Messi oder Ronaldo?
Messi hat noch nie KI genutzt. Ronaldo ist in Perplexity investiert.
Die Kernpunkte
- ChatGPT bekommt Werbung - aber nur im Free-Plan (und warum du trotzdem die 20€ ausgeben solltest)✅ Ikea-Küche abbauen mit Gemini: Starkstrom, Wasserleitungen und null Probleme✅ Warum "ich weiß nicht, wie ich KI einsetzen soll" keine Ausrede mehr ist✅ Claude Cowork Update: Was in den nächsten Monaten auf uns zukommt✅ KI-Tipp: Jeden Tag lesen, lernen, Wissen aufbauen (auch per Voice)
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Transkript
Manuel, Messi oder Ronaldo? Das ist deine Einstiegsfrage. Ich erkläre dir gleich warum, Messi oder Ronaldo? Ich bin ganz klar Team Ronaldo geworden tatsächlich.
War anfangs als junger Bub immer Team Messi. Als ich dann begriffen habe, wer Ronaldo ist, bin ich Team Ronaldo geworden. Passt auch besser zu dir, denn Ronaldo ist ja investiert in Perplexity AI und Messi hat in seinem ganzen Leben noch nie KI genutzt. Der KI-Snack?
Dein doppelter Espresso KI am Morgen. Kurz, prägnant, unterhaltsam, informativ. So. Also können sich da draußen unsere Zuhörer und Zuhörerinnen, die noch nie irgendwas mit KI gemacht haben, beruhigen, wenn der beste Fußballer aller Zeiten für mich noch nie KI genutzt hat, dann ist es nicht zu spät, um anzufangen.
Er sagte in einem Interview sinngemäß, seine Frau nutzt es für alles und er hat es noch nie genutzt. Und in dem Kontext habe ich dann mal ein bisschen geguckt, was mit Ronaldo ist und der ist tatsächlich in Perplexity AI investiert. Ich weiß gar nicht, ob der sogar das Testimonial von ihm werden soll oder kann, keine Ahnung, aber der ist auf jeden Fall anders hinterher. Der ist in einigen Bereichen anders hinterher auf jeden Fall.
Das meinte ich ja gerade eben mit, wenn man begreift, wer der Kollege eigentlich ist. Aber um das abzuschließen, immer Pirlo. Ja, immer Pirlo. Ja, so.
Lassen wir das einfach. Genau, lassen wir das. Und kommen direkt zum ersten Thema heute, Manuel. Eine Sache oder eine News ist die letzten Stunden und Tage einmal durch die ganzen Social Media Feeds gelaufen und in den News Channel bei uns eingelaufen, und zwar von allen Seiten.
Und zwar, ChatGPT gibt es jetzt in Zukunft auch mit Werbung. Hast du da so ein erstes Statement zu, bevor ich vielleicht so aus Werbesicht aus den letzten Jahren so meinen Blickwinkel darauf sage? Ich glaube, es wird ja nur für die kostenlosen Abos mit Werbung ausgespielt, oder? Ja, genau.
Die Page Plans sind ja unberührt davon. Genau, es soll so ein klassisches Einstiegsmodell geben, wie bei Netflix und Co. Ja, die wollen ja quasi die ... Nicht-User.
Genau. Wobei, da ist mein erster Take schon, wenn ich das so sage. Also ich habe da mehrere Takes drauf. Mein erster Take, da kannst du ja gerne deine Meinung zu sagen, vielleicht sehe ich das ja aus meiner Perspektive falsch.
Also wer keine 20 Euro im Monat hat. Ja, ja, das ist ... Um ChatGPT. Also wir reden ja jetzt nicht von, ich kann mir drei Filme auf Netflix angucken oder irgendwie ein bisschen Amazon oder Spotify, sondern ChatGPT verändert ja wirklich alle.
Also nicht ChatGPT, sondern ein Tool wie, das kann ja auch Gemini sein oder Claude, ist ja völlig egal. Verändert ja wirklich alles. Wie ich auch heute nochmal sagen oder erzählen werde, in Situationen, die ja jetzt nicht unbedingt nur was mit Berufskontext zu tun haben. Vielleicht sehen die Menschen das da draußen ja noch gar nicht, wo sie das überall nutzen können.
Das ist, glaube ich, das Problem. Aber die 20 Euro musst du doch investieren. Das kommt so ein bisschen ... Also ich glaube, die Nutzer von ChatGPT sind ja unterschiedlichste Bevölkerungsschichten.
Und ich glaube, die größte Schicht ist logischerweise die untere bis mittel Schicht. Und die wissen gar nicht, was sie damit anfangen sollen, so richtig. Also die haben keinen ... Einfach keinen Use Case dafür.
Jetzt sich irgendwie Rezepte schreiben lassen oder keine Ahnung. Die meisten machen halt Quatsch damit, sage ich mal. Irgendwie Bilder generieren, die witzig aussehen. Oder Videos.
Ich glaube, das ist einfach das Problem, dass die halt keinen Mehrwert sehen, weißt du? Also ... Na ja, gut. Und dann 20 Euro sind 20 Euro im Endeffekt.
Ja, aber lassen wir mal 20 Euro ganz kurz. Ja, aber 20 Euro für Spielerei oder 20 Euro für, okay, der nimmt mir Arbeit ab, sind ja auch zwei verschiedene ... Ja, gut, aber 20 Euro für zwei Packungen Zigaretten oder 20 Euro für, ich trinke vier Cappuccini und bla bla bla. Ja, aber wenn wir da anfangen, dann ist ja ...
Nee, sag mal. Alles, was ja mit Bildung, Weiterentwicklung zu tun hat, ist ja immer so ein bisschen ... Oh, der investiert dafür Geld. Ich schreie das jetzt mal jedem ins Ohr.
Wenn ich 20 Euro dafür ausgib, der hat einen Pfeil im Kopf. Ich meine das ganz im Ernst. Ja, ich meine, die Leute geben ja auch 80 Euro für eine Karnevalssitzung aus. Nur die Karte.
Ich auch. Wobei dieses Jahr nicht. Ja, ja. Das ist durchaus auch mal passiert.
Ja, nee, ich weiß nicht, was du meinst, aber das sind ja auch dann die Leute, die sagen, ja, das brauche ich nicht. Aber ich sage nur, der erste Take da dran ist ganz klar. Ich verstehe natürlich, warum OpenAI das macht, um die Menschen heranzuführen über den Freeplan. Kann ich komplett verstehen und betrachten auch gleich nochmal die Werbeperspektive.
Aber wirklich an jeden Adressen. Mir ist so ein Gespräch mit einem Geschäftsführer hängen geblieben, ist ja jetzt auch schon zwölf Monate her, der zu mir gesagt hat, ja, Marco, glaubst du wirklich, ich brauche eine Pro-Version von ChatGPT, wo ich denke, ey, Junge, ja, brauchst du. Also nicht ChatGPT, aber du brauchst irgendeine Pro-Version, gib den ganzen Tag Gas, weil, und das hast du gerade gesagt, du investierst 20 Euro ins Lernen, in Wissen, in neue Dinge lernen und in ein Thema, das kann man ja auch nochmal allen sagen, was nicht mehr weggeht. Also das bleibt ja.
Also wenn du dich damit nicht beschäftigst in den nächsten Wochen und Monaten, dann hast du auf jeden Fall einen Nachteil. Und deswegen mach das auf jeden Fall. Nimm 20 Euro, lass irgendwo 20 Euro weg, wenn, weil, also das muss man ja auch mal sagen, Geld ist manchmal, ne, ist ja auch ein knappes Gut, aber trotzdem investiere diese 20, das sind die besten 20 Euro, die du investieren kannst. Oder siehst du das anders?
Ne, ne, also ich bin komplett deiner Meinung, aber... Wir können ja hier auch mal anderer Meinung sein. Ne, ne, da sind wir auf jeden Fall... Du hast ganz so skeptisch geguckt.
Ne, weil einfach der Durchschnittsmensch halt noch so ein bisschen, ja, der kommt einfach nicht so auf den... Ja, aber da kann ja eine Aufgabe, also eine der Aufgaben von uns auch sein, dem ganz normalen User da draußen, der vielleicht noch nicht seinen Anwendungsfall hat, auch mal ein paar Anwendungsfelder hier zu zeigen, damit er weiß, dass es sich lohnt, das zu nutzen. Und ich finde, einen kleinen Case haben wir heute mitgebracht. Das ist auf jeden Fall das Erste, was mir so in den Kopf gekommen ist, als ich gesehen habe, okay, Freeplan jetzt mit Werbung, dass ich mir dachte, okay, 20 Euro musst du investieren, damit du das nutzt.
Das ist das eine. Die zweite Perspektive, die mir dann gekommen ist, ist natürlich, wie wird Werbung ausgespielt in Zukunft? Ja, du agierst also mit ChatGPT, du stellst eine Frage, du bekommst eine Antwort. Ich habe ein, zwei Screenshots gesehen.
Es wird ja auch erstmal nicht in Deutschland ausgerollt, sondern natürlich wie immer in anderen Ländern. Und ich sage mal, der klassische Use Case, damit, glaube ich, unsere Zuhörer das verstehen, der klassische Use Case wird sein, dass du ChatGPT sagst, hey, ich möchte Köln besuchen. Das nenne mir jetzt 10 Sehenswürdigkeiten von Köln, die ich besuchen soll und wo ich vielleicht abends essen gehen kann. Und dann wird es so sein, dass da drunter vielleicht Booking kommt und Booking dir sofort Vorschläge macht, wo du dein Hotel in Köln buchen kannst.
Aber, und das ist auch nochmal das Entscheidende, auch mit einem Chatbot agierst. Also es wird nicht eine klassische Displayanzeige sein, wo du dann draufklickst und landest auf Booking, sondern es wird wahrscheinlich so sein, dass die Integrationen eher so Chatbot-Integrationen sind. Meinetwegen sogar, wir wären dann so weit, dass Köln-Tourismus ein Chatbot hat und du kannst das Ticket für den Kölner Dom, um hochzusteigen, sofort über den Chatbot buchen. Also es wird viel integrativer sein.
Das, was ChatGPT sagt, das halte ich nochmal für wichtig, oder OpenAI sagt, Sam Altmann, die Antworten werden ja nicht beeinflusst werden von dem, wer bezahlt für Werbung oder nicht. Also jetzt ein klassisches Beispiel darauf bezogen, wenn ich dann sage, okay, dann nenne ich mir drei Hotels, wo ich übernachten kann und das Excelsior Hotel am Dom ist Werbepartner und die anderen nicht, dann soll das keinen Einfluss haben, darauf, wer gelistet wird. Ja, ja, angeblich. Ja, ja, das ist Quatsch.
Also glaube ich auch, dass das Quatsch ist. Aber was hier auf jeden Fall so sein wird, ist, dass du nach den Hotels fragst und dann wird darunter direkt im Kontext ein Hotel angezeigt werden. Also es wird jetzt nicht so sein, dass dann darunter Werbung für Thermomix kommt. Also das muss man auch mal verstehen.
Ja, also wenn wir schon an dem Punkt sind, dass wir sagen, gib 20 Euro für ChatGPT aus, da muss man auch das nochmal erklären. Also natürlich wird Werbung im Kontext ausgespielt. Es wird nichts anderes passieren, als das, was heutzutage schon auf Social Media passiert oder in Google-Umfeldern passiert. Ja, ja, eben.
Und um vielleicht da draußen auch mal jedem irgendwie so diese Hoffnung zu nehmen, ah ja, man weiß nicht, also es wird eh alles über dich gewusst. Ja, und also ich finde das auch Quatsch. Ich meine mittlerweile, wenn wir uns jetzt über Kinderwagen unterhalten, dann kriegen wir morgen Anzeigen zu dem Thema ausgespielt. Also das Thema, wer da noch jetzt sich irgendwie drüber aufregt oder sagt, okay, guck mal, der beliebteste Satz hier immer, die hören uns ja die ganze Zeit zu.
Wer ist die? Aber, also. Nein, es ist, also, da kann man vielleicht dem einen oder anderen da draußen auch mal ein, zwei Sachen erklären. Also seit WhatsApp ja auch im Meta-Universum ist, also es gibt zwar irgendwie in den Tiefen irgendwelche Haken, die du setzen kannst, aber Fakt ist, wenn dein Mikro an ist und du unterhältst, und so ist es mir gegangen, ja, ich saß in der Bahn, ein paar Jungs haben sich über das Thema Haartransplantation unterhalten und ich habe mich darüber weggelacht und habe mir meine Jungsgruppe die ganze Zeit reingeschrieben, witzig hier, Jungs Haartransplantation.
Marco versucht jetzt nur zu vertuschen, dass er eigentlich selber sich darüber informiert hat. Nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, habe ich nicht, habe ich nicht, weil ich dann witzigerweise gesagt habe, dass ich froh bin, dass ich eine Glatze habe. Ich habe, glaube ich, eine Minute später für einen Tag nur Haartransplantation angezeigt bekommen, Reisen in die Türkei für Haartransplantationen und keine Ahnung was. Also das muss man einem vielleicht mal nehmen, das ist so, wie es ist.
Und das wird natürlich auch bei Cecipti so sein. Also ich persönlich finde das ja auch ganz okay, offen gesagt, wenn ich sage, ich möchte nach Köln reisen, gib mir ein paar Tipps und darunter kommt nicht unbedingt die Werbung für Thermomix, finde ich das schon eher gut und passend. Also das ist so meine zweite Perspektive da drauf. Die eine, ich verstehe nicht, warum die Leute die 20 Euro nicht bezahlen.
Das andere ist, ja, Werbung wird ausgespielt, Werbung, die wird im Kontext passen und soll natürlich dazu führen, dass immer mehr Menschen es nutzen und dann vielleicht doch von den Free Plans abgegradet werden auf die Pro-Versions, weil sie dann für sich einen Nutzen entdecken am Ende des Tages. Sind wir mal gespannt. Ja, ich glaube, ich glaube schon, du hast das eben gesagt, die Use Cases sind ja da, man muss sie nur für sich entdecken und dazu dann noch eine kleine, kleine Geschichte. Du hast gesagt, ich soll sie erzählen, weil sie irgendwie passt.
Ja, auf jeden Fall. Aus zwei, drei, aus zwei, drei Wegwinkeln. Werden wir gleich wahrscheinlich auch wieder benutzen. Und werden wir gleich auch wieder benutzen, genau.
Wir werden ja auch die eine oder andere Frage gleich haben, wenn wir unsere Küche aufbauen. Genau, an der Stelle aber trotzdem noch, ich weiß gar nicht, ob ich es so intensiv gemacht hätte ohne Simon. Ja, deswegen nochmal ein kleines Dankeschön an Simon an der Stelle. Und zwar Handwerk mit, jetzt in dem Fall war es Gemini bei mir, aber wahrscheinlich hätte es Chachipiti genauso gut gelöst.
Ja, ja. Oder Claude auch. Also was haben wir gemacht? Wir sind hier gerade im Umzugsbahn von Puhlheim nach Köln und am Freitagabend habe ich die Küche abgebaut in Puhlheim.
Jetzt bin ich irgendwie so, also ich finde, Ikea-Küche ist so mein Endgegner, mein persönlicher. Und ich bin okay als Handwerker, aber ich bin jetzt keine Eins. Gerade wenn es so ein Thema wie Strom und Wasser abstellen und sowas alles gibt, da bin ich eher eine 4-, würde ich sagen. Und hätte mich sogar wahrscheinlich gar nicht früher getraut, es zu tun.
Also was habe ich jetzt gemacht? Ganz schnell erklärt, weil sonst wird es episch. Ich habe ein Foto von der Küche gemacht und habe zu Gemini gesagt, wir machen jetzt hier das Projekt Küche abbauen und zwar Schritt für Schritt mit jemandem, der keine Phase hat. Er soll mir sagen, wo ich anfangen soll, was ich tun soll, etc.
Er hat sofort erkannt, welche Küche das von Ikea ist, kannte alle Tricks und Kniffs. Also unter anderem auch, ah, der muss hinten an der Scharniere den Knopf drücken, dann löst sich das automatisch. Und bitte das Plastik nicht abreißen, weil du kannst es nur anheben und es ist sofort da. Nein, lass die Schraube auf jeden Fall dran, es macht keinen Sinn.
Und immer, und das finde ich persönlich ganz gut, wer vielleicht mal mit anderen Kollegen so eine Küche abgebaut hat, immer sehr nett. Marco, du machst das super, klasse hast du das gemacht und so. Wichtig. Ja, wichtig, genau.
Dann habe ich immer so Zwischenschritts gemacht mit Fotos. Und was soll ich dir sagen, es ist kein, also es ist kein Thema aufgetreten. Ich habe den Herd vom Starkstrom gelöst. Das ist, du hast das jetzt, also das ist eigentlich das Krasse an der ganzen Geschichte.
Ja, ich habe ein Foto. Dass du dich einfach so, ja, ich mache das jetzt eigentlich. Genau, genau. Ja, mein Onkel war Elektriker.
Ja, ja, ja. Ich dachte mir so ein bisschen, ich dachte mir so ein bisschen DNA ist, ein bisschen DNA ist im Blut. Nein, ich habe ein Foto gemacht von dem, also ich habe den Kasten aufgemacht, ne, habe dann ein Foto gemacht von den, von den ganzen, vom Kabelsalat mehr oder weniger. Und habe gesagt, so, Starkstrom ist ja schon, was machen wir jetzt?
Dann hat er dreimal gesagt, mach die Sicherung runter. Wollte ich gerade fragen, das wäre meine erste Frage gewesen. Hätte der das nämlich nicht gesagt, dann, er hat dreimal gesagt, mach die Sicherung runter, hat mich wirklich Step by Step da durchgeführt, das hat reibungslos funktioniert. Genau das Gleiche mit Spülmaschine abstellen und Wasser trennen, Wasserhahn lösen und mit allem, was, also Spüle, mit allem, was dazu gehört.
Und wirklich auch mit so kleinen Knips, die er einfach wusste, die ich gar nicht gesehen hätte, weil sie ein bisschen versteckt waren. Ach, da ist noch ein Hebel, drück den da oder? Die Küche ist eins zu eins hier rüber gekommen. Leider gibt es noch keine Robotik, die die auch hier rüber getragen hat.
Das stimmt. Ansonsten ist sie eins zu eins genauso hier rüber gekommen und wir werden die jetzt wahrscheinlich heute mit Gemini oder heute Abend oder so mit Gemini genauso wieder aufbauen, mit kleinen Tricks und Knips. Warum habe ich gesagt, danke Simon? Und wir reden ja über Use Cases, haben wir gesagt.
Wenn du eine Ecke hast in deiner Wohnung oder in deinem Haus, wo du sagst, ah, da wollte ich schon immer mal selber ein kleines Projekt machen, mach ein Foto, mach vielleicht eine Skizze und lad die rein und fang mal an mit Gemini oder ChatGPT zu sprechen und der wird dir supergeile Tipps geben, der wird dir sagen, was man da hinbauen kann und vor allen Dingen wird dir Schritt für Schritt Anleitungen geben, wie du es zu tun hast und das Ergebnis wird immer cool sein. Deswegen bin ich so, also wir beide sind ja eh, wir nutzen den ganzen Tag AI, Ask AI First und Co. aber ich kann dieses so, ja, ich weiß nicht, wie ich das einsetzen soll, das kann ich einfach nicht nachvollziehen. Du hast natürlich einen Punkt in dem Moment, wo du sagst, ja, vielleicht fehlen noch Anwendungsfelder, aber es gibt tausende von Anwendungsfeldern, Manuel.
Gibt es, aber das muss den Leuten ja auch erstmal so in den Sinn kommen. Also eins meiner nächsten Projekte könnte zum Beispiel sein, du hast es mal gehört, dass, oh mein Gott, jetzt droppe ich das. Jetzt geht's ab. Meine Frau weiß davon noch gar nichts.
Ei, Schatz. Ich hatte mir überlegt, vielleicht im Garten was zu machen. Ja? Also Garten ist ja ein schönes Beispiel.
Du machst ein Foto von der Fläche und sagst, du willst vielleicht jetzt neue Dinge anpflanzen, du willst vielleicht Gemüse anpflanzen. Ein Teich. Ja, ein Teich. Aber Spaß beiseite.
Ich habe zum Beispiel gar keine Ahnung von Gemüse anpflanzen. Ich kann dir zum Beispiel gar nicht sagen, zu welcher Jahreszeit muss ich eigentlich was anpflanzen, damit es wann blüht und keine Ahnung was. Ich hätte aber mega Bock drauf. Ich hätte mich früher nie rangewagt.
Nie. Jetzt würde ich sagen, mache ich. Go for it. Und so gibt es noch einige Projekte im Haus oder in der Wohnung, die man so machen kann.
Der Manuel, der lacht die ganze Zeit. Ja, ich lasse mich überraschen. Ich sehe das noch nicht, aber ich finde das gut, dass du da so motiviert bist auf jeden Fall. Ich hatte in dem Gespräch mit Vito, was wir ja im Laufe der Woche dann, also von Vito von Falke, hatten wir so zwei, drei Momente, wo er auch so ein Reparierthema hatte, wo ich gesagt habe, man fühlt sich schon irgendwie so selbstbewusst.
Man fühlt sich, so als wenn man mehr Power in bestimmten Themen hat. Ich glaube, man muss ein bisschen aufpassen, dass man den Bogen nicht überspannt und sagt, jetzt bin ich hier Elektriker und mache hier so ein Kernkraftwerk, baue ich alleine oder keine Ahnung was. Da muss man so ein bisschen aufpassen. Aber ich fühle mich schon viel, viel stärker und selbstbewusster.
Ich glaube, bei solchen Sachen ist halt, dir werden so die ersten klassischen Fehler einfach vorweggenommen, also die du komplett. Wenn du das das erste Mal machen würdest, dann würdest du genau diese Fehler begehen. Klar, jetzt bei Starkstrumpen würde ich nicht einfach irgendwie so mal Hand anlegen, aber sagen wir, du tapezierst jetzt oder du machst irgendwie so kleine handwerksche Sachen. Ich glaube, da wird dir schon viel vorweggenommen und dann, also das, was du dann theoretisch lernen würdest während dem Doing so, das wird dir dann schon mal vorweggenommen und dann hast du schon mal so die ersten Lern, die größte Lernkurve quasi hinter dir, allein dadurch, dass du mit Gemini sprichst.
Mein Lieblingsbeispiel, Fliegengittertür zur Terrasse. Ich glaube, die habe ich 17 Mal falsch aufgepoppt, bevor ich sie dann richtig eingehangen habe. Aber ja, vielleicht, ich glaube, wir nähern uns schon langsam dem Ende der heutigen Sendung. Vielleicht so einen kurzen Cliffhanger in die nächsten Tage hinein.
Du hast heute ein bisschen weniger erzählt, heute war mehr Marco-Zeit, aber in nächster Zeit kann es sein, Manuel, dass mehr von dir kommt, weil du bist schwer begeistert von Claude aktuell. Vielleicht willst du ein, zwei Sätze nur schon mal als Ausblick sagen. Wir hatten ja letzte Folge schon über Claude Cowork gesprochen. Da geht es auch gar nicht darum, dass die Technologie oder was auch immer jetzt irgendwie komplett neu ist, sondern es geht darum, dass die Technologie jetzt dem Erstanwender zugänglich gemacht wird in Zukunft.
Da hatte ich ja in der letzten Folge schon darüber gesprochen, dass es ein Tool gibt von Claude, wo dann der unerfahrene Anwender einfach nur reinschreibt, in dem Ordner liegen zehn Dateien, fass mir die zusammen, mach mir daraus was auch immer. Das wird in Zukunft, also es wird vor allen Dingen jetzt im Laufe des Jahres nochmal richtig Fahrt aufnehmen, glaube ich. Als ich dann so gesehen habe, was damit in Zukunft alles möglich sein wird, wie anwenderfreundlich die das gestalten wollen, ja, musste ich einmal schlucken, weil es wirklich, also da passiert in Zukunft auf jeden Fall einiges. Wir werden immer wieder Updates geben, ich werde da einmal gucken, was da schon für Erstanwender möglich ist, vielleicht auch ein guter Test.
Nächste Woche bin ich beim Jan Asendorf, wo wir auch unser Versprechen einlösen, dass ein Zuhörer von uns eine kleine Anwendung baut. Vielleicht kann der Jan auch mal das Thema testen und dann einfach seine Erfahrungen berichten, aber da wird auf jeden Fall was passieren. Also ich bin sehr, sehr angetan. Du warst heute Morgen schon sehr begeistert, weil es, glaube ich, unendlich viele Use Cases gibt, die aktuell noch manuelle Prozesse sind, die teilweise, wenn sie dann hochgerechnet auf Monate und Jahre sind, einfach Stunden dauern.
Genau, genau. Und da ist halt, also keine Ahnung, ich hatte letztens das Beispiel gesagt, von wegen, das sind zehn Excel-Dateien und die sollen unterschiedlich nur zusammengefasst werden in einer anderen Excel-Datei. Das geht schon immer quasi, also du kannst das schon immer selber dir bauen, aber was die Leute dann, also dann haben da auch Leute kommentiert von wegen, kannst du ja schon mit Power Query und so machen. Ja, kannst du, aber nicht der Erstanwender und nicht derjenige, der davon keine Ahnung hat.
So, das ist das Entscheidende einfach. Ja. Dass es einfach für die breite Masse zugänglich gemacht wird und dann hat das ja erst einen richtigen Impact so. Das verstehen die wenigsten aber.
Ich konnte die Küche auch schon immer abbauen. Genau, das ist es. Ja, also es wird halt einfacher. Genau.
Die Dinge werden viel zugänglicher. Genau. Und wenn es mehr Leute können, dann nimmt das ja das richtig hart aus. Absolut.
Du brauchst nicht mehr dieses ganz tiefe Fachwissen, um den ersten Schritt zu machen. Ja. Weil das ist ja oft die erste Hürde, wo du sagst, boah, bis ich jetzt da drüber gesprungen bin, lass mal das. Genau.
Also ich konnte auch schon immer meinen Garten bepflanzen. Genau, genau. Ja, aber es wird irgendwann ... Bis ich die ganze Information zusammengetragen hätte.
Es wird also Alltag sein, dass in den Unternehmen die Mitarbeiter ihre eigenen Anwendungen, also so kleine Oberflächen sich bauen, um gewisse Aufgaben zu automatisieren, zu beschleunigen. Das dauert nicht mehr lange, dann ist das Standard. Absolut. Da musst du nicht erst zur IT-Abteilung gehen und, keine Ahnung, dann verstreichen irgendwie zwölf Wochen, damit man da irgendwie mal ein erstes Meeting gemacht hat, sondern du machst es einfach selber.
Und das ist, glaube ich, mit eine der, das sagen wir zwar immer wieder, aber das ist mit die Kernkompetenz, die du in Zukunft für den Arbeitsmarkt mitbringen musst. Also ... Ja, absolut. Eine Kernkompetenz, die du, glaube ich, jetzt schon haben musst, ist unser KI-Tipp des Tages, haben wir gesagt.
Ist gar kein KI-Tool wie sonst, ein Mini-Tool, werden wir dazu sagen, aber es geht darum, so hast du es so schön formuliert, du musst jeden Tag lesen und dein Wissen erweitern. Ja, verfass dich einfach jeden Tag mit dem Thema KI, also nichts anderes. Guck dir gefühlt, du kannst dir theoretisch ein YouTube-Video angucken, wie du über Nacht N dir deine eigene Automatisierung baust, damit du aus einem Google-Alert jeden Morgen ein Newsletter dir selber schickst, was wirklich einfach ist, umzusetzen. Und dann kriegst du alle Informationen zugespielt.
Ja, ich meine, wir wollen auch mal in den nächsten Wochen das Thema Newsletter für uns angehen, dass wir dann einfach einen Verteiler haben, wo alle News oder die Wichtigsten dann an unsere, ja, die Mails einfach rausgeschickt werden. Ja, müssen wir mal gucken, wann wir das Thema angehen, aber, also, befass dich einfach jeden Tag mit dem Thema. Also, es passiert täglich, passieren Dinge, die wichtig sind, um auch für dich deine Zukunft auszurichten. So, sei es als Unternehmer, sei es als Mitarbeiter, als Arbeitnehmer, du, du musst dich damit auseinandersetzen, weil das wird die Zukunft bestimmen.
So, und wer es nicht, tut. Und dann, ganz einfach, weil ich bin ja eher jemand, der hört, statt liest. Genau, das geht auch. Vor allem, seitdem meine Augen viel schlechter geworden sind.
Also, wirklich ganz einfach, noch vor Automatisierung, wir fangen mal ganz einfach an. Du siehst drei, vier Themen, die du spannend findest, lass sie dir einmal zusammenfassen, ein Skript schreiben, pack sie in Eleven Labs rein oder Eleven Labs Reader rein, der macht dir eine Audiodatei draus, die dauert zehn Minuten. Also, wirklich nur mit Copy-Paste, lassen wir sogar mal ohne alles. Den Schritt könntest du dir theoretisch auch ersparen, indem du einfach den Voice-Mode von wem auch immer benutzt.
Du kannst ja, sagen wir, du gehst auf JGBT, gehst in den Voice-Mode und sagst, gib mir die aktuellsten K-News, dann... Und dann macht er das. Genau. Genau.
Also, wer lieber hört, als zu lesen, also gerade so Autofahren und Fahrradfahren oder keine Ahnung was, du kannst dir auch alles per Voice aufs Ohr geben lassen und nutzt das dann wie einen kleinen Radiosender oder wie auch immer. Wie gesagt, es gibt Eleven Labs Reader, du kannst es in den Voice-Modes der einzelnen Tools machen. Und dafür dann nochmal abschließend, ich gucke in die Kamera rein, gebt 20 Euro für ein KI-Modell aus, sonst dreh ich durch. Es sind 20 Euro.
Ich würde dir schon fast sagen, ich gebe euch 20 Euro, damit ihr das macht, weil ihr... Ja, ja, machen wir nicht. Machen wir nicht. Nein, aber mich macht das wirklich...
Ja, nicht wütend, aber man verhindert... Doch, doch. Doch, es macht mich wütend, weil es verhindert einfach, dass du mehr Wissen aufbaust, dass du verstehst, wie funktionieren Themen und das wird... Heute sagen wir noch, ja, ist cool, wenn du es kannst.
Ja, in zwölf Monaten oder vier... Also du bist eigentlich... Du hast keine Schocks mehr sonst auf dem Arbeitsmarkt. Das ist wie...
Also ich... Das ist auch sehr oldschool, dieses Thema Lebenslauf, wo dann unten die... die Kompetenzen oder sowas drinstehen, wo dann Office und Fortgeschritten und was auch immer, aber da wird halt auch das Thema KI, Chatbots, Automatisierung wird halt damit reinlaufen und der, der das nicht aufführt, der hat halt ein Problem. Ja, und letzter Cliffhanger für das Gespräch mit Vito, auch ihn habe ich gefragt, würdest du überhaupt noch jemanden einstellen, der keine KI-Kompetenz hat?
Also das ist ja die Frage auch in Zukunft, wenn du dich irgendwo bewirfst, wenn du auf dem Arbeitsmarkt bist oder so, schaffst du es überhaupt, ohne KI-Kompetenz noch einen Job zu bekommen? Also deswegen... Ja, vor allen Dingen junge Menschen. Also wenn du einen jungen Bewerber hast, der sich damit noch nie auseinandergesetzt hat, dann...
Ja, wobei... Lassen wir das. Sorry, den Satz muss ich jetzt noch sagen, da bin ich ja... Ja, auch die Ältere, genau.
Also es gibt kein Jung oder Alt, es gibt einfach nur, entweder du hast Bock oder du hast keinen Bock. Weißt du, wenn du da einen 60-Jährigen hast, der sagt, ich habe mega Bock, die Themen zu lernen und 60, ich meine, ich bin auch 47, ich gehe auch auf die 50 zu und habe einfach jeden Tag Bock, die Themen zu lernen. Ja, ja, 100%. Von daher, klar, bei den Jungen ist es essentiell, weil die dann irgendwie noch 50 Jahre damit irgendwie arbeiten müssen, aber auch ein 50- oder 60-Jähriger, der heute sagt, ja gut, ich habe ja nur noch 5 Jahre oder so.
Ja, dann gib Gas 5 Jahre, mach! So, bevor ich mich in Rage rede, würde ich sagen, das war es für heute. Das war es für heute. Genau, wir freuen uns über Kommentare, über Feedback und hören uns morgen früh wieder.
Macht's gut. Ich warte auf eine Nachricht meiner Frau. Bis dann, tschüss! Jeden Morgen frisch.
Jeden Morgen frisch. Weniger reden, mehr machen.
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