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27. März 2026· 21:14 min

"Ich würde immer den einstellen, der mit KI fuscht."

Marco war heute in einer Berufsschule. 50 E-Commerce-Schüler. Erwartet hat er wenig. Bekommen hat er richtig gute Fragen zu Claude Code, Firmengründung und Unternehmertum. Plus: Ein 14-Jähriger schreibt ein Buch, weil er KI in der Schule genutzt hat.

In dieser Folge

Die Kernpunkte

  • Marco in der Berufsschule: 50 Schüler, 90 Minuten✅ Überraschung: Viele nutzen schon Claude Code✅ 8 Schüler bleiben danach - richtig gute Gespräche✅ Die Fragen: Wie gründe ich eine Firma mit KI?✅ Mindset ist das Entscheidende✅ 14-Jähriger schreibt Buch: "Wozu noch Schule, wenn es KI gibt?"✅ Österreich: 94% der 11-17-Jährigen nutzen KI✅ ChatGPT ist nach wie vor das Tempo unter den KI-Tools
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Transkript

Promis unter Palmen. Wer ist noch dabei? Und wer ist raus? Der KI-Snack?

Dein doppelter Espresso KI am Morgen. Kurz, prägnant, unterhaltsam, informativ. So. Du wirst mir das jetzt nicht glauben.

Oder doch, du wirst mir das glauben. Ich habe das noch nie gesehen. Gar nicht. Ich habe gar keinen Kontext dazu.

Gar nichts. Ich weiß nichts. Ich auch nicht. Ich weiß nicht, dass es diese Sendung gibt.

Wirklich. Das wusste ich schon. Ich trage das auch nur vor, weil das in unser News-Dashboard reingeflattert ist. Weil ein Teilnehmer von dem Claude Oliver heißt.

Und dadurch, dass wir ja die Google-Alerts mit ins Dashboard schmeißen, ist auch Promis unter Palmen da drin landet. Das fand ich ganz witzig. Ich verstehe. Klar.

Claude. Claude. Claude Oliver-Rudolf, Gina-Lisa-Lofink, Manderes und Sylvia Wollny. Sind vier, der insgesamt zwölf Stars, die in die Villa Promis unter Palmen einziehen.

Also bei den vier Namen, die du gerade gesagt hast. Alleine da schon von Stars zu sprechen. Ne, also die ... Ja, ist doch witzig.

Ist witzig, okay. War ein witziger Einstieg. Sehr gut. Den musste ich mitnehmen.

Ich habe eine Brücke. Hast du eine Brücke geschlagen? Ja, genau. Die kannst du gerne zum heutigen Schulthema.

Genau, weil du von Stars gesprochen hast. Oh, der ist nicht schlecht. Komm. Ich weiß noch nicht, ob aus den Jungs und Mädels, die ich da heute kennengelernt habe, Stars werden, also KI-Stars werden.

Aber zumindest bin ich ins Büro gekommen und habe zu dir gesagt, ich hatte keine Erwartungen, aber ich bin überrascht, wie gut das gelaufen ist. Richtig? Richtig. Ich bin wirklich ja sehr bewusst dahin gefahren und dachte mir, Marco, hab keine Erwartungen.

Wir haben beide in der jüngsten und längeren, mittellangen Vergangenheit irgendwie immer mal wieder Chancen gegeben, mit Menschen gesprochen und so und irgendwie ist nie so das rausgeworden, was wir gedacht haben oder erhofft haben, sozusagen. Und irgendwie haben wir beide uns angeeignet. Wir haben einfach keine Erwartungshaltung mehr und gucken einfach mal, was kommt. Und so bin ich heute auch zur Schule gefahren.

Also vielleicht, warum wir heute sagen, wir nehmen am Nachmittag auf, auch wenn es erst am Freitag ausgestrahlt wird. Ja, sonst denken die Leute, ich habe immer den gleichen Pulli an. Nee, wir haben Donnerstag. Wir haben Donnerstag, 16.30 Uhr.

Wir nehmen den Podcast für Freitag auf. Und ich bin in die Schule gekommen mit einem Mindset, dass ich sage, wir reden die letzten Tage eigentlich relativ schlecht über Lehrer, wenn wir ehrlich sind. Ein bisschen. Ja.

Wir, ich hatte nicht unbedingt das beste Bild dieser Generation, die jetzt aktuell dort in der Schule im Berufskolleg ist. Die Schülerinnen und Schüler waren zwischen 17 und 28, wobei, das war das obere Ende. Ich sage mal, der Schnitt war so 21. Eine Generation, mit der ich mir schwer tue, so offensichtlich.

Und mit dem Gefühl und mit dem Mindset bin ich da, bin ich da hingefahren. Und es hat aber richtig Spaß gemacht. Es sind richtig viele Fragen gestellt worden. Und, was mich überrascht hat, oder eher doch positiv überrascht hat, doch schon extrem viele Kids.

Also Kids. Ja, aber doch aus meiner Sicht, aus der Sicht einer 47-Jährigen, darf ich ruhig Kids sagen, die mit Claude Code agieren. Die Fragen gestellt haben, die beweisen, dass sie auf jeden Fall mehr Ahnung haben, als ich habe mal mit ChatGPT irgendwas gemacht. Sondern die Fragen gingen durchaus schon ein bisschen tiefer.

Alle sind Anwender von KI-Tools. Und das hat mich doch schon sehr positiv überrascht. So auch. Und nicht nur die Art und Weise, sondern vor allen Dingen auch das Mindset, während des Vortrags, in Anführungszeichen, war eine Diskussion inklusive Vortrag, aber vor allem, was danach passiert ist.

so, weil es war insgesamt 50, 50 Mädchen, Jungs, Schülerinnen und Schüler. Und du, er reist nie alle. Also ist doch klar, brauche ich ja nicht zu sagen. Ja.

Und es waren auch unterschiedliche Altersstufen, aber auch unterschiedliche Entwicklungsstufen, was das Thema KI betrifft. Weil die Klassen, die da waren zum Thema E-Commerce, sind natürlich dem Ganzen ein bisschen näher. Die haben Online-Marketing, die kannten schon CapCut AI. Also die waren halt sowas, so ein paar Themen einfach näher dran.

Kannten Claude, kannten Claude Code und so. Und auf der anderen Seite waren dann halt Einstiegsjahrgänge, die da, wo es eher um das Thema so Büroangestellte ging und sowas, die natürlich mit solchen Themen noch gar nichts zu tun hatten. Was ich spannend fand, von 50, sind danach tatsächlich acht direkt zu mir gekommen. Und wir haben bestimmt noch eine Dreiviertelstunde gesprochen.

Weil die so neugierig waren, unbedingt wissen wollten, was können sie tun, was können sie machen. Aber, und das ist so ein bisschen der Unterschied in der Qualität aus meiner Sicht, zu dem, was ich auch von früher so ein bisschen kenne, das war nicht so ein, ey Marco, kann ich bei dir ein Praktikum machen, weil ich was von dir lernen will? Oder ey Marco, kannst du mir nicht den oder den tippen? Sondern das war wirklich eine coole Diskussion zum Thema KI-Tools, Einsatz von KI-Tools.

Macht es Sinn zu wechseln, weil gerade nutze ich das, soll ich lieber das nutzen? Was kannst du uns für einen Ratschlag geben, wie ich vielleicht Geld verdienen kann, eine kleine Firma aufbauen, kann ich arbeiten, schon nebenberuflich da und da, was würdest du tun und so. Und auch so, dass ich dann eher Ratschläge gegeben habe, die gar nicht mehr so auf Nutzung der KI eingegangen sind, sondern meine Ratschläge waren eher so, wie gründest du denn eine Firma? Was für eine Firma würde ich gründen an deiner Stelle?

Ey, passt bitte auf, dass wenn ihr das und das macht, dass ihr diese rechtlichen Themen bedenkt. nehmt vielleicht als erstes Thema nicht irgendwas, was mit personenbezogenen Daten zu tun hat, weil Datenschutz immer ein großes Thema ist und so, weißt du? Sucht euch am Anfang vielleicht kleine Themen, die ihr super schnell und gut umsetzen könnt. Aber das waren coole Gespräche und du kennst mich ja und jetzt kommt der zweite Fakt, den ich sehr, sehr, also wirklich super fand.

Ich bin ja komplett offen auch in so einer Runde, da saßen ja auch die Lehrer dabei und trotzdem habe ich quasi gesagt, wie man in einer Minute eine PowerPoint-Präsentation macht und was ich vom Schulsystem halte und was ich auch teilweise von Lehrern halte. Die Lehrer sind damit mega umgegangen, die Lehrer waren super open-minded für das Thema KI, wollten ebenfalls wissen, wie sie KI einsetzen können, um mit den Schülern, ich sag mal, nach vorne zu kommen, zu agieren und so. Also das fand ich schon, da war keine Blockade irgendwie, da war keine, so nach dem Motto, ja, das darfst du nicht sagen und hier aufpassen, sondern im Gegenteil, die Fragestellung war sogar eher, wie kann man diese Schüler an dem Punkt, wo sie jetzt sind, noch besser abholen, damit sie dann fürs Berufsleben geeignet sind. Fand ich gut.

Ich glaube tatsächlich, das ist, also du hättest wahrscheinlich besser einen Unternehmervortrag gehalten, weil das bringt, also das Thema KI können die Leute sich schon selber aneignen. Genau. Das unternehmerische Denken, Erfahrungen, die du schon gemacht hast, aus Fehlern schon gelernt, das ist ja das, wo eigentlich der richtige Wert drin liegt. Genau.

Und das zeigt ja auch, zeigt ja vor allen Dingen die Fragen, die die Jungs gestellt haben. Genau. Da hat jetzt keiner gefragt, wie fange ich jetzt mit Plotcode so gefühlt an, sondern wie baue ich ein Unternehmen auf, was ja genau die richtigen Fragen sind. Ja, genau.

Keiner hat genau diese Frage gestellt. Genau. Weil die Jungs, die eh quasi für das Thema irgendwie affin sind und Interesse haben, die kriegen sich das schon selber beigebracht, bis zu einem gewissen Grad. Und also in dem Alter, wo die sind, in den Erfahrungen, die die bislang gemacht haben, da schon zu sagen, ich habe jetzt hier Claude Code, wie kann ich das für eine Firma gründen, ist schon weit mit 21 Jahren.

Komplett. Deswegen ist es, also das ist ja eher so ein genereller, großer Kritikpunkt am Schulsystem, dass das Schulsystem einen ja nicht darauf vorbereitet. Ich kann da einen, einen jungen Mann zitieren, bei uns in der Umkleide im Fitnessstudio, der wirklich lautstark sich mit seinem Kollegen darüber unterhalten hat, während alle natürlich sich umgezogen haben und die zwei Jungs haben dann über den Gang geschrien und der eine meinte, Bruder, in der Schule muss gelehrt werden, wie man Paddard macht. Und der hat sich auf den Punkt gebracht im Endeffekt.

Das wollte ich quasi damit gerade unterstreichen, weil das ist der, meiner Meinung nach, größte Kritikpunkt am Schulsystem, dass das System halt einen nicht darauf vorbereitet, wie das, also wie man eine eigene Firma gründet, wie man mit dem Thema Steuern umgeben muss, bla bla bla. Also was da alles auf einen zukommt, zukommt, das weiß man ja gar nicht. Also ganz klares, hartes Jein. Ich sage dir auch warum, weil wir haben auch darüber gesprochen.

Du musst halt, und das, ich will jetzt keinen Schutz nehmen, weil ich jetzt heute so ein bisschen Schule und ist ja doch alles, wie wir es haben, das will wirklich keinen Schutz nehmen. Aber, du hast halt da 50 Schüler sitzen jetzt heute, Schülerinnen und Schüler sitzen. Das ist ja ein sehr individuelles Thema. Klar.

Es ging darum, die haben mich auch gefragt, würdest du studieren, Marco? Da habe ich gesagt, ich habe meinem Sohn empfohlen, dass er kein Abi machen soll, dann kann ich euch nicht empfehlen, zu studieren. Aber, das ist das Wichtige, das muss jeder für sich entscheiden. Du musst gucken, was für ein Typ bist du, wenn du da mit 21 bist.

Und überlegst dir gerade, wie du Unternehmer werden kannst, weil du Claude Code einsetzen kannst. Für diese Jungs wäre das perfekt gewesen, wenn die Unternehmertum gelernt hätten, wenn die wüssten, wie sie eine Firma aufbauen, wirtschaftlich, riesigen Chancen, wie sie Analysen aufbauen. Das wäre Gold wert für die gewesen. Da waren halt andere, die hätte damit natürlich völlig gegen die Wand laufen lassen.

Deswegen eigentlich musst du es individuell betrachten, das ist wieder schwierig. Genau. Also ich meine auch gar nicht quasi, dass es... Aber es gibt das Angebot gar nicht.

Genau, das meine ich eher. Es soll nicht ein Unternehmertum-Fach werden, wie es Mathe auch ist, sondern es soll halt einfach ein Wahlkurs sein oder was auch. Also es gibt ja verschiedene Wahlfächer. Das gibt es aber einfach nicht.

Aber das habe ich mir heute nochmal gedacht, weil wir hatten ja auch ein bisschen Feedback. Also das Schulthema hat uns schon auf Feedback gebracht. So nach dem Motto, hey, die Lehrer sind nicht so, wie er die darstellt. Die geben schon Gas, die haben Bock und so.

Aber das System dahinter ist nicht so einfach. Du hast Lehrpläne, die du durchboxen musst und so. Wie ist deine technische Ausrüstung und so. Mir ist aber heute nochmal was klar geworden, als ich dann so stand.

Das sage ich jetzt aus einer Perspektive. Ich war 90 Minuten da und gehe wieder so nach dem Motto. Nichtsdestotrotz, es liegt ja an dir als Lehrer. Wie nutzt du diese 45 Minuten und was gibst du mit sozusagen?

Lehrplan ist die Leitplanke, aber was gibst du mit? Also wie unterrichtest du das? Unterrichtest du das eher im Sinne von Unternehmertum? Hey, ihr könnt danach, es gibt alle Möglichkeiten.

Wie gehst du damit um? Oder machst du halt stumpf aus A wird B und aus B wird C? Ich hatte heute das Gefühl, und das meine ich wirklich ernst, die Lehrerinnen und Lehrer, die ich da kennengelernt habe, das waren wirklich welche, die Bock hatten, diese Menschen auch zu entlassen in der Arbeitswelt mit viel Wissen. Dabei ist mir allerdings auch klar geworden, die Lehrerinnen und Lehrer, die da waren, sind ja auch welche, die schon in der Wirtschaft gearbeitet haben.

Also Freddy zum Beispiel, mein Kollege, der mich eingeladen hat, der hat bei Ströer gearbeitet, der große Accounts beträumt, wir haben zusammen Out-of-Home-Business gemacht. Der Junge weiß ja, wie Business funktioniert und erklärt das natürlich aus seiner Perspektive. Während es ja durchaus sein kann, dass ein Lehrer auf einem Gymnasium, der Mathe unterrichtet, der fand halt Mathe cool während seiner Schulzeit, hat danach Mathe studiert und ist dann wieder in die Schule gegangen, um Mathe zu unterrichten. Der ist natürlich sehr eng in seiner Matheleitplank und hat nie irgendwas anderes gesehen.

Ist schon ein Tacken, also sag ich mal, ein bisschen vielleicht vom Mindset her auch ein Unterschied. Und was heute sehr, sehr klar herausgekommen ist, weil das die eine Lehrerin nochmal sehr stark gesagt hat, Mindset ist das Entscheidende. Wir müssen diesen Kids beibringen, dass sie das richtige Mindset haben müssen. Und ich habe auch durchaus provoziert, vielleicht, ich habe ihnen gesagt, dass wir einen Podcast haben, habe ich ihnen auch gezeigt, vielleicht hört der eine oder andere jetzt zu.

Ich habe sie durchaus provoziert, indem ich gesagt habe, ich halte nichts von euch als Generation, weil sobald der erste Stein kommt, springt keiner mehr drüber. Ja. Ist so, ja. Und jetzt bin ich mal gespannt, was daraus wird.

Also ich bin wirklich mal gespannt. Und damit meine ich gar nicht so, meldet sich jetzt morgen einer, wenn sich einer meldet, meldet sich einer, die haben meine Kontaktdaten, darum geht es aber gar nicht. Es geht darum, wer von diesen acht, meine These ist ja immer einer, also von 50 sind acht übrig geblieben und davon wird einer übrig bleiben. Ich rede übrigens die ganze Zeit in der männlichen Form, auch das ist eine Sache, die ich dir gesagt habe, da standen halt acht Jungs vor mir.

Also das KI-Technik-Thema, das Unternehmer-Thema scheint wohl eher, es ist jetzt eine super kleine Proband, also bitte nicht, aber wie komme ich da drauf, weil wir es öfter lesen. Ich meine, wir sehen es in den Informatikstudiengängen ja schon mal schwarz auf weiß, dass es da mehr, also einen höheren Männeranteil gibt. Ja, und ich meine, wir lesen immer mehr von diesem Gap, und es gibt ja nicht wenige, die sagen, KI wird eher bestärken, dass es wieder ein Ungleichgewicht gibt und ich war zumindest, ich habe das auch gesagt in der Runde, sag ich so, okay, irgendwie sind hier nur Jungs, gerade. Die Frage ist halt, was passiert mit diesen Jungs morgen und übermorgen?

Jetzt sind die gerade gehypt, jetzt haben die irgendwie ein Vortrag gehört und sagen, oh, da war einer, der irgendwie mal ein paar Firmen erfolge gemacht hat. Was passiert morgen, was passiert nach dem ersten Rückschlag? Aber, lange Rede, lange Rede, um nochmal zum Punkt zu kommen. Ich war sehr positiv überrascht, wie viel Mindset da in der Klasse steckte, wie viel Mindset die jungen Leute hatte, über die ich ja eher ein schlechteres Bild habe.

Das wurde heute schon wirklich revidiert an der Stelle, und ich muss auch sagen, so wie die Lehrerinnen und Lehrer damit umgegangen sind, hatte ich so das Gefühl, das war echt cool. Also, guten Spirit transportiert bekommen. Bin da sehr, sehr optimistisch rausgekommen. Das ist doch cool erstmal.

Ja, auf jeden Fall. Ich bin gespannt, bin gespannt, was draus wird. In dem, in dem Kontext vielleicht, weil wir, wir haben ja gesagt, wir haben ja immer eine kleine Schulfolge sozusagen, ja. In dem Kontext, das fand ich ganz witzig, wurde ein 14-jähriger Junge in Bergisch Gladbach, also, ja, um die Ecke, ja, nicht so weit, den Nick aus Bergisch Gladbach, der wurde, hat drei Tage lang, ich weiß gar nicht, nennt man das Schulverweis, oder wie nennt man das heutzutage?

Durfte auf jeden Fall nicht am Unterricht teilnehmen, weil er den Unterricht gestört hat, und KI für seine Hausaufgaben genutzt hatte, durfte er drei Tage nicht am Unterricht teilnehmen und hat dann, ich glaube, so ließ sich das ein bisschen unter Anleitung seines Vaters, der auch Buchautor ist, mit KI ein Buch geschrieben und dieses Buch trägt den Titel Wozu noch Schule, wenn es KI gibt? Wie alt war der? 16. 14.

14. Ja. Und da hat er ein Zitat, was mir hängen geblieben ist, das Leben außerhalb der Schule läuft anders, da nutzen alle KI und weitere Tools. Und das ist gut, das trifft es.

Ja, genau. Das trifft es, das ist gut. Und ich weiß halt auch nicht, wir kennen die Situation, ich wurde ja jetzt drei Tage irgendwie, musste ja zu Hause bleiben, weil der einfach permanent den Unterricht stört. Ja, ja.

Oder hat er KI genutzt, also keine Ahnung, aber das Nutzen von KI, und das habe ich heute in der Schule nochmal live gesagt, also vor allem, und ich habe gesagt, ich würde immer denjenigen einstellen, der KI nutzt, um zu fuschen, weil er der Richtige ist. Ja, das ist so. Haben die Lehrer ein bisschen komisch geguckt, aber ist halt mein Take sozusagen. Also wie sieht eigentlich jemand aus, der morgen, das ging so um Lebenslauf, es ging um Schulnoten und so.

Jetzt ist das für mich nochmal speziell, und ich war schon immer vielleicht ein bisschen anders, aber ich habe mir noch nie einen Lebenslauf angeguckt. noch nie. Ja. Ich weiß kein, also ich weiß von dir keine Schulnote, Manuel.

Was hat es denn im Zehnten in Deutsch, Manuel? Weißt du selber nicht wahrscheinlich. Weiß ich nicht. Keine Ahnung.

Siehst du? Zum Glück hatten wir kein Vorstellungsgespräch, sondern... Nee, wir beide hatten keins, genau. Wir sind Partner.

Aber das ist wirklich witzig, oder? Also wir hatten nie irgendwie, also ich habe mir nie irgendwas angeschaut, mich hat das nie interessiert, also bei keinem sozusagen, also bei uns eh nicht, aber auch bei keinem anderen hat mich das irgendwie je interessiert. Und das ist aber in den Köpfen noch extrem drin gewesen, weil das war eine der ersten Fragen tatsächlich, die wir gestellt haben. Also das hatten wir nochmal, und dann habe ich noch zum Abschluss zum Thema Schule, dann sind wir mit der Schule durch.

Mal raus. Und der Standard aus Österreich hat ein bisschen über das Thema KI in der Schule gesprochen. Und was ich gar nicht so wusste oder nicht so auf der Agenda hatte, das ist übrigens ganz witzig, dass ich das immer so weit weghalten muss, weil ich nichts sehe ohne meine Brille. Nicht schon da gewöhnt.

Also die nehmen das irgendwie gefühlt ein bisschen ernster mit dem Thema KI in der Schule. Die haben ein Fach, das nennt sich digitale Grundausbildung. Und in diesem Fach digitale Grundausbildung soll KI einfach ein echter Schwerpunkt werden mit echter Expertise. Das soll Einfluss haben auf alle anderen Fächer.

Das hat sich für mich erstmal vom ersten Schritt an sehr, sehr vernünftig angehört. Und dann gab es eine Zahl, die ich gesehen hatte, die will ich dir nicht vorenthalten. Und zwar wurden 511- bis 17-Jährige, österreichische Jugendliche und Kinder zu ihrer KI-Nutzung befragt. Die im Februar 26 veröffentlichte Studie, also ist ja frisch auch, besagt, dass 94% KI nutzen.

Also 94% der 11- bis 17-Jährigen nutzen KI und nutzen vor allen Dingen KI für schulische Themen. Das heißt, man muss sich drauf, also das ist, deswegen komme ich da drauf nochmal im Kontext mit dem Kollegen, der das Buch geschrieben hat, hier der 14-Jährige nickt, der sagt, da draußen gibt es ja eine Welt und das ist eine Realität. Und diese Realität ist, dass die Jugendlichen heutzutage für die Schule KI-Tools nutzen. Ich habe übrigens heute einleitend die Frage gestellt, wer nutzt KI-Tools und fast alle Finger sind hochgegangen.

Es ist nach wie vor so, dass ChatGPT Tempo ist. Also das ist nach wie vor so. Hab ich mich schon gedacht. Und es ist natürlich auch nach wie vor so, dass die meisten eine kostenlose Version haben.

Aber das ist ja okay. Ist ja egal. Ist ja egal. Aber das ist wirklich eine Realität, über die man so sprechen muss.

Und darauf müssen sich alle einstellen und darauf muss sich auch Deutschland einstellen. Warum sollten die Schüler die Aufgaben, die sie bekommen, selber machen, wenn es mit KI innerhalb von ein paar Sekunden funktioniert? Also diesen Logikfehler in deinem Kopf, den kriegst du ja nicht als Schüler gelöst und sagst dir dann, ja, aber es ist wichtiger, wenn ich das selber löse, weil das bringt mich dann weiter. Manuel, ich muss mir jeden Tag zu Hause diesen Satz anhören.

Von meinem Sohn und von meiner Tochter. Ich verstehe nicht, warum ich das jetzt lernen muss, weil ich habe kein Interesse daran und kann es per Knopfdruck mit KI lösen. Ja. Und das ist ja der, also, das ist der Fehler einfach.

Und das kann man den Schülern und Schülerinnen ja nicht verübeln, dass die denken so, nee, hab ich keinen Bock drauf. Also, das war erst, ja, Folge für heute, oder? Würde ich sagen, oder? Ja, auf jeden Fall.

Wir sind durch. Wir sind durch. Wir haben keinen KI-Tipp, wir haben keine KI-Themen des Tages. Gar nichts, kein Jingle.

Macht's gut, schönes Wochenende. Ciao. Das war eine Sondersendung Schule. Tschö, schönes Wochenende.

Ciao. Ciao. Ist nekt ein doppelter Espresso. Jeden Morgen.

Jeden Morgen. Jeden Morgen frisch. Ist nekt. Ist nekt.

Weniger Reden mehr machen.

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