„Meine Agentur wird sterben" — warum Marco das schon Ende 2022 ahnte
Summer Special, Folge 2: Marco blickt zurück auf sein altes Leben und die zwei Dinge, die er mit dem KI-Wissen von heute komplett anders machen würde. Vom Dumont-Verlag über sein Sport-Studium bis zur Frage, die ihn wirklich umtreibt: Wie kann ein Unternehmer diese KI-Wette überhaupt nicht gehen — wo man doch nichts zu verlieren hat?

Die Kernpunkte
- Wie Marco mit heutigem KI-Wissen ein ganzes Verlagshaus umbauen würde — Zehnerregel: 10× effizienter, 10× mehr Output
- Warum Transformation im Konzern so schwer ist (Betriebsrat, 700 Verträge, Mindset) und die grüne Wiese gewinnt
- Ein Medienhaus mit zwei Mann: Vertrieb per „Wingman", Content per „Publisher"
- Marcos Sport-Studium und die Barcelona-Trikotsponsoring-Kampagne, die er heute in Minuten visualisieren würde
- Wie Marco und Manuel sich beim 6-Uhr-Kaffee kennengelernt haben
- Warum Marco schon Ende 2022 wusste, dass ChatGPT alles verändert
„Zu verlieren hast du gar nichts. Du kannst nicht dümmer werden, wenn du diese Wette gehst. Entweder du gehst als Gewinner raus oder du wirst klüger."
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Transkript
Ich verstehe eine Sache gar nicht mehr. Wirklich null. Geht mir nicht in meinen Kopf ein. Wie kannst du als Unternehmer, egal ob 22, 23, 24, 25 oder jetzt, diese Wette nicht gehen? Ich meine, 2023 hast du TGVT gesehen und gesagt, okay, meine Agentur wird sterben. So Manuel, Claude hat uns gestern einen Cliffhanger gegeben. Korrekt. Wie hieß er nochmal? Morgen wird es konkret, wie sah Markus' altes Leben aus? Da reden wir ja nicht drüber, haben wir gesagt. Ja, du hast zwei Sachen. Aber ich habe zwei Sachen, die ich komplett anders machen würde mit dem KI-Wissen von heute. Also die Leute wissen ja, was du gemacht hast in der Regel. Genau, ich hab ja schon so viel über mich erzählt. Ja, ja, wirklich. Von daher, aber es ist nur eine Sache eigentlich, die aber wahrscheinlich alles komplett verändern würde. Weil, also man muss dazu sagen, es ist nicht nur KI, sondern auch das Wissen, was ich heute habe. Weißt du, das muss man schon so ein bisschen einordnen. Ja. Aber mit dem KI-Wissen von heute und mit meinem Wissen von heute würde ich halt das Verlagswesen auf den Kopf stellen so. Also das ist halt krass, weil es zu 100% auf das einzahlt, was ich ja mein Leben lang gemacht habe. Weißt du? Text, Bild, Video, Redaktion, Kampagnenplanung, Marketing. Wie baust du Kampagnen für Kunden auf? Vertrieb, wie machst du Vertrieb und so? Ist ja einfach alles komplett anders. Also wirklich komplett, komplett anders. Ja. Ähm, und wenn ich jetzt mal so zurück, weiß nicht, 2011 oder 12 oder so, weißt du, wenn du dahin zurück gehst so, da war ja so quasi mein, mein Peak, wenn du das so willst. Ja, so 12, 13, Geschäftsführung vom DuMau Verlag. Ich würde AI-Experts einstellen, Organisation komplett ändern, also alles, was dazugehört. Also wenn der damalige Vorstand das zugelassen hätte, sagen wir es mal so. Aber wenn ich die Kraft und die Macht gehabt hätte, hätte ich den Verlag komplett einmal verändert. In allen Bereichen tatsächlich. Und hätte wahrscheinlich die Zehner-Regel versucht anzuwenden, zehnmal effizienter, zehnmal mehr Umsatz, zehnmal mehr Output, also richtig Vollgas zu geben. Und jetzt spielen wir das einfach fiktiv durch und hätte dadurch natürlich auch das Geschäftsmodell in Richtung Kunden komplett verändert und so. Hätte die transformiert, also es wäre ja BAM. Das ist ja gerade die größte Herausforderung, vor der jedes Medienhaus, jeder Verlag eigentlich steht. Ja, witzigerweise, jetzt wo ich darüber rede und wo das so klar ist eigentlich, du könntest das heute auch noch machen. Hast du jetzt das drauf gemeint? Ja, weil ich meine... Es ist ja noch nichts passiert. Ich sage, ich hätte das 2012 gemacht. Ja gut, wir haben jetzt 2026 und... Den Einblick, den wir haben, hat da jetzt noch keiner die Wurzeln rausgerissen, das Geschäftsmodell komplett verändert. Da passiert schon was. Da passiert was, nicht falsch verstehen, da passiert was. Aber, also kann ich ja als kurzen Anlass nehmen, ich habe mir irgendwie 68 Seiten Kress Sonderreport gekauft für 38 Euro. Das, was da drin steht, ist eine Zeitschrift. Nee, aber jetzt E-Paper habe ich noch nicht gekauft. 38 Euro. 38 Euro. Und das, was da drin steht, no offense gegen die Kollegen, aber das, was da drin steht, ich fand im redaktionellen Umfeld, also irgendwie passiert im redaktionellen Umfeld viel, viel mehr als im Vermarktungsumfeld. Im redaktionellen Umfeld, wir haben mal über die Nürnberger Presse gesprochen, die den Lokaljournalismus komplett auf den Kopf stellt. Ich fand ein spannendes Beispiel Reuters. Also Reuters weltweit tatsächlich. Hat 14 eigene Tools gebaut, optimiert, automatisiert. Also wirklich coole Geschichte hinter. In der Vermarktung lese ich da Sachen, wo ich sage, ey... Also war ich nicht seit 2012 stehen geblieben oder was ist los? Also meine ich wirklich im Ernst so, ja, wirklich krass, ehrlich krass. Der heißeste scheißes Newsletter so nach dem Motto, weißt du, also wo ich mir so denke, weiß ich nicht. Also no offense, wirklich, aber das bringt mich dazu zu sagen, wahrscheinlich könntest du heute noch, wenn du in eine Organisation gehst und sagst, wir stellen das jetzt auf den Kopf dann. Und damit einen kleinen Anknüpfer an ein Gespräch, was ich gestern mit einer Lehrerin hatte. Und ich weiß es ja auch selber aus meiner Vergangenheit, Manuel, Dinge zu erkennen und zu sehen, dass das eine Dinge zu ändern, ist dann immer noch was anderes in den gegebenen Umfeldern, in denen du unterwegs bist. Das ist immer ein leichtes zu sagen, ob das Schulsystem richtig ist, aber du musst das gesamte System ändern dürfen, damit du es änderst. Ja. Bei Medienhäusern, da komme ich jetzt halt her, das war mein Schwerpunkt, früher ist es ja nichts anderes. Du musst halt das System ändern dürfen. Oder wir müssen halt jetzt die Eier haben zu sagen, wir bauen unser eigenes Medienhaus und das war das Medienhaus, so wie man 27 bauen würde. Und dann kannst du es halt mit zwei Mann bauen. Weißt du, das ist ja so ein bisschen das Ding. Und dann baust du es aber wirklich komplett anders. Dann machst du deinen kompletten Vertrieb mit einem Wingman, dann machst du deinen kompletten Content mit einem Publisher. Also so, weißt du, was ich meine? Dann baust du es einfach komplett anders auf und brauchst halt irgendwie viel, viel weniger Leute. Und die Leute, die du brauchst, sind komplett anders aufgestellt. Das würde ich, also das nochmal jetzt so zurückwärts betrachtet, mit KI kannst du es halt komplett anders denken. Ja, die größte Herausforderung ist halt, dass du, wenn du eine große Unternehmung bist, dann das Ding gedreht bekommst. Wie du gerade schon sagst, grüne Wiese ist halt deutlich einfacher. Viel einfacher. Aber auch schwerer, weil du musst erstmal ja in den Markt kommen, du musst ja Kunden gewinnen. Weißt du, ich hatte gestern so ganz kurz so ein bisschen Schuldgefühle, als ich mit der Lehrerin gesprochen habe. Weißt du, aus der Außenbetrachtung sind viele Dinge so einfach so, aber im Doing sind es dann ja Details. Du hast einen Betriebsrat, du hast auf einmal jemanden, der sagt, guck mal, ich habe einen bestehenden Vertrag oder so. In meinem bestehenden Vertrag steht nicht drin, dass ich das so und so machen soll und wenn du das nicht willst, dann musst du den Vertrag, dann kostet, also. Und dann hast du das mal 700. Und wenn du an dem Punkt bist, dann brauchen wir nicht mehr darüber zu sprechen, dass die Menschen ja nicht das richtige Mindset haben. Deswegen, dieses Transformationsgeschäft ist schon nochmal super kompliziert und wahrscheinlich nicht machbar. Also nicht leistbar, um es mal so zu sagen. Ich wüsste es auch nicht. Ich wüsste es auch nicht, genau. Ich wüsste auch nicht, wie man es lösen würde. Jetzt mal hypothetisch auf einer grünen Wiese gesprochen, hätte ich 2012, 2013 den Kopf von heute gehabt und das KI-Wissen von heute gehabt, dann wäre das mit Sicherheit, wären das die Themen gewesen, die ich komplett angepackt hätte, so. Ich muss da auch manchmal, das weißt du ja, das sage ich dir ja auch, ich bin ja derjenige, der quasi immer sagt, Wahnsinn, das hat früher eine Woche gedauert. Oder Wahnsinn, das hat früher einen Tag gedauert. Ich habe jetzt eben noch eine Nachricht bekommen, eine sehr, sehr nette, von einem Kollegen, den ich auch schon sehr, sehr lange kenne, der mit Claude Cote was gebaut hat und sagt, Marco, da werde ich früher einen Tag gebaut. Das hat jetzt zehn Minuten gedauert. Das sind ja häufig Punkte, die du gar nicht so nachvollziehen kannst, weil du nicht aus dieser Welt kommst, wo es einen Tag gedauert hat. Du bist ja fast schon native in diese KI-Welt reingeboren. Ich habe das jeden Tag noch, ja fast, sage ich mal so. Ich habe Ausbildung komplett ohne KI. Das stimmt, aber uns trennen 20 Jahre. Das ist schon nochmal, glaube ich, so... Ich habe einfach 20 Jahre Berufserfahrung quasi mehr in einem alten Leben, wo ich immer wieder Sachen sage, wo ich so sage, ey krass, das hat für mich einfach 6 Monate gebraucht. Nee, das stimmt schon, ja. Und das ist dann ja, also dieser zeitliche Faktor, den kann ich, glaube ich, jeden Tag nicht genug einschätzen, wie krass das ist. Ich habe keinen zweiten Fakt, weil ich habe Sport studiert. Im Sportstudium, da hätte mir die KI jetzt... Also weißt du, was ich meine? Mehr oder weniger war das eine sehr praktische Studie. Ich musste eben einmal kurz schmunzeln, als du gesagt hast, du musstest eine Marketingkampagne entwickeln. Wo ich KI gerne gehabt hätte während des Studiums. Das war ein kurzer Moment. Wir hatten auch PR-Kommunikation im Sport. Und wir sollten eine Kampagne entwickeln. Witzig eigentlich, genau das Gleiche. Und meine Idee war damals... Ich weiß gar nicht, ob du das weißt, Barcelona hatte ja früher kein Brustsponsoring. Die waren ja der einzige Verein mit Atletico Bilbao, die kein Trikotsponsoring hatten, weil sie stolze Katalanen, das ist dasjenige. Da habe ich gesagt, der größte Marketing-Move ist eigentlich, wenn du es schaffst, als allererster auf die Brust von Barcelona zu kommen. Das haben die dann ja mit UNICEF nachher gemacht und dann kam, glaube ich, Qatar Airways oder so. Aber wie geil das gewesen wäre, mit den Möglichkeiten von heute, das Ding durchzuspielen. Also sofort zu visualisieren, irgendwie dies, das, jenes und so. Wenn ich daran denke, was ich mir damals für eine scheiß Powerpoint zusammengeklimpert habe. Also wirklich eine scheiß Powerpoint, die auch wirklich kacke war. Also bei solchen Sachen, da denke ich so, wie cool das gewesen wäre, wenn du damals schon die Möglichkeiten von heute gehabt hättest. Einfach cool, also aus dem Spaßfaktor her. Dir hätten die Sachen einfach viel mehr Spaß gemacht. Genau, du hättest so viele Möglichkeiten gehabt einfach. Also dieses ganze Office-Paket, wie sehr ich das hasse einfach. Dieses ganze Word, Excel, PowerPoint-Paket und so. Brauchst du ja auch einfach nicht. Ja, damit hat sich aber jeder von uns irgendwie, weiß ich nicht, 20 Jahre abgekämpft so ein bisschen. Und jeder wollte halt als Ergebnis immer das haben. Ja, und es war der heiße Scheiß, also das war Peak. Das war Peak, ja. Es gab nichts Besseres. Das waren die beiden Momente, sagen wir es mal so. Ja. Ja, sehr gut. Dann können wir jetzt nochmal ganz kurz, wie auch geplant von Claude, darüber sprechen, wie wir uns kennengelernt haben. Wir haben das schon das ein oder andere Mal in der Folge thematisiert. Aber wir können ja mal so ganz kurz aus der eigenen Perspektive beschreiben, wie man das so wahrgenommen hat. Du kannst ja erzählen, wie du die Schockverliebtheit machst. Wir haben ja schon öfter mal erwähnt, dass ich und Marco einfach morgens immer an der gleichen Stelle quasi einen Kaffee getrunken haben, um 6 Uhr morgens. Und irgendwann hat, ich weiß gar nicht, wie wir da ins Gespräch gekommen sind, aber irgendwann hat Marco... Du hast mich gefragt, was ich mache. Stimmt. Du hast gefragt, was ich mache und dann habe ich angefangen über KI zu quatschen. Stimmt. Stimmt, stimmt. Ja, du hattest auch dein Büro quasi direkt in der Gegend und hast dann gesagt, ja, hier, ich habe auch 923B Marketingagentur und dann stimmt, so hat es angefangen. Dann hast du sehr euphorisch über das Thema KI gesprochen. Ich habe mich schon damit auseinandergesetzt, aber war jetzt nicht so, dass ich sehe, dass das alles auf den Kopf stellen wird. Also diese Vision hatte ich einfach noch nicht. Die hast du mir dann aber schon so ein bisschen näher gebracht, weil du schon sehr, sehr früh gesehen hast, ich meine 2023 hast du Chachibiti gesehen und gesagt, okay, meine Agentur wird sterben. Und den Satz fand ich schon immer beeindruckend quasi. Also den Satz 2023 zu droppen. 22. Äh, 22. Habe ich dir auch schon ein paar Mal gesagt, fand ich krass. Also diesen Weitblick zu haben, fand ich krass. Da wusste ich übrigens gestern, wenn ich das darf, ne? Gestern einmal drüber nachdenken, als ich jetzt den neuen Podcast gehört habe hier mit dem KI-Typen da. Weißt du, ich kenne den nicht. Wie heißt der nochmal? Ja, okay, also auf jeden Fall mit jemandem, der irgendwie ja KMU hier und Firma verkauft und Visionär. Und der erzählt dann so von Januar 23 und dann hat er auch präsentiert und alle tot umgefallen und so. Da ist mir erstmal klar geworden, wie früh das eigentlich war. Das meine ich, ja, ja. Das ist gestern nochmal klar geworden, dass Dezember 22 zu sagen, okay, meine Firma wird es eigentlich nicht mehr geben in zwei Jahren, war wirklich früh. Ja, vor allen Dingen, du bist eine Full-Service-Marketing-Agentur, da kommt ein Chatbot raus, der dir einfach nur Fragen beantwortet und du sagst, meine Firma ist bald tot. Das ist schon, also wirklich krass. Ja, irgendwas, also ich kann das gar nicht beschreiben, so irgendwas in mir hat gesagt, okay, das, also es war das, plus, das muss ich dazu sagen. Richard Socher, sieben Stunden bei Allesgesagt im Zeit-Podcast. Weiß ich, oder fünf Stunden, war lange aufwählen, war wirklich lang. Auch wenn ich da gar nicht alles verstanden habe, aber ich habe verstanden, was da passiert. Weißt du, was ich meine? Das war, glaube ich, die Kombination war das damals. Aber ich wusste gar nicht, dass es das war, was dich dann so überzeugt hat, dieser Ausblick, dass das wirklich alles verändern wird. Das wusste ich gar nicht. Nee, also das war nicht der Satz, dass du das so gesagt hast, sondern... Nee, nee, sondern insgesamt, dass ich dich davon quasi überzeugen konnte, dass KI so ein veränderndes Game ist sozusagen. Also du hast quasi den Stein ins Rollen gebracht. Dadurch habe ich mich intensiver damit auseinandergesetzt und dann auch verstanden, okay, da passiert jetzt was einfach. Verstehe. Aber nee, du hast schon auf jeden Fall einen entscheidenden Anteil daran, dass ich mich wirklich sehr intensiv damit auseinandersetze. Aber ja, so ist quasi die Geschichte entstanden. Ich habe Marco angesprochen und habe dann am Anfang bei Marco in der neuen Rhein-20B angefangen. Als Projektmanager oder so haben wir es glaube ich bezeichnet. Ja irgendwie aber schon, irgendwas mit KI. Ja, KI, genau. Ich glaube im Vertrag stand sogar, glaube ich, Irgendwas mit KI stand da. Ja, irgendwas stand da drin in diesem Vertrag. Aber ja, wir haben am Anfang schon relativ früh kommuniziert, sodass das eher so ein, mal gucken, was passiert und dann machen wir irgendwas gemeinsam. Und so ist es dann auch relativ schnell eigentlich gekommen, weil wir gemerkt haben... Wir haben gesagt, wir gucken von Monat zu Monat. Wir gucken von Monat zu Monat, was uns steht. Weil ich natürlich aus vielen Enttäuschungen kam, was das Thema KI betrifft, Partnerschaften da und so. Ich war schon so ein bisschen, dass ich nicht wusste, wo wir hin. Gebranntmarkt einfach, ja. Genau, ein bisschen gebranntmarkt. Und wusste einfach nicht, wo es hingeht. Hab gesagt, komm, wir gucken von Monat zu Monat. Du warst damals, wolltest dich verändern und das KI-Game war was, wo du rein wolltest. Und dann haben wir gesagt, wir gucken von Monat zu Monat. Und wir haben damals im Oktober angefangen. Weiß ich noch. Ja, im Oktober haben wir angefangen, Tatsache. Genau, und wir wussten eigentlich am Ende des Jahres dann relativ schnell, wo die Reise geht. Genau, nach zwei Monaten eigentlich haben wir gesagt, okay. Dann meintest du nochmal ein bisschen La Paloma auf Sri Lanka flirten zu müssen. Genau. Warst dann nochmal für sieben Tage tot. Bisschen Malaria bekommen, fast von einem Elefanten überrannt. Genau, und ab Februar haben wir dann quasi richtig Gas gegeben, muss man sagen so. Ja, das stimmt. Das war so ein bisschen die Genese. Wobei jetzt eben, sorry, einen Satz muss ich nochmal sagen, nochmal so zurück zu dem, was du auch sagst, ne? Immer mehr, weil du das auch nochmal so betonst, krass, dass ich das schon gesehen habe. Ich verstehe eine Sache gar nicht mehr. Wirklich null. Geht mir nicht in meinen Kopf rein. Wie kannst du als Unternehmer, egal ob 22, 23, 24, 25 oder jetzt, diese Wette nicht gehen? Nee. Zu verlieren hast du gar nichts, weil du kannst nicht dümmer werden, wenn du diese Wette gehst. Also das KI-Wichtigste, das ist klar, klar. Es gibt kein, guck mal nochmal, vielleicht ist das morgen weg. Das Thema ist durchdurch, es gibt kein Loss. Also entweder du gehst da als Gewinner raus oder du wirst klüger. Ich verstehe das nicht. Und ich verstehe auch nicht, wie man 23 diese Wette nicht gehen konnte. Weil da galt ja das Gleiche wie heute sozusagen. Vielleicht braucht es ein bisschen mehr Kraft zu verstehen, wie wichtig KI wird. Aber das Ding ist eigentlich das Gleiche. Du wirst ja nicht dümmer dadurch. Das verstehe ich wirklich nicht. Ich finde, du hast da eine gute Brücke zur nächsten Folge geschlagen. Habe ich. Ja, weil du gesagt hast, ich weiß nicht, wie man nicht darauf wetten kann. Und für die nächste Folge ist vorgesehen, warum wir quasi das gemacht haben, was uns dazu bewegt hat. Ich würde die nächste Folge, um als Cliffhanger quasi das zu nutzen, damit anfangen, was mein, ich habe das eben schon so ein bisschen angeteasert, weil du gesagt hast, Meine Firma ist tot, aber es gab einen Moment, den habe ich noch nicht erzählt. Der hat wirklich bei mir das Ding aufgemacht und so, okay, alles klar, jetzt müssen wir uns nur damit auseinandersetzen. Da müssen unsere Zuhörerinnen und Zuhörer aber bis morgen warten, weil am morgigen Mittwoch wird Manuel dann erzählen, was dieser Moment war. Korrekt. Schönen Dienstag, schöne Grüße, Marco. Du sitzt gerade wahrscheinlich mit einem Eis in der Hand. Geil. Am Meer. Tschüss. Sehr schön. Ciao.
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