Mindset schlägt Skillset - vor allem beim Thema KI
Talent oder harte Arbeit? Marco und Manuel klären, warum Mindset auf lange Sicht jedes Skillset schlägt — und wie ihr KI-Ready-Programm aus normalen Mitarbeitern echte KI-Champs macht.

Die Kernpunkte
- Mindset schlägt Skillset — und warum es trotzdem nicht schwarz-weiß ist
- Messi, Ronaldo, Ronaldinho: Talent gegen harte Arbeit
- „100 Leute, die mal zwei arbeiten, sind 200 Leute" — der Multiplikator-Effekt
- Das KI-Ready-Programm in 3 Komponenten: Mind-Opener, KI-Champs, echte Umsetzung
- Wie man KI-Champs (Key-User) im Unternehmen findet — und warum Kommunikation zählt
- Mitarbeitern zuerst die Angst nehmen („ihr macht uns arbeitslos")
- Weg vom Kopf-Denken: der „Orchestrierer" als Rolle der Zukunft
- Warum eine PowerPoint von Hand für uns fast ein Kündigungsgrund ist
„Ich würde nie mehr einen Grafiker suchen. Ich würde einen Orchestrierer suchen."
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Transkript
Wenn du 100 Leute hast und jeder arbeitet mal zwei, dann hast du 200 Leute. Diese Ängste erstmal direkt zu nehmen, die ja bei sehr vielen vorherrschend sind, dass wir sagen, wir transformieren wirklich die gesamte Unternehmung, befähigen die Mitarbeiter. Messi oder Ronaldo? Marco. Ja, also immer Messi. Also schon immer, immer Messi. Aber du willst ja auf das Thema Talent versus harte Arbeit drauf hinaus wahrscheinlich. Habe ich schon immer ein Problem mit gehabt in dem Kontext. Ich sage dir auch warum, weil beide sind talentiert und beide arbeiten hart so. Messi ist auch nicht über Nacht dahin gefallen. Der Junge hat einfach sehr, sehr hart gearbeitet und arbeitet immer noch super hart. Das kannst du mit 38, 39 nicht so leicht machen. Ronaldo kommuniziert halt auch mehr nach außen. Genau, es ist eigentlich mehr eine Kommunikation am Ende des Tages. Ronaldo ist geisteskrank talentiert. Ich erinnere mich daran, als ich den 17-jährigen Ronaldo gesehen habe, als er mit Sporting in der Champions League war. Der ist geisteskrank gut. Manchester United und so, wirklich geisteskrank gut. Aber nehmen wir mal Ronaldinho zum Beispiel. Ja, Ronaldinho. Weil bei dem würde ich jetzt sagen, Hard Work war wahrscheinlich relativ. Also... Also sagen wir, ist ein schönes Beispiel. Schönes Beispiel ist Ronaldinho oder Neymar. Wenn wir schon über Fußballer einsteigen. Ähm... Aus meiner Sicht habe ich witzigerweise noch mit Santino ich glaube letzte Woche zugesprochen, wahrscheinlich fußballerisch beide besser als Messi. Technisch, Dribbling. Genau. Eins gegen eins. Wer Ronaldinho gewollt hätte, wäre der der Größte. Der Größte. Aber vielleicht hast du die Reportage gesehen von Ronaldinho. Der kennt das jeden Nachtklub in Paris, Barcelona und keiner weiß wo. Der war, glaube ich, dreimal pünktlich in seinem ganzen Leben. Da ist was Wahres dran. Ich will noch einen Satz sagen zum Thema Hard Work Beats Talent. Dann die ausgeführte Variante. Hard Work Beats Talent. When Talent Doesn't Work Hard. Warum halte ich das für wichtig? Auch in unserem Bezug mit Mindset schlägt Skillset. Mir ist das viel zu sehr schwarz-weiß. so. Weil... Du kannst das beste Mindset der Welt haben, wenn du eine Wurst bist, bist du eine Wurst. Also mal hart gesagt, wenn du gar kein Skillset hast, dann bringt dir das beste Mindset der Welt nicht. Dann kannst du dich auf ein bestimmtes Niveau heben sozusagen, aber du wirst ja nie überragen. Du brauchst Talent in dem, was du tust. Du brauchst ein bisschen Wissen. Also wenn du das nicht hast, dann hast du ein Problem. Du kannst der Schlauste oder Beste oder Talentierteste der Welt sein. Wenn du nicht arbeitest, dann wirst du nie dein Maximum erreichen. Also wenn wir jetzt davon ausgehen, was ist dein persönliches Best sozusagen? Das erreichst du nur, wenn du ein Skillset in etwas hast und dann harte Arbeit reinsteckst. Das ist ganz einfach so. Also aus meiner Sicht zumindest ist es einfach. Jetzt kommen wir bei diesem Ronaldo-Messi-Vergleich zu kurz. Und man muss so ein bisschen aufpassen... Und das muss ich mir selber manchmal sagen, der ja alles ist möglich seine Firma genannt hat. Natürlich ist nicht immer alles möglich. Natürlich gibt es Grenzen bei bestimmten Themen, für bestimmte Sachen. Für mich selber auch gibt es bestimmte Themen, die einfach nicht mehr gehen. Aber die Frage ist trotzdem, was ist deine DNA am Ende des Tages? Wie versuchst du, die zu erreichen? Wie blickst du auf die Themen? Erstmal ist es bei mir so, dass ich sage, alles ist möglich. Ich werde alles dafür tun, um alles möglich zu machen. Und das ist Mindset. Ja. Das ist Mindset. Und ich persönlich glaube, um das jetzt nochmal auf KI-Kontext runterzubrechen, darum geht es ja am Ende des Tages, ich glaube, da spreche ich für uns beide, wir würden ja immer eher mit jemandem zusammenarbeiten oder einstellen, der das richtige Mindset hat, weil er sich das Skillset erarbeitet, erarbeiten kann und auch erarbeitet, weil er das richtige Mindset hat, als jemanden, der hier reinkommt, ein gutes Skillset mitbringt, aber kein gutes Mindset hat. Und deswegen sage ich gerne immer, Mindset schlägt Skillset. Immer. Also on the long run, vielleicht an einem Punkt nicht, wenn jemand ein großes Skillset hat und der andere keine. Okay, fair enough, dann nicht. Aber wenn du jetzt mal wirklich ein bisschen das auf Strecke siehst, dann wird jemand, der ein gutes Mindset hat, immer jemanden schlagen, der Skillset hat. Da kommt der Satz her. Und wenn wir den jetzt einmal mal runterbrechen auf die Companies, wo wir reingehen, Wenn wir mit den CEOs sprechen auf der anderen Seite und wir oft darüber sprechen, wer ist ein Key KI Champ sozusagen, wer sind deine Key User, mit wem willst du in die Zukunft gehen, wer ist der mögliche Orchestrierer? Ja. dann gucken wir uns eigentlich immer den Typen an und nicht, was er kann in erster Linie. Was er kann ist, also ist auch wichtig, das ist so der zweite Schritt, nochmal, ne? Aber in aller erster Linie gucken wir uns an, ist da jemand, der Bock hat zu lernen, der Bock hat zu wachsen, der Bock hat Gas zu geben, dem es auch egal ist, wenn er eine Extrameile gibt, weil das sind die Themen. Überleg mal jetzt, wir sind bei Folge... Acht. So, wir sind bei Folge acht. Wenn du das mal replizierst, worüber wir heute den ganzen Tag gesprochen haben oder mehr oder weniger den ganzen Tag, geht es ja immer darum, ist jemand bereit, neben seiner Arbeit etwas zu machen? Ist jemand bereit, nochmal sein Wissen reinzukippen? Ist jemand bereit, noch mehr zu tun? Und das ist alles Mindset. Und alle Menschen, die ich kenne, die in ihrem Thema erfolgreich sind, sind die, die einfach ein gutes Mindset haben und Gas geben. Plus, und damit bin ich dann fertig, aber ich will es noch einmal sagen, es sind aber trotzdem auch Leute, die ein gewisses Skillset mitbringen. Das ist schon wichtig. Man kann das nicht komplett voneinander entkoppeln. Das funktioniert nicht so. Das geht nicht. Aber wir beide sind, glaube ich, starke Verfechter, um zu sagen, bring das richtige Mindset mit, versuch zu lernen und dann treibst du die Themen nach vorne. Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen. Du hast ja gerade kurz angesprochen, wie wir KI-Champs identifizieren und alles. Wir können ja eigentlich mal die Brücke nehmen, um so ein bisschen über das KI-Ready-Programm, wenn man so möchte, zu sprechen, was auch kein fixes Programm ist in dem Sinne. Also das muss immer individuell angepasst werden, aber so die ungefähren Leitplanken sind eigentlich relativ ähnlich. Was sich ja auch erst ergeben hat, muss man sagen. Genau, das hatten wir vor ein paar Folgen schon so grob mal angerissen, dass wir gesagt haben, okay, wir haben erst mit Produktentwicklung gestartet in der Octopus Genius, sind dann immer weiter in die Umsetzung für spezifische Themen für den Kunden quasi gegangen. dass wir wirklich beim Kunden Projekte umgesetzt haben. Dann waren wir wieder weg, wenn man so möchte. Und genau, das Projekt lief dann quasi einfach weiter. Und dann sind wir irgendwann an den Punkt gekommen, durch auch die Zusammenarbeit mit Inovabi und Westwood, dass wir sagen, wir transformieren wirklich die gesamte Unternehmung, befähigen die Mitarbeiter, und dann haben wir auch die Möglichkeit,... und dadurch haben wir dann so unser KI-Ready-Programm entwickelt. Und es ist eigentlich, sind das so drei Komponenten, glaube ich,...... wenn ich das jetzt kurz überschlage. Die erste Komponente ist, dass wir einen Mind-Opener machen,...... wo wir vorher schon beim Kunden sagen, guck mal, hol die Leute,...... die irgendwie mit Teil von dieser KI-Reise wirklich...... werden sollen, hol die in einen Raum. Das sind dann meistens so 15 bis 20 Leute, je nachdem. Wo wir dann, oder vor allen Dingen du, also ich mache da eigentlich nicht viel, sondern sitze nur daneben und höre zu. Wo du dann einen Mind-Opener-Vortrag machst. Einmal so Rundumschlag, was ist der aktuelle Stand? Was ist unsere Sicht auf die Dinge? Was kommt in Zukunft noch auf uns zu?... um den Leuten so ein bisschen...... ja zum einen zu zeigen, was aktuell schon funktioniert,...... weil wir dann auch so ein paar Use Cases zeigen,...... die wir schon abgebildet haben. Und zum anderen den Leuten auch einfach...... diese Ängste erstmal direkt zu nehmen,...... die ja bei sehr vielen vorherrschend sind. Ich meine, wir haben das schon öfter gesagt,...... dass wir teilweise in Workshops reinkommen und...... Finger wird auf uns gezeigt und gesagt,...... ihr macht uns also arbeitslos. Also das ist quasi das Erste,...... was wir erstmal beiseite legen müssen,...... dass die Leute verstehen, es geht nicht darum,...... irgendwen zu ersetzen, sondern es geht darum,...... die Leute oder die Arbeitskraft von den Leuten...... zu multiplizieren,...... den Leuten neue Wege, neue Möglichkeiten aufzuzeigen. Genau, wenn wir quasi dieses ganze Mind-Opening-Thema...... gemacht haben,...... gehe ich meistens... Wenn ich darf zu dem ersten Punkt noch ganz kurz? Es ist schon auch, glaube ich, wichtig, dass...... die Menschen, mit denen wir danach ja viel zusammenarbeiten,...... verstehen, dass wir sie verstehen... Dass wir Unternehmer sind und wissen, wie Unternehmungen denken und dass wir nicht irgendwelche Berater sind, die da hergelaufen kommen und denen irgendwas von, was weiß ich was erzählen, von irgendwelchen grünen Feldern und keine Ahnung was, aber haben keine Ahnung davon. Die sollen einfach verstehen. Und deswegen erzähle ich diese Geschichte ja meistens sehr, Ich erzähle die mal sehr authentisch, auf uns bezogen, auf unsere Entwicklung, damit die verstehen, okay, da ist jemand, der hat den gleichen Prozess durchgemacht, den wir jetzt durchmachen müssen. Alleine dadurch schaffst du schon eine sehr enge Bindung meistens zu den Menschen. Und ich glaube, dass uns das ganz gut gelingt, in dieser ersten Phase sofort die Menschen in die richtige Richtung zu drücken. Also positiv, gar nicht negativ gemeint. Sodass sie mit einem sehr, sehr guten Mindset in Phase 2 gehen. Deswegen ist dieser Mind-Opener,... als Phase für mich so extrem wichtig. Wir hatten ja vor kurzem mal das Gespräch, ne? Mit einem Kunden, bei dem wir das jetzt machen werden,...... wo ich so ein bisschen...... insistiert habe und gesagt habe, das ist wichtig,...... dass wir das auch machen und nicht...... intern gemacht wird, den hören die immer. Den kennen die immer, sondern wir, diejenigen, die den begleiten,...... müssen diesen Mind-Opener machen, so. Deswegen ist das eine wichtige Phase, glaube ich, so. Auf jeden Fall. Damit die so diesen ersten Schritt positiv machen. Ja, ja, ganz genau. Ja, dann gehen wir in die Abteilung. Und das ist ja auch Mindset, sorry, das ist ja Mindset. Ja, ja, ja. Dass wir sie im Mindset schon auf die richtige... Schärfen und... Genau, auf die richtige...... auch abholen einfach. Komplett. Weil viel Unwissen führt dann eher zu Ängsten statt irgendwie zu Neugier. Ist ja logisch. Und wer ein bisschen Ahnung von Körpersprache hat, wir sitzen vor verschränkten Armen so. Ja, ja, ja, genau. So geht es meistens los. Ja, ist so, ja, 100 Prozent. Aber die werden relativ schnell auch offen, die Arme. Komplett. Also wenn man bei dem Beispiel bleibt. Genau, und dann gehen wir in die, also in den meisten Fällen direkt in die Abteilungen rein und reden einfach mit den Mitarbeitern, um zu schauen, was quasi aktuell für Prozesse, die nervig sind, repetitiv, wo eigentlich keiner Bock drauf hat, gucken uns die an und geben schon mal, es dauert meistens so ein bis zwei Tage, geben einmal Rückmeldungen, welche Projekte wir sehen, die man umsetzen könnte. Und dann entscheidet man gemeinsam mit der Geschäftsführung, welche Projekte wichtig sind. Man identifiziert KI-Champs, Key-User. Also die, sagen wir mal, wir haben jetzt 20 Leute beim MindOpener gehabt, dann kommen danach noch fünf, die dann für so KI-Champs oder so in Frage kommen, meistens dann irgendwie die auch verschiedene Abteilungen abdecken. damit das dann über diese KI-Champs, die wir dann nochmal intensiver befähigen, in so einer 1&1-Schulung und mit den Leuten quasi wirklich praktisch verschiedene Themen umsetzen. Also jeder öffnet seinen Laptop und wir leiten die wirklich an, wie Cloud-Code installiert wird, was man damit machen kann. Also findet auch jeder eigentlich relativ schnell immer so seinen Use-Case, wenn er einmal verstanden hat, wie das Thema funktioniert. Und die Idee ist dahinter, dass du halt dann fünf Leute oder so hast, die dann quasi das Thema auch weiter in die Unternehmung tragen, um das einfach gleichzeitig quasi in mehrere Abteilungen zu... Die Pioniere, die Vorreiter, die gehen voran. Genau, die werden dann quasi auch immer wieder geschult, immer wieder abgeholt, auf den neuesten Stand gebracht, die können Fragen stellen jederzeit und so versucht man halt Es ist auch, glaube ich, wichtig, dass diese Menschen gute Kommunikatoren sind, weil das sind natürlich die, die den Rest wirklich mitnehmen müssen. Ja, ja. Flurfunk, ja, das war beim ersten Mal, aber hier jetzt passiert das und das. Mega, das Problem kannst du lösen, wenn du das und das... Also super wichtig, dass das gute Kommunikatoren sind, gute Multiplikatoren sind. Deswegen, diese Auswahl der Key Champs ist wirklich nicht so einfach. Nee. Weil die müssen wirklich einiges mitbringen. Sie müssen kommunikativ sein, sie brauchen ein gewisses Skillset und brauchen ein sehr gutes Mindset. Und müssen selber wirklich hart Lust haben, dieses Thema zu treiben. Genau. Und dürfen halt nicht so schnell frustriert sein, weil am Anfang wird es eher anstrengend. Genau, das ist schon... Ja, da muss man schon für... ja Bock drauf haben auch einfach, das ist so glaube ich entscheidend. Aber ja, was sehen wir immer? Also die meisten, die dann am Anfang mit den verschränkten Armen da sitzen und dann irgendwann zum KI-Champ werden, denen fällt dann relativ schnell auch alles aus dem Gesicht, wenn sie dann verstehen, wie krass ihnen das Thema helfen kann und was dadurch überhaupt möglich sein wird. Und ja, bislang haben wir damit, also wir haben das jetzt bei Westwood wirklich sehr, sehr intensiv gemacht. Wir werden es jetzt bei den nächsten Kunden auch so umsetzen und können dann immer wieder auch im Podcast so ein bisschen erzählen. Ist von Kunde zu Kunde unterschiedlich. Ja, komplett. Da gibt es alles Mögliche. Ja, KI-Champs sind da, KI-Champs sind nicht da. Ja, ja, genau. Neue haben sich entwickelt. Genau, währenddessen entwickeln sich auf einmal neue, die vorher gar nicht im Fokus standen, auf einmal explodieren sie, weil sie die Use Cases verstanden haben. Es ist schon ein Unterschied, wie groß eine Company ist. Gehst du nur in Abteilungen rein? Was identifizierst du? Das ist schon sehr, sehr unterschiedlich, muss man sagen. Mehrere Standorte, ein zentraler Standort und so. Ja. Genau. Und dann kommt eigentlich so die dritte Komponente von dem KI-Ready-Programm, ist dann, dass wir als Octopus Genius, also wir haben quasi Mind-Opening gemacht, wir haben KI-Gems identifiziert und befähigen die KI-Gems auch immer weiter. Und dann kommt eher so das größere Thema, dass man dann sagt, okay, was, keine Ahnung, Thema Second Brain, heben wir die Webseite auf ein neues Level, dass die für...... SEO und Geo komplett optimiert ist,...... bauen wir einzelne Lösungen,...... wie wir es auch vorher gemacht haben,...... dass wir Projekte einfach umsetzen,...... die dann einfach etwas größer sind. Wir versuchen quasi eigentlich in diesem KI-Ready-Programm,...... die Use Cases, die ich vorher in den Abteilungen identifiziert habe,... dann auch so ein bisschen gemeinsam mit den KI-Champs umzusetzen, damit die dann quasi wirklich am lebenden Objekt quasi lernen und KI einsetzen können. Das ist so die Idee. Aber manche Themen sind einfach zu groß. Also das ist einfach unmöglich, dass jetzt einem, ich sag mal, Fachtfremden, dem du jetzt so ein bisschen die KI-Funktionalität erklärst, dem dann zu sagen, baue jetzt mal ein Second Brain auf. Das ist auch gar nicht die Aufgabe. Ist auch gar nicht die Aufgabe, genau. Ist auch nicht sinnvoll. Es wäre einfach nicht wirklich effizient, das so zu machen. Ich glaube, wenn du, natürlich kannst du am Ende des Tages jeden dazu bekommen, dass er mal fünf oder mal zehn arbeitet. Aber wenn du es nur schaffst, dass jeder mal zwei, mal drei in seiner Abteilung arbeitet, die Dinge versteht, versteht in Zukunft damit umzugehen, dann hast du schon so viel gewonnen. Man muss sich auch an der Stelle immer mal wieder klar machen. Es sind Dinge, die klar sind, aber ich finde es wichtig, die auch noch mal auszudrücken. Wenn du 100 Leute hast, Und jeder arbeitet mal zwei. Dann hast du 200 Leute. Und das ist wirklich in jeder Organisation machbar. In jeder. Einfach sofort in jeder Organisation machbar. Und es gibt Abteilungen, da ist es wirklich einfach, dass jemand mal zwei oder mal drei arbeiten kann. Zum Beispiel im Marketing. Im Marketing kannst du wahrscheinlich eher mal 6, 7 arbeiten. Das ist der Bereich, den kennen wir eh nur auswendig sozusagen. Aber alles, worauf KI... Marketing ist prädestiniert. Im Vertrieb. Keine sensiblen Daten. Wenn du im Vertrieb auch nur eine Vorbereitung für einen Kunden machst ohne KI, wenn du im Vertrieb irgendeine Recherche machst oder was auch immer, oder eine Präz, wenn du eine Präz selber machst mit PowerPoint, das ist eigentlich ein Kündigungsgrund. Ja. Ja, ist so. Ja, ist so, 100%. Das ist ja unsere Meinung, kann man ja eine andere Meinung zu haben. Wenn jemand Bock drauf hat, zwei Tage lang eine PowerPoint-Präsentation zu machen oder noch länger, kann er es ja machen. Viel Spaß. Das ist eigentlich ein Knopfdruck. Genau, die Abmahnung kriegst du dann einfach in den Briefkasten. Ja, also sehr gut. War ein schöner Bogen. Du hast recht. Von dem Thema Mindset zum Thema KI-Ready-Programm ist wirklich nah, weil du brauchst mit uns kein KI-Ready-Programm zu machen, wenn die Geschäftsführung und das gesamte Unternehmen nicht das richtige Mindset hat. Weil am Ende des KI-Ready-Programms und das ist fast schon eine Drohung an jeden, der das mit uns macht, steht eigentlich, dass du die Wurzeln deines Unternehmens rausreißt. Das musst du nicht tun, verstehe mich nicht falsch, aber wir glauben, dass das irgendwie perspektivisch dazu führt, und vielleicht ist das Bild auch manchmal falsch, weil Mit Wurzeln ist nicht gemeint, dass du dir eine DNA verändern wirst. Damit ist nicht gemeint, dass du dich selbst leugnen wirst. Das ist alles Blödsinn. Aber du musst, damit du KI-ready bist, auch dein Unternehmen KI-ready aufstellen. Und das funktioniert meistens nicht, indem du sagst, komm, wir haben den und den Prozess, den machen wir jetzt so. So funktioniert es nicht. Du musst meistens schon tief gehen.... strukturell in die Organisation tief reingehen und sagen, okay, wir haben jetzt hier fünf Leute, die machen heute das. Wenn wir die gesamte Organisation umbauen, können die fünf Leute aber das machen, was normalerweise zehn machen. Das ist ja das Ding. Genau. Du kannst auch, also wir hatten das ja gestern in der Folge, das ist halt dieses Thema Daten. Das ist einfach, das ist quasi dein Wurzel rausreißen. Also du veränderst jetzt nicht irgendwie dein Geschäftsmodell, sondern du musst einfach einmal alles auf links drehen. Es ist wichtig, dass wir das nochmal erklären. Das Wurzeln rausreißen hört sich immer so an, als hätte man seine DNA. Nee, du nimmst schon die gleiche Wurzel und setzt die auch wieder rein, aber da ist halt weniger Unkraut, wenn man so möchte. Du hast jetzt eben gesagt, die... Fünf Leute. Fünf Leute, die keine Präsentationen mehr vorbereiten müssen, wenn man so möchte. Die können andere Dinge tun. Und das ist auch noch mal relativ wichtig, dass die Leute verstehen, dass du Dinge tun kannst, die du...... vorher nicht gemacht hast, weil es viel zu aufwendig gewesen wäre. Also die fünf Leute könnten, keine Ahnung,...... das Präsentationsbeispiel ist jetzt relativ banal,...... aber einer könnte halt zehn Präsentationen am Tag machen,...... statt nur eine. Also du kannst theoretisch auch einfach mehr rausschicken als Angebote. Du kannst einfach Dinge tun, die du vorher nicht machen konntest,...... weil es nicht mehr an menschliche Arbeitszeit gleich Output gebunden ist. Ich kann dir das Beispiel aus der 923 geben. Das ist ein ganz einfaches Beispiel. Wenn du früher Grafik hattest, Text hattest, UX, UI hattest, Website-Bau hattest, das ist alles eins, eins als Video. Das kann jetzt eine Person theoretisch vereinen. Und in Zukunft, wenn wir die 923 so aufbauen, dass alles Orchestrierer sind, die mithilfe von KI all diese Tätigkeiten können, sich gegenseitig vertreten können, neue Dinge dazulernen und es wird halt immer einen Spezialisten geben, der quasi am Ende des Tages Human in the Loop ist, weil es wird immer so sein, dass Kira das Thema Video am besten kann. So ist kein Geheimnis. Mhm. Aber mit KI-Unterstützung bis zu einem gewissen Grad kann jeder der anderen auch Video machen. Und genauso ist es so, dass Nolin wahrscheinlich die fitteste ist, was so ein bisschen UX, UI und Backend-Themen bei Websites ist. Aber bis zu einem gewissen Grad kann das jeder mit KI machen. Und so bauen wir jetzt unser Unternehmen auf. Und das ist schon eine starke Veränderung. Ja, 100%. Ich würde nie mehr...... einen Grafiker suchen oder nie mehr einen Online-Marketing-Menschen suchen oder nie mehr einen UX-UI-Designer suchen oder was auch immer. Nie mehr. Ich würde einen Orchestrierer suchen. Den Job gibt es übrigens nicht, da gibt es keine Stellenausstellung, daraus nie so heiß, aber du verstehst, wo ich hin will. Ja, ohne Option. Und wenn du jetzt auf deine Unternehmung guckst,...... der Produktmanager, der Vertriebler, das Marketing und wie auch immer... Da musst du überlegen, also du musst mal weg von Menschen denken, weg von Köpfen denken, sondern wie organisierst du Abteilungen so, dass sie gut funktionieren? Und dann änderst du Jobdescriptions am laufenden Band. Und das ist auch gut so, das ist Veränderung, das gehört dazu. Das ist übrigens Mindset. Ja, du brauchst das richtige Mindset, um diese Veränderung zu machen. So, schöne Klammer der heutigen Folge. Haben wir doch noch gut hingekriegt. Lass uns einmal nach vorne blicken, morgen Morgen. Weil morgen brauchen wir auch das richtige Mindset, um die richtige Wortwahl zu treffen. Nee, wir werden morgen so ein bisschen roasten. Und uns einfach mal erzählen, was wir in den letzten zwei Jahren auch für Negativbeispiele erfahren haben, um ja auch euch einfach zu kommunizieren, dass man netter mit Dienstleistungen umgehen kann, auch wenn man nicht mit denen zusammenarbeiten möchte. Ich finde das einfach auch mal wichtig, zu sagen, was man so für Fuck-Ups hat. Ja, und wir freuen uns auch schon eigentlich sehr lange auf diese Folge. Lass uns mal ehrlich sein. Die Leute auf LinkedIn, alle mit ihren Super-Selfies und hey Bali und das Leben ist schön. Hier hatten wir ein Team-Event. Das Leben ist anders. Wir sind zwölf Stunden am Tag hier und davon ist wirklich viel Fuck-Up. Das muss man einfach sagen. Das ist so. Und Das muss man auch transportieren. Wir werden das nicht so machen, dass wir jetzt sagen, der hier, der da und der da. Das auf keinen Fall. Aber es geht auch mal darum zu sagen, wir haben zwei Jahre jetzt auf dem Buckel und da ist wirklich nicht alles rosig gewesen. Im Gegenteil. Und auch immer noch nicht. Und das gehört auch dazu, finde ich, zu so einem kleinen Summer Special. Also, wir hören uns morgen. Bis dann. Tschüss.
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