"Ich gehe durch den gleichen Schmerz, durch den jeder gehen muss" — Marcos erster Tag mit Obsidian
Nach zwei Monaten hat Manuel ihn endlich überzeugt: Marco fängt mit Obsidian an. Und schon nach einem halben Tag sagt er den Satz, den jeder sagt, der einmal das zweite Gehirn baut: "Jetzt arbeite ich nie wieder anders." Plus: Würdet ihr eine KI 24/7 durch die Kamera zuschauen lassen?

Die Kernpunkte
- Ned Friedman lässt Claude per Kamera prüfen, ob er genug Wasser trinkt — sinnvoll oder Quatsch?
- Wo hört die Selbstoptimierung mit KI bei euch auf? Kalender, Konto, Privatleben?
- Lokale LLMs als Lösung für sensible Daten (Finanzen, Gesundheit, Senioren-Pflege)
- Marcos erster Tag mit Obsidian: Warum es Pain ist und warum er es trotzdem durchzieht
- Skills in Claude Code: Marketing, Jura, Steuerberatung — das Fundament für den Unternehmer-Alltag
- Daily Notes per Voice: Wie Manuel den Tag verarbeitet ohne den Überblick zu verlieren
- 300 WhatsApps, 300 Slack-Nachrichten, 100 Mails — wie KI den Wildwuchs bändigt
- Octopus Genius wächst: Neuer Entwickler im Team
„Der Weg dahin, der ist mittlerweile ein KI-Weg. Der ist kein menschlicher Weg. Es geht immer um die letzten 10% und nicht um die ersten 90%."
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Transkript
Manu, würdest du auch einen Open-Claw-Agent durch deine Kamera gucken lassen, um zu beobachten, ob du genug Wasser trinkst? Der KI-Snack? Dein doppelter Espresso-KI am Morgen. Kurz, prägnant, unterhaltsam, informativ. So. Also zum Glück habe ich das Problem nicht. Und das stimmt. Das stimmt wirklich. Ich trinke wirklich viel Wasser. Das müsste ich eigentlich eher machen. Genau, du müsstest das machen. Ja. Aber du spielst auf den, was war es? GitHub-CEO? Ja, former GitHub-CEO, Ned Friedman. Lässt sich vom Open Cloud über eine Kamera beobachten. Ja, warum nicht? Würdest du machen? Nein, so auf keinen Fall. Also jetzt nicht wegen Wasser trinken, sondern wirklich insgesamt, würdest du das machen? Also worauf ich hinaus will, wo hört es aktuell bei dir auf? Weißt du, gibst du alles frei, auch persönliche Daten? Also es gibt ja immer mehr Leute, die sagen, damit es richtig funktioniert, musst du eigentlich einmal, hier ist mein Blut und... Ja, da gibt es wahrscheinlich noch eine Stufe davor. Ja, aber ich sage ja nur, das ist ja so... Also ich sehe noch nicht so den Mehrwert, wenn der jetzt mich beobachtet. Ich wüsste jetzt nicht, in welchem Szenario das irgendwie Impact hätte. Du musst ihm nicht mehr sagen, was du tust. Also das hebelt ja so ein bisschen das aus. Er braucht nicht mehr quasi nachzulesen, was du tust oder sich an Dateien zu orientieren, sondern er sieht quasi, was du tust. Bis zu einem gewissen Grad zumindest. Wollte ich gerade sagen, also was sieht er? Er sieht, wie ich mich bewege. Und hat keinen Wassertrink in dem Fall. Ja, aber also mal weg von dem Kamerathema hin zum... Wo hört es auf aktuell bei dir? Aber sowas, also... für mich macht das keinen Sinn. Für Seniorenheime wäre sowas natürlich spannend, ne? Also... wenn das natürlich dann über lokale LLMs funktioniert, was ja kein Problem wäre, dass dann immer mal wieder alle zehn Minuten Kamerabilder... Obwohl, das wäre dann auch zu wenig, aber muss man gucken,... dass du darüber halt sowas kontrollieren kannst, ne. Oder...... da muss nicht immer...... wir hatten mal über eine...... darüber nachgedacht, ob es so...... Möglichkeiten gibt, dass du irgendwie wie so einen Behälter hast,...... den die Senioren in den Heimen quasi haben...... und der wird sich dann irgendwie farblich verändern,...... wenn nichts mehr getrunken wurde oder so,...... dass du irgendwie, ne,...... damit die Pflegekraft nicht immer...... hinterher sein muss,...... dass sie so ein Signal bekommt,...... das wäre ja auch eine Möglichkeit, dass man sagt,...... okay, es gibt vielleicht irgendwann... eine Software, wo zumindest Bewegungsmuster erkannt werden, um dann zu wissen, hat er getrunken oder nicht. Ich gehe davon aus, dass das irgendwann auf jeden Fall auch Anwendung finden wird. Weil es ist ja nur logisch so. Du weichst meiner Frage aus. Lieber, gehst du aktuell? Für dich persönlich? Oder wie weit wärst du bereit zu gehen aktuell? Also sorry, du bist nicht meiner Frage ausgewichen. Also ich finde das Thema super spannend mit den Senioren, dann bitte nicht falsch verstehen. Aber mich interessiert trotzdem, wo für dich aktuell so die, wo ist irgendwie Schluss? Gibt es denn kalenderfrei aktuell zum Beispiel? Inklusive privater Sachen? Also wo würdest du sagen, oh nee, komm. Ich würde glaube ich alles machen, wo ich wirklich einen Mehrwert sehe, weißt du? Das hat weniger mit privat oder nicht privat, sondern ist da ein Mehrwert? Wenn ich jetzt sehe, okay, wenn ich jetzt meinen Kalender freigebe, dann spare ich eine Stunde am Tag, blöd gesagt. Dann machst du das. Dann mache ich das. Aber den sehe ich halt gar nicht so. Also ich sehe wirklich nur den Mehrwert in meinem Gehirn, wenn man so möchte. Also Wissen über die Arbeit, über alles Mögliche. Aber ich sehe jetzt nicht den Mehrwert, wenn ich dem Wissen von meinem Privatleben gebe. Ja, ist gut. Du? Ähnlich wie du. Also ich versuche mich einfach so gut es geht selbst zu optimieren und da bin ich bereit, vieles in Kauf zu nehmen. Ich muss mich jetzt nicht nackig machen, wie man so schön sagt, irgendwie bis zur Unterhose. Das muss jetzt auch nicht sein. Aber wenn ich sehe, dass es hilft, habe ich jetzt auch keine großen Geheimnisse. Also ich habe jetzt gerade eben wieder, weil wir beide ja das neue Omni von Google getestet haben. Ich denke ja keine Sekunde mehr darüber nach, einfach drei Bilder von mir da reinzunehmen, als Porträtbilder. Aber erinnere dich mal ein Jahr zurück, da war das ein Riesenthema. Da habe ich zum Beispiel keine Bauchschmerzen mehr mit oder mit all dem, was das betrifft. Bei mir ist... Ja, eigentlich bin ich so, wie du es sagst. Solange es mich optimiert, gehe ich die Themen mit. Wie gesagt, ich würde jetzt vielleicht nicht so super, super hardcore, vor allen Dingen so auf Finanzsachen. Ich weiß nicht, wie würdest du das handeln? Würdest du einfach Zugriff auf dein Konto geben? Nee. Um das zu optimieren? Also bei so ein paar Sachen bin ich halt noch raus. Aber auch da kannst du ja ein lokales LLM benutzen, theoretisch. Also das würde ich dann einfach mit einem lokalen LLM machen. Ich würde jetzt nicht Cloud API nutzen. Was schmunzelst du, Manuel? Ich? Also Manuel und ich haben gerade kurz off the record ein bisschen gesprochen, weil Manuel einen schönen Diss hatte, weil meine Selbstoptimierung bei mir und meinem Körper aufhört. Korrekt. Den hättet ihr auch ruhig vor versammeltem Punkt. Ja, weil Marco hat gerade hier ein Ernst, was Selbstoptimierung hilft und das mache ich und so. Da habe ich ihn gefragt, Sport hast du letzte Woche, hast du auch wieder vergessen wahrscheinlich wegen Selbstoptimierung. So, kommen wir zum Thema des Tages. Wir haben gesagt, wir reden heute über Obsidian. Genau, korrekt. Acht Minuten hast du, Marco. Weil wir haben heute einen ganz, ganz straffen Zeitplan. Um 9.30 Uhr sind wir zum Mettfrühstück mit Thorsten Fucker verabredet. Also. Eigentlich ist noch nicht so viel passiert. Manuel flachst mich seit vier Wochen, würde ich sagen, warum ich es nicht schaffe, mir Obsidian einzurichten und also neues MacBook, dann Obsidian gleich einzurichten und alles, was dazu gehört. Ich würde sagen, wir machen heute den Auftakt, um in den nächsten Wochen unsere Zuhörerinnen und Zuhörer immer mitzunehmen auf der Reise, die ich gehe. Ja, finde ich gut. ich gehe quasi durch den gleichen Schmerz, durch den jeder gehen muss. Denn ich habe quasi gestern angefangen, in den J-Effekt einzutreten. Denn damit Obsidian richtig gut funktioniert, muss ich jetzt richtig leben da rein. Und leben da rein bedeutet, erst mal seine Arbeitsweise komplett zu verändern, dann... alles was man noch in seinem Kopf hat, in Obsidian reinzupumpen, aber auch Dinge, die man für wichtig hält, direkt in MD-Dateien umwandeln zu lassen, sich neu zu organisieren, neue Strukturen zu schaffen. Und da bin ich ganz ehrlich, das ist Pain. Weil du hast deine Gewohnheiten, du fährst jeden Tag links rum zur Arbeit und jetzt auf einmal musst du rechts rum zur Arbeit fahren. Und das ist einfach ein Schmerz, den du geben musst. Da ich aber jetzt schon nach einem Tag. Ja, ich sag mal, einem halben Tag oder einem Tag, die ersten kleinen Vorteile sehe oder Ideen davon bekomme, wie die Vorteile aussehen könnten. Die da wären. Und Also du hast gestern so schön zu mir gesagt, du hast mir ein paar Sachen ja geholfen beim Einrichten, aber im Prinzip auch jetzt muss ich selber gucken, wie ich mich organisiere. Genau, jeder hat seine eigene Arbeitsweise. Weil jeder hat so seine eigene Arbeitsweise. Und ich habe mich jetzt erst mal damit beschäftigt, welche Skills lege ich an, damit ich quasi das Fundament habe, damit ich danach arbeiten kann. Und ich merke so in dem, in dem, wie ich die Skills anlege, und wie ich den Austausch mit Cloud Code habe und was dann schon daraus wird, dass ich gerade ein gutes Fundament baue. Ah ja, sehr gut. Und ich weiß jetzt schon nach einem halben Tag, dass ich aufgrund dieses Fundaments ein schönes, also ein gutes Haus bauen werde. So, das ist mir einfach klar geworden. Und was auch sehr, sehr praktisch ist, du hast mir das gesagt, aber muss man ja auch dann erst mal machen und umsetzen. Du arbeitest quasi nur noch in Obsidian in Cloud Code. Das heißt, du öffnest gar keine separaten Terminals mehr. Und ich stelle halt jetzt schon fest, dass das, was bei mir oft zum Wildwuchs geführt hat, auch, und das ist ja so jetzt wirklich mal so aus dem Daily heraus, selbst ich hatte ja so ein bisschen Angst, Cloud Code immer direkt in meine gesamte Dropbox zu lassen oder auf alle Ordner zu lassen. Also was habe ich gemacht? Ich habe mir mal so eigene Ordner gemacht, wo er reingearbeitet hat, in abgesteckten Feldern. ich ja nicht mehr gefunden. Also ich hatte dann irgendwie, ich habe in letzter Zeit viele SEO-Geo-Audits gemacht. Der heißt dann neuer Ordner, underline final, underline end und da liegen dann irgendwie 17 Kundendaten drin. Also ich überspitze jetzt, so schlimm bin ich auch nicht, aber im Prinzip so ein bisschen in die Richtung. Das habe ich jetzt angefangen aufzuräumen. Strukturiere das nach Kunden und Themen, die natürlich dann gleichzeitig irgendwie, wo Obsidian Zugriff auf alles hat. Ich merke gerade echt einen coolen Hebel. Ich habe jetzt heute Morgen angefangen, schon, dass er mir die Top News zusammengefasst hat, mir gleich Hooks gegeben hat für die Themen, die Podcast-Themen und so. Warte mal, ich muss einmal kurz das Gesicht von Manuel beschreiben, der hier so ein bisschen selbstherrlich, fast schon selbstverliebt sitzt. Der eine sagt so, der andere sagt so. Also für diejenigen, die uns heute zum ersten Mal hören, Manuel nutzt das jetzt mittlerweile seit anderthalb Monaten, zwei Monaten so intensiv. Ja, so seit zwei Monaten nutzt er Obsidien intensiv und sagt mir am Tag ungefähr 47 Mal, Jung mach das. Korrekt. Du musst das machen. Das musst du auch dazu sagen, während du mein Gesicht beschreibst, weil ich seit zwei Monaten wirklich jeden Tag Marco damit in den Ohren hänge. Komplett. Und jetzt spricht er genau das aus, was ich die ganze Zeit sage. Freut mich einfach. Ja, total. Den Effekt haben wir andersrum übrigens nicht. Nein, Spaß beiseite. Weil du hast eine Sache immer gesagt und ich glaube damit hattest du einen großen Punkt. Mein Hebel ist noch viel größer als deiner. 100 Prozent. Weil ich einfach in viel mehr Kunden arbeite, in viel mehr Themen arbeite, weil ich das gesamte 923b Thema habe. Ja und weil du sonst auch langsamer bist als ich. Warte mal. Bip, bip, bip, bip, bip, bip, bip. Sehr schön. Nein, nein, 100 Prozent. Also genau das, was du gerade gesagt hast. Weil ich kann nicht, mein großes Problem war ja immer, du hast irgendwie ein Ticketsystem für deinen größten Seniorenheim-Kunden, da kommt der, dann kommt... Dein zweites Gehirn ist halt noch viel größer. Genau, also ich bekomme halt am Tag wirklich 300 WhatsApp-Nachrichten, 300 Slack-Nachrichten, 100 Mails, plus Ticketsystem, plus dies, plus das. Ich kann das ja gar nicht verarbeiten. Allein das hat ja schon das gezeigt, dass du ganz am Anfang gesagt hast, ich mache mir vier Dokumente und schmeiße da immer nach vier Kategorien die Sachen rein über den Tag, die wichtig sind und lasse die dann am Ende verarbeiten. So habe ich, die Idee hatte ich ja noch gar nicht, weil ich nicht so viel habe. Ja, genau. Also in der Breite und in der Tiefe. Das ist halt genau das Spannende. Auch da ganz kurz im Kontext, weil das finde ich super spannend als Thema. Du machst diese Daily Notes, du gehst abends hin, fasst dir einfach für dich einmal per Voice deine Daily Notes zusammen und lässt Obsidian die Themen dann sortieren. Ich könnte das gar nicht machen, weil über den Tag verteilt ist zu viel. Ich weiß abends gar nicht mehr, was ich morgens gemacht habe. Also muss ich quasi parallel am Tag verteilt das die ganze Zeit in eine Datei ballern und abends mache ich daraus meine Daily Notes so. Deswegen bin ich auch wirklich sehr gespannt, wie deine Learnings sind und was du dann immer berichtest. Weil auch da werde ich dann wieder neue Einblicke bekommen, weil du einfach anders auf die Sachen guckst. Ja, komplett. Also finde ich jetzt nach einem Tag, finde ich das Thema jetzt schon super, super spannend. Also ich meine, wenn du das nach einem Tag sagst, ist das ja schon crazy. Nein, komplett. Ich kann auch nur nochmal, das hat jetzt nichts mit Obsidian zu tun, aber ich höre immer wieder, dass die wenigsten das machen. Das Thema Skills in Cloud ist wichtig, also ist wirklich wichtig. Ich habe mir jetzt irgendwie innerhalb von ein, zwei Stunden die absolut wichtigsten Marketing-Skills, ich habe jetzt juristische Skills, Steuerberater-Skills, also das, was man als Unternehmer braucht. Und auch da... Ja, am Ende guckt ein Mensch drauf. Am Ende guckt ein Anwalt drauf. Am Ende guckt mein Steuerberater drauf. Am Ende gucke ich drauf. Oder ein Experte drauf. Aber der Weg dahin, der ist mittlerweile ein KI-Weg. Der ist kein menschlicher Weg mehr. Es geht immer um die letzten 10% und nicht um die ersten 90%. Manuel, guck doch, ich habe noch eine Minute. Ich halte das nur noch mal für wichtig, weil... Das gibt richtig Kraft. Also die Struktur aus Obsidian, die Orga aus Obsidian, dass du dein zweites Hirn langsam, langsam baust. Dann die Skills, womit du dir ja selber die Superpower gibst schon in Cloud Code. Ich glaube, dass ich in, weiß ich nicht, ich sag mal in vier Wochen oder in acht Wochen, um die gleiche Zeitspanne zu nehmen wie du, nochmal völlig anders arbeite als heute. Komplett. 100%. Zum Abschluss noch eine Neuigkeit aus der Octopus Genius. Und zwar haben wir Zuwachs oder bekommen Zuwachs. Wir haben einen Entwickler eingestellt. Ich habe so ein bisschen gesagt, wir haben Lionel Messi eingestellt, um so ein bisschen Druck aufzubauen. Nur ein bisschen. In deine Richtung. Nur so ein bisschen. Genau. Also ja, die Octopus Genius hat jetzt wirklich, was das angeht, volle geballte Kompetenz im Rücken und ich bin sehr gespannt, was wir für Projekte jetzt in Zukunft angehen werden, die auch sehr groß sind und auch da nehmen wir unsere Leute sehr oder die Zuhörer und Zuhörerinnen sehr transparent mit. Komplett.... ja, berichten über alles, was wir tun werden und...... ja, das ist eine kleine...... Ankündigung, die...... uns auch sehr persönlich freut. Weil wir sehen, okay, es geht weiter...... und der Oktopus wird größer. Freue mich. Alles klar, dann machen wir für heute Schluss. Perfekt. Bleiben in den gleichen Klamotten und nehmen nochmal für morgen auf. 15 Minuten, bis dann. Tschüss.
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