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31. August 2026· 38:14 min

Part 3/3 - Die digitale Stadt Ahaus — 40.000 Einwohner, eine App, kein Bargeld

Teil 3 mit Torsten Fuka: Er war zwei Tage in Ahaus im Münsterland, wo ein Softwareunternehmen zusammen mit der Stadt zeigt, wie Digitalisierung im Alltag wirklich aussieht — Hotel, Gastronomie, Einzelhandel, Verwaltung, alles über eine App. Dazu der Vergleich mit den USA, Mistrals These für Europa und die Frage, warum wir über unser eigenes Land so viel schlechter reden als alle anderen.

Tools: Mistral
KI-Snack: Part 3/3 - Die digitale Stadt Ahaus — 40.000 Einwohner, eine App, kein Bargeld
In dieser Folge

Die Kernpunkte

  • Google will künftig selbst beim Elektriker anrufen — was das für Handwerker bedeutet
  • Ahaus: eine App für Hotel, Zimmerschlüssel, Kaffee, Einkauf und Verwaltung
  • Der Nebenjob, bei dem das Geld direkt nach der Schicht im Wallet landet
  • „Lieber einmal entschuldigen als dreimal vorher um Erlaubnis fragen"
  • Warum Bürgermeister begeistert heimfahren — und es trotzdem nicht umsetzen
  • USA-Realität: Uber selbstverständlich, Produktion teilweise wie in den 80ern
  • Mistral-CEO Arthur Mensch: Europas Chance liegt in KI plus Industrie
  • „Erzähl mir nicht, warum es nicht geht — sag mir, wie es geht"
  • Warum wir über Deutschland schlechter reden als jeder Amerikaner
Kapitel

Sprung zu den Themen

„Ich möchte von meinem Datenschutzbeauftragten nicht hören, warum es nicht geht. Ich möchte hören, was passieren muss, damit es geht."
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Transkript

Wann kommt dein Thorsten Fucker Podcast? Was würdest du sagen, ist das Coolste, was du jemals mit KI gebaut hast? In den letzten zwei Jahren wahrscheinlich so. Heute Abend arbeite ich in der Disco. Am Sonntag kann ich im Hotel noch ein paar Betten machen. Also immer wieder. Thorsten, ich habe, glaube ich, einen guten Einstieg für unser nächstes Thema, nämlich für deine digitale Stadt. Ich habe gerade in unserer kurzen Werbeunterbrechung, die wir hatten, gelesen, was Google jetzt plant. Und das finde ich schon auch crazy. Du machst eine Suchanfrage bei Google, weil du zum Beispiel einen Elektriker suchst. Und statt nur Antworten zu bekommen, stellt Google dir automatisiert ein paar Fragen. Du beantwortest die und Google ruft mit einer KI sofort mehrere Elektriker an. Und der, der sich meldet und die Antworten gibt, ist der, der dann geratet wird. Und nicht mehr der, der Google Search macht und nicht mehr der, der irgendwie besonders gut GEO, AEO macht, sondern der, der ans Telefon geht, um die Fragen zu beantworten. Das ist eine Theorie mit Sicherheit. Das haben wir jetzt angekündigt. Das habe ich jetzt gerade gelesen. Ich glaube, in der Praxis hängt es so ein bisschen. Ja gut, wir hatten ja schon mal das Thema, dass Google automatisiert Webseiten erstellt, für Webseiten, die nicht gut genug sind. Ja, nur ich glaube, dass... Ich weiß gar nicht, wie es gerade auf dem Bau ist oder überhaupt in dem Handwerk. Nur ich glaube, die letzten Jahre war es ja so, dass die, also ich kenne viele Handwerker, die gesagt haben, Ja, die halt einfach sagen, ich nehme keinen Kunden mehr an, ich habe auch genug und lasse mich in Ruhe. Aber ich weiß gar nicht, wie sich das jetzt im Moment entwickelt oder wie da die Situation ist. Keine Ahnung. Das ist wirklich krass. Ich wollte auch nur eine Brücke schlagen zu unserem Thema digitale Stadt, die du vor wann? Vor zwei, drei Wochen. Vor zwei, drei Wochen besucht hast. Erzähl mal, weil mich und Manuel hast du gestern begeistert und du wirst mit Sicherheit auch unsere Zuhörerinnen und Zuhörer begeistern. Übrigens zu dem Thema, ich hoffe dadurch, dass Thorsten bei uns ist, dass wir ein bisschen mehr weibliche Zuhörerinnen zuhören. Wir haben ja wirklich das Problem, dass wir einfach aussehen wie... Ja, wir sind einfach zu männlich. Wir hatten mal eine Zeit lang 23 Prozent. Mittlerweile sind wir wieder weit unter 20 Prozent, was unsere weiblichen Zuhörerinnen betrifft. Ich würde mal behaupten, da gibt es noch deutlich Luft nach oben für Besucher, die vielleicht... dass es noch mal ein bisschen nach oben reißt. Ich weiß nicht, ob ich da der Richtige bin. Thorsten, wir gehen nach Know-how, Wissen und Information. Aber ich bin früher in meiner Zivi-Zeit echt ganz gut angekommen. Ich weiß nicht, die Altersklasse, vielleicht darf man ein bisschen was reißen. Keine Ahnung. Sorry, ich wollte nicht das. Nee, alles gut. Spätestens jetzt ist auf jeden Fall jeder gezwungen, dieses Video zu gucken. Das Verlangen kommt jetzt in jedem Menschen Irgendwie hervor wahrscheinlich Ziviliens zu machen, da kommt er wieder Jetzt will jeder wissen, wie Thorsten Fucker aussieht Das weiß jeder in Köln Da brauchst du dir keine Sätze mehr So, digitale Stadt Ja, ähm war, das hat es eben Delegation gesagt, das war es nicht, sondern es ist ein guter Freund von mir, Herr Clemens, den kennen, glaube ich, der ein oder andere, die im digitalen Bereich unterwegs sind, unter diesem Hashtag Profsky, das ist auch so sein Markenname, der seit vielen Jahren... irgendwie in den Themen, der digitalen Themen der Zukunft halt unterwegs ist. Der ist mit diesem Unternehmen Tobit Software heißt es, glaube ich, recht seit vielen Jahren eng verbunden. Und der hat dann einfach gesagt, hey, ich hole mal so ein paar Leute zusammen und lass uns doch einfach mal da zusammensitzen. Das ist, glaube ich, hat sich so...... ja, ich sag mal aus dem halb beruflichen, halb privaten Bereich so zusammengesetzt, einfach so, was man mal sagt, mit Leuten, wo man einfach mal Bock hat, sich das mal anzugucken, so ein bisschen über Themen auch von morgen halt nachzudenken. Ich glaube, der Anlass war irgendwie recht unglücklich, weil der, oder nicht unglücklich, sondern traurig, weil der Gründer dieses Unternehmens, Tobit Software, also jetzt im Frühjahr recht unerwartet und noch viel zu jung verstauben ist. Und jetzt der Sohn mit Anfang 30 da in voller Verantwortung ist, und so wie ich den kennengelernt habe, mache ich mir da auch keine Sorge, dass der das Ganze nicht stemmt. Also wirklich ganz toll. Tobits Software war mir vorher bekannt, weil die damals eine Software hatten, Fax-to-E-Mail. Die Älteren werden sich noch daran erinnern. Gibt es mit Sicherheit immer noch. Fax. LKW-Fahrer. An der Stelle... Mhm. erzähle ich immer wieder gerne die Geschichte, weil ich sie nach wie vor faszinierend finde. Apotheker bevorzugen Newsletter per Fax. Und zwar zu über 90 Prozent. Das ist crazy. Aber ist dann wahrscheinlich ein Newsletter, der einfach nur Text geschrieben ist. Ich hoffe nicht, dass das bildlastig ist. Aber es gibt ja noch Fax-Mähte, die da wirklich stehen. Die bevorzugen wirklich Fax. Ich habe noch nie einen Fax. In deinem Leben? Nein. Du? Ja, klar. Genau, so ein alter Mann wie du. Ich weiß nicht, wie das funktioniert auch. Ja, das ist gar nicht so eine Rocket Science. Ich weiß wirklich nicht, wie das funktioniert. Du musst halt das Blatt nur richtig rum reinlegen beim Senden. Sonst ist es doof. Dann schaffst du es. Ja, das ist es. Digitale Stadt. Genau, digitale Stadt. In jedem Fall sind wir da hingefahren. Ich hatte halt den Namen, kannte ich vorher. Ja, die machen halt irgendwas mit Software. Und ich finde, es ist viel zu kurz gesprungen, einfach zu sagen, ja, das ist jetzt ein Softwareunternehmen, die auch da in der Stadt was machen. Ich finde, dass dieses Unternehmen einmal selber einen unwahrscheinlich tollen Spirit irgendwie ausstrahlt. Also du kommst da rein. Es ist irgendwie so ankommen, wohlfühlen. Also einfach so dieses Firmengebäude ist also... sag ich mal sieht erstmal aus wie so ein Hotel Lobby und Ist also ein Unternehmen, was sich, glaube ich, auch im Moment massiv weiterentwickelt. Also dieses Fax-to-E-Mail ist jetzt nicht mehr so das letzte Produkt, sondern auch die sind in den Themen dabei, in den heutigen Themen, auch in den ganzen KI-Themen, entwickeln sich da weiter. Sind, glaube ich, ich weiß gar nicht, irgendwas um die 200 Mitarbeiter. Bearbeiten auch die Themen von morgen. Machen das, glaube ich, auch echt ganz gut mit ein paar Lösungen. Kern war aber, dass die uns das Unternehmen gezeigt haben und... Ein wesentlicher Bestandteil ist, dass sie dir auch die Stadt zeigen und die sagen dir halt, also vorher hieß es, ladet euch mal bitte eine sogenannte Change-App runter. Das ist im Prinzip eine App, wo du dich registrierst über viele Apps und dann aber auch dir ein Wallet anlegst und bestenfalls auch eine ID in Form von deinem Personalausweis oder so verifizierst. Und dann geht das schon los, dann hieß es dann, hey, dann die, die übernachten, dann mach das doch bitte in dem Hotel. Dann buchst du das Hotel über die App, ist ja jetzt auch noch nichts Besonderes. Dann kommst du dort aber an und dann checkst du schon über die App ein, öffnest auch dein Zimmer über die App. Es gibt noch eine Fernbedienung für den Fernseher, kannst aber eigentlich alles über die App machen. Kannst auch sagen, jetzt nachts lass die Lüfte noch an, mach die dann und dann aus. komplett digitalisiert dann die so runter will sie einen kaffee bestellen macht das dann auch das kennen kennen ich aus holland und schon seit ein paar jahren das machst du alles irgendwie über die app kommt dann auch ein mensch und bringt dir das dann haben wir beim später eine führung gemacht und dieses unternehmen hat mit dieser app eigentlich die die ganze stadt so ein bisschen digitalisiert dort die kommunale verwaltung das konnten wir uns jetzt nicht so angucken das haben sie halt nur so ein bisschen beschrieben Aber das ist dieses Hotel, das ist Gastronomie, das ist Einzelhandel, wo die einfach neue Konzepte zeigen und ausprobieren. Und es ist so faszinierend, weil es so einfach ist. Und es sind so viele Dinge, die sie immer wieder beschreiben mit der Spirit. Wir sagen vielleicht hinterher lieber einmal entschuldigen, bevor wir dreimal vorher um Erlaubnis fragen. Also die probieren Dinge, die sagen auch ganz klar, wir wollen nicht... Gastronomen werden, wir wollen nicht Hotelier werden, aber wir wollen Dinge ausprobieren, wir wollen Dinge möglich machen, wie eine Digitalstadt aussehen kann. Der ganz klare Ansatz ist auch, Bürokratie abzubauen. Ich meine, das ist im Moment das Schlagwort in jeder Unterhaltung, in jeder Diskussion. Ich glaube, wir schaffen es im Moment aber nicht, weil wir wieder Bürokraten damit beauftragen, Bürokratie abzubauen. Das macht es irgendwie meistens nicht besser. Sag mal zwei Sätze zur Stadt. Wie groß, wie viele Einwohner? Ich glaube, Aarhus hat irgendwas um die 40.000 Einwohner. Das war mal so eine Größe. Was heißt das eigentlich? Ist jetzt auch nicht, also die sagen zum Beispiel immer, ey, wir sind happy für jeden, der hier hinkommt, weil es gibt sonst, sagen die, gibt es jetzt nicht so viele Gründe, warum Leute jetzt einfach mal per Zufall in Aarhus von der Autobahn runterfahren. Wo ist das ungefähr? Ich würde jetzt mal so sagen, Münsterland, so die Ecke da irgendwie. Von Köln aus? Zwei Stündchen? Ja, anderthalb Stunden oder sowas. Haben das Unternehmen vorgestellt bekommen, haben die Stadt vorgestellt bekommen. Die haben so wahnsinnig tolle Konzepte. Das wäre jetzt auch viel zu viel, um das zu erzählen. Aber die machen sich Gedanken auch um Arbeiten der Zukunft, Vergütung der Zukunft. Der Kern von allem ist aber immer, Prozesse verstehen und sie zu optimieren. Das ist von allem immer. Und das ist ja auch das Thema der Digitalisierung. dass ganz viele Leute ja meinen, ja, das haben wir immer so gemacht und jetzt machen wir es digital. Aber die versuchen das Ganze so ein bisschen auch mal neu zu durchdenken, dass sie halt sagen, wie können wir Menschen befähigen, vielleicht auch unterschiedliche Tätigkeiten einfach zu machen, weil sie sehr klar strukturiert sind. Ich gebe gerne mal das Beispiel, das du gestern gegeben hast. Wollt ihr es vorweg noch schieben? Ich finde, dass einer der Kernkonzepte beispielsweise ist, dass es bargeldlos ist. Also du hast deinen Wallet. Freuen sich unsere Freunde der linken Hosentasche. Ja, über Bargeld kannst du halt auch immer noch mal diskutieren. Ich habe vor zehn Jahren auch mal gesagt, Bargeld braucht nur der, der Schwarzgeld braucht. Aber heute sehe ich das auch noch ein bisschen was anders, weil es ja Teile der Welt gibt, wo du halt... Also jetzt muss man dazu sagen... Für die, die uns jetzt ausnahmsweise mal hören, weil du hier bist, Thorsten. Wir haben häufig, dass wir darüber sprechen, welche Branchen kannst du wie digitalisieren, mit KI digitalisieren. Und es ist einfach ein offenes Geheimnis, dass in manchen Branchen Digitalisierung oder bargeldlos und so einfach auch daran scheitert, weil diese Branchen auch davon leben... dass auch das ein Thema ist. Ja, das ist so. Oder wie gesagt, es gibt auch andere Teile der Welt, wo du halt einfach sagst, die schon digitalisiert sind, die einfach gewissen Menschen Zugang zu anderen Teilen oder Hauptstädten oder so verweigern können, indem sie sie halt einfach beschneiden in ihren Möglichkeiten. Und da muss man natürlich immer noch sagen, dass jeder mit einem echten 100-Euro-Schein erst mal gleich ist. Aber davon weg, es ist letztendlich bargeldlos in vielen Bereichen. Das ist halt so, dass du auch so Themen, also die haben zum Beispiel eine Fläche zu einer Diskothek umfunktioniert. Auch in Aarhus ist es so wie in allen Städten. Die Jugendlichen gehen jetzt nicht mehr... In die Großraumdiskotheken, die ist also jetzt, glaube ich, nicht mehr dauerhaft offen. Die zeigen dort aber einfach sehr schön, dass du halt sagen kannst, du kannst über dein Handy eine Getränke bestellen, musst also nicht mehr wie früher an der Bar rumhampeln und hochspringen, damit du irgendwann dein Getränk bekommst. reibungsloser Ablauf. Die Menschen, die dann hinter der Bar arbeiten, die das als Nebenjob machen, die sind bei einer Gesellschaft beschäftigt, arbeiten dann in der Diskothek und sobald die mit ihrem Job dort fertig sind, bestätigen über die App, dass die aufhören und kriegen dann sofort das Geld in ihrem Wallet. Also nicht irgendwann Ende des Monats oder was auch immer, sondern es ist einfach maximal unkompliziert. Natürlich muss dann eine Gesellschaft dahinterstehen, die auch die aktuellen Anforderungen und Sozialversicherung, all so ein Zeug dann halt noch machen. die haben supermarkt digitalisiert kurz zu den zu den kellnern die können ja auch hast du erzählt quasi dadurch dass der umsatz in der in der stunde oder in den stunden wo sie dort arbeiten dann ihren stunden und automatisch auch so das heißt du hast also sofort ein benefit von dem was du halt fuß die können aber zum beispiel auch sagen ich bin jetzt auf weiß ich nicht diese was sind heute sind nicht mehr 450 sondern 520 euro nebenjob oder was auch immer die halt sagen ja oder ich weiß gar nicht Heute Abend arbeite ich in der Disco, am Sonntag kann ich im Hotel noch ein paar Betten machen und alles. Also ich glaube, dass es für alle Seiten eine maximale Flexibilität dadurch gibt. Haben aber auch so schöne Dinge wie... Und auch dem Personalmangel so ein bisschen entgegenwirken. Genau, dem Personalmangel. Du musst dich erst wieder, neuer Arbeitsvertrag, neu einstellen, kennenlernen und hin und her. So und dann kannst du ja auch nicht bei wie vielen Unternehmen halt angestellt sein, sondern das ganze läuft auf ein Unternehmen zurück. Und was ich dort so empfunden habe, so positiv, die nehmen sich Dinge an, gucken sich die an und die verstehen die Prozesse und die versuchen die Prozesse einfach neu zu denken. Und das ist das Kernthema, was ich dann, wir hatten am nächsten Morgen nochmal so eine Feedback-Runde, wo jeder auch nochmal so seine Meinung geben sollte. und ich habe halt, für mich war halt wesentlich, ich habe mich erstmal sehr wohl dort gefühlt und das finde ich immer ein ganz wichtiger Punkt, wenn du irgendwo hinkommst und du fühlst dich wohl. Das waren auch so Kleinigkeiten, du bist dann Wir saßen da in diesem Konferenzraum, gehst irgendwie mal raus auf Toilette, dir was zu trinken holen, es kommt dir ein Mitarbeiter auf dem Flur entgegen, wo du ja schon andere Unternehmen hast erlebt, da gehen die alle so. Macht's halt. Also die Leute haben da auch so ausgestrahlt, wir sind gerne hier. Ja, ja, klar. Die probieren einfach neue Konzepte aus und ich mag es halt, weil es ja auch unseren Alltag spiegelt, was tun wir nebenan bei uns. Ja. Wir versuchen immer wieder, unsere Prozesse zu hinterfragen. Ist das noch richtig, wie wir das tun? Wenn das so ist, ist das in Ordnung. Da muss man das ja nicht ändern. Und das habe ich dort so ein bisschen was mitgenommen. Die aber sagen, wir wollen das eigentlich nicht. Das Kerngeschäft ist ja nicht eben, dass die jetzt sagen, oh, wir betreiben jetzt A-Haus. Sondern die wollen eigentlich, und das ist so deren Thema, dass die auch berichtet haben, dass die immer wieder Bürgermeister oder vergleichbare Menschen aus kommunalen Verwaltungen zu sich einladen, die meistens dort dieses Erlebnis haben. Ich habe das jetzt wahrscheinlich viel zu kurz und viel zu falsch erzählt. Aber vielleicht kann das ja mal einer von denen nochmal in irgendeiner Form halt machen. Wäre wirklich spannend. Sehr gerne. Also herzlich eingeladen. Ich werde das weiterleiten. Die aber einfach sagen, es gibt so viele Möglichkeiten. Ich habe jetzt zum Beispiel auch jetzt hier schon Ideen gehabt, wie man einfach sagt, Es sind ja nicht nur, dass das Städte nutzen können, das können große Organisationen nutzen für Kantine, Mitarbeiter, was auch immer. Es gibt wirklich ganz viele Möglichkeiten. Zurück zu deren Kernthema, die Kommunen, dass die immer sagen, es gibt es ganz oft, dass dann Bürgermeister, wie auch immer, da ankommen, sich das angucken und sagen, oh, ist mega. Dann fahren die zurück und dann kommt natürlich erstmal der Datenschutzbeauftragte und der noch und dann haben sie auch keinen und weiß halt noch keiner. Und ich finde, das ist so ein bisschen... Das ist halt Wurzel rausreißen. Du gehst in deine Stadt zurück und du musst da alles rausreißen. Und im Zweifel hast du auch einfach keinen, der es machen kann. Das ist halt das Ding. Aber diese zwei Tage, oder es waren im Prinzip keine vollen zwei Tage, die waren dahingehend spannend, weil es einmal ein megacooles Erlebnis war und es war eine super coole Runde. Ein paar kamen aus der Richtung vom Vertrieb, ein paar waren auch tief in der Technik drin, einer war als Jurist halt dementsprechend dabei. Und das ist halt, ich mag solche Runden halt immer, wo Menschen aus verschiedenen...... Richtung halt zusammenkommen, aber sie halt eint, dass sie Bock haben auf solche Themen, dass sie neugierig sind, dass sie auch bereit sind, ihren Input zu geben. Und das hat schon richtig Spaß gemacht. Also das kann ich auch dann noch irgendwie vielleicht ergänzen, dass man ja sieht, das ist jetzt, Tobit selber sagt für sich, dass sie eigentlich aus der Softwareindustrie kommen. Die zum Beispiel bei ihren Standardprodukten halt sagen, wir produzieren Standardsoftwarelösungen. Und dann sagen die das wiederum ihre Partner, das customizen. Also das ist ja auch dann irgendwie ein Ansatz. Die aber sagen, wir sind eigentlich die, die dann das Ganze industriell denken. Das kann man auch bei Software machen, nicht nur bei klassischem Maschinenbau oder so. Und es war aber eine ganz tolle Erfahrung. Und dann kommt man natürlich irgendwie von dort auch weg und denkt, so könnte es sein. Wir haben jetzt hier in Köln, es ist ja jetzt, glaube ich, unsere kommunale Verwaltung ist ja auch immer so in diesen besten Listen, wie es nicht funktioniert. Aber so könnte es halt gehen. Es ist manchmal, also auch keine Ausreden für irgendjemanden, aber 40.000 mit einem Millionen zu vergleichen, ist nicht so einfach. Aber 40.000 ist so ein halber Stadtbezirk, sage ich mal. Ich glaube, so Nippes-Ehrenfeld hat so 100.000. Könntest du dir vorstellen, man macht so einen Bereich wie Kölner Norden, wo wir jetzt irgendwie sitzen, wo wir herkommen, dass du irgendwie sagst, so Pech, Ech, wo wir uns auskennen. Man macht so einen abgeschlossenen Bereich und könnte sowas umsetzen, glaubst du? Oder Pullheim, ist ja eigentlich ein schönes Beispiel. Kannst Pullheim nehmen. Pullheim hat glaube ich genau 50.000 Einwohner, hat einen Stadtkern und so. Also es würde ja funktionieren, als Test. Echt? Die Frage, die du stellst, die ist ja, kenne ich schon so lange. Wir haben seit Jahren eine Kooperation in Tallinn in Estland. Mhm. Ja. Wir hören alle, ja, die in den baltischen Ländern, die sind, also wir sagen, die sind mega voll digitalisiert, sind sie auch. Das ist unfassbar, das ist echt so cool dort. Und dann wird aber immer wieder dieses, ja, aber die sind ja auch nur drei Millionen Esten und anderthalb davon leben in der Hauptstadt. Das ist ja einfach. Aber solange ich immer diese Aberliste wieder nur fülle und ich kann auch einfach mal anfangen, so kann ich sagen, gut, Aarhus hat wegen mir nur 40.000 Leute. Das bringt ja nichts, wenn ich den Kölner Norden nehme. Aber ich könnte auch einfach, dann nehme ich mir mal als Stadtverwaltung Köln, dass ich mal sage... Alle Restaurants zum Beispiel erstmal. Ja, ich bleibe jetzt mal bei der kommunalen Verwaltung, dass ich sage... fangen wir mit dem Bauamt an. Wenn das Bauamt funktioniert, dann gehen wir zum Grünflächenamt, dann gehen wir danach zum Arbeitsamt oder was auch immer. Aber das sind ja so Dinge, wo ich mir denke, ja, warum soll es denn halt nicht gehen? Und das ist halt so ein bisschen einfach das Thema. Also ich finde das, ich finde immer dieses, was zum Beispiel dort, also der, der uns die Stadt gezeigt hat, namens Peter, ist jetzt übrigens auch, also da sind viele junge Leute, aber der ist jetzt, sage ich mal, eher so unser Alter, vielleicht noch ein bisschen zwei, drei Jahre älter. Das sind ja keine jungen Leute. Ist ja immer relativ. Eine Veränderung der Perspektive in den besten Alter. Aber der hat das halt auch so rübergebracht. Der konnte es auch so rüberbringen, wo du sagst, ja, also warum nicht? Es geht ja. Und die Lösungen sind halt da. Ja, wir sprechen alles. Ich glaube, es soll jetzt bald eine Deutschland-App oder irgendwie sowas geben, wo du wahrscheinlich... Hat der Carsten gesagt. Carsten Wilhelm. Stimmt. Hast du einen Podcast gehabt? Wann kommt der eigentlich? Ich habe da schon Zusage. Da müssen wir, glaube ich, noch ein bisschen... Weil dann müssen wir ja vorher ein bisschen putzen, weißt du. Aber eine Brücke hast du mir eben gegeben. Und zwar in das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Weil du da sehr aktiv bist. Wann warst du das letzte Mal in Amerika? Im April. Hast du das Gefühl, weil es ist ja immer ganz schön, diese beiden Welten miteinander zu vergleichen und alle sagen ja immer, Amerika ist Jahre voraus, Amerika und China sind die beiden großen Nationen, die marschieren. Jetzt bist du in einer bestimmten Branche und wahrscheinlich auch in New York bist du, glaube ich, wenn ich mich nicht täusche. Ich war jetzt, im April war ich jetzt in New York. Hast du das Gefühl, dass sie weiter sind, dass sie einen anderen Spirit haben, dass sie mit den Themen anders umgehen vor Ort oder erkennt man da eigentlich gar keinen großen Unterschied? Ich würde jetzt mal von meinem persönlichen Eindruck, ja jeder kennt Silicon Valley und was auch immer, die werden wahrscheinlich ganz weit vorne sein. Aus meiner persönlichen Erfahrung jetzt muss man dazu sagen, wir haben Ende 2023 eine Kooperation dort begonnen, die auch echt richtig cool läuft. Klar, wenn du jetzt da hingehst, du hast halt, ja, du hast, also ich sage mal, Uber ist nochmal viel normaler. Also du hast da auch jetzt nicht wie in Deutschland, wo dann Uber vielleicht nicht dann an den Flughafen darf. Und wir sind ja immer nur dabei, wie wir irgendwas beschränken können oder verhindern können. Da sind die, glaube ich, weiter selbstverständlicher. Der Wettbewerb, der dann halt dort ist. Ich erlebe aber wirklich andersrum, dass dort im... im industriellen Bereich, im verarbeitenden Gewerbe, dass die teilweise wirklich dort sind. Also ich nehme es mal klassisch, ich war jetzt letztes Jahr in einer Produktion dort. Ich habe gedacht, ach krass, das ist wie bei uns so in den 80er Jahren. Also ich glaube, dass die Brücke, die Schere bei denen noch so viel größer ist. Die haben alle das neueste iPhone und erwarten auch, also die Leute, die ich da kenne, die sind ganz viele, sind... Auch mit den ganzen KI-Tools unterwegs. Teilweise wollen sie dann, also die fragen zum Beispiel nicht mehr hier ihre lokale Wetterseite nach dem Wetter, sondern machen das schon. Aber in vielen Bereichen merkst du, dass dann noch so dieses, die gute alte Zeit ist da gefühlt noch etwas konservierter oder noch präsenter, als sie jetzt bei uns dann halt teilweise ist. Ich frag dich das, weil ich den gleichen Eindruck hatte, als ich in Florida war das letzte Mal. Ich dachte auch, du kommst an so BOOM. Gar nichts. Nee, war jetzt nicht irgendwie so, dass du... Ich glaub den Effekt hast du eher, wenn du so Richtung Asien gehst, so China, Japan oder so. Wahrscheinlich hast du da nochmal einen anderen Effekt. Du merkst schon andere Verhaltensweisen und du merkst vor allen Dingen, dass sie einfach ein anderes Gefühl für Datenschutz haben. Offen gesagt, gib mir die Liste, packen wir hier rein. In Meta-AI oder so, wo du sagst, ey, wo? Also es ist einfach komplett... Es ist halt... Die gibt es ja quasi dann nicht. Gibt es nicht. Nee, es gibt nicht. Ist ja die eigene KI in dem Sinne. Gibt es keinen. Also dieses ganze Thema wird da völlig anders behandelt. Das war so schon für mich so, okay. Also von der Warte definitiv. Mit der Denke, die wir haben. Aber ansonsten habe ich das auch tatsächlich nicht so wahrgenommen. Ich wollte jetzt mal wissen, ist es in anderen Branchen anders? Oder wenn jetzt in New York unterwegs bist, oder wenn du in der Ostküste bist? Ja, also ich glaube, es gibt halt immer von beidem alles. Also jetzt, ich muss halt auch dazu sagen... Ich war sonst früher in den USA immer nur so als der klassische Tourist. Dann freust du dich halt, ja, mega, jetzt kannst du da irgendwie aus deinem Wallet dir so einen Pass hochladen. Das gibt es halt hier auch. Also ich meine, du hast halt spätestens seit Corona hast du hier nochmal einen Boost, dass du auch überall dir vorher Tickets buchst und dann digitalen Zugang hast. Also finde ich, das ist jetzt nichts mehr, was zu erwähnen ist. Natürlich hast du, wenn du jetzt gerade in Manhattan, finde ich, hast du noch das Schöne, du hast so... auch noch Stellen, wo es halt Bargeld... Also ich habe mich gewundert, dass ich in New York zuletzt noch mal irgendwo war, wo dann stand, dass nur Bargeld bezahlt wird. Das kenne ich tatsächlich nicht. Das war so ein kleiner Laden. Ich komme durch eine Woche Florida, ohne auch nur einen Dollar in der Hand zu haben. Ja, aber das habe ich schon. Das habe ich vor zehn Jahren schon in Schweden beispielsweise gehabt. Ja, also hier in Deutschland hast du ja immer so diese Nummer. Ich weiß gar nicht, auch heute noch. Ha, nee, also Kartenzahlung erst ab... 10 Euro und so weiter. Also das hatte ich schon vor 10, 15 Jahren, wo dann irgendwie bis in Schweden abends merkst, ach Mist, hast du deine Zahnpasta vergessen? Gehst du abends in so ein 7-Eleven und der guckt dich an so, wenn du mir jetzt Bargeld gibst, dann koste das extra, weil das muss ich ja abends wegbringen. Also nein, nochmal, das hast du halt schon. Ich glaube, das ist dort viel selbstverständlicher. Ja. Also wenn du eine Minute noch hast, weil wir sind ja wirklich weit fortgeschritten, aber es passt, wir haben so eine These vor kurzem besprochen, die passt, glaube ich, ganz gut in deinen Bereich, und zwar von Arthur Mensch. Arthur Mensch ist der CEO von Mistral, dem einzigen ernstzunehmenden europäischen Player, kann man das so sagen? Ja, kann man schon so sagen. Gibt nur. Also es gibt sonst in der Größe halt. Ja, ja. Der sagt, die große Chance Europas ist eigentlich das Thema KI und Industrie. Weil die KIs, also die LLMs, jetzt Mistral und wie auch immer, sind eigentlich gut genug, so wie sie jetzt sind. Das Wettrennen mit China und Amerika kannst du nicht gewinnen. Immer größer, immer weiter, immer schneller. Aber so wie Mistral jetzt aktuell aufgestellt ist, ist es gut genug, um damit vor allen Dingen in der Industrie, dass Europa wieder die Chance hat, nach vorne zu gehen, sag ich mal, und nicht hinterher zu laufen. Glaubst du an Europa? Also glaubst du daran, dass Europa eine Chance hat, aus deiner Perspektive jetzt? Natürlich, also ich gehöre auch zu den Leuten, im Moment gibt es auch die großen Diskussionen, wer wann aus Deutschland weggeht und nicht und doch, also ich lebe gerne in Deutschland, ich bin auch überzeugter Europäer, ich finde das ist irgendwie das Geilste, was wir hier auf diesem Kontinent bisher geschafft haben, ja, also das lasse ich mir auch nicht schlecht reden, natürlich gibt es da auch Nachteile wie immer, aber ich glaube es oft auch schlechte... Außendarstellung. Es ist zum Beispiel auch ganz viel... Wir haben ja jetzt gerade gemerkt, dass bei diesen letzten Ideen unserer aktuellen Bundesregierung, dass man ja bei ganz vielen Bürokratieabbau mal gedacht hat, dann lass uns doch einfach mal das nehmen, was von der EU kommt. Und es nicht noch, wie wir Deutschen es ja meistens noch machen, noch ein Gürtel, noch einen Hosenträger und noch ein Klemmerchen dran. Sondern ich glaube, dass da viel Basis ist, gar nicht so schlecht. Heißt, was ich glaube, was uns vielleicht in Europa oder speziell in Deutschland im Moment so ein bisschen im Weg ist, ich habe so das Gefühl, dass in vielen Ebenen gedacht wird, also KI gegen Datenschutz, KI gegen, also einfach... Schwarz-Weiß-Denken einfach. Ja. Also es gibt nur entweder oder. Ich glaube, dass die jeweiligen Beteiligten, die können sich gar nicht auflösen aus ihrer Rolle. Ja, genau. Ich will zum Beispiel sagen, ich möchte jetzt, wie gesagt, in einem kleinen Unternehmen bist du ja vielleicht agiler, aber ich möchte doch jetzt, ich stelle mir jetzt vor, ich bin jetzt vielleicht Geschäftsführer in einem mittelständischen Unternehmen mit 500 Leuten, wo ich auch noch ganz andere Themen habe. Dann möchte ich doch sagen, wenn ich das jetzt machen möchte, dann möchte ich von meinem Datenschutzbeauftragten und von meinem IT-Sicherheitsbeauftragten nicht hören, warum es nicht geht, sondern ich möchte von denen dann hören, was muss passieren, damit es geht. Das machen wir jetzt ja jetzt auch mit den Themen, die wir jetzt machen, gemacht haben, auch mit unserem IT-Dienstleister, dass wir dem jetzt ganz klar sagen, erzähl mir nicht, warum es nicht geht, sondern du hast ganz klar, du hast eine Themen, die du zu besetzen hast. Du sollst ja dafür da sein, dass es sicher ist, weil ansonsten ist die Schreierei ja noch größer. Ich will aber von dir wissen, wie es geht und nicht, warum es nicht geht. Und das ist, glaube ich, das, wenn du jetzt sagst, ich glaube, dass wir in Europa im Moment oder in den letzten Jahren uns einfach in so eine Spirale gedreht haben, dass... Bedenken vor sich her tragen. Das ist, glaube ich, das Ding. Ich weiß auch gar nicht, wie man das auflöst. Wenn jetzt alle schreien, der ist... Das passt ja eigentlich ein bisschen zu unserem Take. Es ist eher ein Mindset als ein Skillset-Thema. Wir müssen es wollen, genau. Wir müssen es wollen. Jetzt können wir natürlich nicht per Abstimmung in der EU sagen, jetzt wollen wir, dass Mistral irgendwie zu führendem Player wird. Aber ich glaube, es geht ja auch mehr darum... Und das ist vielleicht noch eine kleine Brücke zu dem Thema USA. Jetzt bin ich dort öfter unterwegs gewesen beruflich. Du kommst mit Menschen anders in Kontakt. Du hast einmal das Ding, ich nehme jetzt mal den klassischen Aufzug-Monteur, mit dem du dort zu Gange bist. Ich habe so oft dort gestanden und gesagt, wie stolz du auf das bist, was du tust. Ja, die sind stolz, Klamotten mit einem Firmenlogo zu tragen. Die erzählen dir, der eine kann ich mich noch erinnern, das war mit einem Hennen in einem großen Gebäude. Name Little Joe, Megatyp. Sag, ich bin seit 15 Jahren hier Resident. Der klassische Amerikaner einfach. Er war Megatyp. Ich bin seit 15 Jahren in diesem Gebäude als Resident Mechanic. Ja, ja, genau. Das ist noch so und so lange, ist hier noch kein Aufzug länger als eine Stunde ausgefallen. Der ist mega stolz da drauf. Da kann der sich im Supermarkt nichts von kaufen. Aber der ist stolz auf das, was er tut. Jetzt geht es dann noch einen Schritt weiter. Dann sprichst du mit vielen Amerikanern dort und dann sagen die, du kommst aus Deutschland. Ich habe von keinem gehört. Ja, Deutschland, altes Europa und ihr seid ja alle doof und was auch immer. Boah, Deutschland. Viele von denen waren vielleicht, wenn sie beim Militär waren, auch in Deutschland stationiert. Mhm. Jetzt bist du da mit unserer aktuellen Stimmung und die reden mit dir, Deutschland, ey, mega, euer Essen ist geil, eure Landschaft ist geil, ihr seid so ein cooles Land und bei euch, Deutschland ist mega. Und du schläfst aus und denkst, irgendwie reden wir über unser Land anders. Dann fliegst du wieder zurück nach Deutschland, kommst nach Frankfurt, gehst in den ICE, guckst aus dem Fenster auf den Weg nach Köln und denkst, wir haben es echt schön hier. Ich habe so ganz oft dieses Ding, warum sind wir eigentlich so so negativ eingestellt? Ja, 100%. Ja, und es wäre so einfach. Also, das ist, finde ich, könnte viel gehen und da könnte zum Beispiel, wenn man jetzt mal wieder so einen Player hätte, der vielleicht einfach mal ein bisschen was mitspielt, weiß ich gar nicht, ob das dann, dann würden jetzt wieder die Franzosen sagen, aber das ist aber eigentlich uns. Also, ich glaube, wir haben nach dieser Europäischen Union diese Europäische Vereinigung im Kopf auch noch nicht so richtig hinbekommen. Du, wir haben auch den Mauerfall noch nicht so richtig hinbekommen. Manche Sachen dauern ein bisschen länger. Es gibt sogar Leute, die wieder Mauern gedanklich aufbauen. Ja, das stimmt. Ich habe abschließend eigentlich... Ich habe auch noch eine abschließende Frage. Hast du auch noch eine? Ja, aber die ist eher so off-topic. Meine ist auch off-topic. Und zwar, fang du an. Vielleicht haben wir sogar die gleiche Frage. Nee, auf keinen Fall. Auf gar keinen Fall? Nee, auf gar keinen Fall, weil ich will ihm meine Lieblingsfrage stellen, die ich Bewerbern stelle und ich glaube nicht, dass du die kennst. Ah, okay. Ich kenne die, glaub ich sogar. Meine Frage ist, da du jetzt hier anderthalb Stunden lang bewiesen hast, dass du wirklich ein professioneller Podcaster bist. Wann kommt dein Thorsten Fucker Podcast, den du ja... in Gesprächen mit uns bei ausgeschalteter Kamera schon mal angesprochen hattest. Wir haben jetzt das Studio, wir haben KI, wir haben, glaube ich, eine ganz gute Marketingagentur nebenan sitzen. Wann macht Thorsten Fucker den Fucker-Aufzug-Podcast oder auch nicht? Ich glaube, ich habe dir dazu mal ein Konzept geschickt, oder? Er sagt ja auch immer selber so, ja, jetzt kann ich ja auch und jetzt muss ich, jetzt habe ich auch keine Ausrede mehr. Was ist deine Ausrede, Thorsten? Ich habe keine Ausrede, aber zeitlich kann ich mich jetzt da noch nicht so festlegen. Ja, okay, verstehe. Ich sage mal, sowas muss ja auch wachsen. Also ich meine, deswegen, Manuel macht, ihr habt euch ja irgendwann, das habt ihr zuletzt auch nochmal thematisiert, ihr habt halt irgendwann gesagt, wir müssen, was war es, ihr müsst Gesicht zeigen oder was? Das war jetzt, glaube ich, vor kurzem noch. Also ja, Ende des letzten Jahres haben wir gesagt, wenn wir es machen, dann machen wir es richtig. Ab 1.1. zeigen wir Gesicht. Ich glaube, die Hürde ist für mich, wie sie für viele ist, dass du halt sagst, ja, was habe ich denn zu erzählen oder mit wem soll ich denn da sprechen? Das ist aber, glaube ich, das Normale. Ich mich auch immer schwer damit tue, wenn ich gerade im privaten Bereich sitze mit irgendwelchen Leuten zusammen und die dir die ganze Zeit von ihrer Arbeit erzählen. Das sind so, glaube ich, diese Hemmschwellen, diese Hürden, die man dann halt irgendwie hat. Das ist genau, ich kann mich erinnern, tausend Jahre her, damals war es noch ein Overhead-Projektor, wo du dann das erste Mal da irgendwie einen Vortrag gehalten hast, irgendwie, weiß ich nicht, Bammel bis sonst wohin gehabt. Ja, genau. Die Dinger super heiß. Bei uns in der Schule waren die immer angekettet einfach. Weil dich sonst einer geklaut hat einfach. Naja und ich hab damals bei dir das so serviert, da war ich irgendwie 19 oder sowas und dann hatte mir noch vorher jemand gesagt, ja musst du in jedem Fall ein Jackett anziehen. Da hab ich gesagt, ich zieh doch in dem Alter kein Jackett an. Ich wusste da ganz genau neben dem Overhead-Projekt, warum man ein Jackett anzieht, weil die Grenzen unter meinen Armen, die gingen bis zur Buchse und dann bis zum Kragen halt hoch. Die wurden immer länger. Ja, aber ne nochmal, ich weiß es nicht. Also wahrscheinlich ist das... Ich kann die Frage so beantworten, das hängt auch sehr von euch ab, wie ihr mich weiter motiviert. Gar nicht mal wegen technischen Wirkungen. Ab jetzt bist du ein Problem. Ich glaube, du musst dich von zwei, drei Sachen lösen und vielleicht ist das jetzt auch nochmal hinten auch spannend für unsere Zuhörerinnen und Zuhörer, weil so auch häufig sagen wir das gar nicht so. Das eine, wovon man sich ein bisschen lösen muss, ist, ich tue das, um eine möglichst große Reichweite zu erreichen. Das ist Bullshit. Wir sagen unsere Zahlen ja mal relativ transparent. Wir haben 260 Follower, wir haben irgendwie so 1000 Hörer im Schnitt auf die letzten 60 bis 90 Tage. Wir erreichen aber über Social Media dann doch auf den Monat gesehen so eine Million Impressions über alle Kanäle, die wir machen. Und heute, ich habe dir heute noch gesagt, ja gut, stell dir vor, du gehst morgen in den Saal, damit gehe ich dem Manuel immer auf den Sack, wenn ich das so sagen darf. Du gehst morgen in den Saal, da sitzen 260 Leute und zwar jeden Morgen und hören dir zu, was du zu erzählen hast. Das müssen nicht immer die 7 Millionen, also vergiss das so. Selbst wenn jeden Morgen dir 100 Leute zuhören würden über das, was du redest, ist das viel sozusagen. Oder einmal die Woche, spielt ja keine Rolle. Ich glaube, die Frage ist auch, welches Format. Also es gibt jetzt im Moment doch konkretere Gedanken, das mit zwei anderen zu machen. Das wird dann wahrscheinlich auch nicht hier stattfinden, weil schlicht der eine sitzt in Italien, der andere sitzt in den USA. Dass wir das aber so, sage ich mal, von der Technikseite her immer so Themen behandeln. Oder halt sagen, du hast eine gewisse Zielgruppe, die auch sich von alleine irgendwie einschränkt, weil natürlich ganz viele Leute das gar nicht interessiert. Ja, aber nochmal Formate gibt es genügend. Ich glaube, vorher war das für mich auch zu wenig greifbar. Aber jetzt hier kann man das jetzt. Ich meine, jetzt habt ihr das ja vorher mal bei euch jetzt dann im Büro gemacht. Aber jetzt ist es hier. Es ist ein noch ein anderes Thema. Ja, genau. Und das aber darf das nicht vergessen. Auch nochmal spannend. Du produzierst Content ohne Ende und dieser Content hilft dir wieder beim Aufbau deines Second Brains. Also das ist schon ein Kreislauf, der sich dann, der sich dann schließt. Und ich schließe dann mit meiner letzten Frage, weil die hat auch was mit Lernen zu tun. Jetzt bin ich im Bewerbungsgespräch. Ja, meine Lieblingsfrage im Bewerbungsgespräch, weil die sagt viel über jemanden aus. Was hast du die letzten 24 Stunden gelernt, was nichts mit deinem Job zu tun hat? Dass ich... einen Beitrag zu etwas leisten kann, ohne den... Ohne den... Da hast du ja dich in der Meter hingelegt. Und der Torwart ist auch noch weg. Der Torwart ist weg. Das war nicht mal geplant. Aber da stolpern Leute. Dass ich einen Beitrag zu etwas leisten kann, auch wenn ich den dann am Anfang Oder kurz vorher noch nicht gesehen haben. Ganz kurz, um unsere Zuhörer abzuholen. Ich glaube, ich kann, also ohne um tief ins Detail zu gehen, wir drei haben noch ein weiteres Projekt geplant, wo wir gestern hier länger saßen und uns darüber unterhalten haben. Und das war grade die, äh, den Elfmeter, den Marco da hingelegt hat, damit Thorsten einmal das von gestern wiedergeben kann, wo er sich so ein bisschen unsicher war, was er bei diesem Projekt beizutragen hätte. und wir ihn davon überzeugt haben, dass er eine ganze Menge dazu beitragen kann. Und das ist scheinbar das, was er die letzten 24 Stunden gelernt hat. Aber du darfst mich jetzt auch nicht zu lange nachdenken lassen, da fallen mir noch drei andere Sachen ein. Okay, dann abschließend eine Frage, die aber wirklich hart auf KI einzahlt. Was würdest du sagen, ist das Coolste, was du jemals mit KI gebaut hast? In den letzten zwei Jahren wahrscheinlich so. Boah, schwierig. Kann ja auch für dich was Kleines sein. Ich überlege gerade. Da gab's ja diese kleinen Website-Mockups, die du auf jeden Fall... Ja, gut. Ja, ja. Nein! Nein! Da nickt der weg. Was meinst du auf der Hand? Ja, ja. Nee, keine Ahnung. Was wär das? Weiß ich nicht. Denke ich drüber nach. Machen wir eine Fortsetzung, sage ich euch das. Oh, ja, Thorsten. Ja, Thorsten, gefällt mir. Sehr gut, sehr gut. Thorsten, das schreit tatsächlich nach einer Fortsetzung. Wir werden sehr, sehr viel zu erzählen haben, weil das, das können wir ja auch sehr, sehr offen sagen, wir werden weiterhin Themen gemeinsam bearbeiten. Wir planen für die Zukunft tatsächlich einiges, sowohl bei dir als auch vielleicht in weiteren Firmen und weiteren Themen. Wir haben das Kölner Podcaststudio jetzt hier gemeinsam. Also da wird noch viel kommen. Man hat oft so beim OMR ist der Sven Schmidt irgendwie so ein Dauergast. Bei den Deutschen ist Oli Bagnor so ein Dauergast. Und es gibt so ein, zwei Gäste, die eigentlich schon fast dazugehören. Vielleicht schaffen wir das ja irgendwie irgendwie. Ich bin auch gerne dafür da, um Urlaubslöcher zu stopfen. Das ist ein Elfmeter. Den hätte er uns mal vorher geben können. Aber du, pass auf. Ich plane ja öfter Urlaub. Wie war das? Ich möchte ans Meer. Ich möchte ans Meer. Thorsten, vielen, vielen Dank. Hat super, super Spaß gemacht. Wir werden das nächste Woche wahrscheinlich vier bis fünf teilen. Das, was wir heute besprochen haben. Ich setze mich morgen früh da dran und schneide den ganzen Wich. Einmal weg und wenn alles da ist. Oh. Ja, nach der letzten Sendung, das war auch ein Schweter. Ich habe ja auch wirklich immer mal wieder so geguckt, wie alle Lichter an sind. Da auf das Audiointerface geguckt, ob überall ein Ausschlag ist. Es läuft alles, wir haben es geschafft. Toll, vielen Dank. Ich habe euch zu danken. Vielen Dank. Schöne Wochenende. Ciao. Reden wir machen.

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