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02. September 2026· 24:14 min

McKinsey State of AI 2026 — 80 % arbeiten effizienter, im Gewinn sieht man davon nichts

Marco hat sich 31 Seiten McKinsey-Studie wirklich durchgelesen — und ist über eine Zahl gestolpert, die alles auf den Kopf stellt. 80 Prozent sagen, KI habe ihre Produktivität verbessert. In der Gewinn- und Verlustrechnung kommt davon nichts an. Warum das kein Widerspruch ist, sondern die wichtigste Lektion für jedes Unternehmen, das KI ernst meint.

Im Glossar: KI-AgentChatbot
KI-Snack: McKinsey State of AI 2026 — 80 % arbeiten effizienter, im Gewinn sieht man davon nichts
In dieser Folge

Die Kernpunkte

  • McKinsey State of AI 2026: die Thesen, die wirklich weh tun
  • 80 % mehr Produktivität — und trotzdem null Effekt auf EBIT und GuV
  • Warum kleine Hebel nichts bringen: du musst den ganzen Prozess umbauen
  • Die Schere geht auf: Große setzen auf KI-Agenten, der Mittelstand steht still
  • Chatbot ist ein Lizenzkauf, ein KI-Agent ist ein Eingriff in den Betrieb
  • Veraltete ERP-Systeme als echte Bremse im Mittelstand
  • 32 % kaufen keine Software mehr, weil sie die Funktion mit KI selber bauen
  • Make or Buy: Verschoben hat sich nicht die Fähigkeit, sondern der Schwellenwert
  • Podcast-Analytics offen gelegt: Das Thumbnail entscheidet über 70 bis 80 % der Reichweite
Kapitel

Sprung zu den Themen

Man muss, damit man am Ende des Tages wirklich in der Gewinn- und Verlustrechnung auftaucht, auch den Prozess komplett umbauen."
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Transkript

Man muss, damit man am Ende des Tages wirklich in der Gewinn- und Verlustrechnung auftaucht, auch den Prozess komplett umbauen. Wir hatten einfach Prozess A und haben gesagt, okay, wir könnten den automatisieren, aber es macht keinen Sinn, weil... So, schmal. Bis wieder in Kölle. Lass mal loslegen. Wie sieht es aus? Endlich wieder da, hör mal. Komm, ein kurzer Abriss über... Ja, ich habe jeden Tag Gyros gegessen. So sehe ich doch aus. Ich weiß, ich habe mich noch nicht auf die Waage gestellt. Ich weiß nicht, sehe ich so aus, ob ich zugenommen habe? Nein, wirklich jetzt nicht, also ehrlich nicht. Nee, ich habe wirklich jeden Tag Gyros gegessen.... hatte an einem Tag auch einen Gyros, der einfach,...... wo ich meine Freundin angeguckt habe und war so,...... okay, den kannst du gar nicht mehr best...... also das ist hier der Gyros, so. Dann habe ich einen Kaffee gefunden,...... wo es selbstgemachte Patisserie gab,...... mit Pistazienrollen mitgefüllt, Eclair. Da habe ich, glaube ich, an einem Nachmittag 1500 Kalorien gegessen. Der Typ hat mich dann abends rausgeschmissen, weil er meinte, du kannst nicht so viel Zucker an einem Tag essen. Ja, dafür geht's. Nee, dafür habe ich nicht so viel zugenommen. Ich war ja auch laufen und so, zweimal nur, aber, nee, dreimal. Nee, war geiler Urlaub, Kreta, sehr zu empfehlen. Viel gegessen, viel entspannt. Du musst mich jetzt einmal sagen, wie es war, als du gelandet bist und hast unseren Podcast gehört. War es so wie vermutet? Also saßt du auf der Terrasse, hast ins Meer geguckt? Ich habe den Podcast gar nicht gehört. Hast du gar nicht gehört? Nee, habe ich wirklich nicht gehört. Weil ich aber auch den ja immer schon höre, wenn ich den schneide. Bei mir ist das nicht so, weißt du. Ja gut. Habe ich nicht gehört. Ja gut. Nee, habe ich wirklich nicht gehört. Aber ich habe mich daran erinnert, was ich gesagt habe. War so in der Richtung. War schön. War schön. Du saßt auf der Terrasse, hast du eine Zigarre geraucht? Nee, Zigarre nicht. Ich habe mir keine mehr geholt, weil am Sonntag alles zu hatte und ich habe es nicht geschafft. Okay. Aber ja, war geil. Bist du bereit? Ich habe mich auf jeden Fall gefreut, wieder heute an meinem Schreibtisch zu sitzen. Das ist schon so, oder? Ja, auf jeden Fall. Urlaub ist schön, aber... Ich habe dann so, glaube ich, ab dem fünften Tag gemerkt, okay, mein Körper hat jetzt genug Ruhe. Ich muss jetzt irgendwas machen. Hast du was gemacht oder hast du gar nichts gemacht? Ja, ich bin dann auf einmal, habe ich so einen Stich bekommen und bin laufen gegangen. Nee, aber ich meine so KI-Seit. Hast du irgendwas gemacht? Äh, nee. Also, ich hab mir so ein, zwei Sachen angeguckt, aber ich hab jetzt nichts gemacht. Das nicht. Ist komisch? Du warst jetzt zehn Tage? Ich war zehn Tage komplett raus. Zehn Tage nicht an keine zu denken? Und hab zehn Tage noch mal eine ganz andere Welt gesehen, wo dann der Mitarbeiter im Supermarkt, der sieht dich, wie du die Sachen aufs Kassenband legst, Der wartet aber erst noch zwei Minuten, bis er sich hinstellt. Nein. Der muss sich erst mal die Brille anziehen. Und dann macht der da doch ganz entspannt. Also es ist ein anderer Vibe. Die sind alle deutlich entspannter. Auf der Insel kannst du maximal 90 kmh fahren. Die Leute fahren aber auch 70, obwohl man 90... Also die sind einfach sehr entspannt, die Leute da. Aber es ist geil, wirklich geil. Aber ich bin froh, wieder in Deutschland zu sein, wo man ein bisschen mehr Gas geben muss. Ja, deswegen können wir damit rein starten. Wir haben jetzt für den aufmerksamen Zuschauer hinter uns auch jeweils wieder eine weitere Lampe, weil unser Bild, das Fokusbild auf uns, hat uns nicht so gefallen. Ich hoffe, ich werde es jetzt gleich beim Schneiden dann sehen, ob es geklappt hat oder nicht. Aber wir testen es jetzt mal. Ja, wir testen ja eigentlich jeden Tag. Aber langsam sind wir so, was das Studio betrifft. Wir marschieren Richtung fertig, oder? Ja, unser Mitarbeiter ist der Sully. Jetzt kann man es endlich sagen. Sully, herzlich willkommen. Herzlich willkommen, Sully. Wir haben jetzt offiziell den ersten Mitarbeiter, wenn du es so willst, in der Octopus Genius. Sully, warte, unser Entwickler, muss ich ja sagen. Ja, ja. Sonst kriege ich Ärger. Ja, ITler hören die nicht so gerne. Ja, genau. Also unser Entwickler. Wir freuen uns sehr. Die ersten Projekte sind schon am Start. Ich denke, wir werden auch jetzt in Zukunft wieder ein bisschen mehr berichten, was wir für Projekte haben. Müssen wir natürlich auch immer mit Kunden ein bisschen absprechen. Genau, aber wir werden wieder eine gute Mischung finden. Ich habe in deiner Abwesenheit ein bisschen Analytics gemacht. Mhm. hab mir auch mal so Kommentare durchgelesen und auch Sachen durchgelesen, die wir so zugeschickt bekommen haben und so. Also sagen wir mal so, alle glücklich machen geht ja eh nicht. Das wissen wir ja. Der eine findet das gut, der andere findet das gut. Zum Beispiel zu der Serie mit Fuka gab es sehr, sehr viel positives Feedback, aber auch durchaus so, ah ja, besser ihr beide über News-Themen. Also es ist immer sehr unterschiedlich sozusagen. Aber wir können ja schon mal sagen... Wir werden wahrscheinlich nach Aarhaus fahren, in die digitale Stadt. Wir wurden eingeladen nach dem Podcast und werden uns dort die digitale Stadt anschauen. Habe ich auch mega Bock drauf. Wir werden uns dann übrigens abends auch eine Bar mieten, wo wir dann einfach die Verkäufer sind. Weil es ja möglich ist. Und am nächsten Tag sind wir im Schwimmbad. und arbeiten und arbeiten. Wir gucken mal. Nein, sehr, sehr cool. Also das hat es auf jeden Fall ergeben. Wir haben noch ein paar spannende Anfragen bekommen. Ich glaube, wir werden euch weiter auf dem Laufenden hören. Ja, das wird geil. Das wird sehr, sehr cool sein. Und dann habe ich ein Thema mitgebracht. Ja, machen wir. Ich dachte mir, der Manuel kommt auf den Urlaub. Da muss ich erst mal ganz ruhig. Ich lasse ihn erst mal ganz ruhig reinkommen, damit er nicht wie sonst das Ding hier so durchstrukturiert. Da dachte ich mir, bringe ich mal ein Thema mit. Und zwar, ich hätte fast gesagt, völlig untypisch für mich, habe ich mir 31 Seiten McKinsey-Studie durchgelesen. Und zwar heißt die State of AI 2026. Da dachte ich mir, okay, kann man sich das mal durchlesen. Hast du wirklich gelesen auch dann? Ja, die habe ich mir wirklich mal gegeben. Habe mir die aber zusammenfassen lassen, aber wollte mal wissen, so im Detail, ob ja oder nein. Und habe dann aber, das muss ich fairerweise sagen, habe dann zu Claude gesagt, er soll mir sieben Thesen draus... Sorry, er soll mir Thesen draus machen. Er hat sieben Thesen draus gemacht. Ich weiß nicht, ob ich fünf oder zehn rausgemacht hätte, aber ich wollte die auf jeden Fall mal vorher gelesen haben. Denn, und das muss ich schon sehr selbstkritisch sagen, Also man muss schon auch gerade so bei so größeren Themen, wenn wir über so ein, weiß ich nicht, Zuckerberg-Pamphlet sprechen oder sowas, einfach nur zu sagen, ja, Claude Ballermann ist auch einer zu wenig, finde ich so. Was anderes, wenn wir jetzt eine News haben, lassen die zusammenfassen, ich finde, das kannst du machen. Aber wenn du über so ein State of AI sprechen willst, finde ich, solltest du es ja vorher mal durchlesen. Und da sind echt spannende Sachen bei rausgekommen, Manuel. Haben wir eigentlich eine Uhr, die wir im Blick haben? Ja, wir laufen seit sieben Minuten. Ach so, okay. Weil unsere Uhr ist... Ach, da oben steht die. Okay. Ich mache einfach die These und dann sprechen wir darüber, würde ich sagen. Aber es ist wirklich, wirklich, wirklich spannend. Also vor allen Dingen das Erste fand ich schon sehr, sehr krass. 80 Prozent aktuell sagen, also die mit KI arbeiten, sagen, dass KI habe ihre Produktivität verbessert. Und das ist quer über alle Ebenen. C-Level, Führungskräfte, alles, was dazugehört. Wenn du dir dann aber das EBIT anguckst, kommt es überhaupt nicht dort an. In der Gewinn-Verlust-Rechnung siehst du keinen Unterschied in den letzten zwölf Monaten. Aber 80 Prozent sagen, dass sie deutlich effizienter arbeiten als vorher. Und da fand ich ganz spannend, Cloud ordnet dann ja auch so ein bisschen ein und sagt, ja, sei vorsichtig, es sind ja auch Selbstauskünfte. Genau. Ja, also das war das Erste, was er gesagt hat. Manche Menschen überschätzen dann auch mal so Zeitgewinne und Werkzeuge und so. Ich sagte dann aber noch was, wie ich finde, sehr, sehr Spannendes. Und zwar, warte, warte, warte, ich will es einmal vorlesen. Man muss, damit man am Ende des Tages wirklich in der Gewinn- und Verlustrechnung auftaucht, auch den Prozess komplett umbauen. Steht da drin, oder was? Ja klar, kann schon sein, dass jeder für sich effizienter ist, aber solange du nicht eine Abteilung umbaust, solange du nicht anfängst, Prozesse komplett anders zu denken, dann arbeitet vielleicht jeder für sich ein bisschen effizienter, aber es schlägt überhaupt nicht durch. Da habe ich echt mal drüber nachgedacht, weil das ist schon auch was, was wir ja durchaus sehen. Also immer mal wieder. Ja, entweder du machst halt irgendwas Neues, also du bietest neue Dienstleistungen an, erweiterst so dein Leistungsportfolio oder du, du musst jetzt nicht unbedingt Leute rausschmeißen, aber Leute, die bislang eine Tätigkeit gemacht haben, müssen dann irgendwas anderes machen einfach. So ist es, genau. Sonst hat es keinen Effekt. Also sonst ist es einfach okay, die Leute sind vielleicht einen Ticken früher fertig, stehen dann aber an der Kaffeemaschine und reden. Ticken glücklich. Ja, ja, genau, ist ja auch gut. Ja, ja, genau. Aber nee, nee, ich weiß schon, was du meinst. Wir haben ja auch schon mal bei einigen Kunden gesagt, okay, also wir hatten einfach Prozess A und haben gesagt, okay, wir könnten den automatisieren. Aber es macht keinen Sinn, weil du wirst jetzt der Mitarbeiterin B nicht irgendwie sagen, die kann jetzt noch Tätigkeit XY machen, sondern es bleibt dabei. Also du investierst jetzt 6.000 Euro, 8.000 Euro, was auch immer dafür, dass es automatisiert, aber was hast du faktisch davon? Und da sind wir ja offen, also wir sagen ganz klar den Kunden, okay, es macht keinen Sinn, das zu tun. Auch wenn es dann zwar ein bisschen widersprüchlich ist, dass man dann sagt, okay, wir könnten das zwar automatisieren, aber die Mitarbeiterin soll es weiter so machen wie vorher, ist dann halt einfach so, muss man dann eher mal gucken, ob es dann irgendwann zu einem späteren Zeitpunkt vielleicht mit eingebunden werden kann, wenn man ein größeres Thema anpackt. Aber ja, das haben wir ja auch schon erkannt. Ja, wir haben das erkannt, aber mir hat das schon nochmal so ein bisschen, weil es einfach über eine andere Schiene kam, nochmal die Augen geöffnet. Wenn wir ehrlich, also meine Denke zumindest, war das bislang immer so, dass wir gesagt haben, hey, du musst die Wurzeln rausreißen, du musst die Prozesse neu denken, nur dann hast du wirklich einen Hebel sozusagen. Aber das ist jetzt nochmal... Belegt laut Studie, ja, belegt laut Studie, um das dazu zu sagen, aber belegt laut Studie, sagen 80 Prozent, sie arbeiten effizienter und ich glaube erstmal, dass sie das nicht nur sagen, sondern das auch so ist. Ob das dann mal zwei, mal drei, mal vier, mal fünf ist, sei mal dahingestellt, das weiß keiner von uns. Ja. Aber es schlägt nicht durch. Und das ist ja schon einfach das, was wir immer wieder auch feststellen, wenn wir mit Menschen reden, mit Companies reden, die ja durchaus sich verändern wollen oder sich auch verändert haben. Es schlägt am Ende nicht durch, weil jetzt kommt das Entscheidende. C-Level sagt ja, es schlägt nicht durch, es ist alles Blödsinn. Weil am Ende des Tages die Geschäftsführung guckt sich irgendwie an, was passiert unterm Strich. Und das sind halt meistens Zahlen, wenn wir offen sind. Und dann passiert nämlich das, dass ich denke, okay, das bringt ja alles nichts. Das ist so ein bisschen der negative Umkehrschluss. Ja, ist halt auch nochmal so ein bisschen die Frage, was für ein Zeitfenster man sich dann quasi anguckt. Ein Jahr war das jetzt. Ein Jahr, okay. Also die Studie kommt jedes Jahr und die vergleichen dann die Zahlen miteinander. Ja, genau. Also es ist halt ein langer Prozess einfach. Da brauchen wir jetzt nicht irgendwie zu wiederholen, aber du musst da schon ein paar Jahre rein investieren, bis du deine Unternehmung transformiert hast. Also die haben jetzt wahrscheinlich keine kleinen Drei-Mann-Unternehmen oder sowas gefragt, sondern schon eher die größeren. Und da dauert das halt einfach auch sehr, sehr lange. Und dann musst du halt eher die Wurzel rausreißen, statt irgendwie zu sagen, ich baue jetzt hier für eine kleine Lösung, da für eine kleine, sondern den richtigen Hebel hast du halt erst, wenn du das Thema komplett auf links drehst. Aber ich finde das wirklich nochmal, Manuel, als Erkenntnis auch wichtig für unsere Zuhörerinnen und Zuhörer, aber auch für Menschen, mit denen wir so zu tun haben. Du hast deine kleinen... Mini-Hebel, willst du den großen Hebel unterm Strich haben, musst du einen Prozess anpacken. Oder eine Abteilung verändern oder was auch immer tun. Ist ja auch die stille Hoffnung, die ich habe, wenn ich jetzt nächste Woche Montag mein Team zusammenhole und wir auch uns noch mal komplett verändern. Aber ja, spannend. Punkt 2. Die Schere geht auf, weil der Mittelstand stillsteht. Fand ich ganz spannend. Tatsächlich sind es vor allen Dingen die Großen, die immer mehr auf Agenten setzen und immer mehr auf KI setzen und der Mittelstand steht eher still bei dem Thema. Ja. Jetzt, man mag mich schlagen, ich kann nicht genau sagen, wie der Mittelstand definiert ist. Ja, das wäre nochmal eine wichtige Frage gewesen. Aber es ist wohl so, also kleine Firmen brauchen gar keine kleinen Agenten. Ein sauberer Chatbot-Setup reicht eigentlich. Ja, ja. Und die Großen gehen halt eher voran und dadurch geht die Schere weiter auseinander. Das widerspricht so ein bisschen dem, was ich tatsächlich eben erst in einem Call gesagt habe. Bei Mindtake ist eigentlich, wenn eine Firma klein ist, ist sie eigentlich viel beweglicher, viel flexibler, um die Themen nach vorne zu treiben. Das ist zumindest unsere Erkenntnis eigentlich. Und Größe heißt nicht unbedingt immer auch Durchsetzungsvermögen. Aber am Ende des Tages heißt Größe auch erst mal Investitionsbereitschaft und Teambuilding wahrscheinlich, also Teams zumindest umsetzen. Und der Vorteil der Großen ist quasi, dass... Wir können jetzt mal sagen, es gibt einen Prozess, wegen mir Social Media Beiträge generieren, was auch immer. Und du nimmst ein kleines Unternehmen, einen kleinen Mittelständler und du nimmst einen großen. Dann werden bei dem großen wahrscheinlich eher zehn Leute daran sitzen und bei dem kleinen eher eine Person. Das ist jetzt nur Social Media, ist ja egal. Das ist ein banales Beispiel. Bei dem Kleinen läufst du in dieses Thema, dass du sagst, okay, es macht keinen Sinn, das Thema anzupacken, weil was macht die Person dann? Du wirst sie nicht rausschmeißen, du brauchst sie sowieso. Also du wirst quasi, du wirst auch ihr keine anderen Tätigkeiten geben. Und bei dem großen Unternehmen hast du ja viel mehr Content, den du beispielsweise automatisieren kannst, jetzt in dem Fall. Und das ist noch aktuell, glaube ich, der Vorteil, der Vorteil, der bei den kleinen Mittelständlern aber jetzt bald kommen wird, meiner Meinung nach, ist, dass die einfacher ihre Wurzeln rausreißen können, aber vielleicht noch nicht so begriffen haben, dass sie es quasi tun müssen oder sich noch ein bisschen davor scheuen. Aber ich glaube, bei den großen Firmen hast du halt einfach viel mehr von diesen kleinen Insellösungen, sag ich mal, die aber dann viel mehr bringen auch und deswegen werden die auch angepackt. Also es ist so ein bisschen vielleicht eine verfälschte Statistik, wenn man so möchte. Konklusio, hier ist ein Chatbot, ist ein Lizenzkauf? Ein Agent ist ein Eingriff in den Betrieb. Und davor scheuen sich eher die kleineren, sage ich mal, Mittelständler, direkt diesen Eingriff zu machen. Die sagen, komm, wir kaufen eine Lizenz, wir kriegen damit mein Thema auch gelöst. So, wir müssen gar nicht in den großen Prozess rein. Ich bleibe dabei, also... Größe ist in dem Fall kein Vorteil eigentlich. Ja, vielleicht halt jetzt, wie ich gerade gesagt habe, für diese kleinen Sachen schon. Was bei den kleinen Mittelständern auch noch ein Problem ist, meiner Meinung nach, oder zumindest was wir ja auch tagtäglich erleben, ist, dass die meisten halt ERP-Systeme haben, die sehr veraltet sind, also keine Ahnung, die haben das seit 35 Jahren oder sowas. Ja, ist ja so. Und dementsprechend ist das ERP-System auch. Dementsprechend kannst du auch damit, dann unterstützt quasi noch Dinge optimieren. Also gar nicht. Ja, gar nicht. Genau, gar nicht. Und jetzt stehen die meisten kleinen Mittelstände halt vor dieser Aufgabe. Vielleicht auch größere Unternehmen, wobei die eher bei Oracle, SAP oder sowas dann untergebracht sind. Da ist nochmal was anderes. Aber diese kleinen ERP-Systeme, Die machen ja nichts. Also die entwickeln sich ja nicht wirklich weiter so. Ich will jetzt keinem zu nahe treten, da gibt es schon irgendwelche, die auch fortschrittlich sind. Aber was wir erfahren, ist, die meisten machen nichts. Das heißt, die kleinen Unternehmer, die kleinen Mittelständler haben halt jetzt die Möglichkeit zu sagen, okay, wir machen es einmal komplett neu und dann machen wir es einmal so, wie es 2026 eigentlich auch gemacht werden sollte. Und wahrscheinlich wird in ein bis zwei Jahren die Statistik genau umgekehrt sein. Du hast mir eine spannende Brücke gegeben zum nächsten Punkt. Coding-Agenten verschieben die Grenze zwischen Kaufen und selber bauen. 32% haben sich gegen den Kauf von mindestens einem Software-Produkt entschieden, weil sie die Funktion mit KI-Coding-Werkzeugen selber bauen. Ja. Klassisches Thema, worüber wir immer widersprechen. Und das ist ganz witzig. Es gibt hier immer diese Make-or-Buy-Entscheidung. Also kleine Sachen kannst du halt wirklich selber machen, die unkompliziert sind. Genau, genau. Und das ist ganz witzig, weil er beschreibt das hier nochmal. Sehr, sehr schön ist genau das, was wir immer sagen. Früher war es halt so, verschoben hat sich nicht die Fähigkeit, sondern der Schwellenwert. Die Frage lautete früher, ist der Eigenbau billiger als die Lizenz? Bei einer Funktion, die drei Entwicklerwochen kostet, war die Antwort fast immer nein. Bei derselben Funktion in drei Tagen ist sie ja. Ja, ja, genau. Und das ist genau das, was passiert ist jetzt aktuell. Das gibt die Studie sehr, sehr schön wieder. Was mit Sicherheit für das eine oder andere Unternehmen zu einem Problem werden wird. So oder so aus meiner Sicht. Wie viele Punkte gibt es da bei dem? Sieben. Wir machen nicht alle. Ich würde sagen, wir machen noch einen. Wir sind jetzt bei 19 Minuten. Wir können sogar sagen, wir gehen dann damit in die morgige Folge. Ja, pass auf, dann gebe ich die Headline. Ah, sehr gut. Ich habe doch gelernt. In deiner Abwesenheit habe ich ein bisschen gelernt. Der Cliffhanger sozusagen. Der Cliffhanger. Die Abbauprognose lag um mehr als das Doppelte daneben und steigt trotzdem. Also das Thema Personalabbau. Ist ja komplett, noch gar nichts passiert. Ja, noch so gut wie gar nichts. Da reden wir morgen nochmal drüber, wie viel dann wirklich passiert, das sind Zahlen. Ah ja, spannend. Aber das ist auch eine These daraus und dann haben wir noch drei weitere, weil das ist die vierte, dann haben wir noch drei weitere. Haben die dabei eher den amerikanischen Markt untersucht oder? Weiß man nicht. Steht da bestimmt. Global, also der globale Markt. Ist jetzt nicht nur, vielleicht aus einer Brille, also natürlich sind Märkte komplett Eintreisheiten. Ja, kannst du mir gleich mal schicken, dann gucke ich mir die auch mal an. Vielleicht haben die ja sogar eine Auflistung oder so von Unternehmen. Ich habe es jetzt eher inhaltlich geguckt. Du guckst ja eher methodisch, sag ich mal ganz gerne. Ich gucke ja in dem Fall eher inhaltlich. Genau, schicke ich dir gleich zu. Ansonsten freue ich mich, dass es wieder losgegangen ist, weil mir sind die Reels ausgegangen. Stimmt. Stimmt, es wurden immer weniger. Es wurde immer weniger. Wir werden ein paar neue Zuhörerinnen und Zuhörer dazu bekommen haben. Vielleicht mal, finde ich echt cool, was gerade passiert. Ja. Wir haben, deswegen habe ich auch heute ein Hemd an übrigens, wir haben ja immer mehr Zuschauerinnen und Zuschauer. Ja, weil irgendwie auf YouTube das Thema. Auf YouTube sind zwei Folgen gut abgegangen, also für unsere Verhältnisse gut abgegangen. Ja, komm, wir haben ja nie eine Scheiße. Wir liegen eigentlich so bei 30, 40 Zuschauern und jetzt waren wir auf einmal über 100 und sogar über 200. Ja, eine Folge bei 250 oder so. Genau, ich lag nicht am Thorsten Fuck. Es war noch die Harvard-Studie. Die Harvard-Studie, die so abgegangen ist. Insgesamt würde ich sagen, liegen wir so bei plus 20, 30 Prozent im Gegensatz zum Vormonat. Und spannend auch bei der Folge mit den 250, glaube ich, aufrufen, haben 20 Prozent bis zum Ende geguckt. Ja, genau. Das ist schon gut. Und was auch spannend, das sind ja diese kleinen Tipps. Ich hatte gestern nochmal ein Gespräch mit jemandem, da ging es auch darum, einen Podcast zu machen, schneiden lassen etc. Deswegen, wir geben ja auch gerne kleine Tipps. Ich hab mir mal Folge für Folge angeguckt. wie das Verhältnis ist zu Impression, dann Conversion. Also wie viele gucken sich das an, wie viele gucken das zu Ende, woran liegt das? Die Keywords in den Titeln wahrscheinlich auch. Ja, Thumbnail ist der Killer sozusagen. Ach, krass. Ja, das ist der Killer. Also wir müssen wirklich, wenn wir es ernsthaft betreiben, müssen wir wirklich überlegen, mit welchem Hook gehen wir raus. Weil der entscheidet komplett über eine Conversion, die sich um zwei, drei, vier Prozent unterscheidet. Das ist krass. Ich habe bei YouTube geguckt. Habt ihr da nochmal verglichen, wie es bei Spotify ist? Wie oft werden wir eigentlich gesucht und gefunden? Wie oft hat uns jemand direkt als Follower, ne? So, die Follower steigen ja auch. Aber bei YouTube... Ich würde fast sagen, das sind das 70, 80 Prozent, ob uns jemand sieht oder nicht sieht, ist Thumbnail tatsächlich. Was steht da drauf? Ja, wir sehen ja immer gleich aus. Wir haben ja das schon mal verändert, dass wir quasi immer eine Szene aus der aktuellen Folge nehmen. Aber es ist was, was ist der Hook der Folge? Das ist wirklich nochmal... Und, ich hab dir das schon mal gesagt, sobald da irgendwas mit Obsidian, Claude, Claude Code oder so steht, funktioniert es immer gut. Ja, man könnte halt nochmal überlegen, dass man irgendwie ein paar Logos immer einblendet. Also du könntest dann OpenAI-Logo einblenden oder was auch immer. Also je nachdem, wie es dann passt quasi. Aber ja, also fand ich super spannend. Ich kann das nur nochmal, wir sagen ja immer, wir geben doch auch gerne selber Fehler zu. Ja gut, wir haben ja in den neun Monaten Podcast haben wir ja... 100 Fehler gemacht. Genau, wir geben die ja gerne zu und sagen ja auch, das Learning daraus, ich meine, so wie wir gesagt haben, Wahnsinn, manche KI-Snacken haben keine eigene Webseite dazu. Ist mir jetzt nochmal klar geworden, als ich alles analysiert habe, ich habe YouTube einfach völlig außen vor gelassen. Und wir beide sollten auch nochmal drüber nachdenken, wir haben YouTube-Shorts echt vernachlässigt, aber wir haben die Shorts mega reichweit, also im Verhältnis. Wir müssen halt generell mal unser Social-Media-Game irgendwie zu Ende denken, weil wir haben zu viele Kanäle einfach. Und die Thematik, dass wir auf allen Kanälen irgendwie das Gleiche posten, ist, glaube ich, nicht so geil. Ich habe das ja schon ein bisschen angepasst, wie du weißt. Ich poste auf Snack was anderes als bei mir. Highlights lasse ich auch machen, weil das ist ja das Schöne, weil das war das Gespräch von gestern. Wir machen ja nichts. Wir lassen es ja machen. Ich habe witzigerweise im Urlaub jetzt ein bisschen darüber nachgedacht. Ich habe da so eine Idee, die erzähle ich dir jetzt gleich mal. Beim Gyros Teller. Boah, das wäre geil. Aber nee, wenn ich jetzt hier einen Gyros hätte, der ist dann einfach so. Nein, das kannst du nicht. Wirklich nicht. Also, das macht keinen Sinn mehr. Das geht wirklich nicht. Pommes können die Griechen übrigens nicht. Nee. Nee. Die sind immer sehr... Und Nudeln auch nicht. Doch, die waren gut. Ja? Ja. Die Pommes sind so ein bisschen labbrig. Okay. Für Pommes fahren wir nach Belgien. Alles klar. Hinten raus nochmal ein bisschen launig geworden, wie immer. Freue mich auf morgen. Morgen sehr früh dann, weil wir morgen den ganzen Tag auf einem Workshop sind. Freitag auch. Morgen dann wieder im Hemd. Du morgen im Hemd. Du auch. Ich glaube ich nicht. Mal gucken. Alles klar. Bis morgen. Tschö.

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