KI-SNACK · EP #1016. Januar 2026· 26:01 min

Deine Erfolgsformel: 72-Stunden-Lernen

996 in Amerika, Claude Cowork und warum wir das aktuelle Sportstudio zurückholen

In dieser Folge

Die Kernpunkte

  • 996-Modell: 9 bis 9, 6 Tage die Woche - Tech-Firmen in USA übernehmen China-Arbeitskultur✅ Claude Cowork: Das neue Tool für "normale" Menschen (nicht nur ITler)✅ Warum "Lernen und Wachsen" besser als "Arbeit" ist✅ Gamma AI: Präsentationen erstellen endlich ausgereift✅ Das aktuelle Sportstudio Intro kommt zurück (danke Simon!)
Reinhören

Diese Folge anhören

Zum Nachlesen

Transkript

Manuel. Drei Fragen haben wir, ne? Ja, aber wir müssen hart einsteigen. Welche Note hattest du in Erdkunde?

Habe ich nach der neunten abgewählt. Das kann ich mir vorstellen. Der KI-Snack. Dein doppelter Espresso KI am Morgen.

Kurz, prägnant, unterhaltsam, informativ. So. Ich meine, du hast Erdkunde LK, wenn ich mich nicht irre. Ja, hatte ich tatsächlich.

Ja, und sogar gar nicht so schlecht. Ich glaube, ich hatte eine Zweifel oder so. Ja, man muss dazu sagen, wir haben die Information, wann war das? Gestern?

Ja, gestern hatten wir darüber gesprochen. Mit der Stadt Kärnten, die keine Stadt ist. Die eigentlich keine Stadt ist, ja. Da ist uns irgendwie ein kleiner Fehler unterlaufen.

Aber wenn wir morgens um 6 Uhr uns die Sachen durchlesen, dann haben wir jetzt nicht hinterfragt, ob das eine Stadt ist oder nicht. Das ist politisch. Da stand ja auch nur Kärnten GPT und wir haben da quasi die Stadt draus gemacht. Als Kölner mit einer Millionenstadt ist natürlich alles, was so 570.000 Einwohner hat, keine Stadt.

Schön. Kann kein Bundesland oder keine Region. Schön arroganter Move gerade. Ich muss das ja sagen, weil ich ja heute auch die Köln-Jacke anhabe.

Da müssen wir ein bisschen lokalpatriotisch noch auftreten bei dem ganzen Thema. Genau, das ist das zweite Thema, was wir direkt am Anfang klären sollten. Nachdem ich gestern die Juve-Jacke anhalt, hat Manuel gesagt, okay, dann ziehe ich heute mal die 1. FC Köln-Jacke an.

Genau. Wenn er meint, dass er das kann, dann. Sehr gut. Genau.

Nee, du hast ja schon den Stein ins Reuge gebracht, dass wir jetzt, da wir uns hier sehr heimisch fühlen, da wir uns hier immer eher gemütlicher kleiden, da wir von 6 bis 6, eigentlich ganz passend für das spätere Thema heute, 6 bis 6, aber sitzen ja eigentlich eher gemütlich, weil wir von morgens bis abends in unserem Bürostuhl sitzen und den auch nicht verlassen tatsächlich. Außer gestern kurz mal. Außer gestern kurz, genau. Ich zumindest mal gestern kurz, aber ansonsten sind wir eher hier.

Manuel hat gerade eine schöne Brücke gemacht für das Thema Arbeitszeit. Hör mal. Ja, oder? Ja.

Und zwar haben wir heute Morgen einen Bericht gelesen. Wir haben ja die letzten Tage und Wochen, ich glaube, eher immer geschildert, es wird problematisch auf dem Arbeitsmarkt. Man muss sehr dynamisch sein, man muss sich umschauen. 300 Stellen in Kärnten, Region Kärnten werden ersetzt.

Zig Stellen werden abgebaut. Egal, was wir gehört haben, haben wir eigentlich immer, es ging halt schon ein bisschen in eine negative Richtung, muss man sagen, wenn man jetzt gerade irgendwie Arbeitssuchender ist oder auf dem Arbeitsmarkt ist. Jetzt haben wir heute Morgen was gelesen, was komplett in die andere Richtung geht, was aber verständlich ist, wenn man es mal genauer hinterfragt. Und zwar machen die Amerikaner im Tech-Bereich gerade ein Modell, was sie wohl aus China adaptiert haben.

Das nennt sich 996 und hinter den Zahlen verbirgt sich eine ganz einfache Rechnung. Du arbeitest nämlich von 9 bis 9 sechsmal die Woche. 72 Stunden. Was heißt das?

Aus meiner Sicht, es gibt Berufe, die gerade einfach so durch die Decke gehen, dass dort Leute gesucht werden. Kleiner Cliffhanger zu dem Falke-Podcast von gestern. Auch dort werden Leute gesucht, in den richtigen Abteilungen natürlich. Das scheint in Amerika bei den Tech-Firmen gerade genauso zu sein und in China bei den Tech-Firmen ebenfalls so, weil die Amerikaner es dort von den Chinesen abgekupfert haben oder abgeschaut haben.

Und wir können es ja schon auch aus eigener Sicht einmal sagen, auch wir arbeiten mindestens zwölf Stunden am Tag und auch mindestens sechs Tage die Woche. Zumindest aus meiner Sicht, wenn ich das sagen darf, in einem Satz, hat das auch gar nichts mehr mit Arbeit zu tun. Und ich habe das für mich auch komplett neu definiert. Weil es gibt schon einige Diskussionen, die man immer mal wieder führt.

Und ich nenne das auch wirklich nicht mehr Arbeit. Ich habe das für mich einfach Lernen und Wachsen. Das ist so meine Überschrift unter den Stunden, die wir hier verbringen. Und witzigerweise kann ich ja da draußen mal jedem mitgeben, der auch gerne viel arbeitet, weil er das, was er tut, wirklich liebt.

Und in dem Moment, wo du das selber für dich als Lernen und Wachsen definierst, gehst du auch selber anders damit um. Auch in den Erklärungen anderen gegenüber, oh, bist du schon wieder im Büro? Ja, ich lerne und ich wachse. Genau.

So wie andere, wenn sie Läufer sind, laufen gehen oder Hobbyhandwerker sind den ganzen Tag Handwerkern oder wie auch immer, ist es halt bei mir und bei dir halt auch. Genau. Wir arbeiten gerne in den Umfeldern, in denen wir aktuell unterwegs sind und lernen und wachsen. Genau.

Genau. Deswegen ziehen wir auch Trainingsjacken an. So. Weil das keine Arbeit ist, sondern wir haben Spaß.

Wir haben Spaß und finden uns auch. Und entwickeln uns weiter. So ist das. Ganz genau.

Ja, spannend. Dann lass uns mal, wo wir gerade bei Lernen und Wachsen sind, zum Hauptthema des heutigen Tages kommen. Das gebührt dann eher dir, deswegen habe ich die Einleitung ein bisschen mehr gesprochen. Jetzt wird es ein bisschen technischer, sage ich mal, aber zumindest geht es ein bisschen in den Bereich, den jetzt da draußen vielleicht nicht jeder kennt, der aber hochrelevant ist, wie wir heute Morgen erfahren haben oder hochrelevant sein kann für den einen oder anderen.

Deswegen würde ich sagen, gut zuhören, wenn Manuel euch jetzt das neueste Tool von Claude vorstellt. Genau. Wir sind theoretisch drei Tage zu spät. Ist einfach deswegen geschuldet, weil wir zu viele Informationen haben.

Aber ja, drei Tage zu spät. Wir sind nicht früh, früh, früh dran. Genau. Also es wurde vor drei Tagen geleakt, das Tool oder veröffentlicht quasi.

Baut so ein bisschen auf dem Claude Code auf, was es vorher schon gab. Also Claude ist die KI von Antropic und Claude Code ist so aktuell in der IT-Bubble so das Tool, das Werkzeug, womit eigentlich jeder arbeitet, um schnell Code-Projekte, IT-Projekte aufzusetzen. Und genau, da gibt es schon den einen oder anderen ITler, der das in der Vergangenheit, also Claude sagt selber quasi zweckentfremdet hat. Weil du mit dem Tool, was letzten Endes einfach im Terminal, in der Kommandozeile läuft von dem Computer, jetzt muss ich glaube ich so ein bisschen gucken, wie man das gut formulieren kann.

Wir können ja an der Stelle ganz kurz nur sagen, das wird ja auch das Thema sein, was wir heute erklären für ein 8DF. Genau, genau. Das wird auf jeden Fall das Thema sein, was am Ende als Voice-Over kommt. Da wir ja gestern die neue Rubrik geschaffen haben.

Genau. Ich geschaffen habe, wie Marco gestern auch mal betont hat. Aber nee, das ist, man kann sich das eigentlich so vorstellen, ich meine damals bei den Computern, da gab es ja keine bunten Fenster und Icons, wo man mit der Maus draufgeklickt hat, sondern es gab diese schwarze Box, wo Zeichen reingetippt wurden. Marco vergleicht das immer ganz gerne mit der Baumarktoberfläche, wenn du in den Baumarkt gehst und er sagt, wir müssen mal gucken, ob wir die Latte 1, 2, 3 noch haben, dann geht er in sein System rein.

Er geht einfach heute noch in ein Möbelhaus, im Jahr 2026, da sitzt irgendjemand, sitzt da vor einem schwarzen Bildschirm mit grünen Zeichen und tippt da irgendwas ein, wo ich sage, das kann nicht sein. Aber ist so. Ja, ist so. Also, ist immer noch auf jeden Fall.

100 Prozent. Aber genau das ist quasi die sogenannte Kommandozeile. Und Claude Code bewegt sich quasi in dieser Kommandozeile und hat dann auch Zugriff auf lokale Dateien, wenn du dir natürlich gewährst. Aber wenn man es mal ganz stark runter bricht, kannst du mit der Kommandozeile alles tun, was du auch mit der Maus und mit der Tastatur machst.

Teilweise viel, viel schneller. Teilweise kannst du Dinge tun, die du mit der Maus gar nicht tun kannst. Also, es ist wie ein Chatfans dann mit deinem Computer, wenn du es so möchtest. Also, was wir jetzt mit ChatGBT haben, hast du dann in dieser Kommandozeile mit deinem Computer.

Der eine oder andere ITler wird wahrscheinlich gerade ausrasten, weil ich jetzt irgendwas nicht perfekt erklärt habe. Aber ich habe es versucht rüberzubringen für den einen oder anderen, der nicht so tagtäglich damit arbeitet. Was jetzt interessant ist, ist, dass Claude Code vor drei Tagen Claude Cowork veröffentlicht hat. Und Cowork soll das Claude Code für den Erstanwender, für den Marco sein.

Für den Marco. Genau. Und was wird damit gemacht? Hatten wir witzigerweise auch gestern oder vorgestern einen Call-Zoom mit einem Kunden, wo es darum ging, zum Beispiel, man hat zehn Excel-Dateien beispielsweise.

Und man möchte aus diesen Excel-Dateien, ich sage jetzt mal, eine gesamte machen, wo dann aber aus der jeweiligen Datei immer nur Spalte A, Spalte C rauskommt und dann macht man ein großes Ding daraus. Und Claude Cowork bewegt sich aktuell in diese Richtung, dass du sagst, okay, ich habe jetzt hier zehn Excel-Dateien wegen mir, kannst du auch sagen, ich habe einen Meeting-Ordner, wo alle Meeting-Transkripte beispielsweise drin sind, um das jetzt mal ein bisschen vereinfacht zu erklären. Sagen wir das, ein Meeting-Ordner, da sind alle Meeting-Transkripte drin oder Zusammenfassungen oder was auch immer. Dann gehst du in Claude Cowork perspektivisch irgendwann rein und sagst, fass mir alle meine Meetings zusammen oder finde in den Meetings, wo wir über was auch immer gesprochen haben.

Verstanden. Dann geht Claude Cowork quasi selber in die Dateien rein, liest sich die aus und gibt dir dann die Antwort. Das passiert alles in deiner eigenen Umgebung. Aktuell ist das noch so, dass es nur für den Max-Plan bei Claude verfügbar ist und auch nur für Mac.

Haben wir ja beide. Haben wir beide. Aber warum wir das Thema eigentlich ansprechen, ist, das gibt es jetzt erst seit drei Tagen, wurde das quasi veröffentlicht. Wo stehen wir mit so einer Funktionalität in einem Jahr beispielsweise?

Und das ist ja eigentlich das, wo wir immer sagen, okay, da wird es erhebliche Vereinfachungen und Unterstützung für die meisten Mitarbeiter geben, weil du einfach, also das wird einfach, wie sagt man so schön, salonfähig gemacht, dass das in den Alltag mit implementiert wird, in dem Alltag genutzt wird von Leuten, die keine Ahnung davon haben, weil dann hast du ein nice, eine coole Oberfläche, wo du dann einfach nur wieder was reinschreibst, verbindest einmal deine Ordner damit, die du, also wo du es quasi zulässt. Da wird es dann irgendwie noch Möglichkeiten geben oder werden Sachen eingebaut, wie von wegen, wenn eine Datei gelöscht werden soll, musst du es immer wieder bestätigen. Thema Prompt Injection und sowas ist immer gefährlich bei der Sache. Aber ich bin davon zu 1000 Prozent überzeugt, dass das so aufgesetzt wird, dass es im Alltag der Leute ankommen muss und wird.

Ein einfachen Satz dazu, den ich gelesen habe, der mir sehr eingänglich war und dann eine Frage angeschlossen, weil ich ja wahrscheinlich, was solche Themen betrifft, nicht viel mehr weiß als unser Zuhörer da draußen. Ich glaube, beschrieben war das in dem Artikel, den ich gelesen habe. Man kann auch einfach sagen, man hat den klassischen Download-Ordner. Den habe ich zum Beispiel auch und da sind 7000 Dateien drin im Download-Ordner.

Und man könnte sich den einfach mal durchsuchen lassen, sortieren lassen und sagen, such mir alle Dateien zu Thema XY in meinem Download-Ordner, fass die zusammen und mach daraus XY. Das wäre so ein klassischer Anwendungsfall tatsächlich. Fasse, also alle PDF-Dateien in meinem Download-Ordner, schmeißt du in den PDF-Ordner, alle Excel-Dateien in den Ecken. Genau, alle PowerPoint zusammen.

Genau, genau. Schreibst du rein, wird gemacht, ist innerhalb von ein paar Sekunden fertig. Das wäre meine Frage gewesen, weil du sagst, schreibst du rein? Genau, schreibst du rein.

Nur, dass ich es mir einmal wirklich vorstellen kann, musst du vorher was downloaden? Brauchst du eine Desktop-Anwendung oder wie funktioniert das einmal für unsere Zuhörer? Genau, aktuell ist es so, dass du dann erstmal brauchst du den Claude Max Plan und dann kannst du das über die Claude-Konsole direkt, also über die App kannst du das benutzen. Das ist aber aktuell noch nicht, glaube ich, das, was in Zukunft dann auch in den Unternehmen Anwendung finden wird, sondern es wird dann irgendwann das lokal gehostete Cowork geben.

Das ist nur noch eine Frage der Zeit. Das meine ich halt mit, wo sind wir in einem Jahr, was das Thema angeht. Aber dann öffnest du dein Tool, was auch immer, schreibst rein, ich habe hier einen Download-Ordner, sortiere mir den nach PDF-Dateien und Exit-Dateien. Aber Stand heute, wenn da draußen einer den Max Plan hat, der kostet?

90. Wenn da draußen einer für 90 Euro den Claude Max Plan hat und arbeitet auf einem Mac, kann er es heute testen. Genau. Also das ist auch gerade erst am Anfang.

Drei Tage, wie gesagt. Es wird immer mehr Funktionen geben. Du kannst jetzt schon Exit-Dateien auslesen und aufbereiten. Ich bin da noch nicht so ins Detail reingegangen, dass ich das quasi wirklich getestet habe alles.

Aber das klingt sehr, sehr vielversprechend und wird sich stetig weiterentwickeln. Also wenn wir jetzt mal in den Ausblick, ich sage mal, auf ein Jahr gehen. Oder vielleicht auch ein bisschen weiter. Wir werden ja an dem Punkt dann sein, wo du einfach nur noch Kommandos gibst und alles wird ausgeführt auf deinem Desktop.

Genau, wenn du überhaupt noch die Kommandos geben musst. Das ist dann der nächste Schritt, dass du wahrscheinlich die Kommandos bekommst, was passieren soll. Sagen wir mal, du hast einen Ordner mit Exit-Dateien. Und du willst jeden Freitag aus diesen Exit-Dateien, was auch immer, eine Auswertung haben.

Die Automatisierung kannst du ja einstellen. Das meine ich mit, die Kommandos musst du nicht jedes Mal geben, sondern du stellst eine Automatisierung und dann macht der das jedes Mal. Dann musst du quasi nur deinen Prozess, der bisher besteht, von wegen jeder Abteilung schmeißt die Exit-Dateien da rein, der läuft ja sowieso weiter und dann hast du die Automatisierung und jeder kriegt seine Auswertung zugeschickt. Ja, okay, verstanden.

So in die Richtung. Also ich will hier nicht wieder irgendwelche Arbeitsplätze abschaffen. Das ist nicht unser, das will ich immer einmal klarstellen. Nein, nein, es geht hier darum, genau, also es ist ja eigentlich wirklich ein schönes Beispiel dafür, warum wir diesen Podcast machen.

Weil es genau darum geht, dass wir solche Sachen sehen, uns normalerweise jetzt über das unterhalten hätten. Du hättest mir gesagt, hast du schon gesehen, Claude Korberg kann unsere Arbeit verbessern, vielleicht dann in ein, zwei Monaten das. Und jetzt machen wir es einfach hier in einem Podcast und unsere Zuhörer da draußen sollen ein Bild davon bekommen, was heute schon geht und was morgen vielleicht dann erst recht geht. Daumen.

Ja, ganz genau. Das ist das Thema. Und eine Erfahrung kennen wir ja aus der Vergangenheit, wenn Claude Korberg das heute kann, dann können andere das morgen, also es wird immer gegenseitig nachgezogen. Ja, sieht man ja bei der, also ChetGBT Health App zum Beispiel.

Genau. Antropic hat jetzt auch nachgezogen. Also bei den großen Themen, das wird, das ist vielleicht wirklich an der Stelle auch nochmal ein Thema, einmal nur kurz erwähnt, weil es immer heißt, welche Tools nutzt ihr, was macht ihr eigentlich? Das ist ein Wettlauf einfach.

Das ist einfach ein Wettlauf aktuell zwischen dreien, was die großen Modelle betrifft. Das ist Gemini von Google, das ist Claude von Antropic und das ist ChetGBT von OpenAI. Das sind so die großen drei. Da gibt es gar, also würde ich jetzt sagen, gar kein besser oder schlechter.

Es gibt Anwendungsfelder und es gibt so, wenn du einmal in einer Welt drin bist, ich bin halt jetzt sehr stark in der Gemini-Welt drin, dann bist du halt da drin. Ich verstehe eine Sache nicht, die wir immer mal wieder hören. Wenn du alle drei als Pro oder Max Plan oder keine Ahnung was hast, alle drei zusammen, dann zahlst du vielleicht 100 Euro. Selbst wenn du die Max Plan von Claude hast, 90 Euro, dann 20 Euro.

Sagen wir mal 130, selbst wenn es 150 Euro sind. Wenn du alle drei hast für 150 Euro, hast du einfach die Kraft von zehn Vollzeitkräften irgendwie auf einen Monat gesehen. Also für mich als Unternehmensinhaber, als Geschäftsführer wäre das gar keine Frage. Die Frage stellt sich aber immer noch bei vielen.

Ja, leider Gottes stellt sich die Frage immer noch. Also die Frage stellt sich, brauchen wir überhaupt die Pro-Lizenz von irgendeinem Tool? Ja. Und aus meiner Sicht brauchst du einfach den Zugang zu allen, damit du auch gegeneinander testen kannst.

Auch das ist ein kleiner Cliffhanger zu gestern. Das hat Vito super schön gesagt. Du kannst halt für manche Entwendungsfelder, nutzt du mal das eine, manchmal das andere und test auch mal gegeneinander. Genau.

Weil, heute schöne Brücken tatsächlich, weil wir ja auch immer sagen, die Tools entwickeln sich auch weiter und werden besser in sich. Und wenn ich darf, dann sind wir schon mal im KI-Tipp oder wolltest du vorher noch was sagen? Ich wollte zu dem, die Modelle gegeneinander laufen, also lange eine Sache sagen. Reiß die Brücke wieder ein.

Ja, nee, das war ja schon eine gute Brücke, weil ich habe das schon immer wieder auf der Zunge, das Thema, weil du schon öfter gesagt hast, wir lassen die auch gegeneinander laufen. Das kann man ja auch, also man kann natürlich auch sagen, okay, du logst dich bei ChatGBT ein, logst dich bei Gemini R ein, bei Antropic und fügst dann immer den gleichen Prompt ein, aber du kannst dir auch, auch theoretisch wieder einen KI-Tipp des Tages, das Tool N8N würde ich eh jedem mal so ein bisschen ans Herz legen und sich das mal angucken. Da muss man schon so ein gewisses Verständnis haben, wie solche Tools vielleicht funktionieren. Das ist eine Automatisierungs-No-Code, Low-Code-Oberfläche.

Ich glaube, jetzt hat der eine oder andere wahrscheinlich schon gesagt, ja komm, lass sein. Kaffee. Aber nee, N8N auf jeden Fall ein sehr cooles Tool. Was kann man da machen?

Genau das, was du gerade gesagt hast. Man könnte ein Chatfenster bauen, wo dann die gleiche Anfrage an alle Modelle geschickt wird und du kriegst dann jeweils den Output zusammengefasst. Und so kannst du relativ schnell quasi immer testen, welches Modell dir die bessere Antwort gibt beispielsweise. Ich meine, beim Thema Bild ist Gemini aktuell unangefochten.

Anthropic hat gar kein Bild-Modell. Also genau. Aber nur das einmal kurz. Von den Stufen, weil das zahlt schon ein bisschen drauf ein, worüber wir auch die letzten Tage mal wieder gesprochen haben.

Sich drei Fenster zu öffnen. Copy, paste der gleiche Prompt, um zu sehen, was ist ein Ausgabefenster. Ist die Stufe 1, auch das geht schnell. Ja, das geht auch sehr sicher.

So, und wenn du den nächsten Schritt gehen willst, wie du gerade gesagt hast, N8N baust du eine Automatisierung, versuchst einfach zu gucken, was passiert. Es gibt ja schon Oberflächen, haben wir gestern zugesprochen, wie Fala.ai, wie Higgsfield, wo die Tools, also die Modelle alle drin sind. N8N auch gute Brücke oder guter Nachschub zu dem Thema Kommandozeile. N8N ist ein theoretisch kostenloses Tool, was du dir in deiner Kommandozeile runterladen kannst, installieren kannst.

Und dann läuft das nur auf deinem Laptop, PC, was auch immer. Schöne Grüße an meine liebe Frau Viktoria, die jetzt gerade wahrscheinlich sagt, okay, Schatz, das war heute wirklich zu tief. Manche Themen gehen dann zu tief. Aber, und das sagen wir immer wieder, der Podcast ist für viele gemacht.

Die Bandbreite ist groß. Genau, wir wissen ja auch, dass wir ITler haben, die uns zuhören. Ne, müssen wir auch manchmal ein paar Krümel dazu werfen, weil sonst langweilen die sich ja wahrscheinlich. Jetzt überlege ich, wir sind schon 20 Minuten dran.

Ohne Cut auch heute. Ohne Cut, aber auch ohne Füllwörter. KI-Tipp, ohne alles. Ich glaube, wir haben heute nicht viele Füllwörter.

Ja, ist gut. Tatsächlich. Wir sind auf einem guten Weg. Ich baller den trotzdem jetzt.

Wir machen es kurz und knapp, weil es passt ein bisschen. Wir haben noch eine Sache zu klären, die wir jetzt am Anfang des Podcasts besprochen haben. Schieß. Unser Intro.

Ah, vergessen. Ja, bitte. Ja, oder ich kann es ja kurz sagen, Simon hat mich ja angerufen. Genau, Simon hat dich angerufen und gesagt, er fand das alte Intro besser, wo wir dann am Ende so, so.

Und ich hatte das auch die ganze Zeit im Kopf tatsächlich. Hat sich nicht getraut, mir das zu sagen. Ne, das nicht. Ich dachte mir, jetzt schon wieder rumschmeißen und so, aber ...

Wir machen das jetzt. Genau, wir schmeißen das Intro wieder raus, nehmen wieder unser altes Intro. Wir fanden das einfach lustiger, cooler. Vor allen Dingen, weil ihr jetzt wisst, dass wir immer während dem Intro singen.

Das Outro lassen wir einfach so, wie es ist. Genau. Aber unser Intro kommt zurück. Danke, Simon.

Danke, Simon. Und genau, Simon, es wird Zeit. Dann der Tipp des Tages ist, bei YouTube mal eingeben, aktuelle Sportstudio Intro. Habe ich heute Morgen um 5.30 Uhr gemacht.

Die Laune ist sofort super. Und der KI-Tipp des Tages, den mache ich dann wirklich schnell, weil da könnt ihr euch einfach noch mal ein bisschen austesten. Der geht in die gleiche Richtung, wie vieles, worüber wir schon gesprochen haben, nämlich Tools, die es schon lange gibt, einfach noch mal zu testen. Ich habe mich noch mal mehr mit Gamma beschäftigt.

Ich habe das, glaube ich, vor dem, ach, vielleicht schon länger, anderthalb Jahre oder so, habe ich versucht, damit Präsentationen zu machen. Und das war wirklich okay damals schon. Jetzt kann man es wirklich nutzen. Also mal auf Gamma gehen, versuchen, Präsentationen mit KI erstellen zu lassen, Präsentationen hochladen und die vorhandene Präsentation bearbeiten lassen.

Sich einmal mit seinem Styleguide eine Vorlage erschaffen. Dann macht er immer wieder im Styleguide mit den richtigen Farben, mit der richtigen Bilderwelt. Das funktioniert alles super. Eine Sache, wo man schon so ein bisschen tricksen muss, es geht nicht ganz so einfach, weil ich weiß, die Frage kommt von vielen, die bei Corporates arbeiten, kann ich meine bestehenden Masterfolien hochladen?

Und er adaptiert die und macht dann immer daraus die Präsentation im bestehenden Masterfolien-Set. Wirst du bald mit Claude Cobra kennen? Kannst du wahrscheinlich bald, aber in Gamma funktioniert das aktuell noch nicht. Das liegt einfach daran, dass Gamma so ausgelegt ist, dass je mehr Text kommt etc., er verändert einfach dann die Abstände.

Und oftmals, also es geht gar nicht um Farben oder Bildwerten, es geht vor allen Dingen dann um, wenn Corporates mal so richtige Vorlagen, Mastervorlagen machen, geht es ja auch vor allen Dingen um Abstände, Headline-Abstände etc. Da ist Gamma noch nicht bei 100%, aber, vielleicht ist das der Tipp des Tages, also, wenn du ein weißes Blatt hast, kannst du dir mit Gamma eine 90%-Präsentation machen, kannst du dir als PPTX oder als PowerPoint exportieren und kannst dann den PowerPoint zu Ende machen, wenn du willst, kannst sogar vorher deine Vorlage reinladen, lässt dir deine Präsentation von Gamma fertig machen und exportier es wieder. Wenn es nur, wenn es nur Textaustauschen ist, dann kannst du da eine Automatisierung bauen, da brauchst du kein Gamma, also dann nimmst du dir das besagte N8N-Tool und kannst darüber theoretisch die Automatisierung bauen, dass dann immer die gleiche PowerPoint angepasst wird, kannst vorher theoretisch noch eine KI dazu schalten, die dir die Texte schreiben lässt, also. Ja und, also es gibt halt immer mehrere Anwendungsfelder, gerade bei Präsentationen, wenn du, also es gibt die Corporate-Welt, da wird Wert drauf gelegt, dass irgendwie die richtige Schriftart, richtiger Platz, Abstand zur linken Seite etc.

Das wird noch nicht zu 100% lösbar, da wäre aus meiner Sicht der Tipp, lade einmal eine Vorlage, hoch, lass dir die Präsentation fertig machen, mit Bildwelt, mit allem drum und dran, die exportierst du im PowerPoint und machst da den Feinschliff, sodass alles wieder passt, ja. Dann gibt es aber auch Welten, wie wir unterwegs sind, wir haben eine Farbwelt, wir haben auch irgendwie eine Bilderwelt, wir machen aktuell relativ viel noch in Canva aus Vorlagen, wir könnten glaube ich super gut gewisse Präsentationen schon mit Gamma erledigen, weil die Farbwelt bleibt, die Bildstile bleiben, die Texte waren wirklich gut, also ich habe heute Morgen mal zwei Sachen getestet, getestet, wirklich gut, wie er SWOT-Analysen gemacht hat und vom Aufbau her und so, also wirklich toll. Das ist so aus meiner Sicht der zweite Anwendungsfall und der dritte und wer da nicht Gamma nutzt, ist es selber schuld, wenn du ein weißes Blatt hast und sollst eine Präsentation machen, zu welchem Thema auch immer, einfach prompten, wo die Richtung hingehen soll und der ballert dir einfach 10, 20 Charts und dann kannst du daraus immer noch ein Set woanders machen. Inspiration.

Und der aller allerletzte Tipp, macht es einfach. Genau. Also öffnet einfach die App mit Google anmelden, also mit dem Gmail-Account anmelden. Ich habe jetzt auch keine Pro-Version gemacht, zum Testen reicht das locker und wenn ihr euch da mega wohl drin fühlt, dann einfach eine Pro-Version für ein paar Euro machen und Präsentationen in Zukunft damit erstellen.

Ja, sehr gut. So, dann würde ich sagen, 25 Minuten, mal wieder überzogen. Das ist wieder zu lang. Plus jetzt kommt noch die Voice-Over.

Aber das passt zum aktuellen Sportstudio, weil früher lief das aktuelle Sportstudio nach Wetten, dass? Und da hat Thomas Gottschalk auch immer überzogen und wir mussten immer länger wach bleiben, um das aktuelle Sportstudio zu gucken. Ja, die Älteren von unseren Zuhörern werden sich daran erinnern. Von daher, ich freue mich, noch sind wir nicht so weit, dass wir hier eine Torwand aufgestellt haben, wie im Sportstudio und da drauf schießen, aber vielleicht kommt das auch noch.

Wir hoffen, ihr hattet heute Spaß. Wir hören uns gleich den Podcast von gestern an, den wir mit Vito bei Falke gemacht haben und gucken mal, wie wir das nächste Woche machen, ob das ein eigener Podcast wird, ob wir den vielleicht sogar stückeln in zwei, weil es waren 40 Minuten. Wollte ich gerade sagen, es ist eine längere. Es ist eine längere Geschichte geworden, es war super spannend und ja.

Ach, wünschen uns ein schönes Wochenende, wir haben heute Freitag. Wir sind jetzt bei der 14, nee, 14. Folge, sag ich. 10.

Folge. Du bist auch bei der 14. Folge. Wir sind bei der 10.

Folge. Genau, aber ey, kleines Jubiläum, 10. Folge ist im Kasten. Wünschen allen ein schönes Wochenende und für die meisten jetzt gleich deinen guten ersten Espresso.

Alles klar. Bis dann, tschüss. Macht's gut, tschau. Hey, erinnerst du dich noch an KI?

Diese super schlauen Computerprogramme, die aus Beispielen lernen? Jetzt wird's noch cooler, denn es gibt etwas, das heißt Claude Code. Stell dir vor, du spielst ein Computerspiel und möchtest, dass dein Charakter eine neue Fähigkeit bekommt. Oder du willst eine eigene kleine App bauen oder eine Webseite machen.

Früher brauchtest du dafür einen Programmierer, jemanden, der ganz viel über Code weiß, der stundenlang tippt und rechnet. Das war richtig kompliziert. Aber jetzt? Jetzt gibt's Claude Code.

Was ist das? Das ist wie ein super schlauer Programmierroboter, der für dich arbeitet. Und das Beste? Du sagst ihm einfach, was du haben willst.

In ganz normalen Worten. So funktioniert's. Du schreibst einfach, mach mir eine Webseite über Dinosaurier mit Bildern und coolen Fakten. Oder, ich brauche ein Programm, das mir hilft, meine Hausaufgaben zu organisieren.

Und dann? Dann fängt Claude Code an zu arbeiten. Er schreibt den ganzen komplizierten Code für dich. Er testet, ob alles funktioniert.

Er macht die Fehler weg. Alles automatisch. Das ist, als hättest du einen Programmierer als Freund, der rund um die Uhr für dich arbeitet. Der nie müde wird.

Der nie sagt, ach, das ist mir zu kompliziert. Das Verrückte? Was früher Tage oder Wochen gedauert hat, geht jetzt in Minuten. Klingt nach Zukunft?

Ist aber schon da. Heute.

Weiterhören

Weitere Folgen