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18. September 2026· 25:20 min

Waymo kommt 2027 nach München — und die Gewinne gehen nach Kalifornien

Ab 2027 sollen in München fahrerlose Taxis von Waymo fahren, die Testfahrten laufen bereits. Marco fragt, warum das wieder ein US-Konzern macht, obwohl es in Deutschland seit Jahren Förderprogramme für autonomes Fahren gibt. Manuels Urteil: Deutschlands Souveränität ist nicht vorhanden. Dazu eine gute Nachricht gegen die tägliche KI-Weltuntergangspresse: Das neue Förderprogramm Digital-Tech-to-Product bringt Start-ups und KMU bis zu 5 Millionen Euro — wenn man die Antragsseite übersteht.

KI-Snack: Waymo kommt 2027 nach München — und die Gewinne gehen nach Kalifornien
In dieser Folge

Die Kernpunkte

  • Die Euler-Gleichung für Achtjährige: Marco lässt sie sich im Auto von ChatGPT erklären — Kraft rein, Bewegung raus
  • Nachtrag iPhone 18: Es erkennt keine KI-Bilder, sondern ob ein Foto mit einem iPhone aufgenommen wurde
  • Eine Stunde KI-News gelesen und nur Weltuntergang: „Kann künstliche Intelligenz die Menschheit auslöschen?"
  • Live-Test für unseren KI-Schnitt: Manuel hält sein Handy in die Kamera
  • Förderprogramm Digital-Tech-to-Product: bis zu 5 Millionen Euro für Start-ups und KMU, Frist 11. Oktober
  • easy-Online ist „heavy online" — und Christoph Daum über schwer und schwierig
  • Waymo startet in München: fahrerlose Taxis ab 2027, die technische Aufsicht sitzt in der Ferne
  • F-35: KI sagt den Ersatzteilbedarf voraus — Flugzeug und KI kommen aus den USA
  • Die Kritik: Technik aus Kalifornien, Gewinne auch, was mit den Daten passiert, weiß niemand
  • Manuels Theorie: Hat der Gesetzgeber die deutschen Hersteller ausgebremst?
  • Lidls fahrerloser LKW fährt dreimal am Tag — und die Nutzfahrzeugbranche schaut zu
  • Persönliche Frage: Was machst du in einem Jahr nicht mehr, was du heute täglich machst?
Kapitel

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„Souveränität von Deutschland, ja, aber die ist ja nicht vorhanden." (Manuel)"
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Transkript

2027 fahrerlose taxis in münchen krass testfahrten laufen bereits souveränität von deutschland ja aber die ist ja nicht vorhanden es gibt ein neues förderprogramm das heißt digital tech to product und da kann man bis zu fünf millionen euro bekommen So Manuel, ich bin abgefuckt. Ich soll dann gleich so wie es ist. Erzählt er mir in einer Viertelstunde, wie ich mich hinzusetzen habe, damit mein Sound gut ist. Verstehst du? Ja gut, du hast ja heute Morgen gesagt, Manuel, der Sound vom Podcast ist wirklich eine Eins mittlerweile. Dann habe ich gesagt, meiner ist eine Eins plus. Dann sagst du, nee, das ist Dress, was ich mache. So, jetzt sitzen wir beide hier richtig. Wir haben uns jetzt gerade eine Viertelstunde darüber unterhalten, in welchem Winkel ich sitzen soll. Schöne Grüße an alle da draußen. Einfach in die Kommentare, ob ich gut sitze. Ähm. Manuel. Marco. Ich will meiner Schuld nachkommen. Ah ja, die Euler-Gleichung. Also was hab ich gestern gemacht, Manuel? Ich saß im Auto und hab meine Tochter zum Handball gefahren. Dann hab ich gesagt, Che Cipiti, erklär mir mal die Euler-Gleichung für einen Achtjährigen. Da haben wir ein bisschen hin und her gequatscht. Und ich bin ehrlich, beim ersten Mal habe ich selbst für einen Achtjährigen nicht so richtig geschneit. Ja, das war bei mir ähnlich. Da habe ich gesagt, guck mal, wir müssen das nochmal neu aufsetzen. Und ich lese das einmal kurz vor, weil ich finde das nicht unspannend. Weil das hat schon auch in deinem ganzen täglichen, könntest du das theoretisch wahrnehmen oder hat Einfluss zumindest. Das wird spannend. Gregor, mach dich bereit. Gregor, schöne Grüße. Die Kommentarspalte gehört dir, Bruder. Also, erstmal, weil ich finde das ja auch wichtig, um das mal ein bisschen einzuordnen, das geht zurück auf den Schweizer Mathematiker Leonard Euler. Nur, dass du da Bescheid weißt. 18. Jahrhundert. Die Grundidee ist eigentlich ganz einfach. Die hat er nämlich von Newtons Erkenntnissen übertragen, dass Kräfte Bewegung verändern. Auf Flüssigkeiten und Gase. Okay? Damit kann man zum Beispiel beschreiben, wie Wasser in einem Fluss strömt oder wie Luft um Tragflächen eines Flugzeugs herumfließt. Kurz gesagt, die Gleichungen erklären, wie sich Flüssigkeiten und Gase bewegen, wenn Kräfte auf sie wirken. Er hat mir das zum Beispiel mit einem Skateboard beschrieben. Du gibst Kraft rein, das Skateboard. Also so, hat er mir mehrere Beispiele gegeben. Und irgendwann hab ich dann wirklich verstanden. Und dann sagte er noch so, wenn du willst, kann ich dir das auch für den Podcast ein bisschen lockerer formulieren. Da hab ich gesagt, nee, brauchst du nicht. Ich glaub, das reicht. Also, Euler-Gleichung hab ich verstanden. Für mich. Wie hast du die jetzt verstanden? Du hast jetzt nur gesagt, dass die... Kraft rein... Und Bewegung raus. Das hat er auch tatsächlich so einfach für mich erklärt. Ja, kann sein. Er meinte so, im Prinzip, er hat das Skateboard-Beispiel gemacht, das Flipshot-Beispiel gemacht. Im Prinzip jedes Mal, wenn du im Windkanal bist, bei einem Auto sozusagen, alles, was da passiert, ist Euler-Gleichung. Gelöst. Gregor, da guckst du. Ja, wolltest du noch was sagen dazu? Ja, wenn wir direkt bei Gregor sind, weil der ist jetzt irgendwie schon auch Teil des Podcasts. Ja, moin Gregor. Also erstmal würde ich mal ganz gerne für den Zuhörer ganz kurz beschreiben, wie der Gregor unseren Podcast hört. Weil der Gregor hört den Podcast so, dass er parallel mit KI arbeitet. Und immer wenn die KI dann nachdenkt und ein bisschen länger für die Aufgabe braucht, dann startet er wieder den Podcast. Und immer wenn der irgendwas hört von uns, wo er schon was zu weiß und wo er sagt, oh, da muss ich aber nochmal nachgucken, dann macht er Stopp, dann recherchiert er das und dann schreibt er mir meistens so eine Riesennachricht einfach bei WhatsApp. So auch zu dem Thema iPhone und KI-Bilder. Achso, wo wir gestern schon gesagt haben, wo du mit deinen Negativen dich ein bisschen verlaufen hast. Genau, der Gregor weiß noch nicht, dass ich den so ein bisschen manipuliere, weil er dann einfach derjenige ist, der die News recherchiert. Nein, Spaß. Aber ja, kurzer Nachtrag zum Thema iPhone 18. Hast du eigentlich noch nicht? Vielleicht heute Abend. Ah ja, möglich jetzt. Ja, vielleicht wirklich im Burgund. Genau, iPhone 18. Schöne Grüße an Ilja, der hat das in schwarz. Hatte mir gestern geschrieben. Er hat unseren Podcast gehört und sagte, danke für den Hinweis, hat sich köstlich amüsiert. Schwarz. Auf jeden Fall funktioniert das so, dass ein kryptografischer Herkunftsnachweis aus dem Bild beziehungsweise dein Bild wird signiert und die entsprechenden Metadaten werden in der Cloud abgespeichert. Und so kann das iPhone quasi nicht erkennen, ob das ein KI-Bild ist oder nicht, sondern erkennt, ob das Bild mit einem iPhone aufgenommen wurde oder nicht. Und dann, logischerweise, ist es in den meisten Fällen auch ein echtes Bild, es sei denn, du fotografierst mit dem iPhone ein KI-Bild, aber das würde man wahrscheinlich auch irgendwie sehen, hätte ich jetzt mal gesagt. Weißt du? Also, das ist quasi der Unpack von Apple, um dieses Thema KI-Bilder zu lösen. Der andere Unpack ist ja, KI-Bilder zu signieren, was man aber auch theoretisch wieder rausnehmen könnte über andere Modelle. Also da gibt es jetzt schon Mittel und Wege quasi, dass man dieses... diese Markierung oder wie auch immer man sie nennen möchte, entfernen. Claude hat damals veröffentlicht, dass sie in Texten die Markierung drücken. Eine Sekunde später kam quasi, mach das und dann ist das Wasserzeichen wieder raus. Also das wird ja immer so sein. Das heißt, wir haben Gregor jetzt im Off sitzen. Genau, der sitzt jetzt hinten. Der ist jetzt Backoffice. Der ist unser Backoffice. Finde ich doch gut, dass er das im Synth macht. Schöne Grüße, Gregor, sehr nett von dir. Genau, der wird, glaube ich, nächste Woche oder so mal dann auch vor Ort hier erscheinen und Teil des Podcasts sein. Und dann kann er, glaube ich, auch noch mal ein bisschen was zu der Euler und der Navier-Stokes-Gleichung erzählen. Ja, aber da bin ich nicht dabei. Da muss der alleine, Mann. Da bin ich raus. Sollen wir über KI sprechen, Mann? Ja, na ja. Ich habe heute Morgen wirklich viel gelesen zum Thema KI. Ich würde sagen eine Stunde, was ja wirklich schon viel ist. Ich war irgendwann depressiv. Wirklich depressiv. Also ehrlich. Ist das nicht bei allen Themen so? Also egal, was du irgendwie in den Medien liest, es ist ja immer negativ behaftet. Sagen wir es mal so, vielleicht fällt es mir gerade einfach nur sehr extrem auf. Ja, das ist schon sehr extrem. Ich habe ja heute so ein Bild bei uns in die Gruppe reingeschickt, was die... Ich will jetzt nicht lügen. Ja, das beschreibt die deutsche Medienlandschaft oder so. Das Bild sagt alles über die deutsche Presse. Es war... Wer war denn das? Taz oder Tagesspiegel? Ich weiß gar nicht genau. Müssten wir eigentlich mal teilen, das Bild. Wir machen jetzt einfach mal einen Test. Ich halte jetzt einfach mal mein Handy in die Kamera, zeige das Bild und mal gucken, ob Astra und Claude das gut zusammengeschnitten bekommen. Und er wird einfach über die Headline »Kann künstliche Intelligenz die Menschheit auslöschen?« Da wird da ein Foto geballert, wo ich sage, ey... Einfach so ein Cyborg. Da sitzen auch einfach Leute in der Reaktion, die den Knall nicht gehört haben. Wirklich ein Pfeil im Kopf. Sorry, wenn ich das sage. Was die anrichten, aber das hatten wir gestern, das wollen wir gar nicht weiter ausführen sozusagen. Auf jeden Fall habe ich sehr, sehr viel gelesen und dachte mir, irgendwann kommt was Positives. Irgendwann kommt was Gutes. Wer kam? Unser Freund, Carsten. Weltberger. Bruder. Fand ich wirklich ganz spannend. Und vielleicht auch ganz spannend für uns. Es gibt ein neues Förderprogramm. Das heißt Digital Tech to Product. Und da kann man bis zu 5 Millionen Euro bekommen. Finde ich nicht unspannend tatsächlich. Genau, also ein bisschen einleitend, irgendwie digitale Technologien sind zentrale Voraussetzungen für wirtschaftliche Wertschöpfung etc. Wird so ein bisschen eingeleitet, Ziel und Förderlogik. Unser Ziel ist es, mit dem Förderprogramm Entwicklung souveräner und marktorientierter... Innovationen in digitalen Technologien, exzellente Entwicklungsarbeit in marktfähige Innovationen zu überführen, die zu hiesiger Wertschöpfung beitragen. Ich bin dann auf die Förderseite mal gegangen. Dann landest du halt leider auf so einer 1998er Scheißseite, wo du dann irgendwie tausend Sachen eintragen musst. Ja, das ist der Klassiker, ne? Das ist leider Gottes wirklich der Klassiker. Da dachte ich mir wirklich, da kann man doch auch cool machen. Also die Seite muss man sich mal angucken. Da ist so ein Link dabei. Eigentlich können wir die nicht in die Shownotes mal verlinken, die Seite für den Förderantrag. Ist doch vielleicht spannend, oder? Geht doch, ne? Da muss man wirklich mal draufklicken. Du bist einfach direkt raus. Kennst du das, wenn so einer gesagt hat, UX machen wir nicht? Wir machen jetzt hier so ein, wie hieß das früher noch mal? Front Page. Kennst du das noch? In Front Page gestaltet. Das ist einfach eine 6. Für unsere Zuhörerinnen und Zuhörer. Prozent im Fokus des Förderprogramms stehen als einer der Treiber des digitalen Innovationstransfers Start-ups sowie kleine und mittlere Unternehmen diese können sich im Einzelvorhaben oder im Verbund mit weiteren Akteuren bewerben also sollte man sich wirklich mal angucken so Prozent verfahren gibt es zum 11 Oktober so wenn jetzt jemand eine Idee hat die zu fördern ist Warum nicht? Vielleicht haben wir ja eine. Da wollte ich doch drauf hinaus, Manuel. Das war doch die Frage. Ja, keine Ahnung, ich weiß nicht, was gefördert wird, deswegen müssen wir uns das gleich mal angucken und unsere Köpfe zusammenstecken. Genau, musst du dir ja gleich mal in Ruhe angucken. Also meinte ich im März, die Antragstellung erfolgt über Easy Online. Das ist auch witzig, dass das Ding Easy Online ist, weil das ist heavy, heavy, heavy online, sage ich dir. Oder difficult, difficult, difficult online, ja, sorry. Tut mir leid, Manuel. Ja, ja. das hat mir übrigens mal christoph daum gesagt bei einem interview als wir über sich mit ihm über eine schwere aufgabe gesprochen hat er gesagt eine schwierige aufgabe schwer bezieht sich auf gewicht bezieht er doch mal christoph bruder aber hat er recht also hat er recht er hat er recht genau hat er recht Ja, ist ja so. Genau, die Auswahl, welche Projekte gefördert werden, orientiert sich an den vier Kriterien Geschäftsmodell und Marktpotenzial, digitale Souveränität, Innovativität und Umsetzungsansatz. Welche in der jeweiligen Förderaufrufung weiter spezifiziert werden. Also müssen wir einmal in die Tiefe gehen. Da brauchst du wahrscheinlich irgendwie einen Kompass, um dich da durchzuwurschteln, aber wird schon gehen. Also ich fand es spannend, spannend für uns wirklich und spannend für jeden da draußen. Das Programm ist relativ neu und finde ich ist wirklich mal eine Botschaft, also eine gute Botschaft auch zu, die Welt geht unter. Baut euch einen Bunker, geht euch Klopapier kaufen. So, war das eine gute Botschaft aus meiner Sicht. Dann, hast du noch was? Ansonsten habe ich noch was. Nee, du hast ja mich heute Morgen quasi dabei unterbrochen, mir Informationen rauszusuchen. Das ist eine... Sollen wir jetzt mal die Wahrheit sagen hier? Du sagst ja immer hier, der Manuel kommt unvorbereitet hier rein. Ja, guck mal, ich hatte gerade ein Steak in der Pfanne, als du hier reingekommen bist. Dann hatte ich schon eine Stunde gelesen. Wir haben einen Termin gleich, ist doch richtig. Dann habe ich gesagt, Junge, pack an, lass loslegen. Und deswegen sitzen wir hier. Ich ballere das Thema und du kannst deine Meinung zu sagen. Ich habe nochmal eine Bezugnahme zu dem, was du gestern gesagt hast. Weil Simon K. aus K. von SAP hat sich gestern beschwert. Ich würde zu viel über SEO-Geo sprechen. Er hat sich beschwert. Er sagte immer, du mit deinem SEO-Geo und so. Warum habt ihr nicht mehr über Lidl gesprochen? Über den autonom fahrenden LKW. Also habe ich mir den mal angeguckt. Und hab mir auf seinen Anraten hin auch mal angeguckt. Ich weiß gar nicht, ob du das mitbekommen hast. In München startet Waymo als autonomes Fahren tatsächlich. Ach, krass. Geil. Ja, genau, geil. Und dann gibt es aber einen Diskurs, möchte ich es mal nennen, dazu. Weil sich die Frage stellt, warum machen das wieder Amis? Also haben wir in Deutschland... Ich habe das jetzt so ein bisschen gelesen, der BR hat da einen relativ langen Artikel zugeschrieben gehabt. Es gibt da seit Jahren Förderprogramme für deutsche Unternehmen, um genau sowas zu machen, also um autonomes Fahren zu unterstützen etc. Und jetzt kommt Waymo und die Daten gehen wieder nach Amerika, die Gelder fließen nach Amerika, obwohl wir in München das testen. Deswegen grundsätzlich ist es so cool, dass hier überhaupt mal was passiert, aber warum wird das wieder so gelöst? Und dann habe ich noch einen Satz dazu und dann möchte ich deine Meinung wissen. Jetzt frag mich bitte nicht, wie ich da drauf gekommen bin. Aber dann habe ich noch einen Artikel gelesen. Ach doch, ich sagte, wie ich da drauf gekommen bin. Über den F-35. Ferrari? Nee. Was ist denn F-35? Bundeswehr. Kennst du nicht? Nee. Ja, okay. Auf jeden Fall, ich bin da so ein bisschen drüber gestolpert. Da stand F-35 KI sagt jetzt Ersatzteilbedarf voraus. Das ist ein Panzer oder was? Nee, ein Flugzeug. Ah. Kennst du gewöhnlich kein F-35? Nee, keine Ahnung. Warte, ich zeig dem Manuel mal ein Foto, damit er weiß, wie der F-35 aussieht. Ein Jet ist das. So ein richtiger, da bin ich zu wenig drin, ob man den jetzt Jet nennt, aber ist Kampfjet wahrscheinlich, ist die Bezeichnung. Ist kein Flugzeug, aber ja. Ja, egal. Gregor, ist das ein Flugzeug? Naja, pass auf, worauf ich hinaus will, weil ich finde das schon spannend. Künstliche Intelligenz soll jetzt quasi vorhersagen, welche Datenmengen man braucht, in welchen Ersatzteilen, wann etwas kaputt gehen könnte. Im Prinzip das, was ich von Aufzügen auch kenne. Projektemanagerin. Genau, genau. Um dann im Ernstfall natürlich einsatzfähig zu sein. Ist ja klar. Wer baut die? Die F-35? Lockheed Martin, Amerika. Wer macht die KI dafür? Amerika. Amerika. ist ja auch nicht viel mit Souveränität, Deutschland etc. Ich hatte das schon mal irgendwo gehört, wenn irgendwo in Amerika einer einen roten Knopf drückt, dann geht ja hier noch nicht mal ein Hubschrauber in die Luft sozusagen. Also, worüber diskutieren wir in Bezug auf, ist jetzt einmal sehr weit ausgeholt, tut mir leid. Aber ich fand das, irgendwie hat das ja einen gewissen Kontext sozusagen. Wo landen die Gelder? Wer kriegt die Aufträge? Was passiert eigentlich in Deutschland? Manuel, it's your stage. Ja, was soll ich dazu sagen? Also du... Was du dazu denkst, Martin. Wir kommen von autonomem Fahren zu Kampfjets zu... Ja, aber das Ding ist das gleiche am Ende des Tages. Souveränität von Deutschland. Ja, aber die ist ja nicht vorhanden. Ja, dann ist das schon mal dein Take. Dann glaubst du, dass da irgendwas nochmal passieren wird. Nee, im Gegenteil. Es wird eher immer schlimmer quasi. Das glaube ich. Warum? Also erstmal zu dieser autonomen Fahnen-Geschichte. Ist das jetzt so ein Testgebiet? Oder wie machen die das? Aber so... Die haben sich München ausgesucht. Keine Ahnung. Nee, nee, München, München. Im Umkreis von einem Kilometer haben die da irgendwie einen Parcours aufgebaut. München, München. Und die haben sich München ausgesucht, weil München wohl ein sehr, sehr gutes Straßennetz hat. Ein gutes... Also für einen Test einfach perfekt ist sozusagen. Und deswegen haben sie sich München ausgesucht. Aber es soll schon München, München sein. Also jetzt nicht... Und Start in... Nächstem Jahr oder so was? Nee, nee, nee, warte. Pass auf, sorry. Sage ich dir sofort. Lidl, Lidl, Lidl. Ich kann das gar nicht glauben, dass das wirklich jetzt auf deutschen Straßen passiert. Ab 2027 fahrerlose Taxis in München. Krass. Testfahrten laufen bereits. Okay, das finde ich wirklich krass. Das hätte ich nicht erwartet. Also können wir, sollen wir einmal kurz sagen? Okay, pass auf, der Betriebsbereich ist festgelegt und eine sogenannte technische Aufsicht muss jederzeit eingreifen können. Aber es ist autonom. Okay, das sitzt aktuell die ganze Zeit einer im Auto. Nee, aus der Ferne. Es ist keiner im Auto. München sei ein Top-Standort für Mobilität und Technologie, um das zu testen. Zudem wird betont, dass das Stadtstraßennetz wohl sehr, sehr gut ausgebaut ist und die Verbindungen super sind. Köln bräuchte dort keiner zu testen. Da kannst du mir mal glauben. Und der Standort ist wohl IAA-Mobility-Standort. Und das ist so quasi das große Ereignis 2027. Und da sollen die Taxis dann zum ersten Mal so richtig mit einem Bang... Wie viele? Weiß man das? Nein. Schade. Da steht einfach nur Taxi, sorry. Keine Zahl. Das heißt, nächstes Jahr fahren wir auf jeden Fall nach München und gucken uns das an. Ja, doch. Mich triggert das Thema gar nicht so sehr. Ich will, dass das unbedingt... Ich will, dass das passiert. Ich würde mich wirklich freuen ohne Ende, wenn das passieren würde. Aber ich habe jetzt... Ich muss das gar nicht erleben, sondern ich will einfach, dass das am Morgen möglich ist, sozusagen. Verstehst du, was ich meine? Ich habe jetzt gar nicht so das Bedürfnis, das mal zu tun. Du saßt noch nie in einem Auto, was komplett autonom fährt, oder? Aber es wäre mir total... Also ich würde da jetzt einsteigen. Ja, ja, okay. Das wäre mir... Also ich hätte da jetzt kein... Ne, ist schon krass. Wirklich krass. Ja? Ich habe das schon während dieser Studie da gemacht. Da bin ich ja wirklich drei Stunden mit dem Ding gefahren. Ja. Über Autos, das ist schon... Aber das war vor... Ich hätte da jetzt keine... Das war vor fünf Jahren oder so, ne? Oder vor vier. Wann habe ich schon meinen Master gemacht? Vor zwei Jahren, drei Jahren, ja. Wie gesagt, ich schätze da jetzt keine... Spannend, wirklich spannend. Aber ja, meine Meinung dazu ist erstmal sehr geil, dass das gemacht wird, dass das jetzt alles von US-Firmen gemacht wird. Gut, also... Die Technik kommt aus Kalifornien, die Gewinne gehen auch dahin und was mit den Daten passiert, weiß niemand. Florian von Brunn, SPD, Landtagsfraktion. Also das ist so ein bisschen die Kritik. Und Professor Markus Lienkamp von der TU München sagt, wir öffnen hier einen Markt und verschenken eine Technologie, die wir in Deutschland leider nicht beherrschen. Das ist meines Erachtens brandgefährlich. Ja, ich glaube, das Thema ist, also, ich habe zu wenig Ahnung davon, wieso, weshalb, warum das in Deutschland nicht getrieben wurde. Es kann auch sein, das ist jetzt nur ein theoretischer Take von mir. Es kann ja auch sein, dass die Firmen durch die Gesetzgeber in Deutschland die ganze Zeit blockiert wurden, dieses Thema irgendwie. Das ist jetzt nur eine Theorie, weil man ja Deutschland kennt, weil man den Gesetzgeber kennt und man weiß auch, dass der Ami eher so sagt, wir machen das erstmal und gucken dann, was passiert. Also so ein bisschen wie Thorsten auch mal gesagt hat, lieber einmal entschuldigen statt um Erlaubnis zu fragen. Keine Ahnung. Ich weiß es auch nicht. Ich habe mir dann nur nochmal Lidl auch zu gestern im Kontext angeguckt. Der fährt dreimal am Tag übrigens, der Lidl-Lkw. zwischen Zentrallager und Lidl, also Verkauf sage ich jetzt mal. Finde ich schon spannend. Ja, ich auch komplett. Also du, es ist ja noch nicht so lange her, als ich dir den Take gebracht habe, in zehn Jahren gibt es keine LKW-Fahrer mehr. Wird wahrscheinlich in drei Jahren soweit sein. Ja, keine Ahnung, wie schnell sowas geht und so muss man mal abwarten. Aber ja, ist schon spannend. Übrigens da, bei dem Artikel zum Thema Lidl, wenn ich das so sagen darf, gab es auch wieder Kritik. Fand ich ganz spannend. Warte, muss ich nochmal. Ja, guck nicht immer auf die Uhr, manzig. Ich gucke doch einfach nur so auf die Uhr. Ja doch, du guckst schon wieder kritisch. Was ich ganz spannend fand, warte kurz, warte kurz, warte kurz, weil da gab es auch wieder Kritik. Ah, ist ein Video, das muss ich jetzt einmal gucken. Und zwar, also ich meine, das Thema hat ja Lidl selber gelöst. Das ist ja jetzt nicht von MAN oder so gelöst worden, von einem der großen Hersteller im Bereich NFZ, also Nutzfahrzeuge. Weißt du? Da gab es Kritik tatsächlich, die geäußert wurde so nach dem Motto, was machen eigentlich die ganzen NFZ-Hersteller, dass die nicht auf die Idee kommen, da weiter vorzugehen. Also im Prinzip ja ein bisschen ähnlich auch zum Auto. Warum ist es nicht, keine Ahnung, welche Marke das dann ist, die in München fährt und ist es Waymo? Weißt du, was ich meine? Warum kommen die Kalifornier? Und warum ist MAN nicht so weit? Warte kurz, hier ist es. Ich muss einmal Stopp machen. Größer könnte die Ernüchterung für die deutsche Nutzfahrzeugindustrie nicht sein. Das ist Innovation, von der wir in der Vergangenheit nur geträumt haben. Nicht als Zukunft, sondern als Forschungsprojekt. Warte, jetzt muss ich wieder zurück. Das ist dann mit den Videos, siehst du. sondern als fahrende Lkw auf der Straße. Das sagt übrigens Ferdinand Dudenhöfer, Experte für Automobilwirtschaft. Also irgendwie scheint im NFZ-Bereich der Markt, sage ich mal, auch verschlafen geworden. Ich weiß nicht, ich kann es nicht beurteilen. Du hast es eben richtigerweise gesagt, das ist für uns dünnes Eis. Wir sind jetzt keine Experten. Genau, wir sind keine Experten da. Aber auf jeden Fall eine spannende Richtung, in die wir da gehen. Vielleicht in fünf Jahren. Fahren den ganzen Tag zwischen irgendwelchen Zentralen und Lagern und einzelne LKWs hin und her und beliefern immer nach die ganze Zeit. Wenn das jetzt schon getestet wird. So, und mal gucken, was auf den Straßen der Welt so los ist irgendwann und auf den Autobahnen der Welt. München, ich meine 2027 ist München. Wenn das funktioniert, dann weiß ja das irgendwie spätestens 20, 28, 29 in jeder Stadt in Deutschland irgendwie autonom fahrende Taxis unterwegs sind. Cool, wirklich cool. Sehr gut. Persönliche Frage. Hast du eine? Ja, du bist dran eigentlich. Also ich habe ja gestern die Frage gestellt, aber... Habe ich eine. Ich habe eine rausgesucht, Manuel. Du hast eine rausgesucht? Ich habe eine von Claude genommen, die ich ein bisschen adaptiert habe. Vielleicht hast du auch keine Antwort drauf. Claude hatte die Frage, wenn wir in einem Jahr wieder hier sitzen, was soll dann nicht mehr nur ein guter Vorsatz sein? Und da habe ich dann so ein bisschen drüber nachgedacht und habe eigentlich die Frage für mich draus gemacht, was machst du in einem Jahr nicht mehr, was du aktuell täglich machst? Und weißt du, wie ich darauf gekommen bin? Über das autonome Fahren. Weil ich habe keinen Bock mehr, in einem Jahr täglich Auto zu fahren. Also mein Wunsch wäre es eigentlich, es wird wahrscheinlich in einem Jahr nicht so sein, aber mein Wunsch wäre eigentlich, dass wir in ein, zwei Jahren so weit sind, dass ich selber kein Auto mehr fahren muss. Das wäre zumindest ein Wunsch. Ob das passiert, sei mal dahingestellt. Da kam meine Frage her. Was machst du in einem Jahr nicht mehr, was du aktuell täglich machst? Auf KI bezogen, ne? Ja, klar, auf KI bezogen. Dass du mir jetzt jeden Tag einen Teller Nudeln gemacht hast. Weiß ich nicht, ob der da noch Bock drauf war in einem Jahr. Also ich habe da auch mal drüber nachgedacht, was für Tätigkeiten... Thorsten! Ist Thorsten da? Da ist unser Nachbar Thorsten. Wir brauchen noch eine Minute, Thorsten. Thorsten, setz dich gerne einfach hier rein. Wir sind jetzt fertig. Was machen wir in einem Jahr nicht mehr, was wir heute täglich machen? Ich habe keine Ahnung. Denk mal drüber nach. Auf jeden Fall nicht mehr unser Mikro ausbalancieren. Geiler Hintern an unseren Freund Thorsten Fucker, der gerade hier reingekommen ist. Wir werden in einem Jahr auf jeden Fall nicht mehr jeden Tag unser Mikro hier ausbalancieren. Alles klar, super. Bis dann, ciao.

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