten einen neuen Blog-Beitrag auf unserer Seite online. Dann gibt es den Slash-Newsletter-Skill. Logischerweise wird der Newsletter geschrieben, wird auch direkt über eine API in Mailchimp eingefügt und ich lese einmal drüber, obwohl manchmal lese ich auch gar nicht mehr drüber, aber...
Das ist eine Lüge. Und dann drücke ich auf Senden und der Newsletter geht raus. Ja, das ist schon krass. Ich glaube, du hast mich einmal gefragt, Marco, willst du nochmal drüber lesen?
Ja. Ich dachte, ey, komm, wir machen das einfach. Ja, weil der auch wirklich gut war. Also der erste war ja wirklich schon, du kamst zu mir rüber und hast ungläubig so gesagt, hast du durchgelesen und den angepasst?
Ich so, nee. Der ist ja super geschrieben. Genau. Und das passiert alles parallel.
Also ich beschäftige mich ja nicht damit, sondern ich gebe einfach immer nur die Commands nach und nach ein. das heißt, ich habe einen Aufwand, um Newsletter zu... Also dieser ganze Prozess habe ich einen Aufwand von zwei Minuten. Das ist geisteskrank so.
Also wirklich geisteskrank. Also erstens, schöne Grüße an Mario. Er ist der einzige, der noch dran geblieben ist bis jetzt wahrscheinlich. Der Rest ist schon lange weg.
Ja. Und zweitens ist das eine schöne Brücke für unser zweites Thema. Für du oder wer... Also bist du durch so weit?
Ich wäre jetzt mal durch, ja. Weil es so ein schönes ist... Meine Nase ist auch langsam. Die ist einfach zu.
Ich will einfach nicht... Möchtest du kurz die Nase putzen? Wir machen einen Break? Ja.
Das ist, so wie du gerade deine Arbeitsweise beschrieben hast, ist eine schöne Brücke zum zweiten Thema von heute. Und ich habe da mal was ausgedruckt, ne? Weil ich mir ein paar Sachen markiert hatte, die ich total spannend fand. Also erst mal die Nachricht an sich ist eigentlich gar nicht so cool, vor allen Dingen für Kölner.
Denn DeepL streicht 250 Stellen und das ist ungefähr ein Viertel der tausend Beschäftigten. Und die Nachricht an sich hat mich schon so ein bisschen wach gemacht, sage ich mal. Also erstens wussten wir beide nicht, wie viele Menschen wohl für DeepL arbeiten. Wir dachten, die haben nur 250, ja.
Aber sie haben tausend Beschäftigte. Das ist aber gar nicht das Thema. Wo will ich drauf hinaus? Du hast eben beschrieben, wie du arbeitest.
Ja. Und es gibt ein Zitat vom Gründer von DeepL, Kutilowski, denke ich mir, wird ja ausgesprochen. Oder mehrere Zitate. Um effektiv mit KI zu arbeiten, sind kleinere, schlagkräftige Teams mit eindeutigen Zuständigkeiten erforderlich.
KI sei nicht nur ein Produktivitätstool, sondern verändere grundlegend, wie Unternehmen aufgebaut werden. Das ist halt alles. Also Arbeitsweise. Einzelne Personen können Arbeit erledigen, die früher ganze Teams gemacht hätten.
Und das ist genau das, was du gerade geschrieben hast. Also wenn du all das, was du per Knopfdruck mit deinem Skills machst, in Claude Code, mit Obsidian. Vollzeitkräfte. Da sind wahrscheinlich ein bis zwei Vollzeitkräfte, weil die einfach ein Skillset brauchen, was ja sehr, sehr, sehr unterschiedlich sein muss.
Jeden Tag Newsletter. Genau, jeden Tag Newsletter, jeden Tag Blog, jeden Tag Podcast und sowas. Das wären mindestens ein bis zwei Stellen gewesen. Bilder, Grafik.
Alles, genau. Es ist nichts Neues, was Kutilowski sagt. Ja, sondern es ist was, was wir jetzt schon öfter gehört haben. Aber er hat nochmal so ein, zwei Sachen hinterher geschoben.
Die habe ich so hart als Aussage noch nicht gehört. Und insgesamt zeigt das auch nochmal ein paar Themen. Also die eine Aussage, die ich so noch nicht gehört habe, Nachzügler bei dieser Umstellung können ihren Rückstand nicht mehr aufholen. Habe ich so noch nicht gehört in der Deutlichkeit.
Ich weiß auch gar nicht, ob ich das für wahrnehmen soll, dass du jetzt schon keine Chance mehr hast, irgendwie den Rückstand aufzuholen. Aber das ist eine Aussage, die er so tätigt. Und die fand ich schon sehr, ja, sehr krass. Dann sagt er selber, ob die Frage, ob die aktuelle Struktur von DBL noch funktioniert, sagt er nein, also die ehrliche Antwort ist nein.
Was uns hierhin gebracht hat, wird uns nicht dorthin bringen, wo wir hin müssen. Also es geht, und das hat bei mir so ein bisschen was aufgemacht, auch bei den Themen, über die wir mit unseren Kunden sprechen. Es geht nicht darum, die bestehenden Strukturen mal x zu verbessern, sondern es geht darum, die Strukturen komplett neu zu bauen. Genau.
So, also er gibt noch mal ein Beispiel, meine ich, genau, weil das spricht dafür, dass du auch noch mal völlig unabhängig von Themenfeldern denkst, so wie du ja auch völlig unabhängig davon denkst. Du denkst einfach nur darüber nach, wer kann was machen. Genau. Nur ganz kurz den Satz noch.
Klassische Spezialisierung verliert an Bedeutung. Künftig sind vor allen Dingen Urteilsvermögen, Fokus und Eigenverantwortung gefragt. Also er sagt nicht, dass gefragt ist, du musst Bilder bearbeiten können, du musst Texte schreiben können, du musst einen Podcast erstellen können, du musst Video cutten können, sondern er sagt, das, was das Entscheidende ist, ist Urteilsvermögen, Fokus auf die Themen zu haben und natürlich die Anwendung der KI-Tools. und das, also ich würde jetzt nicht sagen, das ist alles neu, aber das in so einer Massivität, in so einer Massivität, in so einer Deutlichkeit ausgedrückt und das, und das ist mein letzter kleiner Haken, den ich mir da dran gesetzt habe, weil der stand nicht im Text, aber ich dachte mir, die Firma gibt es seit 2017.
Also eine junge Firma sagt, wir müssen uns komplett verändern, sonst haben wir keine Chance, dorthin zu kommen, wo wir hinkommen wollen. Das sagt eine Firma, die noch keine zehn Jahre alt ist. Und ich glaube, diese Firma hat einen großen Vorteil gegenüber von Firmen, die 100 Jahre alt sind, weil sie sich vorstellen kann, sich in zehn Jahren einmal wieder komplett verändert zu haben. Bei einer Firma, die 100 Jahre alt ist, wird das problematisch.
Aber ist, also ich meine, die BEL, das Thema Übersetzung, dass die irgendwie anfangen, sich Gedanken zu machen in Zeiten von KIs, ja. Da ist nochmal, also da haben wir beide ja drüber gesprochen. Wir sind überhaupt, also ich bin kein Deep-L-Nutzer mehr. Früher habe ich das mehr genutzt.
Ich bin überhaupt kein Deep-L-Nutzer. Die aktuell, das stand in einem anderen Artikel, hatte ich das gelesen, werden die, glaube ich, bewertet mit fünf Milliarden. Ich kann das nicht beurteilen, wo diese Bewertung herkommt und ich weiß auch nicht, wofür man noch 750 Leute braucht in dem Kontext. Also ich sage das mal so.
Die fokussieren sich wohl in Zukunft, die haben jetzt in der USA ein Audio-Startup gekauft, ja, also übernommen und die fokussieren sich wohl sehr, sehr stark auf Echtzeit-Sprachübersetzung als großes Ding. Ja, das ist der nächste Schritt. Ja, das ist so der nächste Schritt und dafür braucht er wahrscheinlich nochmal ein anderes Skillset. Ich habe das Beispiel wirklich nur genommen, um zu sagen, also eine junge Firma, die quasi digital schon, nativ digital ist, muss sich komplett verändern und die Aussagen, die er tätigt, die haben mir schon mal nochmal einen mehr aufgemacht, als das, was man sonst so liest, was eher so theoretischer Natur ist, so wenn ich das mal so sagen darf.
Der sagt hier sehr, sehr praktisch im Prinzip, dass du alle alten Strukturen aufbrechen musst und vor allen Dingen auch ganz neu in Abteilungen denken musst, in Doings denken musst und im Prinzip ja immer nur einen brauchst, der wiederum die KI-Tools so bedienen kann, dass er dir zu Ergebnissen kommt. Ja, also ich habe da eben ein passendes Reel zugesehen, wo jemand gesagt hat, dass viele Leute denken, dass wenn du AI-First-DNA quasi im Unternehmen hast oder umsetzt, dann geht es darum irgendwie, dass die Leute Claude oder Claude-Code nutzen. Also selbst das ist nicht AI-First, sondern da geht es darum, dass KI wirklich in deinen Prozessen drin ist. Also dein ERP-System ist, erst geht das Thema an die KI, egal was passiert und dann kommt noch Human in the Loop.
Ist ja auch ein passendes Beispiel dazu. Wir sprechen ja mit einem unserer Kunden über ein agentisches ERP-System, was wir für ihn vielleicht bauen werden. Da ist ja das Thema, es gab noch nie agentische Systeme. Also es ist ja jetzt komplett neu.
Da müssen wir jetzt erstmal zum Beispiel auch die, also Oberflächen denken. Was sind Oberflächen für agentische Systeme? Damit beschäftigen wir uns jetzt und ich glaube, das ist quasi, also damit nimmst du AI-First ernst. So, wenn du das komplett, also wenn du deine Systemstruktur, deine Architektur darauf umstellst.
Und da werden wir immer mal wieder berichten, was das bedeutet. Aber ja, also wenn du nicht das Thema ganz unten anpackst, also du musst wirklich bei der Wurzel angreifen, dann wird es schwierig. also 100 Prozent. Aber das hat ja auch in mir was aufgemacht, weil ich bin da ganz offen.
Bislang denke ich schon, also ich glaube, ich bin ja sehr veränderungsbereit und will auch uns transformieren die ganze Zeit, auch in der neuen 23. Aber bislang waren meine Gedanken ja vor allen Dingen immer sehr, sehr stark. Wie mache ich aus 1, 2 oder aus 1, 3? Was müssen wir tun, damit wir so die Dinge einsetzen, dass wir dort besser werden.
Aber das heißt ja, strukturell nochmal ganz anders an die Themen ranzugehen in Zukunft. Also von daher sehr, sehr, sehr, sehr spannend. Und vielleicht, ich würde sagen zum Abschluss, weil wir echt schon ein paar Minuten dran sind, noch ein Zitat, was ich gelesen habe, von den Nachnamen kann ich wirklich nicht aussprechen. Also von dem Stanford-Ökonom, Erik Brünjolfsson, sage ich mal.
Also der Kölsche würde sein, Brünjolfsson. Der CEO ist also nicht mehr der, der umsetzt. Er wird der Chief Question Officer, also derjenige, der die richtigen Fragen stellt und Agenten anweist, Fragen und Ziele umzusetzen. Stand so im Handelsblatt heute?
Ja. Bin ich hängen geblieben? Ja, ist ja, also. Die KI funktioniert umso besser, desto besser deine Fragen sind.
Also dein Zielszenario muss immer noch von dir kommen. Neben dem CAIO wird es demnächst den CQO geben. Nur der CEO wird aussterben. Hey, wir sind ein Podcast, der einfach mal so ein paar Dinge anregen will.
Das ist nicht immer alles gesetzt, aber ich fand das ganz spannend, als ich das gelesen habe. Da dachte ich mir auch, darüber muss man mal nachdenken. Ja, sehr gut. War doch eine super Folge.
Hey, dann allen ein schönes Wochenende. Genießt die Zeit mit eurer Familie und wir hören uns am Montag wieder. Ciao. Dann tschöö.
Dann tschöö.
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