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12. August 2026· 24:58 min

KI-Modelle sind gut genug für 99 % — der Rest ist Kontext

Zweiter Teil zu Mark Zuckerbergs Superintelligenz-Manifest: Wir nehmen uns die Punkte 6 bis 10 vor und Marco legt Manuel mit einer Mistral-These einen Elfmeter hin. Es geht ums Pricing, um das viele Geld im Markt und um die Frage, die den Mittelstand wirklich betrifft: Brauchst du das größte Modell — oder reicht das, was du längst hast?

KI-Snack: KI-Modelle sind gut genug für 99 % — der Rest ist Kontext
In dieser Folge

Die Kernpunkte

  • Zuckerbergs KI-Manifest, Punkte 6 bis 10 — Pricing, Balance of Power, Arbeitsmarkt, Infrastruktur, Risiken
  • Warum der Gratis-Plan dich ausbremst — echter Hebel kommt erst mit Claude Code, Skills und MCPs
  • Das irre Geld im KI-Markt (Nvidia, Google, Intel, Unitree) — und wann verdient eigentlich mal einer?
  • Mistral-CEO Arthur Mensch: Europas Chance liegt nicht im größten Modell, sondern in industriefähigen Modellen
  • Warum Modelle für 99 % der Anwendungsfälle längst gut genug sind — Kontext schlägt Modellgröße
  • Lokale Open-Source-Modelle (Kimi aus China) — Zukunft ja, aber die Hardware muss nachziehen
  • Kein pauschaler Jobverlust: mehr Firmen, mehr kreative Tätigkeiten — aber veraltete Geschäftsmodelle sterben
  • Warum Manuel seiner KI jetzt mehr Zugriff gibt — und die Ergebnisse dadurch explodieren
Die Modelle sind so gut, dass sie für 99 Prozent der Anwendungsfelder aller Zuhörer reichen."
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Transkript

Nvidia finanziert Kunden mit Milliarden. Google verhandelt über Milliardendeal mit Start-up. Wenn ein Deutscher eine Mail mit KI schreiben lässt und ein Asiaten eine Mail mit KI schreiben lässt, dann ist das eine unterschiedliche Mail, obwohl die das Gleiche sagen wollen. Manuel, ich möchte gerne zu... Nee, jetzt musst du dich entschuldigen, Marco. Nein, nein, ich möchte gerne was machen. Ja, okay. Ich möchte einen Aufruf starten an alle Zuschauerinnen und Zuschauer. Ach du Scheiße. Der Manuel sieht fantastisch aus in seinem Hemd. Wahnsinn. Der sieht einfach super aus. Bitte schreibt Kommentare. Schreibt auf Insta. Schreibt auf LinkedIn. Schreibt auf Spotify. Ich hoffe, dass der Marco aus dem Video auch noch los ist. Und mich einfach hängen lässt. Schreibt auf YouTube. Schreibt überall, in alle Kanäle. Wer die Nummer hat, auch per WhatsApp. Schreibt Manuel, dass er mehr Hemden tragen soll. So, jetzt kommt meine kleine Entschuldigung hinterher. Bei mir waren alle Hemden in der Wäsche, Manuel. Ärgerlich. Ärgerlich. Ach, du bist ein schickes Oberteil. So, das zum Einstieg. Wir hatten ja eigentlich gesagt, wir sitzen ja heute beide im Hemd. Das ist ein bisschen fehlgeschlagen. Ich habe Manuel heute Morgen um 5.30 Uhr in der WhatsApp geschrieben. Ey, Manuel, ich habe keine Hemden, die sind alle in der Wäsche. Das ist wirklich... Aber Manuel hat trotzdem durchgezogen. Finde ich super. Also für die, die uns hier normalerweise im Trikot sitzen sehen, gerne mal reinschauen. Manuel hat ein tolles schwarzes Hemd an. Sieht gut aus. Wir fahren gleich zum Kundentermin. Und ich würde sagen, das ist das erste Mal und wahrscheinlich auch das letzte Mal, dass Manuel, wie soll ich das sagen, dem Kunden entsprechend besser gekleidet ist als ich. Ja, das kann sein. So, Manuel, KI-Themen. Wir haben gestern die Brücke zu heute geschlagen. Also lasst uns heute weiter machen. Genau, das KI-Manifest. Das KI-Manifest. Weißt du, was ganz witzig ist? Das lag aber wahrscheinlich nicht nur an gestern. Wir hatten gestern 21 Stunden, also 21 Stunden wurden wir beide gestern gehört. Also du kannst ja nach Folgen gucken und so, du kannst ja auch nach Zeit gucken. Pro Tag. Wir wurden gestern 21 Stunden gehört und das war unser zweitstärkster Tag in den letzten 30 Tagen. Nur, dass du es mal gehört hast. Von der Anzahl der Folgen gar nicht, aber wir sind natürlich ein bisschen länger gewesen gestern. Dadurch steigt natürlich auch die Hördauer. Aber was ich ganz cool finde und deswegen nochmal Dank an alle, das zeigt ja auch, dass wir nicht komplett scheiße sind. Die Leute hören uns auch durch. Die brechen nicht nach einer Minute ab. Ich habe auch gestern Abend um halb zehn noch ein Bild bekommen, wo dann der Gregor, ich habe ja jetzt seinen Namen schon einmal gedroppt. Nee, das kannst du auch immer droppen. Ja, der ist ja bald auch dann im Podcast. Der hat ein Bild von unserem YouTube-Kanal geschickt und ein Abendprogramm darunter geschickt. Fand ich süß. Na komm, der ist doch sehr lieb, Gregor. Schöne Grüße. Und der hat übrigens noch mal zu dem KI-Manifest so ein, zwei andere Sachen gedroppt. Die würde ich aber direkt schon in die Folge mitnehmen, wo er dann auch vor Ort ist. Dann kann er sich selber dazu äußern. Weil er hat da auch noch mal so ein bisschen anders eingeordnet. Ist doch gut. Ja, finde ich auch. Sollen wir weitermachen? Nummer 6. Freier oder erschwinglicher Zugang. Kostenlose Versionen für Milliarden Menschen. Wer mehr Rechenleistung will, zahlt über einen dynamischen Auktionsmechanismus. Kann passieren. Ja, finde ich realistisch. Oder? Also das Thema Pricing ist ja schon etwas... Ja, es gibt quasi immer diese kostenlose Basisvariante irgendwie für alle, die aber eher nicht nutzbar ist oder nur für Basic Shit irgendwie nutzbar ist wahrscheinlich. Für die breite Masse nutzbar ist. Jetzt ist es doch wieder passiert. Bevor wir losgelegt haben, habe ich zu meiner Anwesung gesagt, ich glaube, mit den Themen sind wir schnell durch. Nein, nein, nein. Jeden Punkt kannst du zerpflücken. Genau, weil jetzt hast du gerade was aufgemacht, was ich so gar nicht auf der Uhr hatte. Ich habe in den letzten Wochen, habe ich dir ja auch erzählt, öfter mal Gespräche gehabt mit anderen, die dann gesagt haben, ja Claude wird schlechter, ich kann das und das nicht nutzen. Wo ich gesagt habe, in welchem Plan bist du denn unterwegs? Und du merkst einfach einen riesen Unterschied. Bist du in einer Free-Version von etwas unterwegs? Bist du in einem kleinen Bezahlplan unterwegs? Oder nutzt du halt die volle Power sozusagen? So wie wir Claude nutzen? Das weiß ich gar nicht, ehrlich. Doch, 100 Prozent. Also würde ich mich auf gar nichts besuchen. Aber du hast im Free-Plan ja auch alle Modelle, oder nicht? Ja, aber wenn du so arbeitest, wie wir arbeiten. Das hat ja nichts mit dem Businessplan zu tun. Aber damit das Ergebnis richtig gut wird, musst du Skills nutzen, hast du MCPs, du verbreitest ganz anders Token, also aus meiner Sicht zumindest. Du gehst viel umfänglicher ran. Ich glaube, du machst eine Anfrage so, wie ich die mache. Dann bist du ja beim Freeplan oder auch schon beim 20-Euro-Plan schon durch. Bei größeren Anfragen. Was ich dir damit sagen will, du kannst ja in den kleinen Plänen, kannst du ja Chechi Petit und Claude eigentlich nur so nutzen, ich hab mal eine Frage, gib mir eine Antwort. Aber das, was du ja beschreibst, hat ja viel mehr mit Obsidian zu tun, als mit dem Plan an sich zu tun. Oh, das weiß ich nicht, weil ich bin, du erinnerst dich, ich hatte ja am Anfang den 90-Euro-Plan, da bin ich ja auch super schnell an die Grenze gestoßen. Achso, okay, du sprichst dann wirklich nur von dem Limit quasi. Nur vom Limit. Mir geht es nur darum, wie schnell kommst du ans Limit. Ja, aber das hat ja dann auch wieder mit Obsidian zu tun, weil er sich quasi sehr viel Kontext zieht, der dann das Limit auch dementsprechend schnell in die Hürde bringt. Genau, das mag sein, aber ich glaube persönlich, aber vielleicht liege ich ja falsch, also korrigiere mich gerne, ich glaube nur persönlich, du wirst nicht in diese Hype-Phase kommen, der KI, wenn du nur in einem Freeplan unterwegs bist. Allein schon, weil du im Freeplan ja keinen Cloud-Code hast. Du hast keinen Cloud-Code? Und du kannst es einfach auch nicht so nutzen. Nee, nee, da gebe ich dir 100% recht. Ich dachte, du beziehst jetzt auf das Modell, dass das in einem Freeplan schlechter ist, bewusst schlechter oder so. Nee, das Modell ist, du wählst Opus 5 aus oder Febel aus oder was auch immer du auswählen willst. Das liegt ja an dir. Ich behaupte halt nur, wenn du eine komplexe Anfrage machst... Dann bist du halt direkt am Limit oder du kannst halt vier Stunden nichts machen und so. Und das wird dazu führen, dass du das nie so nutzt, dass du richtig Spaß daran hast. Ja, das stimmt. Deswegen ist so ein bisschen die Frage, wenn das darauf hinausläuft, was er gerade sagt, dass du eine Free Version hast oder... werden die Menschen dann aber wirklich in die Phase reinkommen, dass sie es gut nutzen können oder für sich gut nutzen, um da große Hebel zu haben. Das sehe ich halt eher nicht. Das, was, glaube ich, eher passieren wird, ist, dass die Anbieter einfach viel, viel mehr Geld verdienen. Weil sie anfüttern und dann zahlen die Leute einfach deutlich mehr. Kann auch sein. Aber das Pricing-Modell wird uns noch ein bisschen begleiten, glaube ich. Ja, ist halt, Energie ist ja der Faktor, der da ordentlich mit reinspielt. Mhm. Wenn das Thema nicht gelöst wird, dann wird es eher teurer statt billiger. Ja, ich habe heute Morgen dazu ein paar Zahlen, also ich will nicht über die einzelnen Themen sprechen, aber ich wollte das mal so einfach nur vorlesen, dass man mal ein Gefühl hat, okay? Das sind jetzt einfach nur Nachrichten, die übrigens in einem Newsletter waren. Nvidia finanziert Kunden mit Milliarden. Google verhandelt über Milliarden-Deal mit Start-up. KI-Konzerne investieren Billionen. Intel sammelt 22 Milliarden ein und übertrifft Ziele deutlich. Das ist einfach nur ein Newsletter und das sind alle Headlines, die untereinander sind. Ist ja unfassbar, was da für Geld drin ist. Ne, da ist sehr viel Geld, ja. Was da gerade für Kohle drin ist. Ja, verrückt. Unitary-Aktie vor Börsengang 8300-fach überzeichnet. Also das sind ja Unitary-Roboter, ne? Das Thema geht ja auch. Also das ist ja nochmal ein anderes Game. Also wie viel Geld da aktuell drin ist, Sehr viel. Wahnsinn. Ich habe dann aber auch irgendwo dazu eine Nachricht gelesen, die Frage ist, wann verdient denn auch einer mal? Nee, nee, das ist klar. Das ist eine spannende Frage zum Thema Pricing, glaube ich, am Ende des Tages. Aktuell eine sehr teure Wette, die da alle eingehen. Gut für uns. Ich dachte mir nur, als ich gesehen habe, wie viel Geld in den Markt ist, die Wette, die wird ja weitergehen. Ja, klar. Da sagt ja jetzt keiner so, jetzt haben wir mal gelettet. Nee, reicht jetzt auch. Wir hören jetzt wieder auf. Das wird ja nicht passieren. Punkt Nummer 7. Balance of Power. Es gibt keine einzelne wohlwollende Superintelligenz, weil die Menschheit keine Monokultur ist. Keine KI kann alle widersprüchlichen Werte zugleich bedienen. Sicherheit entsteht durch Konkurrenz und gegenseitige Kontrolle vieler Akteure. Ja? Klingt plausibel. Ich hab zu wenig... Ich mein, die Kulturen sind schon sehr unterschiedlich. Ich glaub schon, dass es da... konzentriertere Modelle gibt, um dann auch... die jeweilige Kultur zu bedienen. Also jetzt mal einfach gesagt, wenn du jetzt einen... Deutschen eine Mail mit KI schreiben lässt und einen Asiaten eine Mail mit KI schreiben lässt, ist das eine unterschiedliche Mail, obwohl die das Gleiche sagen wollen. Ich habe witzigerweise gestern noch irgendwo gelesen, das passt super dazu, gleiche Anfragen in unterschiedlichen Ländern führen immer zu anderen Ergebnissen. Das war jetzt auf Tschetschibik. Ja, genau. Das ist ja genau das Gleiche. Und das wird der wahrscheinlich auch oberflächlich umsetzen können, aber wenn man dann irgendwann vielleicht ein bisschen tiefer geht, dann ist es vielleicht ein bisschen zu. Oder ist es sinnvoller, andere Modelle dafür zu haben, die dann...... kleiner sind, dementsprechend auch billiger, aber im Endeffekt das Gleiche können, weil...... also wenn du jetzt ein Modell für den europäischen Markt machst und für den asiatischen, dann wird das Modell ja auch größer. Muss mit mehr Daten trainiert werden, was dann wiederum...... teurer wird, also es würde...... rein von der Perspektive Energie und Geld keinen Sinn machen, quasi dann noch... ein Modell für beides zu nehmen. Wenn man das jetzt quasi bedient. Du hast mir hier gerade einen Elfmeter hingelegt. Ich habe zu dir gesagt, ich habe noch drei Thesen gefunden. Eine davon passt einfach perfekt zu dem Thema, deswegen springen wir jetzt. Das ist ja egal. Wir machen erst die Manifest-Dinge. 8, 9, 10. Aber das passt perfekt. Wenn ich mal mal drei... Der Marco macht ja eh was, der will ja auch keine. Ich habe auch keinen. Ich trinke auch kalten Kaffee, aber ist egal. Arthur Mensch. Ah ja. Ist der CEO von, ich sag Mistral, ich sag nicht Mistral, das ist ein Französisch. Ich glaube, ich hatte letztens auch jemanden gehört, der wohl auch Französisch kann und der meinte Mistral wäre schon richtig. Also vielleicht noch so ein B ist in der französische Unterton da drin, aber. Nee, kann ich nicht. Ist auch egal, wir sagen ja auch Dario. Der CEO von Mistral, der hat drei Thesen aufgestellt. Und über alle drei müssen wir sprechen innerhalb der nächsten Tage oder Wochen, aber eine, die passt gerade ganz schön und ich fand die wirklich gut und spannend. Der Wettbewerb entscheidet sich nicht zwangsläufig an größten Modellen. Er sagt halt, die Chance von Europa. ist, die richtigen Modelle so zu entwickeln, dass sie industriell einsetzbar sind. Kein Wettrennen mitzugehen gegen China und USA über die größten Größenordnungen. Er sagt quasi, lass uns die Modelle, die wir haben, so gut machen, industriefähig machen. Und er spricht auch davon, haben wir gleich schon mal das Thema, es ist halt wie Elektrizität. Es ist da, du nutzt es und du machst es komplett leistungsfähig. Ich will jetzt nicht die ganze These vorlesen, aber es passt so schön zu dem, was du gerade gesagt hast. Also welches Rennen gehst du mit? So größte Modelle, noch größere Modelle? Ja, genau. Und es passt vor allen Dingen zu einer Sache, die du mir ja jeden Tag sagst, über die wir sprechen. Ich hoffe, ich darf die sagen. Du sagst ja, wir sind an einem Punkt, weil wir ja oft diskutieren, soll ich klotten und so, wir testen gerade Mistral und so. Es ist eigentlich egal, weil wir an einem Punkt sind. Die Modelle sind so gut, dass sie für die meisten Tätigkeiten komplett reichen. Und wahrscheinlich für 99 Prozent der Anwendungsfälle aller Zuhörerinnen und Zuhörer reichen. Dass es gar nicht mehr die große Rolle spielt, sozusagen. Sondern dass es viel wichtiger ist, so wie ich dir jeden Tag sage, ey, verrückt. wie gut mittlerweile mein Cloud in Obsidian ist, die Dinge so einzusetzen, so in die richtigen Kontexte zu setzen, so in die richtigen Anwendungsfelder zu setzen, dass sie da gut funktionieren. Und er sieht da die größte Chance auch für Europa übrigens. Also nicht dieses Wettrennen mitzugehen. Ja, weil Europa halt industrielles Wissen hat einfach. Genau. Das müssen die halt einfach in die Modelle reinhauen und dann haben die einen Wettbewerbsvorteil. Weil Wissen, also wir kommen jetzt an den Punkt, dass die KI quasi gut genug ist und du musst jetzt die MI quasi da reinbringen, um dann mehr rauszuholen. Das ist... Also gut genug für die meisten Anwendungsfelder auf jeden Fall. Und jetzt kommt es darauf an, wie kannst du damit agieren, damit du für dich die besten Anwendungsfelder findest. Fand ich ganz spannend auf jeden Fall. Ich kann übrigens nicht mehr gut genug sagen, ohne dieses Lied im Kopf zu haben. Ich kann das, weil ich bin da ja komplett raus. Aber du fängst nicht an zu singen. Nee, hab ich schon mal. Okay, auf jeden Fall. Genau, ich wollte da noch eine Sache zu sagen. Zum Beispiel diese ganzen Modelle aus China, also diese Kimi-Modelle aus China, da kam ja jetzt auch das neue Modell raus, was wohl in den Benchmark-Tests besser als Opus sein soll. Und das ist ja Open Source. Ist halt einfach nur zu groß, um es einfach mal schnell auf einem Mac Mini oder so laufen zu lassen. Es ist Open Source, aber eigentlich benutzt es keiner auf lokaler Hardware, weil zu groß. Aber du kannst es theoretisch Open Source laufen lassen, äh, lokal laufen lassen, und hast dann einfach ein geisteskrank gutes Modell und bist abgeschottet. Mhm. Find ich spannend. Also, ähm... Wer hat das? Also du sagst das auch immer mal wieder gerne. Aber irgendeiner, ich habe es vor kurzem gelesen, ich weiß nicht genau bei wem, stand genau das. Also die Zukunft werden lokale Modelle sein. Dafür bin ich jetzt zu wenig in dieser Hardware-Thematik drin. Aber diese ganze Chip-Technologie muss sich glaube ich noch ein bisschen weiterentwickeln, damit du quasi auf... kleinerer Hardware stärkere Modelle laufen lassen kannst. Und da ist ja Nvidia und so, die sind ja alle da dran, Intel 20 Milliarden. Also da wird was passieren. Ich frage jetzt nur wann und ja. Spannend. Punkt 8? Ja, der wird dir total in die Karten spielen. Den wirst du feiern. Arbeitsmarkt, kein Jobverlust, Automatismus. Ja. Ich bin ja nach wie vor so ein bisschen skeptischer als du. Nee, ich bin da wirklich krass von überzeugt, ja. Ist nicht lang, lese ich mal ganz kurz vor. Es gibt kein Naturgesetz, dass Automatisierung schneller wächst als menschliche Fähigkeiten. Neue Berufe entstehen wie App-Entwickler, Techniker. Firmen werden gegebenenfalls kleiner, aber es gibt mehr Firmen, also viel mehr Firmen. Ja, genau. Dadurch, dass es viel mehr Innovationen geben wird. Kleine Teams werden großen Impact haben. Dadurch werden einfach neue Themen entstehen. Ja. und er sagt einfach, es wird eine Riesenfreisetzung an kreativen Tätigkeiten geben, deswegen wird es explodieren, sozusagen. Das glaubst du ja zu 100 Prozent. Das glaub ich, ja. Also der Mensch hat mehr Möglichkeiten, und es war, glaub ich, noch nie so, dass der Mensch aus mehr Möglichkeiten nicht mehr macht. Weißt du? Das ist so meine... Also die haben ja nicht damals, als dann irgendwie der erste Traktor über die Felder gezogen ist, haben die gesagt, nee, das macht keinen Sinn. Wir lassen das. Wir ziehen weiter den Flug selber per Hand einfach. Also das ist jetzt nicht das perfekte Beispiel vielleicht, aber du weißt, was ich meine. Der Mensch strebt ja nach mehr so und immer... Und wenn es die Möglichkeit gibt, KI zu benutzen, warum sollten... Also witzigerweise gibt es ja den Vergleich, den ich nicht vorgelesen habe. Historisch gesehen waren ja früher 90 Prozent Bauern, also waren in der Landwirtschaft tätig. Das ist ja immer der Vergleich, der gezogen wird. Deswegen. Ich glaube, wir diskutieren da gar nicht drüber. Ich bin einfach einen Tacken skeptischer, so als du. Aber das heißt gar nicht, ich hoffe ja, dass es genauso eintrifft, wie du sagst oder auch wie die meisten führenden... für eine Köpfe aus dem Bereich AI sagen, es werden einfach viele, viele neue Jobs entstehen, weil sich einfach viele neue Themen entwickeln werden. Aber es werden auch viele Unternehmen einfach kaputt gehen, weil die entweder nicht auf den Zug aufspringen oder weil ihr Geschäftsmodell einfach veraltet ist in diesen Zeiten dann. Also es werden Leute ihren Job verlieren. Nein, genau, das ist klar. Es wird große Veränderungen geben, wie hier steht. Wenn Teams kleiner werden, müssen Menschen gehen. Es werden sich Jobdescriptions komplett verändern. Es verändert sich ja schon bei uns komplett im Kleinen. Das ist das Normalste der Welt. Aber insgesamt ist die Geschichte, die erzählt wird, eher eine positive, weil so viel Neues entstehen wird. Ja, das glaube ich auch. Ich bin sehr gespannt. Sehr gespannt. Neun. Oh, was ist? Machst du Druck oder was? Ja. Wann müssen wir los? Ach, wir haben noch Zeit. Sage ich jetzt einfach mal so. Infrastruktur mit den Kommunen. Rechenzentren müssen den Regionen konkret nutzen. Gut bezahlte Jobs, Investitionen, Lehrerbonus. Es gibt in Louisiana wohl Lehrerboni. Stabile Strompreise, solche Themen. Lehrerboni, weil sie Lehrer sind? Steht da nicht. Die steht einfach nur als Beispiel Lehrerboni. Hm. stabile Strompreise Er sagt halt, du kannst nicht einfach ein Rechenzentrum irgendwo hinbauen, sondern du musst das quasi regional verankern. Du musst die Menschen, die dort leben, mitnehmen sozusagen. Du musst die gesamte Region mitnehmen und nur so hast du eine Chance, diese Rechenzentren zu bauen, die du ja bauen musst, damit du überhaupt wiederum eine Chance hast am Ende des Tages. Du brauchst Energie. Da sind ja auch schon wieder neue Jobs. Keine Chance. Das Rechenzentrum muss ja auch betrieben werden. Also ist er quasi ein neuer Standort. Genau. Eigene Energieinfrastruktur, Americas Workforce Academy für Handwerker. Also er bringt auch wirklich solche Themen mit ein, um zu sagen, okay, wie gehen wir voran. Wir hatten gestern, glaube ich, das Thema. Es fehlen einfach Menschen, die die Rechenzentren bauen aktuell. Also es sind ganz, ganz... Banale Themen dann, wo du eins scheitern kannst. Also neben dem Widerstand der Menschen im Kopf kannst du ja auch nicht an einfachen Themen scheitern. Ja und das letzte Thema, das ist dünnes Eis, Risiken, Governance und US-Führung. Also ehrlicher Umgang mit Risiken, sagt er, Cyber, Cyberterror, Staatstyranei, Kontrollverlust über KI, solche Themen. Das hält er halt in seinem Manifest für einen, ich weiß nicht, ob einen der wichtigsten Punkte, aber er spricht ihn halt klar an. Ich kann dazu zu wenig sagen. Ja, ja. Also, ja, das Thema, ich glaube, das Thema Machtkonzentration ist immer ein großes, sozusagen, bei den Themen, über die wir gerade sprechen. Und ich meine, wir sehen das ja aktuell. Wir hoffen ja quasi, dass es Europa gelingt, mit Mistral irgendwie einen Gegenentwurf zu machen, weil ansonsten gibt es ja aktuell eigentlich nur zwei Nationen, die vorweglaufen, so. Und in dem Moment, also ich meine, das ist eine Machtkonzentration. Ja, klar. Du hast einfach keine... Die sammeln ja Daten ohne Ende einfach. Ohne Ende. Also. Ja, so ist das. Und Daten, die es auch vorher noch nie gab, weil die Leute benutzen das Chatinterface als... Ich habe ja einen Entschluss gefasst. Du beleidigst nicht mehr? Mache ich schon lange nicht mehr. Muss ich aber auch nicht, weil die Ergebnisse so überragend sind. Muss ich wirklich schon lange nicht mehr. Ne, ich habe für mich einen Entschluss gefasst. Ähm... Der ist fließend gewesen. Ich sage dem quasi alles. Ich mache jetzt nicht mehr so, das ja, das nein. Im nächsten Schritt werde ich dem auch, glaube ich, wahrscheinlich alles freigeben einfach so. Also nicht mehr so in einzelnen Ordnern arbeiten, sondern ich gebe einfach Vollgas. Weil ich sehe einfach, dass die Ergebnisse so unfassbar viel besser werden, je mehr Wissen da ist. Und dass es meine Arbeit noch mal viel, viel mehr erleichtert, Und wenn du erstmal verstanden hast, was du alles machen kannst, wenn du ihm mehr Zugriffe gibst. Also ich gebe ihm jetzt nicht mein Konto. So. Aber ansonsten, ich werde sukzessive schon extrem viel mehr Input geben. Wie siehst du das? Ja, ich bin da ähnlich eingestellt. Hast du es schon gemacht oder wirst du es machen? Oder bist du schon dabei? Hat er zum Beispiel Zugriff auf all deine Mails? Ja. Nee, aber das sehe ich auch irgendwie nicht als sinnvoll an. Das verwirrt den mehr als... Ja, ich habe da so ein, zwei Use Cases. Für mich persönlich so, die ich gerne machen würde. Deswegen habe ich darüber nachgedacht. Hattest du Zugriff zu deinem Kalender? Nee. Habe ich auch so ein, zwei Use Cases, über die ich nachgedacht habe. Ja, aber das ist bei mir alles noch überschaubar. Ja, bei mir nicht. Also ich würde... Ich bin noch nicht in der Situation, dass ich da KI-Unterstützung brauche, weißt du? Ja, ich schon bei ein, zwei Sachen tatsächlich. Ist mir jetzt gekommen so. Hatte ich vollen Ordnerzugriff bei dir? Ja, eigentlich schon, ja. Ja? Das wird so mein nächster Schritt sein. Ich bin gespannt. Aber aktuell habe ich noch nicht die... Ja, mich nervt halt eine Sache, Jörg. mich nervt, dass ich weiß, wie viel besser er arbeitet, wenn er mehr Input von mir hat. Damit ich ihm mehr Input gebe, muss ich ihm halt aktuell den Input quasi zusammensuchen, weil ich halt nur an bestimmten Ordnern arbeite und da habe ich keinen Bock mehr drauf. Weil ich ja an anderen Orten den gesamten Input schon gesammelt habe. Das ist ein Punkt, der mich aktuell noch Zeit kostet. Ja, ich weiß, das ist ein Wahnsinn. Worüber reden wir? Was haben wir früher gemacht und was machen wir jetzt sozusagen? Aber den Punkt würde ich gerne ein bisschen aushebeln. Und ich habe überlegt, dass dafür sinnvoll sein könnte, mehr Zugriff zu geben. Spannend. Ja, Manuel, wir fallen jetzt gleich zum Kunden. Wir haben heute Mittwoch. Morgen reden wir noch über die zwei anderen Thesen von unserem Freund Arthur, um einen kleinen Cliffhanger zu machen. Ich werde heute trotzdem laufen gehen, auch wenn wir unterwegs sind bei Kunden. Heute ist Tag drei. Heute Abend dann quasi, so eine Abendrunde. Mal gucken wann, aber werde ich schon irgendwie hinkriegen. Aber du gehst immer draußen, du gehst nicht bei dir zum Keller auf den... Ja, das wird der Not... Wenn es regnet und so. Nee, Regenlaufen liebe ich ja. Ah ja. Ah, Regenlaufen, das ist das Geilste, was es gibt. Aber es wird ja irgendwann der Punkt kommen, irgendwie, lass uns ehrlich sein, es ist dritter Dezember, es ist minus 13 Grad, ja. Das glaube ich nicht, aber... Nee, aber du weißt, was ich meine, Straßenver- bla bla bla. Es ist ja nicht mehr so kalt hier bei uns. Komplett. Und du musst eine Sache sehen, da bin ich ehrlich zu dir, wenn du es nicht schaffst in der Winterzeit mittags laufen zu gehen, ich bin jetzt nicht der Typ, der irgendwie an einem Dezemberabend das total geil findet, um 21 Uhr draußen bei eises Kälte laufen zu gehen, sondern dann gehe ich aufs Laufband. Das ist immer ein großer Vorteil, dass ich ein Laufband habe, kann ich das nutzen. Genau. Ich merke halt nur, dass mir nach dem Laufbandlauf mein Körper doppelt so viel wehtut. Das ist was anderes, ne? Ja, du läufst halt anders. Du hast einen anderen Laufstil auf dem Lauf. Du springst ja eigentlich die ganze Zeit nur nach vorne. Ja, du stoppst vor allen Dingen die ganze Zeit. Du bist wie in so einem Stopp-Modus. Ja, weil dein Fuß fährt ja automatisch zurück. Genau, dein Fuß ist einfach anders. Oder merkst du schon anders in der Achillessehne, Knöchel, Knie und so. Ist ein anderes Laufen. Ja, haben wir ja eben drüber gesprochen. Ist auch ein bisschen altersbedingt. Du wirst jetzt nicht mehr mit 16 da rumlaufen und hast gar nichts. Der Zug ist einfach abgefahren. Okay. Wir sehen uns morgen. Wir wünschen allen einen wunderbaren Mittwoch. Ja. Tschö. Tschö. Ja.

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