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13. Juli 2026· 21:42 min

In 12 Monaten führt KI 80% aller Gespräche — und ausgerechnet eine Hutverkäuferin zeigt, was sie NICHT kann

Wir wissen bei der KI noch nicht, wo die Reise hingeht — und genau das ist der Punkt. Marco und Manuel über Weitblick, den neuen ChatGPT-Voice-Mode, humanoide Roboter bei BMW und eine Frau namens Waltraut, die besser verkauft als jede KI.

KI-Snack: In 12 Monaten führt KI 80% aller Gespräche — und ausgerechnet eine Hutverkäuferin zeigt, was sie NICHT kann
In dieser Folge

Die Kernpunkte

  • Paul Achleitner & die "Anziehungskraft obsoleter Erfahrungen" — warum KI-Prognosen so schwer sind
  • Die Elektrizitäts-Analogie: Warum wir den echten KI-Wandel erst sehen, wenn wir Firmen neu bauen
  • NRW gibt Schulen 4 KI-Assistenzen — von Schulrecht bis Elternabend-Vorbereitung
  • Der neue ChatGPT-Voice-Mode: Warum das Thema Sprache "gelöst" ist
  • Prognose: In 12 Monaten laufen 80% der Telefon-Gespräche über KI
  • Robotik: 1X Neo mit sensiblen Händen & humanoide Roboter im BMW-Werk Leipzig
  • Ehrlicher Real Talk: Welche Jobs wirklich wegfallen — und warum Robotik den Fachkräftemangel auffängt
  • Waltraut vom Hutladen: Wo die menschliche Intelligenz auch in Zukunft unschlagbar bleibt
Die menschliche Intelligenz bleibt genau in diesen fünf Minuten — im persönlichen Kontakt, im Erfahrungsschatz."
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Transkript

Wir wissen bei der KI noch nicht, wo die Reise hingeht. Ich glaube fast, ich lehne mich mal weit aus dem Fenster, in zwölf Monaten werden wahrscheinlich 80% der Gespräche mit einer KI geführt. Das Thema Sprache ist genutzt. Marco, weißt du, wer Paul Achleitner ist? Er kennt keinen Menschen wahrscheinlich. Also, du weißt auch nicht, wer es ist. Ich kann den auch nicht. Müsste ich den kennen, sagst du? Ja, wahrscheinlich nicht. Investor und Ex-Aufsichtsratsvorsitzender der Deutschen Bank, Paul Achleitner. Der hat gesagt, ich habe mir das Recht verdient, nicht mehr mit Arschlöchern zusammenzuarbeiten. Würde ich sogar so unterschreiben. Die Frage ist, ob er sich das Recht verdient hat. Das weiß ich nicht. Setzen wir jetzt einfach mal voraus. Aber ist auf jeden Fall schon mal ein guter Take. Ja, finde ich auch gut. Der hatte ein Interview in der Die Presse. Kennen Sie die Seite? Ich kannte die nicht. Hat ein Interview und ich fand einfach nur die erste Frage spannend, die mit hier reinzunehmen. Weil der wurde gefragt, einer der Treiber des rasanten Wandels ist die KI, logischerweise. Wie wird sie unser Leben verändern? Und da sagt der Paul, Wir müssen sehr vorsichtig sein mit Prognosen. Es gibt so etwas wie die Anziehungskraft obsoleter Erfahrungen und sagt dann am Ende, die Bedeutung der Elektrizität war nicht im Augenblick der Erfindung klar und auch noch nicht, als man den Elektromotor geschaffen und Strommasten verlegt hat, sondern erst als Ingenieure anfingen, Fabriken oder Häuser anders zu bauen. Wir wissen bei der KI noch nicht, wo die Reise hingeht. Hast du da eine spontane Meinung zu? Weil ich würde das genau so unterschreiben tatsächlich. Also das ist so ein bisschen das Gedankenspiel, was ich immer habe, wenn ich sage, es wird viel mehr Jobs geben. Weil ich eher sage, wir wissen noch gar nicht, wo es hinlaufen wird. Weißt du, was ich meine? Ja, ja, komplett. Weil wir noch nicht die Ingenieure haben, die jetzt quasi Maschinen und Häuser anders denken quasi. Ja. Also ich fand es wirklich einen spannenden Gedanken. Ich glaube, dass unsere, meine, meine Vorstellungskraft geht wahrscheinlich weiter als die von vielen anderen. Ja, genau. Aber auch trotzdem ganz früh. Ja, ganz genau. Ich glaube, dass das so meine Antwort darauf ist. Ich glaube, ich kann mir schon vorstellen, dass Dinge passieren, also ich meine, nicht umsonst sage ich in meinen Vorträgen, in drei bis fünf Jahren wird Robotik komplett rasieren und sowas. Also Da bin ich ja schon wahrscheinlich weiter als andere. Wenn wir sagen, du musst deine Firma neu bauen, um in fünf Jahren überhaupt eine Chance haben zu agieren, sind wir ja schon weiter als andere. Aber es geht wahrscheinlich die Vorstellungskraft, zu wissen, was passiert eigentlich in 30 Jahren. Das ist übrigens immer der Punkt, wo ich immer schmunzeln muss, weil ich denke immer so... Also ich habe so ein Prozent Gedanken, ja, labert ihr mal. Aber es gibt ja so wirklich viele, wo dann du siehst so irgendwie einen Bericht oder liest was und dann sagt dir, ja, hier der... Max Mustermann, der hat vor 45 Jahren schon gesagt, hier und hier ist ein Video von Steve Jobs aus dem Jahr 1993, wo der sagt, KI wird im Jahr. Ja, die haben Weitblick auf jeden Fall. Oder die haben halt die Materie einfach sehr krass verstanden. Ja, ich glaube, die sind einfach viel, viel tiefer drin in den Themen, verstehen viel besser Zusammenhänge, wie die funktionieren. wissen auch einfach mehr. Also haben einfach viel, viel mehr Wissen noch als wir. Aber sagen wir es mal so, mein Weitblick reicht auf jeden Fall für die nächsten drei bis fünf Jahre. Also theoretisch. Und alleine da wird sich schon so viel ändern, dass wir gespannt sein dürfen. Aber eine spannende Aussage. Ich finde, wir blicken das ja nur auf unseren Business-Kontext und das, was wir tun. Wir können das ja jetzt nicht auf Ingenieure oder sowas einschätzen, wie das in fünf Jahren sein wird. Aber ich sehe es allein schon bei uns, dass es sich ja von Monat zu Monat auch wieder verändert. Und allein das zeigt mir, dass wir noch lange nicht an dem Punkt sind, dass wir wissen, wo die Reise hingeht. Vor einem Jahr sind in der KI-Bubble alle durchgedreht wegen N8N und mach hier und mach da, bau deinen Agent. Jetzt drehen alle durch wegen Second Brain. Also es wird eh nächsten Monat, wird es wieder die nächste Stufe geben, weil da hat noch keiner dran gedacht oder die wenigsten noch dran gedacht. Deswegen ist es ein sehr, sehr dynamisches, sehr dynamisches Feld. Das ist ein spannender Punkt übrigens, über den ich auch oft nachdenke, wenn wir mit unseren Kundinnen und Kunden sprechen. Ja, haben wir ja letztens auch wieder gehabt. Also wir lügen ja nicht, sozusagen. Nee, nee, genau. Wir sagen Fakten. Also Second Brain ist aktuell für uns das Thema, es aufzubauen. Wie baust du es für eine Company auf? Genau. Aber es kann halt sein, wir leben in einer Welt, die ist so dynamisch, die ist so agil. Es kann halt einfach sein, dass es in zwei Monaten oder drei Monaten oder Ende des Jahres, egal, schon wieder ein völlig anderes Game gibt. Ja. Und dann haben wir nicht gelogen. Ja, oder wir sagen das ja. Wir sagen das wirklich bei unseren Kunden. Das, was wir euch sagen, ist im Status das Beste. Aber der Status kann morgen schon wieder neuer sein. Also von daher nochmal wichtig dazu zu sagen, dieser Markt ist einfach so agil. Das ist vielleicht auch eine Veränderung, die können wir beide ja gar nicht beurteilen. Das ist der Punkt, wo ich das immer so ein bisschen sagen kann aus meiner alten Zeit, aus der Verlagszeit von vor 20 Jahren. Da hast du ein Produkt gebaut und dann war erst mal drei Jahre klar, das Produkt wird jetzt verfolgt. Du hast einen Businessplan abgegeben, der war drei bis fünf Jahre, also wirklich, war drei bis fünf Jahre. So, und dann war das das Thema des Jahres. Heutzutage, wenn du so arbeitest, vielleicht ist es auch, dass man ein schönes Bild für Wurzeln rausreißen. Es geht ja um die Art und Weise, auch Produkte zu denken, Themen zu treiben. Das verändert sich halt komplett. Das ist ein tagesaktuelles Geschäft. Auf jeden Fall. Guter Mann. Peter. Peter? Paul. Paul. Paul Achtleitner. Guter Mann, Paul. Ich fand den Satz gut. Ich habe mir das Recht verdient. Sehr gut. Glaube ich ihm. Nächstes Thema. Das Land NRW unterstützt seine Schulleitungen und Lehrkräfte mit KI-Assistenzen und weniger Bürokratie. Da habe ich einfach mal die Assistenzen, die die hier angesprochen haben, rausgeholt. Ich habe das auch gelesen. Ja? Ja, ich dachte mir, ich nehme kein Schulthema mehr mit. Aber mach mal. Ich finde das spannend. Ich finde das spannend. Mach mal. Genau, und zwar kriegen jetzt die, ja, also ich weiß jetzt nicht, wie viele Schulen oder, also steht da jetzt nicht so drin, aber Schulleitungen und Lehrkräfte in NRW kriegen jetzt vier Assistenzen freigegeben. Die erste Assistenz ist die Assistenz, um Schulrechtsfragen zu klären. Also irgendein Chatbot, der wahrscheinlich alle rechtlichen Grundlagen in Bezug auf Schule bekommen hat und dann. die quasi auf deine Frage immer eine Antwort gibt. Erstmal gut, so. Also ich meine, ich habe, glaube ich, noch nie in meiner... Also ich hatte auch noch nie irgendwie ein Kind, das ich als Elternteil quasi in die Schule gehen muss. Aber ich als Schüler habe noch nie einen Lehrer nach... nach rechtlichen Fragen gefragt. Also das gab es ja noch nie. Ich weiß nicht, wie das als Elternteil ist. Irgendwie, ich meine, bei dir ist es ein anderes Thema. Auf welche Schule gehen meine Kinder? Genau, dann gibt es noch die Assistenz für die Lehrkräfte. Situationen einordnen, Kommunikation gestalten. Ist dafür da, Elternabende oder Elterngespräche vorzubereiten? Das ist ja ein Lachen. Es hören Lehrer zu, Mann. Nimm das Thema mal ernst. Nein, ich lache nicht deswegen darüber, sondern ich lache eher darüber, über die Elternteile, die da teilweise drin sitzen und denken, es geht um eine Präsidentschaftswahl. Aber ja. Er will da jetzt auch keinem zu nahe treten. Aber ich sag mal, die Unterstützung kommt vom Land NRW, habe ich das richtig gesagt? Ja, ja, genau. Also es ist nicht schulisch entwickelt oder so, sondern das Land NRW hat das... Nee, nee, genau. Dorothee Feller ist seit 2022 Ministerin für Schule und Bildung des Landes NRW und die hat das Ganze wohl so... Also sie ist jetzt oben abgebildet, ich würde mal behaupten, da kannst du dir die Lorbeeren anziehen. Alles, was getan wird, was in diese Richtung geht, jeder Schritt. Ja, ich finde es auch super. Das hat keinen negativen Aspekt. Ich finde es gut, dass wir das machen. Ich habe nur darüber gedacht, weil wir uns schon öfter über Elternabende unterhalten haben und jetzt kam hier quasi die Assistenz. Jeder Schritt, der gemacht wird, um Lehrer zu unterstützen. Ja, ja, 100 Prozent. Weißt du, ich habe die letzte Zeit, witzigerweise, weil du das gerade sagst, wir haben so zwei, drei, vier Elternbriefe bekommen. Das läuft ja mal in Schulen heutzutage so. Der Schulleiter schickt einen Elternbrief. Kriegt man noch einen Brief oder ist das mittlerweile mit der App dann? Nee, also eine E-Mail. Eine E-Mail kriegst du und diese E-Mail wird dann verteilt an die Klassenpflegschaftsvorsitzenden. Und die verteilen das dann wieder in Elterngruppen, in denen ich nicht drin bin. Meine Frau leitet mir das dann weiter. Da denke ich mir immer so, hoffentlich hat der Jungleiter nicht abgetippt. Ach so. Ja, das sind halt lange Mails einfach. Also auf Briefpapier und so. Da denke ich mir so, ey, lass das schön die KI machen bitte. Weil das glaube ich schon, wenn du so Schulleiter bist, du hast ja wirklich viel an der Hacke. Du hast irgendwie hunderte von Schülern, Lehrern, 70, 80 Lehrer auf so einer Schule wahrscheinlich. Hälfte fällt aus, gerade gefühlt so. Also das alles zur Wuppen... Ne, ich glaube, so einen Schulleiterposten, den will ich nicht haben. Nee, hätte ich auch keinen Bock drauf. Hätte ich einfach keinen Bock drauf. Und wenn du dann noch irgendwelche E-Mails selber schreiben musst, deswegen alles, was getan wird in Bezug auf Schule, ist doch mega. Wir hatten das übrigens vor kurzem, darf ich das kurz anschieben, als ich hier bei der FOM war. Da ging es auch nochmal darum, dass eine Kollegin aus dem Auditorium gefragt hat, wie ich mir das vorstellen würde, eigentlich jetzt aber auf die Form bezogen tatsächlich, sollte es speziellen KI-Unterricht geben? Weil du weißt ja, die haben ja das Konstrukt, dass sie oft mit Firmen zusammenarbeiten sozusagen. Sollten die quasi eine Art KI-Ausbildung, eine eigene Vorlesung dafür machen und so. Und ich mache da gar keinen Unterschied. Ich habe das eins zu eins adaptiert, was ich auch, also, oder anders. Würde es diese Ausbildung in der Schule schon geben, müsste sich keiner mehr Gedanken darüber machen, die Basisausbildung, wie es in Weiterführung ist. Gibt es aber nicht. Aber auch in Hochschulen zu sagen, wir machen hier einen Kurs, der zahlt ganz speziell auf KI und Medienkompetenz ein sozusagen. Und in allen anderen Kursen findet das Thema aber auch statt und zwar im Sinne des Werkzeugs, der Arbeitshilfe. Das sehe ich da eins zu eins so. Weil es ging so darum, wie Firmen das aus ihrer Perspektive sehen, wenn die so ein duales Studium anbieten und sowas. Für Firmen ist das ja Gold wert, wenn die Leute irgendwie das Thema KI mitnehmen. Die Firmen werden das nicht leisten, nur bedingt leisten können. Also ich halte das wirklich für essentiell. Und deswegen, wenn die Schule was macht, sorry, nur kurz. Ja, super. Mega, egal was. dann Prozent nächste Assistenz ist um Medienkompetenz entwickeln und modifizieren hilft schon dabei ihr Medienkonzept zu überprüfen vorzuschreiben oder neu auszurichten gut da werden jetzt irgendwie ein paar Konzepte reingekippt worden sein und dann kann so ein bisschen Weißt du, was das Problem ist? Wirklich, wenn ich das gerade so höre. Das geht mir bei Politik so und das geht mir bei Schule und so häufig so. Man müsste sich das jetzt mal genau angucken. Das ist alles immer so oberflächlich, so allgemein. Hier und da haben wir da und da entwickelt. Und wenn du jetzt dann aber mal in die Tiefe anguckst oder mal reingehst, ist es fachlich oft nicht gut so einfach. Oder einfach zu wenig. Und es ginge viel, viel mehr. Aber ich will nicht urteilen, weil wir das Programm ja jetzt nicht kennen. Aber erst mal ein guter erster Schritt. Letzte Assistenz, sprachsensibler Unterricht, Steuern und Entwickeln, soll dabei unterstützt werden, sprachsensiblen Unterricht zu gestalten, zu beobachten und weiterzuentwickeln. Also das sind die vier Assistenzen. Beim Thema Sprache habe ich eigentlich jetzt eine ganz gute Brücke. weil der neue Voice-Mode von ChecheBT ja komplett geisteskrank sein soll. Da hat's Doon Instagram-Reel reingeschickt, wo so ein Kollege quasi mit ChecheBT Englisch lernt und ihm quasi sagt, sobald er irgendwas merkt, was halt grammatikalisch oder was man vielleicht schöner formulieren könnte, sobald er das hört, soll er direkt eingreifen. Ich hab mir das Video angeguckt und ich fand's krass wie subtil Chat-GBT mit so lauten, mit so, damit dem Gegenüber signalisiert, okay, hier ist jetzt gerade was falsch gelaufen. Also ich habe verstanden an seinem Laut, dass er quasi eingreifen möchte. Und das fand ich wirklich sehr, sehr krass. Ich kann, ne ich kann es jetzt nicht einblenden, sonst hört man quasi auch die ganze Zeit dann in dem, aber. Ja das Video kann man ja verlinken. Genau, ich kann einfach den Link unten drunter setzen, müsst ihr euch wirklich mal angucken. Das war mir nicht so bewusst, dass der wirklich so gut geworden ist. Aber das ist so das Thema. Und der soll ja auf Deutsch auch sehr, sehr gut sein. Also das Thema Weitblick, was wir eben besprochen haben. Ja, ja, ja. Das war ja klar. Genau, und das, was für mich auch komplett klar ist, ist einfach, dass das Thema Sprache... Ja, ja, ist durch. Das ist gelöst irgendwie so. Aber ich habe das jetzt quasi auch mit aufgenommen in Bezug auf die Assistenz für die Schulen, dass die jetzt sprachsensible Unterricht quasi damit vorbereiten. Das muss ja eigentlich irgendwann so... Auch ein riesen Hebel. Ja, ja, ja. Als ich das Video gesehen habe, ich kann Videos einschätzen, die auf Instagram laufen, dass da auch noch ein bisschen Demo ist. Man muss mal sehen. Aber ist jetzt egal. Für mich geht es immer darum, Juli 2026, Status. Dieses ganze Thema Telefon, KI-Assistenten, was wir bei vielen Vorträgen haben, Werkstätten, Zahnarztpraxen, Senior-Anheim, blablabla. Selbst im Recruiting, Ja, ja, ja. Ich glaube fast, boah, ich lehne mich mal weit aus dem Fenster, in zwölf Monaten werden wahrscheinlich 80 Prozent der Gespräche mit irgendeiner KI geführt. Ja, ja. Und weißt du was? Ist ja gut. Es ist okay für jeden so. Ja, ja, ja. Es juckt keinen mehr so. Es findet keiner, empfindet keiner als schlimm. Davon gehe ich komplett aus, weil irgendjemand hat ja immer einen Bedarf so und dieser Bedarf wird gelöst. Ja, ja, genau. Ganz einfach. Und ähm. ja, wer viel mit Hotlines telefonieren muss, so wie ich manchmal, der weiß auch, dass KI gar nicht so schlecht sein kann. Ja, wobei die auch teilweise trotz KI-Bot echt nicht ganz so geil sind. Ja, letztes Thema, eigentlich nur relativ kurz, ich glaube, dann sind wir auch schon... Ich will noch eine Geschichte erzählen. Ja, die kannst du danach gerne erzählen. Letzte News, und zwar also zu dem generellen Robotik-Thema, da hat ja jetzt One X Technologies den Neo mit einem kleinen Upgrade präsentiert. Kleines. Ja, kleines Upgrade. Und zwar hat der jetzt sehr krasse Sensibilität in seinen Fingern, in seiner Hand. Das Video, was ich gesehen habe, war geisteskrank, also was der mit den Händen gemacht hat, das ist einfach Endstufe so und wir sind 2026, wo sind wir? 2028, da sind wir wahrscheinlich bei 99%, dass wir wahrscheinlich dann auch bei dem Thema bei einem Level sind, was einfach gut genug ist. Gleichzeitig werden jetzt in Leipzig in einem BMW-Werk auch humanoide Roboter eingesetzt, um Autoteile einzusetzen, Scheiben, alles drum und dran. In dem Video wird halt auch klar gesagt, der Mensch muss keine lästigen Arbeiten, also da wird dann auch so eine, keine Ahnung, weiß ich nicht, Fabrikleiterin oder sowas befragen, die sagt, es geht nicht darum, irgendwie um Leute rauszuwerfen, sondern die Leute können dann halt einfach andere Sachen machen. Ja, das ist Blödsinn. Ja, das habe ich mir in dem Moment auch gedacht. Nein, ich bleib dabei. Weil, nein, also ich... Das ist doch Blödsinn, ich kann das doch nicht mehr hören. Auch in dem Moment dachte ich mir, okay, also da sind jetzt vielleicht 100 Leute, die haben vorher diese Scheibe dahin gesetzt. Jetzt macht das noch... Was macht der? Also baut der jetzt noch Flugzeuge? Also das fand ich so ein bisschen unglaubwürdig in dem Moment. Aber... Da muss man... Wenn ich da zwei, drei Sachen dazu... Das ist ein perfektes Beispiel dafür. Anne, mach du ruhig. Ich finde... Dafür kenn ich aber auch die Autoindustrie zu. Also, ich bin dafür kein Maschinenbauer quasi, um zu verstehen, was könnte man denn jetzt noch mit einem Mensch mehr machen? Weißt du, was ich meine? Was für Möglichkeiten gibt es, um das noch mal auf ein anderes... Also sorry, die Geschichte, wir hatten das schon mal ein paar Mal, ich glaube diese Geschichte einfach nicht. Es gibt diese Geschichte, dass Menschen heute Tätigkeiten machen, die morgen vielleicht ein Humanoider machen und dafür haben sie mehr Kapazitäten für andere Sachen, die glaube ich, die Geschichte. Aber es gibt auch ganz, ganz viele Menschen, die machen Steuerung C, Steuerung V in der Lagerlogistik und das wird in Zukunft ein Humanoider machen. Und dann gibt es keinen Ersatz. Da muss es andere Tätigkeiten geben. Aber das meine ich, genau. Das ist das Thema. Was ist das nächste Level? Also wann fangen Ingenieure oder Maschinenbauer an, das anders auszudenken? Aber das Thema, das meine ich, das ist ein schönes Thema. Wir hören bei Vorträgen, wir hören von vielen immer die Jahreszahl 2030 zum Thema Robotik. Ja, ja, genau. Mittlerweile glaube ich, dass es vorher gelöst wird. Ja, bislang war ja, alle Einschätzungen sind immer vorher eingetroffen schon. Immer zwei Jahre vorher eingetroffen. Deswegen deine 28 finde ich gar nicht so dumm so. Also das kann schon sein. Aber jetzt kommt es. Es ist auch egal. Weil wir reden ja nicht von, ist in 20 oder 40 Jahren, sondern entweder ist es in den nächsten fünf Jahren ist das Thema durch. Und darauf, jetzt kommst du, darauf musst du dich doch einstellen, wenn du irgendwie Kontext zu diesen Themen hast. Und das halte ich für wichtig. Und das andere Thema ist so, ich verstehe das irgendwie, wenn du ein Unternehmen hast, wo vielleicht irgendwie 50 Prozent der Jobs in diesem Bereich sind. Aber jetzt mal einmal Real Talk, es werden einfach auch viele Stellen wegfallen. Das ist halt so. Die übrigens ja auch heute schon im White-Color-Bereich wegfallen. Also die ganzen Back-Office-Tätigkeiten fallen ja schon weg. Und wo es auch einfach den Fachkräftemangel gibt. Und wo es riesen Fachkräftemangel gibt. Also die Robotik fängt ja eher den Fachkräftemangel auf. Komplett, komplett. Viele Industrienationen müssen ja froh sein, wenn sie das Thema KI und Robotik haben und das Thema löst. Ohne das hätten wir noch mal ganz andere, auch geopolitische Themen wahrscheinlich. Ja, ganz genau. Darf ich was noch nehmen für den Abschluss? Ja, hau raus. Weil das Thema Robotik und KI und so. Am Ende des Tages habe ich zum Schluss noch eine menschliche Geschichte, die ich ganz cool finde. Die auch gar nichts mit KI zu tun hat. Überhaupt nichts mit KI zu tun hat. Aber die vielleicht nochmal zeigt, was ist so der Kernskill eines Menschen auch für die Zukunft. Wir haben viel über Verkauf gesprochen, wo ist MI im Verkauf, wo ist KI im Verkauf und alles, was dazu gehört. Und ich war am Samstag und habe mir einen Hut gekauft. Ja, wo haben wir die? Bei Hut. Bei Hut. Punkt. Komm. Die heißen Hut.de. Genau, auf der Mittelstraße in Köln. Das ist ein Fachgeschäft. Da gehst du rein und da steht die Waltraud. Die heißt wirklich Waltraud. Die heißt wirklich Waltraud. Und die war mega. Ich will hier wirklich Werbung machen für jeden, der mal einen Hut holen will und 3,50 Euro zu viel hat. Das ist einfach ein Guter Laden, perfekter Service. Da sind absolute Fachleute, wenn du da reingehst. Die guckt dich an, die kennt deine Kopfgröße nach einer Sekunde, legt dir drei Mützen dahin, davon sitzt eine perfekt. Einfach so. Und die hat einfach extrem viel Erfahrung, extrem viel Wissen und hat einfach extrem viel Sympathie. Die weiß sofort, was, wo, wie. Was macht die, die erzählt eine Geschichte von ihrem Mann, der ebenfalls natürlich eine Glatze hat, der deswegen auch Hüte trägt und so weiter. Ey, perfekt durchgespielt. Und jetzt mal auf so einen klassischen Verkaufsprozess bezogen. Das Wissen kann die sich ja trotzdem mit KI aneignen. Warum ist die der Huda? Die Waltraud steht ja wahrscheinlich schon 20 Jahre in dem Laden. Die Waltraud braucht keine KI. Die Waltraud hat KI durchgespielt. Das auf jeden Fall. Aber... jetzt mal auf den klassischen Verkaufsprozess bezogen, so den man hatte, immer wieder Vertriebsprozesse, sich dieses gesamte Wissen mit KI zusätzlich anzueignen, präsent zu haben, selbst mit einem Verkaufsgespräch durchzunehmen, dass man perfekt ist in dem Moment. Mega. Das wollte ich nochmal so mitgeben, weil alle mal sagen so, wo bleibt denn die MI? Die MI bleibt genau in diesen fünf Minuten so. In diesem persönlichen Kontakt, in diesem Erfahrungsschatz, den man hat und so. 100 Prozent. Mega. Wirklich einfach mega. Sehr cool. Startet gut in die Woche. Ist die letzte Woche vor meinem Urlaub. Müssen wir mal gucken, wie wir das machen. Entscheiden wir mal bis Freitag, wie wir die zwei Wochen anmachen. Ja, genau. Vielleicht Sommerpause. Vielleicht auch nicht. Mal gucken. Doch. Doch, doch. Mal gucken. Mal gucken. Tschö. Tschö. Tschö. Da ist Snack, dein doppelter Espresso. Untertitelung des ZDF für funk, 2017

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