Zuckerbergs KI-Manifest — warum Automatisierung NICHT der eigentliche Gewinn ist (Teil 1)
Mark Zuckerberg hat ein Manifest zur Superintelligenz veröffentlicht — und Marco und Manuel nehmen sich die ersten fünf Punkte vor. Von "Superintelligenz für alle statt für wenige" bis zur unbequemen These, dass der wahre Wert von KI nicht im Automatisieren liegt. Doppelter Espresso, Teil 1 von 2.

Die Kernpunkte
- Zuckerbergs Kernthese: Superintelligenz für alle statt für wenige
- Warum Erfindung und Innovation der eigentliche Wert von KI ist — nicht Automatisierung
- Wie viel der täglichen KI-News eigentlich nur PR und Marketing ist
- Der Hugo-Boss-Take aus dem OMR-Podcast: Keiner wird ersetzt — außer wer KI nicht nutzt
- Der persönliche KI-Agent, der dich versteht und 24/7 arbeitet
- Warum KI zu mehr Firmen, mehr Gründungen und langfristig mehr Jobs führen kann
- Gleiche Wissens-Startlinie für alle — warum du trotzdem die richtigen Fragen brauchst
- Mut-Ansage für Nicht-Techies: mit kleinen Schritten einfach selbst anfangen
„Die KI macht den Menschen besser. Nur der wird ersetzt, der KI nicht nutzt."
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Transkript
Ey Manuel, ich hab mega Bock ein physisches Produkt zu verkaufen, weil wir alles haben, um es durch die Decke zu bringen. Ja, genau. Hat unser Kollege Mark Zuckerberg ein Manifest rausgebracht. Und ich bin einfach nur froh, dass ich gerade, Anführungszeichen, arbeite, Anführungszeichen. Manuel, 102 Tage. Machen wir schon den Podcast? Nein. Machen wir schon länger. Länger. bis Jahresende? Arbeitstage. 102 Arbeitstage bis Jahresende, das heißt 102 aktive Pausen. Bäm! Ah. Ich hab das mal ausgerechnet. Willst du jeden Tag laufen? Jeden Arbeitstag möchte ich eine aktive Pause machen und 30 Minuten laufen gehen. Geil. 30 Minuten ist ja nichts. Das ist ja Blödsinn. Wenn du jetzt sagst, du brauchst mal eine Pause, weil du zwei Stunden laufen warst, ist ja okay. Aber 30 Minuten laufen, wenn du das nicht jeden Tag kannst, dann kannst du aufhören. Genau, habe ich mal ausgerechnet. Dann habe ich mir gedacht, gut, wir sind ja auch bei unseren Kunden ganz Tag. Morgen zum Beispiel. Dann habe ich mir aber gedacht, Arbeitstag bei uns sind ja sieben Tage die Woche. Ich arbeite ja auch Samstag und Sonntag sehr, sehr häufig. Von daher glaube ich, ich gehe auf die 100. Ja. Bis Jahresende habe ich 100 Storys gemacht mit aktiven Parfüssen. Heute kommt Hashtag 2 und am Jahresende habe ich Hashtag 100. Stark. Du wirst ja auch mal krank. Also ist ja normal. Also ich habe so ein paar Bonustage durch das Wochenende. Wir werden ja auf jeden Fall noch einige Auswärtstage haben. Ja, das stimmt. Wo du auch theoretisch gehen könntest, wenn ich dann ein Hotel buche, wo auch ein Laufband da ist. Wenn du nicht wieder ein Hotel buchst und selber Kaffee kochen musst. Kurz den Insider aufklären. Der Marco hat, glaube ich, zwei Tage mit Laufen angefangen und wir hatten eine Reise zum Kunden. Ich hatte ein Hotel gebucht und Marco hat dann auf einmal so ganz entsetzt rübergeschrien Wie, das Hotel hat kein Laufband, Manuel? Und ich so, ja okay, Marco, du läufst jetzt seit zwei Tagen. Sorry. Der Läufer steckt doch immer mehr drin. Ja, ja, genau. Ich nehme das als Brücke, damit wir zu den KI-Themen kommen, denn ich höre mir jetzt auch immer während des Laufens unseren Podcast an. Und ich habe dir heute Morgen schon gesagt, man hat gestern wirklich gemerkt, dass wir keinen Kaffee hatten. Also wir haben uns einen zurecht genuschelt. Jetzt haben wir wieder Kaffee. Wir haben wieder Kaffee. Ist nicht die gleiche Maschine, aber... Wir sind komplett anders drauf. Wir haben wieder Kaffee und man hat das gestern wirklich gemerkt. Das war so ein... Ja, bei dir merkt man, dass es nochmal krasser ist. Boah, ich habe wirklich nur genuschelt. Weil du triebst ja auch acht am Tag. Also wirklich nochmal Entschuldigung. Wirklich Entschuldigung an unsere Zuhörerinnen und Zuhörer für gestern. Nee, gestern waren wir beide so ein bisschen... Ja, und auch schwer verständlich. Wirklich schwer verständlich. Das wird heute wieder anders. Ja, ohne Kaffee ist es wirklich eine andere Welt. Wir sind wieder voller Energie. Ich hatte heute schon drei. Du? Stimmt, ich hatte zwei jetzt. So, das ist mein dritter. Du bist ja schon mit einem auf die Arbeit gekommen. So, sehr gut. KI-Themen. Manu, ich hätte eins, worüber wir vielleicht ein bisschen länger sprechen können. Dann gerne. Und zwar hat unser Kollege... Mark Zuckerberg ein Manifest rausgebracht. Das hat er natürlich ein bisschen aus Metaperspektive geschrieben, ist ja klar. Brauchen wir uns nicht drüber zu enthalten. Aber ich will die wichtigsten Punkte trotzdem mal erwähnen. Will deine Meinung dazu hören und hab zu ein, zwei Sachen auch ein Take. Auch wenn es aus seiner Perspektive ist, ist ja egal. Klar. Superintelligenz ist für alle statt für wenige. Er möchte nicht, also seine zentrale These ist, dass KI-Macht nicht bei einigen Firmen oder Regierungen zentralisiert werden soll, sondern dass sie für alle ist. Du kannst auch sagen, Marco, da habe ich keine Meinung zu. Achso, das war jetzt der erste Take. Also ich finde diese... überspitzen Diskussionen darüber mit Macht, Singularität, allgemein, also das sind so dystopische Szenarien meiner Meinung nach, die immer skizziert werden, um halt wieder bisschen Angst und Schrecken zu verbreiten, um... Es kommen gleich noch Sachen, die werden dir Freude machen, weil die sind gar nicht dystopisch. Okay, weil das ist immer diese... Hier, der Sam Altman hat ja auch gesagt, ja Singularität ist längst erreicht und so. Also das ist immer so, weiß ich nicht. Du hast bei einer Sache, hast du mich so ein bisschen bekommen, wenn ich das sagen darf. Bei den Nachrichten der letzten Wochen war ich ja häufig so, aber wenn hier Unsicherheitsrisiken, du hast ja immer gesagt, Markus, das ist PR und Marketing. Nicht alles, aber vieles ist PR und Marketing. Also ich glaube, diese ganze Ausbruchgeschichte ist komplett gelogen einfach. Das weiß ich nicht, aber ich betrachte gerade, weil mir kommen auch einfach zu viele Nachrichten, die, wenn du sie hinterfragst, in das alles irgendwie PR-sterns. Ja, ist so. Oder du bist den ganzen Tag irgendwie Talk of Town. Ja, ist schon viel. Da ist schon sehr viel geworden, finde ich auch. Und witzigerweise... Da habe ich heute Morgen bei der Themenrecherche drüber nachgedacht. Die Nachrichten werden halt immer weniger inhaltlich und immer mehr politisch groß. Macht. Es wird halt immer weniger so, ey, wir haben unser Bildmodell verbessert, wir haben dies gemacht, das gemacht. Das wird halt immer weniger. Also da bin ich bei dir. Aber lass uns mal durchgehen. Wir haben ja zehn Punkte. Punkt Nummer zwei. Und den finde ich cool. wenn ich das schon gleich sagen darf, er sagt halt, Erfindung und nicht Automatisierung ist der eigentliche Wert. Mhm. Also er meint so, dieses ganze Automatisierungsthema ist gar nicht der eigentliche Wert der KI. Der eigentliche Wert der KI ist, und jetzt kommen wir zu deinem Punkt, nicht dystopisch zu denken ist, was daraus entstehen kann, an Innovation, an Erfindungen, da muss der Mensch hin. Ja, 100 Prozent. Da hab ich mir, als ich das gelesen hab, dachte ich mir, damit hab ich dich, oder? Er redet vor allen Dingen also über Medikamente, Geschäftsideen, Wissenschaft, er meint, das wird explodieren. Ja, ja. In der Medizin passiert ja schon viel. Wir sind einfach zu weit weg, um jetzt irgendwie über, hier wurde Protein da. Wir lesen das. Ich habe heute Morgen wieder ein paar Nachrichten dazu gelesen. Es wäre wirklich cool, mal irgendwie einen Mediziner hier reinzuholen, der wirklich Phase davon hat. Also ich lese das, aber ich kann halt gar nichts dazu sagen. Ob jetzt hier Proteine wurden da, Synthese kreuzen und so. Ist auch witzig, ich habe heute Morgen eine Nachricht gelesen, dass auch irgendwie wieder ein Virus mit KI... Ich war bei der Headline schon raus, weil ich dachte mir, was für ein Virus. Ja, aber da sind wir glaube ich... Ja, ist ja das, was ich schon die ganze Zeit sage, dass es deutlich mehr Möglichkeiten geben wird als irgendwie Einsparungen. Jetzt kommt ein Punkt. Kurzer Zusatz dazu auch. Wir haben noch Zeit. Ich habe die Folge, die neuste vom OMR-Podcast gehört. Also nicht die ganze, sondern das vom Hugo Boss. Hugo Boss, den habe ich schon mal gehört vor zwei, drei Jahren. Genau, ich wusste, dass sie irgendwann über KI sprechen werden, hab dann einfach nur dahingeskippt. Und dann hat er auch wieder genau das gesagt, was wir die ganze Zeit gesagt haben. KI plus MI, keiner wird ersetzt. Die KI macht den Menschen besser, nur der wird ersetzt, der quasi KI nicht nutzt. Also scheint jetzt auch in den oberen Etagen angekommen zu sein. Wobei, ich hab den noch nicht gehört. Vor zwei Jahren fand ich den auf jeden Fall sehr sympathisch. Ich fand den auch gut, ja, ja, ja. Ich konnte mir die komplette Stunde anderthalb nicht geben, weil... Zu komplex, also zu anstrengend. Ja, ja, genau. Aber ich hab mir diesen KI-Teil gegeben, und er sagt genau das Gleiche. Die nutzen es wohl auch schon für Fotoshootings. Er sagt aber auch, dass sie das nur so unterstützend benutzen. Du musst immer noch Fotoshootings machen. Er sagt auch, dass der Katalog wieder zurückkommen wird. Auch in KI-Zeiten quasi, dass es wieder zurück ins Analoge geht. Ist sehr angetan davon, von dem Thema, treibt das und sagt auch, es wurde noch kein einziger rausgeschmissen aufgrund von KI, sondern eher, wenn sich einer wirklich aktiv dagegen wehrt. Ja, fand ich spannend. das auch aus so einer Perspektive nochmal von uns bestätigt zu hören. Bevor wir zu Punkt 3 kommen, habe ich noch eine mini-mini-Einordnung zu gestern, die mir aufgefallen ist, als ich den Podcast gehört habe. Und dann, nur bevor ich es vergesse, dann machen wir weiter mit Punkt 3. Ist aber vielleicht auch nochmal wichtig. Wir haben ja Zuhörerinnen und Zuhörer, da sind ja deine Tech-Nerds dabei, die denken sich ja manchmal wahrscheinlich auch, ja Marco hier. Dann hast du ja aber auch Leute dabei. Ich muss was erzählen. Ja, was soll ich erzählen? Auch nochmal zu gestern ein Take, wo ich das erzählt habe mit hier Exit-Tabellen und Klein- und Dashboards bauen und solche Themen. Meine Perspektive ist ja immer die, und das nochmal erklärend dazu gesagt, von jemandem, der keine Ahnung hat. Ja, ja, genau. Also meine Perspektive ist ja, hier sitzt ein Unternehmer, der Geschäftsführer ist und der vielleicht eine Marketingphase hat, aber ich bin weder ein Techie, noch bin ich irgendwie ein Nerd, noch habe ich Phase von irgendwas gehabt vorher. Ich bin ein Null-ITler. Ich habe noch nicht mal die Office-Pakete drauf. Verstehst du, was ich meine? Und ich will jedem da draußen nur sagen, weil ich weiß, uns hören ja auch Marketingleiter zu, uns hören ja auch C-Level hört uns viel zu. Ich will die ermutigen, dass sie mit kleinen Schritten die Dinge selber machen können. Dass wenn da ein Excel-Expert sitzt, sagt er, Junge, das konntest du vor zehn Jahren schon machen. Das ist mir klar. Und wenn da ein ITler sitzt, der sagt, Marco, komm mal runter, das ist mir auch klar. Aber 90% behaupte ich mal, die uns zuhören und die einfach da draußen unterwegs sind, sind ja keine Experten. Wie sollen die jetzt auch sein? Wie sollen die Experten in allen Bereichen sein? Das wäre so, als wenn ich mit jemandem über Marketing spreche und sage, jetzt komm mal runter, Junge. Das ging früher auch schon. Das wollte ich nur nochmal erklären. Aber bitte, du hast noch einen Take. Ja, gerne. Ja genau, ist eine Real-Life-Story quasi. Von einem Zuhörer. Ich kann den Namen jetzt aufgrund der Story auch einfach nicht droppen, aber ich fand die Geschichte ganz witzig, weil mir geschrieben wurde, also ich lese die einfach so quasi vom Sinn her, vom Kontext her die Nachricht einmal vor. Ich sitze im Keller vom neuen Haus im Arbeitszimmer, höre gechillt mit einer Tasse Kaffee den aktuellen Podcast, im Hintergrund schreie des Kindes, ich will mich aber nicht eincremen und ich bin einfach nur froh, dass ich gerade Anführungszeichen arbeite, Anführungszeichen. Okay, den kann ich nicht mal einordnen. Wüsste ich selber nicht, wer es ist. Ja, ich kann es dir gleich sagen. Fand ich aber wirklich sehr witzig. Deswegen, ja. Hoffentlich hört die Frau oder der Mann, in dem es nicht zu... Das habe ich schon abgecheckt. Sie hört uns nicht mehr, weil wir manchmal zu viel über Fußball reden. Habe ich auch schon die Rückmeldung bekommen. Aha. Ist ja okay. Ich weiß ja gleich, wer das ist. Aber das ist ja okay, genau so soll es ja sein. Machen wir gleich nochmal eine extra Fußball-Session. Aber nee, fand ich witzig und wollte ich euch nicht vorenthalten. Dann noch ein ganz kleiner anderer, wir springen ja jetzt gerade hier hin und her. Wir kommen gleich nochmal zu Punkt 3. Weil du gerade darüber gesprochen hast, dass quasi der, also erstmal diese ganze Singularität, Macht ist KI schon komplett am Durchdrehen. Dann hast du gesagt, okay, wir müssen es auch immer so ein bisschen für den Nicht-Nerd einordnen und sprechen eher aus der Perspektive. Wenn du aber mal mit den Nerds sprichst, wenn du so möchtest, dann hörst du eigentlich immer in der Regel, dass... KI nicht an den Punkt kommen wird, dass irgendwie Code und hier alles ersetzt. Also du wirst rein logisch niemals an diesen Punkt kommen quasi. Also die Stimmen aus der Bubble quasi sind viel kritischer und auch viel optimistischer in Bezug auf die Karriere eines Entwicklers quasi in Zukunft, weil ja alle immer sagen, ja die werden alle ersetzt, das ist alles Bullshit, weil Du wirst niemals an diesen Punkt kommen. Was du vielleicht hinkriegen wirst, ist, dass der Entwickler damit groß wird, aber du wirst nicht an den Punkt kommen, dass jeder Mensch bauen kann und sich da keine Gedanken mehr drum machen muss. Ich hab zwei kurze Texte dazu. Der eine ist genau das, was du gerade gesagt hast. So ist es immer. die MI wird dafür sorgen, was aus der KI kommt. Da bin ich sehr, sehr sicher. 100 Prozent. Und das wird sich auch niemals ändern. Also es wird nicht dieses Modell geben, wo dann einfach so, okay, du brauchst Kompetenz aus dir heraus, du musst der KI sagen, was sie... Also das wird sich nicht ändern. Das wird nicht passieren. Ja. Ich beschäftige mich auch gar nicht damit. Nein. Ich kann dir auch sagen, warum. Ich habe da keinen Einfluss drauf. Worauf ich aber Einfluss habe, ist mein Geschäft. Und was kann KI mir geben, damit ich in meinem Geschäft der Beste werde? Das ist das, was ich jeden Tag beeinflussen kann. Ja, das stimmt. Und darauf fokussiere ich mich. Wie wird die 923b und die Octopus Genius in ihren Bereichen die beste Agentur sein? Und was kann die KI mir geben, damit ich diese beiden Unternehmen dahin führe? Weil ich bin Unternehmer und Geschäftsführer. Das ist mein Job. Und dann ist mein Job, durchaus nach vorne zu gucken und zu gucken, was kann passieren oder was passiert in naher Zukunft. Also ich kann das nicht beeinflussen, was in fünf Jahren passiert sozusagen. Ich habe nämlich heute noch eine Mini... Okay, wir springen heute wirklich, aber ist egal. Wir kommen gleich zu Punkt drei. Man merkt, dass wir wieder Kaffee getrunken haben übrigens. Ja, man merkt das wirklich. Gestern noch so, fertig. Ich habe gestern noch eine Nachricht gelesen. In Amerika können die gerade die Rechenzentren nicht bauen, weil denen Arbeiter fehlen. Die haben keine Arbeiter, die dieses Rechenzentrum bauen. Also, weißt du, es gibt so viele Themen, die also... Ja, weil die Leute auch keinen... Also, die wehren sich ja auch dagegen. Und Leute wehren sich, deine Missgabeltheorie etc. Genau. Zurück zu Punkt 3. Wir machen heute eine Folge mit Überlänge. Wie früher wetten das, ja? Die nachfolgenden Sendungen verschieben sich. Kennst du gar nicht mehr, wahrscheinlich. Klar kenne ich, wetten das. So jung bin ich auch nicht. Ich bin 13. Aber aktuelles Sportstudio hast du nicht geguckt? Natürlich, Marco. Okay, also Punkt Nummer 3. Der persönliche KI-Agent. Jeder bekommt einen hochfähigen persönlichen Agenten, der einen versteht und 24-7 arbeitet. Gesundheit, Karriere, Finanzen, Haushalt, Hobbys. Glaubst du daran? Ja, nee, also der, der es will, der macht das und wer nicht, also. Theoretisch ja auch heute schon möglich. Ja, deswegen. Genau. Finde ich Quatsch. Kreations- und Business-Tools für jeden. Werkzeuge zum Ausdruck von Ideen. Er beschreibt, er hat eine Achtjährige, die selber schon Videos produziert und programmiert und bla bla bla. Also er sagt im Prinzip, und jetzt kommen wir zu deinem Thema, mehr Firmen, mehr Wirtschaftswachstum, langfristig. Mehr statt weniger Beschäftigung, weil du einfach die Möglichkeit hast, so viel zu tun. Es ist ja nur ein völlig verändertes Tun am Ende des Tages, weil es nicht mehr so ist, wir haben jetzt hier eine Baustelle und brauchen 100 Leute, sondern eigentlich müssten 100 Leute neue Themen entwickeln. Ja, es wird mehr, 100 Prozent. Also ich meine, es ist jetzt nur eine Kennzahl, aber die Zahl der Neugründungen in Deutschland ist ja durch die Decke gegangen einfach. Klar, es sind viele KI-Agenturen und sowas dabei, aber die Tatsache allein ist ja schon, dass der einzelne Gründer, der vielleicht damals nicht gegründet hätte, jetzt sagt, okay, ich gründe jetzt, weil Marketing kann ich ja irgendwie mit KI machen. Ich kann mich selber organisieren, ich kann mit KI meine eigene Software bauen, die für mich quasi zugeschnitten ist. Ich muss jetzt nicht erstmal irgendwie, keine Ahnung, 1000 Euro im Monat irgendwie für Tools oder sowas bezahlen. Das gibt es ja alles nicht mehr. Die Hürden sind deutlich, deutlich geringer. Und dadurch gibt es vielleicht auch in Zukunft so... zusätzliche Geschäftsfelder, sag ich mal, oder Geschäftsideen eher, die man vorher gar nicht getrieben hat, weil es unmöglich war. Also, keiner, ich sag jetzt mal relativ banal, du machst jetzt ein Buch- Laden auf, einen Buchshop oder was auch immer. Also ist egal was. Oder du verkaufst nur Äpfel oder so. Aber die Dame oder der Herr, der damals gerne Äpfel verkauft hätte, der hat es ja niemals gemacht, weil es viel zu kompliziert wäre. Ich hab dir gestern was rübergerufen. Da hattest du deine Kopfhörer auf. Das hast du nicht gehört, da hast du mich nicht geantwortet. Ich dachte mir, oh, du hast keine Lust zu antworten. Was hast du rübergerufen? Ich war wirklich völlig vertieft, hab so 10.000 Sachen gleichzeitig gemacht und hab dann gesagt, ey Manuel, ich hab mega Bock ein physisches Produkt zu verkaufen, weil wir alles haben, um es durch die Decke zu bringen. Ja, genau, genau. Hast du das wirklich nicht gehört? Nein, nein. Ich dachte, du hast keinen Bock drauf. Ich dachte mir so, stehe ich jetzt wieder auf? Weil ich stehe ja am Tag 700 Mal auf und mich vor dem... Bald nicht mehr, wenn die Mutebox weg ist. Genau. Hast du das wirklich nicht gehört? Nee, hab ich nicht gehört. Das passt dazu. Weißt genau das Ding. Genau, ja, ja. Du kannst halt mehr Dinge tun so. Und wenn mehr Leute mehr Dinge tun können, wird es auch mehr Arbeitsstellen geben, die es vorher nicht gab. Selbst wenn es nur eine Zwei-Mann- oder Dreimann-Unternehmung ist, trotzdem brauchen die ja Leute, um irgendwie noch... sortieren. Also, mir fällt jetzt kein perfektes Beispiel dafür ein, um meine Idee quasi zu skizzieren, aber du weißt, was ich meine. Du kannst mehr machen. Wenn du mehr machen kannst, wird es auch mehr Möglichkeiten. Ich hätte super Bock auf ein physisches Produkt. Ja gut, wir hatten ja mal... Egal was, würde ich sagen. Ist nicht so einfach. Ich weiß, aber ich hätte super Bock drauf. Weil ich quasi... Ich sag mal so, wenn wir jetzt die Entscheidung treffen würden, wir machen jetzt ein physisches Produkt, haben wir in zwölf Monaten ein physisches Produkt. Wir müssen halt den Fokus darauf legen. Weißt du, was ich halt festgestellt habe? Oh Gott, das wird heute eine lange Veräußigung. Ich hab halt festgestellt, guck mal, früher war es so, du hast dir gedacht, ey, geile Idee. Ich sag jetzt mal, ich hab ja früher Kölschi-Jäck-T-Shirts gemacht. Wir nehmen das mal als Beispiel. Ja, ja, ja, zum Beispiel. Die Marke Kölschi-Jäck haben wir erfunden, wir hatten die patentiert, wir haben Kölschi-Jäck-T-Shirts gemacht. Ende. Haben die vertrieben, Ende. Und zwar vertrieben über Läden. Genau. Heute? Ja, ja, genau. Ich würde durchdrehen. Ja, genau, das ist das. Ich würde jeden Tag vier Millionen Posts machen, direkt alles, was ich machen würde, damit dieses Ding durch die Decke geht. Ich würde ja am Tag 400 Content Pieces machen. Und auch im Hintergrund kannst du dir ja diese ganze Backoffice-Arbeit dann deutlich stärker automatisieren, als es damals der Fall war. Alles. Das Ding kannst du komplett alleine machen, mit allem, was dazugehört. Das widerspricht so ein bisschen meiner These, dass es quasi mehr Arbeitsstelle gibt, aber du weißt, was ich, also, ja, 100%. Nee, nee, nee, definitiv. Du brauchst trotzdem Leute. Genau. Irgendwen, der das noch einpackt und hier, also, du brauchst immer... Ja, und du brauchst vor allen Dingen einen, der doch kauft, ne? Das auf jeden Fall, ja. Aber da gehen wir mal von aus... Ey, wir machen mal weiter, da sind wir bei Punkt 5, Manuel. Wie viele gibt's denn? Zehn. Ah. Übrigens, zehn, die mir Claude gegeben haben. Aus dem Manifest. Ja, aus dem Manifest. Also, ich habe das Manifest nicht gelesen, Mann. Ja, das ist mir schon klar. Claude hat mir die gegeben, aber ich habe die Bullets gelesen. Klar, wir können auch fünf machen und machen morgen Teil zwei. Zum Beispiel, ja. Dann haben wir den Cliffhanger, den Claude uns immer geben möchte. Wie lange sind wir denn schon dran? Hast du eben auf die Uhr geguckt? 20 Minuten locker. Ja, dann. Wir machen jetzt noch Punkt fünf. Ist doch ein schöner Cut. Ja, sehr gut. So, und dann machen wir morgen weiter. Jeder bekommt einen persönlichen Tutor. Mit unendlich Geduld. Bildung, die bislang nur Wohlhabende hatten. Dazu wissenschaftlicher Fortschritt, dem Ziel, Krankheiten deutlich schneller zu heilen etc. 100%. Wir haben da ja vor vier Tagen mit einem Herrn drüber gesprochen, der das eher als problematisch ansieht. Der sagt, wenn jetzt alle das gleiche Wissen haben, ist ja irgendwie gefährlich. In der Werkstatt. Ah! Also genau das Thema hatten wir ja drüber gesprochen. Und ich sage halt eher, es ist doch geil, wenn alle alles wissen quasi. Naja, weißt du, was der entscheidende Punkt dahinter ist? Dann reden wir bei denen noch ein paar Minuten und dann sind wir durch. es stehen theoretisch alle an der gleichen Statue. Genau. Und das war früher nicht so. Ja. Also, das Wissen ist theoretisch für alle verfügbar, aber du musst trotzdem noch die richtigen Fragen stellen, so. Und da musst du schon eigenes Wissen aus dir heraus irgendwie mitbringen, damit du dann auch wiederum die richtigen Fragen stellen kannst. Deswegen... Klar, du kannst, es ging ja auch vorher schon, dass du dir theoretisch irgendwie die Information beschaffen kannst. Jetzt ist es halt deutlich kürzerer Weg, um zur Information zu kommen. Aber du musst trotzdem noch wissen, welche Information willst du überhaupt haben. Und deswegen ist es so ein bisschen, das ist halt wieder der Beleg für MI plus KI. Es gibt, glaube ich, eine große Chance, und da komme ich eher her. Es gibt eine große Chance für Jungs wie dich und mich. die eigentlich aus dem sozialen Brennpunkt kommen, die eigentlich daherkommen, wo es keine Chancengleichheit gibt sozusagen. Oder weniger Chancengleichheit gibt. Ja, ich weiß was du meinst. Aber die sagen, ich gebe ich jetzt einen Zwanni für KI aus oder gehe ich mir für einen Zwanni was weiß ich was kaufen. Ist ja so. Ja. So. Bei den Zwanni hat dann doch jeder, egal wo er unterwegs ist. Früher war es halt nur so, wenn du in diesen Brems... Oder wenn du aus gesellschaftlichen Schichten kamst, wo es ein bisschen schwieriger war, wo deine Umfelder dich nicht dahingetrieben haben, aber du selber diesen Anpack hattest, es war für dich kaum möglich auszubrechen, Manuel. Also weniger möglich. Du musstest dir vieles erarbeiten. Es war nicht einfach so. Der Weg war auf jeden Fall deutlich härterer. Heutzutage kannst du mit KI, mit einem persönlichen Tutor, den du dann hast, Du kannst viel schneller, viel mehr Wissen aufbauen. Und man sagt ja so schön, die Schere wird weiter auseinander gehen eigentlich so ein bisschen. Aber für diejenigen, die eigentlich keine Chance haben, aufgrund ihrer gesellschaftlichen Stellung, sage ich jetzt mal so, die aber Bock haben und die ein geiles Mindset haben, die können mit einem Zwanni im Monat dahin kommen, wo der Rest ist sozusagen. Insgesamt wird die Schere trotzdem weiter auseinander gehen, glaube ich. Aber es wird so ein paar Jungs geben mit dem richtigen Mindset, für die ist das überragend, dass sie diesen Tutor haben. Da komme ich her so ein bisschen. Ja, ich weiß, was du meinst. Kann sein, ja. Also, es ist schwer zu sagen, ehrlich gesagt. Weil da mehr zugehört, als aus einem Brennpunkt zu kommen und ein Mindset zu haben, meiner Meinung nach. Aber... Nee, das ist jetzt ein Beispiel. Mindset gilt für alle. Also ich glaube einfach für Menschen mit dem richtigen Mindset, die lernen wollen. Ich weiß, was du meinst. Einfach Gold wert. Das spielt eigentlich gar keine Rolle. Ich habe das jetzt ein bisschen gesellschaftlich bezogen, weil ich das auf uns beide bezogen habe. Aber das spielt keine Rolle. Das gilt für jeden so. Weil das meine ich mit die Startlinie wird ein bisschen gleicher. Das auf jeden Fall. Das war halt schon früher einfach anders. Also ich meine, ein Mini-Beispiel noch. Aber es ist immer noch ein Riesenunterschied zwischen den Startlinien. Ja. Weil das ist nur eine Disziplin. Es ist nur die Disziplin Wissen. So, wenn du so möchtest. Ja, ja, genau. Thema Netzwerk, Geld und keine Ahnung, alles, was dazu gehört. Aber... Und der Einfluss des Umfeldes ist meiner Meinung nach der größte... Aber ich finde, die Chance wird größer. Ja, aber der Einfluss, wenn du in, ich sag mal, einfacheren Verhältnissen groß wirst, der ist riesig. Also das kann man sich gar nicht vorstellen, wie krass dieser Einfluss ist. Aber... An alle da draußen, die das als Ausrede nehmen. Das ist was anderes, klar. Das sollte man nicht tun. Das sollte man nicht tun. Aber es ist ein Unterschied. Es ist ein riesen Unterschied, aber man kann es trotzdem schaffen. Ja, 100%. Man muss nur Gas geben. Ey, Manuel, ich glaube, wir sind seit 28 Minuten dran, wenn ich mich nicht täusche. Ja, war eine geile Folge. Das war Teil 1 der Folge, das Mark Zuckerberg Manifest. Morgen gibt es Teil 2 mit Punkt 6 bis Punkt 10. Soll ich schon mal einen Ausblick machen? Oh, ich habe auch einen Cliffhanger für morgen, einen doppelten. Wer uns morgen beide im Hemd sehen will, der muss morgen auf jeden Fall auf dem Video. Manuel zieht morgen das erste Mal in seinem Leben ein Hemd an. Was ich mir auch vor drei Tagen gekauft habe, weil ich wirklich keins hatte. Also schaltet morgen in den Videocast ein, dann seht ihr uns beide mal wirklich. Im Hemd hier sitzen. Im Hemd, ja. Ja, sehr cool. Morgen haben wir noch spannende Themen wie Risiken, Governance, kein Arbeitsmarktverlust, Balance of Power. Also haben wir noch ein paar gute Sachen. Optimal. Okay, allen einen wunderschönen Dienstag. Wer Bock hat, ihr könnt mir gerne auf Instagram folgen und Manuel auch. Manuel ballert am Tag ungefähr 700 Videos. Nein, eins, Max. Ich mache immer eine Story, nämlich von meiner aktiven Mittagspause. Und die wird heute Part 2 sein. Ja, ich teste mich gerade noch viel aus auf Social Media. Das ist nicht so einfach. Manuel-Frambach und Marco-Morinello auf Instagram. Folgt uns gerne und bleibt dabei. Wir posten immer so ein bisschen was aus unseren Tagen. Wir sind da ein bisschen persönlicher. Wir freuen uns sehr. Tschüss.
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