Falke Socken x KI: Wie ein 131 Jahre altes Unternehmen mit KI wächst | Vito Rigante im Interview
Unser erster Kunden-Podcast! Marco besucht Vito Rigante im brandneuen Digital Hub von Falke in Düsseldorf - noch vor der offiziellen Eröffnung.

Die Kernpunkte
- Vom "Penner zum Renner": Wie ein KI-generiertes Video ein Auslaufprodukt zum Topseller machte (+56% Monatsumsatz)✅ Warum die Conversion Rate trotz massiv mehr Traffic gestiegen ist✅ Content-Erstellung mit KI: Laufsocken im Schnee für Deutschland, am Strand für Südeuropa - ohne extra Shootings✅ Wie sich Bewerbungsgespräche durch KI verändert haben✅ Vitos persönlicher KI-Workflow: Notebook LM beim Joggen✅ Ask AI First: Heizung repariert in 45 Minuten (Handwerker hätte 3 Wochen gebraucht)
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Transkript
Ich habe gesagt, mit der ersten Frage schocke ich dich direkt. Wir sind heute hier in Düsseldorf im neuen Headquarter von Falke. Standort. Standort, genau. Kannst du gleich gerne zwei, drei Sätze zu sagen. Und ich habe, wie du gesagt, mit der ersten Frage schocke ich ihn direkt. Jetzt bin ich mal gespannt, was er darauf antwortet. Steht eigentlich bei Falke die Todesstrafe, wenn man andere Socken trägt als Falke? Sollte so sein, sollte so sein. Sollen wir den Test machen? Du kannst gerne zeigen, was du versorgen hast. Ich habe selbstverständlich den Tiago an. Wie ich eben gelernt habe, das ist euer Renner? Genau, einer unserer Renner. Airport ist der absolute Topseller und danach kommt der Tiago. Ist mein persönliches Lieblingsprodukt. Weißt du, wann du das letzte Mal eine Socke anhattest, die kein Falke war? Also ich arbeite jetzt seit ziemlich genau fünfeinhalb Jahren bei Falke. Ich will eigentlich sagen, dass das auch seit fünfeinhalb Jahren so ist. Ich habe natürlich ab und zu eine Burlington-Socke an, aber das gehört ja auch zu Falke. Von daher ist es hin und wieder mal vorgekommen. Man hat ja natürlich auch so Altlasten vorher noch aus dem Schrank, die man ab und zu mal anzieht. Aber ich würde schon sagen, fünfeinhalb Jahre, 99 Prozent meines Sockenkonsums ist von Falke. Sehr gut. Ich bin mit einer kalten Frage eingestiegen. Unsere Zuhörer wissen ja gar nicht, wer du bist, was du machst. Deswegen wäre es super, wenn du dich einmal kurz vorstellst. Gerne auch mit deiner Jobdescription, die du hier hast. Und weil ich es eben schon so angedeutet habe, wir sind ja hier in den Räumlichkeiten, die noch gar nicht eröffnet sind. Draußen ist ein roter Teppich. Leider nicht für mich und Jochen gewesen, wie wir erfahren haben. Wir dachten kurz, es wäre für uns. War es dann aber nicht. Also erzähl doch gerne mal, wo wir hier sind, wer du bist, was wir hier heute machen. Und dann reden wir heute über ganz viel KI. Sehr gerne. Genau. Vitori Gante, 36 Jahre alt, bald 37. Hört sich so alt an. Oder sagt da jemand mit der 47? und jemandem, der zuhört, der noch ein bisschen älter ist. Nein, 36 Jahre jung. Genau, arbeite seit fünfeinhalb Jahren bei Falke. Schimpfe mich Head of Customer Acquisition and Retention. Das heißt, ich bin hier für die Neukundengewinnung, aber auch die Bestandskundenkommunikation und Umsatzrekrutierung zuständig für die digitalen Kanäle. Marktplätze ausgeschlossen, das heißt own e-Com. Genau und habe hier das Vergnügen dann direkt mehrere Teams zu verantworten, also das Performance Marketing gehört dazu. Das CRM Team wird dazu, das Category Management und das Social Media Team, Paid und Organic.... damit wir einmal so die ganze Customer Journey abgedeckt haben. Genau, wir sitzen in Düsseldorf im neuen Digital Hub. Wird erst Montag eröffnet. Genau, das ist nicht das Headquarter, wie Marco eben erwähnt hat,...... das ist in Schmalenberg. Doch, ich bin ja heute hier, deswegen ist es das Headquarter. Nee, genau, das ist ein Standort. Okay, und Thema Neueröffnung, kannst du noch zwei, drei Sätze dazu sagen,...... warum wir hier hingezogen sind? Ja, wir sind tatsächlich im digitalen Bereich schneller gewachsen als ursprünglich geplant. Wir hatten gar nicht so weit weg die Straße runter bis vor kurzem. Unser Sitz ist zu klein geworden tatsächlich. Also wir haben hier ein echt cooles Modell. Zweimal die Woche Office, dreimal die Woche Homeoffice. Man kann natürlich auch öfter ins Büro kommen. So schön wie es hier ist, kann man das glaube ich sehr, sehr gut machen. Genau, aber ja, es wurde einfach zu eng. Und deshalb jetzt hier. Bevor wir in die KI-Themen einsteigen, ich denke, die meisten kennen Falke. Du hast gerade gesagt, wir sind gewachsen. Vielleicht einfach mal so ein paar Zahlen, um einzuordnen, wer ist eigentlich Falke, wie groß ist Falke und wie viele Menschen tragen eigentlich Falke-Socker an ihren Füßen? Also das wirst du so nicht genau wissen, aber ihr habt ja zumindest ein paar Kundendaten wahrscheinlich, dass man mal so umreißen kann, wo sind wir eigentlich heute und mit wem sprechen wir? Ja, genau. Falke ist letztes Jahr tatsächlich 130 Jahre alt geworden. Das heißt, wir haben hier ein... Sehr traditionelles... Genau, eine riesen Heritage, die wir... Was auch Verantwortung mit sich bringt, weil... Wenn es zu 130 Jahre klappt, dann will man natürlich nicht derjenige sein, der hier... Die 130-jährige Tradition irgendwie befleckt. Deshalb, das hat schon eine Verantwortung, die wir hier tragen müssen. Aber macht auch Spaß. Von daher, im Online-Bereich haben wir... Ja, letztes Jahr schon mit Rekord abgeschlossen. Von daher, da wachsen wir sehr schnell und sehr gut und profitabel. Das ist das Wichtigste. Über genaue Zahlen darf ich natürlich nicht sprechen. Aber so ein paar Zahlen stehen ja auch im Internet, auch wenn die ein bisschen älter sind. Ich glaube, ich habe bei Wikipedia gelesen, ungefähr 300 Millionen Euro Umsatz. Das kann man ja, glaube ich, sagen. Das ist korrekt, genau. Und ja, wir machen schon einen großen Anzahl mittlerweile Umsatz. in den digitalen Kanälen, ist aber noch nicht so, dass es quasi den stationären Handel überholt hat. Falke ist ein Unternehmen, was sehr stark geprägt ist auch durch den stationären Handel, was auch sehr wichtig ist, weil wir da extrem lange Beziehungen pflegen mit den Händlern, gerade im stationären Handel. Deshalb ist das immer noch sehr wichtig. Nichtsdestotrotz ist es, glaube ich, extrem wichtig, mit der Zeit zu gehen. Und der Onlinehandel wird immer wichtiger. Und deshalb mussten wir da, glaube ich, auch investieren und wachsen. Und da sind wir, glaube ich, auf einem guten Weg. Der Onlinehandel wird immer wichtiger und das heißt, KI wird mit Sicherheit für euch auch immer wichtiger. Jetzt wird sich der eine oder andere fragen, okay, Socken und KI, jetzt mal so ein bisschen von oben betrachtet. Erklär uns doch vielleicht mal ganz klassisch in deinem Alltag, wie wichtig ist mittlerweile das Thema KI für ein Unternehmen wie Falke, was 130 Jahre alt ist, wenn ich das eben richtig gehört habe. Ja, dieses Jahr 131. 131, ja, genau. Ja, ist extrem wichtig. Also ich glaube, wir sind noch nicht an dem Punkt, wo wir es voll ausschöpfen. Aber wir haben vereinzelt, glaube ich, in gewissen Teams schon guten Reifegrad erreicht, weil uns auch einfach nichts anderes übrig bleibt. Wir haben natürlich Ziele, die wir erreichen müssen und KI vereinfacht uns einfach das Leben insgesamt. Und wenn es richtig eingesetzt wird, dann können wir, glaube ich, eine Effizienz schaffen für unsere Mitarbeiter, aber auch für uns selbst, dass wir auch Zeit haben, noch Sachen on top zu machen oder Sachen einfach noch intensiver zu betreuen. Und ich glaube, das ist so das, was uns gerade die Zeit gibt, auch zu wachsen. Du hattest im Vorgespräch, hatten wir kurz darüber gesprochen, ob es vielleicht so KPIs gibt, die sich besonders entwickelt haben durch KI. Kannst du mal einen nennen eventuell? Oh, muss jetzt vielleicht auch nicht... Wenn der Wettbewerb zuhört... Ich glaube, die werden es genauso machen. Hast du vielleicht eine Zahl oder eine Kennzahl, wo du sagst, die hat sich durch KI einfach extrem entwickelt? Ja, ich glaube, durch die Bank weg haben sich viele KPIs extrem verbessert durch KI. Aber alleine, wenn wir uns die Conversion Rate angucken, glaube ich, bei uns im Online-Shop, dann sehen wir einfach, dass wir durch relevanteren Content, durch relevantere und bessere Adressierungen in unseren Ads, einfach auch qualitativ hochwertigeren Traffic einkaufen. Und deshalb ist die Conversion Rate einfach schon... gestiegen und was ja eigentlich ungewöhnlich ist, weil wir kaufen extrem viel mehr Traffic ein, als noch vor zwei Jahren und da einfach die Conversion-Rate sogar noch zu verbessern, ist schon ein Riesenergebnis. Ich glaube, wir wären schon zufrieden, wenn wir die nur stabilisiert hätten, wenn die bei mehr Traffic gleich geblieben wäre und wir haben es geschafft, die in den letzten zwei Jahren sogar noch zu steigern. Von daher ist das schon mal ein Riesenergebnis. Könntest du dir vorstellen, dass man in dem Bereich, wo ihr unterwegs seid, klassisch Performance-Marketing, so ohne KI überhaupt noch arbeiten kann? Ich glaube, es verhindert Google und Meta ja schon per se, dass man es kann. Ich glaube, die ganzen neuen Kampagnen-Elemente, wie bei Google PMAX oder bei Meta Advantage Plus, verhindern das ja sozusagen. Wir sind jetzt nicht per se, dass wir nur noch KI machen. Wir versuchen noch manuell natürlich einzugreifen. Aber möglich, ich glaube, die Rolle des Performance-Marketers, hatten wir eben auch schon drüber gesprochen, hat sich, glaube ich, auch so ein bisschen verändert. Ich glaube, wir sehen eher... dass es so ein Mix ist aus Performance-Marketing-Manager. Man muss den Content-Bereich beherrschen, weil du musst die Creatives immer weiter adaptieren. Du musst die Ergebnisse zurückspielen an die anderen Teams, die involviert sind. Und du gehst stark in eine BI-Richtung. Du musst Analysen fahren, du musst die Ergebnisse richtig deuten können. Also es ist schon so ein bisschen analytischer geworden, als wirklich nur noch starres Performance-Marketing. Aber ist ja eigentlich ein super spannender Case, weil viele unserer Zuhörer und, habe ich dir auch gesagt, Partner, mit denen wir so draußen sprechen, es gab mal so einen Moment, da sind wir bei einem Partner reingegangen, da saß dann ein Kollege und hat gesagt, da sind die Kollegen, die uns arbeitslos machen. Es ist einfach nur ein Veränderungsprozess. Es ist gar nicht so, dass der Performance-Marketer stirbt nicht aus. Definitiv nicht. Er heißt vielleicht nächstes Jahr anders. Kriegt einen anderen Namen. Ja, kriegt einen anderen Namen und verändert einfach komplett seine Job-Description sozusagen. Es wird wahrscheinlich noch ganz andere Jobs geben, denen das genauso geht. Aber ich höre bei dir raus, ihr seid am Wachsen. Also hier wird ja nicht geschrumpft, sondern ihr braucht mehr Leute. Nur die Jobdescriptions haben sich einfach komplett verändert. Genau. Das Anforderungsprofil an die einzelnen Mitarbeiter könnte sich verändern. Ich glaube, in Bereichen, gerade im E-Commerce, gerade im digitalen Bereich, wird das glaube ich schon stattfinden oder passiert schon, ist schon passiert. In anderen Bereichen geht es vielleicht langsamer. Es gibt bestimmt auch Bereiche, da wird es gar nicht passieren. Aber gerade, glaube ich, im E-Commerce und in den digitalen Medien werden sich, glaube ich, einige Anforderungsprofile an gewisse Personen ändern. Du hast einleitend eben mal gesagt, als wir gesprochen haben, du führst extrem viele Bewerbungsgespräche gerade. Haben sich die Bewerbungsgespräche insofern inhaltlich verändert, dass KI ein echtes Thema ist während der Bewerbungsgespräche? Ja, ich finde es auf Bewerberseite natürlich merkt man, dass anders, glaube ich, die Vorbereitung auch stattfindet. Dass die sich mit KI darauf vorbereitet haben. Die wissen natürlich auf einmal Sachen, die, ich glaube einfach, man kann viel schneller an Wissen rankommen durch KI. Komplett. Und das ist natürlich ein Vorteil auf Bewerberseite. Deshalb, ich glaube auch gerade, wenn man auf der anderen Seite sitzt. muss man, glaube ich, ganz gut differenzieren können. Okay, was ist jetzt auswendig gelernt? Natürlich konnten die auch vorher Sachen auswendig lernen, aber ich glaube, die kommen jetzt an viel schnellere Informationen, an viel bessere Informationen durch KI. Und ich glaube, die KI ist auch schon so trainiert, dass, wenn man richtig promptet, genau weiß, was Fragen gestellt werden könnten. Und ich glaube, die Vorbereitung darauf ist einfach anders. Jetzt kann man ja das aus mehreren Perspektiven sehen. Es ist ja eigentlich aber auch ein gutes Zeichen, dass jemand die KI dafür nutzt, um sich darauf vorzubereiten, weil dann weißt du, es ist auf jeden Fall jemand, der KI einsetzen kann, oder nicht? Definitiv. Also ich glaube, das ist ein Skillset, was heutzutage nötig ist, richtig die KI zu benutzen. Würdest du da noch jemanden einstellen, der in einem Vorstellungsgespräch sagt, eigentlich habe ich bislang außer einem Kuchenrezept noch nichts mit Chachapiti gemacht? Ja. Es kommt natürlich auch an, für welche Stelle. Jetzt haben wir ja auch mehrere Teams. Wirklich, ich sag mal, so klassisch Performance-Marketing, wie das, was wir gesprochen haben, eben so in so einem Umfeld? Es ist auf jeden Fall nötig, dass man da ein gewisses Vorwissen hat, wie man es zu benutzen hat. Wir haben natürlich auch hier ein Onboarding, aber auch der Onboarding-Prozess ändert sich durch KI natürlich. Ich glaube, früher wurde natürlich viel handschriftlich abgelegt, wo ist was zu finden? Auch das kann ja automatisiert werden, vor allem wenn man intern Tools hat, die natürlich dann auch noch datenschutzkonform sind, wo man Sachen einpflegen kann. Also gib uns mal einen Blick nach innen. Hast du ein Beispiel, wo sich ein Prozess einer Abteilung oder was auch immer sehr, sehr stark innerhalb der letzten zwölf Monate durch KI verändert hat? Ja, also mehrere Prozesse gerade im Kopf, aber gerade im E-Commerce sehen wir einfach Dinge viel schneller. Also so Mustererkennung vielleicht, Nutzerverhalten, wie bewegt sich der Nutzer bei uns auf der Website, was für Produkte werden in Kombinationen gekauft. Das sind ja alles Sachen, die wir auch vorher analysiert haben. Aber das bloße Auge oder die einzelne Person sieht Sachen manchmal langsamer. Die KI erkennt schneller Muster. Das heißt, wir können diese Muster natürlich nutzen, um dann... natürlich entlang unserer Strategie, die Menschen gemacht ist, Sachen zu pushen. Und das macht uns einfach erstens effizienter, wir haben mehr Umsatz. Also das sind eigentlich nur positive Aspekte, wenn wir es richtig einsetzen, die daraus geschlossen werden. Ich bin ja nicht ganz ohne Grund hier, weil ich natürlich im Vorfeld auch wusste, dass du jemand bist, der sich mit den Themen auch von dir heraus beschäftigt. Lass uns doch mal persönlicher werden oder gib uns doch mal einen Einblick in deine Welt. Was war dein Aha-Moment, was KI betrifft? Kannst du dich daran noch erinnern? Gab es einen Aha-Moment? Nein. Ich glaube, ich habe mich langsam herangetastet. Ich muss dir ehrlich sagen, am Anfang, also nicht Angst, aber schon Respekt davor. Und ich dachte, ich glaube, das ist viel zu komplex, dass man da einfach so einsteigen kann. Aber ich habe mich dann einfach mal rangewagt. Also es ist jetzt nicht, dass da irgendwie eine lebenswichtige Sache dran hing. Aber man probiert natürlich Sachen aus. Du siehst die ersten Ergebnisse, du siehst, dass dir das weiterhilft. Du siehst, dass es irgendwie deinen Job vereinfacht. oder auch privat einfach Prozesse vereinfachen kann. Und ich habe mich dann irgendwie privat sehr damit beschäftigt und habe es dann irgendwann auch ins Business verlagert. Und er ist ein Sparringspartner. Also ich nutze KI wirklich einfach, um selber auch manchmal meine Sachen zu validieren, um mich selbst natürlich weiterzubilden. Man darf natürlich nicht vergessen, dass man die KI auch hinterfragen muss. und mit der KI spielen musst. Ich weiß nicht, du kennst es wahrscheinlich auch oft, dann kommt ein Ergebnis raus und dann sagst du, hast du da und daran gedacht oder denk das doch noch mal so. Ich glaube, das ist einfach ein guter Gesprächspartner, der dir eine Richtung weisen kann. Und... natürlich, wenn du das jetzt noch mal ins Business verlagerst, die Strategie, wie eben schon gesagt, ist menschengemacht. Und die KI kann deine Strategie nicht kennen. Und... Die kann dir Anhaltspunkte geben und du kannst natürlich dann die strategischen Punkte, die du nicht in die KI einpflegen willst, daran anpassen. Und da kann man schon einen ganz guten Weg finden. Und wie gesagt, es gab keinen Aha-Moment, aber ich habe glaube ich so peu à peu in den letzten ein, zwei Jahren vor allem intensiv gemerkt, dass mir das einfach nochmal einen weiteren Schritt nach vorne gibt. Der weitere Schritt nach vorne bei uns, bei unserem Workshop, sagen wir immer, wenn du die KI tust, für dich richtig einsetzt. So wie du es sagst, das ist, glaube ich, ein wichtiger Fakt, der oft draußen vergessen wird. Du bist der, der am Ende des Tages mit deinem Fachwissen draufguckt, der weiß, was ist die Strategie, wo wollen wir eigentlich hin, aber trotzdem hast du einen Sparrings-Partner, der deutlich mehr ist als einfach nur ein kleiner Assistent, sondern der fast auf Augenhöhe, sage ich mal, mit dir kommunizieren kann. Und in manchen Themen kommen wir gleich drauf, wie wenn du zum Beispiel eine Heizung reparieren willst, vielleicht sogar. Derjenige ist, der dich anleitet. Aber was würdest du sagen? Ich sage immer, ich habe so einen Boost von mal drei. Das ist so mein Take. Bei Manuel, meinem Partner, der viel mehr codet und viel mehr tatsächlich auch baut, glaube ich immer, dass das vielleicht sogar schon mal 6x7x8 ist tatsächlich mittlerweile. Was würdest du so für dich sagen, das geht ja, also richtig Effizienzsteigerung, was glaubst du, wie viel Prozent oder mal Faktor X bist du effizienter geworden, seitdem du KI für dich richtig einsetzt? Das ist eine gute Frage. Also ich glaube mittlerweile, also drei ist glaube ich eine gute Zahl. Ich glaube, an der einen oder anderen Stelle kann es einen sogar langsamer machen. Ja, ich meine. Hast du schon mal erlebt, dass du dich dann so in Themen vertiefst, wo du dann sogar an Effizienz verlierst? Ja. Weil du dann wirklich die ganze Zeit interagierst und Themen noch näher beleuchtest und manchmal, ich meine, das kennst du wahrscheinlich auch, manchmal ist es ja nicht immer 100% erforderlich. Genau. Und dann sollte man einfach machen und die Theorie mal verlassen. Und ich habe am Anfang gemerkt, es macht mich sogar manchmal ineffizienter. Aber man lernt ja auch mit der KI umzugehen und deshalb, ich würde mittlerweile schon sagen, Faktor 3. Es gibt mehrere Cases aus meiner Sicht. Der eine Case, und der wird da draußen wirklich aus meiner Sicht oft genug nicht betrachtet, ist, Du musst am Anfang Zeit investieren, wenn du ein Thema neu beleuchten willst, ein Thema neu anpacken willst und so weiter. Der Anfangsprompt, das Anfangsgespräch, wieder hinterfragen, wieder zurückfahren, neuen Prompt setzen. Das kann schon mal dauern. Also einfach nur zu sagen, ich möchte jetzt mit dir die und die Strategie machen, vergiss es. Macht keinen Sinn. Es macht auch total Sinn, auch mal die Modelle gegeneinander zu testen. Wir sind beide Gemini-Fans, glaube ich, haben wir im Vorgespräch beide geklärt. Nichtsdestotrotz, es gibt Themen, wo Chetipiti stärker ist, es gibt Themen, wo Claude stärker ist. Einfach, dass man gegeneinander testet. Wenn man das alles einberechnet, ist gerade am Anfang so, dass man durchaus Zeit investieren sollte. Wenn man das aber gemacht hat für ein Thema, dann gibt das halt einen Hockey-Stick, weil dann bist du einfach viel schneller, viel effizienter. Das andere Thema ist so eher so ein Rabbit Hole-Thema. Bei mir ist es witzigerweise das Zigarren-Thema. Habe ich mal in einem Podcast kurz erklärt. Ich rauche so ganz gerne alle zwei Wochen oder alle vier Wochen meine Zigarre und wollte mich immer mehr damit beschäftigen. Und da kannst du dich natürlich dann verlieren. Konntest du früher bei Google oder bei YouTube auch oder bei TikTok oder keine Ahnung was. Aber da kann man sich auch da verlieren. Da verliere ich so ein bisschen an Effizienz tatsächlich. Aber ansonsten in den meisten Bereichen, ich habe kein weißes Blatt mehr. Also dieses ganz klassische weiße Blatt-Thema, das gibt es halt nicht mehr. Du kannst aus meiner Sicht, wenn du Strategien entwickeln willst, Präsentationen, alles was dazu gehört, hast du schon einen extremen Boost. Ja, die Sachen zusammenfassen lassen, haben wir auch eben, so wie wir die Notebook LM. Genau. Aber sag gerne nochmal zwei, drei Sätze zu Notebook Lm, weil das war einer unserer KI-Tipps des Tages letzter Woche. Also vielleicht kannst du da nochmal ein, zwei Sätze zu sagen, wie du das nutzt, weil es ist ja ein super, super spannendes Thema. Ja, also ich glaube, das kennt auch jeder. Man bündelt manchmal Themen bei sich und kommt nicht dazu, die abzuarbeiten. Oder man hat irgendwie Themen, wo man sich mal tiefer einlesen will und hat einfach nicht die Zeit dazu. Und ich suche dann wirklich immer alles zusammen, was ich kriegen kann. Ich haue es bei Notebook LM rein, lasse mir einen Podcast zusammenstellen. Und man hat ja mal längere Autofahrten oder ich nutze es oft beim Joggen. Ich bin da so ein Jogger, der keine Musik hört. Ich brauche einen Podcast, weil ich muss davon abgelenkt sein, weil ich denke mir die ganze Zeit, was machst du hier eigentlich? Also ich kenne einen guten Podcast, wenn du sagst. Ja, ist der noch neu? Genau, der ist noch neu, aber der wird täglich kommen. Nein, nein, kann ich komplett nachvollziehen. Genau, und dann lasse ich mir die Sachen zusammenfassen über Audio und dann die Ohren bescheiden beim Laufen oder beim Autofahren. Und ich glaube, das ist einfach nochmal ein Weg, effizienter auch manchmal Autofahrten zu nutzen. Wobei da auch da manchmal habe ich es ja auch lieb, wenn gar nichts läuft und man mal abschalten kann, gerade so auf dem Nachhauseweg. Aber auf dem Hinweg höre ich meistens was und dann nutze ich Nordbroker Lamp. Sehr cool. Wir haben eben schon ganz viel darüber gesprochen, wie euch KI in eurem Alltag hilft. Ich war das letzte Mal vor drei Jahren, glaube ich, bei dir. Ich erinnere mich daran. Und da haben wir ganz viel über Fotos gesprochen, Fotoshootings gesprochen. wie aufwendig ihr vielleicht auch heute noch tatsächlich Fotoshootings für euch nutzt, weil es einfach ein wichtiges, also ein wichtiges Vehikel für euch. Fotos sind essentiell für euch. Man kann auch sagen, ihr seid schon auch im High-Level-Bereich unterwegs. Nichtsdestotrotz, es gibt jetzt drei Jahre später ganz andere Möglichkeiten. Es gibt die KI-Bild-Tools, die es gibt. Es muss doch nicht nur das Bild erstellen sein, sondern ja auch Bilder in andere Umgebungen setzen, optimieren, upscalen etc. Sag uns doch nochmal, Also das Thema Content an sich, Content-Erstellung, Bildgenerierung, aber auch gerne Text-Erstellung. Was hat das für Hebel für euch, wenn ihr KI nutzt heutzutage? Und wenn du es darfst, auch ganz ehrlich, wie oft macht ihr denn noch Shootings irgendwo anders? Die finden tatsächlich statt, weil es auch für Falke extrem wichtig ist. Also Falke ist, wie gesagt, eine Premium-Brand. Wir haben immer sehr starke Bildsprachen gehabt, Bildwelten. Ich glaube, wenn du hier reinkommst, ich weiß nicht, ob du die Bilder gesehen hast. Auch wirklich sehr hochwertig. Darf ich gleich ein paar Fotos machen? Dann würde ich dir beim Beitrag einfach dazustellen. Super gerne. Genau, deshalb, das bleibt für uns wichtig. Aber wir haben natürlich gerade im E-Com-Bereich extrem hohe Anforderungen an Masse von Content. Und ich glaube... Relevanz von Content, gerade im E-Commerce-Bereich, gerade im Performance-Marketing-Bereich wird immer wichtiger. Und wir brauchen einfach viel mehr. Und jetzt hat Meta letztes Jahr und war ja gerade auch in der LinkedIn-Bubble, fragt mich warum jetzt erst, aber vor einem Jahr Meta Andromeda. wurde ja ausgerollt und die Relevanz von Content wird natürlich immer wichtiger. Gerade im Performance-Marketing ist das Creative der Hebel und da müssen wir einfach schneller sein. Wir brauchen viel mehr Varianz und Relevanz in den einzelnen Ads und da müssen halt so viele Varianten erstellt werden, dass da... Gib mal ein Beispiel. Einfach für uns. Wenn du ein Produkt hast, was heißt Varianz? Über wie viele Creatives reden wir eigentlich, wenn du ein Produkt da draußen testest? Das ist total verschieden. Aber dass man einfach mal ein Gefühl dafür hat, redet man über 5 oder über 50? Also wir haben so über den Daumen gepeilt sagen wir 6 bis 12. Creative. In den einzelnen Ad-Formaten dann nochmal. Genau, also das multipliziert sich dann natürlich nochmal. die müssen ja auch verschieden sein, weil der Algorithmus braucht diese Varianz, damit er Relevanz schaffen kann. Das heißt, du brauchst eigentlich vom gleichen Produkt brauchst du ein UGC, brauchst ein normales Video, brauchst du ein Produktbild, brauchst du keine Ahnung, also brauchst du ganz viele Sachen und die müssen alle erstellt werden. Und wenn du jetzt gerade von, also aus Brands Seite das Ganze beleuchtest und betrachtest, willst du natürlich nicht, dass die KI anfängt, Sachen zu mergen, was ja auch passiert. Und da verliert natürlich die KI völlig die Kontrolle oder wir verlieren die Kontrolle über Corporate. Und da müssen wir natürlich aufpassen. Deshalb wollen wir natürlich die KI mit so vielen Assets wie möglich füttern, die mit unserer Handschrift signiert sind, sodass wir gar nicht viel die KI selbst machen lassen wollen. Das ist extrem wichtig für uns. Also da kommt schon einiges zusammen und da haben wir aber auch schon viel mit KI gemacht. Also oft ist es so, wir wollen zum Beispiel eine Laufsocke abvermarkten. Jetzt ist es so, dass wir global aktiv sind und in Deutschland sind gerade, was haben wir, 7 Grad, aber die letzten Tage war es minus 2 Grad. Und da wir ja relevant sein wollen für unseren Kunden, wollen wir den natürlich auch in der Umgebung abholen, die gerade draußen ist, damit wir authentisch sein wollen. Kälte, Schnee, nicht unbedingt Glauben an den Bäumen, solche Themen. Und jetzt haben wir aber vielleicht in anderen Regionen Europas, da wo wir beide vielleicht herkommen, deutlich angenehmere Temperaturen. Und da muss natürlich in anderen Umgebungen präsentiert werden. Und da denkt man ja nicht bei jedem Shooting direkt bei. Und es wäre auch extrem hart, das abzubilden. Du musst an vielen verschiedenen Orten dann shooten. Und da hilft die KI natürlich auch. die Hintergründe zu ändern, die Wärme der Farben vielleicht abzuändern, sodass der User einfach relevanter abgeholt wird und dann natürlich zu einer besseren Conversion führt. Um nochmal einen Einblick zu geben, wenn du ihn geben kannst, erstens, welches Tool würdet ihr aktuell dafür nutzen? Auch da viele verschiedene. Hast du ein präferiertes irgendwie für dich? Ich bin natürlich schon bei der Enobanana. Wenn wir jetzt glaube ich im Content-Team fragen, dann fallen da natürlich noch andere Sachen ein. Ich glaube, jeder hat so sein präferiertes Tool. Aber es kommt darauf an, was du machen willst. Aber da gibt es schon ein paar gute. Also mit Journey kommt es auch noch drauf an. WO3 für Videos. Also da kommt es wirklich gerade auf den Use Case an. Und vielleicht, dass man mal Also nicht jeder von unseren Zuhörern kommt ja unbedingt aus der Welt. Wir sind dann früher zwölfmal zu einem Shooting geflogen. Wir brauchen hier keine genauen Zahlen, aber so ein Shooting kann ja wahrscheinlich schon mal sechsstellig werden, oder? Oder mehr. Ja, auch mehr. Auch mehr, genau. Also du hast das eben gesagt, man denkt ja nicht unbedingt überall dran. Und man muss ja fairerweise sagen, man kann ja auch gar nicht an jedem Standort, wo man gerade ein Shooting macht, du kannst die Situation gar nicht schaffen. Weil wenn wir jetzt sagen, wir machen morgen vor dem Kölner Dom ein Shooting, dann sind es halt da sieben Grad und das Wetter ist so, wie es ist. Du kannst es ja nicht anders zaubern. Von daher, da ist die KI ja ein Riesenhebel im Sinne der Kosten. Also der Kosten... Also der Kosten-Sparnis sozusagen. Genau. Also wenn man die Assets nachher irgendwie bewerten muss, dann muss man ja natürlich Revenue per Asset einmal kontrollieren und auch Cost per Asset. Und das ist natürlich drastisch gesunken und es wird in der Zukunft natürlich auch noch weiter sinken. Aber wir müssen natürlich als Brand auch die Marke wahren. Und deshalb, ich glaube, das ist ein schleichender Prozess. Ich glaube, das wird sich immer noch weiter regulieren. Ich glaube, die KI wird besser werden. Das heißt, der Premium-Anspruch wird immer weiter erreicht werden. Und das muss sich irgendwo die Balance halten. Jetzt habe ich aber eben gelernt, dass... ein Auslaufmodell zum Rennerprodukt geworden ist. Und das auch, weil ein AdCreative, wenn ich das so sagen darf, mit KI erstellt wurde, nämlich ein Video mit KI erstellt wurde. Und zwar geht es um eine... Wenn ich jetzt anfange, über eure Produkte zu sprechen, das kannst du besser sagen, worum es geht. Aber vielleicht kannst du die Journey einmal kurz beschreiben, weil ich finde das höchst spannend, weil ihr hattet eigentlich ein Auslaufprodukt. Ihr habt das mittlerweile zu einem Rennerprodukt gemacht. Das ist vom Umsatz her fast die Nummer 1 bald. Und ihr habt das...... durch oder nicht durch, aber mit einem KI-Video...... unter anderem geschafft. Finde ich super spannend. Vielleicht kannst du das einmal schildern. Ja, tatsächlich. Ist ja auch Content. Genau. Als ich damals bei Falker angefangen habe,...... war so meine erste Aufgabe. Also ich habe damals im Paid-Social-Bereich angefangen...... und meine damalige Vorgesetzte kamen zu mir und meinten,...... hey Vito, wir haben hier ein Produkt,...... da haben wir noch Restbestände. Ich weiß nicht mehr die genaue Zahl, aber...... kriegst du es hin, das irgendwie über Paid-Social abzuverkaufen? forsch, wie ich bin. Klar, gib mir alles, was du hast. Und dann haben wir angefangen, uns ranzutesten. Wir haben erst normale Bild-Ads ausprobiert. Lief okay, nicht ganz gut. Ganz klassisch dann mit USB-Kommunikation weitergegangen. Haben die einzelnen USPs an das Produkt geschrieben. Hat schon ein bisschen besser funktioniert. Dann sind wir in Video-Ads gegangen. Hat schon sehr gut funktioniert. Und jetzt, damit wir auch mal über das Produkt reden, das ist ein hochfunktionales Produkt. Das ist patentiert. Hilft es gegen Cellulite. Das ist eine Strumpfhose, eine Tide. Wir haben das in verschiedenen Varianten, einmal als Lauftide, also in der Sportwelt angesiedelt, aber wir haben es auch als klassische Strumpfhose. Und dann haben wir uns immer weiter rangepirscht und mittlerweile sind wir so weit, wir haben jetzt im Dezember für das Produkt explizit das erste Mal ein KI-Video eingesetzt. und haben dadurch den Ross noch mal extrem stark verbessert. Wie gesagt, ich kann keine genauen Zahlen sagen. Alles gut. Das kann ich schon sagen, im Monatsumsatz um 56 Prozent verbessert durch dieses Video. Und wir haben halt mega Kostenersparnis. Kannst du sagen, also WO3 oder mit welchem Tool habt ihr das gemacht? Ich habe es selber nicht gemacht. Ich glaube WO3, mit Journey oder WO3. Und genau, die Ergebnisse können sich glaube ich sehen lassen. Und wie du eben schon erwähnt hast, es war mal, man sagt ja in der Modesprache, ein Penner-Produkt. Ich habe mich nicht getraut, das zu sagen. Nee, aber sag mal so. Sagt man das vom Penner zum Renner? Ja, vom Penner zum Renner. Okay, wenn du das sagst, dann darfst du es auch sagen. Ja, also da sieht man manchmal, das hat ja jetzt nichts mit KI zu tun, aber man kann auch Produkte, die vielleicht nicht gut funktionieren, mit einfach einer anderen Ansprache, mit einer anderen Adressierung oder mit anderen Content. nochmal auf ein anderes Level heben und ich glaube da hilft uns KI auch nochmal extrem. Weil ich glaube, das war jetzt eher ein Zufallstreffer, aber die KI kann analysieren, dass es so Produkte im Sortiment gibt, noch viel schneller als der Mensch, kann diese Produkte identifizieren und wir können einfach durch einfache Content-Erstellung das Produkt nochmal antesten, ob wir es vielleicht in anderen Nischen-Zielgruppen oder in anderen Plattformen vielleicht nochmal abvermarkten können. Und ich glaube, gerade diese Muster kann die KI viel schneller erkennen als wir. Okay, sehr cool. Ich habe noch drei Themen. Das eine war ein Cliffhanger, den ich eben vor 20 Minuten oder so gemacht habe oder vor 10 Minuten. Und zwar habe ich gesagt, wir reden nochmal über eine Heizung. Aber ich finde den Anwendungsfall super, weil der zeigt eigentlich, wir sagen immer Ask AI first. Das ist unser Thema, was wir nach draußen tragen wollen. Und du hast das getan und hast deine Heizung repariert. Ich finde, also gerne in kurzen Worten nur, du musst uns nicht schildern, wie du die Heizung repariert hast, aber alleine der Gedanke, den du hattest, weil den überträgst du ja auch auf deine Arbeit, den überträgst du in dein Daily sozusagen. Erzähl uns wirklich in drei Sätzen, was du gemacht hast. Ja, kurz vor Weihnachten nach Hause gekommen, nach der Arbeit festgestellt, dass es extrem kalt ist. Habe auf die Heizung geguckt, Fehlermeldung, A207 und natürlich, keine Ahnung, erstmal den Vermieter angerufen, ob irgendwas gemacht werden könnte. Er hat sich beim Handwerker gemeldet, der Handwerker hat mich angerufen und hat gesagt, ja, wir können erst am 13. Januar kommen. Und ich so, ja gut, was soll ich jetzt hier drei Wochen machen, soll ich hier drei Wochen frieren? Und die haben gesagt, die versuchen es schneller, aufgelegt. Dann stand ich dann wirklich vor der Heizung und hab mir gedacht, okay, was machst du jetzt? Und dann hab ich gedacht, komm. Fragen wir mal die KI. Und ja, Fotos gemacht und die haben mir wirklich, wirklich, wirklich, wirklich für... Ich bin wirklich handwerklich total unbegabt und mir Step-for-Step eine Anleitung gegeben, was ich machen könnte. Auch verschiedene Varianten, wenn das nicht klappt, dann versuch das. Und ich glaube, also 45 Minuten und das Ding lief. Die Wohnung war relativ zeitnah wieder warm und den Handwerker in dem Fall nicht gebraucht. Ist dann trotzdem gekommen, zwei Wochen später nach der Wartung der Heizung gemacht. Aber ja, das war einfach in dem Fall schon. Es zeigt aber trotzdem schön, in was für einer veränderten Welt wir leben. Ich für mich kann immer sagen, mein Selbstbewusstsein in Themen, von denen ich keine Phase habe, ist einfach enorm gestiegen. Egal, ob es technischer Natur ist, ob es handwerklicher Natur ist. Manuel, mein Partner hat die Kaffeemaschine repariert, obwohl er keine Ahnung davon hatte und so. Also in ganz vielen Bereichen. Bevor ich sage, können wir nicht, also das habe ich früher schon selten gesagt. Ja. Mittlerweile sage ich das eigentlich kaum noch. Wir leben in einer sehr, sehr veränderten Welt. Vielleicht nur, weil ich es eben noch mal erwähnt habe, dieser Satz Ask AI first. Kannst du für dich sagen, dass du den schon anwendest? Ja. Ich glaube, man entwickelt so ein bisschen ein Gefühl dafür, was man mit der KI machen kann und was nicht. Ich glaube, manche Sachen sollte man den Experten einfach überlassen. Dafür gibt es sie auch. Genau, dafür gibt es sie. Aber... Ich glaube, im Alltag kann man es schon in vielen Fällen gut nutzen. Auf der Arbeit, gerade bei uns im Bereich, im digitalen Bereich, gerade im E-Commerce, kann man es auch sehr gut nutzen. Und wie gesagt, ich glaube, man muss weg von dem Gedanken, dass wir ersetzt werden könnten dadurch. einfach als Sparringspartner sehen, als Partner auch sehen, den KI-Agent in dem Fall, weil er hilft uns, er macht uns schneller, er macht uns effizienter, er macht uns auch besser und ich glaube einfach, man muss für sich selbst so einen Weg finden, langsam rantasten, was man alles damit machen kann und dann ist es, glaube ich,... schon ein sehr guter Punkt. Das war nicht geskriptet von uns,...... ja, das hast du genau so auch vorher gesagt. Bringt uns aber zur vorletzten Frage,...... die ich habe. Und zwar haben wir...... zum Abschluss immer einen KI-Tipp des Tages. Bei uns als Rubrik, du kennst sie. Hast du einen KI-Tipp des Tages? Das muss kein Tool, das kann ein Tool sein,...... das kann aber auch eine Herangehensweise sein. Das kann auch sein, frage mal die KI,...... also wie auch immer,...... aber hast du einen KI-Tipp, wo du sagen würdest,...... das ist so dein persönlicher KI-Tipp des Tages? Ja. Ask IE first. Also tatsächlich, wenn euch irgendein Thema interessiert, ich bin jemand, der versucht sich erst einmal in Sachen selbst einzulesen, bevor er losrennt und die Zeit von anderen Leuten verschwendet. Zeit ist kostbar und wir sind alle, glaube ich, sehr gestresst in unseren Jobs, egal in welcher Art von Job. Und ich denke immer, wenn man sich Sachen irgendwie selber irgendwie aneignen kann, dann sollte man es versuchen. Und wir haben gerade so ein mächtiges Tool an die Seite bekommen in den letzten Jahren, dass man das nutzen kann. Deshalb, also mein Tipp wäre, versucht euch erstmal an die Sache heranzutasten mit einem vernünftigen Prompt. Versucht der KI gerade über. notebook 11 vielleicht alles rein zu geben was ihr habt lasst euch die sachen zusammenfassen aber ich glaube eines der wichtigsten dinge ist interagiert mit der ki nimmt nicht einfach alles so hin und gibt es dann so wieder ich habe es auch ganz oft dass die ki mir was ausspuckt und dann mir einfällt okay da fehlt glaube ich der und der aspekt und dann denkt noch mal darüber nach oder sie es mal aus diesem blickwinkel deshalb Tippen oder Voice? Weil du gerade so gemacht hast. Ich tippe tatsächlich. Du tippst, ich mache nur Voice. Es kommt immer noch auf die Situation an, aber meistens tippe ich noch. Testet euch ran, aber nehmt nicht einfach alles so hin, hinterfragt. Aber das ist auch... Ich glaube, den Tipp würde ich jetzt nicht nur für KI geben. Ich glaube, das ist was ganz Normales. Und genau das, weil es so alltäglich ist mittlerweile, macht das Gleiche, was ihr im normalen Leben miteinander in zwischenmenschlichen Beziehungen machen würdet, auch mit der KI. Weil genau so muss sie behandelt werden. Ja, perfekt. Besser hätte ich es nicht sagen können. Dann muss ich das letzte Thema noch... Ich warte auf ein Thema. Ich sitze hier in meiner Juventus-Turin-Jacke. Ich habe mein Juventus-Turin-Trikot an. Weil Vito, genauso wie ich, großer Juventus-Turin-Fan ist. Was uns unterscheidet, und das ist jetzt ein schöner Gruß an meine ganze Juve-Clique, die alle Alessandro Del Piero-Fans sind. Und ich bin der Einzige, der ihn nicht so geil findet. Du findest ihn auch super. Ich habe gesagt, wir werden Alessandro Del Piero erwähnen. Aber versprochenermaßen sitzt Vito nicht im Juve- Shame on me. Genau, Fan-Outfit hier. Aber das wirklich nur kurz als Erklärung, warum ich hier so sitze. Also erstens, weil ich es immer trage. Ja. Und zweitens, weil wir beide natürlich sehr, sehr große Juve-Fans sind. Du hast dich so halb entschuldigt. Du hast gesagt, Marco, in dem Umfeld, wo wir jetzt unterwegs sind mit Juve-Trikot, wäre schwierig. Aber wir entlassen alle Zuhörer nur, wenn du mir gesagt hast, also dein Lieblingsspieler ist Alessandro Beppiero? Als Juve-Ikone schon. Lieblingsspieler wäre Roberto Baggio. Ah, okay. Aber du magst ihn ja auch nicht. Ja, also ich müsste jetzt zu viele Geschichten erzählen, sozusagen. Warum nicht? Aber als Elfjähriger war ich beim Training von Juventus Turino. Roberto Baggio ist an mir vorbeigegangen und hat keinem eines Blickes gewürdigt. Während Toto Schilacci, mein sizilianischer Volksheld, stehen geblieben ist, mit allen Fotos gemacht hat, unterschrieben hat. Jeder hat meinen schlechten Tag. Genau, jeder hat mal einen schlechten Tag. Alessandro del Piero mag ich nicht, weil er beim EM-Finale, als ich in Reihe 4 saß gegen Frankreich, 200%ig verknallt hat. Aber dir 96 Weltpokal geschenkt. Ja, trotzdem. Also ich finde das schon ein bisschen blass für mich. Genau, aber dann als letztes Thema, weil ich hier im Trikot sitze, zwar in einem der neuesten. Ich habe tatsächlich das Weltpokal-T-Shirt, also Trikot hatte ich mit. Da dachte ich mir, okay, wenn du es nicht ansiehst, ziehe ich es auch nicht an. Was ist dein Lieblingstrikot? Und das ist die letzte Frage für heute. Oh, wirklich schwierig. Champions League 96, blau-gelb. Oh, meins auch. Blau-gelb. Meins auch. Das. Ja. Ja, doch. Mit welchem Spieler drin? Mit der PO? Mit der PO. Ja, okay. Ja, doch. Ich glaube, 97 hatten die auch ein blau-gelb, ein anderer Stern. Und da wärst du sie dann gewesen vielleicht. Ja. Mit 21. Ja. Ja, es gibt schon... Wir hatten schon ein paar hässliche Trikots in den letzten Jahren. Aber wir hatten auch schon einige Banger, muss man sagen. Das ist schon schwierig. Einige Banger tatsächlich. Ich habe eins, das ist aber eher so ein... Ich weiß nicht, ob es schön ist, aber ich finde es ikonisch. Ich glaube 2022 oder 2023 das dritte Trikot, das war so lila-blau gezackt. Habe ich nicht, kenne ich aber. Genau, das habe ich mit Fagioli. Das war so die erste Outstanding. Genau, Fagioli 44. Das finde ich auch sehr stark. Wir müssen jetzt die Trikots einblenden. Ja, genau, wir müssen die Trikots immer einzeln einblenden. Tatsächlich mein Favorit ist auch das Blau mit dem gelben Stern. Das ist hängen geblieben. Und das als letzte Story, wenn meine Frau nicht den Karton weggeschmissen hätte, wo das legendäre Trikot drin war, wo wir 85 Heisel mitgewonnen haben. Auch das hatte ich. Jochen, da kannst du gucken, 85 gegen dein Liverpool Heisel gewonnen. Wäre das wahrscheinlich mein Lieblingstrikot. Vito, abschließend, ich danke dir sehr. Ich glaube, wir haben jetzt bestimmt 40 Minuten oder 45 Minuten am Ende des Tages doch über KI gesprochen, über dich persönlich gesprochen, über Falke gesprochen. Superspannende, interessante Einblicke bekommen wir in das Unternehmen. Das war heute Premiere für mich. Ja, also das erste Mal, dass ich so ein Interviewformat gemacht habe. Für mich auch der erste Podcast. Genau, Premiere für dich, der erste Podcast. Ich bin extrem happy. Ich finde, das hat super geklappt. Wir haben keinmal geklappt, doch einmal im Minicut, aber einfach nur, weil ich sehen wollte, ob alles funktioniert. Ansonsten haben wir durchgesprochen. Es hat mich extrem gefreut. Fino alla fine. Vielen Dank. Forza Juve. Forza Juve.
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